Beitrags-Archiv für die Kategory 'Medikamente'

Lachnummer: Blutdrucksenker sollen Schlaganfall vorbeugen?

Sonntag, 24. Juni 2018 13:51

Jeder weiß es – angeblich: Bluthochdruck führt zu Herzinfarkt und Schlaganfall. Und deshalb ist es eine Frage der Notwendigkeit, Bluthochdruck zu behandeln, und das mit allen Mitteln. Und ich gebe zu: Eine Lachnummer ist es sicher nicht – eher zum heulen. Zum heulen ist auch, dass die „schulmedizinische Logik“ fortlaufend suggeriert, dass ihre medikamentösen Behandlungsmethoden schlimme Folgeschäden verhindern können, weil man ja äußerst effektiv einen zu hohen Blutdruck medikamentös senken kann (was übrigens auch nicht in allen Fällen gelingt).

Die Frage ist nur, ab welchen Werten (Grenzwerten) ein Mensch eine behandlungsbedürftige hypertensive Erkrankung sein Eigen nennt. Dieses Thema ist so schwankend, dass man kaum noch von Grenzen reden kann, bestenfalls von Wankel-Werten:

Im ersten Beitrag gehe ich auf eine Studie (des einst so gepriesenen Cochrane Institut) ein. Die Studie hatte gezeigt, dass die Behandlung einer „leichten Hypertonie“ (systolischer Wert zwischen 140 und 159 mmHg und diastolischer Wert zwischen 90 und 99 mmHg) keine Reduktion der Mortalität (=Sterblichkeit) für die Betroffenen mit sich brachte. Und: Nicht nur die Mortalität blieb unbeeinflusst, sondern auch die Zahl der Fälle von koronaren Herzerkrankungen und Schlaganfällen zeigte KEINE günstige Entwicklung.

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WARNUNG vor Antibiotika der Fluorchinolone-Gruppe!

Mittwoch, 16. Mai 2018 19:40

Medikamente sollten eigentlich den Patienten helfen. Für eine Reihe von ihnen jedoch sind sie keine Hilfe, sondern Tödliche Medikamente. Und eine Gruppe unter diesen hat ein besonders fragwürdiges Profil: Die Fluorchinolone, die zur Klasse der Antibiotika gehören.

Was genau das Problem mit diesen Fluorchinolonen ausmacht, das habe ich in diesem Beitrag diskutiert: Fluorchinolone mit Nebenwirkungen – Ein ärztliches Rezept für Desaster.

Die Zeitschrift „Stern“ macht in einer neuen Ausgabe auf diese Problematik aufmerksam. Hier werden zwei junge Frauen zitiert, die wegen relativ banalen Infektionen beziehungsweise Entzündungen Ciprofloxacin, ein Fluorchinolon, verschrieben bekommen hatten. Laut Aussage der Zeitschrift litten beide Frauen unter einer Entzündung der Nasennebenhöhlen und der Blase. Und ich habe auch immer wieder solche „armen“ Patientinnen in der Praxis, die genau das selbe Schicksal erlebten.

Es ist unglaublich wie leichtfertig Antibiotika der Gruppe der Fluorchinolone immer noch verschrieben werden! Vor allem Frauen mit Blasenentzündungen sollten aufpassen! Bild: 123rf.com – Jupiter8

Die Verschreibung von Antibiotika generell bei Entzündungen ist für mich bereits eine fragwürdige Praxis. Denn Entzündungen sind nicht notwendigerweise nur durch bakterielle Infektionen bedingt. Bei einer Virusinfektion zum Beispiel, die eine entsprechende Entzündung auslöst, ist ein Antibiotikum vollkommen wirkungslos.

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Big Pharma: Bisher 3.000 – jetzt 33.000 Euro pro Medikament

Dienstag, 13. Februar 2018 21:44

Es ist wieder soweit: Die Pharmaindustrie glänzt wieder einmal mit Aktionen, die meine vor Jahren in den Raum gestellten Behauptungen voll und ganz bestätigen, auch im Nachhinein.

Worum geht es hier? Es geht um ein Medikament für, bzw. gegen die Multiple Sklerose.

Zur Multiplen Sklerose (MS) muss ich gleich vorausschicken, dass ich diese in gewisser Weise für heilbar halte! Mehr dazu in meinem Grundsatzbeitrag zu dieser Erkrankung: Multiple Sklerose MS – Therapie und Heilung.

