Regierung hilft der Pharmaindustrie

Da sage einer, dass Lobbyarbeit rausgeschmissenes Geld sei… Zumindest die Pharmaindustrie verspricht sich einiges von ihren Bemühungen.

Dass das nicht „neu“ ist hatte ich ja schon in zahlreichen Beiträgen versucht zu belegen – unter anderem in:

Das Pharmakartell – Wie wir Patienten belogen werden

IQWiG-Chef Windeler und der „Artenschutz“ für die Homöopathie

Spitzenpolitikerin Birgit Fischer wechselt die Seiten

Politiker in der Pharmaindustrie – Das falsche Spiel mit den Patienten

Pharmakonzerne und Selbsthilfegruppen – eine fragwürdige Allianz

Und die anderen Lobbyisten (Gentechnik, Agrartechnik)habe ich dabei noch gar nicht mit berücksichtigt.

Jetzt zeigt sich wieder einmal, dass die Pharmaindustrie mit ihrer Lobby auf das richtige Pferd gesetzt hat: Es geht um die Generika. Generika sind Medikamente, die nach Ablauf des Patentschutzes einer Substanz von anderen Firmen preiswerter „nachgebaut“ und vertrieben werden dürfen. Die Preisdifferenz zwischen Original und Nachbau bedroht den Umsatz und damit den Profit der Originalhersteller. Denn wer möchte nicht ein Produkt für deutlich weniger Geld kaufen, das zudem in Sachen Qualität und Wirksamkeit mit dem teureren Original praktisch identisch ist?

Die „forschenden“ Pharmafirmen lassen dann bei dieser Diskussion verlauten, dass vielleicht die Galenik [https://de.wikipedia.org/wiki/Galenik] der Nachbauten nicht so ordentlich ausfällt wie bei den Originalprodukten. Andere pharmakologische Spitzfindigkeiten, wie die Racemat-Trennung [https://de.wikipedia.org/wiki/Racemat], werden ins Feld geführt, die aber gegen die Bastion des Lobbyismus nur wie Nadelstiche wirken.

So fühlt sich die Pharmaindustrie (wieder einmal) von den Generika-Firmen bedroht – trotz Galenik, Racemat-Trennung und anderen tollen Erfindungen. Denn wenn die billigen Nachbauten der Galenik-Firmen plötzlich zur allgemeinen Messlatte in Sachen Preisbestimmung würden, dann müssten die Hersteller ihre Originalprodukte deutlich billiger verkaufen und damit Einbußen beim Umsatz hinnehmen.

Aber wir haben ja eine zuverlässige Koalition, die die Spielregeln bei der Ermittlung von Medikamentenpreisen festlegen möchte, und zwar zugunsten der forschenden Pharmaindustrie. Der Vize-Fraktionschef der Union, Johannes Singhammer (CSU), bestätigte, dass die Gesundheitspolitiker von Union und FDP sich zusammensetzen wollen, damit zu diesem Thema zwei zentrale Punkte vereinbart werden können. Die beiden Punkte behandeln jeweils ein Verfahren, die zwar miteinander zu tun haben, aber doch unabhängig voneinander geregelt werden.

Die Punkte sind:

1. die Ermittlung von einem zusätzlichen Nutzen von Medikamenten und

2. die Ermittlung von deren Preisen.

Das wird mit Sicherheit interessant: Denn für die Ermittlung des „zusätzlichen Nutzens“ wird NICHT eine unabhängige Kommission von Experten zu diesem Thema zuständig sein, sondern niemand anders als – die Hersteller selbst.

Sie bestimmen selbst, mit welchem anderen Medikamenten ihr Produkt verglichen werden soll – damit der Mehrnutzen auch deutlich zutage treten kann. Selbstverständlich sind bei der Nutzenbewertung nur die besten medizinischen und wissenschaftlichen Experten am Werk, die gegen gute Bezahlung das ermitteln, was die Marketingabteilung der entsprechenden Firma als Vorgabe liefern wird.

