Paxlovid – Noch mehr Desaster aus dem Hause Pfizer?

Paxlovid ist eine Kombination von zwei antiviralen Substanzen (Nirmatrelvir und Ritonavir) zur Behandlung von Covid-19. Das Präparat hemmt angeblich wichtige Proteasen, die in Coronaviren vorkommen und unterbindet damit deren Fähigkeit zur Replikation. Und da wir ja in einer „Pandemie“ sind, bekam dieses Medikament am 22. Dezember 2021 (fröhliche Weihnachten) eine „Notfallzulassung“ .

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Alzheimer – Die Wahrheit Teil II

Wissenschaftliche Theorien und Dogmen haben derbes Sitzfleisch. Auch oder gerade, wenn sie falsch sind. So las ich in der STERN-Ausgabe Nr. 49 des Jahres 2008 ein hochinteressantes Interview von Prof. Dr. Henning Scheich, Leiter des Marburger-Leibnitz-Instituts für Neurobiologie (IfN).

Das Erstaunliche: Professor Scheich stellte die gängige Amyloid-Hypothese als Ursache der Alzheimer Erkrankung in Frage, sowie die Forschung dazu:
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Verschreiben, abhängig machen, in den Tod führen und dann Organe entnehmen – Das perfide Spiel einer Medizinindustrie

Arzt der etwas zu verschweigen hat

Die Überschrift ist provokativ – das ist klar. Wenn man sich aber einige Fakten anschaut, dann kann man nur hoffen, dass dies keine gewollte Kausalität ist.

Worum geht es? Es geht zunächst um süchtig machende, verschreibungspflichtige Medikamente. Ich hatte bereits über Opioide als legale Einstiegsdrogen berichtet, deren Legalität dadurch gewährleistet ist, dass man sie als „Schmerzmittel“ wie die Kamellen im Kölner Karneval verschreibt: Opioide – Der Nummer 1 Killer für alle unter 50.

Doch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten sollen die Opioide auch vom legalen Weg abgekommen und auf dem Schwarzmarkt gelandet sein. Dafür haben offensichtlich die Pharma-Unternehmen gesorgt. Wie anders ist es zu erklären, dass McKesson und Cardinal Health 12,3 Millionen Einzeldosen an eine Dorf-Apotheke in Mount Gay-Shamrock (kaum 1.800 Einwohner) geliefert haben? Und 9 Millionen Opioid-Tabletten erhielt das 400-Seelen-Städtchen Kermit/West Virginia in nur 2 Jahren.

Solche Machenschaften jahrelang praktiziert zu haben, hatte Cardinal Health 2014 bereits zugegeben. Wegen der drastischen Folgen einer derartigen  “Drogen-Politik“ sind in den USA rund 3.000 Klagen von Bezirks-Regierungen, Gemeinden und privaten Verbänden gegen die Pharma-Riesen anhängig. 2021 urteilten die Geschworenen in einem der Prozesse gegen McKesson, Amerisource Bergen und Cardinal Health und Johnson & Johnson für schuldig. Der Schuldspruch der Laienrichter in Ohio und New York lautete auf Störung der öffentlichen Ordnung. Daraufhin akzeptierten die 4 Pharma-Riesen die Zahlung von voraussichtlich 26 Milliarden Dollar Schadensersatz an die Kläger.

Die Klage des Bezirks Cabell County und der Stadt Huntington in West Virgina hatte weniger Erfolg. Der zuständige Richter David A. Faber war noch von Präsident George Bush ernannt worden und hält seine schützende Hand über den Wildwuchs des Kapitalismus. Daher schmetterte Faber die Klage ab, mit der Begründung, eine nicht sachgerechte oder illegale Vermarktung der Opioide sei nicht beweisbar.

Allerdings war die Datenlage gegen die Pharma-Konzerne erdrückend. 2021 ereigneten sich unter den rund 95.000 Einwohnern in Cabell County 158 tödlich verlaufene Überdosierungen mit Opioiden. 1.067 Mal mussten Rettungskräfte wegen des Rauschmittel-Abusus´ ausrücken. 2017 konsumierten in dem Bezirk fast doppelt so viele Kinder Opioide im Vergleich zum Landesdurchschnitt.

