Beitrags-Archiv für die Kategory 'Allgemein'

Esmya – wieder ein Medikament mit nicht dokumentierten fatalen Nebenwirkungen

Dienstag, 13. Februar 2018 1:15

Ulipristalacetat, das unter den Handelsnamen „ellaOne“ und „Ella“ oder „Esmya“ geführt wird, hat unterschiedliche Indikationsbereiche. Zum Einen kommt die Substanz als „Pille danach“ als Notfallkontrazeptivum zum Einsatz (als „ellaOne“ und „Ella“). Als Präparat mit einer geringeren Dosierung („Esmya“) wird es zur Behandlung von gutartigen Tumoren (Myome) in der Gebärmutter eingesetzt. Dieses Präparat ist in der Europäischen Union seit 2012 für diese Indikation zugelassen.

Laut einem Bericht des „Spiegel“ galt dieses Medikament, wie so viele andere auch, als einer dieser nicht enden wollenden „Durchbrüche“ in der Schulmedizin (Gynäkologie) (spiegel.de/gesundheit/diagnose/esmya-ulipristalacetat-gegen-myome-verdacht-auf-schwere-leberschaeden-a-1192749.html). Jetzt hat sich herausgestellt, das möglicherweise vier Frauen diesem Durchbruch einen schweren Leberschaden zu verdanken haben, der bei drei dieser Frauen eine Lebertransplantation notwendig werden ließ.

Immerhin empfehlen EMA und BfArM einen Stopp von Neueinstellungen auf die Substanz. Und: „Frauen, die bereits einen Einnahmezyklus mit Esmya abgeschlossen haben, sollten keine neuen beginnen.“ So der „Spiegel“.

Die „pharmazeutische Zeitung“ hat sich ebenfalls dieses Themas angenommen, und das sogar in zwei Beiträgen.

Der erste Beitrag stammt vom 1. Dezember 2017 (pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=73090). Hier berichtet die Zeitung von diesen vier Fällen, bei denen beträchtliche Leberschäden aufgetreten waren.

Der zweite Bericht stammt vom 9. Februar 2018 (pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=74258). Hier stellt die Zeitung fest, dass eine langfristige Einnahme des Medikaments zu schweren Leberschäden führen kann. Aus diesem Grunde empfiehlt der Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC) der Europäischen Arzneimittelagentur EMA, keine neuen Patienten auf die Substanz einzustellen und, wie oben bereits beschrieben, neue Behandlungsintervalle nicht mehr mit Esmya fortzusetzen.

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Angelina Jolie-Effekt – Brustkrebsgen nicht tödlich sagen Forscher

Freitag, 19. Januar 2018 15:54

Im Juni 2012 veröffentlichte ich ein paar Gedanken über die „prophylaktische Brustamputation von Angelina Jolie“. Zentrale Idee der prophylaktischen Amputation ist ein angeblich genetisch bedingtes erhöhtes Risiko durch das Brustkrebsgen BRCA1 bzw. BRCA2, an Brustkrebs zu erkranken.

Um der Genetik jetzt ein Schnippchen zu schlagen, operiert man das weg, was „die Genetik“ befallen will. Unglücklicherweise ist das Brustkrebsgen nicht nur ein Brustkrebsgen. Es erhöht angeblich auch noch das Risiko für Eierstock- und Dickdarmkrebs.

Meine in dem Artikel etwas ironisch vorgebrachte Aufforderung, sich dann (nur um konsequent zu sein), auch noch die Eierstöcke und den Dickdarm entfernen zu lassen, scheint von der Schauspielerin zumindest teilweise erhört worden zu sein. Aber es geht um mehr, wie wir gleich sehen werden!

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Krank durch elektromagnetische Felder, Handystrahlung, WLAN & Co.

Freitag, 12. Januar 2018 16:05

Als ich diesen Beitrag im August 2011 schrieb, war das Thema im wahrsten Sinne des Wortes ein: „Aufregerthema“. Elektromagnetische Wellen: Handystrahlung, Funkmasten, WLAN. Und die Wellen schlugen hoch. Anscheinend wollte kaum jemand etwas davon hören, dass sein geliebtes (und sauteures) Handy ein ernsthaftes Problem sein könnte.

Und niemand wollte hören, dass die WLAN-Wut (überall und jederzeit online sein zu können) ebenfalls problematisch sein könnte. Seit 2011 hat sich einiges getan: Studien liegen vor und mittlerweile wird man auch nicht mehr als „Spinner“ abgetan, wenn man sich zu dieses Strahlungsquellen kritisch äußert.