Und diese Vorgaben werden sicherlich sehr transparent und einfach sein, was mich an einen sehr alten Witz erinnert:

§ 1 – wir sind besser als die Billigen;

§ 2 – wenn die Billigprodukte gleich gut oder besser sein sollten, dann tritt § 1 in Kraft.

In Sachen Umsetzung der Zielvorgaben werden die wissenschaftlichen Abteilungen der Originalhersteller sicherlich gegenseitig übertreffen. Die Spitzfindigkeiten mit der Racemat-Trennung und der Galenik sind nur noch ein archaischer Abklatsch der blühenden Phantasie, die dann in den Laboren toben wird.

Nachdem wir beruhigt sein können, dass die Hersteller schon einen überlegenen Nutzen nachweisen werden können, wenden wir uns dem zweiten Punkt zu: der Feststellung der Preise. Denn hier dienen die billigen Nachbauten eben nicht als die Messlatte für die Festsetzung von Preisen. Oder mit anderen Worten: Die Pharmaindustrie darf weiterhin behaupten, dass ihre Produkte einen riesigen Nutzen haben, auch wenn man den 100. Betablocker aus dem Hut zaubert. Und man darf ihn dann so teuer wie nur möglich verscherbeln, da er ja diesen „Extranutzen“ mit sich bringt.

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Ach ja: alles und jeder redet von der Einsparung im Gesundheitssektor. Der Koalitionsvorschlag, wie ich ihn hier vorgestellt habe, jedoch stellt erst einmal sicher, dass die Pharmaindustrie von den Sparmaßnahmen (die möglicherweise greifen werden), nicht betroffen werden. Sparen ja, aber nur die anderen. Und so wird zum schlechten Schluss die miese Posse noch als Vorteil für alle hervorgehoben. Denn man wolle, so sang der Unions-Singhammer, „einen Automatismus bei den Preisverhandlungen“ vermeiden. Toll!

Gegen Automatismus bin ich auch. Schließlich will niemand automatisch behandelt werden. Da muss jede Form von Automatismus schon im Keim vermieden werden. Und wenn Kassen und Pharmaindustrie sich nicht auf einen „vernünftigen“ Preis einigen können, dann muss die Schiedsstelle her, die bei einem Automatismus auch überflüssig geworden wäre (wäre aber ein toller Beitrag in Sachen Einsparung). „Wir wollen nicht, dass die Schiedsstelle ihre Entscheidung nach mathematisch-schematischen Formeln ermittelt“, sang unser Herr Singhammer weiter. Aber „mathematisch-schematisch“ hört sich für mich ein wenig wissenschaftlich an, was bei der Ermittlung des Mehrnutzens noch als eine herausragende Charakteristik angesehen wurde.

Bei der Preisermittlung sind plötzlich wissenschaftliche Aspekte nicht erwünscht. Klar, bei der miesen Anwendung von Wissenschaft als Erfüllungsgehilfe des Marketings kann auch kein sonderlich guter Preis erzielt werden – rein wissenschaftlich gesehen natürlich. Und die Pharmaindustrie lässt sich die Preise nicht von der Wissenschaft und wissenschaftlichen Konzepten kaputt machen. Dass das so bleibt, dafür sorgen die Singhämmer und die Pharmalobby.

Datum: Freitag, 7. Juni 2013
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24 Kommentare

  1. 1

    Mal wieder ein Schock und gleichzeitig für manche normal. Bitte überlegt über die Zusammenarbeit z.B. mit avaaz.org nach.
    Wenn ich dieses Beispiel nenne
    .avaaz.org/de/monsanto_vs_mother_earth_loc/?slideshow
    wo manche wohl sagen
    Was hat der Link mit der Thematik zu tun, naja, man patentiert „Natur“, stellt seine Preise oder man macht es andersrum.
    Mir sind die Möglichkeiten leider bekannt. Danke an „Naturheilt“ dass wir uns die Augen weiter öffnen können.

