Glyphosat – Gifte und Gentechnik außer Kontrolle

Montag, 15. Juni 2009 19:48

Heute geht es ausnahmsweise einmal nicht um Krankheiten oder Alternative Heilverfahren.

Diesmal geht es um die Natur - genauer um ein Mittel, dass Sie als Hobbygärtner bestimmt kennen: Round-Up, hergestellt vom umstrittenen Gentechnik-Konzern Monsanto. Lesen Sie dazu auch meinen Beitrag: MONSANTO - Ein Gentechnikkonzern außer Kontrolle?

Was ist das Problem?

Die Meldungen sind alarmierend: riesige Soja-Anbauflächen mit 5.000 bis 50.000 ha in den USA müssen aufgegeben werden. Amaranth, eine alte Wildpflanze, überwuchert sämtliche Kulturflächen und macht einen gezielten Anbau der Nutzpflanzen unmöglich.

Wissenschaftler vermuten, dass zwischen der genmanipulierten Sojapflanze mit einer gezüchteten Glyphosat (Roundup-) Resistenz ein Gentransfer mit der Wildpflanze stattgefunden hat. Ein solcher Genaustausches wurde in der Vergangenheit von der Biotechfirma MONSANTO, die das Gensoja entwickelt hat, als unmöglich eingestuft.

Damit waren alle Bedenken vom Tisch. Das gentechnisch modifizierten Soja-Saatgut ist immun gegen das Pestizid. Lediglich das Unkraut wird durch Eingreifen des Giftes in den Enzymstoffwechsel abgetötet. Dadurch wird verhindert, dass das Unkraut auf den Feldern wächst. Eine zunächst verlockende Aussicht.

Häufig werden die Felder nicht einmal mehr umgepflügt, sondern prophylaktisch vor der Aussaat des gentechnisch veränderten Sojas mit Glyphosat behandelt. Das ist vor allem unter wirtschaftlichen Aspekten gesehen ein Riesengewinn. Es spart nicht nur Zeit, sondern auch den Einsatz von Arbeitskräften.

Doch nun drohen die Superunkräuter die Ernte im wahrsten Sinne des Wortes zu ersticken.
Statt einen Schritt zurück in der Entwicklung zu gehen steht jedoch zu befürchten, dass immer neue Gen-Herbizid-Kombinationen im Doppelpack gezüchtet werden: Gentechnisch verändertes Saatgut kombiniert mit einer neuen Pestizidmixtur. Umweltschützer sprechen heute schon von „Genverschmutzung“im großen Maßstab.

Doch die Schreckensnachrichten sind noch schlimmer. Neben der Heranzucht von Superunkräutern steht Glyphosat jetzt auch in Verdacht, indirekt für die Ausbreitung des Denguefiebers in Südamerika verantwortlich zu sein.

Zwar wird ausdrücklich darauf verwiesen, dass Roundup nicht über Gewässern verteilt werden soll, aber es ist leicht vorstellbat, dass durch Wind oder aber einfach durch Unachtsamkeit oder Unwissenheit viele unterschiedliche Eintragswege in der Umwelt vorhanden sind.

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Glyphosat eine Weiterentwicklung von Agent Orange ist. Dieses wurde im Vietnamkrieg zur Baumentlaubung eingesetzt wurde. Heute noch leiden Nachfolgegenerationen unter Anomalien der Gliedmaßen.

Der Agronom Alberto sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Zunahme der Moskitopopulation und dem Einsatz von Pestiziden beim Sojaanbau – darunter auch Roundup, dessen Hauptbestandteil das Glyphosat ist.

Das Glyphosat tötet Fische und Amphibien, die die natürlichen Freßfeinde der Moskitos, der Überträger des Denguefiebers, sind. Seine Theorie wird von dem argentinischen Wissenschaftler Andrés Carrasco unterstützt. Der Professor für Molekularbiologie an der Universität Buenos Aires stellte nun auch an Wirbeltieren Mißbildungen fest, die er dem Glyphosat zuschreibt.  “Die von uns registrierten Missbildungen an Kaulquappen sind konsistent und systematisch”, so der Forscher. Eine Gefahr für menschliche Embryonen lässt sich damit nicht ganz ausschließen.

Zur Zeit wird eingehend geprüft, ob Glyphosat zu den sogenannten endokrin wirksame Substanzen (EDCs) gehört. Diese, auch als Umwelthormone bezeichnete Stoffe, die über das Ökosystem auch den Menschen erreichen können, sind noch nicht in letzter Konsequenz erforscht. Festgestellt wurde jedoch, dass Glyphosat die Steoridsynthese hemmt.

Eliane Dallegrave von der Universität Porto Alegre kam bei ihren Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass es bei Wistar-Ratten zu “Reproduktionsprobleme” kam nachdem sie in Kontakt mit Glyphosat kamen.

Quellen:

Walsh, L./Mccormick, C./Martin, C./Stocco, D. (2000): Roundup inhibits steroidogenesis by disrupting steroidogenic acute regulatory (StAR) protein expression. Environ Health Perspect, Nr. 108: 769-776.

