Neue Studie: N-Acetylcystein gegen Corona?

Virus

Mit der Erfindung der genbasierten „Coronaimpfungen“ tauchten eine Reihe von Behauptungen auf, die sich schlussendlich als blanke Lügen entpuppten. Es fing damit an, dass Covid-19 (SARS-CoV-2) ein neues Coronavirus sei, gegen das unser Immunsystem machtlos wäre.

Es ging weiter mit der Behauptung, dass nur eine Impfung in der Lage wäre, das Leben der Infizierten zu retten und Infektionen zu verhindern. Inzwischen wissen wir, dass die angebliche 95-prozentige Wirksamkeit auch eine dieser Lügen war.

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Studien zeigt das Wirkprinzip der Akupunktur

Akupunktur – das ist eine alte Behandlungsmethode innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Sie erfreut sich inzwischen auch im Westen einer immer größer werdenden Beliebtheit.

Da aber der eigentliche Wirkmechanismus noch nicht bekannt ist, wird von der evidenzbasierten Schulmedizin immer wieder die Wirksamkeit der Methode in Frage gestellt. Ähnliches kennen wir auch von der Homöopathie. Eine ältere Studie in PubMed fand ich recht interessant…

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Gibt es Gründe, seinem Arzt des Vertrauens nicht zu vertrauen?

Irren ist menschlich, daran besteht kein Zweifel. Da unsere Schulmediziner oft auch als „Halbgötter in Weiß“ betitelt werden, sollte man davon ausgehen dürfen, dass hier die Häufigkeit von Irrtümern 50 Prozent und weniger des sonst üblichen Durchschnitts ausmacht. Man ist ja nicht umsonst ein „Halbgott in Weiß“!

Die evidenzbasierte Realität jedoch kann den Anspruch auf Halbgott nicht auch nur annähernd bestätigen. Ich hatte dazu einige Beiträge (Beweise?) geliefert:

Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser

Dieser Spruch soll von Lenin stammen. Wie es aussieht, hat sich die Politik und deren Interessen auch in die Medizin „eingeschlichen“, sodass die von Lenin geäußerte politische Aussage inzwischen auch auf das zutrifft, was in der Schulmedizin von statten geht. Denn hier gibt es starke politische Interessen, die die Unterstützung der Industrie genießen, und die wenig mit den Interessen der Patienten zu tun haben.

Leider gibt es da immer noch den Patienten, den man nicht „abschaffen“ kann, weil er es ist, an dem sich dieses Interesse, welches auch immer, festmacht. Von daher ist der beste Patient der, der für den Rest seines Lebens krank ist, und der widerstandslos alles mit sich machen lässt, was man ihm von Schulmedizin und Pharmaindustrie zumutet.

Die Interessen der Patienten jedoch sehen so aus, dass ihr Arztbesuch damit enden sollte, dass sie genau wissen, was mit ihnen los ist, was ihnen fehlt und welche Maßnahmen ergriffen werden beziehungsweise ergriffen werden können, um die lädierte Gesundheit wieder zu restaurieren.

Dazu jedoch bedarf es Zeit und individualisierte Beratung. Und gerade diese Störfaktoren sind im Geschäftsmodell Schulmedizin so gut wie gar nicht vorgesehen. Richtig, wo kämen wir denn dahin, wenn wir jeden Patienten auch noch individuell richtig therapieren würden! Der kommt doch nie wieder!

Wenn es dann noch um heikle Themen geht, die kontroverser nicht sein können, dann ist oft das Ende der Scheinheiligkeit in Sachen „Sorge um das Wohlergehen der Patienten“ gekommen und die Arzt/Patienten Interaktion schlägt um in Ärger, Drohungen und andere weniger schöne Begebenheiten.

Eins dieser Themen ist die Impfung, oder auch die Homöopathie. Auf beiden Gebieten wird von verschiedenen Seiten mit indoktrinierten Vorstellungen „argumentiert“, die keine Gegenposition zu lassen. Als Patient muss man sich dann öfters sagen lassen, dass man wegen Ahnungslosigkeit nur dummes Zeug redet.

Bei den Impfungen muss man sich sogar anhören, dass eine Verweigerung der Impfung fast einem versuchten Mordanschlag auf das eigene Kind gleichkommt. In den USA ist man inzwischen so weit (wieder einmal eine Vorreiterrolle der USA!), dass zu kritische Patienten einfach aus der Praxis herausgeworfen werden.