    Antwort René Gräber:
    In der Tat: das Thema Grüne Gentechnik gehört nicht unbedingt hierher. In meinem persönlichen Blog habe ich aber zahlreiche Beiträge zu diesem Thema veröffentlicht: http://renegraeber.de/blog/tag/gentechnik/

  2. 2

    JETZT IST ES RAUS!
    INFORMIERT EUCH SELBER WEITER UND ANDERE…DENN DIE FEDER IST STÄRKER ALS DAS SCHWERT:
    BITTESCHÖN:
    .youtube.com/watch?v=FL4-w-vvG_E

  3. 3

    Ja so läufts leider! Nicht nur in Deutschland!
    Bin einfach nur dankbar, dass ich weiss, dass es so läuft….Man ist als Einzelperson machtlos, dagegen etwas zu unternehmen, aber trotzdem nicht machtlos, da man die Pharmaindustrie auch umgehen kann, wenn man sich darum bemüht.

  4. 4

    Danke Magdalena für den Link über das Pharma Betrugs Geschäft und Danke an TanYa für den Monsanto Link und Danke an NaturHeilt für die
    vielen Links über die Diktatur von Regierung und Pharmageschäften mit der Krankheit.
    Die Menschen in Europa erwachen. Der passive Widerstand wächst. Das nächste Geschäft der Pharma werden Angstpsychose mit Pandemien sein.
    Dann werden wir gegen Zwangsspritzen kämpfen müssen. Dr. Mengele lässt grüssen.

  5. 5

    Wie wäre es, wenn die Pharmakonzerne nur die Wirkung ihre Produkte beweisen müßten?
    Das bedeutet, daß sich die Lebensqualität eines Patienten mit dem Medikament deutlich verbessert. Nach dieser Prämisse würden wahrscheinlich fast alle Impfungen und Bluthochdruckmittel, Krebsmittel etc. den Anforderungen nicht genügen.

    Andererseits kann es dann sein, daß fast kostenlose Mittel auf einmal ihre Wirkung beweisen, z.B. Strophantin.

  6. 6

    Lesen Sie mal die Bücher von Andreas Schauffert. „Gesund durch Wissen“ Band 1 und 2. Er hat den Durchblick, und wie wir alle von der Pharmaindustrie plus Regierung krank gemacht werden.

  7. 7

    Das ist doch schon lange bekannt. So ist doch Altkanzler Kohl ein Ziehsohn der BASF. Und der Verteidigungsminister Rumsfeld (USA) war oberster Boss vom Pharmakartell der USA.

    Antwort René Gräber:

    Donald Rumsfeld war in der Tat Rumsfeld langjähriges Vorstandsmitglied und Großaktionär des Pharmaunternehmens Gilead Sciences und bis zu seinem Amtsantritt als US-Verteidigungsminister auch Vorstandsvorsitzender des Konzerns. Gilead Sciences ist Produzent des Mittels Tamiflu das während der „Schweinegrippe“ 2009 bekannt wurde.
    Über die Zusammenhänge mit der Grippe-Lüge berichtete ich hier: http://renegraeber.de/Die-Grippe-Luege.pdf
    Und über die „Tamiflu-Lüge“ hier: http://naturheilt.com/blog/die-tamiflu-luege/
    Die Beziehungen des Altkanzlers Helmut Kohl zur BASF sind meines Wissens ungewiss… Es scheint lediglich gesichert zu sein, dass er als „Werkstudent“ einmal dort arbeitete.

  8. 8

    noch ein verwandtes Thema, das ich jedem mal rate zu recherchieren: der „Codex alimentarius“, bei dem es um Vorschriften geht, wie wir uns zu ernähren haben (dass alles „Gesunde“ wie Vitamine und Mineralien „verboten“ werden sollen etc. pp). z.B. in .zentrum-der-gesundheit.de, u.a……..
    Menschen, wacht auf!