Dallegrave, E./Mantese, F./Coelho, R./Pereira, J./Dalsenter, P./Langeloh, A. (2003): The teratogenic potential of the herbicide glyphosate-Roundup® in Wistar rats. Toxicology Letters, Vol. 142: 45-52.

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Fälschungsskandal in der Schmerzforschung

Donnerstag, 4. Juni 2009 12:19

Es ist ein Betrug im doppelten Sinne, dessen Schaden bisher noch nicht überschaubar ist. Einerseits ein Betrug an den unzähligen Schmerzpatienten, die neuen Entwicklungen hoffnungsvoll entgegen sehen und andererseits ein Betrug an der Wissenschaft als solches und den vielen rechtschaffenen Forschern, deren Glaubwürdigkeit und Seriosität nun zur Debatte stehen.

Der in der post-operativen Schmerztherapie als Experte bekannte Mediziner Scott S. Reuben vom Baystate Medical Center in Springfield, Massachusetts hat über mehr als 10 Jahre hinweg wissenschaftliche Studien nicht nur gefälscht, sondern sogar schlicht weg Arzneimittelstudien erfunden.

Noch bis 2007 wurde der Anästhesist Reuben in Fachzeitschriften als Wegbereiter einer neuen Schmerztherapie gelobt. Er beschäftigte sich in seinen vermeintlichen Forschungsarbeiten unter anderem mit dem Einsatz von COX-2-Hemmern (Bextra, Vioxx, Celebrex), die im Vergleich zu den konventionellen sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika (Diclofenac, Ibuprofen) mit einer besseren Magenverträglichkeit punkten.

Ginge es nur um einen Betrug an der wissenschaftlichen Erkenntnis, würden sich die Wogen sicherlich bald wieder glätten. Wie jedoch Steven Shaver, der Chefredakteur des Fachjournals”Anestesia & Analgesia” formuliert, geht es um “Millionen Patienten weltweit, deren postoperatives Schmerzmanagement auf den Studien von Dr. Deuben basierte”. Und es geht um Unsummen an Erlösen, die die Pharmaindustrie auf Grundlagen dieser Studien erwirtschaftet hat.

Niemand schien es zu wundern, dass das von Herrn Scott Reuben empfohlene Vioxx bereits 2004 wegen zu hoher Sicherheitsbedenken, die sich in der Praxis ergeben haben, vom Markt genommen wurde (Vioxx Skandal). Auch die enge Verbandelung des Schmerzforschers mit dem Hersteller Pfizer, dessen Produkte er schwerpunktmäßig erforschte, schien niemand zur Kenntnis zu nehmen.

Reuben war zeitweise Sprecher von Pfizer und mehrere seiner Forschungsstipendien wurden durch den Pharmakonzerns finanziert. Was immer die Motivation für diese immense Lügengeschichte war, ob blinder Ehrgeiz nach Ruhm und Anerkennung oder einfach nur die Gier nach Geld oder beides zusammen gepaart mit unglücklichen Verstrickungen, die Karriere des Schmerzforschers dürfte an diesem Punkt zu Ende sein.

Häufig wird die langsame Umsetzung neure Erkenntnisse in der Forschungslandschaft Deutschland bemängelt. In diesem Fall scheint es jedoch eher von Vorteil.

Zwar wurden die wissenschaftlichen Studien von Scott Reuben bereits im Mai 2007 in die Behandlungsleitlinien eingearbeitet, jedoch dauert es oft einige Jahre bis die neuen Leitlinien in den Kliniken auch tatsächlich umgesetzt werden. Dies bietet nun die Chance, die neuen Leitlinien ohne die gefälschten Studienergebnisse zu überarbeiten.

Mehr zum Thema Medikamentenskandale unter:

Medikamentenskandale - Wie wir als Patienten belogen werden und

Das Pharmakartell (eine sehenswerte Dokumentation des ZDF!)

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Foxo3a - Das Anti-Alterungsgen

Dienstag, 12. Mai 2009 11:53

Foxo3a – dem Altern auf der Spur

Wie alt wird der Mensch, wenn er vorher nicht stirbt?

Tuti Yusupowa soll laut Archiv des usbekischen Städtchens Tortkol 128 Jahre alt sein. Damit wäre sie die älteste Frau der Welt. Solche Fakten über hochbetagte Menschen regen immer wieder die Diskussion und Fantasie an, was denn nun die Langlebigkeit der Spezies Mensch begünstigt. Ist es die sojareiche Ernährung, das Klima, der Lebenswandel oder ist unser mögliches Alter schicksalhaft in unseren Genen festgeschrieben?

Nun, wie alt wir tatsächlich werden, dass wird sicherlich durch die Summe all dieser Faktoren beeinflusst. Und dennoch ist die Frage interessant, wie alt würde jeder einzelne von uns, wenn alle Faktoren für die günstigste Lage sorgten?

