Marihuana Substanz entfernt giftige Alzheimer-Proteine

Sonntag, 14. Oktober 2018 12:41

Eine neue Sensation scheint sich anzubahnen: Wissenschaftler haben „bewiesen“, dass Marihuana Alzheimer verhindert! Wie sieht dieser „Beweis“ aus? Oder wird wieder einmal das Kind mit dem Bade ausgeschüttet?

Das Thema Alzheimer gestaltet sich nicht gerade einfach. Für die Schulmedizin jedoch gibt es nichts Einfacheres als die Pathogenese von Alzheimer: die Amyloid-Plaques sind schuld!

Und wenn wir ein Medikament oder sogar eine Impfung gegen diese Plaques haben, dann sind alle relevanten Bestandteile des Gesundheitssystems (Pharmaindustrie und behandelnder Arzt) zufrieden. Da es auf dem Patienten nicht so genau ankommt, braucht man auch keine weiteren wissenschaftlich fundierten Erklärungen, ob das mit dieser „Plaque-Hypothese“ stimmt oder nicht.

Ich hatte mich in einer Reihe von Beiträgen mit Alzheimer und seinen Plaques auseinandergesetzt:

Die neueren wissenschaftlichen Arbeiten, die jetzt veröffentlicht wurden, gehen, wenn überhaupt, nur noch bedingt von der Plaque-Hypothese aus. Entzündungsprozesse scheinen hier mit und ohne den Plaques der hauptsächliche Faktor zu sein, der zur Entstehung von Alzheimer entscheidend beiträgt. Es sind die gleichen Entzündungsprozesse, die auch andere „zivilisationsbedingte“ Erkrankungen bedingen und fördern, wie Diabetes, Arteriosklerose, Krebserkrankungen etc.

Und jetzt kommt die provokante Mitteilung, dass ein verbotenes Rauschgift das verhindern kann oder zu therapieren in der Lage ist, was die Schulmedizin seit etlichen Jahrzehnten nicht zuwege gebracht hat: die Beseitigung der Alzheimer-Plaques!

Haben wir jetzt die Lösung für Alzheimer in der Hand? Werden bald in den Apotheken prophylaktische Marihuana-Joints erhältlich sein, damit wir eine Alzheimer-freie Gesellschaft werden? Und warum soll ausgerechnet Marihuana in der Lage sein, Plaques zu beseitigen und Alzheimer zu verhindern?

Und die alles entscheidende Frage ist: ist die Beseitigung der Plaques durch Marihuana gleichzusetzen mit einer Verhinderung von Alzheimer? Oder handelt es sich vielleicht doch nur um einen „pervertierten“ Traum der Schulmedizin, in dem Plaques-beseitigende Medikamente und Impfungen durch Marihuana ersetzt werden?

Ein Blick auf die Wunderarbeit

Bei der jetzt allseits zitierten Arbeit[1] handelt es sich um eine Laborstudie mit einer Zelllinie von Neuroblastomen (MC65-Zellen), die eine erhöhte genetisch kontrollierte Bereitschaft zur Bildung der Amyloid-Plaques besitzen. Diese Zellen wurden von den Autoren genommen, um ein Plaque-Modell zur Hand zu haben, mit dem man verschiedene Fragestellungen angehen kann.

Einer dieser Fragestellungen war, welchen Einfluss psychoaktive Substanzen von Cannabis, in diesem Fall Tetrahydrocannabinol (THC), auf die Entstehung von Alzheimer haben können.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass THC die Akkumulation der Plaques in den Zellen unterbindet und rückläufig macht. Darüber hinaus sahen die Autoren einen signifikanten Rückgang von Entzündungsprozessen unter THC. Und sie sahen, dass ein Großteil der Entzündungsprozesse durch die Anwesenheit der Plaques ausgelöst wurde, indem sie die Gene zur Bildung von Arachidonsäure und Eicosanoiden als Entzündungsmediatoren aktivieren.

