Virologen züchten Viren, um sie gefährlicher zu machen

Bluttest im Labor

Am 11. Februar 2019 erschien in der FAZ[1] ein Beitrag der mit folgendem Satz begann: „Gefahren neuer Technologien kennt man manchmal erst dann, wenn es zu spät ist.“

In diesem Fall handelt es sich um eine Forschung, die sich bislang außerhalb des „Radars“ öffentlicher Wahrnehmung abgespielt hat.

Erst mit der Ausweitung von Beiträgen zu und über SARS-CoV-2 und einem gesteigerten Interesse an der Wissenschaft, die hinter den Lockdown-Maßnahmen etc. steht, kam auch diese spezielle Form der Wissenschaft ein wenig aus der Versenkung hervor. Gemeint ist die sogenannte „gain of function“-Forschung.

Was ist „gain of function“?

Hier scheint es sich um eine „Spezialdisziplin“ der Virologie zu handeln. Dabei werden Gene von Viren so manipuliert/verändert, dass sie neue Eigenschaften entwickeln. Eine dieser Eigenschaften könnte zum Beispiel sein, dass das Virus aggressiver wird oder leichter andere Wirte infizieren kann etc.

Angeblich will man mit dieser Art der Forschung „Zusammenhänge zwischen Mutationen und Infektionswegen untersuchen“. So wurden im Jahr 2011 angeblich Experimente[2] durchgeführt, die das Vogelgrippe-Virus so veränderten, dass die Mutanten in der Lage sein sollten, von Vögel auf Säugetiere und Menschen überzugehen und diese zu infizieren. Auch hier sollte es sich um eine „Simulation“ natürlicher Vorgänge handeln, obwohl es für die Vogelgrippe keine solchen natürlichen Mutationen gegeben haben soll.

Im Jahr 2014 wurde dann die Finanzierung dieser Forschung durch das amerikanische Gesundheitsministerium gestoppt, da es hier wohl zu einigen kritischen Situationen gekommen war.

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Gefährliche Wissenschaft

In einem Interview[3] vom 28. Mai 2020 mit einem Bio-Ingenieur, Steven Salzberg, erklärt dieser, was hinter dieser speziellen Wissenschaft steckt.

Auch er geht auf die Forschung an Vogelgrippe-Viren ein und dem Bemühen, diese Viren auch für Mensch und Säugetier infektiös werden zu lassen. Für ihn ist diese Forschung ein möglicher Ausgangsort für eine Pandemie. Denn trotz aller Sicherheitsvorkehrungen bestände immer noch die wenn auch geringe Möglichkeit, dass solche Viren aus den Hochsicherheitslaboren entweichen.

Diese Überlegungen spielten ja auch zum Teil eine Rolle bei der Frage, wie es zur Entstehung von SARS-CoV-2 gekommen ist. Da gab es die Hypothese, dass bestimmte Proteine in den Spikes von SARS-CoV-2 frappierende Ähnlichkeit mit HIV-Proteinen hatten. Schlussfolgerung daraus: SARS-CoV-2 muss aus dem Labor stammen. Dagegen gibt es keine überzeugende Erklärung, wie so ein Labor-Virus zu einer Pandemie führen kann, außer dass ein Bösewicht das Virus nach draußen geschmuggelt hat oder die Sicherheitsvorkehrungen des Labors versagt haben.

Aber wozu dieser Aufwand?

Steven Salzberg bemerkt in seinem Interview, dass die Befürworter dieser „gain of function“-Wissenschaft sich von ihrem Treiben erhoffen, „eine mögliche Grippe-Pandemie besser verstehen zu können“. Und dieses „bessere Verständnis“ besteht letztendlich darin, „frühzeitig eine Impfung entwickeln zu können“. Aha! Wir haben es hier also mit einer anderen Form von „Impf-Wissenschaft“ zu tun.

Auffällig sind hier die Gemeinsamkeiten mit der angestrebten RNA-Impfung gegen Covid-19.

Und die bestehen darin, dass alle diese Impfungen keine empirische Basis haben. Das heißt, sie gehen von Hypothesen aus, deren wissenschaftliche Bestätigung tunlichst umgangen wird, um das eigene Treiben nicht infrage stellen zu müssen.

Denn was sollen Impfungen gegen ein künstlich geschaffenes Virus bewirken? Es sei denn, man setzt dieses Virus frei, schafft und erklärt die Pandemie und kommt dann mit der Impfung. War dies vielleicht wirklich bei SARS-CoV-2 der Fall? Also doch schon ein Virus aus dem Labor? Das wäre ja DIE „Verschwörungstheorie“ par excellence… Dazu später mehr.

Wenn dem nicht so ist, wie kann eine Impfung gegen ein künstlich geschaffenes Virus bei einem natürlichen Virus wirksam sein? Wir sehen ja heute schon, dass die Grippeimpfung im Durchschnitt nur zu 10 % wirksam ist, weil die natürlichen Grippeviren sich jährlich so stark verändern, dass die Impfung vom Vorjahr obsolet geworden ist und die neue „angepasste“ Impfung im Folgejahr mehr einem Lottospiel gleicht. Bei 10 % Wirksamkeit ist das Werfen von Münzen statistisch gesehen effektiver, da man hier eine Trefferrate von 50 % hat, also fünfmal mehr als bei der Grippeimpfung. Nur leider lassen sich Grippeviren von Münzen nicht beeindrucken.