Foxo3a – ein Faktor mit Folgen

Wissenschaftlern an der Universität Kiel haben durch ihre Forschung die Ergebnisse einer amerikanischen Studie bestätigt. Es konnte gezeigt werden, dass bei hochbetagten amerikanischen Männern mit japanischer Herkunft eine ganz besondere Genvariante, nämlich das Foxo3a, gehäuft vorkommt. Die Kieler Studie ist von immenser Bedeutung, da Asiaten und Europäer sonst genetisch sehr unterschiedlich sind.

Bei Foxo3a handelt es sich um einen sogenannten Transkriptionsfaktor. Diese Transkriptionsfaktoren regulieren verschieden Gene in verschiedenen Zelltypen. Sie aktivieren und unterdrücken zelluläre Prozesse, die genetisch gesteuert werden.

Oxidativer Stress durch toxische Substanzen, die im Laufe des Stoffwechselprozesses anfallen, die Insulinregulation, aber auch die Tumorunterdrückung gehören dazu. Und diese haben alle Einfluss auf die Alterung des Körpers. In sofern ist es verständlich, dass man hier auch gerne vom Methusalem-Gen spricht.

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Krebsbehandlung: Aus für die nebenwirkungsreichen Chemotherapien?

Freitag, 3. April 2009 14:49

Chemotherapien sind nicht nur teuer, sondern fordern auch hinsichtlich ihrer zahlreichen, eklatanten Nebenwirkungen einen hohen Preis: Was den Krebs bekämpfen soll, ist imstande, Organismus und Allgemeinzustand der auf diese Weise behandelten Patienten umfassenden und nachhaltigen Schaden zuzufügen.

So weiß es eine Studie australischer Krebsspezialisten. Und man geht noch weiter: Zweifel an der Wirksamkeit aktuell eingesetzter, in der Öffentlichkeit medienwirksam angepriesener Chemotherapie-Verfahren sind durchaus angebracht.

Berechtigte Ängste

Dass die Diagnose einer schweren Erkrankung wie Krebs bei den betroffenen Patienten Ängste und Verunsicherung auslöst, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Speziell bei Krebserkrankungen zeigt sich jedoch ein, rational betrachtet, ungewöhnliches Reaktionsmuster: Nicht die schwere Erkrankung selbst steht im Zentrum der Besorgnis, sondern die Angst vor der bevorstehenden Behandlung und deren unmittelbaren Folgen, gar nicht zu reden von der Befürchtung, den Krebs trotz Chemotherapie nicht zu überleben.

Immer wieder entscheiden sich beispielsweise Brustkrebs-Patientinnen gegen alle privaten Widerstände und Ratschläge wohlmeinender Mediziner gegen eine standardisierte (und überteuerte) Chemotherapie aus Bestrahlung und medikamentöser Behandlung.

Wirksamkeit: Nicht überzeugend nachgewiesen

Auch die wissenschaftliche Grundlage dieser Standardtherapie steht auf eher wackligen Beinen: Ihre Wirkung wurde, - und das liegt leider in der Natur der Sache -, nie anhand einer Placebo-Kontrollgruppe kontrastiert, sondern lediglich anhand existierender Chemotherapie-Schemata miteinander verglichen. Nur ein Verzicht auf die Chemotherapie könnte körpereigene Prozesse wirklich erkennbar machen, - denn leider vernichtet eine Chemotherapie ja nicht nur die bösartigen, sondern auch die gesunden Körperzellen und fügt damit der körpereigenen Immunabwehr immensen Schaden zu. Der Beweis eines tatsächlichen Erfolgs der Chemotherapie steht also noch aus.

Die bekannten australischen Krebs-Spezialisten Morgan, Ward und Barton fanden bei ihrer Analyse australischer und US-amerikanischer Studien des Zeitraums von 1990 bis 2004 heraus, dass Chemotherapien keinesfalls eine belegbare Lebenszeitverlängerung über den Zeitraum von fünf Jahren hinaus erreichten. Im Gegenteil: Der finanzielle, medizinische und persönlichen Einsatz und Aufwand stünde in keinem adäquaten Verhältnis zum tatsächlichen Heilerfolg. Nur bei zwei Prozent der neuen, besonders kostspieligen Therapien zeigte sich tatsächlich ein lebensverlängernder Effekt über den üblichen Zeitraum hinaus. Die Durchschnitts-Überlebenszeit bei Lungenkrebs beispielsweise hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten lediglich um zwei Monate verlängert, bei vielen anderen Formen lag der Nutzen unter fünf Prozent.

Einer australischen Brustkrebs-Studie zufolge verlängerte sich die Überlebenszeit angesichts von knapp 5000 von fast 11.000 an Brustkrebs leidenden Patientinnen, die eine Chemotherapie erhielten, nur bei 164 von diesen, während neuer Therapien wie mit Taxanen oder Antrazyklinen die Überlebenszeit nur um ein Prozent verlängerten, aber gleichzeitig über starke Nebenwirkungen den Herzmuskel schädigten sowie Nervenschäden hervorriefen. Treten Metastasen auf oder zeigt sich der Krebs erneut, können auch diese neuen Therapien die Überlebenszeit nicht verbessern.

