Schwankender Blutdruck und seine noch schwankendere evidenzbornierte Behandlung

Aus der Schweiz kommt eine fast als unglaublich zu benennende Kunde: Ärzte erhöhen Schwelle für Blutdruck-Medikamente. Vor vier Jahren hatte ich zu diesem Thema einen Beitrag gebracht: Blutdruck und seine Normwerte. Schon zu diesem Zeitpunkt war die Gleichmacher-Regel – 120/80 mmHg ist der goldene Standard für jedes Alter – schon unter Beschuss. Aber für die schulmedizinischen Koryphäen sind solche einfach zu handhabenden Grenzwerte schon evidenzbasierte Wissenschaft, als wenn Wissenschaft so einfach wäre.

Ein Jahr später, also 2012, zogen die Wissenschaftler des Cochrane Instituts nach. Was sie herausfanden, war eine empfindliche Ohrfeige für den Anspruch der Evidenzbasiertheit seitens der Schulmedizin im Bezug auf die Behandlung von Bluthochdruck. Denn die ehemals gepriesenen Cochrane Leute behaupteten: Benefits of antihypertensive drugs for mild hypertension are unclear. Wurde eine Cochrane Arbeit über Vitamine und deren mögliche schädlichen Wirkungen von der Schulmedizin als der Beweis schlechthin angesehen, dass nur rezeptpflichtige Chemie heilen kann und die Natur nur Ungemach für uns alle in petto hat, stürzte sich eigenartigerweise niemand von der Schulmedizin auf diese Cochrane Arbeit, die nicht weniger „evidenzbasiert“ als die Vitamin-Meta-Analyse ist. Aber was genau sagt diese Meta-Analyse aus, die von der Schulmedizin so schamhaft verschwiegen wird?

Die Meta-Studie mit dem Mega-GAU-Ergebnis

Kurz und knapp: Die anti-hypertensive Behandlung von Patienten mit leichter Hypertonie (Stadium 1) zeigt keinen Nutzen. Was heißt das? Und was heißt „leichte Hypertonie“? (mehr zu Herzkrankheiten finden Sie hier)

Insgesamt wurden die Daten von vier randomisierten, doppelblinden, Plazebo kontrollierten, klinischen Studien nachanalysiert. Diese vier Studien umfassten 8912 Patienten mit „leichtem“ Bluthochdruck. Dies sind Patienten mit einem Blutdruck, der zwischen 140 und 159 mmHg systolisch und 90 und 99 mmHg diastolisch liegt. Man beachte hier, dass man hier bereits weit von der „Gold-Regel“ von 120/80 mmHg entfernt ist. Diese Patienten wurden über einen Zeitraum von vier bis fünf Jahren behandelt. Ergebnis: Keine Reduktion der Mortalität aufgrund der Behandlung, keine Reduktion der koronare Herzkrankheit und der Schlaganfälle. Patienten mit einer zuvor bestehenden kardiovaskulären Erkrankung waren allerdings von der Erhebung ausgeschlossen worden.

Kommentar der Autoren: Es ist notwendig, dass es zu einem dramatischen Umdenken bei der Behandlung der leichten Hypertonie seitens der Schulmedizin kommt. Diese Patienten sollten ihre Blutdruckpillen fortwerfen und stattdessen weitaus effektivere Maßnahmen zur Blutdruckkontrolle ergreifen. Und das sind laut Meinung der Autoren: Körperliche Bewegung, kein Rauchen, ausgewogene und gesunde Ernährung wie sie zum Beispiel bei der Mittelmeer-Diät gegeben ist (aus British Medical Journal: Cochrane review finds no proved benefit in drug treatment for patients with mild hypertension).

Die hauseigene Veröffentlichung der Ergebnisse zieht noch einige weitere Gesichtspunkte mit hinzu: Eine Behandlung dieser Patienten hat wichtige Konsequenzen für Patienten und Kassen. Patienten haben sich mit unangenehmen Ereignissen auseinanderzusetzen, wie Nebenwirkungen, eine lebenslange medikamentöse Therapie, deren Kosten und so weiter. Die Kassen bezahlen ganz oder teilweise die Medikamente, die Arztkosten, Labor und so weiter. Und dieser ganze Aufwand für nichts und wieder nichts. Und in Sachen Nebenwirkungen verhält es sich so, dass in den untersuchten Studien rund 9 Prozent der Patienten die Therapie wegen der Nebenwirkungen vorzeitig abbrechen musste.

Zeitgleich ist eine weitere Meta-Analyse von Cochrane herausgebracht worden, die den Einsatz von Betablockern bei Hypertonie beurteilt (Beta-blockers for hypertension). Vor rund 30 Jahren galten Betablocker noch als Mittel der ersten Wahl bei der Hypertonie. Und Leben sollten sie angeblich gerettet haben, und Herzinfarkte verhindert, so dass man geneigt war, eine Petition aufzusetzen, Betablocker ins Trinkwasser zu geben. Die Cochrane-Autoren jedoch kommen zu einen ganz anderen Ergebnis. Sie sagen, dass Betablocker auf keinen Fall als Mittel der ersten Wahl anzusehen sind. Warum? Im Vergleich zu Plazebo haben sie einen ähnlich guten beziehungsweise schlechten Einfluss auf Schlaganfälle und keinen Effekt auf die Mortalität und koronare Herzkrankheit. Plazeboeffekt gefällig? Dann nehmen Sie einen Betablocker. Oder gleich ein homöopathisches Präparat? Das hat wenigstens keine so hohen Nebenwirkungen wie die Betablocker. An dieser Stelle verstehe ich noch weniger, warum man bei der Schulmedizin so gegen den Plazeboeffekt der Homöopathie argumentiert, wo sie doch selbst Medikamente als Mittel der ersten Wahl einsetzt, die nichts als einen Plazeboeffekt ausüben. Jedoch scheint die Homöopathie nur der Leer-Meinung der Schulmedizin nach eine Plazebo-Behandlung zu sein. Denn die Studienlage hier spricht immer mehr von einer guten Wirksamkeit, wenn man sie richtig einsetzt: Wirkung der Homöopathie und Kritik an der Homöopathie.