Zum Thema elekromagnetische Felder sind ziemlich viele Mythen und Märchen unterwegs:

Auf der einen Seite wird angeblich reichlich Angst geschürt, auf der anderen Seite werden die Menschen, die sich darüber Gedanken machen, lächerlich gemacht. Ich denke, dass es bei dem Thema doch eine ganze Menge Unklarheiten gibt.

Also fangen wir einfach von vorn an:

Elektromagnetische Felder (EMF) sind elektromagnetische Wellen. Ein besonders bekannter Vertreter dieser Wellen ist – das sichtbare Licht (und das will wohl keiner von uns missen). Andere elektromagnetische Wellen, in einem anderen Frequenzbereich, werden für den mobilen Sprechverkehr per Mobiltelefon genutzt.

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Unglaublich, aber belegt: Ein Ärztestreik bedeutet weniger Tote

Donnerstag, 7. Dezember 2017 8:51

Ich gebe zu: Der Titel scheint makaber. Schließlich gelten Ärzte als „Lebensretter“. Umso überraschender ist es, wenn man sich einige (mögliche) Zusammenhänge ansieht.

Ich schreibe hier jetzt mal nicht meine persönliche Einschätzung zu diesem Thema, sondern beziehe mich einmal auf eine Veröffentlichung der Süddeutschen Zeitung:

Schaden Ärztestreiks den Patienten? (sueddeutsche.de/gesundheit/medizin-schaden-aerztestreiks-den-patienten-1.2753746).

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Eine Pharmafirma, die wahrscheinlich für Millionen Tote verantwortlich ist

Donnerstag, 23. November 2017 16:56

Erst neulich veröffentlichte ich diesen Beitrag: Opioide – Der Nummer 1 Killer für alle unter 50. Die Zahlen, die hier zur Sprache kommen, gelten – bislang noch – für die USA, die im Laufe der letzten Jahre unter einer Flut von „Opium-Toten“ begraben wird.

Der Vorsitzende der amerikanischen Ärztekammer verkündete unlängst die traurige Nachricht, dass mehr Amerikaner heute verschreibungspflichtige Opioide konsumieren als Zigaretten rauchen (Surgeon General Report Tackles Addiction – Scientific American). Die damit verbundene Abhängigkeit von diesen Substanzen kostet die Vereinigten Staaten fast 200 Milliarden USD jedes Jahr. Wer darf sich da noch wundern, wenn Opioide in den USA heute die führende Todesursache bei den unter 50-Jährigen ist?

Da sage ich doch gleich mal wieder DANKE an die Schulmedizin und ihre Helfershelfer!

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Fluor: Zähne gut, Intelligenz mangelhaft. Macht zu viel Fluorid dumm?

Dienstag, 14. November 2017 21:32

Eine unglaubliche Aussage, beziehungsweise Frage geht um: Kann Fluorid einen negativen Einfluss auf die Intelligenz (=IQ) haben?

Auch in der „Presse“ findet diese Frage mittlerweile Gehör. Die „Süddeutsche“ brachte einen Beitrag zu diesem Thema: Gute Zähne, schwacher IQ (sueddeutsche.de/politik/neue-medizinistudie-gute-zaehne-schwacher-iq-1.3710529)

Dieser Artikel bezieht sich auf eine neue Studie aus Mexiko, „die mit Mitteln der US-Regierung finanziert und von der Harvard-Universität initiiert“ wurde. Die Studie, um die es geht, wurde hier veröffentlicht: Prenatal Fluoride Exposure and Cognitive Outcomes in Children at 4 and 6-12 Years of Age in Mexico.

 

Merkwürdige Ergebnisse der „Süddeutschen“

Entgegen den Angaben der „Süddeutschen“ wurden nach meinen Recherchen 299 Mütter und deren Kinder in die Auswertung einbezogen und nicht 1000. Diese angeblich knapp 1000 Mutter-Kind-Paare waren ursprünglich in die Studie aufgenommen worden. Jedoch aufgrund der Anforderungen für die Auswertungen schieden 700 davon aus.

Auch das Ergebnis, das von der „Süddeutschen“ präsentiert wird (6 IQ-Punkte weniger unter Fluorid) entspricht nicht ganz dem, was in der in PubMed veröffentlichten mexikanischen Studie nachzulesen ist. Die Autoren hier kommen zu dem Ergebnis, dass eine Erhöhung von Fluorid im Urin der Mutter von 0,5 Milligramm pro Liter zu einer Senkung des allgemeinen kognitiven Index der Kinder um 3,15 Punkte führt und zu einer Senkung des IQ-Werts von 2,5 Punkten. Das hieße: Ist der Wert um 1 Milligramm erhöht, dann kämen wir mit einen erniedrigten Wert von 5 nahe an die „Süddeutsche“ Zahl von 6…

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Es ist amtlich: Medikamente gegen Bluthochdruck gefährden unser Trinkwasser

Mittwoch, 18. Oktober 2017 15:29

Ich erinnere mich noch sehr: Als ich noch anno 2000 auf die Probleme mit unserem Trinkwasser hinwies. bekam ich immer zu hören: „Wir haben doch allerbestes Wasser!“. Und dies sei auch immer wieder „amtlich“ bestätigt worden.