THC ist eine Verbindung in Cannabis, die an die Cannabinoid-Rezeptoren CB-1 und -2 andockt und somit seine Wirkung entfaltet. Diese Rezeptoren befinden sich praktisch auf allen Zelloberflächen des gesamten Körpers, sowie im Gehirn selbst. Die größte Dichte dieser Rezeptoren im Gehirn kommt in den Neuronen vor, die mit den Aufgaben Gedächtnis, Denken, Koordination, Zeitgefühl und Wohlempfinden betraut sind. Wir sind selber in der Lage, körpereigenes THC zu bilden, und zwar durch körperliche Aktivität. Auch bei Schmerzzuständen produziert der Organismus THC, da die Substanz schmerzlindernde Eigenschaften besitzt.

Also doch die Plaques, oder?

Ein Anhänger der „Plaque-Hypothese“ könnte aufgrund dieser Arbeit durchaus auf den Gedanken kommen, hier seine Hypothesen bestätigt zu sehen. Leider würde eine konsequente Umsetzung in die Praxis in Sachen Therapie mit Cannabis eine entsprechende Änderung oder Modifikation der gesetzlichen Regelung im Umgang mit Rauschmitteln, in diesem Fall speziell Cannabis, notwendig machen.

Was all diese zuletzt erschienenen Jubel-Artikel, die sich auf diesen Beitrag berufen, geflissentlich übersehen, ist, dass hier mit Zelllinien experimentiert wurde, die aufgrund genetischer Voraussetzungen zu einem raschen Aufbau von Amyloid-Plaques neigen. Solche Voraussetzungen sind notwendig, um unter Laborbedingungen überhaupt das entsprechende Material für diese spezifischen Untersuchungen zur Hand zu haben.

Die Frage ist also, ob unter natürlichen Bedingungen ebenfalls genetische Faktoren ausschlaggebend sind für einen raschen Aufbau von Plaques und damit von Alzheimer?

Was in dieser Arbeit ebenfalls unmöglich war zu zeigen, ist die Frage, ob der vermehrte Aufbau von Plaques gleichzeitig mit Alzheimer gleichzusetzen ist. Zumindestens dürfte es schwerfallen, Zellkulturen als „an Alzheimer erkrankt“ zu diagnostizieren.

Was diese Laborarbeit lediglich zeigt, ist, dass Amyloid-Plaques Gene aktivieren, die entzündungsfördernde Substanzen, wie Arachidonsäure und Eicosanoide vermehrt produzieren und damit einen generalisierten Entzündungsprozess in den Nervenzellen des Gehirns verstärken. Diese Arbeit gibt jedoch zu keiner Minute einen Anhaltspunkt, dass diese Plaques in einem direkten und unmittelbaren Zusammenhang mit dem Krankheitsbild Alzheimer stehen. Wenn dem so wäre, dann müsste die Frage geklärt werden, wie diese Plaques im Gehirn entstehen und ob hier, ähnlich wie bei den MC65-Zellen, die Genetik der ausschlaggebende Faktor ist. Wenn dem so wäre, dann wäre Alzheimer eine rein genetisch bedingte Erkrankung. Nur für diese Annahme gibt es noch weniger Hinweise als für die Annahme, dass die Plaques für Alzheimer verantwortlich sind.

Vielmehr scheint es wesentlich einleuchtender zu sein, dass die Entstehung der Plaques auf anderen Mechanismen geruht, die Plaques und Alzheimer gleichzeitig entstehen lassen. Ich hatte an anderer Stelle bereits darauf hingewiesen, dass es Arbeiten gibt, die gezeigt haben, dass diese Plaques nicht nur im Gehirn, sondern auch in der Bauchspeicheldrüse (Betazellen) bei Typ-2-Diabetikern vorkommen, vor allem im fortgeschrittenen Stadium[2]. Auch diese Arbeit berichtet von einem beträchtlichen Ausmaß an oxidativen Stress, an dem die Betazellen langsam und sicher zugrunde gehen und aus einem insulinresistenten Typ-2-Diabetes einen insulinpflichtigen Typ-2-Diabetes werden lassen.