Weiter im Text. Die Autoren fragten sich, ob andere Antihypertensiva einen ähnlich schlechten Effekt bei der Behandlung aufwiesen wie die Betablocker. Ergebnis: Aus 13 Studien ließ sich entnehmen, dass Betablocker als Mittel der ersten Wahl bei Hypertonie einen schlechteren Effekt hatten als andere Antihypertensiva, wie Diuretika, Calcium-Blocker, ACE-Hemmer etc.

Wenn man solche „Schauermärchen“ der Schulmedizin liest, dann drängt sich sofort der Wunsch auf, einmal einen direkten Vergleich von Betablocker und Homöopathie in Sachen Hochdruck, koronare Herzkrankheit, Schlaganfälle und so weiter durchzuführen. Das dies noch nie geschehen ist halte ich nicht für einen puren Zufall. Die Damen und Herren von der Schulmedizin wissen warum: Das geheuchelte Desinteresse daran und die Ausrede von der Evidenzbasiertheit sind nichts anderes als die Angst vor dem Vergleich, der vielleicht (= mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) ins Auge gehen kann. Denn dieses ewige Hin und Her mit den Leitlinien und Therapieempfehlungen deutet auf alles andere als auf Evidenzbasiertheit hin. Und falls Sie glauben, dass Leitlinien Produkt hochwissenschaftlicher Bemühungen der Schulmedizin sind, wo es vor Evidenzbasiertheit hinten und vorne nur so kracht, dann erzähle ich Ihnen jetzt einmal ein evidenzbasiertes Märchen von der Bedeutung solcher Linien: Medizinische Leitlinien – Gefährliche “Leitplanken” im Medizinverkehr.

. . . es war einmal

Für dieses Märchen gehen wir nochmal kurz zurück zur „Hiobsbotschaft“ aus der Schweiz. Denn hier erfahren wir nicht nur, dass die alten Grenzen mal wieder verschoben worden sind, was auch höchste Zeit wurde. Wir erfahren auch etwas über die Geschichte dieser Grenzwerte und wie sie entstanden. Spätestens hier sollte allen klar werden, warum diese Grenzwertbestimmung nichts mit Wissenschaft und Evidenzbasiertheit zu tun haben kann.

Denn bei den Schweizern lesen wir, dass die Grenzwerte (zumindest für die Schweiz) von der Schweizerischen Hypertonie-Gesellschaft ermittelt wurden und werden. Deren Sekretariat aber wird von der Firma Roche betrieben, die an einem schön niedrigen Grenzwert interessiert ist, um so möglichst viele behandlungsbedürftige Kunden zu schaffen. Wir erfahren, dass die Festlegung des behandlungsbedürftigen Grenzwerts von 140/90 mmHg der Pharmaindustrie und den Ärzten auf einen Schlag die Zahl der Kunden verdoppelte. Schmackhaft gemacht werden solche Neubestimmungen mit folgenden Argumenten, die vor „Wissenschaftlichkeit“ und „Evidenzbasiertheit“ nur so strotzen:

„Die Pharmafirmen hätten sich damals keinen besseren Werbespot erträumen können als die fette Blick-Schlagzeile: «Bluthochdruck: 1 Million Schweizer in Gefahr». Die «Ahnungslosen» würden «dringend» Medikamente brauchen. Denn schon «kleine Abweichungen» vom idealen Blutdruck seien »schädlich»“.

Mit Verlaub, mit Wissenschaft macht man keine Milliardenumsätze. Mit der Angst der Menschen dagegen sind schon ganz andere Sachen gemacht worden – unter anderem Milliardenumsätze.

Und damit man von Seiten der Pharmaindustrie sichergeht, dass alles so läuft wie man es sich vorgestellt hat, werden Gelder locker gemacht, die die Weichen (= Richtlinien) in die richtige Richtung stellen. Novartis, Merck und Sankyo bestachen die ärztliche Fachgesellschaft mit 75.000 Dollar und zahlten nochmals 700.000 oben drauf, um sicherzustellen, dass die neuen Richtlinien auch an den Mann = Arzt gebracht wurden. Von Seiten Novartis jedoch sah man in den Zahlungen keinen „Interessenskonflikt“ beziehungsweise „unangebrachten Einfluss“. Wirklich nicht? Warum zahlt man denn für etwas, was ohne Einfluss ist? Jeder Betrieb will seine Investition wieder zurückholen, am besten doppelt und dreifach. Die Pharmaindustrie entblödet sich auch hier wieder einmal, auf platte und dümmliche Märchen zurückzugreifen und dabei die Intelligenz der Menschen zu beleidigen.

Darum kommt das nächste Märchen auf dem Fuß, nämlich das Märchen von der „forschenden Pharmaindustrie“. Es kann ja gut sein, dass sie forscht. Aber wonach? Wie man seine Umsätze vermehren kann ohne entsprechende Gegenleistungen zu bringen? Für mich jedenfalls investiert keine Forschungsfirma 30 bis 35 Prozent des Umsatzes ins Marketing und nur 13 Prozent in Forschung und Entwicklung.

Fazit

Die Schulmedizin wird wieder einmal von ihren eigenen Forderungen auf der Standspur überholt. Wenn wir nach einem nicht evidenzbasierten Medizinsystem suchen, dann ist die Schulmedizin im Vergleich zu vielen Disziplinen der Alternativmedizin der einsame Spitzenreiter. Aber wie so vieles im Leben gibt es auch hier Ausnahmen. Die Notfallmedizin zum Beispiel würde ich hier als lobenswerte Ausnahme bezeichnen. Aber die geben auch keine Richtlinien für die Behandlung eines Blutdruckwerts von 141/92 heraus. Und Medikamente in der Notfallmedizin sind keine Dauermedikationen – meistens jedenfalls nicht. Wer sich aber vertrauensvoll auf die Empfehlungen der Schulmedizin in Sachen Krebs-, Diabetes-, Hochdruck- etc. Therapie verlässt, der könnte Gefahr laufen, eines Tages ein Fall für genau diese Notfallmedizin zu werden.