Offensichtlich ist man dort aus vor allem ökonomischen Gründen daran interessiert, die menschlichen Patienten zu einer Art „Behandlungsvieh“ zu degradieren, sodass man diese behandeln kann wie die Veterinärmediziner ihre „Patienten“ behandeln.

Denn der Tierarzt hat den unbestreitbaren Vorteil, dass er bei der Behandlung seiner Patienten keine Aufklärung, keine Diskussion und keine Unterschriften mit diesen und von diesen benötigt. Für den Humanmediziner sind Patienten mit dieser animalischen Hingabe die Traumvorstellung, die seinen Betrieb optimieren und die Kooperation mit der Pharmaindustrie um ein Weiteres verbessern.

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Barbara Loe Fisher, die Begründerin des „National Vaccine Information Center (NVIC)“[1] kommentiert den Sachverhalt so:

Das unantastbare Vertrauen zwischen Müttern und Kinderärzten, basierend auf gegenseitigem Respekt und geteilter Entscheidungsfindung, ist verloren. Es ist traurig genug, aber die Bewunderung und das Vertrauen der Mütter, welches diese ihrem Kinderarzt ihres Vertrauens entgegenbrachten, schmilzt dahin und wird ersetzt durch blanke Furcht.

Ärzte sind nicht unsere Herren und Meister. Wir bezahlen sie gut für ihre Arbeit, aber nicht dafür, uns auszubeuten und uns zu terrorisieren. Diskriminierung, Nötigung und gewalttätiges Verhalten haben keinen Platz in der modernen Medizin oder der öffentlichen Gesundheitsvorsorge.

Patienten sollten in der Lage sein, dem Ratschlag ihres Arztes vertrauen zu können. Kommt dieser Ratschlag in Form einer Anordnung, eines Befehls oder einer Drohung, dann hat dies mit Vertrauen überhaupt nichts mehr zu tun. So sind dann die „Empfehlungen“ der (Lügen)-CDC[2] in den USA und der STIKO (Robert-Koch-Institut)[3] heute alles andere als Empfehlungen, sondern Diktate.

Dies merkt man sehr schnell, wenn man diese „Empfehlungen“ eben nur als Empfehlungen betrachtet und sie nicht befolgt. Denn dann erfolgt umgehend die Patientenbeschimpfung mit Drohungen, Beleidigungen und allem was dazugehört.

Stimmt nicht? Ich hoffe, dass es in dieser dargestellten Form für die Mehrheit der Schulmediziner (noch) nicht stimmt. Aber die öffentlichen Diskussionen im Internet, zum Beispiel auf Facebook, über Impfungen und Homöopathie, um nur diese beiden einmal zu benennen, zeigen ein ganz anderes Bild.

Hier werden Impfgegner, Impfskeptiker, Befürworter der Homöopathie etc. massiv von der Gegenseite angegangen, beschimpft, bedroht, beleidigt und das gesamte Arsenal an unzivilisierten Verhaltensweisen, die auf ein klares Unvermögen und Unwillen zu einer sachlichen und inhaltsbezogenen Diskussion deutet.

Selbstverständlich besteht dieses „Klientel“ nicht ausschließlich aus Schulmedizinern, die sich in dieser derart abwertenden Art und Weise äußern. Aber diese Diskussionen und vor allem die Art, wie sie geführt werden, werden immer häufiger, werden immer härter und dürfen getrost als Vorreiter einer Bewegung oder Tendenz gewertet werden, die früher oder später oder sogar bereits teilweise in der Praxis einziehen wird beziehungsweise sich bereits etabliert hat.

Impfungen – der Heilige Gral der Schulmedizin

Zu dem Für und Wider der Impfungen hatte ich unzählige Beiträge geliefert. Ich möchte mich an dieser Stelle auf nur einen Beitrag berufen, der sich explizit mit der „Ideologie“ der Impfungen beschäftigt: Impfen oder der Verlust der Eigenverantwortlichkeit.