Stagnation statt Fortschritt

Prof. Dr. Dieter Hölzel, Leiter des renommierten Tumorregisters an der Universität München beklagt ebenfalls den Mangel an Fortschritt, was metastasierte Karzinome in Brust, Lunge, Darm und Prostata betrifft. Hölzel dokumentierte die Krankengeschichte einiger tausend Patienten mit bösartigem Krebsleiden, die man seit 1978 chemotherapeutisch behandelt hatte, häufige Krebsarten, an denen jedes Jahr etwa 100.000 Menschen sterben. Das Ergebnis: Der Verlauf der Krebserkrankungen hat sich im Vergleich zu solchen vor einem Vierteljahrhundert nicht zum Positiven verändert.

Die Chemotherapie – gefährliche Mogelpackung?

Der amerikanische Krebsspezialist Dr. Ralph W. Moss stellt sich angesichts der niederschmetternden Ergebnisse von Chemotherapien die Frage, weshalb diese noch immer von Ärzten weltweit ihren Patienten als optimaler Standard ans Herz gelegt wird. Die Vermutung, dass hier die Unwirksamkeit der Chemotherapie, auch gegenüber der Ärzteschaft, verschleiert werden soll, ist nicht unbegründet: Forschungsergebnisse werden nicht in absoluten, sondern in relativen Zahlen präsentiert. Ein Beispiel: Eine Verbesserung der 5-Jahres-Überlebenszeit um von einem auf zwei Prozent stellt in absoluten Zahlen eine einprozentige Verbesserung, in relativen Zahlen eine von vollen 100 Prozent, - das klingt doch gut, oder?

Und die betroffenen Experten stehen auch deutlich besser dar: Schließlich geht es im Bereich der Krebsforschung und Behandlung um Milliardenbeträge und viele Millionen an Fördergeldern.

Und bei der Hiobsbotschaft der American Cancer Society, die einen erstmaligen Rückgang der Krebstoten seit einem Zeitraum von 70 Jahren verkündete, scheint es sich um ein ähnliches Täuschungsmanöver zu handeln: Die Todesrate sank zwar, - aber um ganze 0,066 Prozent.

Ärzte scheinen dies nicht zu bemerken: Je intensiver die Fachpresse den Nutzen der Chemotherapie in relativen Zahlen propagierte, desto häufiger zückten die Ärzte ihren Rezeptblock.

Und Patienten lassen sich über eine kostenintensive und am Ende wenig wirksame, aber umso nebenwirkungsreichere Chemotherapie behandeln, denn: Ein guter Patient vertraut seinem Arzt.

Einen netten Einblick wie sich die Pharmaindustrie die Hände reibt (gerade im Falle von Krebs) zeigt dieser Berciht von Frontal 21:

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Die Cholesterin Lüge

Mittwoch, 18. März 2009 11:01

Im gestrigen Beitrag (Cholesterinspiegel senken ohne Medikamente), ging es vor allem darum, zu zeigen, dass man den Cholesterinspiegel eben OHNE Medikamente sehr wohl senken kann.

Zunächst muss ich auch einmal sagen, dass ich die Cholesterindiskussion schon von Kindesbeinen an verfolge, weil ich aus einer “Medizinerfamilie” stamme. Als Jugendlicher habe ich mich schon mit dem Thema beschäftigt und mich gewundert, dass die Erkenntnisse von gestern, die Irrtümer von heute sind.

Da muss man sich doch fragen, ob man HEUTE nicht schon wieder mit den Irrtümern von MORGEN behandelt wird.

Und genau das ist für mich der Fall bei der Therapie mit Medikamenten die das Cholsterin senken sollen.

Genau genommen muss man sich fragen, ob die Panikmache der pharmazeutischen Industrie und mancher Ärzte wirklich im Zusammenhang mit dem Thema Cholesterin gerechtfertigt ist.

Sicherlich sterben die meisten Menschen in Deutschland an einem Herz-Kreislaufversagen (Herzinfarkt und Schlaganfall), aber der Grund dafür sind in den seltensten Fällen erhöhte Cholesterinwerte.

Viele Menschen denken aber, dass das Cholesterin ein entscheidender Risikofaktor sei. Diese Behauptung wird von der pharmazeutischen Industrie und auch von der Lebensmittel herstellenden Industrie (vor allem der Margarine-Industrie) immer wieder vorgebracht.

Ist es wirklich richtig, dass der Cholesterinspiegel so niedrig wie möglich sein sollte?

Richtig ist in diesem Fall eher, dass der menschliche Körper das lebenswichtige Lipid Cholesterin benötigt! Der Aufbau und die Stabilität der Zellhüllen wären ohne Cholesterin gar nicht möglich. Weiterhin benötigt der Körper das Cholesterin für die Produktion von Hormonen und Vitamin D sowie für die Gallensäureproduktion.

Cholesterin ist auch NICHT dafür verantwortlich, dass Menschen einen Schlaganfall oder Herzinfarkt erleiden, denn das Rauchen, das Lipoprotein a und das Homocystein haben hier einen 10-mal höheren Anteil an den oben genannten Erkrankungen.