Und die dass die MS ein RIESENGESCHÄFT ist, hatte ich auch schon mal belegt: Multiple Sklerose – Das neue Milliardengeschäft. Hier steht eine alte Substanz im Mittelpunkt, die ursprünglich zur Behandlung von Psoriasis eingesetzt wurde beziehungsweise wird, und jetzt in höherer Dosierung einen Effekt bei der Multiplen Sklerose haben soll. Aber nicht nur die Dosis ist erhöht, sondern auch der Preis für die Substanz, und das in einem überproportionalen Maße.

Und heute hat die Industrie „noch Einen drauf gesetzt“. Und dieser „Eine“ ist so gewaltig, dass selbst der normale „Medienzirkus“ aufgeschreckt ist und die Raffgier anprangert.

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Wie Medikamente bestimmte Viren im Körper wecken können

Donnerstag, 5. Oktober 2017 9:25

Sehr selten, aber doch im meßbaren Bereich, kommt es nach der Einnahme von Medikamenten zu starken Reaktionen. Bisher ist man in diesen Fällen von einer Allergie ausgegangen.

Forschungen von Prof. Musette von der Uniklinik Rouen zufolge handelt es sich dabei jedoch nicht immer um eine Überempfindlichkeitsreaktion auf das Medikament. Durch das Medikament können auch im Körper „schlafende“ Viren aktiviert werden.

Und genau diese Fälle beobachte ich zunehmend in der Praxis!

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Thema: Krankheiten, Medikamente | Kommentare (1)

Medikamente – Nebenwirkung Tod

Freitag, 8. September 2017 9:36

Deutschland ist doch Weltmeister. Nein – nicht im Fußball, dafür aber im Pillenschlucken. Kein Volk der Welt greift so oft zu Medikamenten wie die Deutschen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass jedes Jahr ca. 58.000 Deutsche an den Folgen von Medikamentennebenwirkungen versterben – so zum Beispiel Prof. Fröhlich.

Aber es scheint keinen zu interessieren. Stattdessen diskutieren wir zum Beispiel im Septmeber 2017 über Dieselautos, was mich zu folgender Grafik / Frage veranlasste:

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Total irre! Methadon bei Krebs

Samstag, 19. August 2017 16:50

Total irre! Und irre ist nicht der Einsatz des Methadon bei Krebs (oder dass dies untersucht wird). Irre (ist mal wieder), wie damit seitens der Pharmaindustrie und Schulmedizin umgegangen wird…

Aber eins nach dem anderen.

Methadon ist eine seit langem bekannte synthetische Substanz, die als Schmerzmittel und bei der Behandlung von Entzugssymptomen bei Drogensüchtigen eingesetzt wird. Die Substanz gilt als eine Art „Heroinersatz“. Inzwischen hat die WHO die Substanz in die „Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der WHO“ aufgenommen.

Als stark wirksames Schmerzmittel hat die Substanz seit langem das Interesse der Onkologen gefunden. Es gibt eine große Zahl von Studien, die das schmerzstillende Potenzial von Methadon bei von Krebs verursachten Schmerzen belegen. Was in diesem Zusammenhang eigenartig erscheinen mag, das ist die Tatsache, dass niemand so richtig nachgeschaut zu haben scheint, welche Wirkungen die Substanz auf das Krebsgeschehen ausübt.

Unter Eine Studie ist beantragt, ein Videoclip, der einen Auszug aus einem Interview mit Onkologen und Biochemikern im „Stern“ zeigt, gesteht der „Methadon-Gegner“, Prof. Wick von der Universität Heidelberg, ein, dass es keine Studien gebe, die einen erweiterten Einsatz der Substanz bei Krebserkrankungen rechtfertigt.

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Thema: Heilverfahren, Krebs, Medikamente | Kommentare (9)

Mehr Antibiotika für mehr Infektionen

Mittwoch, 12. April 2017 10:09

Mein letzter Beitrag zu den lieben Antibiotika behandelte eine kleine Sensation: Alte Antibiotika neu entdeckt. Dieser Artikel zeigt, dass es vor rund 1000 Jahren von Menschen geschaffene Antibiotika auf natürlicher Basis gab, die nicht nur anti-mikrobiell wirken, sondern sogar die heute so gefürchteten resistenten Keime zuverlässig eliminieren.