Ein Wunder ist das nicht, weil  Amerisource Bergen, Cardinal Health und McKesson in 8 Jahren zusammen mehr als 81 Millionen Einzeldosen von Oxycodon und Hydrocodon in Cabell County verteilt hatten. Das sind statistisch 94 Tabletten für jeden Einwohner pro Jahr. Wegen dieser “sozialen Überdosierung“ forderten der Bezirk und die Stadt Huntington 2,6 Milliarden Dollar von den Pharma-Unternehmen, um die Suchtkranken zu behandeln.

Diese Praktiken der Konzerne garantieren, dass die Patienten Gefahr laufen, entweder drogenabhängig zu werden oder gleich per Überdosierung den Tod zu finden. Wenn man sieht, dass in den USA fast bedenkenlos Opioide auch für Kinder ab elf Jahren verschrieben werden, darf man sich über nichts mehr wundern.

Aber dieses Geschäft mit den Schmerzen und den „Opium-Schmerztabletten“ hat für die Schulmedizin in den USA einen weiteren positiven Folgeeffekt. Denn mit der Zahl der Schmerztabletten-Opfer auf Opioid-Basis steigt auch die Zahl der gespendeten Organe.

Ja, wenn das nicht mal ein nachhaltiges Geschäftsmodell ist.

Aber wir können noch etwas mehr von der Schulmedizin lernen, und zwar diesmal wirklich evidenzbasiert!

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Kurkuma gegen chronische Schmerzen?

Kurkuma hat erstaunliche Heilwirkungen. Und wenn man sich die Studienlage dazu ansieht, dann ist es für mich völlig unverständlich, wie Millionen von Schmerzpatienten immer noch auf die nebenwirkungsträchtigen Medikamente der Schulmedizin setzen.

Über die erstaunlichen Heilwirkungen von Kurkuma hatte ich bereits mehrfach in folgenden Beiträgen berichtet:

Anfang Mai 2022 veröffentlichte „GreenMedInfo“ eine interessante Besprechung von einigen wissenschaftlichen Arbeiten, wo es um die Wirksamkeit von Kurkuma bei chronischen Schmerzen ging (Link).

Inzwischen gilt es als wahrscheinlich, dass Kurkuma in der Lage ist, Muskelschmerzen nach sportlicher Betätigung (Muskelkater etc.) zu lindern, indem der Grad der Schädigung der Muskulatur und Entzündung reduziert wird (Link).

Aber wie sieht es bei chronischen Schmerzen aus? Ist hier Kurkuma ähnlich wirksam wie die üblichen schulmedizinischen Alternativen, die nichtsteroidalen Antirheumatika, nur mit deutlich weniger toxischen Nebenwirkungen?

Chronische Schmerzen und neue Studien

Rund ein Viertel der Deutschen leidet an chronischen Schmerzen. In den USA sind es mit rund 20 % nur unwesentlich weniger. Als Hauptursache gelten in der Schulmedizin Muskel- und Gelenkerkrankungen. Die Schmerzen basieren angeblich auf strukturellen Veränderungen innerhalb der Gelenke, wie zum Beispiel der Abbau von Knochenmaterial und schützenden Knorpel. Die Schmerzen beruhen dann auf chronischen Entzündungen in den Gelenken und den Gelenkkapseln.

Bei der Arthrose kommt es zu “Verschleißerscheinungen der Gelenke”, die ebenfalls permanente Schmerzen und im fortgeschrittenen Stadium ausgeprägte Behinderungen verursachen.

Nach neueren Erkenntnissen, die ich aus der Praxis nur bestätigen kann, kommen die Schmerzen in den selteneren Fällen aus den “Knochen”. Die meisten Schmerzen sind eine Komponente aus niedriggradigen Entzündungen durch “mangelhafte” Ernährung, Vitalstoffdefizite und “nicht strukturiertem” Gewebe, vor allem der Faszien (=Bindegewebe). Über die Faktoren habe ich bereits hinlänglich berichtet.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter dazu an:

Da bei den meisten Schmerzzuständen eben diese niedriggradigen / unterschwelligen Entzündungen vorhanden sind, ist auch klar, dass Kurkuma effektiv ist. Eine Studie wurde dazu im März 2020 veröffentlicht (Link).

Hier wurde ein Kurkuma-Extrakt mit Naproxen, einem Schmerzmittel mit fiebersenkenden Eigenschaften, welches die Bildung von Prostaglandinen hemmt, verglichen. Teilnehmer waren 60 Patienten mit Knie-Arthrose. Als Biomarker wurde Prostaglandin E2 gemessen, einem Molekül, welches die Immunfunktion und Entzündungsreaktion reguliert. Außerdem wurden die Patienten nach dem Grad ihrer Schmerzen befragt.