Praktisch jedes Arzneimittel muss einen relativ komplizierten Prozess durchlaufen, der seine Eignung in Sachen Wirksamkeit und Verträglichkeit sicherstellt, die sogenannte „Arzneimittelzulassung“. Dieser Ausleseprozess hat, wenn er richtig und vollständig durchgeführt wird, bereits etliche synthetische Substanzen eliminiert und am Erscheinen auf dem Markt gehindert, die ohne diesen Selektionsprozess für eine Menge Unheil unter den Patienten gesorgt hätten: Tod statt Heilung.

Eigenartigerweise gibt es diese Verfahren für Impfseren nicht. Es gibt auch keine vergleichende Studien, wo geimpfte Teilnehmer als Verumgruppe mit einer nicht geimpften oder scheinbar geimpften Teilnehmergruppe als Placebogruppe verglichen werden.

Und wenn es vergleichende Studien gibt, dann sind dies immer Studien, bei denen als Placebo eine andere Impfung oder Adjuvanzien zum Einsatz gekommen sind, was den Anforderungen für ein Placebo vollkommen widerspricht.

Aber zum Glück, oder allem Unglück, je nachdem, wie man es sieht, gibt es einige wenige Vergleichsstudien, die vom Gesundheitsbetrieb von Schulmedizin und Politik erfolgreich unter den Teppich gekehrt werden konnten. Jedenfalls gab es keine wilden Aufschreie in den Medien, dass die Ergebnisse dieser Studien allen Grund dafür abgeben, die Sache mit den Impfungen noch einmal gründlich zu überdenken.

Jede andere Studie mit ähnlichem Ausgang, aber einer natürlichen Heilsubstanz oder einem alternativen Therapiekonzept als zu beurteilendes Objekt der Studie, hätte das sofortige Verbot provoziert. Nicht so die Impfungen!

Annual vaccination against influenza virus hampers development of virus-specific CD8? T cell immunity in children. – PubMed – NCBI

In dieser Studie wurden geimpfte und ungeimpfte Kinder miteinander verglichen, inwieweit das Immunsystem von einer Impfung beeinflusst wird. Die Schulmedizin geht davon aus, dass das Immunsystem von der Impfung „sensibilisiert“ wird. Diese Hypothese scheint aber mehr Ideologie zu sein. Denn diese vorliegende Studie zeigte das genaue Gegenteil. Ein wichtiger Teilbereich zur Erkennung viraler Rezeptoren wird durch die Impfung blockiert. Und dadurch wird der Organismus für virale Infektionen nach der Impfung anfälliger.

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A population-based cohort study of undervaccination in 8 managed care organizations across the United States. – PubMed – NCBI

Diese Studie verglich regulär geimpfte Kinder mit Kindern, die nur teilweise die gesamte Palette an „notwendigen“ Impfungen und Auffrischungen erhalten hatten.

Das Ergebnis zeigte, dass Kinder mit weniger Impfungen weniger ambulante Versorgung und Notfallaufnahmen, dafür aber mehr Krankenhausaufenthalte als geimpfte Kinder in Anspruch nahmen.

The Introduction of Diphtheria-Tetanus-Pertussis and Oral Polio Vaccine Among Young Infants in an Urban African Community: A Natural Experiment – EBioMedicine

Diese Studie untersuchte zwei verschiedene Impfungen, DTP (Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten) und Polio.

Resultate: die 3-5 Monate alten Kinder mit einer DTP-Impfung hatten ein fünffach höheres Mortalitätsrisiko als die ungeimpften Kinder gleichen Alters. Kinder mit einer DTP-Impfung und keiner Polio-Impfung hatten sogar ein zehnfach höheres Mortalitätsrisiko.

Preterm birth, vaccination and neurodevelopmental disorders: a cross-sectional study of 6- to 12-year-old vaccinated and unvaccinated children

Frühgeburt, Impfung und das Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen, das ist der Gegenstand dieser Arbeit.

Verglichen wurden hier geimpfte und nicht geimpfte Kinder im Alter zwischen 6-12 Jahren. Auch hier zeigte sich, dass es Unterschiede zwischen geimpften und nicht geimpften Kindern gibt. Die Frühgeburt alleine war keine offensichtliche Ursache für neurologische Entwicklungsstörungen. Anders sah es aus bei den früh geborenen Kindern, die eine Impfung erhielten, die dann ein fast dreimal so hohes Risiko für neurologische Entwicklungsstörungen zeigten.