    Antwort René Gräber:
    Die Webseite „Zentrum der Gesundheit“ wurde meines Wissens ursprünglich vom Ehepaar Muthmann gegründet. Die Seite wurde vor ein paar Jahren verkauft und gehört jetzt (laut Impressum) einer Neosmart GmbH AG mit Sitz in Zürich. Wer sich hinter dieser Neosmart AG verbirgt ist mir unbekannt – deswegen bin ich gegenüber dieser Seite vorsichtig geworden, obwohl ich deren Informationen in weiten Teilen verifizieren kann.

  9. 9

    Ja, die Profitgier der Pharmaindustrie ist enorm entwickelt und reiht sich in die der Banker und Finanzgurus und sonst. Konzerne ein. Aber bitte vorsicht, auch die Nahrungsergänzungsmittel-Industrie macht ordentliche Profite und ist keineswegs absolut selbstlos in ihren Aktivitäten. (teilweise auch in mangelhafter Qualität)
    Bedenklich ist, dass Studien für neue Medikamente so gestaltet werden, dass sie ohne Probleme zugelassen werden koennen, mit oder ohne Lobby.

  10. Michaela-Alexandra
    Dienstag, 11. Juni 2013 12:01
    10

    Hallo Herr Gräber,

    Sie sprechen mir mit ihrem heutigen Beitrag mit jedem einzelnen Wort aus der Seele. Ich selber werde teils schon angefeindet, das mir „Verschwörungstheorie“ unterstellt wird, wenn ich mit meinen eigenen Worten ähnliche Kritik äußere, wie hier in ihrem Beitrag zu finden ist.

    So ist es, das „Geschäft“ mit der Gesundheit, bei dem sich Schulmediziner, Pharmazeuten und Krankenkassen in Form von irgendwelchen Vereinigungen hervorragend ergänzen und so die Geschäftemacherei auf Kosten der Gesundheit der Menschen, der Tiere, der Natur, auch im Paragraphensystem durch gehen kann.

    Außerdem liegt es nahe, das Medikamentenversuche seitens Pharmazeuten und Ärzten mit Menschen gemacht werden. Denn andauernt kommt eine neue „Wunderpille“ „auf den Markt“…doch woran sterben viele Erkrankte denn letzen Endes tatsächlich? Meiner Ansicht nach an den heftigen Nebenwirkungen der so hoch gepriesenen „Wunderpillen“ der Pharmazeuten für teures Geld…

    Wenn es nach mir ginge und ich was zu sagen hätte in diesem Staat, dann würde ich a. die Heilpraktiker von den Krankenkassen anerkennen lassen, genau so wie Ärzte und b. vieles in der Schulmedizin abschaffen lassen.

    Meiner Ansicht nach, wenn es richtig gemacht wird und wenn es auch tatsächlich um heilbringende gesundheitsbringende medizinische Versorgung geht, brauchen wir nichts weiter als gute, sehr gute Heilpraktiker und eine ordentliche Chirurgie.

    Eigentlich reicht das, um Menschen, Tieren, der Natur eine heilbringende gesundheitsbringende und gesundheitserhaltende Versorgung zu teil werden zu lassen. Vielleicht können Sie Herr Gräber sich auch dafür einsetzen, das die Homöopathie, Naturheilkunde, sprich das der Heilpraktiker ebenso von der Krankenkasse anerkannt wird, wie z. B. ein praktizierender Allgemeinmediziner, der die Naturheilkunde in seiner Praxis, natürlich gegen ordentliche Bezahlund der Patienten „anbietet“.

    Ich tu das bereits, das ich mit verschiedenen Menschen in politischer Diskussion bin das die Heilpraktiker gleichsam von den Krankenkassen anerkannt werden und freu mich, wenn es noch mehr Menschen gibt, die auch an anderen Orten sich dafür ein setzen.

