Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Medizinische Leitlinien – Warum ich mich weigern würde nur nach diesen behandelt zu werden…

Montag, 6. August 2018 12:26

Eine Patientin berichtet mir, dass sie von ihrem Hausarzt zwei Medikamente bekommen habe, die ihr bei ihrem schweren Husten helfen sollen. Das Rezept wurde ihr mit den Worten übergeben: „Diese Therapie entspricht den neuesten Leitlinien bei ihren Symptomen! Auch der Lungenfacharzt würde ihnen das verschreiben.“

Aha, der arztgläubige Patient soll wohl erkennen: „Hier werde ich nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft behandelt!“

Man könnte es aber auch anders sehen: Wozu brauche ich eigentlich noch einen Facharzt? Oder:“ Das hört sich ganz danach an, als würde hier nach „Schema F“ behandelt werden“. Ist nicht jeder Husten bei jedem Patienten unterschiedlich?

Nicht nur deswegen rate ich Patienten, Ärzten und Kollegen einmal dringend, die gängigen Leitlinien zur Behandlung von Patienten zu hinterfragen.

Warum Sie als Patient einen Blick hinter die „standardisierten“ Therapieempfehlungen werfen sollten!

Als Erstes sollten wir mal schauen, worum es sich hier eigentlich handelt.

Während es sich bei den Richtlinien um Handlungs- oder Ausführungsvorschriften handelt, die bindend sind, sind Leitlinien eher als „Empfehlungen“ anzusehen.

Laut Wikipedia werden medizinische Leitlinien wie folgt definiert: „Medizinische Leitlinien sind systematisch entwickelte Feststellungen, um die Entscheidungen von Ärzten, Zahnärzten, Angehörigen anderer Gesundheitsberufe und Patienten über angemessene Gesundheitsversorgung für spezifische klinische Umstände zu unterstützen.[1] Sie sind – anders als Richtlinien – nicht bindend und müssen an den Einzelfall angepasst werden. Idealerweise berücksichtigen sie auch ökonomische Aspekte der Behandlung (wie z. B. eine Reihe von Leitlinien der AWMF-Mitgliedsgesellschaften).“ (de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Leitlinie –  Stand September 2013).

Und da Leitlinien den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden sollen (zum Beispiel weil es neue Forschungsergebnisse gibt), gibt es bei den Medizinern Kommissionen und Arbeitskreise, die sich dieser Aufgabe gerne annehmen.

ABER: Was dann dabei herauskommen kann, bringt den medizinischen Laien oft ins Staunen!

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Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – Die Menschenversuche der Schulmedizin

Freitag, 27. Juli 2018 11:55

Das neueste vom „Spiegel“: Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – so lautet die schockierende Überschrift. Die Studie wurde in den Niederlanden durchgeführt, mit der Beteiligung von medizinischen Zentren in Neuseeland, Australien, Kanada und Großbritannien.

Was hatten die evidenzbasierten medizinischen Wissenschaftler an den Schwangeren und deren Ungeborenen getestet?

Man wird es kaum glauben, aber es handelt sich hier um Viagra.

Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – Den Schwangeren wurde Viagra verordnet! Bild: fotolia.com – Halfpoint

Viagra für Föten?

Der „Spiegel“ berichtet, dass diese Studie bereits im Jahr 2015 begonnen hatte, zehn Krankenhäuser daran beteiligt und 183 Frauen mit der erektionsfördernden Substanz beglückt worden waren. Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um irgendwelche sexuellen Probleme, die mit der Verabreichung von Sildenafil in den Griff bekommen werden sollten. Die Tatsache, dass die Frauen schwanger waren, zeigte, dass dazu kein Anlass (mehr) bestand.

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Vorsicht vor gepanschtem Billig-Honig

Montag, 7. Mai 2018 22:28

Ich liebe Honig. Honig ist ein wertvolles Natur-Produkt. Die Bienen sammeln Nektar, den sie im Bienenstock mit körpereigenen Sekreten anreichern und zur Reifung in Waben speichern. So enthält der ursprüngliche Nektar neben pflanzlichen Zuckern, Spuren-Elementen, Vitaminen und Pollen auch Enzyme und antibakterielle Wirkstoffe.

Die gesunde Honig-Süße ist deswegen um ein Vielfaches teurer als Industrie-Zucker. Viele Verbraucher wissen das zu schätzen, doch schauen sie auch auf den Preis des Bienen-Produktes. Die Produzenten versuchen deshalb, die Kosten zu senken. Und dabei bedienen sie sich zunehmend raffinierterer Tricks. Inzwischen erweisen sich 1,4 von 10 Honig-Proben in der EU als nicht naturbelassen…

Welchem Hersteller kann man eigentlich noch trauen? Bild: fotolia – Grafvision

Freilich handeln viele Imker auch aus der Not heraus. Wegen der teils außergewöhnlichen Witterung, die durch den Klima-Wandel bedingt ist, müssen sie ihren Tieren zusätzlich Zuckerlösung anbieten. Der Stress durch die Varroa-Milbe setzt den Bienenvölkern ebenfalls zu, denn die Spinnentiere übertragen einen Virus, der die Flügel der Bienen verkümmern lässt. Oft sind die Imker auch gezwungen, den Bienen Wachs anzubieten. Und weil der teuer ist, strecken manche Produzenten das Natur-Produkt mit Stearin. Der aus Erdöl stammende Stoff ist für Insekten tödlich.