Aber sicher übt die Pharmaindustrie die Vernebelungstechnik nicht ohne Grund aus, denn ansonsten würde man ja erfahren, dass schon lange über das:

  • Lipoprotein a 
  • Homocystein 
  • Fibrinogenwerte
  • und niedrige Melatoninwerte

in wirklich “informierten Kreisen” diskutiert wird. Man weiß also sehr wohl, dass nicht beim Cholesterin die Gefahren für die Erkrankungen liegen.

Es werden jährlich in Deutschland 1,2 Milliarden Euro (!) für Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels ausgegeben.

In der Spitze der Verkaufsstatistik liegen zahlreiche Cholesterinsenker mit an der Spitze.

2004 sah sah das noch so aus: das Pravastatin-Präparat PRAVASIN PROTECT mit jährlich 0,9 Millionen (Mio.) Packungen lag auf Rang 5 unter den meist verordneten Lipidsenkern  - hinter SORTIS (Atorvastatin, 4,8 Mio. Packungen) und den Simvastatin-Präparaten SIMVAHEXAL (2,1 Mio. Packungen), SIMVASTATIN-RATIOPHARM (1,2 Mio. Packungen) und SIMVABETA (1,0 Mio. Packungen). Inzwischen sind einige Patente abgelaufen und es gibt weitere Generika (Nachahmerprodukte) im Bereich der Cholesterinsenker.

Bei diesen Absatzzahlen bietet sich doch an, die Wahrheit über das Cholesterin doch lieber nicht kundzutun, sondern auch noch die Margarine-Industrie mit ins Boot zu holen - oder etwa nicht?

Kein Mensch mit einem erhöhten Cholesterinspiegel wird schneller sterben, als ein Mensch mit einem sehr niedrigen Cholesterinwert. Der erhöhte Cholesterinspiegel wird im Allgemeinen überbewertet und dafür gibt es auch Gründe.

Die Statine sind für die Pharmaindustrie sehr lukrative Mittel, um den Gewinn noch weiter zu steigern. Da passt die Wahrheit über Cholesterin schlecht ins Bild.

Und was ist mit den ganzen Cholesterin-Studien, die als Belege und Beweise angeführt werden?

Eine sehr gute Frage. Ich habe mir inzwischen viele dieser Studien angesehen, die immer wieder für die Cholesterinthese angeführt werden. Was die “Befürworter” dieser Studien uns aber vorenthalten: es gibt zahlreiche Studien, die den Zusammenhang zwischen hohen Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen NICHT belegen.

Mein Fazit: Es muss als Tatsche angesehen werden, dass sich Cholesterin als Risikofaktor für GAR NICHTS bewießen hat.

Selbst bei älteren Patienten die logischerweise das größte Risiko haben müßten, gelang es in einer Studie  nicht, eine Beziehung zwischen hohen Cholesterinwerten und Herzerkrankungen herzustellen. Dabei wurde eine Gruppe von Patienten im Alter von über 70 Jahren vier Jahre lang beobachtet. Dabei stellte sich heraus, dass “hohe” Cholesterinspiegel von über 240mg KEIN größeres Risiko bedeutete an IRGENDWAS zu sterben - auch nicht an Herzinfarkt oder einem Schlaganfall.

Ich könnte Ihnen noch zahlreiche weitere Studien nennen, die in die Gleiche Richtung deuten.

Und wenn Sie ich jetzt fragen:

“Aber es gibt doch Studien, die einen Zusammenhang belegen!”

 … dann kann ich Ihnen nur sagen: Ich würde mir mal ansehen, WER diese Studien finanziert hat.

Eine weitere Untersuchung, die im Lancet 1994 (Nr. 344) veröffentlicht wurde, zeigte, dass selbst nach Jahren der Einnahme von Simvastatin (ein Cholesterinsenker), Patienten der “Arterienverstopfung” (Arteriosklerose) NICHT besser vorbeugen konnten, als Patienten, die keine Cholesterinsenker bekamen.

Angesichts dieser Studienlage Anfang der 90er Jahre, mehrten sich die Stimmen auch in der Ärzteschaft, dass es mit den Cholesterinsenkern doch nicht so “prickelnd” sei.

Dann kam 1994 eine Studie heraus, die von den Befürwortern der Cholesterintherapie meistens als DER BEWEIS angeführt wird:

Die sog. 4S-Studie, bei der 4444 Patienten untersucht wurden. Prof. Dr. med. Helmut Gohlke, Abteilungschefarzt, Klinische Kardiologie II, Herz-Zentrum Bad Krozingen schreibt:

Die 4-S-Studie (Scandinavian Simvastatin Survival Study in Lancet: Vol. 344, S. 1383 ff., 1994) ist ein Meilenstein in der Herzforschung. Zum ersten Mal wurde dort nachgewiesen, dass Cholesterinsenkung durch ein Statin (CSE-Hemmer) zu einer dramatischen Verminderung der Infarktgefährdung und/oder einer Verbesserung der Überlebenschancen von Patienten mit koronarer
Herzkrankheit führt. (…) 4 444 Patienten zwischen 35 und 70 Jahren wurden in der Studie beobachtet. Nach dem Zufallsprinzip wurden zwei Gruppen gebildet: 2 223 Patienten wurden mit Diät und einem Scheinmedikament (Placebo) behandelt. 2 221 Patienten erhielten zur Diät Simvastatin, einen CSE-Hemmer. In der Gruppe, die Simvastatin erhielt, sanken das Gesamtcholesterin um 25 %, das LDL-
Cholesterin um 34 %, die Triglyzeride um 9 %, während das vorteilhafte HDL-Cholesterin um 8 % stieg. Zugleich verringerte sich die Häufigkeit des Infarkttodes dramatisch (–42 %): In der Kontrollgruppe starben 189 Menschen gegenüber 111 in der Behandlungsgruppe. Auch die gesamte Sterblichkeit ging deutlich
zurück (–30 %). Herzkomplikationen traten weniger oft auf (–34 %), auch die Zahl der Schlaganfälle war in der behandelten Gruppe geringer (–30 %). (Scandinavian Simvastatin Survival Study Group, Lancet 1994; 344: 1383-89)
(Quelle: www.herzstiftung.de/pdf/zeitschriften/2_03_Cholesterinluege.pdf)

Das hört sich doch überzeugend an!

Also wurde zum ERSTEN mal der Nutzen nachgewiesen? Hm…

Und eine DRAMATISCHE Verminderung der Infarktgefährdung und Verbesserung der Überlebensraten?

Hm… Wir werden sehen.

Eins stand jedenfalls fest: Diese 4S Studie brachte auf einen Schlag fast die gesamte Ärzteschaft wieder auf die herkömmliche: “Wir müssen das Cholesterin senken”-These.

Alle anderen Studien (siehe oben) wurden mit einem Schlag bei Seite gewischt! Eine Diskussion folgte eigentlich gar nicht mehr.

Schauen wir mal genauer auf die 4S Studie so zeigen sich EINIGE Ungereimtheiten.

1. Jeder mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen durfte an der Studie teilnehmen, egal ob er oder sie mit Arteriosklerose zu tun hatte oder nicht.

2. In der Placebogruppe gab es 54 Raucher MEHR. Und Rauchen IST ein Risiko.

3. Die Kontrollgruppe bekam gar kein Placebo (Zuckerperlen o.ä.), sondern diese bekamen Methy-Zellstoff! In Tierversuchen zeigte sich, dass Methy-Zellstoff die Ablagerungen in den Arterien fördert. Man kann also vermuten, dass die Placebogruppe ein Medikament bekam, dass die Arteriosklerose förderte!! Wie Irrsinnig ist das denn bitte?

4. In der Studie waren nur 18 Prozent der Patienten Frauen. Und bei den Frauen zeigte sich, dass die oben angeführten Überlebenraten nicht zutrafen. In der Placebogruppe war die Sterblichkeit nämlich nur HALB SO HOCH.

5. Der Pathologe William Stehbens aus Neuseeland kam bzgl. der 4S Studie zu folgendem Ergebnis: Unter Einbeziehung sämtlicher Todesursachen gibt es nur einen “tatsächlichen” Unterschied von 3,3 Prozent. In diesem Zusammang empfehle ich folgende Publikationen von Dr. Stehbens:

Ich weiß, dass Sie jetzt versucht sind mit einem deutschen Sprichwort zu antworten: “Glaube nur der Studie, die du selbst gefälscht hast.”

Nun, so weit würde ich nicht gehen. In meiner Studienzeit musste ich zwei Semester Statistik belegen und zwei Semester Empirische Sozialforschung. Darüberhinaus habe ich zwei Semester freiwillig im Statistischen Auswertezentrum der Universität mitgearbeitet und Daten der verschiendensten Studien in Computer eingegeben. In der Freizeit haben wir uns einen Spaß daraus gemacht, den ein oder anderen Studienteilnehmer zu “löschen” um zu sehen, wie sich das Ergebnis auf einmal änderte! Natürlich haben wir das nur zu Testzwecken gemacht und die Daten wieder “vernünftig” hergestellt. Aber bereits damals war ich erschrocken, wie leicht es wäre eine komplette Studie im nachhinein auf ein “erwünschtes” Ergebniss zu beeinflussen.

Bis jetzt ging es in diesem Beitrag nur darum, ob Statine einen Effekt haben oder nicht. Man könnte also sagen: “Na gut, ich kann die Dinger ja trotzdem nehmen. Vielleicht helfen sie, vielleicht auch nicht.”

Das wäre eine sehr pragmatische Einstellung.

Ich stelle immer wieder erstaunt fest, dass nur noch den wenigsten  Patienten der Lipobay-Skandal ein Begriff ist. Im Zusammenhang mit dem Cholesterinsenker Lipobay kam es zu mehreren Todesfällen. 2001 nahm Bayer seinen “Blockbuster” vom Markt. Gerichtsprozesse ziehen sich bis zum heutigen Tag hin.

