Anti-Diabetes Mittel Metformin mit krebserregenden Stoffen verunreinigt

Tödliche Medikamente

Das Medikamente mit unliebsamen Stoffen verunreinigt sind, scheint immer mehr die Regel, als die Ausnahme zu werden.

Erst letztes Jahr war hierüber zu berichten:

Besonders erschütternd und besorgniserregend war die Vermutung, dass diese Verunreinigung mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon seit dem Jahr 2012 bestand und damit etliche Millionen an Patienten diese Substanz frei Haus zur eigentlichen Medikation mit eingenommen haben.

Dies ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass die „evidenzb(l)asierte“ Schulmedizyn eben genau nicht das macht, was sie vorgibt, zu machen: Die Patienten mit streng kontrollierten, zugelassenen Medikamenten zu versorgen. Denn eine strenge Kontrolle hätte diesen Zustand seit 2012 schon längst entdecken müssen!

Man könnte hier fast zum Verschwörungstheoretiker werden, der den Zusatz von Nitrosaminen zu einem Antihypertensivum als einen Beitrag zur Nachhaltigkeit des Medizingeschäfts betrachtet.

Denn es besteht immerhin die Möglichkeit, dass nach jahrelangem Einsatz des Medikaments vielleicht der Blutdruck weitestgehend kontrollierbar ist, aber dann eine Krebserkrankung entsteht, die dann für die Onkologen interessant sein wird. Eine fast „geniale Form der Patientenbindung“!

Jedenfalls und weniger verschwörungstheoretisch steht fest, dass die hohen Ansprüche der Schulmedizin an sich selbst und dann immer wieder an die alternativmedizinische Variante reine Makulatur sind. Denn so sieht die Realität aus, wenn man Radio Legoland abgeschaltet hat: China ein Eldorado für skrupellose Geschäftemacher? Besonders für Pharmaindustrie und Lebensmittelindustrie?

Und die Realität dieses Beitrags verheißt nichts Gutes, wie sich jetzt in einem neuen Skandal bewahrheitet hat:

Nitrosamine jetzt auch mit Metformin erhältlich

Ein Beitrag der „Apotheke adhoc“ weiß zu berichten, dass man Nitrosamine jetzt auch in Medikamenten für Diabetiker entdeckt hat, speziell in Metformin.

Metformin ist das am meisten verordnete orale Antidiabetikum für Typ-2-Diabetiker. Metformin gilt in den Augen der Schulmedizin als „gut verträglich“, was durchaus so sein mag, wenn man beide Augen fest verschließt. Metformin gilt als mitochondriotoxisch, weil Metformin die „End-Oxidation“ in der Atmungskette blockiert.

Das Resultat ist eine chronische Übersäuerung beziehungsweise eine Tendenz dazu. Zudem wurde im Jahr 2016 festgestellt, dass Metformin die Aufnahme von Vitamin B12 blockiert: Schlechte Nachricht: Antidiabetikum Metformin senkt Vitamin-B12-Spiegel.

Als wären diese Nachrichten nicht schon schlecht genug, berichtet eine polnische Online-Zeitung („Gazeta prawna“) von Verunreinigungen mit Nitrosaminen, die unabhängig voneinander in Asien und in Deutschland beobachtet wurden. Verursacher scheinen wieder einmal chinesische Hersteller zu sein, die ihren Unrat an große Teile Europas ausliefern.

Da stellen sich natürlich folgende Fragen:

  1. Wie ist es möglich, dass solche gefährlichen Medikamente auf den Markt gelangen?
  2. Werden Produkte aus China und anderen Teilen der Welt nicht mehr auf Qualität kontrolliert?
  3. Gibt es keine toxikologischen Untersuchungen mehr für derartige Produkte, die sicherstellen, dass nur das drin ist, was auch auf der Pappschachtel angegeben ist?

Es ist ein Armutszeugnis für die evidenzbasierte Medizin, ihre Patienten mit derartigen Medikamenten behandeln zu wollen.

Würde auch nur ein homöopathisches Präparat Nitrosamine aufweisen, dann wäre die Diskussion und deren Schlussfolgerung um die Homöopathie sonnenklar: Homöopathie ist gefährlich, weil giftig; und gehört deswegen abgeschafft!

