Paxlovid – Noch mehr Desaster aus dem Hause Pfizer?

Paxlovid ist eine Kombination von zwei antiviralen Substanzen (Nirmatrelvir und Ritonavir) zur Behandlung von Covid-19. Das Präparat hemmt angeblich wichtige Proteasen, die in Coronaviren vorkommen und unterbindet damit deren Fähigkeit zur Replikation. Und da wir ja in einer „Pandemie“ sind, bekam dieses Medikament am 22. Dezember 2021 (fröhliche Weihnachten) eine „Notfallzulassung“ .

Ohne jetzt schon auf die Effektivität bei der Therapie und/oder Prophylaxe einer Covid-19-Infektion einzugehen, ist das Kapitel „Nebenwirkungen“ bereits bemerkenswert. Laut Drugs.com[1] ist die Liste an Nebenwirkungen und möglichen Interaktion mit anderen Medikamenten nahezu endlos. Alleine die Nebenwirkungen der Kategorie „sehr häufig“ (10 % und mehr) für Ritonavir umfassen:

  • Durchfall, mit einem schweren Verlust von Elektrolyten bis zu knapp 68 %
  • Übelkeit 57 %
  • Erbrechen 32 %
  • Bauchschmerzen 26 %
  • Verdauungsbeschwerden knapp 12 %
  • Erhöhung der Cholesterin-Spiegel bis zu 65 %, inklusive Erhöhung der Triglyceride bis 34 % (auch so kann man sich neue Kunden schaffen für Statine oder möglicherweise gentechnische Varianten zur Senkung von Cholesterin)
  • Parästhesie (Kribbeln, Taubheitsgefühl, Jucken, anormales Empfinden für Kälte und Wärme etc.) 51 %
  • Geschmacksstörungen 16 %
  • Schwindel 16 %
  • periphere Neuropathien und Kopfschmerzen 10 %
  • Fatigue 46 %
  • Flush 13 %
  • verändertes Blutbild bis zu 37 %
  • Ausschläge 27 %
  • Husten 22 %
  • Ohren- und Halsschmerzen 16 %
  • erhöhte Leberwerte 20 %
  • Gelenkschmerzen und Rückenschmerzen 19 %
  • erhöhte CPK-Werte 12 %

Es gibt zudem auch Berichte über tödliche Verläufe einer durch die Substanz ausgelösten Pankreatitis.

Hier haben wir es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit einem absolut nebenwirkungsfreien Präparat zu tun, oder etwa nicht?

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter dazu an:

Zur überragenden (Un)-Wirksamkeit von Paxlovid

Bereits am 29. Juni 2022 berichtete „Science.org“[2], dass es möglicherweise schlechte Nachrichten für Paxlovid gäbe. Denn wie es zu diesem Zeitpunkt aussah, zeigten sich die ersten, gegen Paxlovid resistenten SARS-CoV-2-Varianten, die in der Lage waren, den Einfluss des Präparats auf dessen Proteasen zu umgehen.

Der Beitrag bemerkt hier, dass es gleich eine ganze Reihe von Laborstudien gäbe, die gezeigt hatten, dass es inzwischen mutierte Varianten gibt, die gegen das Präparat praktisch unempfindlich sind. Darüber hinaus wurde auch bekannt, dass diese resistenten Varianten nicht nur im Labor vorkommen, sondern bereits in der Bevölkerung kursieren.

Der Autor des Berichts hegt die Befürchtung, dass die Ärzte mit dieser Entwicklung sehr bald „einer ihrer besten Therapien im Kampf gegen Covid-19“ verlören. Ich schätze, dass diese Aussage ernst gemeint war.

Leider scheint der Autor sich nicht bewusst zu sein, was er da soeben zu Papier gebracht hatte: Wenn das die beste Therapie gegen Covid-19 ist, das würde dann zeigen, wie erbärmlich und hilflos die Schulmedizin gegenüber den Coronaviren ist. Und die 95-%-Wirksamkeit-Witz-Impfungen, über die keiner mehr ernsthaft lachen kann, runden dieses Bild in schöner Vollkommenheit ab.

Noch mehr Ungemach durch Paxlovid

Der Bericht fährt fort, dass noch mehr Probleme unter Paxlovid in den USA aufgetreten sind. Hier gibt es angeblich weitere Studien, die herausgefunden hatten, dass ein „kleiner Prozentsatz von Infizierten, die eine normale 5-Tagestherapie erhalten hatten, sich zunächst erholten, danach aber einen Rebound von Symptomen erfuhren“.

Noch interessanter ist, was im nächsten Satz preisgegeben wird. Nach dem ärgerlichen Rebound-Phänomen hatte man sich wohl Gedanken gemacht, ob Paxlovid nicht bei den Kunden hilfreich sei, die kein hohes Risiko für eine schwere Infektion haben. Bislang war Paxlovid nur bei Patienten mit hohem Risikofaktor eingesetzt worden. Jetzt die anderen ohne Risikofaktoren auch mit Paxlovid zu beglücken, würde noch einmal ein kräftiger Kassenfüller sein.