Datum: Freitag, 24. April 2015
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51 Kommentare

  1. 1

    Hallo, Herr Gräber! Ich habe immer niedrigen Blutdruck gehabt. Kommt mir ein Weißkittel entgegen, steigt er sofort an. Und so habe ich Tabletten für Hohen Blutdruck bekommen. Mir ging es sehr elend danach. Da ich ein Messgerät zu Hause habe, habe ich kontrolliert. Der Blutdruck ist immer auf 115/70. Die Tabletten sind jetzt im Müll, ist mir schwindelig, trinke ich Kaffee und jede Menge Wasser. Ist das o.k.?

    Antwort René Gräber:
    Wenn der Blutdruck tatsächlich nur 115/70 ist, wäre das ok. Dann könnte der Schwindel von einem möglichen zu niedrigen Blutdruck (ab und zu) stammen. Das sind aber Sachen, die man einen Arzt oder Heilpraktiker vor Ort fragen sollte, der Sie kennt. Aus der Ferne kann ich das nicht wirklich beurteilen…

  2. 2

    Der vorstehende Kommentar entspricht genau meiner Meinung. Auch ich brauche nur die Praxistür zu öffnen, und schon steigt mein Blutdruck. Ich habe schon auf verschiedenste Blutdruckpräparate extrem negativ reagiert und bin auch dazu übergegangen, nur dann die Hälfte des verschriebenen Blutdrucksenkers zu nehmen, wenn ich wirklich hohe Werte feststelle, und dies auch nur, weil mein Blutdruck dazu neigt, nachts höher zu sein und das dann den Schlaf beeinträchtigt.
    Im übrigen, Herr Gräber, ein Lob, ein ganz großes, auf Ihre Veröffentlichungen. Man kann lange suchen, bis man ähnlich vernünftige Auskünfte bekommt!

  3. 3

    gerade die mail bekommen von herrn gräber. also meine erfahrungen durch 35 jahre vollwerternährung, ich bin veganer, ist, dass man zur blutdruckregulierung absolut keine medikamente nehmen darf. es nützt ja nichts, eine sich anzeichnende krankeit von oben zu behandeln. man muss der sache auf den grund gehen und sie mit vitalsoffreichem essen und viel bewegung (sport) in den griff bekommen.
    mit medikamenten verdient sich die pharmaindustrie einen goldenen boden. man wird durch diese medikament total krank gemacht . bitte bitte keine medikamente zur behandlung von bluthochdruck oder unterdruck.
    es gibt drei sorten von blutdruck, niedrigen ,mittleren, hochdruck .
    ich habe auch öfter erhöhten blutdruck, weil ich ein typ bin, der sich gerne aufregt, vor allen dingen über weißkittel und die pharmaindustrie, ach ja, die tierindustrie nicht zu vergessen. also leute ernährt euch pflanzlich, und ihr könnt das mit den pillen vergessen. ab in die tonne.

  4. 4

    stimmt, am besten kontrolliert und reguliert man das selbst
    Erika herbst

  5. 5

    Ich hatte auch sehr hohen Blutdruck 205/ 117 musste
    2 Blutdrucktabletten nehmen. Ist auch in der Praxis extrem angestiegen. War dann zu Hause wieder normal. Ich musste 3 Wochen meinen Blutdruck dokumentieren. Bin dann drauf gekommen, dass bei emotionalen Stress der Blutdruck extrem angestiegen ist und auch wenn ich Störzonen in meiner Wohnung hatte (Wasseradern) usw. Nachdem ich entstört habe, ging der Blutdruck in einer 1/2 Stunde wieder auf normal. Nehme zur Zeit überhaupt nichts mehr und mir geht es gut.

  6. 6

    Hallo Herr Gräber,
    erst einmal vielen Dank für den informativen Artikel.
    Mein Blutdruck ist eher schwankend. Mal 170/90, mal 120/80 und mal Werte dazwischen, mit Blutdrucksenkern. Bei mir ist der erhöhte Blutdruck Veranlagung. Gewicht, Ernährung und Bewegungsmuster sind im grünen Bereich.
    Vor ein paar Jahren versuchte ich mit einem homöopathischen Mittel, das mir wärmstens empfohlen wurde, den Blutdruck zu senken. Leider hat das nicht funktioniert. Er schnellte auf 187/110 hoch. Ich bekam Nasenbluten und fühlte mich nicht wohl.
    Da bleibe ich dann wohl doch besser bei der Chemie(?)
    Es grüßt freundlich
    Karin

    Antwort René Gräber:

    Ich verstehe ihre Besorgnis. Es gäbe durchaus auch noch andere Maßnahmen, die ich hier beschreibe: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Hypertonie.htm Aber das ist etwas, was Sie mit Ihrem Arzt / Heilpraktiker besprechen sollten.

  7. 7

    Habe vergangenes Jahr nach der Hepatitis Impfung (die erste) Bluthochdruck mit Werten bis 245/138 (ca.) bekommen – eben Schlaganfall fördernde Werte. Da ich nicht dazu neige den pharmazeutischen Medik. Glauben zu schenken, fiel mir Strophathin (nimmt mein Mann seit dem 2. Herzinfarkt) ein. Mit je 10 gtt St. früh/abends waren die Werte abgesunken, aber noch nicht auf unter 150/100, dann nahm ich zusätzlich Yohimbin früh/abends 10 -15 gtt und siehe da, seither habe ich wieder Werte die bei ca. 140/90 liegen (außer bei Streß, da steigt der RR schon einmal auf Werte bis 170/105 – aber damit kann ich durchaus leben.

