Tampons oder Binden? Hauptsache ohne Gift!

Männern bleibt es erspart, aber Frauen benutzen im gebärfähigen Alter während der Regelblutungen Binden oder Tampons. Viele Frauen benutzen auch in der menstruationsfreien Zeit Slipeinlagen, Tampons oder Binden. Dabei kommen diese aber in unmittelbaren Kontakt mit den Schleimhäuten im Intimbereich. Und Schleimhäute sind bekannt dafür, dass sie in der Lage sind, besonders gut Stoffe zu resorbieren. Wer also nahezu ein Leben lang Industrieprodukte für die Hygiene von Körperteilen benutzt, die man als „Einfallspforten“ für möglicherweise unerwünschte Substanzen ansehen muss, dem sei geraten, sich diese Produkte einmal näher anzuschauen.

Tampons oder Binden?

Ein Bericht von „Ökotest: Tampons – aus der Rolle gefallen“ liefert die Ergebnisse einer Untersuchung, die Tampons und Binden auf unerwünschte Chemie (=Gift) untersucht hatte. Dazu hatte Ökotest 15 Produkte unter die Lupe genommen. Von diesen 15 „Kandidaten“ hatten immerhin zwei einen chemischen „Nachschlag“ zu bieten in Form von Formaldehyd.

Formaldehyd ist chemisch gesehen ein Oxidationsprodukt von Ameisensäure (Formalin). Es ist für die chemische Industrie ein nahezu unverzichtbarer organischer Grundstoff, der Ausgangsstoff für eine „Unmenge“ anderer chemischer Verbindungen darstellt. Hierbei handelt es sich um Farbstoffe, Arzneimittel, Textilveredler und mehr. Impfstoffe zum Beispiel enthalten als Adjuvans Formaldehyd. Kosmetika und Haarwaschmittel ebenso. In der Biologie kommt Formaldehyd (und Formalin) zum Einsatz, um Präparate zu konservieren. Da Formaldehyd ein starkes Reduktionsmittel ist, hat es ein beträchtliches anti-mikrobielles Potential und eignet sich als Desinfektionsmittel. Darüber hinaus wird Formaldehyd für die Produktion von Dingen benötigt, die keinesfalls erahnen lassen, dass hier diese Chemikalie mit von der Partie sein könnte: Süßstoffe (z.B. Aspartam), Klebstoffe, Bindemittel, Konservierungsstoffe, Ionenaustauscher, Düngemittel, Sprengstoffe, Selbstbräuner und so weiter.

Bei so viel Chemie beziehungsweise Formaldehyd um uns herum sollte klar sein, dass es sich hier doch (hoffentlich) um eine unbedenkliche Substanz handelt? Leider ist dem ganz und gar nicht so. Formaldehyd ist inzwischen bekannt für sein potentes krebserzeugendes Potential. Daran gibt es keinen Zweifel mehr. Diese Tatsache hat ja auch die „Grenzwertbestimmer vom Dienst“ auf den Plan gerufen, die sich eilig ans Werk machten und neue Grenzwerte für die Substanz in den verschiedenen Sachen kreierten – anstatt die Substanz komplett zu verbannen. Aber dieser formaldehyde Wahnsinn treibt besonders bunte Blüten. Denn die Grenzwertermittler haben einen Wert von 1500 Milligramm pro Kilogramm festgelegt. Aber wenn dieser Gift-Wert überschritten wird, dann muss diese verseuchte Textilie doch sicher verbrannt oder entsorgt werden? Nein… sie wird von der „Bedarfsgegenständeverordnung“ (wieder so ein tolles Wort aus der Bürokratie) verdonnert, einen „Warnhinweis“ zu tragen. Das hört sich im Original-Ton dann so an: „Textilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd, die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch mit der Haut in Berührung kommen und mit einer Ausrüstung versehen sind müssen gekennzeichnet sein: „Enthält Formaldehyd. Es wird empfohlen, das Kleidungsstück zur besseren Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen“.“ (www.gesetze-im-internet.de/bedggstv/anlage_9_31.html). Ich bin überwältigt über diese Schutzmaßnahme für die Industrie, die mit solchen Verordnungen von der Pflicht befreit wird, saubere und gesundheitsunschädliche Kleidung, Tampons oder Binden zu produzieren. Denn wer jetzt noch Krebs bekommt, der hat selber Schuld – man hätte seine Klamotten ja erst mal waschen sollen… – oder die Tampons und die Binden.

Zurück zu Ökotest und den Formaldehyd-Tampons. Muss man die jetzt auch erst einmal vor dem ersten Gebrauch waschen? Oder kann man sich auf die Testergebnisse von Ökotest zurückziehen, die Werte von nur maximal 20 Prozent vom Grenzwert ermittelt hatten, und sagen, dass hier keine Gefahren drohen? Ich kann nicht glauben, dass die Grenzwertunterschreitung (ich kann auch amtsdeutsch) ein Grund ist, sich sicher zu fühlen. Denn Tampons, Binden und Slipeinlagen (zu denen es meines Wissens noch keine Untersuchungen gibt), werden über einen längeren Zeitraum getragen. Sie haben somit die Möglichkeit, ihren gesamten Vorrat an Chemie in die Schleimhäute zu entladen, und das über lange Zeiträume hinweg. Da summiert sich einiges an Chemie im Organismus einer Frau. Hier die Grenzwerte von Taschen- und Kosmetiktüchern anzuwenden, empfinde ich als ein weiteres Meisterstück in Sachen Grenzwertbestimmung und -handhabung. Wenn Sie einmal einen Menschen sehen, der den ganzen Tag mit einem Taschentuch oder Kosmetiktuch im Gesicht rum läuft, dann muss das sicher ein „Grenzwertermittler“ bei der Ausübung seiner grenzwertmittelnden Arbeit sein…

Aber Chemie ist immer, wenn es stinkt (Physik, wenn es knallt). Und der nächste „Stinker“ lässt nicht auf sich warten: Von 15 untersuchten Proben enthielten diesmal sogar 10 halogenorganische Verbindungen.

Halogenkohlenwasserstoffe sind Kohlenwasserstoffe, in deren Molekül ein Halogen eingebaut ist. Halogene sind Fluor, Chlor, Brom und Iod. Diese Verbindungen sind stabil und fettlöslich, weshalb sie sich gerne ins Fettgewebe einlagern. Zudem sind sie besonders giftig, weshalb sie sich vorzüglich als Insektizid eignen. Sie stehen in dem Ruf, krebserzeugend zu sein, da sie aufgrund ihrer Stabilität lange im Organismus verweilen und wirken können. Damit sind auch weniger giftige Verbindungen potente Quellen für gesundheitliche Schädigungen. Eine Reihe von Halogenkohlenwasserstoffen zeigt zudem eine steroidähnliche Wirkung, die das Hormonsystem des Organismus beeinträchtigt. Das alles sind Gründe genug, diese Substanzen aus unserem Körper tunlichst zu verbannen. Stattdessen findet der Ökotest einen weiteren relevanten Beitrag zur Verschlechterung der Gesundheit der Frauen in den oben aufgeführten Produkten.