Aber dann gab Pfizer Mitte Juni 2020 bekannt, dass sie eine groß angelegte Paxlovid-Studie mit Covid-19-Patienten ohne erhöhtem Risiko hatte abbrechen müssen, da ist sich zeigte, dass die Substanz-Kombination keine statistisch signifikante Schutzwirkung gegen Tod oder Hospitalisierung zeigen konnte. Pfizer hatte dazu eine Veröffentlichung[3] angefertigt, die in typischer Pfizer-Manier die Wirkungslosigkeit des eigenen Produkts schön schreibt:

„Pfizer stellt die Aufnahme in die EPIC-SR-Studie ein, da die Hospitalisierungs- und Sterberaten in der Standardrisikopopulation niedrig sind; [Pfizer] wird die Behandlung in Populationen mit hohem ungedecktem Bedarf weiter untersuchen.“

Für Pfizer ist also ein Studienabbruch kein Studienabbruch, sondern ein Stoppen von „Neuaufnahmen“? Ich dachte immer, dass es bei einer Studie eine Rekrutierungsphase gibt, nach deren Abschluss dann die eigentliche Studienarbeit beginnt.

Neuaufnahmen in eine laufende Studie haben meines Erachtens mit Wissenschaft nichts zu tun. Aber darum geht es hier ja auch nicht. Die von Pfizer behaupteten „Neuaufnahmen“, die jetzt nicht mehr stattfinden, sind hier wieder einmal die typischen Nebelbomben.

Und wo der „hohe ungedeckte Bedarf“ herkommt, bleibt bei den niedrigen Hospitalisierungs- und Sterberaten wohl Pfizers „Betriebsgeheimnis“. Wie wär’s mit einer neuen Pandemie und neuen Indikationen für Paxlovid? Die Firma ist ja inzwischen Spezialist für eigenmächtige Indikationserweiterungen für seine Substanzen:

Wie Pfizer Resistenzen verhindert

Dies wird im „Science.org“-Beitrag erklärt. Denn Pfizer scheint zu glauben, dass man Resistenzen gegen Paxlovid verhindern kann, wenn man den Patienten eine Überdosis des Präparats zukommen ließe. Diese Dosierung sei viel höher als die notwendige Dosierung, um die Replikation der Viren zu stoppen.

Und das ist das „geniale“ Rezept von Pfizer, um den Viren die Gelegenheit für deren Mutation zu versauen. Diese „Wissenschaft“ kommt nicht vom Autor des Beitrags, sondern vom Firmensprecher von Pfizer, der hier zitiert wird.

Überdosierungen sind natürlich erst einmal gut für das Geschäft. Denn wenn man angenommen mit einer oder zwei Tabletten auskäme, würde man nur ein Drittel verdienen, wenn man überdosiert und mit fünf oder sechs Tabletten „therapiert“. Da stellen sich für mich gleich zwei Fragen:

Welche Studie hat gezeigt, dass Überdosierungen Mutationen verhindern? Jedenfalls kann ich jetzt schon, ganz ohne Studien, behaupten, dass diese „Überdosierungen“ mit beträchtlichen Nebenwirkungen verbunden sein werden beziehungsweise sind. Aber wenn es um Mutationen geht, dann sind diese natürlich zweitrangig.

Die zweite Frage wäre, wieso sind überhaupt resistente Mutationen unter Paxlovid aufgetreten, wenn Pfizer doch so geschäftstüchtig „überdosiert“? Der „Science.org“-Beitrag führt nämlich weiter aus, dass „die Liste potentieller Mutationen für Resistenzen weiter wächst“. Hierzu zitiert er eine Studie[4] aus New Jersey vom 28. Juni 2022, die alleine bereits 66 häufige Mutationen gegen Paxlovid hatte nachweisen können.

Naja, könnte es sein, dass Pfizer hier die Überdosierung unterdosiert hat?

Fazit

Nach den Gen-Injektionen hat Pfizer ein orales, antivirales Corona-Medikament auf den Markt gebracht, dass in praktisch allen Charakterzügen den Gen-Injektionen gleicht: Die Pfizer-„Impfung“ und Paxlovid sind ohne aufwändige klinische Studien per Notfallzulassung auf den Markt geworfen worden, die Effektivität von beiden = null, die Nebenwirkungen dafür geradezu unüberschaubar, und die dämlichen Erklärungen der Firma, unter Einbeziehung verbaler Nebelbomben, sind auch immer die Gleichen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen kostenlosen Praxis-Newsletter “Unabhängig. Natürlich. Klare Kante.” dazu an:

Beitragsbild: 123rf.com – Tharakorn Arunothai

Dieser Beitrag wurde am 24.07.2022 erstellt.


Quellen:

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.