Im Artikel hatte ich noch eine Reihe von weiterführenden Links zu diesem Thema angeführt, vor allem zum Verschreibungsverhalten heutiger Schulmediziner. Denn die lassen sich (immer noch) nicht daran hindern, auch virale Infekte mit Antibiotika zu behandeln. Über diesen Irrsinn hatte ich auch bereits in meinem Grundsatzbeitrag zum „Fluch der Antibiotika“ berichtet.

Das Argument das dann häufig aufgefahren wird: „Antibiotika als Prophylaxe“. Das hört sich auch erst einmal gut an…

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Medikamentenskandal Valproinsäure: Missbildungen bei Embryos, Autismus, Entwicklungsstörungen

Donnerstag, 2. Februar 2017 22:43

Ich weiß: Skandale gibt es zahlreiche, besonders wenn man die Zeitungen aufschlägt oder den Fernseher einschaltet. Aber wenn es die Pharmabranche betrifft, hört und liest man wenig bis gar nichts dazu. Dabei könnten wir es mit einem Skandal zu tun haben, der in die Nähe des Contergan-Skandals der 50er / 60er kommt…

Der Medikamentenskandal kommt diesmal aus Frankreich. Aber eigentlich sollte es auch ein Skandal in Deutschland sein. Aber in unseren Landen wird das, was da in Frankreich abläuft, einfach ignoriert. Auch wenn es hoch „evidenzbasiert“ stattfindet. Aber Evidenzbasiertheit findet in der Schulmedizin nur dann statt, wenn man selbst den weißen Kittel an hat, selbst wenn der von Motten zerfressen und mit Schmutzflecken übersät ist.

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Wechselwirkungen – Neue Medikationspläne für multiple Medikamentenschlucker

Donnerstag, 6. Oktober 2016 19:17

Da sage nochmal einer, man könne beim Frühstücksfernsehen nichts lernen. Da gab es einen hoch interessanten Beitrag bei „Volle Kanne“ (ZDF), der sich mit Arzneimittelwechselwirkung auseinandersetzte. Grund für den Beitrag war die Absicht der Einführung von Medikationsplänen für Patienten, die drei und mehr Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen. Denn laut pharmakologischem Lehrsatz wirkt viel viel, aber erzeugt auch viel an Nebenwirkungen. Und wenn dann mehrere Arzneimittel gleichzeitig den Weg in den Organismus finden, kann es zu einer breiten Palette an möglichen Wechselwirkungen kommen. Wie so etwas im Detail aussehen kann und welche verheerenden Wirkungen damit erzeugt werden können, das hatte ich unter Medikamente & Wechselwirkungen – ein Fall für evidenzbasierte Unkenntnis diskutiert.

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Arzneimittelstudien: Noch mehr bittere Pillen

Mittwoch, 1. Juni 2016 15:56

Es gibt „bitteren Pillen und es gibt schlechte Nachrichten… Jetzt gibt es ganz schlechte Nachrichten. Und die basieren auf einem Skandal, der sich vor rund zwei Jahren in der Pharmabranche abspielte: Pharmaskandal – Gefälschte Arzneimittelstudien durch GVK Bio?

Diesen Artikel schrieb ich seinerzeit zu diesem Skandal. In diesem Beitrag sind weitere Links und Verweise auf ähnlich ausgerichtete Artikel aus meiner Feder, die belegen, dass diese Praktiken der Pharmaindustrie alles andere sind als „Ausrutscher“ oder „Einzelfälle“.

Danach hörte man nicht mehr viel von dieser „Panscherei“ aus Indien, wo sich namhafte Pharmafirmen ihre Zulassungsstudien und mehr haben stricken lassen. Mit dieser Strategie des Totschweigens wollte man Gras über die Sache wachsen lassen, auf dass man zu gegebener Zeit wieder als „evidenzbasierte“ Einrichtung vor die Öffentlichkeit treten konnte.

Aber: Jetzt gibt es sie wieder, diese Öffentlichkeit. Und die sieht alles andere als rosig aus. Die „Süddeutsche Zeitung“ behauptet nämlich: „Behörde: 52 deutsche Medikamente vorerst besser nicht zulassen“. Leider beziehungsweise Gottlob ist die Süddeutsche nicht die Einzige, die dies behauptet. Gleiches berichten uns „Focus“, Greenpeace, „Die Welt“ und Bionity, die sogar von 80 Medikamenten sprechen…

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Thema: Medikamente | Kommentare (57)