Für die Slipeinlagen gibt es einen Bericht von der „Stiftung Warentest“. Ich bin mir hier nicht sicher, ob die untersuchten Produkte auf Halogenkohlenwasserstoffe und Formaldehyd untersucht worden waren. Jedenfalls kam der Bericht zu dem Schluss, dass bei einigen Produkten Phthalate nachzuweisen sind. Phthalate sind Weichmacher für Plastik, die ähnlich wie die Halogenkohlenwasserstoffe hormonstörende Eigenschaften haben. Mehr zu den Weichmachern in unserem Leben können Sie hier nachlesen: Weichmacher – Eine Belastung die man vermeiden kann. Also auch hier eine unnötige „Bereicherung“ der Chemiezufuhr für Frauen.

Aus den USA kommt dann noch die Kunde, dass es wohl einige wenige Produkte zu geben scheint, denen der Cocktail aus Halogenkohlenwasserstoffen, Phthalaten und Formaldehyd noch nicht reicht. Sie bringen über die Tampons noch Dioxin mit ins Spiel. Was Dioxin ist, was es macht und wie wir in Deutschland die Bevölkerung damit versorgen, können Sie hier nachlesen:

In den USA hat sich die FDA (Food and Drug Administration) dieses Themas angenommen: Dioxin in Tampons. Wie? In der auch bei uns üblichen Weise: Man hat Grenzwerte bestimmt, wieviel Gift man einer Frau über die Tampons zumuten kann. Kein Wort von einer Maßnahme, die das Gift verbannen will.

Neben diesen Chemikalien sind die Hygiene-Artikel auch mit anderen Pestiziden erheblich kontaminiert wie mit dem Insektizid aus Bacillus thuringiensis (BT-Toxine). Noch kritischer zu beurteilen ist die Belastung mit organischen Zinnverbindungen. Diese Stoffe wirken immunotoxisch und gelten als Disruptoren, die ins endokrine System eingreifen und zu Hormon-Störungen führen. Tributylzinn (TBT) wird regelmäßig in erhöhten Konzentrationen in Baumwolle und daher auch in Tampons und Binden nachgewiesen. Auch einige Duftstoffe in Tampons sollen als Disruptoren wirken. Doch dies kann nur vermutet werden, weil die konkreten Inhaltsstoffe gar nicht auf den Verpackungen deklariert sein müssen. Bekannt ist hingegen die Verwendung des Konservierungsmittel Methyldibromoglutaronitril, das Kontakt-Allergien und Haut- und Schleimhautentzündungen auslöst. Hinzu kommt das krebserregende Lösungsmittel Furan, dass in keinem Billig-Tampon fehlen darf. Nicht zuletzt ziehen die Weichmacher  aus den Kunststoff-Verpackungen in die Baumwollfasern hinein und gelangen so ebenfalls über die Schleimhäute in den Körper.

Und als ob das noch nicht reicht, gibt´s noch einen oben drauf:

Glyphosat in Tampons und Binden

Glyphosat ist ein Herbizid, das als potenziell krebserregend eingestuft wird. Erhebliche Verdachts-Momente dafür sammelte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Im Oktober 2015 veröffentlichten argentinische Wissenschaftler der Universidad Nacional De La Plata eine Untersuchung, die Rückstände der organischen Stickstoff-Phosphor-Verbindung in Baumwolle dokumentiert. Bedenklich dabei: Baumwolle ist auch Bestandteil von Tampons. So könnten Frauen das Herbizid über ihre Vaginal-Schleimhaut aufnehmen und sich dauerhaft schädigen.

Fraglich war zunächst, wie das Herbizid überhaupt in die Baumwolle gelangt. Denn beim Anbau herkömmlicher Kultur-Sorten verwenden Landwirte Glyphosat nur außerhalb der Wachstums-Phase der Feldfrüchte. Das Herbizid stört den Eiweiß-Stoffwechsel aller Pflanzen und würde nicht nur Unkräuter, sondern die Ernte gleich mit vernichten. Doch es gibt auch Nutzpflanzen, die gegen Glyphosat resistent sind.

Die freilich kommen aus dem Gen-Labor und tatsächlich ist der Anbau solcher Baumwollsorten in den USA mittlerweile üblich. So steht der unrühmliche Gen-Konzern Monsanto erneut in der Kritik, denn hier züchteten Biologen auch die glyphosat-unempfindliche Baumwolle. Und die verträgt dann enorme Mengen des Herbizids, das die Großgrundbesitzer bedenkenlos auf die Felder sprühen lassen. Mittlerweile sind 85 % der weltweit angebauten Baumwolle gentechnisch manipulierte Organismen (GMO). Von einer entsprechend hohen Glyphosat-Verseuchung der Rohstoffe kann man ausgehen. Allein in den USA beläuft sich die ausgebrachte Menge von Monsantos „Roundup“ auf 35.000 Tonnen jährlich. Das Ergebnis ist schließlich die Kontamination der Hygiene-Artikel und die Gefährdung der Verbraucher, die ihren gewohnten Produkten vertrauen. Dies geschieht, wenn auch nicht mit gezielter Absicht, aber doch unter bewusster Inkaufnahme durch die Gen-Techniker im US-Konzern Monsanto. Ein anderes Ziel des Multis ist durchaus beabsichtigt: Durch Saatgut-Monopole (Mais, Baumwolle etc) hat Monsanto die Kleinbauern fest im Würgegriff seines Preis-Diktats. Viele Landwirte stehen am Rand des Ruins. In Indien sind aufgrund dessen schon Selbstmorde bekannt geworden.

Das Unternehmen hat seinen negativen Ruf damit erneut gesteigert, nachdem sogar amerikanische Rancher dem Agrar-Riesen kritisch gegenüber stehen: Es scheint mittlerweile ein offenes Geheimnis zu sein, dass die die Verfütterung von Gen-Mais bei vielen Rindern zu Unfruchtbarkeit führen könnte… Weitere unerfreuliche Nachrichten zum Glyphosat finden Sie in meinem Beitrag: „Glyphosat – Sicher Unsicher?„.