Die vorliegende Arbeit berichtet ebenfalls von oxidativem Stress und den damit verbundenen Entzündungsprozessen. Wir haben hier also Parallelen vorliegen, bei Betazellen und Nervenzellen im Gehirn, nicht nur im Aufbau von Plaques, sondern auch der Anwesenheit von Entzündungsprozessen und oxidativem Stress. Nur, niemand interpretiert Diabetes als Folge von Amyloid-Plaques, während Alzheimer trotz vergleichbarer Gegebenheiten und Ätiologie jetzt diese Plaques als Entstehungsursache haben soll.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine im Jahr 2014 veröffentlichte Studie, die an Mäusen durchgeführt worden war[3]. Hier hatte sich gezeigt, dass ein natürliches Protein, der „Glial cell-derived neurotrophic factor (GDNF)“ eine natürliche Schutzeinrichtung für das Überleben von Neuronen darstellt. Und dieser Schutzfaktor ist auch wirksam gegen Alzheimer. Die Autoren untersuchten natürlich, wie dieser Schutz gegen Alzheimer zustande kommt. Selbstverständlich wurde auch hier die Frage gestellt, ob nicht vielleicht die Beseitigung von Plaques hier eine zentrale Rolle spielt.

Die Antwort war, dass eine Therapie mit GDNF zu keiner Beseitigung von Amyloid- und Tau-Proteinen führt, dennoch das Absterben der Neuronen verhinderte. Die Autoren unternahmen zusätzliche Laboruntersuchungen mit unseren bereits bekannten MC65-Zellen, die unter GDNF keinen oxidativen Stress und natürlichen Zelltod erfuhren, was die Autoren aber nur zum Teil auf eine reduzierte Konzentration an Plaques zurückführten.

Diese Ergebnisse zeigen auch, dass die Ergebnisse der Zellkulturen sich in bestimmten Punkten mit den Ergebnissen an lebendigen Mäusen widersprechen, besonders in Bezug auf die Rolle der Plaques bei Alzheimer, die bei den Mäusen praktisch bedeutungslos zu sein schien.

Fazit:

Die zentrale Aussage beider Studien scheint zu sein, dass der beste Schutz vor Alzheimer darin besteht, natürliche Substanzen, wie THC und GDNF, zum Einsatz kommen zu lassen. Für diesen Einsatz benötigt es keine Apotheke. THC wird, wie bereits erwähnt, durch körperliche Aktivität gebildet. Und die Synthese von GDNF wird intensiv durch Vitamin D eingeleitet, wozu aber die entsprechend „guten“ Vitamin-D-Spiegel vonnöten sind. Die von der Schulmedizin und Ernährungswissenschaft für gut befundenen Grenzwerte haben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen signifikanten Einfluss auf die GDNF-Synthese.

Fazit vom Fazit:

Die neue, hochinteressante und viel gepriesene Studie mit Neuroblastom-Zellkulturen unterstützt die immer wahrscheinlicher werdende Hypothese, dass Alzheimer das Produkt von chronischen Entzündungsprozessen ist, bei denen Amyloid-Plaques als Begleiterscheinung auftreten, die wiederum die Entzündungsprozesse noch weiter verschärfen. Der in diesem Zusammenhang auftretende oxidative Stress bedingt die entsprechende Zell- und Gewebeschädigung und den damit verbundenen Zelltod der betroffenen Neuronen.

[1]     Amyloid proteotoxicity initiates an inflammatory response blocked by cannabinoids | npj Aging and Mechanisms of Disease

[2]     „A“ is for amylin and amyloid in type 2 diabetes mellitus. – PubMed – NCBI

[3]     Lenti?GDNF Gene Therapy Protects Against Alzheimer’s Disease?Like Neuropathology in 3xTg?AD Mice and MC65 Cells – Revilla – 2014 – CNS Neuroscience & Therapeutics – Wiley Online Library

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Ärzte fordern Baustopp für 5G Mobilfunk-Technologie

Donnerstag, 11. Oktober 2018 15:42

5G Mobilfunk, alles jubelt, aber niemand weiß wirklich Bescheid – das scheint momentan die Situation zu sein, in der wir heute im Vorfeld der neuen 5G-Technologie stecken.

Ich hatte bereits einen kritischen Beitrag zu diesem 5G Mobilfunk veröffentlicht: 5G Mobilfunk und Ihre Gesundheit – Alle jubeln, aber kaum jemand weiß wirklich Bescheid.