Eine Bemerkung am Rande:

Und für die, die es noch nicht wissen: Selbst eine 100-prozentig wirksame Grippeimpfung senkt nicht die Zahl der Atemwegsinfektionen. Der Grund: Der damit geschaffene Freiraum wird sofort von anderen Viren eingenommen, die genau die gleichen grippeähnlichen Symptome produzieren wie die Grippeviren auch.

Konsequenzen der „gain of function“-Wissenschaft

Steven Salzberg hält diese Wissenschaft für gefährlich. Der Grund liegt unter anderem darin, dass die Forschungsziele für die Epidemiologie vollkommen uninteressant sind. Man forscht an etwas, was künstlich ist und keinen Bezug zur Realität hat, dafür aber, falls es eine Sicherheitslücke gibt, zu katastrophalen Folgen führen kann. Oder aber, was noch schlimmer ist, man setzt diese künstlichen Produkte gezielt ein, um Menschenleben zu vernichten.

Und hier tut sich wieder die seit langem gestellt Frage nach der Verantwortung des Wissenschaftlers für sein Tun auf. In den 1970er und 80er Jahren (wo ich selbst noch studiert hatte) war dies ein oft diskutiertes Thema. Damals schon gab es eine Reihe von Stimmen, die forderten, dass ein Wissenschaftler nicht nur ein „Fachidiot“ zu sein hat, sondern auch die Konsequenzen seiner Erfindungen und Kreationen mit berücksichtigen sollte. Denn Wissenschaftler sind Teil der Gesellschaft und sind daher von ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht ausgeschlossen.

Seitdem scheint es etwas ruhig geworden zu sein, wenn es um diese Frage geht.

Heute hat diese Ruhe einen Namen: „Gain of function“-Wissenschaft, die diese Verantwortlichkeit komplett ausklammert.

Kein Wunder also, wenn die dort tätigen Wissenschaftler ihr eigenes Treiben mit den kaum nachvollziehbaren Argumenten begründen, sie würden in der Lage sein, Pandemien besser zu verstehen. Das ist die Aufgabe der Epidemiologen und nicht die Aufgabe von Virologen.

Und genau aus diesem Grunde ist diese Art der Wissenschaft höchst fragwürdig.

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SARS-CoV-2 – natürlich oder aus dem Labor?

Die Tatsache, dass es die „gain of function“-Wissenschaft gibt, die ganz bewusst gefährliche Varianten von Viren und Bakterien erzeugt, gießt natürlich Öl ins Feuer derjenigen, die davon überzeugt sind, dass SARS-CoV-2 aus dem Labor stammt .

Steven Salzberg gehört allerdings nicht zu dieser Fraktion. Er hält dies für eine „Verschwörungstheorie“. Er fügt aber hinzu, dass man dies nicht ganz ausschließen könne. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, dass natürliche Viren und deren Mutationen aus einem Sicherheitslabor stammen können. Denn in diesen Laboren wird nicht nur manipuliert und mutiert, sondern die Forscher lassen auch Viren gedeihen und sich vermehren und beobachten die dabei entstehenden Mutationen.

Inzwischen gibt es auch andere Hinweise, dass die Hypothese vom Labor-Virus eher unwahrscheinlich ist.

Spanische Wissenschaftler hatten Mitte Juni 2020 eine Arbeit[4] veröffentlicht, in der sie Abwässerproben auf SARS-CoV-2 untersucht hatten. Untersucht wurden auch archivierte Proben aus dem Vorjahr. Und siehe da – in der Probe vom 12. März 2019 konnten die Autoren SARS-CoV-2-Gene (also keine aktiven Viren) nachweisen. Der Kommentar der Autoren dazu: „Dieser bestürzende Befund zeigt an, dass das Virus lange vor dem ersten Fallbericht von Covid-19 bereits in Barcelona zirkulierte.“

Wenn das Virus aus einem Sicherheitslabor in Wuhan stammt, wie kommt es dann so früh schon nach Barcelona? Und wenn das Virus so gefährlich ist, wieso sind da nicht schon Anfang 2019 pandemisch viele Fälle in Barcelona und Spanien aufgetreten? Oder hatte man hier eine zu diesem Zeitpunkt grassierende „Covid-19-Pandemie“ mit der jährlichen Grippewelle verwechselt? Wie kann es dann möglich sein, eine Pandemie mit einer normalen Grippewelle zu verwechseln?

Fazit

Die „gain of function“-Wissenschaft ist eine Sonderabteilung der Virologie, deren Daseinsberechtigung mehr als fraglich ist. Die Forschungsziele, die sie verfolgt, sind für die Praxis so gut wie nicht relevant.

Die Ziele, die relevant werden würden, sind so gefährlich, dass nur Wissenschaftler ohne Bewusstsein für das eigene Tun und den sich daraus ergebenen gesellschaftlichen Zusammenhang dieser Beschäftigung nachgehen können.