Die dunklen Seiten der Cholesterinsenker

Es gibt weitere Berichte denen zufolge Patienten die eine “Cholesterin-Diät” machten oder Cholesterinsenker nahmen, häufiger an einem gewaltsamen Tod starben - auch Selbstmord (Smith/Pekkanen im British Medical Journal, 1992 Nr 304).

Diese Tatsache wird damit in Verbindung gebracht, das Cholsterinsenker oder eine sehr fettarme Ernährung zu erniedrigten Serotoninspiegeln im Gehirn führen können. Serotonin gilt als das sog. “Glückshormon”.

Neben diesem diskutiertem Zusammenhang gibt es weitere gravierende Nebenwirkungen. Die neuesten Verdachtsmomente: Cholesterinsenker könnten Krebs verursachen. Verschiedene Tierversuche deuten darauf hin.

In Anbetracht der Tatsache, dass Patienten dazu angehalten sind Cholesterinsenker lebenslänglich einzunehmen, sind das Aspeskte, die von der Industrie schlicht und ergreifend negiert werden.

Weitere Nebenwirkungen sind möglich und zahlreich. Hierzu lese man nur die Beipackzettel der entsprechenden Mittel.

Ich stoppe hier einmal die weitere “Beweisaufnahme” und freu mich auf Ihre Kommentare!

P.S.: Falls Sie der Überzeugung sind, dass das ja alles nicht sein kann… Schauen Sie sich bitte einmal die Reportage von Frontal21 zum Thema an: Das Pharmakartell - Wie wir Patienten belogen werden.

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Cholesterinspiegel senken - ohne Pillen

Dienstag, 17. März 2009 15:19

Wird ein erhöhter Cholesterinspiegel gemessen, steigt bei Patienten gleichzeitig das Risiko von Herzinfarkt, Arterienverkalkung und Schlaganfällen. So wird es jedenfalls immer behauptet…

Und dann wird im allgemeinen darauf hingewiesen: “Sie müssen ihr Cholesterin senken!” Viele Ärzte verordnen hierfür Medikamente: Cholesterinsenker.

Viele Patienten bekommen jedoch zu schnell Medikamente verordnet, die wiederum andere Krankheiten begünstigen können, so Dr. Volker Schmiedel, Chefarzt der Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik in Kassel. Vielmehr können auch natürliche Lebensmittel den Cholesterinspiegel senken.

Ein Beispiel hierfür sind unbehandelte Pflanzenöle. Zu dieser Gruppe gehören Oliven-, Sonnenblumen- oder Rapsöl. Die Phytosterine in den Ölen verhindern die Aufnahme des Cholesterins aus der Nahrung sowie dessen Übergang ins Blut.

Auch Äpfel helfen, natürlich den Cholesterinwert zu senken. Die im Apfel enthaltenen Pektine sorgen im Körper dafür, dass Gallensäure im Darm gebunden wird. Um jedoch neue Gallensäure zu bilden ist es notwendig, das Cholesterin aus dem Blut zu nutzen. Dieses wird dadurch gesenkt.

Alkohol, in Maßen genossen, kann ebenfalls cholesterinsenkend wirken. So erhöhen ein Glas Rotwein oder Bier das gute HDL-Cholesterin, welches als Gegenspieler des schädlichen LDL-Cholesterins wirkt.

Zu den ebenfalls Cholesterin senkenden Nahrungsmitteln gehören weiterhin Sojabohnen, Tomaten, grünes Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte. Auch der Verzehr von Zwiebelgewächsen, frischem Obst und Gemüse, kann sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Zuletzt seien noch die Flohsamenschalen erwähnt.

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Nährstoffarme Ernährung

Mittwoch, 25. Februar 2009 20:37

Passend nach Aschermittwoch ein paar Gedanken zur Ernährung:

Die Ernährung ist für den Menschen ein unabdingbares MUSS und beeinflusst die Gesundheit im Positiven aber mitunter auch im Negativen. Nur eine ausgewogene Ernährung kann Körper und Geist fit halten, Krankheiten vorbeugen, die Symptome lindern oder gar heilen. Wird aber der Körper jahrelang einseitig und nährstoffarm ernährt, können krankhafte Mangelerscheinungen auftreten, die dann auch für die verschiedensten und ernsthaften Erkrankungen verantwortlich gemacht werden müssen.

So sind es die sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie zum Beispiel Übergewicht, Bluthochdruck, die verschiedensten Herzprobleme, Gicht oder Arthrose, aber auch Diabetes oder gar Krebsleiden, die durch ungesunde nährstoffarme Ernährung entstehen können. Außerdem wird das Immunsystem des Körpers soweit geschwächt, dass Herz und Lunge nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden und es dadurch, bei älteren Menschen, zu geistiger Verwirrung kommen kann.

Wie die Auswirkungen von Nahrungsmitteln auf unsere Gesundheit sind, hängt von zwei Faktoren ab. Zum einen sind es die Kalorien, also die Energie, die bei zu hoher Einnahme nicht mehr verbraucht werden und sich als Fett ablagern, wodurch Übergewicht droht. Es ist also notwendig, die Qualität und Zusammensetzung der Nahrung so zu gestalten, dass eine Ausgewogenheit erreicht wird.