Pilot comparative study on the health of vaccinated and unvaccinated 6- to 12- year old U.S. children

Die Autoren der zuvor genannten Arbeit untersuchten in dieser Arbeit die Frage, ob das Risiko anderer Erkrankungen ebenfalls durch eine Impfung potenziell erhöht wird. Und die Autoren sahen, dass Mittelohrentzündungen, Lungenentzündungen, Allergien und Hautausschläge signifikant in der Gruppe der geimpften Kinder erhöht waren. Das erhöhte Risiko lag bei dem Faktor 6,6.

Wenn einem die Argumente ausgehen …

Selbstredend werden solche Studien totgeschwiegen. Leider (aus der Sicht der Impf-Befürworter) lassen sich derartige Studien heute relativ einfach und bequem über das Internet aufrufen, sodass jeder, der sich umfassend informieren möchte, auch Zugang zu solchen Aussagen bekommt. Und das ist so gar nicht nach dem Geschmack der offiziellen Gesundheitspolitik und Impf-Befürworter. Da die eigene wissenschaftliche Grundlage für das eigene Tun, das Impfen, fehlt, die wissenschaftliche Grundlage gegen das Impfen signifikant mehr Argumente bereithält, muss dieses Manko durch andere „Qualitäten“ ersetzt werden. Wie dies aussieht, das zeigt uns Amerika.

Hier scheint es eine ausgesprochene Cowboy-Mentalität zu geben, die zumindest verbal Django in den Schatten stellt. Denn wer sich gegen das Impfen ausspricht, der wird sofort verbal erschossen.

Ein wirklich toller Artikel in der „Los Angeles Times“[4], geschrieben von einer früheren Mitarbeiterin der Zeitung, geht hier in die Vollen. Sie bezeichnet ungeimpfte Leute als „Kakerlaken“. Sie feiert die Entscheidung des Senats von Kalifornien, auch religiös begründete Ausnahmeregelungen außer Kraft zu setzen, als den einzig richtigen Weg, „um eine Menge Kakerlaken aus dem Weg zu räumen“. Und Eltern, die Bedenken an der Sicherheit von Impfungen äußern, können nur Verschwörungstheoretiker sein oder medizinische Vollidioten.

Ein gewisser Dr. Peter Hotez, seines Zeichens Dekan der National School of Tropical Medicine an dem Baylor College of Medicine und ehemaliger Präsident des Sabin Vaccine Instituts und Direktor des Texas Children’s Hospital’s Center for Vaccine Development (Masse statt Klasse), schießt in die gleiche Richtung. Er geht sogar soweit, die Eltern von Kindern mit Impfschäden zu beleidigen und zu verhöhnen und generell Impfgegner als „Hass-Gruppe“ zu verunglimpfen.

Dazu passt dann auch, dass Forderungen nach mehr Studien zur Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit von Impfungen (die es nun einmal nicht gibt) zum Anlass zu nehmen, die Leute, die diese Forderungen stellen, einfach „auslöschen“ zu wollen. Dementsprechend hatte er es sich zur Aufgabe gemacht, in den USA nach Hotspots zu suchen, wo es immer noch zu wenige geimpfte Menschen gibt, die nach seiner Meinung die gesamte Weltordnung (und vielleicht auch die göttliche Ordnung) bedrohen. Auch diese gilt es „auszulöschen“.

Amerika, das progressivste aller Länder, scheint eine Mentalität zu schüren, die der des „finsteren Mittelalters“ in Nichts nachsteht. Nur hier sind es keine Hexen und Teufelsaustreibungen (obwohl es die auch noch geben soll), sondern Impf-Zombies und die offensichtliche Unfähigkeit, zwischen Disneyland und der Realität zu unterscheiden. Wer nicht an die segenbringende Wirkung der heiligen Impfung glaubt, der landet dann auf modernen Scheiterhaufen.

Fazit

Vielleicht sind wir in Deutschland noch nicht ganz so weit. Aber die Mentalität der Impf-Befürworter und Homöopathie-Gegner zeigt viele Parallelen mit der inzwischen in den USA üblichen Gangart…. Tendenz steigend.

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Quellen:

Dieser Beitrag wurde am 16.01.2023 erstellt.