Leider (aus Sicht der Homöopathie-Gegner), gibt es ein solches Szenario nicht und wird es wohl auch nie geben. Das bringt aber niemanden auf die Idee, jetzt einmal die Schulmedizin und ihre Praktiken mit den entsprechend anderen Augen zu sehen.

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Evidenzb(l)asiert abgewiegelt – mal wieder…

Wie geht man also jetzt mit einer solchen Situation um, wo zum wiederholten Male Nitrosamine in Medikamenten als „produktionsbedingte Verunreinigungen“ auftauchen? Auch in der Schulmedizin weiß man hier, dass dies kein Ruhmesblatt ist. Deshalb macht man das, was man in diesen Fällen immer macht: Abwiegeln, beschwichtigen, Harmonie und Ruhe versprühen etc.

So erfahren wir aus dem oben zitierten Beitrag, dass ein polnischer Vize-Gesundheitsminister zu berichten weiß, dass es keine Informationen gäbe, die belegten, dass metforminhaltige Arzneimittel Leben oder Gesundheit gefährdeten. Stimmt! Bedingt! Denn es geht hier nicht um metforminhaltige Arzneimittel, sondern deren Verunreinigung mit Nitrosaminen. Sind die dann auch für Leben oder Gesundheit ungefährlich?

Da fragt man sich, wie kann es sein, dass Nitrosamine potente krebserzeugende Substanzen sind, die dann weder Leben oder Gesundheit ihrer Konsumenten gefährden? Zu solchen Kapriolen scheint nur ein Gesundheitspolitiker fähig zu sein.

Also alles in Ordnung? Also weitermachen wie bisher? Ungefährliche Nitrosamine ignorieren? Sehr wohl, denn die Hersteller und Vertreiber müssten sonst ein paar einschneidende Änderungen vornehmen, die sehr wahrscheinlich unschön ins Geld gehen werden. Das ist doch geschäftsschädigend!

Von der EMA scheint es noch keine Stellungnahme zu geben. Beziehungsweise die Stellungnahme ist eine Warnung, die auf die Verunreinigung hinweist. Wirklich? Mehr dazu etwas später.

Die gesundheitlich unbedenkliche Verunreinigung von Metformin-Präparaten ist dann zu dem nicht bei uns, sondern in Singapur festgestellt worden. Hier waren dann nur drei von 46 Präparaten zurückgerufen worden. Also auch hier kein Grund zur Sorge, denn angeblich sei nur ein kleiner Teil dieser Medikamentenklasse auf dem Singapur-Markt von der Verunreinigung betroffen, die dann auch noch über einen nur kurzen Zeitraum im vergangenen Jahr ausgeliefert worden waren, so die Mitteilung von „Apotheke adhoc“.

Nachdem wir also erfahren haben, das nur ein paar Präparate betroffen waren, die dann auch noch weit weg vom Schuss entdeckt worden waren, haben wir also allen Grund, uns zu beruhigen. Oder vielleicht doch nicht?

Doch! Denn jetzt auf einmal scheint es doch eine Stellungnahme der EMA zu geben, wo der Beitrag vorhin nur von einer Warnung sprach:

Nach Informationen, die den EU-Behörden vorliegen, scheinen die in den betroffenen Metformin-haltigen Arzneimitteln analysierten NDMA-Konzentrationen innerhalb des Bereichs zu liegen, der auch normalerweise durch die Ernährung und die auf natürliche Weise im Körper hergestellte Menge an NDMA zugeführt wird“.

Na dann ist doch alles in Ordnung, oder? Wenn Nitrosamine in ganz normalen Lebensmitteln vorkommen und sogar von unserem Körper produziert werden, dann besteht wohl absolut kein Grund zur Sorge, oder? Und weil sie vom Organismus produziert werden, dürfen sie dann auch in Medikamenten vorkommen?

Dann frage ich mich allerdings, warum Opioide so streng reglementiert werden, wo diese doch ebenfalls vom Organismus produziert werden? Wenn alles das, was der Organismus produziert, als unbedenklich angesehen wird, dann sollte man auch Haschisch, Opium, Heroin etc. legalisieren.