Fazit

Gift überall – wo man hinschaut. Und der Umgang damit ist überall der Gleiche: Man hat sich offensichtlich mit der vom Menschen gemachten Gefahr abgegeben und arrangiert. Die Politik beeilt sich, mit Verordnungen die Gefahr zu verwalten.

Denn zu viele Chemietote würden zu Unmut führen, was den sozialen Frieden stört. Aber ansonsten müssen wir alle für den Fortschritt Opfer bringen. Wer dabei sein Leben verliert, der hat einfach nicht genug seine Sachen (inkl. Tampons und Binden) gewaschen.

 

Dieser Beitrag wurde am 9.November 2015 erstellt und letztmalig am 16. März 2017 bearbeitet.

Datum: Donnerstag, 16. März 2017
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55 Kommentare

  1. 1

    Der Artikel ist sehr interessant. Gibt es Tampons oder Slipeinlagen zu kaufen die „rein“ sind. Wenn ja wo? Mir hat mal jemand gesagt aus Schweden gibt es welche ? oder ist das ein Scherz.

  2. 2

    Hallo Claudia,
    ich verwende „natracare“ aus Bio-Baumwolle ohne künstliche Zusätze und chlorfrei…, gib´t´s in den meisten Bioläden oder auch im Internet zu kaufen

  3. 3

    Eingangskontrolle
    Frauen sollten immer genau hinsehen, was und wen sie hereinlassen. Beispielsweise könnte Gebärmutterhals-Krebs im Zusammenhang mit Tampons und Slipeinlagen stehen und nicht nur das ungewaschene Glied des Mannes.

  4. 4

    Respekt René,
    Sie haben da mal wieder ein Thema aufgegriffen das ich als äußerst wichtig einstufe. Ist es doch mittlerweile schon nicht mehr zu verstehen wie wir Menschen (Männlein wie Weiblein) mit all der uns umgebenden Chemie überhaupt noch existieren können. Aber die Frage nach den Gründen für die immer schlechtere Gesundheit der Menschen dürfte damit ja zur Genüge beantwortet sein. Es ist einfach nicht zu fassen!

  5. 5

    Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sind auch der Anus und die Nase, welche auch bei Männern vorhanden sind. Ein Hinweis auf Kondome, die mit allerlei Chemie benetzt sind, die beiden schaden, gehört auch dazu.

    Toilettenpapier und Papiertaschentücher enthalten Stoffe, die auf keine Kuhhaut gehen, besonders in „Recycling“-Qualität. Wie in der Nahrungskette der Tierwelt und Pflanzenwelt reichern sich Chemikalien in recycelten Stoffen an.

    Nur wenige Länder verwenden Papier. Standard ist Baumwolle für die Nase und die Hand mit Wasser für den Anus. So habe ich binnen weniger Monate „Befindlichkeitsstörungen und Beschwerden“ kuriert.

    Wer sucht, der findet Näheres hierzu im Netz, auch im Kontext von Testberichten!

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  6. 6

    Ein aufschlussreicher Artikel!

    Danke dafür Herr Gräber !!!

  7. 7

    Ja,bitte senden Sie mir diese Informationen

  8. 8

    Nur durch Aufklärung – Ihnen zu verdanken, lieber
    Herr Gräber – können wir uns schützen.

    Ich denke, hinter allem steckt die Pharma-Industrie,
    die ja davon profitiert, wenn wir krank sind.

    Nochmals Dank!

  9. 9

    Danke für den aufschlußreichen Beitrag. Aus meiner Sicht ist eine Entgiftung empfehlenswert. Die Naturheilkunde bietet eine Vielzahl an einfachen Möglichkeiten an, den Körper zu entlasten. Mit herzlichen Grüßen vom HP-Kollegen Thomas Schulze

  10. 10

    Der Artikel ist sehr aufschlussreich, vielen Dank dafür. Ich verwende schon jahrelang keine Slip-
    Einlagen mehr, weil ich immer juckreiz davon bekam. ich habe mir meine Einlagen aus alten Handtüchern selbst genäht, einfach nur mit Overlock versäubert. Einfach, schnell und kostengünstig. Einfach mit in die Waschmaschine und fertig. Bei Tampons hab ich für mich leider noch keinen Ersatz gefunden, aber schon von Menstassen gehört. In wie weit diese besser sind als Tampons weiß ich nicht, wäre aber vielleicht auch ein Vergleich wert. Ich denke die sind aus Silikon?
    Nochmal Danke für den Artikel.

  11. 11

    Tja, wenn man jetzt nicht in Geld schwimmt und Einlagen braucht … was macht man dann? Dumm aus der Wäsche gucken? Werd ich dann wohl müssen.

    Und bevor ich mir mir BW-Tüchern meinen Allerwertestens abwische – und die dann womöglich noch wasche – nein Danke.

  12. 12

    Mooncup – Mondtasse – eine interessante Alternative zu belasteten Materialien bei Regelblutungen:
    mooncup.co.uk/languages/de/home.html

  13. 13

    Schon alleine wegen dem „Toxic shock Syndrome (TSS)“ sagt die Industrie aber selber auf dem Waschzettel in den Tamponpackungen,dass man die Anwendung begrenzen und bewusst mit den Dingern umgehen soll.Beim TSS weiß auch keiner so ganz genau, was das denn nun mit den Tampons zutun hat aber es tritt immer mit ihnen zusammen auf.Schon ein Skandal:Ein Watteprodukt,vollgeknallt mit Chemie und trotz heftigster Desinfektionsmittel (Formaldehyd) Auslöser einer sehr oft tödlichen Infektionskrankheit 8die aber angeblich sehr selten sein soll)!? Da ich gerade auf indische Waschnüsse statt Spüli und Vollwaschmittel umgestiegen und mich an eine biologische Zahnpflege gewöhne darf ich die Frage stellen:
    Warum muss immer alles superweiß sein,warum darf keiner mehr nach irgendwas riechen,warum kommt angesichts weiss werdender Haare bei Frauen Anfang 50 sofort die Frage „Tönst du nicht ???!“,warum benutzen Frauen diese „Monatshygiene“ andauernd,anstatt mal die Frage zu stellen ob das wirklich nötig ist-oder mal ehrlich der Frage auf den Grund zu gehen ,ob das nicht Gründe hat,wenn man wg ständiger Schmierblutungen(hat das nicht durch Hormon-und sonstige Behandlungen auch oft mit den Frauenärzten zutun?) etc quasi nonstop auf Vorlagen angewiesen ist.Bzw,wenn man keinen Ausfluss hat,was man mit den ewigen Vorlagen eigentlich verhindern will? Wer hat denn dieses 1000%-Hygiene-Ideal in die Welt gesetzt???
    Ja,gelle ? Genau das meine ich.