    Vielen Dank für Ihre aufklärenden und einsichtsreichen Berichte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Michaela-Alexandra

  11. 11

    Alles nicht neu und doch immer wieder gut zu lesen.
    Um nicht auch in die gleiche Kerbe zu hauen, will ich mal versuchen zu erklären, was man aus meiner Sicht dagegen tun kann:
    1. Begreifen und einsehen, dass Pharma, Mediziner, Apotheken, Regierung usw. uns behandeln wollen, möglichst oft und lebenslang und nicht heilen! Alle verdienen sie an dem Umsatz, den wir mit unseren Gesundheitsproblemen machen. An der Dummheit bzw. der Unwissenheit der Menschen wurde schon immer gut verdient.
    Wenn wir zu dieser Einsicht gelangt sind und nicht die Dummen sein wollen kommen wir zu:
    2. Pharma kaufen? Ja, aber nur den Hersteller bzw. seine Aktien! Diese haben sich in den letzten 3 Jahren im Wert ~verdoppelt. Vergesst dabei das schlechte Gewissen.
    3. Wenn man krank wird, soll der Arzt das diagnostizieren, bzw. dem Kind einen Namen geben. Damit fragt man dann seinen Freund, der Alles weiß (z.B. Google) Man muss nur wissen, wie man richtig fragt. Spätestens eine Woche später, bei täglich 2 Std. online Studium
    weiß man sehr viel mehr über sein eigenes ganz spezielles Gesundheitsproblem als der Arzt.
    Dieser hat grob gesagt 1000 Patienten und 1000 Krankheiten zu kennen, sowie 5 Min. Zeit pro Patient. Das reicht meist nur um eine Überweisung oder ein Rezept zu schreiben.
    4. Dann macht man sich auf die Suche nach den Mitteln, die helfen können.
    Abgesehen von den üblichen Ratschlägen wie: Nicht rauchen, nicht trinken, gesund ernähren, Übergewicht abbauen, Sport treiben, positiv denken usw. kommen dann auch die gesuchten Hinweise auf die speziellen Vitalstoffe, Mineralien, Spurenelemente usw. für unseren speziellen Fall. Dann braucht man noch etwas Intelligenz, Bauernschläue, Erfahrung, um die Überschwängliche Begeisterung der Anbieter mit Für und Wider abzuwägen und die Abzocker zu erkennen und auszuschalten, bevor man bestellt oder kauft.
    Das Ganze hat noch einen weiteren Vorteil. Man macht seinem Unterbewusstsein durch das intensive Kümmern bewusst, dass es da ein Problem gibt. Das ist ungemein nützlich für einen starken Placeboeffekt. (Der Wille versetzt Berge)
    Ich selbst habe damit meine 2-4gradige (unheilbare) Arthrose geheilt, nachdem mir der Arzt nach den zu erwartenden Magenproblemen gesagt hatte, dass er mir meine Schmerzmittel nur noch im Zusammenhang mit Magenschonern verschreiben kann. Das war vor 6 Jahren, jetzt bin ich 71 und spiele seit 4 Jahren wieder Tennis.
    Mit freundlichen Grüßen
    Volker

  12. 12

    Hallo Herr Gräber, Sie haben den Finger wieder einmal in die Wunde gelegt. In diesem Staat kommt es mir vor als wenn immer die eine Hand die andere wäscht und beide das Gesicht, natürlich zu dessen eigenen Nutzen. Der Bürger oder der Patient interessieren doch überhaupt nicht. Papier ist doch so geduldig. Bin nur gespannt, wielange sich der Bürger sich das noch gefallen lässt. Wie heißt es doch so schön:“zusammen sind wir stark“. Warum wird denn die Naturheilkunde nicht anerkannt? Doch nur deshalb, weil damit keine Millionen zu verdienen sind, für die Pharma, Politiker und Ärzte versteht sich. Ich freue mich immer über so viel positive Resonanz Ihrer Beiträge.