  8. 8

    Herrlich, da kauft man sich in der Apotheke ein Messgerät um das selbst zu Hause zu messen – Ergebnis: ca 160/105, geh ich zum Hausarzt, der mich seit 1988 kennt, mißt der 130/90, so ist das eigentlich immer. Ob hinter der Apparatur und deren hohem Wert ein anderer höherer$ Wert steckt, kann ich nicht sagen, allerdings ist der Verdacht bei mir sehr hoch!;-)

    Antwort René Gräber:

    Das kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Die Frage, die sich mir sofort bei so etwas immer stellt: Wie dick ist ihr Arm und mit welcher Manschette wird gemessen? Das könnten ganz einfache „Messfehler“ sein. Und: eine 24 Stunden Messung böte sich ja auch noch an…

  9. Rosemarie Kieback
    Sonntag, 26. April 2015 17:41
    9

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    habe ein Problem mit Diabetes mellitus. Zur Zeit sind meine Werte sehr hoch, nüchtern bei 235, im Laufe des Tages bis zu 350. Habe nach einer Arthrose-Diät, während der ich alle tierischen Nahrungsmittel weggelassen habe, jetzt wieder normal esse, diese überhöhten Werte. Während der Arthrose-Diät habe ich mein Insulin auf die Hälfte reduziert, keine Metformin-Tabletten und keine Blutdruck-Tabletten genommen. 10 Kilo abgenommen. Hilft mir Chrom damit ich wieder bessere Zuckerwerte bekomme? Bin schon jetzt für Ihren Rat dankbar.

    Antwort René Gräber:

    Mit Chrom alleine wird das sicher nicht reichen. Da braucht es schon ein umfassenderes Konzept. Die „Einstellung“ dauert da in der Regel schon ein paar Wochen… Mehr zum Thema habe ich ja bereits in einigen Beiträgen geschrieben, u.a. http://www.naturheilt.com/Inhalt/Diabetes.htm

  10. 10

    Das ist eine sehr gute Neuigkeit. Nur, wie komme ich von den Tabletten wieder weg, wenn ich diese schon 30 Jahre nehmen musste. Mit Angstmachherei und Drohungen was passiert, wenn ich das Medikament nicht nehme. An wen wende ich mich? Wer hilft mir da?
    In den 30 Jahren habe ich oft gezügelt und hatte deswegen mehrere Hausärzte. Keiner hat jemals gefragt, seit wann ich die nehme wann und was zu dem Zeitpunkt ausschlaggebend war . Auf meine Frage, ob es keine Möglichkeiten gibt, den hohen Blutdruck anders zu „bekämpfen“, hieß es nur: Sie werden immer Tabletten nehmen müssen.

    Antwort René Gräber:

    Das ist leider die Realität. Damit möchte sich kaum ein niedergelassener Arzt in der Praxis auseinandersetzen: a) aus Zeitgründen nicht, b) wenn etwas aus dem Ruder läuft, wäre er haftbar zu machen. Also macht man so weiter wie bisher. Es ist aber auch nicht ganz einfach die Fälle einzuschätzen, bei denen Blutdrucksenker erst einmal sein müssen…

  11. 11

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich bin Ihnen dankbar für Ihre hier gedruckten Kommentare. Ich lese sie immer
    ganz genau und stimme Ihnen vollkommen zu.
    Ich habe auch schon die eine oder andere
    Druckerzeugnis gekauft ( z.B. Heilfasten )
    Machen Sie bitte weiter so, unser aller
    Gesundheit zuliebe.

  12. 12

    sehr geehrter herr gräber,
    danke für ihre arbeit.
    ich habe sie vor ca. 4 Wochen im www gefunden nachdem ich von einer Arztpraxis statt mit Infos, was ich selbst tun kann aufgrund der Blutwerte mit rr-blutsenker nach hause kam.
    ich nahm die tabletten, 5mg amlodipin morgens und abends und 1 ramipril 5mg am morgen. das tat ich vom mitte januar bis ende märz.
    mein rr-schwankte zwischen 110/70 bis 150/95 selten 160. ohne medikamente, konnte ich mein arbeitsverhalten nach meinem befinden regeln. mit medi war ich noch kraftloser, hatte Muskel-, gelenkschmerzen und andere Beschwerden, die ich bis dato nie hatte. mein empfinden war so, dass ich eine Substanz zu mir nehme, die nebelartig eher eine art sprengstoff in Zeitlupentempo meinem körper nichts gutes tut.
    mir war klar, dass die -eigentlich nette Ärztin- mich nicht ernst genommen hat.
    also ,nach Wegweiser in WWW gesucht und ihre seiten gefunden. das innere wissen in mir stimmte ihrer arbeit und sichtweise zu.
    dies habe ich in erster Linie geschrieben um meine DANKBARKEIT auszudrücken.

  13. 13

    Hallo Herr Gräber,

    Ihr Artikel war wieder mal informativ und „köstlich“ zu gleich. Vielen Dank!

    Ich befinde mich in den „wunderschönen“ Wechseljahren.
    Was sich die Natur dabei gedacht hat, wurde mich auch mal interessieren…;-)

    Eigentlich habe ich keiner diesen „Horror-Erscheinungen“ von der Frauenbürde zu tragen,aber vor ein paar Wochen, einen springenden Blutdruck festgestellt.

    Die Apotheker, bei denen ich den Blutdruck hin und wieder gemessen habe,fragten mich (ohne Aussnahme) mit einer Selbstverständlichkeit, ob ich einen Betablocker nehme…?

    Wie biete, was ist denn das, fragte ich sie entgege,denn schon beim Zuhören lief mir ein Schüttelfrost über den Rücken runter.

    Ich machte mich also, wie jeder ordentlicher alternative Spinner,
    auf die homöopathische Suche; und ich wurde findig!!

    Dieses Präparat heißt:
    AurumApisReginaComp (WALLA). Ich bin von den Kügelchen hoch BEGEISTERT!!

    Man will nicht glauben, aber mein sprunghafter Blutdruck (140/85 – 180/85mmHg),
    hat sich nach nur VIER TAGEN völlig normalisiert (tägl. 3x1Gabe).