Bezeichnend für die Einführung dieser neuen Technologie ist wieder einmal, dass gesundheitliche Aspekte bei der Begutachtung und Beurteilung der neuen Technik vollkommen unter den Teppich gekehrt werden. Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

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Antibiotika: Fluorchinolone mit gravierenden Nebenwirkungen – Ein ärztliches Rezept für Desaster

Mittwoch, 10. Oktober 2018 15:15

Fluorchinolone sind Antibiotika, die eine Untergruppe der Chinolone bilden. Wie Letztere gehören die Fluorchinolone zu den Gyrasehemmern. Die Vertreter der neueren Generation sind zudem in der Lage, auch andere bakterielle Enzymsysteme nachteilig zu beeinflussen, wie zum Beispiel die Topoisomerase IV.

Bakterien und andere Prokaryoten besitzen ein Enzym, die Gyrase, dessen Aufgabe es ist, die DNA eines Bakteriums so zu spiralisieren, dass sie in den Zellraum des Bakteriums passt. Ohne diese Spiralisierung würde der Raum zu eng werden und die DNA könnte bei Vermehrungsprozessen nicht korrekt abgelesen werden.

Wenn eine DNA-Informationen abgerufen werden soll, muss das Molekül an dem betreffenden Genlocus entspiralisiert werden. Auch das ist die Aufgabe des Enzyms, dass die entwundenen Bereiche nach erfolgter Transkription der DNA in RNA wieder aufrollt. Mit der Hemmung der Gyrase wird also genau dieser Mechanismus genutzt, um eine Vermehrung der Bakterien zu verhindern.

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Blutdruckmittel Valsartan – Jetzt auch noch mit Nitrosaminen verunreinigt

Donnerstag, 27. September 2018 15:14

Valsartan ist ein Antihypertonikum (Medikament gegen Bluthochdruck) aus der Gruppe der Sartane. Diese Wirkstoffe gehören zur Klasse der AT1-Rezeptorantagonisten und senken den Blutdruck auf hormonellem Wege. Valsartan beeinflusst das Renin-Angiotensin-System und wird (ganz offiziell) bei arterieller Hypertonie, diabetischer Nephropathie oder auch einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche) eingesetzt. Kardiologen bemängeln schon länger, dass das Mittel kaum biologisch abbaubar ist und deswegen das Trinkwasser dauerhaft kontaminiert. Dazu hatte ich bereits im Oktober 2017 berichtet: Medikamente gegen Bluthochdruck gefährden unser Trinkwasser

Das erste Fazit lautete: Valsartan sollte nach Meinung der Fachärzte nur sparsam verordnet werden, also nur dann, wenn andere Mittel nicht mehr helfen.

Aber es wurder noch „toller“. Im Sommer 2018 kam eine Verunreinigung vieler Valsartan-haltiger Präparate ans Tageslicht. Ich berichtete dazu erst im Juli 2018: Blutdrucksenker Valsartan Rückruf – Seit Jahren „verunreinigt“

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Autismus – Die möglichen Ursachen, Gifte und Heilversuche

Samstag, 22. September 2018 14:43

Die Ursache des Autismus ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Trotz dieser Ungewissheit gehen Wissenschaftler vorerst von der Annahme aus, die Wahrnehmungs- und Verhaltensstörung sei genetisch bedingt. „Autismus gilt als angeboren und nicht heilbar“ poltert Wikipedia (Stand 2012).

Etwas vorsichtiger konstatieren die Neurologen und Psychiater im Netz, dass die „…Heritabilität von Autismus Spektrum Störungen auf ca. 70 – 80 % geschätzt“ wird. Gut begründet wäre demnach die Vermutung, die Inzidenz des Autismus sei annähernd konstant. Dem widersprechen jedoch steigenden Fallzahlen, die allgemein nicht bestritten werden. Einige Wissenschaftler sehen hier sogar einen besorgniserregenden Trend.

 Bereits 2025 könnte der Anteil autistischer Babies in den USA 50 % betragen

Die Biophysikerin Dr. Stephanie Seneff vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) warnte, dass im Jahr 2050 die Hälfte aller Neugeborenen unter Autismus leiden werden. Im Dezember 2016 korrigierte sie ihre Prognose: Bereits 2025 könnte der Anteil autistischer Babies in den USA 50 % betragen.