Studienergebnisse richtig interpretieren: Nicht alle blutdrucksenkenden Mittel schützen vor Herzinfarkten

Es gibt viele medizinische Parameter, die sich mit relativ geringem Aufwand messen lassen, so etwa der Blutdruck, der Cholesterinspiegel oder die Knochendichte. Anhand der Werte erkennt der Arzt, ob eine Behandlung anschlägt, er sieht aber auch, wenn die Zahlen von der Norm abweichen.

Allerdings können diese Parameter keine Vorhersage darüber liefern, ob sie sich überhaupt in irgendeiner Art und Weise auf den Patienten auswirken – also, ob er beispielsweise dadurch einen Herzinfarkt oder einen Knochenbruch erleiden wird. Noch weniger können wir anhand der Messwerte ablesen, ob ein Medikament, das den Blutdruck senkt, auch gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt verringert.

Viele Laborwerte werden allerdings in der medizinischen Forschung auf genau diese Weise eingesetzt: So erheben viele Forscher ausschließlich Statistiken darüber, ob eine Behandlung den Blutdruck senkt.

Dabei kontrollieren sie allerdings nicht, ob hierdurch auch das Risiko für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt  verringert wird. Natürlich ist der Aufwand wesentlich geringer, denn die Senkung des Blutdrucks lässt sich schon nach einer kurzen Behandlungsdauer erkennen, während Herzinfarkte, die noch dazu im Vergleich sehr selten sind, oft erst nach Jahren auftreten.

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Es müssten also aufwendige Langzeitstudien erstellt werden, bei denen alle behandelten Patienten weiter beobachtet würden. Aufgrund der Seltenheit von Herzinfarkten müssten die Kontrollgruppen noch dazu sehr groß sein, um überhaupt signifikante Unterschiede feststellen zu können.

Immer dann, wenn in Studien Laborwerte als Ersatz dienen, spricht man von Surrogatparametern oder Surrogatendpunkten. Für die Patienten sind diese Werte allerdings kaum interessant. Sie möchten hingegen Aussagen über die Lebensqualität, die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt, die Dauer eines Krankenhausaufenthaltes oder die Sterblichkeit wissen.

Bei diesen, für die Patienten interessanten Parametern spricht man von patientenrelevanten Endpunkten. Häufig angewendete Surrogatparameter und die entsprechenden patientenrelevanten Endpunkte sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Surrogatparameter                 Patientenrelevante Endpunkte

Hoher Cholesterinspiegel             Herzinfarkt

Geringe Knochendichte                Knochenbruch

Herzrhythmusstörungen             Plötzlicher Herztod

Hoher Blutdruck                           Schlaganfall, Herzinfarkt

Nicht immer sind Surrogatwerte aussagekräftig

Zwar treten abweichende Laborwerte oft in Verbindung mit einem bestimmten Krankheitsbild auf, das muss aber nicht unbedingt der Fall sein. Denn selbst bei völlig gesunden Menschen entsprechen die Parameter nicht immer der Norm.

Da außerdem willkürlich anhand von Durchschnittszahlen festgelegt wird, in welchem Bereich ein Messwert normalerweise liegen sollte, gibt es oft sogar länderspezifische Abweichungen. Das bedeutet, dass ein Mensch beispielsweise in Deutschland als gesund gelten kann, während er in einem anderen Land bereits Medikamente verschrieben bekäme.

Der Surrogatwert macht keinerlei Aussage darüber, ob eine Behandlung für den Patienten wirklich einen Nutzen hat. Studien, die ausschließlich auf Surrogatparametern aufbauen, führen deshalb sowohl die Ärzte als auch die Patienten oftmals in die Irre. Deshalb sollte das Argument der zu langen Studiendauer auch auf keinen Fall ein Kriterium dafür sein, patientenrelevante Parameter durch Surrogatendpunkte zu ersetzen.

Allerdings gibt es einige Gründe, die es manchmal nötig machen, auf die Laborwerte als Ersatz zurückzugreifen. Dies war beispielsweise bei den ersten Medikamenten gegen HIV der Fall. Studien hatten gezeigt, dass die Mittel die Zahl der HI-Viren im Körper deutlich herabsetzen (Surrogatparameter).

Zu dem Zeitpunkt konnten die Wissenschaftler allerdings noch keine Aussage darüber treffen, ob durch die Mittel auch der Ausbruch von Aids und damit die Sterblichkeit (patientenrelevanter Endpunkt) verlangsamt werden kann.