    In dem Sinne viele herzliche Grüße & wachsame Sinne an Alle!!
    Grazyna

  14. 14

    Praxis in der Schweiz. Der Arzt misst den Blutdruck – meist schon wegen den „Weisskittelsyndrom“ erhöht – verschreibt er sofort Betablocker dazu Blutverdünner und Cholesterinsenker und damit der Magen alles verträgt noch einen Magenschoner. Durch die Nebenwirkungen kommen Folgeerkrankungen dazu, wie Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit. Macht nichts, denkt sich der Arzt, für alle diese Beschwerden gibt es doch noch mehr Medikamente. Folgen: chronische Krankheiten bis hin zu Nierenversagen. . . . und weil der Patient mit der Zeit sich elend fühlt, bekommt er im Laufe der Behandlung noch Antiderpressiva. Lebensqualität Adieu!
    Ich kann nur jeden warnen von zu viel an Medikamenten.

  15. 15

    Hallo Herr Gräber, nach meinem Schlaganfall
    musste ich dauernd blutdruck messen.
    Auch wurden mir tabletten verschrieben.
    Ich habe gelernt, regelmäßig den Blutdruck zu hause, zu messen,
    War der Blutdruck doch mal zu hoch- wurde mir immer wieder ans herzt gelegt, die Tabletten zu nehmen. ich war es irgendwann leid, dieses thema.Nun Trinke ich jeden tag eine Saft von rabenhorst“ vitesse- für ein gesundes Herz“ seit gut 2 jahren. Sollte mein Blutdruck wieder mal meinen er tanzt lambada hilft mehr dieser Saft auch.
    liebe Grüße an alle, und lasst euch nicht unter buttern von den Ärzten.
    horcht genau hin was er will.

    l.g. erika k.

  16. 16

    Ja, mit den Normwerten von Individuen mit ganz eigenen Geschichten ist das so eine Sache:

    faszinationmensch.com/2015/03/02/impfen-ein-thema-kosmologischen-ausmases/

    Die Epigenetik straft den Normwerten dabei Lügen, wie z.B beim Titer durch Impfungen.

  17. 17

    Hallo Herr Gräber,
    vielen Dank für Ihre Information über den Bluthochdruck. Was ist schon immer geahnt habe, wird nun bestätigt. Mein Blutdruck schwankt zwischen 130/80 bis 170/100, wobei ich feststellen konnte, dass ich bei emontional belastenden Umständen diesen oberen Wert schnell erreiche. Habe mich aber schon immer geweigert einfach so Bluckdrucksenker zu nehmen. Bin dann auf Homviotensin (homöopathisch) gestoßen, was mir sehr hilft, in Deutschland aber nicht mehr zu beziehen ist, dafür aber in Österreich und in der Schweiz. Auch hier hat die Pharma-Lobby ganze Arbeit geleistet.
    Ein wichtiger Aspekt wird oft vergessen. Der Patient muss die Verantwortung für sich selber übernehmen und nicht der Arzt-Garderobe abgeben. Auf jeden Fall vielen Dank für Ihre Aufklärung. Die ist Klasse!
    mit herzlichen Gruß
    Franz-Josef

  18. Schwankender Blutdruck und seine noch schwankendere evidenzbornierte Behandlung | Gesundheitsmanufaktur
    Dienstag, 28. April 2015 0:32
    18

    […] Veröffentlicht am 28. April 2015 von rositha13 Beitrag von René Gräber […]

  19. 19

    Hallo Herr Gräber, vielen Dank für die immer wieder interessanten und hilfreichen Informationen. Ich habe auch mit wechselnden Blutdruckwerten zu tun (auch dem Weißkittelsyndrom!). Ich befinde mich mit meinen Werten auch im niedrigen Bereich (ca. 140/90 unbehandelt). Ich nehme daher auch eine recht niedrig dosierte Tablette (Losarplus 12,5mg/50mg)). Ich muss allerdings sagen, dass diese bei mir eine sehr gute „Nebenwirkung“ hat. Ich war fast 25 Jahre Migränepatientin mit 3-5 Anfällen im Monat. Vorgeschlagen wurden seinerzeit Antidepressiva, Betablocker usw., was ich rigoros abgelehnt habe. Seit der Einnahme der Blutdrucktablette -vor ca. 5 Jahren begonnen- leide ich kaum noch unter Migräne. Wenn es hoch kommt, habe ich 5 Anfälle im Jahr. Mein erklärtes Zeil ist es natürlich, ganz ohne Blutdruckmittel auszukommen, ich arbeite daran.Auf jeden Fall, vielen Dank für Ihre Info, liebe Grüße, Marion

  20. 20

    Lieber Herr Gräber !
    ich lese ständig ihre Einträge bin begeistert..
    ich hätte eine Frage, können sie mir zur Nahrungsergänzung VEMMA näheres erklären? ich trinke es jetzt ca 5 Jahre, würde mich über eine Beurteilung ihrerseits sehr freuen, ob es in Ordnung ist oder ob ich es lieber lassen soll, denn es ist ja auch sehr teuer, bitte antworten sie mir, alles liebe Eleonore

    Antwort René Gräber:
    Von VEMMA habe ich bisher nur gehört, aber noch nichts dazu analysiert. Vielleicht möchten Sie Ihre Frage einmal im Yamedo Forum stellen? -> http://www.yamedo.de/forum/
    Ich habe das Forum „extra“ gegründet, weil ich viele Fragen die ich gestellt bekomme bereits mehrmals beantwortet habe.
    Ich beantworte alles gerne, soweit meine Zeit das erlaubt, aber mit so einem Forum ist es sicher einfacher.
    Zudem können andere sich an der Diskussion beteiligen.
    Liebe Grüße, René Gräber

  21. 21

    Hallo Herr Gräber,
    Mein Blutdruck schwankt zwischen 123/76
    und 178/83. Aus diesem Grunde habe ich Valsartan 80
    abgesetzt. Diese Tabletten führten dazu fast dazu, dass
    ich glaubte bald einen Rollader zu nehmen um nicht
    mit Beinen einzuknicken. Ich bin 86 Jahre alt und kann
    die Tabletten nicht vertragen.
    Bei mir handelt sich um Hypertonie 1. Nach den
    Werten, die dafür angegeben werden 140 zu 159.
    Meistens liegt mein Blutdruck in diesem Bereich. Selten
    über 160.
    Ich mochte mich bei Ihnen bedanken, was Sie über
    Hypertonie 1 geschrieben haben.