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Thema: Krankheiten | Kommentare (59)

5G Mobilfunk und Ihre Gesundheit – Alle jubeln, aber kaum jemand weiß wirklich Bescheid

Sonntag, 26. August 2018 18:49

Elektromagnetische Felder: Handystrahlung, WLAN & Co.  – diesen Beitrag hatte ich 2011 veröffentlicht und im Januar 2018 mit neuen Ergebnissen und Ereignissen komplettiert. Von daher erscheint dieser Beitrag nahezu endlos zu sein. Aber endlos scheinen auch die Ereignisse zu sein, die sich um das Thema EMF, Mobilfunk, WLAN etc. ranken. Es ist eine alte Geschichte, die sich immer wieder und wieder zu wiederholen scheint, und dass in einem vorhersehbaren und voraussagbaren Verlauf. Denn es dreht sich nur um eins: Geld!

Und wenn es sich ums Geld dreht, dann wird vieles viel transparenter. Gesundheitliche Konsequenzen sind jetzt zweitrangig, da potenziell geschäftsschädigend, wenn man auf solche „Nebensächlichkeiten“ auch noch achten will. Sicherheitsstudien sind lästig und teuer und beschneiden deshalb den Gewinn.

Dafür investiert man lieber in ein voluminöses Marketing, welches die alten und neuen Produkte im rosaroten Glanz erscheinen lässt. Kritiker, als Störenfriede des geschäftlichen Erfolgs, werden in entsprechender Manier abgefertigt. Wie so etwas abläuft, das habe ich in meinem oben angegebenen Beitrag erläutert.

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Thema: Aktualisierungen des Lexikons | Kommentare (28)

Medizinische Leitlinien – Warum ich mich weigern würde nur nach diesen behandelt zu werden…

Montag, 6. August 2018 12:26

Eine Patientin berichtet mir, dass sie von ihrem Hausarzt zwei Medikamente bekommen habe, die ihr bei ihrem schweren Husten helfen sollen. Das Rezept wurde ihr mit den Worten übergeben: „Diese Therapie entspricht den neuesten Leitlinien bei ihren Symptomen! Auch der Lungenfacharzt würde ihnen das verschreiben.“

Aha, der arztgläubige Patient soll wohl erkennen: „Hier werde ich nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft behandelt!“

Man könnte es aber auch anders sehen: Wozu brauche ich eigentlich noch einen Facharzt? Oder:“ Das hört sich ganz danach an, als würde hier nach „Schema F“ behandelt werden“. Ist nicht jeder Husten bei jedem Patienten unterschiedlich?

Nicht nur deswegen rate ich Patienten, Ärzten und Kollegen einmal dringend, die gängigen Leitlinien zur Behandlung von Patienten zu hinterfragen.

Warum Sie als Patient einen Blick hinter die „standardisierten“ Therapieempfehlungen werfen sollten!

Als Erstes sollten wir mal schauen, worum es sich hier eigentlich handelt.

Während es sich bei den Richtlinien um Handlungs- oder Ausführungsvorschriften handelt, die bindend sind, sind Leitlinien eher als „Empfehlungen“ anzusehen.

Laut Wikipedia werden medizinische Leitlinien wie folgt definiert: „Medizinische Leitlinien sind systematisch entwickelte Feststellungen, um die Entscheidungen von Ärzten, Zahnärzten, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Patienten über angemessene Gesundheitsversorgung für spezifische klinische Umstände zu unterstützen.[1] Sie sind – anders als Richtlinien – nicht bindend und müssen an den Einzelfall angepasst werden. Idealerweise berücksichtigen sie auch ökonomische Aspekte der Behandlung (wie z. B. eine Reihe von Leitlinien der AWMF-Mitgliedsgesellschaften).“ (de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Leitlinie –  Stand September 2013).

Und da Leitlinien den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden sollen (zum Beispiel weil es neue Forschungsergebnisse gibt), gibt es bei den Medizinern Kommissionen und Arbeitskreise, die sich dieser Aufgabe gerne annehmen.

ABER: Was dann dabei herauskommen kann, bringt den medizinischen Laien oft ins Staunen!