Das eigene Verhalten spielt jedoch auch eine entscheidende Rolle, wenn es um nährstoffarme Ernährung geht, denn Rauchen und zu viel Alkohol sind wahre Nährstoffkiller und werten die Nahrung ungemein ab. Es gilt allgemein, dass eine gesunde Mischkost, mit ausreichend Ballaststoffen und Vitaminen, vor Mangelerkrankungen schützt und ganz nebenbei auch noch die Pfunde abgebaut werden …

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Krebs und Krebsentstehung

Freitag, 13. Februar 2009 21:43

Die Grundlagenforschung zur Krebsentstehung ist in Ihrer Differenzierbarkeit genauso vielfältig, wie die Krebsbehandlung selbst. Die Medizin bekämpft den Krebs als Leiden, ohne jedoch genau zu wissen, aus welcher Ursache heraus, eine Krebserkrankung überhaupt entsteht. Trotz aller konventioneller Forschung, ist es bis jetzt nicht gelungen, die genaue Ursache der Krebsentstehung zu finden.

Da aber für eine erfolgreiche Heilung von Krankheiten, die Ursachenentstehung wichtig ist, sollte jedes - scheint es auch im Sinne der medizinischen Forschung unkonventionell - Forschungsergebnis genau betrachtet werden. Letztendlich steht der „Mensch“ im Hintergrund, der von dieser Krankheit betroffen ist.

Die Seite http://www.hoffnung-bei-krebs.com/Alfons-Weber.html stellt viele Informationen bereit, die sich auf die Fragen, die sich aus der “Thematik der Krebsentstehung” ergeben, beziehen.

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Medikamente nach einem Herzinfarkt

Donnerstag, 5. Februar 2009 20:41

Ein Herzinfarkt ist eine akute, oft lebensbedrohliche Erkrankung des wichtigsten Muskels unseres Körpers, nämlich des Herzens. Auggrund von Durchblutungsproblemen sterben hierbei Teile des Hertzmuskels ab bzw. geht Gewebe kaputt.

Hatten Sie schon mal einen Herzinfarkt? Dann wissen Sie selbst, wie dringend bei dieser lebensgefährlichen Situation das Vertrauen in den Arzt ist. Als Betroffener aber medizinischer Laie vertrauen Sie darauf, die richtige Nachbehandlung – sprich Medikamente – zu bekommen.

Jetzt allerdings haben Forscher des Sunny Health Science Centre in Kanada bei einer Studie herausgefunden, dass sich bestimmte Medikamente, die Herzpatienten verordnet werden, nicht vertragen und sogar das Risiko eines neuen Infarktes erhöhen. Über 13.000 ehemalige Herzinfarktpatienten wurden sechs Jahre lang untersucht, mit dem Resultat, dass man feststellte, dass die Kombination aus Clopidogrel und Protonenpumpenhemmern zu vielen neuen Herzinfarkten führten.

Und genau diese Kombination wird immer wieder gerne von Ärzten nach einem Herzinfarkt verschrieben. Oft wird ein Stent gelegt, um der koronaren Herzkrankheit entgegen zu wirken. Clopidogrel wird verordnet, damit sich der Stent nicht wieder zusetzt. Aber gerade dieses Medikament kann – zusammen mit der häufig eingenommenen Acetylsalicylsäure – den Magen extrem reizen, weshalb der Arzt dann wiederum zum Schutz den Protonenpumpenhemmer verschreibt.

Geraten Sie aber nicht in Panik und setzen Sie vor allem nicht alleine Ihre Arznei ab, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob ein Umsteigen auf ein anderes Magenschutzmittel angebrachter wäre. Denn es gibt eine Alternative: Werden nämlich statt den Protonenhemmern die ebenso wirkungsvollen H2-Rezeptoren-Antagonisten verwendet, so entsteht kein erhöhtes Risiko eines Herzinfarktes.

Ich bevorzuge aber sowieso lieber die Natur-Variante…

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Blasenentzündung und Antibiotika

Sonntag, 1. Februar 2009 21:15

In meinem Artikel zu Antibiotika und zu Blasenentzündung fordere ich meine Leser auf mir folgende Frage zu beantworten:

Wenn Bakterien wie Escherichia Coli für Blasenentzündungen verantwortlich sein sollen… - und wenn Frauen häufiger Blasenentzündungen haben sollen, weil ihre Harnröhre kürzer ist als beim Man…

Warum haben dann Säuglinge die eine Windel tragen so selten eine Blasenentzündung?

Schließlich liegen die ja in ihrem eigenen Kot, in dem es vor diesen Bakterien nur so wimmelt?

Wenn Sie eine Antwort hinterlassen möchten, können Sie dies hier unten im Kommentar tun…

Vielleicht fragen Sie das nächste mal auch Ihren Arzt! Ich bin gespannt auf die Antworten!

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