  13. 13

    Guten Tag Herr Greber,
    Wenn die erforschten Medikamente, die sich auch bewährt haben so viele Jahre und jetzt werden sie durch die billigen Generika ersetzt und bitte jeden Monat bezahlt die Krankenkasse ein Generika-Medikament Mal Mit 5.- € Gebühr oder ohne Zuzahlung von einer anderen Pharmafirma (Jeder soll etwas vom ganzen Kuchen haben?). Wann sind die Generika erforscht worden? Denn die Genrika haben jede eine andere Rezeptur, auch wenn die Bestandteile gleich sind, abgesehen davon, dass die Tabletten z.B. anders aussehen, sich nicht teilen lassen… geschweige denn ob sie gleich wirken, Nebenwirkungen ganz zu schweigen. Ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen am Beispiel von Voltaren Dispers, das Original und andere Ersatzpräparate mit dem Inhaltsstoff „Diclofenac“. Das Voltaren Dispers wirkt bei mir super auch ohne Magenschutz. Einmal habe ich ein Generika Diclo Dispers probiert. Kein Vergleich: der Geschmack, ekelig sauer-(Da brauchte ich Magenschutz, das Original schmeckt etwas bitter). Fa Novartis hat die Stückzahl reduziert von 50 Stk/Packung, 45 Stk und zuletzt auf 30 Stk. Das ist mir lieber als zu experimentieren, wenn ich Schmerzen habe. Das ist nur ein Beispiel und ich möchte nicht mit den Generika gefütert werden, wie ein Kaninchen gerade, wenn jemand angewiesen ist auf die schulmedizinische Versorgung. Ich beobachte schon länger das Jonglieren mit den Generika in der Pflege von Patienten die ich versorge, die werden nur abgefüttert damit. Von uns wird erwartet, dass wir alle Generika kennen und den Beipackzettel lesen bei der schon knapp bemessenen Zeit, die uns zur Verfügung steht. Da wird der Patient, eine Persönlichkeit nicht als ein Ganzes gesehen, nur Jemand der Medikamente, Tabletten, Insulinspritze erhält…
    Die, die Macht und Mittel haben werden weiter unterstützt, die die wenig haben werden Abhängig gemacht als experimentelle Kaninchen abgefüttert, als Ersatz für Kommunikation und Zuwendung benebelt um Ertrag zu bringen für andere auf mehreren Ebenen der Machthiererchie.
    Und die Nächsten sind auch schon vorprogrammiert in diese Mühlen zu geraten früher oder später, wenn die Luft raus ist und die Kraft dahin. Um dem System zu genügen alle Rechnungen zu bezahlen und die Steuern nicht zu vergessen. Die Angst auch nur unterschwellig wird mit der Zeit so stark bis man aus dem System rausfällt. Die Angst etwas zu verlieren unterscheidet sich nicht, die ist bei allen gleich wirkt sich nur anders aus.

    wie Lange wird das noch funktionieren das den Mächtigen weiter alles zugespielt wird und die kleinen nur die Brotkrümel unter den Tisch zu fallen. Und alle sind zufrieden…
    wo bleiben die Natur und der Mensch darin, brauchen wir künstliche Chemie…

    MfG

  14. 14

    @Volker
    Vom Arthrose Patienten zum Tennisspieler: Was haben Sie konkret gemacht?
    @René Gräber
    Künstliche Gelenke bei Arthrose: Wie beurteilen Sie die Heilung bei Arthrose? Vielen Dank.
    Beste Grüsse