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So werden Pharmafirmen fit gemacht für Werbung im Internet

Donnerstag, 29. März 2018 16:57

Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Es drängen immer mehr „Gesundheitsratgeber“ auf den Internet-Markt. Und das sind keine Webseiten von Medizin-Journalisten oder sonstigem medizinischem Fachpersonal, sondern von sogenannten Marketing-Agenturen.

Aber warum will uns eine Marketing-Agentur in Sachen Medizin und Gesundheit aufklären?

Doch der Reihe nach:

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Esmya – wieder ein Medikament mit nicht dokumentierten fatalen Nebenwirkungen

Dienstag, 13. Februar 2018 1:15

Ulipristalacetat, das unter den Handelsnamen „ellaOne“ und „Ella“ oder „Esmya“ geführt wird, hat unterschiedliche Indikationsbereiche. Zum Einen kommt die Substanz als „Pille danach“ als Notfallkontrazeptivum zum Einsatz (als „ellaOne“ und „Ella“). Als Präparat mit einer geringeren Dosierung („Esmya“) wird es zur Behandlung von gutartigen Tumoren (Myome) in der Gebärmutter eingesetzt. Dieses Präparat ist in der Europäischen Union seit 2012 für diese Indikation zugelassen.

Laut einem Bericht des „Spiegel“ galt dieses Medikament, wie so viele andere auch, als einer dieser nicht enden wollenden „Durchbrüche“ in der Schulmedizin (Gynäkologie) (spiegel.de/gesundheit/diagnose/esmya-ulipristalacetat-gegen-myome-verdacht-auf-schwere-leberschaeden-a-1192749.html). Jetzt hat sich herausgestellt, das möglicherweise vier Frauen diesem Durchbruch einen schweren Leberschaden zu verdanken haben, der bei drei dieser Frauen eine Lebertransplantation notwendig werden ließ.

Immerhin empfehlen EMA und BfArM einen Stopp von Neueinstellungen auf die Substanz. Und: „Frauen, die bereits einen Einnahmezyklus mit Esmya abgeschlossen haben, sollten keine neuen beginnen.“ So der „Spiegel“.

Die „pharmazeutische Zeitung“ hat sich ebenfalls dieses Themas angenommen, und das sogar in zwei Beiträgen.

Der erste Beitrag stammt vom 1. Dezember 2017 (pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=73090). Hier berichtet die Zeitung von diesen vier Fällen, bei denen beträchtliche Leberschäden aufgetreten waren.

Der zweite Bericht stammt vom 9. Februar 2018 (pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=74258). Hier stellt die Zeitung fest, dass eine langfristige Einnahme des Medikaments zu schweren Leberschäden führen kann. Aus diesem Grunde empfiehlt der Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, keine neuen Patienten auf die Substanz einzustellen und, wie oben bereits beschrieben, neue Behandlungsintervalle nicht mehr mit Esmya fortzusetzen.

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Angelina Jolie-Effekt – Brustkrebsgen nicht tödlich sagen Forscher

Freitag, 19. Januar 2018 15:54

Im Juni 2012 veröffentlichte ich ein paar Gedanken über die „prophylaktische Brustamputation von Angelina Jolie“. Zentrale Idee der prophylaktischen Amputation ist ein angeblich genetisch bedingtes erhöhtes Risiko durch das Brustkrebsgen BRCA1 bzw. BRCA2, an Brustkrebs zu erkranken.

Um der Genetik jetzt ein Schnippchen zu schlagen, operiert man das weg, was „die Genetik“ befallen will. Unglücklicherweise ist das Brustkrebsgen nicht nur ein Brustkrebsgen. Es erhöht angeblich auch noch das Risiko für Eierstock- und Dickdarmkrebs.

Meine in dem Artikel etwas ironisch vorgebrachte Aufforderung, sich dann (nur um konsequent zu sein), auch noch die Eierstöcke und den Dickdarm entfernen zu lassen, scheint von der Schauspielerin zumindest teilweise erhört worden zu sein. Aber es geht um mehr, wie wir gleich sehen werden!

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Krank durch elektromagnetische Felder, Handystrahlung, WLAN & Co.

Freitag, 12. Januar 2018 16:05

Als ich diesen Beitrag im August 2011 schrieb, war das Thema im wahrsten Sinne des Wortes ein: „Aufregerthema“. Elektromagnetische Wellen: Handystrahlung, Funkmasten, WLAN. Und die Wellen schlugen hoch. Anscheinend wollte kaum jemand etwas davon hören, dass sein geliebtes (und sauteures) Handy ein ernsthaftes Problem sein könnte.