Persönliche Meinung: Ich brauche diese Art von „Wissenschaft“ nicht. Ich halte es mit den Naturgesetzen und vertraue auf mein eigenes Immunsystem. Was ich da so „einsetze“ beschreibe ich u.a. in meinem Newsletter zu den „5 Wundermitteln“:

5 Wundermittel von René Gräber

Quellen:

René Gräber

René Gräber

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4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Alles was ich bisher über Viren gelesen oder gehört habe, läßt nur einen logischen Rückschluß zu: Viren gibt es gar nicht! Alle sogenannten „Virenkrankheiten“ kommen nicht von außen, sondern werden in uns selbst erzeugt und gleichen einer Vergiftung, an die sich ein gesunder Körper anpassen kann.
    Daher, wenn Sie mir einen echt wissenschaftlichen Nachweis analog zum Nachweis von Bakterien zeigen, dann könnten Sie den Menschen vielleicht tatsächlich etwas erzählen.

  2. Avatar
    Günter Wallbaum

    8. Juli 2020 um 15:09

    Guten Tag Herr Gräber,
    vielen Dank für die zahlreichen Informationen über Corona – Viren – Grippe usw.
    Ohne dieses Wissen müßte ich den offiziellen Informationen von unserer Regierung glauben und Sorgen um meine Gesundheit haben. Bin überzeugt, das ich mir bei einem gesunden – intakten Immunsystem kein Corona bekommen werde.
    Mit herzlichen Grüßen
    GWL

  3. Avatar
    Dr. Barbara Oswald

    11. Juli 2020 um 16:27

    Ich bin 84, lasse mich nie impfen und hatte mindestens in den letzten 10 Jahren keine Grippe. Ich bin auch sonst ganz gesund und nehme keinerlei Medikamente. Ich habe früher als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der medizinischen Forschung gearbeitet (Pathobiochemie) und schon vor 30 Jahren in einem Kolloquium gezeigt. dass normalerweise erhöhte Cholesterinwerte keine Beziehungen zu Herz-Kreislauferkrankungen haben.Meiner Meinung nach sind die wichtigsten Ursachen für Krankheiten im Alter Übersäuerung und Magnesiummangel. Daran halte ich mich.

    Antwort René Gräber:
    Vielen Dank für diese Erfahrung!
    Leider wird die Sache mit dem Cholesterin immer noch wie eine Sau durchs Dorf getrieben. Dazu hatte ich hier ausführlich berichtet:
    https://www.cholesterin-lexikon.de
    Die Übersäuerung ist ein Grundproblem! Deswegen auch mein Buch zur biologischen Entsäuerung:
    https://www.renegraeber.de/biologische-entsaeuerung.html
    Und auch der Magnesiummangel… da ist ja (auch) die Frage: Welches ist denn das beste Magnesium?
    https://www.vitalstoffmedizin.com/mineralstoffe/Magnesium.html
    https://www.vitalstoffmedizin.com/mineralstoffe/magnesiumpraeparate-bestes-magnesium.html

  4. Avatar

    Ich glaube nicht, dass wir auch nur annähernd jemals wissen werden, was in den geheimen und offiziellen Laboren überall auf der Welt geschieht.
    Wahrscheinlich würde Dr. Frankenstein übertrieben blass daneben aussehen.
    Vielleicht gibt es ja verantwortungsbewusste Wissenschaftler, die weiter denken und eine Entdeckung auch einfach mal in den Müll werfen, weil sie genug Vorstellungskraft haben, wofür so ein Forschungsergebnis missbraucht werden wird. Das werden wir wohl nie erfahren und es wird vor allem sehr, sehr selten sein.
    Wissenschaftler sind ja zuallererst einmal Menschen und als solche ehrgeizig, geltungssüchtig, habgierig – egogetrieben wie jeder andere Mensch.
    So ein Wissenschafts-Nerd wird nur an einem arbeiten: An seinem ganz persönlichen Erfolg.
    Ob das Ding, das dabei heraus kommt eine Atombombe ist oder ein Leben vernichtendes Virus, ist nicht so wichtig – Veröffentlichung und Vermarktung sind die Prioritäten, sehr viel weiter wird nicht gedacht.
    Jede noch so positive Entdeckung und Entwicklung kann immer auch missbraucht werden – das steht nach kurzer Zeit eigentlich fast immer im Vordergrund.
    Im technischen Bereich wird fast alles seit Archimedes zur Kriegsmaschine gegen ganze Nationen, Länder, Gruppen.
    Im biologischen, chemischen Bereich werden neue Entwicklungen zur Waffe gegen jeden einzelnen Menschen unter dem Deckmäntelchen der Medizin.
    Im digitalen Bereich kann man beide Kriegssysteme vereinen unter dem Deckmäntelchen der Vereinfachung des Lebens.

    Wissenschaftler, die kein Gewissen und keine Fantasie haben, wofür ihre Forschungen missbraucht werden können, gehören mit zu den gefährlichsten Menschen die es gibt.

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