  22. 22

    Sehr geeehrter Herr Gräber,
    vielen Dank für die vielen Beiträge/Ansichten.
    Mein Bekannter und meine Schwiegermutter werden auch „klassisch therapiert“ und möchte einfach ihrem Hausarzt glauben. Über entsprechende Nebenwirkungen und der Ursache möchte man sich keine Gedanken machen. Ich habe bei meinem Hausarzt leider keinen Ansprechpartner für „andere“ Therapieformen. Es wird entsprechend an unseren Universitäten ausgebildet 😉 Machen Sie genauso weiter und bleiben Sie gesund.

  23. 23

    Hallo Herr Gräber,
    ich lese Ihr Infos mit großem Interesse, dieser Artikel was den Blutdruck betrifft, hat mir wieder zu denken gegeben. Ich kann mich noch ganz genau erinnern, das war so ca. vor 40 Jahren, da hieß es noch 100 + Alter das war dann der normale Blutdruck, aber leider bekamen wir alle „wissenschaftlich erklärt“, daß das wohl nicht stimmt, und so hat sich die Pharmalobby ihren goldenen Thron erkauft, mit der Unwissenheit und der Angst der Menschen.

  24. 24

    Ich habe selber zu hohen Blutdruck und nehme Carvedilol und Ramipril (Betablocker inclusive + Diuretika).

    Ich bin überzeugt, der Bewegungsmangel und das Übergewicht (metabolisches Syndrom) sind Hauptursachen dafür.

    Unterstützend für die Therapie sind die Einnahme von Leinöl (Omega-3 Fettsäure) und von L-Arginin (verbessert die Durchblutung, usw.), von Vitamin D

  25. brigitte Glöckner
    Mittwoch, 6. Mai 2015 15:41
    25

    Ich bin ganz neu auf der Seite von Herrn Gräber. All das was hier geschrieben wird entspricht meinen Vorstellungen. Ich wehre mich seit Jahren gegen Blutdrucksenker, nun war ich wegen eines Schlaganfalles in der Klinik und mußte mich gegen sämtliche Vorwürfe aller an mir herumdockternden Ärzte wehren. Ich kam mir wie ein Schwerverbrecher vor. Ich nehme trotzdem nichts, meine Werte liegen im Bereich Alter +100, ich bin schlank, treibe Sport und lebe gesund. Das einzige Übel was ich mir leiste, ist täglich 0,5 Liter Bier.

  26. 26

    Schwankender Blutdruck, unter diesem Titel trifft René Gräber wieder einmal mehr ins Schwarze.
    Bin jetzt 8o Jahre jung mit schwankendem Blutdruck. Bei intensiver geistiger Konzentration wie beispielsweise bei einem schwierigen Gespräch steigt mein Blutdruck an, auch beim Treppenlaufen, wenn ich mich wegen Rauchern ärgere und mir jemand blöde vorbeikommt.
    Der Blutdruck fällt wieder an der frischen Luft, beim Sonne tanken, spazieren und angenehmen Gesprächen.
    Meine Beobachtungen bestärken mich immer wieder im Glauben an meine Natur. Ihre Signale verdienen meinen Respekt und lehren mich mehr als die Angstmacher der Schulmedizin. Auf den Körper hören und seine Botschaften ohne wenn und aber umsetzen hilft mehr als den Blutdruck mit Teufels Gewalt regulieren zu wollen.
    Viele Menschen von heute leben in einem viel zu hohen Stress und müssten nur diesen ständigen Druck beseitigen, um wieder zu einem angenehmen Blutdruck zu kommen. Wenn schwerer Ballast drückt, muss er über Bord geworfen werden.

  27. Betablocker bei Bluthochdruck - Seite 5
    Sonntag, 10. Mai 2015 12:53
    27

    […] ein Artikel aus der Naturheilkunde zum Einsatz von Betablockern bei Bluthochdruck und hier vom gleichen Autor Alternative Hilfen bei zu hohem Blutdruck (ganz unten in dem Artikel […]

  28. 28

    Melde mich wieder im Bezug meines Mannes der vor ca. 10 Jahren einen Blutdruck von 240/120 hatte dadurch das linke Auge blind ist Äderchen geplatzt, neigte immer schon zu höherem Blutdruck,Viel Sport gemacht, vom Arzt Blocker bekommen die den Blutdruck dann gleich stark runtergesetzt haben ihm aber immer schlecht und schwindelig war – Antwort vom Arzt „das spielt sich ein“. Setzte die Medikamente selbst nach paar Monaten ab, da er sich bei der Arbeit sehr eingeschrenkt fühlte, schwach und müde.
    Wieder auf die Natur zurück gegriffen wie z. B. Knoblauchlikör hatte eine gute Wirkung – spielte sich langsam ein, konstant zwischen 130-150 zu 70-80 fühlt sich fit – nun nimmt er wie gesagt Zeolith, denke, dass dies jetzt der Grund für den konstanten Blutdruck ist – es geht halt nichts über die Natur man muss nur Geduld haben.
    Grüße Angelika