Und niemand wollte hören, dass die WLAN-Wut (überall und jederzeit online sein zu können) ebenfalls problematisch sein könnte. Seit 2011 hat sich einiges getan: Studien liegen vor und mittlerweile wird man auch nicht mehr als „Spinner“ abgetan, wenn man sich zu dieses Strahlungsquellen kritisch äußert.

Zum Thema elekromagnetische Felder sind ziemlich viele Mythen und Märchen unterwegs:

Auf der einen Seite wird angeblich reichlich Angst geschürt, auf der anderen Seite werden die Menschen, die sich darüber Gedanken machen, lächerlich gemacht. Ich denke, dass es bei dem Thema doch eine ganze Menge Unklarheiten gibt.

Also fangen wir einfach von vorn an:

Elektromagnetische Felder (EMF) sind elektromagnetische Wellen. Ein besonders bekannter Vertreter dieser Wellen ist – das sichtbare Licht (und das will wohl keiner von uns missen). Andere elektromagnetische Wellen, in einem anderen Frequenzbereich, werden für den mobilen Sprechverkehr per Mobiltelefon genutzt.

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Unglaublich, aber belegt: Ein Ärztestreik bedeutet weniger Tote

Donnerstag, 7. Dezember 2017 8:51

Ich gebe zu: Der Titel scheint makaber. Schließlich gelten Ärzte als „Lebensretter“. Umso überraschender ist es, wenn man sich einige (mögliche) Zusammenhänge ansieht.

Ich schreibe hier jetzt mal nicht meine persönliche Einschätzung zu diesem Thema, sondern beziehe mich einmal auf eine Veröffentlichung der Süddeutschen Zeitung:

Schaden Ärztestreiks den Patienten? (sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-schaden-aerztestreiks-den-patienten-1.2753746).

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Eine Pharmafirma, die wahrscheinlich für Millionen Tote verantwortlich ist

Donnerstag, 23. November 2017 16:56

Erst neulich veröffentlichte ich diesen Beitrag: Opioide – Der Nummer 1 Killer für alle unter 50. Die Zahlen, die hier zur Sprache kommen, gelten – bislang noch – für die USA, die im Laufe der letzten Jahre unter einer Flut von „Opium-Toten“ begraben wird.

Der Vorsitzende der amerikanischen Ärztekammer verkündete unlängst die traurige Nachricht, dass mehr Amerikaner heute verschreibungspflichtige Opioide konsumieren als Zigaretten rauchen (Surgeon General Report Tackles Addiction – Scientific American). Die damit verbundene Abhängigkeit von diesen Substanzen kostet die Vereinigten Staaten fast 200 Milliarden USD jedes Jahr. Wer darf sich da noch wundern, wenn Opioide in den USA heute die führende Todesursache bei den unter 50-Jährigen ist?

Da sage ich doch gleich mal wieder DANKE an die Schulmedizin und ihre Helfershelfer!

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Fluor: Zähne gut, Intelligenz mangelhaft. Macht zu viel Fluorid dumm?

Dienstag, 14. November 2017 21:32

Eine unglaubliche Aussage, beziehungsweise Frage geht um: Kann Fluorid einen negativen Einfluss auf die Intelligenz (=IQ) haben?

Auch in der „Presse“ findet diese Frage mittlerweile Gehör. Die „Süddeutsche“ brachte einen Beitrag zu diesem Thema: Gute Zähne, schwacher IQ (sueddeutsche.de/politik/neue-medizinistudie-gute-zaehne-schwacher-iq-1.3710529)

Dieser Artikel bezieht sich auf eine neue Studie aus Mexiko, „die mit Mitteln der US-Regierung finanziert und von der Harvard-Universität initiiert“ wurde. Die Studie, um die es geht, wurde hier veröffentlicht: Prenatal Fluoride Exposure and Cognitive Outcomes in Children at 4 and 6-12 Years of Age in Mexico.

 

Merkwürdige Ergebnisse der „Süddeutschen“

Entgegen den Angaben der „Süddeutschen“ wurden nach meinen Recherchen 299 Mütter und deren Kinder in die Auswertung einbezogen und nicht 1000. Diese angeblich knapp 1000 Mutter-Kind-Paare waren ursprünglich in die Studie aufgenommen worden. Jedoch aufgrund der Anforderungen für die Auswertungen schieden 700 davon aus.

Auch das Ergebnis, das von der „Süddeutschen“ präsentiert wird (6 IQ-Punkte weniger unter Fluorid) entspricht nicht ganz dem, was in der in PubMed veröffentlichten mexikanischen Studie nachzulesen ist. Die Autoren hier kommen zu dem Ergebnis, dass eine Erhöhung von Fluorid im Urin der Mutter von 0,5 Milligramm pro Liter zu einer Senkung des allgemeinen kognitiven Index der Kinder um 3,15 Punkte führt und zu einer Senkung des IQ-Werts von 2,5 Punkten. Das hieße: Ist der Wert um 1 Milligramm erhöht, dann kämen wir mit einen erniedrigten Wert von 5 nahe an die „Süddeutsche“ Zahl von 6…

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