  14. 14

    Ich benutze bereits seit Jahren unter anderem aus den in diesem sehr interessanten Artikel genannten Gründen Menstruationstassen (z.B. Divacup, Mooncup, Meluna… Hersteller gibt es mittlerweile reichlich.) Diese haben den Vorteil, dass sie aus medizinischem Silikon sind, das Risiko von TSS (Tamponkrankheit / Toxisches Schocksyndrom) besteht nicht, die Schleimhäute werden nicht ausgetrocknet oder mit Chemie belastet, es ist kostengünstiger, da die Tassen wiederverwendbar sind und es ist eine Alternative, die sich auch auf die Umwelt schonend auswirkt. Zudem müssen die Tassen bloß entleert werden und man kann sie länger tragen als einen Tampon. Es gibt also durchaus Alternativen. Ich würde niemals wieder Einwegprodukte benutzen. Dies ist übrigens keine Werbung, ich habe mit den genannten oder ähnlichen Firmen absolut nichts zu tun, ich bin nur froh, diese Alternative für mich gefunden zu haben und vielleicht ist mein Kommentar ja auch für andere Frauen hilfreich…
    Liebe Grüße!

  15. 15

    Ich kann mich Lisa und Nicole nur anschliessen. Tampons haben mir die Schleimhaut ausgetrocknet, Binden sind immer eine ziemliche Sauerei; von laufenden Kosten und Abfallbergen ganz zu schweigen… Die Alternativen Mooncup / Divacup sind super, verwende meine schon weit über ein Jahr und sie ist quasi unverändert. Hab die ersten paar Male noch nicht so recht gewusst, wie damit umgehen, aber das lernt Frau rasch 🙂 ich würde auch nie wieder Einwegprodukte verwenden.

  16. 16

    Manchmal versetzt der Glaube erst Berge wenn man ihn verliert.

  17. 17

    @ Iris und Lisa : DANKE für den Tipp!!

  18. 18

    Ich hatte bei Binden und Tampons noch nie ein gutes Gefühl. Leider kommen wir Frauen nicht drumherum.

    Auch habe ich mal die Bio-Slipeinlagen von dm probiert, die kleben aber überhaupt nicht gut und verknüllen sehr leicht, weil sie nicht fest genug sind. Jetzt lass ich sie einfach weg. Bei entsprechender Hygiene ist das auch gar nicht nötig.

    Wegen der Binden, da kann ich nur hoffen, dass ich demnächst in die Wechseljahre komme, dann hat sich das Thema für mich erledigt 🙂

    Danke für diesen aufschlussreichen Beitrag!

    Ganz LG
    Mara Kuemme

  19. 19

    ich bin schon Ende der 80er Jahre auf Naturschwämme umgestiegen, die ich jetzt seit 25 Jahren nutze. einfach etwas größer als Hühnereigroß zuschneiden und mit Essig säubern. Wenn sie voll sind zunächst unter kaltem, dann warmem Wasser auswaschen und am Ende der Blutung wieder mit Essig spülen, trocken föhnen und im Waschhandschuh bis zum nächsten Monat aufbewahren. Wer will, kann auch ein Bändchen annähen, zum leichteren raus ziehen. Ich nutze einen Schwamm 4 bis 6 Monate. Ein großer Badeschwamm hält also ein bis zwei Jahre. Billig, chemiefrei, ökologisch und praktisch. Wandertag? Zwei auf einmal nehmen. Kinoabend? Vorher auswaschen, auch wenn noch nicht ganz voll, dann hält’s den ganzen Abend… Eine Alternative zur Mooncup, deren Bedienung doch erst gelernt werden muss.

  20. 20

    Das Freihandelsabkommen würde übrigens wahrscheinlich dazu führen, dass all unsere Grenzwerte und Umweltschutzvorschriften, Naturschutzvorschriften und Gesundheitsschutzrichtlinien unterhöhlt und unterlaufen werden können. Es ist nämlich mit so genannten Investitionsschutzabkommen dann für Konzerne möglich, gegen Staaten zu klagen und es gibt bei diesen Schiedsgerichtsurteilen keine Berufungsmöglichkeit. Schaut hier die Videos frackingfreieshessen.de/index.php?page=Custom&pageID=60
    Wer ungern Videos anschaut und lieber liest kann den Sachverhalt hier wunderbar formuliert nachlesen:
    monde-diplomatique.de/pm/2013/11/08.mondeText1.artikel,a0003.idx,0

  21. 21

    Ein Arzt, der vor vielen Jahren eine Teststudie an einem Krankenhaus über die generelle Anwendung von Tampons durchgeführt hat, stellte fest, dass der Einsatz von Tampons generell nicht zu empfehlen ist. Er gab seine Erkenntnisse in dieser Form weiter und musste feststellen, dass die Information verändert wurde, sodass Tampons doch und sehr wohl empfehlenswert seien…. Bei ihm hat das in weiterer Folge dazu geführt, dass er seinen Beruf aufgegeben hat, weil er mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden war, aber damals nichts ändern konnte als selber die Konsequenzen zu ziehen.
    Bitte an alle Frauen: Lasst Euch nicht bevormunden – schaltet Euer Gehirn ein!!!
    Herzlichen Dank Herr Gräber für Ihre unermüdliche Aufklärungsarbeit!

  22. Marie Carmen -douglas
    Dienstag, 28. Januar 2014 14:22
    22

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich möchte einfach mal DANKE sagen für Ihre unermüdliche Aufklärung und die vielen Informationen die Sie uns als Leser zukommen lassen.Ich lese jedes Ihrer Schreiben und Sie haben mir manches mal aus der Seele gesprochen und ich habe sehr viel gelernt.
    Vielen Dank und für Sie alles Gute und ein langes gesundes Leben

  23. 23

    Hallo Herr Gräber,

    durch ein Versehen/Zufall bekomme ich Ihre Newsletter immer doppelt zugeschickt. Würden Sie das bitte ändern?

    Ich hatte es schon auf einem anderen Wege versucht, Sie zu erreichen…bis jetzt ohne Erfolg…darum versuche ich es heute in der Kommentar-funktion.

    Ich lese immer gerne Ihre Emails.

    :))

    Lieben Dank

  24. 24

    Es gibt außer den Menstruationstassen, den waschbaren Binden/Slipenlagen und Naturschwämmen auch noch die Möglichkeit zu lernen, den Muttermund zu kontrollieren. Das Menstruationsblut wird dann wie der Urin abgelassen.