Da es aber keine alternativen Therapien gab und die Krankheit ohne Behandlung in kurzer Zeit voranschreitet, war ein schnelles Handeln besser als eine vorgeschaltete Langzeitstudie an Freiwilligen. Also ließen die Arzneimittelbehörden dieses Medikament zu, zum großen Glück vieler Tausender Menschen, wie sich im Nachhinein herausstellte (Fleming T. R. & DeMets D. L.: Surrogate end points in clinical trials: are we being misled? Ann Intern Med; 1996; 125; S. 605-613).

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Doch es gibt auch andere Beispiele, so etwa bei einer Medikamentengruppe gegen Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie), die bei Herzinfarktpatienten zum Einsatz kamen. Denn einige Menschen, die einen Herzinfarkt überstanden haben, entwickeln in der Folge Arrhythmien, die zum plötzlichen Herztod führen können.

In den 1970er Jahren entwickelte Arzneimittel zeigten gute Erfolge – allerdings nur in Bezug auf die Surrogatparameter. So konnte anhand von Elektrokardiogrammen (EKG) festgestellt werden, wie der Herzrhythmus sich deutlich normalisierte.

Erst Ende der 1980er Jahre führten Wissenschaftler Studien darüber durch, ob diese Medikamente auch die Sterblichkeitsrate für den plötzlichen Herztod verringern. Dabei kamen sie zu einem erschreckenden Ergebnis: Die Patienten, die die Mittel einnahmen, starben – trotz einer deutlichen Verbesserung der Herzrhythmusstörungen – doppelt so häufig am plötzlichen Herztod wie die Kontrollgruppe, die ausschließlich ein Placebo einnahm (Epstein A. E. et al.: Mortality following ventricular arrhythmia suppression by encainide, flecainide, and moricizine after myocardial infarction. The original design concept of the Cardiac Arrhythmia Suppression Trial (CAST); JAMA; 1993; 270; S. 2451-2455).

Ein ähnliches Beispiel zeigt eine Studie zu Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren. Die Knochendichte (Surrogatparameter) der untersuchten Frauen nahm zu, wenn diese zusätzlich zu Kalzium auch Natriumfluorid einnahmen. Hieraus schlussfolgern die meisten Menschen im ersten Moment, dass die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche (patientenorientierter Endpunkt) ebenfalls abnehmen sollte.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Bei den mit Natriumfluorid behandelten Frauen nahm die Zahl der Knochenbrüche stattdessen sogar zu. Dies liegt daran, dass das Natriumfluorid zwar die Dichte erhöht, gleichzeitig aber die Zusammensetzung verändert und die Knochen spröde und brüchig macht (Riggs B. L. et al.: Effect of fluoride treatment on the fracture rate in postmenopausal women with osteoporosis; N Engl J Med; 1990; 322; S. 802-809).

Medizinische Laborwerte sind dennoch wichtig

Trotzdem sind Laborwerte ganz und gar nicht überflüssig. Sie geben den Ärzten Informationen über den Erfolg einer Behandlung und darüber, ob die Medikamenten-Dosis korrekt gewählt wurde. Sie werden benötigt, um Diagnosen überhaupt stellen zu können, aber auch, um den Krankheitsverlauf zu kontrollieren.

Ein EKG ist wichtig, um einen Herzinfarkt zu diagnostizieren. Ebenso müssen Diabetes-Patienten ihren Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrollieren, damit sie ihre Insulindosis genau anpassen können.

Probleme bereiten die Surrogatparameter, wie beschrieben, nur dann, wenn sie in Studien eingesetzt werden, um den Nutzen für die Patienten zu dokumentieren. Dies kommt sowohl in der Schul- als auch in der Alternativmedizin vor.

Ob es um Nahrungsergänzungsmittel, chirurgische Eingriffe oder psychologische Therapien geht – immer dann, wenn nicht auch ein patientenrelevanter Endpunkt kontrolliert wird, sollten Ärzte und Patienten die Studien kritisch betrachten!

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Dieser Beitrag wurde am 15.01.2023 erstellt.