  15. 15

    Hallo miteinander !
    Ein Blick über den großen Teich. Ein paar Videos über die „Medizinisches Cannabis – Bewegung“. In den Bundesstaaten Washington und Colorado wurde Cannabis am weitesten legalisiert In einigen anderen Bundesstaaten kann unter besonderen Voraussetzungen Medizinisches Cannabis verschrieben werden, wie es auch bei uns der Fall ist.
    Nach wie vor die wichtigste Webseite und Dreh- und Angelpunkt ist : Rick Simpson phoenixtears.ca + Facebook = sehr aktiv !!
    Für Neulinge: „Kanal von MedizinCannabis -YouTube“ mit deutschen Untertiteln !!
    dann „Shona Banda Live Free or Die“ (Morbus Crohn)
    .youtube.com/watch?v=4cQrT0sDxyc ////
    Kristina Marie „Living with Cancer Astrocytoma“
    .youtube.com/watch?v=W9Ezgh56mE0
    being Sabra : „My Truth-from Bedridden to Triumphant Living Being“ .youtube.com/watch?v=CQG-VPwH8Rc
    Peter Germain “ treating diabetes and obesity by digesting cannabis oil “ .youtube.com/watch?v=2v76PwzYr3w
    Eine interessante Webseite ist : NaturalNews.com (natural health news)
    The Truther Girls (Sonia) etwas ausgeflippt, bringt aber viele Gesundheitsthemen!
    eine deutsche Seite : Ralf Brosius (Lungenkrebs-Wildkräuter)
    und noch – Strophantus.de
    Zwei Pflanzen die mich in letzter Zeit beschäftigt haben: Berberitze u. Hopfen = Berberin und Xanthohumol == Wikipedia u.= PubMed.gov od.= PubMed Central
    Übrigens In Portugal, Spanien und neuerdings Tschechien ist Cannabis weit weniger restriktiert !

  16. 16

    Eine Berichtigung für das Video : „Living with Cancer Astrocytoma“ (Kristina Marie) .youtube.com/watch?v=L9i_3-xSqmE
    hoffe das es jetzt geht1

  17. 17

    Guten Morgen,
    ich kann dem Beitrag von Volker nur beipflichten, dem ist auch nichts hinzuzufügen.
    Zum Thema Parmaindustrie ist das beste Beispiel, wie hier auch schon erwähnt, Strophantin! ( strophanthin.com/).
    Mich interessieren nun zu hier im Punkt 14 gestellte Fragen aus persönlichem und beruflichem Interesse und es wäre schön, könnten wir uns auch gezielt zu diesen Themen fortbilden.
    Vielen Dank und LG
    Kerstin

  18. 18

    Der Titel „Regierung hilft Pharmaindustrie“ ist ansich schon falsch. Die Lobbyisten plus Kapitalmarkt sind die Regierung.

  19. 19

    Hallo Herr Gräber,
    ja, leider hat auch die „Tablettenindustrie“ zuviel Einfluß in der Politik und uns werden „Studien vorgegaukelt wie hilfreich Medikamente
    sind.“ Ich selber hatte in 2012 eine depressive Phase und habe von meinem Neurologen ein Medikament bekommen, das „eigentlich keine Nebenwirkungen hat“!! Obwohl ich ein Gegner von Medikamenten bin- und Gott sei es gedankt auch keine benötige- habe ich es dennoch versucht. Ich bekam von 1(!!) Tablette sämtliche Nebenwirkungen die es gab. Habe es dem Arzt gesagt, der dann lachte und meinte, ich sei halt extrem empfindlich!! Das hätte sich nach ein paar Tagen schon gegeben. Seither ist unsere Zusammenarbeit nicht mehr so wie bisher, da ich ihn auch bat ins Protokoll aufzunehmen, daß ich keinerlei Psychopharmaka vertrage. Mir geht es gut und ich bin gesund!! Ich habe meinen Weg gefunden – geistig und mit Gott – mir meine Gesundheit zu erhalten, und dafür bin ich unendlich dankbar.
    Viele Grüße
    Hanni