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Thema: Allgemein | Kommentare (62)

HPV-Impfung – Funktionsverlust der Eierstöcke, vorzeitige Menopause und Amenorrhoe?

Freitag, 3. August 2018 15:32

Zu dem Thema HPV-Impfung gibt es heiße Kontroversen. Im Laufe der Jahre scheint sich immer mehr heraus zu kristallisieren, dass die Befürworter dieser Impfung wissentlich und gezielt alle Einwände und Fragezeichen gegen und zu dieser Impfung ignorieren, geradeso, als wenn es sich bei diesem Thema um eine Glaubensfrage handelt.

Bei Glaubensfragen zählen bekannterweise keine Argumente und Fakten, sondern nur Neigungen, Interessen, Annahmen und Überzeugungen.

Die einzigen Fakten/Argumente für diese Impfung sind die Tatsache, dass es sich hier um eine extrem teure medizinische Leistung handelt, und damit dementsprechend interessant ist für den Arzt und den Hersteller.

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema ist ähnlich korrupt wie die Auseinandersetzung mit den Masernimpfungen und Autismus, wo Studien bis zur Unkenntlichkeit gefälscht werden (MMR-Impfung und Autismus – Also doch!).

Zu dem Thema HPV-Impfung habe ich einen sehr langen Beitrag verfasst: Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten.

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Thema: Impfungen | Kommentare (20)

Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – Die Menschenversuche der Schulmedizin

Freitag, 27. Juli 2018 11:55

Das neueste vom „Spiegel“: Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – so lautet die schockierende Überschrift. Die Studie wurde in den Niederlanden durchgeführt, mit der Beteiligung von medizinischen Zentren in Neuseeland, Australien, Kanada und Großbritannien.

Was hatten die evidenzbasierten medizinischen Wissenschaftler an den Schwangeren und deren Ungeborenen getestet?

Man wird es kaum glauben, aber es handelt sich hier um Viagra.

Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – Den Schwangeren wurde Viagra verordnet! Bild: fotolia.com – Halfpoint

Viagra für Föten?

Der „Spiegel“ berichtet, dass diese Studie bereits im Jahr 2015 begonnen hatte, zehn Krankenhäuser daran beteiligt und 183 Frauen mit der erektionsfördernden Substanz beglückt worden waren. Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um irgendwelche sexuellen Probleme, die mit der Verabreichung von Sildenafil in den Griff bekommen werden sollten. Die Tatsache, dass die Frauen schwanger waren, zeigte, dass dazu kein Anlass (mehr) bestand.

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Thema: Allgemein | Kommentare (25)

Blutdrucksenker Valsartan Rückruf – Seit Jahren „verunreinigt“ – Schon wieder ein Medikamentenskandal?

Sonntag, 22. Juli 2018 12:36

Blutdrucksenker Valsartan? Da berichtete ich ja schon letztes Jahr: Es ist amtlich: Medikamente gegen Bluthochdruck gefährden unser Trinkwasser.

In diesem Beitrag ging es um Valsartan als einem der am häufigsten verordneten Sartane, die in dem Ruf stehen, einen nachhaltig schädigenden Einfluss auf die Umwelt zu haben. Denn Sartane sind biologisch fast nicht abbaubar und können somit über lange Zeit in der Umwelt wirksam sein.

Interessant dabei war, dass ausgerechnet Kardiologen die Alarmglocken läuten ließen. Ihre Empfehlung war, Sartane als Mittel der letzten Wahl bei der Behandlung des Bluthochdrucks einzusetzen, also dann, wenn andere Mittel nicht ausreichend wirksam sind.

Hier noch einmal die Einschätzung der Kardiologen zu Valsartan:Valsartan ist aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften und steigenden Verordnungsmengen derzeit das einzige Antihypertonika, das die Qualität der Trinkwasserressourcen in Deutschland gefährden kann.

Nachdem sichergestellt zu sein scheint, dass Valsartan einen erheblichen Beitrag dazu leistet, die Umwelt zu gefährden, gibt es Hinweise, dass jetzt auch die Gesundheit der Patienten gefährdet ist, die mit diesem Medikament behandelt werden.

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Thema: Medikamente | Kommentare (17)