Das Ergebnis war, dass Schmerzen und Prostaglandin E2 deutlich in beiden Gruppen nachließen. Deutliche Unterschiede zeigten sich bei den Nebenwirkungen, die in der Naproxen-Gruppe deutlich höher ausfielen.

Ein Blick auf das pharmakologische Profil in Bezug auf Nebenwirkungen zeigt auf „Drugs.com“ eine „imposante“ Liste an verschiedenen häufigen Nebenwirkungen bezüglich Naproxen. Dazu zählen unter der Kategorie „sehr häufig“ (10 % und häufiger) Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Reflux, Übelkeit, Verstopfungen, Kopfschmerzen, grippeartige Symptome etc.

Zu den „häufigen“ (1-10 %) Symptomen zählen Verwirrung, Rückenschmerzen, Harnwegsinfektionen, Tinnitus, Fatigue, Infektionen, Ödeme, Atemnot, Entzündungen im Hals- und Nasenbereich (interessant für eine Substanz, die als angeblich „entzündungshemmend“ gilt), Hautrötungen, Ausschläge, kleinere Hautblutungen, Schwindel, Benommenheit, Durchfall, Bauchschmerzen etc. (Link).

All diese „sehr häufigen und häufigen“ Nebenwirkungen sind unter der Gabe von Kurkuma bislang nicht beobachtet worden. Auch in meiner Praxis habe ich bisher keinerlei Nebenwirkungen mit Kurkuma erlebt.

Im April 2021 wurde eine spanische Studie veröffentlicht, die mit 68 Patienten den Effekt von Kurkuma-Extrakt auf Schmerzen des Kniegelenks untersucht hatte (Link).

Auch hier zeigte sich, dass nach zehn Tagen der schmerzlindernde Effekt im Vergleich zu Placebo ähnlich stark ausgeprägt war. Eigenartigerweise nahmen die Autoren als Placebo Brauhefe, die eine ausgezeichnete Quelle für nahezu den gesamten Vitamin-B-Komplex ist. Wollten die Autoren hier dem Kurkumin eine „Placebowirkung“ unterjubeln?

Ein signifikanter Unterschied zu diesem „Placebo“ war eine deutliche Reduzierung des C-reaktiven Proteins durch Kurkuma, was die Autoren als einen direkten schmerzstillenden Effekt durch Senkung der Entzündungsreaktion werteten. Dies resultierte auch in der Beobachtung, dass nur die Kurkuma-Gruppe über eine Schmerzlinderung während der Nacht im Bett und bei aufrechtem Stand berichten konnte.

Dosierung

Die beste Dosierung, die sich aus diesen Studien zur Behandlung von Schmerzen bei Arthritis und Arthrose ergeben hatte, liegt bei 500 Milligramm Kurkuma-Extrakt, die zweimal am Tag gegeben über einen Zeitraum von drei Monaten werden, um einen optimalen Effekt auf die Schmerzlinderung zu erzielen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachblüten oder Homöopathische Mittel:

Homöopathie und Grippe

Fieber messen bei Kleinkind

Jeder, der sich mit Medizin und/oder Fragen der Gesundheit beschäftigt, hat schon einmal etwas von der „Spanischen Grippe“ gehört oder gelesen. Gerne wird diese Katastrophe in der Menschheitsgeschichte, die 50 Millionen Menschen das Leben gekostet hatte, als ein wichtiger Hinweis genommen, dass Impfungen zu diesem Zeitpunkt noch mehr Todesopfer verhindert hatten. Seltsamerweise erklärt diese Erklärung nicht, warum es trotz Impfung zu einer so hohen Opferzahl gekommen ist. In meinem Beitrag dazu, den ich vor längerer Zeit veröffentlicht hatte, gehe ich näher auf diese Umstände ein: Spanische Grippe 1918 -Was passierte wirklich?

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Kurkuma und Blutverdünner – passt das zusammen?

Kurkuma ist eine erstaunliche Pflanzenart mit einem weiten Spektrum für gesundheitliche Vorteile. Ein Beitrag von mir zählt das breit gefächerte Spektrum von Wirksamkeiten von Kurkuma auf:

Eine dieser mannigfaltigen Wirkungen bezieht sich auf die „Blutverdünnung“ durch Kurkuma, die keine eigentliche Verdünnung des Blutes ist, sondern die Koagulationsneigung (Verklumpungsneigung) der Thrombozyten (Blutplättchen) herabsetzt.

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