Natürlich ist dies eine provokative Forderung, die so von mir nicht ernst gemeint ist. Aber sie zeigt, wie oberfaul die Begründung für die Unbedenklichkeit von Nitrosaminen in Medikamenten ist. Denn das, was der Organismus produziert, ist nicht immer und zu 100 Prozent empfehlenswert. Es sind die Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Dazu kommt noch die Frage, unter welchen Bedingungen der Organismus Nitrosamine produziert.

Laut Wikipedia[1], deutsche Ausgabe, gibt es keine Hinweise für Nitrosamine in pflanzlichen Lebensmitteln. Das hieße also, dass die pauschalierende Aussage der EMA, dass es normale Konzentrationen in Lebensmitteln („durch die Ernährung“) gibt, falsch sein muss. Oder anders ausgedrückt: Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, die in der Tat Nitrosamine aufweisen, wie gepökelte Fleischerzeugnisse, Käse, Fische, Bier etc., wenn auch nur in „geringen Dosen“.

Dabei sind Nitrosamine nicht die eigentlichen „Übeltäter“. Vielmehr ist eine Aktivierung notwendig, um diese Substanz gefährlich werden zu lassen. Und hier spielt unser Organismus leider die unrühmliche Rolle des Aktivators. Die Aktivierung erfolgt über das Cytochrom-P450 und lässt die stark krebserregenden Substrate entstehen. Im Vordergrund steht hier die Bildung von hochreaktiven Kohlenwasserstoffverbindungen (Carboniumionen), die mit DNA, RNA, Proteinen etc. reagieren und diese degenerieren.

Für die Patienten hat die EMA den Rat auf Lager, auch weiterhin die verordneten Metformin-Präparate einzunehmen. Denn die Kontrolle des Blutzuckers sei wichtiger als hypothetische Folgeschäden durch Nitrosamine. Ähnliches soll angeblich auch das BfArM empfohlen haben.

Ich würde dieser Empfehlung bis zu einem gewissen Grade zustimmen. Denn eine Entgleisung des Blutzuckers ist mit Sicherheit keine gute Angelegenheit. Ich würde aber diese Verunreinigungen zum Anlass nehmen, mir als Patient über eine mögliche Alternative, frei von Verunreinigungen jedweder Art, zur Behandlung meines Diabetes Gedanken zu machen.

Dazu kommt, dass Metformin in der Regel bei einem nicht insulinpflichtigen Diabetes verordnet wird. Das heißt, dass hier mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch Kapazitäten brachliegen, wie man seinen Typ-2-Diabetes auch anders „heilen“ kann als mit der bequemen Lösung (die in der Regel keine ist) aus der Apotheke.

Hierzu einmal ein paar Gedanken:

Zurück zum Thema mit der EMA

Seitens der EMA scheint es nicht nur Warnungen zu geben, sondern entsprechende Aktionen, die alles andere als Beleg dafür sein können, dass das mit den Verunreinigungen letztendlich gar nicht so schlimm sei. Im Gegenteil!

Denn die EMA[2] verlangt jetzt (seit September 2019) eine „Risikobewertung aller Arzneimittel mit chemisch-synthetischen Wirkstoffen“. Hier haben die Hersteller und Vertreiber sechs Monate Zeit, „das Risiko einer potentiellen Nitrosamin-Verunreinigung abzuschätzen“.

Warum Hersteller und Vertreiber diese Risikoeinschätzung durchführen müssen, das scheint der anderen Praxis zu entsprechen, dass diese auch für die Zulassung neuer Substanzen die eigene „Einschätzung“ (= Zulassungsstudie) beibringen dürfen. Ich wäre nicht sonderlich überrascht, wenn alle „Zulassungsinhaber“ in ihren Risikoeinschätzungen Hände und Füße in Unschuld waschen würden.

Aber immerhin müssen sogenannte „Hochrisiko-Präparate“ analytisch auf Verunreinigungen mit Nitrosaminen überprüft werden. Positive Befunde müssen sofort an die entsprechenden Institutionen gemeldet werden.