  25. 25

    Hallo meine Damen,
    dieses Thema erlebte ich schon vor knapp 40 Jahren in einem Krankenhaus. Und zwar: Nach meiner Regel hörte das Bluten nicht mehr auf. Mein Arzt schickte mich umgehend ins Krankenhaus, Verdacht auf Eileiterschwangerschaft. Ein junger Oberarzt untersuchte mich und empfahl mir, grundsätzlich keine Tampons, keine Watte und auch keine Vorlagen zu benutzen. Es wäre einfach nicht empfehlenswert und auch nicht gesund für eine Frau.
    Meine Mutter benutzte noch Stofflappen, die danach ausgekocht wurden. Hört sich ekelhaft an, damals war aber alles noch natürlicher und demzufolge nicht als ekelhaft zu betrachten.
    Eine Eileiterschwangerschaft hatte ich Gottseidank nicht, sondern einen Cervixpoly.Ich habe hin und
    her überlegt, was mache ich denn nun ohne Tampons
    und Vorlagen. Meine Kolleginnen amüsierten sich und lachten über die Aussage des Oberarztes.
    Kurzum, ich machte weiter wie bisher, benutzte die, wie sich nun herausstellt, giftigen Hilfsmittel – naja, ich lebe noch und habe bis heute keine Probleme. Auch habe ich 12 Jahre lang Hormone in den Wechseljahren geschluckt. Habe alles gut überstanden.
    Gruß Brigitte

  26. 26

    Hallo Herr Gräber,hallo Interessierte,
    ich habe gerade von einer sehr guten Freundin die Seite bekommen.Das mit den Tampons hat sich bei mir erledigt-ich bin jetzt 64-trage aber wegen Blasenschwäche Einlagen-die ich so wie Martina selbst nähe-auch schon für Freundinnen und Bekannte.Würde jeder Frau raten das mal aus zu probieren-ist ein gutes Gefühl.Schwierig natürlich bei Strings.
    Ein anderes Thema:ich hatte jahrelang Probleme mit meiner Vagina-keine Schmerzen nur ein komisches Gefühl.Abstrich machen lassen-Krebs.
    Die Ärztin total entsetzt-ich hab mich dann ert einmal zurück gezogen und um Information gebeten was die Ursache dafür ist. Die Erkenntnis hat mich getroffen wie eine Faust ins Gesicht.
    Heute bin ich dankbar, dass Dummheit nicht mit Blaulicht und Martinshorn daher kommt.Als Feng-Shui-Mensch hätte ich es wissen müssen-über 10 Jahre hab ich mein Handy in der linken Hosentasche getragen-Männern hab ich immer gesagt,dass es nicht o.k. ist-Prostatakrebs, Potenzstöhrung,usw. Handy ins Auto verbannt-für Notfälle-nach 6 Wochen erneute Untersuchung-kein Krebs mehr-bin jetzt nach 4 Monaten fast auf dem normalen Level.

    Danke für diese Seite

  27. 27

    Hallo Herr Gräber.
    großes DANKE für ihr tolles Engagement.

    Es ist nicht leicht in unserer Zeit eine „Rundumblick“ zu haben. Seltsam ist auch ein für mich gefühltes großes Desinteresse an wirklicher Information zu von ihnen angesprochenen, wie auch eben allen anderen Dingen, welche überlebenswichtig für jegliches Leben ist.
    Ist es die zivilisierte Bequemlichkeit, Dummheit, Manipulationen real weltlich, religiös,wie auch immer, welche den gesunden Menschenverstand blockieren, oder…? Haben sie dafür evt. eine Antwort gefunden ?
    Die Menschheit, inkl. Mutter Erde wird von wenigen, einfach augedrückt, geldgierigen „Menschen , welche u.a. wohl vergessen haben, das auch sie zu den erdlichen, sterblichen Geschöpfen gehören, verraten, verkauft.
    Es gibt viele Lichtblicke, Menschen wie sie, wie Menschen, die zu ihnen finden, allerdings ist das „Licht“ am „Ende des Tunnels“ noch sehr weit weg.
    Hoffe, dass noch sehr viele Menschen hierher finden, ihre Botschaften verstehen, sie auch weiter geben, auf das hier angesprochene Themen aus dem menschlichen Leben den Weg in Veratand u. Herzen finden.
    Diese, ihre Themen betreffen denke ich nicht einzelne Menschen, sie betreffen im Grunde die Menschheit.
    Liebe Grüße, verbunden mit allen guten Wünschen für sie,
    u. allen, welche hier her finden
    Lydia

  28. 28

    Danke Herr Gräber, ich schließe mich den Ausführungen von Lydia an. Es ist unverantwortlich, was Menschen der Menschheit antun aber diese haben kein Gewissen, nur ihren eigenen Vorteil in Auge.

    Lieben Gruß und ich lese gerne weiter von Ihnen

    Christel

  29. 29

    Lieber Herr Gräber,
    liebe Leser/innen!
    Eigentlich dachte ich Formaldehyd sei wegen der Gefahr Krebs zu erzeugen, seit langem verboten. Stimmt aber nicht. Möbel dürfen das Zeug nicht enthalten, aber Impfseren, Tampons…? Irgendwie stimmt hier etwas nicht.. Tampons sind ja noch harmlos, wenn ich bedenke, dass sie einem mit jeder Impfdosis(die ja vor gefährlichen Infektionen schützen soll) Formaldehyd direkt in den Körper spritzen…

    Viele Grüße an Alle und Danke Herr Gräber für Ihre interessanten Beiträge!
    Susanne

  30. 30

    Froh bin ich dass ich dieses Thema seit Jahren hinter mir habe! Ich bin mit dem Schöpfer nicht ganz einverstanden dass es zur weiblichen Fruchtbarkeit gehört so viel Unannehmlichkeiten und Aufwand und oft auch Schmerzen und elende Zustände zu haben.
    Meine durch und durch spirituell-ökologische Lebensweise hat mich früh von Tampons entfernt, und ich habe mich bereitwillig mit meiner Weiblichkeit eingelassen und die aufwendigen Tage gelassen hingenommen. Ich kaufte mir vor 20 Jahren Stoffbinden verschiedener Stärke und aus öko-BW. Ich hatte 2 Adressen wo ich sie kaufen konnte, jeweils etwas andere Machart. Die einen waren sehr geschickt auch als Slipeinlagen, mit kleinen Druckknöpfen, für die ich mir allerdings an meine Slips das Gegenstück annähte.
    Ich habe die Blutung als willkommene Möglichkeit der psychosomatischen Reinigung und Erneuerung empfunden und dafür durfte natürlich kein Gift an und in meine Haut eindringen.
    Ich habe mich arrangiert, auch bei längeren Outdooraktivitäten.
    Als es dann vorbei war wurde ich richtig glücklich dass jetzt meine besten Jahre angefangen haben!!! Und genieße es noch immer!!!