  20. 20

    Lieber Herr Graeber, ich lese Ihre Zusendungen seit einiger Zeit und gratuliere Ihnen für Ihr Engagement. Sie schreiben mir aus der Seele, weil ich seit sicher 40 Jahren Fasten und eine naturnahe Ernährung als den sichersten Garant ansehe, um gesund zu werden und zu bleiben.
    Schon lange brennt mir auf der Zunge, Ihnen im Anschluss an Ihre Pharmadiskussion die unverantwortlichen Praktiken in der Behandlung der MS Kranken zu schildern.
    Es ist bewiesen und amtlich bekannt, dass MS auch mit den teuersten Mitteln der Pharma nicht zu heilen ist, sondern im Gegenteil, dass solche Mittel stärkste Nebenwirkungen haben, an deren Schäden die Patienten zusätzlich leiden und teilweise auch zugrunde gehen.
    Seit eingen Jahren, um nicht zu sagen, vielen Jahren gibt es eine Erkenntnis, dass MS keine Neurologische, sondern eine venöse Erkrankung ist. Die Behandlung führen demnach Radiologen aus. Bei gelungener Behandlung, das ist Dehnen der verengten Venen im Kopf, die die Ursache der Beschwerden sind, sind bis die Behinderungen in vielen Fällen gelindert oder verschwunden. Damit wird die Gabe von Medikamente überflüssig. DercPharma würede ein Milliardengeschäft verlören gehen, wenn sich diese Behandlung durchsetzten würde. Weltweit wurden ca. 35 000 Menschen behandelt, aber allerdings auf privatester Basis, weil die Pharma eine Zulassung und Bekanntwerdung dieser Methode nicht zulassen.
    CCSVI heisst das Schlüsselwort und das Krankheitsbild für MS. Ich nehme an, dass Sie davon schon gehört haben. Sonst ist das Internet voll davon unter diesem Begriff!
    Die Behandlung besteht darin, die verengten Venen zu dehnen, damit das Blut wieder ungehindert fliessen kann und nicht zurückgestossen wird, was Verletzungen im Hirn verursacht, die gefürchteten Schübe.
    Die Pharma und die Neurologen wehren sich nach Kräften, dieser Behandlung Beachtung zu schenken. Das tragische ist nur, dass diese schreckliche Krankheit unaufhörlich fortschreitet und für die Beteiligten ein wahrer Albtraum ist.
    Das Beste für ein Umdenken wäre,diese Tatsache möglichst vielen Menschen bekannt zu machen, damit die Patienten diese Behandlung von ihren Ärzten fordern können, denn von ihnen selbst werden sie nicht informiert.
    Ich danke Ihnen. Vielleicht können Sie etwas bewirken!

  21. 21

    An dem System werden wir nicht viel verändern können und laut biblischer Prophetie wird es auch nicht besser sondern schlimmer. Ganz vorne dabei im Kontroll-Netzwerk ist die anti-christliche stinkreiche römisch katholische Institution. Ich kann nur soviel sagen. Ernährt Euch gesund und esst so wenig hergestellte Lebensmittel wie nur möglich und viel Obst und Gemüse. Meine Frau und ich essen seit Monaten morgens Haferflocken mit frischem Obst und es geht uns soviel besser.Der Schöpfer weiss was gut für seine Schöpfung ist, dan anderen geht es NUR ums Geld.

  22. 22

    Sehr geehrter Herr Gerber,
    lieg gerade im Theresien Krankenhaus Mannheim.
    Diagnostik:Vergrößerte Milz 30cm mit lympfiatische Veranderung. ES laufen die Untersuchungen, werde mir einen Rat von Ihnen holen Die nächsten Tage hören sie von mir. werde niemals mich einer Chemo unterziehen“Niemals.

    Mfg Bongiorno in Carusotto Margherita

  23. 23

    […] Beitrag die Sangeskünste von Vize-Fraktionschef der CSU, Johannes Singhammer [siehe mein Bericht: Regierung hilft der Pharmaindustrie] . Denn der kündigte an, dass die Koalition dafür sorgen werde, dass die Beurteilung, ob neue […]

  24. 24

    Ich hab das auch schon oft gehört, dass der Staat und sein riesiges Gesundheitssystem die Bevölkerung absichtlich krank hält. Denn mit gesunden Menschen verdient man kein Geld an Medikamenten. Eine Frechheit. Ich bin jetzt vollständig auf Naturheilkunde/Globulis umgestiegen und muss sagen, dass es mir damit SEHR gut geht! Meine Empfehlung (ich hoffe ich darf das) ist globuli.eu Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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