  29. 29

    Lieber Herr Gräber, mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag über den Blutdruck gelesen und die Kommentare dazu. Auch ich bin ein „Opfer“ der Schulmedizin geworden. Als ich vor ca. 20 Jahren eine Überweisung zu einem Facharzt brauchte, habe ich einen in meinem Bezirk praktizierenden FA für Allgemeinmedizin aufesucht, um mir diese ausstellen zu lassen. Wir waren damals umgezogen und ich hatte keinen Hausarzt mehr. Die Überweisung wurde mir verweigert, ich mußte mich umfangreichen Untersuchungen aussetzen bevor ich die gewünschte Überweisung bekam. Aber die Krönung war, daß ich durch die Auseinandersetzung mit dem Arzt erhöhten Blutdruck hatte – und fortan ein Patient mit Bluthochdruck war! Ich mußte von nun an Tabletten nehmen, wovon es mir dann erst so richtig schlecht ging . Jetzt hatte ich zu hohen Blutdruck, und nehme bis heute Blutdrucksenker ein. Wehe ich nehme die nicht ein, dann geht der Blutdruck in Höhen, die nicht mehr beherrschbar sind. Ich habe ganz einfach Angst!!!!!
    Es wurden viele verschiedene Medikamente ausprobiert, die ich alle auch brav eingenommen habe, da es mir sauschlecht ging damals. bis eins gefunden wurde, das mit keine Nebenwirkungen brachte. Aber ich habe mich manchmal gefragt, ob es denn nicht schädlich ist, ein solches Medikament über Jahrzehnte zu nehmen, ist man dann nicht resistent dafür??

  30. 30

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich bin Diabetiker 2, bin 69 Jahre alt, mache Sport und das Gewicht liegt bei etwa 100 kg, Blutdruck habe ich 120 zu 78, leicht Schwankend.
    Warum ich Ihnen schreibe, ich lese immer Ihre Newsletter und freue mich, daß es noch eine Person gibt, die neutral schreibt und machen Sie weiter so.
    Vielen Dank für Ihre Zeilen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dieter Hartmann

  31. Klaus Schleusener
    Montag, 27. Juli 2015 21:20
    31

    Hallo Herr Gräber, mal wieder ein super Thema, das sooo viele Menschen angeht. Und ich kann schon die Diskussionen der Patienten und Ärzte in den Arztpraxen hören.
    Solange die Forschung und Veröffenlichung und auch die Leitlinien am Geldtropf der Industrie hängen, solange der Staat sich also herauszieht, wird die Medizin die Beste sein, die wir bekommen.
    Das scheint politisch so gewollt, sonst würde man es ja anders machen.
    Schönen Sommer
    Klaus Schleusener, Karlsruhe

  32. 32

    Habe mit Arginin und Strophantin meinen Blutdruck ganz gut im Griff bis auf ein paar Ausnahmen z.B. Stress usw.
    Was mich in letzter Zeit Beschäftigt ist mein Puls.
    Seit einer Woche zwischen 36 und 43 dadurch sehr schnell ausser Atem und immer Müde wer hat hier einen Lösungsansatz wäre super Danke

  33. 33

    Gesund essen und dann regelmäßig den Blutdruck richtig messen hilft gesund zu bleiben.

  34. 34

    Ich bin der Meinung das Bluthochdruck vor allem etwas mit Ernährung zu tuen hat. Viel Salz, wenige echte Nährstoffe, McDoof und Pizza, dazu Limonade (bei meinem Mann ist es Bier 😉 ) – wir kennen das wohl alle. Habe auch immer ein Problem gehabt die Kurve zu kriegen weil die Ernährungsumstellung so ja auch erstmal nichts bringt. Dann habe ich ein Nährstoffpräparat entdeckt dass hilft den Blutdruck zu senken bzw. das schlechte Essen im Hinblick auf Bluthochdruck etwas abzumildern. Hat tatsächlich super geholfen und ich war am Anfang verdammt skeptisch. Das Zeug heisst unamed Adiument (gibts im Internet). Mittlerweile habe ich auch noch fast 10 Kilo abgenommen. Hat den Druck nochmal gesenkt. Die ganze Chemie vom Arzt habe ich erst gar nicht genommen 😀 – der hat mir immer versucht zu erzählen dass ich bald sterben muss – naja nicht ganz so heftig aber ich glaube manchmal übertreiben die auch etwas um einen zum Umdenken zu bewegen. Gute Besserung und alles Liebe!

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    […] Was wäre die Kardiologie ohne Betablocker und all die anderen Blutdruckmittel. Man scheint in der Kardiologie so am Betablocker zu hängen, dass man für den Erhalt des Dogmas von der Nützlichkeit der betablockierenden Substanzen sogar bereit ist, Meineide zu schwören. Wie man so etwas macht und was dabei herauskommt, das habe ich unter Betablocker für alle – Evidenzbasierte Katastrophen der Schulmedizin beschrieben. Und weil keiner nichts weiß, braucht man auch hier Leitlinien, die je nach Wetterlage auch mal verändert werden können, ein typisches Zeichen für eine evidenzbasierte Wissenschaft: Schwankender Blutdruck und seine noch schwankendere evidenzbornierte Behandlung. […]

  36. Erwin Schifferdecker
    Sonntag, 22. Mai 2016 20:42
    36

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    nimmt man von der Blutdrucktablette unamed ab?

    Antwort René Gräber:

    Hm… Unamed sagt mir so nichts. Das ist doch ein Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln. Und wenn ich das richtig sehe, haben die das Adiument3 im Angebot, dass bei Bluthochdruck eingesetzt werden soll. Die Wirkstoffe Hibiskus, Kalium und Arginin wirken in diesem Bereich, aber ich kann da nichts weiteres zu diesem Präparat und der Dosierung sagen. Das müsste ich mir mal genauer ansehen…

  37. Möller Stefanie
    Sonntag, 10. Juli 2016 10:28
    37

    Hallo Herr Gräber, vor 1 1/2 Jahren kam ich mit einem Blutdruck von 170/100 in die Notfallklinik. Seit dem soll ich 5 mg Bisolich Lich, eine 1/2 Valsartan 320 mg und eine 1/2 HCT-CT 25 mg nehmen. Zunächst habe ich das auch gemacht, weil der Blutdruck doch sehr erhöht war. Nun liegt er seit o Monaten bei 140-150/90 und ich würde gern die Pillen absetzen, weil
    1. Mag ich keine Pillen (zu viel Chemie)
    2.sind mir 3 Pillen auch zu viel.
    Mich würde Ihre Meinung sehr interessieren.
    Vielen Dank im Voraus