  31. 31

    Man müsste auch mal dazu sagen,dass das alles zwei Seiten hat: Ich habe neulich im TV eine Sendung gesehen über Frauen im 20.Jahrhundert und da ist mir live und in Farbe klar geworden,dass Gift auch Freiheit sein kann.Wir könnten ohne die Pille unsere Beziehungspartner nicht einfach so frei wählen! Das Kondom ist ja durch AIDS zu trauriger Prominenz gelangt-aber was man da gerade von den Männern so an dummen Kommentaren zu hören bekommt…auch noch in Zeiten,in denen die „Lümmels“ ggf für beide Seiten über Leben oder Sterben entscheiden.Es darf gefragt werden,wie man da noch von „unmännlich“ reden kann?! Und ohne die moderne Monatshygiene fand für Frauen eine Woche im Monat keine Außenaktivität statt: Schwimmen,Reiten,Shorts tragen…nix.Und gerade im Sommer hat es immer gerochen.In vielen Kulturen werden menstruierende Frauen schlicht eingesperrt und im Alten Testament waren sie die Einzigen,die auf ihren Kamelen sitzen bleiben durften (mussten)!Es ist die Wahl zwischen dem Teufel und seinen Kollegen (Beelzlebul).Ich bin ein ausgewiesener Gegner von synthetischen Hormonen und seit 14 Jahren bei einem Mann,der mit dem ausschließlichen Lümmelsgebrauch die gesamte Verhütung übernommen hat.Jaa! Thats great!!!!Aber ich glaube,die paar Tampons…no sir.Ich find alles andere eklig.

  32. 32

    „Viele Frauen benutzen auch in der menstruationsfreien Zeit Slipeinlagen, Tampons oder Binden.“
    Bitte? Das halte ich aber doch für ein Gerücht. Slipeinlagen bei Inkontinez vielleicht, ansonsten sehe ich keinerlei Gründe wieso eine Frau sich diesen Aufwand während der menstruationsfreien Zeit antun sollte.

    „Wenn Sie einmal einen Menschen sehen, der den ganzen Tag mit einem Taschentuch oder Kosmetiktuch im Gesicht rum läuft, dann muss das sicher ein „Grenzwertermittler“ bei der Ausübung seiner grenzwertmittelnden Arbeit sein…“

    Das ganze ist ja an sich ein interessanter und fachlich durchaus gut recherchierter Artikel, Ihren bemüht-scherzhaften und -sarkastischen Schreibstil (die Betonung liegt auf bemüht) sollten Sie aber noch einmal überdenken. Wirkt nicht sehr professionell und verfehlt, meiner bescheidenen Meinung nach, das Ziel Ihres Artikels – über ernstzunehmende Missstände unser von der Chemie beherrschten Gesellschaft aufzuklären. Oder habe ich irgendwo den Warnhinweis ‚Möchtegernkomiker‘ übersehen?

  33. 33

    Servus,

    Der Artikel ist wieder mal super!
    Frage mich immer wieder wieso sie nicht verklagt werden, wie so viele andere die den Mund ausmachen.

    Liebe Leute. Es sollte nicht um Kommentare zu Ob’s gehen. Auch nicht um die Frage: Soll ich einen Ob vorher waschen und dann einfuehren ( ein tolles Bild ;-), denn da möchte ich bei sein grins!), sondern um die Frage: Sind wir alle bloede???
    Ich bin nur ein unbekannter Heiler, habe mehrere Zertifikate und einige Tumor, Demenz und Krebspatienten (aeh Bekannte oh oh) betreut.

    Das Internet macht die Welt zu einem Dorf und doch renne ich mit dem Wissen was ich habe gegen Waende.
    Globuli schiebt man sich unter die Zunge… top Schleimhaut zum aufnehmen. Zäpfchen schiebe ich man sich in den … . top Schleimhaut zum aufnehmen. Formaldehyd ( Sanierung von Gebaeuden, Schulen und was weiss ich) schiebe ich mir direkt in die Schleimhaut.

    Wo bleibt der ‚gesunde‘ Menschenverstand???

    Und hier gebe ich Rene vollkommen Recht!!!
    Rein mit dem Zeug, direkt zum Borderline Tumor, Gebaehrmutterhalskrebs oder alles was an der Scheidenschleimhaut samt Ob oder Binde noch angeschlossen ist von Mutter Natur!
    Und danach irgendwann… willkommen zur Chemotherapie und meist ‚ Servus‘ auch dir wuensche ich: Herzliches Beileid, sie wird uns fehlen. Aber vielleicht war es besser so, denn sie hat am ende doch sehr gelitten.

    Ohne Annerkennung einer Rechtspflicht und ohne Praejudiz. Ich treffe hier und nirgendwo eine Heilaussage.

    lg der Mario

  34. 34

    Lieber Herr Gräber,

    Chemietote hätten den Haken, dass man nur noch einmal gut verdient …
    Jede Menge Bekloppte sichern nicht nur stetige Umsätze sondern auch Arbeitsplätze. Chaos lässt sich eben auch verwalten …

    Weichmacher – bei Werner-Snüffelstück hieß es immer „Laß kesseln …“ – aber da gehen die Ansichten auch auseinander.

    Lg Ihre Swie

  35. 35

    Brit
    Danke, Herr Gräber, dass Sie sich dieses „darüber spricht man nicht“-Themas angenommen haben. Es ist erschreckend, was wir unserem Körper gedankenlos antun! Vielleicht entsteht gerade deshalb Gebärmutterhals- oder Hautkrebs?! Ihren Artikel werde ich an meine Schwiegertöchter und Bekannte weiterreichen, so wie ich das oft mit Ihren Texten mache.
    LG

  36. 36

    Danke lieber René Gräber für diesen interessanten Bericht über Tampons und Slipeinlagen. Es ist einfach nicht zu begreifen, dass wirklich fast alles, was man isst oder auch zur Körperpflege braucht auf irgendeine Weise „verseucht“ ist.
    Ich bin Mitte sechzig und die „Tage“ habe ich Gott sei Dank hinter mich gebracht. Aber jetzt lassen die Blasenschließmuskeln ein bisschen nach. Meine Gyäkologien bestätigte mir, dass das bei allen älteren Frauen und auch Männern das eben passiert. Deswegen bin sehr dankbar, dass es die Slipeinlagen gibt. Wenn man unterwegs ist, ein Tröpfchen nachkommt, einfach eine neue Einlage rein und man fühlt sich wieder frisch.
    Ansonsten lebe ich achtsam und respektvoll meinem Körper und der Umwelt gegenüber.
    LG Helen

  37. 37

    Liebe Helen
    Wenn die Blasenmuskeln nachlassen gibt es gute pflanzliche Tropfen, die nach einiger Zeit wirklich helfen. Ich habe gute Erfolge damit gemacht.