Fragen zu Honig: Was Sie schon immer über Honig wissen wollten

Wer gern Honig isst, dem begegnen zuweilen kleine Probleme mit diesem Naturprodukt, woraus sich Fragen wie die Folgenden ergeben:

Wenn sich Honig deutlich in zwei Schichten trennt, kann man ihn dann noch essen

In diesem Fall handelt es sich um eine gravitativ bedingte Entmischung der verschiedenen Zuckerarten im Honig. Das passiert zum Beispiel, wenn das Honigglas über längere Zeit unbewegt an einem Ort lagert.

Die untere, dichtere Schicht setzt sich aus Glukosekristallen, also aus Traubenzucker zusammen, die obere Schicht stellt dagegen den geringfügig leichteren Fruchtzucker (Fruktose) dar, der etwas mehr Wasser enthält. Die Imker wissen um die sogenannte Phasentrennung.

Die dünnflüssigere Fruktosephase kann aufgrund von Mikroorganismen in eine Gärung übergehen. Essen kann man den in Phasen getrennten Honig allemal.

Warum trennt sich der Honig?

Wenn Honig über längere Zeit relativ warm gelagert wird, kann es zu jener Phasentrennung kommen. Eine eher konstante Temperatur von weniger als 15 Grad Celsius, also beispielsweise die Lagerung im Keller, hat sich dagegen bewährt.

Befördert wird die Entmischung zudem durch hohe Luftfeuchtigkeit, die in ein schlecht verschlossenes Glas eindringt. Dazu sollte man wissen, dass Zucker hydrophil ist, also aktiv Wasser aus der Luft entnimmt.

Weil Licht oxidative Prozesse fördert, sollten Sie Ihren Honig stets dunkel lagern.

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Was ist zu tun, wenn der Honig gärt?

Wie oben erläutert enthält die obere Fruktoseschicht nach der Entmischung relativ viel Wasser. Bei Wärme neigt diese süße Flüssigkeit dazu, die Gärung einzuleiten.

Im Mittelalter war dies gang und gäbe, denn Honigwein (Met) war damals im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Dabei bildet sich sehr recht grober, fluffiger Schaum, der tatsächlich nach Alkohol riecht.

Nicht selten quillt dieser Honigschaum aus dem Glas heraus, wenn der Verschluss nicht ganz dicht ist. Der Honig schmeckt nun wie überreifes Obst oder eine Schnapspraline, ist also durchaus noch genießbar, wenn man das mag.

Nicht selten bildet Honig im Glas eine dünne weiße Schicht aus, die ebenfalls an Zuckerschaum erinnert. Dabei handelt es sich in der Regel nur um winzige Luftbläschen, die die Honigqualität in keiner Weise schmälern.

In warmen, südlichen Regionen wird vergorener Honig sogar als Spezialität angeboten, während die Imker in Deutschland solche Produkte nicht verkaufen dürfen. Auf jeden Fall eignet sich vergorener Honig zum Kochen und Backen oder um Met beziehungsweise Likör anzusetzen.

Sobald Sie also ein Glas entmischten Honig entdecken, steht es Ihnen frei, entweder die obere flüssige Schicht abzugießen oder eben alles gut zu verrühren.

Kann Honig schlecht werden?

Auch noch lange nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums ist Honig, eine richtige Lagerung vorausgesetzt, weiterhin genießbar. Die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums dient eher der Befriedigung der deutschen/europäischen Gesetzgebung für Lebensmittel.

Für Honig hat man sich diesbezüglich auf zwei Jahre nach der Abfüllung geeinigt. Letztlich ist es immer der Wasseranteil, der die Haltbarkeit hier bestimmt. Gemäß der Deutschen Honigverordnung darf dieser maximal 20 Prozent betragen. Unterhalb dieser Schwelle können Keime nämlich kaum überleben.

Was kann ich tun, um die Honig-Gärung zu unterbinden?

Ein unsachgemäßer Umgang mit Honig zum Beispiel im Zuge der Abfüllung kann zur Gärung führen. Allerdings ist gegorener Honig nicht gesundheitsschädlich. Abgesehen von dem fruchtigen Geschmack, den nicht jeder mag, können Sie ihn zum Beispiel noch zum Backen verwenden.

Beachten Sie, dass der Löffel, mit dem Sie Honig aus dem Glas nehmen, stets absolut sauber ist und lagern Sie Ihren Honig kühl und dunkel.

Sind Kristallisationsvorgänge im Honig unbedenklich?