Warum also doch einiges an Aufwand, wenn Ernährung und Organismus selbst für Nitrosamine und deren Entstehung sorgen? Ist das mit den Verunreinigungen vielleicht doch nicht so locker zu sehen, wie die professionellen Beschwichtiger aus Schulmedizin und Gesundheitspolitik den Krankenversicherungsbeiträge zahlenden Ottonormalverbrauchern weismachen wollen?

Verharmloste Verunreinigungen mit Nitrosamin häufiger als berichtet

Nachdem Ernährung, Organismus, Valsartan und Metformin in Singapur nur harmlose und unbedeutende Nitrosamine erzeugen beziehungsweise mit sich bringen, stellt sich die Frage, warum man bei der EMA dieser Bedeutungslosigkeit relativ intensiv nachkommt?

Der letzte Absatz in dem Beitrag der „Apotheke adhoc“ bringt die Antwort dazu: Nach Valsartan wurden weitere Verunreinigungen festgestellt. Aber nicht bei anderen Valsartan-Präparaten, sondern bei Pioglitazon, einem weiteren Diabetes-Präparat.

Pioglitazon ist ein „naher Verwandter“ von Rosiglitazon, das besser unter dem Namen „Avandia“ bekannt und berüchtigt ist. Dieses Präparat ist inzwischen vom Markt genommen worden, da es in den zehn Jahren seiner Marktexistenz rund 80.000 Patienten aufgrund von kardiovaskulären Problemen das Leben gekostet hat. Ähnliche Probleme, nur nicht in diesem Ausmaß, sind auch für Pioglitazon (und andere Präparate dieser Substanzklasse) berichtet worden. Dazu gesellt sich also jetzt noch die Verunreinigung mit Nitrosamin.

Andere Präparate mit Nitrosamin-Verunreinigungen sind Losartan und Ranitidin. Bei Losartan handelt es sich wie bei Valsartan um die gleiche Substanzklasse der AT1-Antagonisten zur Behandlung von Bluthochdruck.

Ranitidin ist ein älteres Medikament, ein H2-Blocker, der die Magensäureproduktion reduziert. Der Indikationsbereich für diese Substanz ist Sodbrennen, Refluxkrankheiten, Magengeschwüre etc.

Fazit

Man darf also gespannt sein, welche weiteren Medikamente ebenfalls mit Nitrosaminen verunreinigt sind, über die der große Rest der Bevölkerung in Unwissen gehalten wird. Schließlich will man ja keine Verunsicherung schaffen, oder?

Denn die ultimative Verunsicherung wäre die Erschütterung des Glaubens an die Schulmedizin und ihre Allmächtigkeit. Denn das Geschäftsmodell Schulmedizin beruht just auf diesem Glauben und nicht auf Wissen oder gar Wissenschaftlichkeit.

Und wer nicht glauben will, der wird dazu gezwungen, notfalls mit gesetzlichen Maßnahmen, wie zum Beispiel im Fall der Impfpflicht – die konsequente Fortsetzung dieser Schmierenkomödie unter anderen Aspekten.

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Quellen:

René Gräber

René Gräber

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2 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich habe soeben jemanden informiert, dass das Diabetes-Mittel Metaformin mit krebserregenden Stoffen verunreinigt sei, wie Sie auf Ihrer Internet-Seite informieren.
    Der Glaube an Metaformin und an die „gute Apotheke“ scheint so stark zu sein, dass stante pede nicht nach einem anderen Diabetes-Arzneimittel geguckt wird.
    Was soll man da noch machen können, wenn nun demjenigen Menschen es gleichgültig zu sein scheint, ob das Diabetes-Medikament mit lebensbedrohlichen „Zusatzstoffen“ verunreinigt sei?

    Bedenkliche Grüße,
    Stella F.

    Antwort René Gräber:
    Ich rate allen Betroffenen in Ihrer Apotheke nachzufragen, was die Prüfungen derzeit ergeben!

  2. Avatar

    Lieber Rene,
    danke für den Hinweis.
    Gerade vorher habe ich gelesen, daß Knoblauch aus China auch mit Bleichmitteln, etc. verunreinigt ist.
    Also, nichts aus China konsumieren!!!!!!!!!!!!!

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