  38. 38

    Lieber René Gräber,
    danke für ihre Hinweise,.
    Ich vermisse bei der Wahl zwischen Binden und Tampons die Alternative eines Moon-Cup oder Diva-cup, der sowohl das Problem der Gifte und Schadstoffe, als auch das Müllproblem löst.
    Und ich finde es außerdem sehr spannend, dass dieses Thema von einem Mann aufgegriffen und auf diese Art veröffentlicht wird.
    Herzliche Grüße
    Alexandra

  39. 39

    Anmerkung zur mail von Herrn Schueller.

    „, sondern um die Frage: Sind wir alle bloede???“

    Hallo Herr Schueller, vielen Dank, dass Sie mich an Ihrer Allwissenheit teilhaben lassen und ich nun ein klein wenig weniger bloede bin.
    Der Ton macht die Musik.

    Auch ich mache mir viele Gedanken, über gesunde Ernährung, Müllvermeidung, ein achtsames Miteinander usw.
    Aber alles kann man nicht wissen und ich war einfach zu gutgläubig, als dass ich gedacht habe, dass die Industrie sammt den genehmigenden Institutionen in solche Artikel Gift reinpackt.

    Danke Herr Gräber für Ihre Recherchen und Ihre Artikel.
    Es grüßt Chrija

  40. 40

    Sehr geehrter Herr Gräber,

    vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Artikel. Die chemische Vergiftung durch Binden, Tampons war mir bis jetzt nicht bekannt.

    Leider vermisse ich bei Ihren Artikeln, die alle sehr interessant sind, die Alternativen. Die ich für sehr wichtig halte.

    Da gibt es scheinbar giftige Babywindeln, giftige Tampons, giftige Damenbinden, giftige Inkontinenzeinlagen giftige Windelhosen für kranke Menschen und wahrscheinlich giftiges Krankenhausmaterial (Watte, Einlagen usw. Diese Hygieneartikel sollten ja eine Verbesserung für uns sein und nun.

    Wo sind die Alternativen? Wo ist der Markt für gesunde Waren. Mit Windeln, Stoffeinlagen, die stinken und vor Nässe triefen kann ich mich nicht mehr anfreunden. Ich habe jahrelang meine schwer behinderte Mutter gepflegt, die 5x am Tag gewickelt werden musste. Das wäre eine fürchterliche Sache gewesen, wenn ich hier z.B. Stoffwindeln oder Molton hätte verwenden müssen.

    Recherchen über Alternativen, viel viel Aufklärung und ein gesunder Markt ist gefragt.

    Ich danke auch für die Anregungen, die in den Kommentaren angesprochen wurden. Sie sind sicher hilfreich. Manches ist neu. Es ist wichtig, dass man sie den Lesern vorstellt, Artikel und auch wo man sie erwerben kann.

    Ich danke Ihnen Herr Gräber, dass Sie sich mutig mit Zeichen der Zeit auseinandersetzen und Ihre Erkenntnisse weitergeben.

    Gesundheit und viel Freude wünscht Sonja

  41. 41

    Auch ich möchte mich, wie einige Vorschreiberinnen schon, ganz klar für die Menstassen wie mooncup oder fleurcup aussprechen! Eine wunderbare Erfindung! LG

  42. 42

    Mittlerweile stelle ich die Behauptung auf, dass viele Allergien irgendwie Vergiftungssymptome sind. Das der Körper seinen Schutzmechanismus aktiviert, um zu melden, dass etwas nicht gut ist. Ich hatte jahrelang Heuschnupfen (sämtliche Frühblüher). Nachdem das Amalgam und Palladium raus war, war seltsamerweise auch der Heuschnupfen vorbei!

    Der biologische Kreislauf ist inzwischen vergiftet. Die Luft/Erde, also auch die Natur. Organismen, Tiere und Menschen leben von dem, was gesät wird. Es würde Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte dauern um die Erde zu entgiften. Wahrscheinlich schafft sie das selber, wenn sich die Menschheit vergiftet hat (u. a. auch vor lauter Geldgier und Größenwahn – oder Machtbesessenheit).

    Dr. Daunderer hat Jahrzehnte vergeblich versucht ein Amalgam verbot zu erwirken.
    Das Thema „Tampon oder Binde“ ist doch nur ein kleines Stecknadelchen im ganz großen Giftskandal.

    Ich habe das Gefühl, sie sind auch sehr frustriert über diese Rücksichtslosigkeit in Politik und Wirtschaft.
    Können Menschen, deren Giftdepot von Tag zu Tag ansteigt noch vernünftig denken und handeln?
    Wer wäre noch in der Lage, eine gesunde Atmosphäre der Erde und somit für alle Lebewesen zu schaffen?

    Bitte machen Sie weiter!

    Ganz herzliche Grüße und ein großes Danke

  43. 43

    Hallo René, eine Frage habe ich dazu: und zwar verwende ich einen Diva Cup aus Silikon. Das ist eine Menstruationstasse, die man wieder und wieder benutzen kann. Wie mag es damit mit Giftstoffen aussehen? Ist Silikon unbedenklich?

    Liebe Grüße

  44. 44

    Ja, es gibt wunderbare Alternativen zu dem Industriemüll, der für uns Frauen bereit gehalten wird. Während der Periode kan frau eine Mooncup verwenden oder ein Schwämmchen. Leicht zu handhaben, sehr effektiv und kein bisschen eklig (wie auch, es ist ja „ich“). Das die Werbung uns suggerieren möchte, dass wir Frauen außerhalb der Mens komisch riechen würden und unsauber seien und deshalb ihre Slipeinlagen bräuchten – geschenkt. Einmal die Ohren auf Durchzug bitte. Übrigens, es gab Zeiten und Völker,wo Frauen nicht weggesperrt wurden, sondern auch z.B. Schwämmchen nahmen.Das menstruierende Frauen mit Tabus und Verhaltenskodizes belegt werden, hängt stark mit Religionen zusammen, die eh an dieser Stelle ein Problem haben.

  45. 45

    Danke Herr Gräber, für diesen informativen Artikel zum Thema Gift in Hygieneartikel.
    Ich betrachte die regelrechte Vergiftung und Zumüllung unseres Planeten auch schon seit längerer Zeit mit sehr kritischen Blick. Interessant finde ich die These von Lucia, dass Allergien möglicherweise Vergiftungssymptome sein könnten. Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen heutzutage eine Allergie oder Nahrungsmittelunverträglichkeit haben. Bei fast jeden der sich testen lässt, wird irgendeine allergische Reaktion auf einem bestimmten Stoff festgestellt. War das früher auch schon so extrem? Oder könnten es wirklich Begleiterscheinungen einer stätigen Vergiftung der Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände sein?
    Auch wenn es teilweise etwas aufwändiger und mühseliger ist, nach Alternativprodukten zu suchen anstatt die Chemiekeulen zu verwenden: Ich bin der Überzeugung, dass es uns unser Körper irgendwann einmal danken wird.