Durch die Kristallisation von Zuckeranteilen bilden sich manchmal weiße Körnchen auf der Oberfläche oder am oberen Rand des Glases. Die Imker nennen dies Blütenbildung. Durch sehr trockene Lagerung wird diese befördert.

Es handelt sich dabei lediglich um winzige Hohlräume beziehungsweise Bläschen, also nur um eine strukturelle Änderung.

Ähnliches passiert bei kalter Lagerung unter vier Grad Celsius. Es sind die Enzyme, die dafür sorgen, dass sich Traubenzucker in Fruchtzucker umwandelt, wobei sich Ersterer vor allem am Boden des Gefäßes als weißliche Schicht konzentriert. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs bleiben dennoch voll erhalten.

Zeugt kristallisierter Honig von schlechter Qualität?

Die Kristallisation von Honig ist ein absolut natürlicher Vorgang und sogar ein Hinweis auf eine gute Qualität. Es ist völlig normal, dass sich naturbelassener Honig mit der Zeit verfestigt. Sie sollten sich also eher Sorgen machen, wenn er dies nicht tut.

Tatsächlich wird industriell hergestellter Honig meistens gefiltert mit der Folge, dass er deutlich weniger Pollen enthält. Dadurch bleibt er länger flüssig, doch Sie bezahlen das damit, dass der Honig weniger natürliche Inhaltsstoffe enthält.

Zudem wird Honig in Massenproduktion temperaturbehandelt, ebenfalls mit dem Ziel, dass er länger flüssig bleibt. Auch dabei gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren.

Unser Tipp: Wenn Ihnen Ihr Honig zu fest erscheint, erwärmen sie ihre Portion in einem warmen Wasserbad, um diese halbwegs flüssig genießen zu können.

Unterscheiden sich die Honigsorten in ihrem Kristallisationsverhalten?

Relativ schnell, also innerhalb weniger Wochen, kristallisiert Honig aus Raps, Löwenzahn und Sonnenblumen. Noch bevor die Bienen überhaupt ihre Waben verschließen können, kristallisiert der eher seltene hawaiianische Kiawe Honig, der aus den Baumblüten des Prosopis pallida gewonnen wird und in Europa noch nahezu unbekannt ist.

Ebenfalls schnell kristallisiert der Leatherwood Honig (tasmanische Scheinulme), was die Abfüllung sehr erschwert.
Akazienhonig bleibt dagegen sehr lange flüssig.

Gleiches gilt für Honig aus dem Tulpenbaum und dem Kalifornischen Salbei (Salvia mellifera). Dabei sollten wir aber bedenken, dass die Bienen in der Natur auch immer noch andere Blüten anfliegen, sodass jede Honig-Charge stets geringfügig andere Eigenschaften hat.

Geradezu eine Konsistenz wie Gelee haben diese Honigsorten:

  • Schottischer Besenheide Honig
  • Neuseeländischer Manuka
  • Honig aus indischen Karvy-Blumen

Wenn man diese Sorten rührt, werden sie flüssig, und wenn man sie länger stehen lässt, nehmen sie wieder ihre Geleeform an, kristallisieren aber nicht. Diesen Effekt nennt man übrigens Thixotropie.

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Dieser Beitrag wurde am 10.01.2023 erstellt.

Big Pharma – Studie zeigt: Pharmaindustrie ist gesundheitsgefährdend

Spritze, Geld, Medikamente

In diesem Beitrag stelle ich eine Studie vor, die all das zusammenfasst, worüber ich bereits zuvor extensiv und intensiv berichtet hatte, nämlich in Beiträgen wie diesen:

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Schokolade bei Durchfall?

Unser Verdauungstrakt reagiert auf die unterschiedlichsten Ursachen mit Durchfall. Das ist gut so, will sich doch der Körper so schnell und effizient wie möglich von Giften befreien. Zu den häufigsten Gründen gehören gewiss Lebensmittelvergiftungen und Magen-Darm-Viren. Als „Erste Hilfe“ gibt es eine ganze Reihe von Hausmitteln, wenngleich der Durchfall eine Notfallmaßnahme des Körpers ist und deshalb nicht unbedingt unterdrückt werden sollte. Hält diese unangenehme Situation mehr als sieben Tage an, sollte unbedingt ein Arzt die Ursache abklären.

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