Na gut. „Wer nicht hören will, muss fühlen“, sagte meine Oma immer.

Im Laufe der Jahre habe ich dennoch einige Beiträge zum Trinkwasser und dessen Probleme verfasst. Grund dafür ist, dass die offizielle Version von Politik und die evidenzbasierte Wirklichkeit kaum deckungsgleich sind.

Medikamente im Trinkwasser

In meinem Beitrag „Witz mit Ansage“ kam ich bereits kurz auf Medikamentenrückstände zu sprechen. Am Beispiel eines Kontrastmittels, Gadolinium, zeigte ich hier, dass es diese Rückstände gibt.

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Keuchhusten-Impfung bietet weder einen garantierten, noch „guten“ Schutz gegen die Infektion

Samstag, 14. Oktober 2017 9:15

Impfungen verhindern Krankheiten. So schallt es aus dem schulmedizinischen Märchenwald bei nahezu jeder Gelegenheit. Und obwohl es für diese super-optimistische Hypothese meines Wissens keine evidenzbasierte Studienlage gibt, wird sie gebetsmühlenartig wieder und wieder vorgetragen, bis dass auch der Letzte an dieses hypnotisierende Endlos-Gebet glaubt.

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Gentechnik-Äpfel – Fresst euren Scheiß doch selber!

Mittwoch, 11. Oktober 2017 14:53

Ja, sie sind da. Weitere gentechnisch veränderte Nahrungsmittel. Jetzt also die Äpfel. Und ich bin heute mal so frei, dass ich es mit derben Worten gleich mal einleite: FRESST EUREN SCHEISS SELBER!

Ich erlaube mir mal die Robustheit eines Götz von Berlichingen an den Tag zu legen, denn ich bin ja kein Wissenschaftsjournal.

Nach dieser derben Einleitung mal (nüchtern) zum Sachverhalt…

 

Gentechnisch verändertes Essen -- jetzt auch die Äpfel

Die Zahl der genetisch veränderten Pflanzen nimmt stetig zu. Mais, Baumwolle, Sojabohnen, Raps etc. sind einige Beispiele, die in erster Linie als Futtermittel in der Tierhaltung/-produktion eine Bedeutung haben.

Gentechnisch veränderte Nahrungsmittel für den Menschen gibt es bislang nicht, was aber nicht heißt, dass genetisch veränderte Bestandteile nicht auch in „normalen“ Lebensmitteln enthalten sind.

Laut Wikipedia, die den „Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde“ zitiert, sind bis zu 80 Prozent aller angebotenen Lebensmittel aus deutschen Supermärkten im Verlauf ihrer Produktion mit Gentechnik in Berührung gekommen. In diesen Lebensmitteln lassen sich gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe nachweisen, auch wenn das eigentliche Lebensmittel nicht gentechnisch hergestellt wurde.

Da sieht man mal, wie die Kontamination um sich gegriffen hat und wie wenig dagegen getan worden ist, natürliche Lebensmittel vor solchen Kontaminationen zu schützen.

Dies alles wurde schon vor Jahren „prophezeit“! Doch von der Genindustrie als Spinnerei von alternativen Esoterikern abgetan.

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Milch Trinken? Ist das noch GESUND?

Dienstag, 13. Juni 2017 16:14

Während der Naturheilkunde-Ausbildung habe ich bereits gelernt: Milch kann problematisch sein. Und ein gängiges Postulat in der Naturheilkunde ist: „Milch verschleimt“.

Milch gilt zwar landläufig als gesundes Nahrungsmittel, doch gibt es zahlreiche Fakten, die dem entgegen sprechen. Einige Punkte habe ich in meinem Grundsatz-Artikel über Milch zusammengestellt. Der Mensch ist das einzige Lebewesen im Reich der Säugetiere, das die biologische Säuglingsnahrung auch im Erwachsenenalter noch zu sich nimmt und obendrein noch die einer anderen Spezies. Eine so ungewöhnliche Verhaltensweise kann bei genauer Überlegung gar nicht gesund sein!

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