    Liebe Grüße

  46. 46

    Watte – ist das eine Alternative?

    Leider wird mit zunehmendem Alter das Monatliche stärker so dass man Binden nehmen muss. Bei Tampons reizt der Faden ja schon die Haut wund.

    Toll dass Sie alles aufdecken. Schade dass der Mensch so betrogen wird für das was er für sein Geld kauft

  47. 47

    Ich verwende meluna, eine menstasse , und ich bin total begeistert. Man merkt nichts , sieht nichts, kann länger getragen werden als herkömmliche Hygieneartikel.Verwendet wird medizinisches Silikon. Kostengünstig ist es auch noch , da es sehr lange verwendet werden kann.
    Ich bin froh, diese Alternative gefunden zu haben und möchte nicht mehr tauschen

    kati

  48. 48

    Hallo,

    ich benutze auch die sogenannte Monatstasse, ein paar Jahre davor bin ich auf Bio-Tampons umgestiegen.
    Seit ich die Monatstasse benutze ist, der Juckreiz weg, den ich oft hatte.
    Ich finde die Dinger super, und wenn Giftstoffe drin waren, dann hab ich sie bestimmt inzwischen ausgekocht…

    Und ja, es gibt Frauen die täglich Tampons benutzen, weil sie starken Ausfluss haben.
    Eine Schreiberin hat das hier in Zweifel gezogen.

  49. 49

    […] Tampons oder Binden? Hauptsache ohne Gift!; Weichmacher – Eine Belastung die man vermeiden kann; Chemie im Gemüse und doch kein Problem […]

  50. 50

    Hallo Claudia..
    … natracare erzeugt binden und tampons aus biologisch angebauter baumwolle….dm hat slipeinlagen, die man auf den kompost/in die biotonne geben kann…

    ja, und noch was: die menstruation ist die zeit, wo unsere kraft am stärksten ist…
    wir wissen zu wenig über uns, leiden lieber und lassen uns zudem auch noch vergiften…
    weil es ja nicht reicht, dass wir misshandelt, genötigt und ausgebeutet werden…..

  51. 51

    https://www.test.de/Tampons-Teure-Tage-billige-Tage-1085421-2085421/

  52. 52

    Wichtig finde ich in dem Zusammenhang die Frage nach der Wissenschaftlichkeit. Wenn wissenschaftliche Gutachten von den produktproduzierenden Konzernen selbst erstellt sind, ist klar, dass die Risiken minimiert werden. Deshalb kommt von der philosopischen Richtung der Vorschlag weltweit einen Standard für wissenschaftliche Gutachten zu fordern, der die Prüfung durch unabhängige Labore und empirische Test vorschreibt. Dadurch würde auch beim Einsatz von bestimmten Zustätzen oder Materialien wie hier die Pestizide in der Baumwolle verhindert, dass die Konzerne die Kosteneffizienz ihres Produktes verfolgen und gesundheitliche Risiken mit blinden Flecken auf Testbögen, fehlenden Testreihen und manipulierten Studienergebnissen rosarot färben. Die Möglichkeiten der Manipulation sind besonders durch Monopolstellungen bei den Herstellern mittlerweile riesig geworden; über Aktienmärkte bestimmen die Vorstellungen, wie Frauen zu sein haben, was gesund ist, Literatur und Kinofilme, Frauenbilder, Werbeslogan und Kinderspielzeug, Studiengänge und jeder steht da alleine – das gilt es zu überwinden und immer mehr Leute zu finden, die wieder den Anspruch erheben, die lobby- und interessengesteuerte Wirtschaftspolitik zurückzudrängen! Wissenschaft sollte nicht Lobby sein, aber mein Krebs ist auch kein Privatkrebs als persönliches Pech..(ich will ihn erst gar nicht haben müssen).

  53. 53

    Menstruationstassen aus medizinischem Silikon sehe ich als echte Alternative!
    (mooncup, rubycup, lunette,..)
    Schadstofffrei,wiederverwendbar und somit günstig, ressourcenschonend und minimal Müll verursachend.
    Außerdem haben die Menscups ein höheres Fassungsvermögen, müssen so seltener gewechselt werden und es gibt keinen verräterischen blauen Faden (;

  54. 54

    Danke für den Bericht. Meine Erfahrungen: Pab 3D Befund nach drei Jahren mit Tampoons. Aus reinem Instinkt hab ich die dann weggelassen, ein Jahr später hatte ich Pab A1(!!!) und das mit vierzig Jahren.
    Papiertaschentücher ständig verwendet wegen Heuschnupfen: Rötungen anden Nasenflügeln, in den Mundwinkeln, juckende Bläschen rund um die Nasen- Mundpartie. Nach der Umstellung auf Stofftaschentücher war nach einiger Zeit alles wieder normal. Heute hab ich nicht mal eine gerötete Nase, wenn ich drei Tage Dauerschnupfen habe.
    Gelbes Toilettenpapier ist dann noch die Steigerung des Horrors…Recyclingpapier, Bleichmittel, Farbe… Am Anfang wollte mir mein Gynäkologe noch einreden, ich hätte eine Pilzinfektion.
    Nicht nur die oben genannten Chemikalien spielen da eine Rolle, auch der ganze Chemieaufwand der Papierfabriken. Kataloge unserer Versandhäuser, die im fernen Osten billigst und mit jeder Menge an giftigen Substanzen hergestellt werden verwandeln sich nicht so einfach in reinweisse, watteweiche Zellulose. Der ganze Giftmüll bleibt in den Produkten drinnen und landet dann zuerst auf unseren Schleimhäuten und anschließend in unserem Abwasser.

  55. 55

    Hallo
    Vor allem bei der Intimpflege sind meiner Meinung nach die pflanzlichen Produkte und Inhaltstoffe enorm wichtig. Ich kann das nicht nachvollziehen, wie in solchen Produkten wie Binde oder Tampons chemische Inhaltsstoffen enthalten sein können. Also Tampons und Binde mit krebserregenden Inhaltsstoffen finde ich einfach ein Verbrechen und absolutes NO GO. Man muss halt heutzutage auf die Inhaltsstoffenliste von jedem Produkt schauen, auch wenn auf der Packung 100& natürlich steht…

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