    Antwort René Gräber:

    Meine Meinung: gut! Es könnte durchaus Sinn machen. Viel zu viele Patienten nehmen noch Tabletten, die eventuell gar nicht mehr nötig sind. Ich rate dazu, dies einmal mit ihrem Arzt zu besprechen, der ihnen die Mittel verordnet hatte. Wenn der dafür nicht zugänglich ist, können Sie ich immer noch einen anderen Arzt / Heilpraktiker suchen, der sie vor Ort berät…

  38. Brigitte Kopleck
    Sonntag, 10. Juli 2016 12:12
    38

    Hallo Herr Gräber. Ich habe seit 40 Jahren hohen Blutdruck, er schwankt von 140-195 zu 80-130. Nehme zur Zeit Ramipril -CT 10 mg Tabletten. Manchmal schwankt er auch , dann ist er ganz im Keller, unter 100 zu 70. Bekomme deswegen Wassertabletten verschrieben Torasemid 10 mg. Durch diese Tabletten bekam ich Wasser in den Beinen, vom Knöchel bis zum Fuss. Es hat sich bisher nichts geändert, der hohe Blutdruck und das Wasser in den Beinen sind immer noch da. Möchte mal gerne Ihre Meinung hören, was soll ich tun?

    Antwort René Gräber:

    Aus der Ferne würde ich da jetzt lieber nichts zu sagen. Ich kann da eigentlich nur auf meinem Beitrag verweisen: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Hypertonie.htm
    Darüberhinaus kann ich nur dazu raten, sich an einen Therapeuten vor Ort zu wenden, der sich damit auskennt…

  39. 39

    Zitronen Knoblauch Kur. 2x im Jahr. Im Net. nachlesen?

    Antwort René Gräber:

    Ja, ich empfehle das ein- bis zweimal im Jahr: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Knoblauchrezepte.htm

  40. Möller Stefanie
    Montag, 11. Juli 2016 15:43
    40

    Hallo Herr Gräber, ich bedanke mich sehr für ihre Meinung. Ja, ich werde noch mal das Gespräch mit dem behandelnden Arzt suchen.
    Liebe Grüße Stefanie Möller

  41. 41

    ich habe Ihren Rat befolgt und die Blutdrucksenkerpillen in den Müll geworfen. Diese wurden mir nach erstmaligem Besuch einer Kardiologischen Praxis und einmalig gemessenem Blutdruck 160/90 ohne viel Federlesen verschrieben, obwohl ich gerade zur Tür hereingerannt kam um meinen Termin gerade noch rechtzeitig wahrzunehmen. Diese Tabletten bereiteten mir viele Probleme, Übelkeit und Durchblutungsstörungen in den Beinen waren da noch die harmlosen Begleiter. Nachdem eine nach fast einem Jahr anberaumte 24 h Messung einen BD von 130/85 ergab, sollte ich „sicherheitshalber“ trotzdem weiter die Medikamente nehmen. Hab ich aber nicht. Hatte zwischenzeitlich über eine Studie der Charite Berlin gelesen, dass regelmäßige Blutspende einen messbaren Effekt bei moderatem Bluthochdruck aufweist. Gehe jetzt seit drei Jahren regelmäßig Blutspenden und bilde mir ein, einen deutlichen Effekt festzustellen, der mehrere Wochen anhält (die Werte messe ich zuhause selbst, in Ruhe und immer mit dem gleichen Gerät)
    Können Sie etwas zu diesem Effekt sagen, gibt es diesen Zusammenhang? Ich freue mich auf Ihre Antwort.

  42. 42

    Es herrscht ein absoluter Wahnsinn heutzutage bezüglich der Behandlung von Herzkreislauferkrankungen im Allgemeinen… Einfach nur schrecklich. Wenn man einfach nur im Internet intensiver Recherche betreibt, erfährt man von Dingen die man in den „Main-Stream-Medien“ niemals finden wird. Ich kann hierzu nur wärmstens das Webinar von einem tollen Arzt empfehlen, welches nicht für die Öffentlichkeit geeignet ist:
    gesundheit-mit-herz.com/webinar-herz-gesundheit/

  43. 43

    […] Brune würde Paracetamol heute nicht mehr zugelassen, da die Substanz auch für Herzinfarkte, Hypertonie und Hirnschäden verantwortlich […]

  44. 44

    Ich gebe dem Autor Recht, daß die Sache mit den Grenzwerten auch pharmagesteuert ist, aber nicht nur. So gibt es mittlerweile die SPRINT-Studie, die das ganze wieder in frage stellt (für eine sehr kleine Patientengruppe allerdings).

    Bei bluthochdruck-ratgeber.com/grenzwerte findet man diese schon verarbeitet.

    Gar nicht verstehe ich des Autors Gutgläubigkeit bei Homöopathie. Diese Methode hat bislang noch keinem RCT (Randomised controlled trial, Standard der evidenzbasierten Medizin) standgehalten, auch nicht einem.

  45. 45

    Hallo Herr Gräber. Grundsätzlich habe ich einen normalen Blutdruck im eher unteren Bereich. Vor ein paar Wochen schnellte dieser einfach so in die Höhe – weiss nicht mehr wie hoch. Ich hatte richtig Angst. Ich bin gegenwärtig sowieso sehr ängstlich… Meine Frage: Ist es gefährlich, wenn der Blutdruck einfach mal einen Abstecher in die Höhe macht? Kurzzeit EKG ist ok. und die Blutwerte auch. War unabhängig davon beim Arzt. Vielen Dank und liebe Grüsse, Christine

    Antwort René Gräber:
    Ich kann nur sagen, was ich in ähnlichen Fällen meinen Patienten rate.
    A) ich rate mal zu einer 24 Stunden Blutdruck-Messung, vor allem um zu sehen wie sich der Blutdruck in der Nacht verhält.
    B) Patienten sollten lernen ihren Blutdruck selbst zu messen und dies mal über eine Woche zu protokllieren.
    C) Bei einzelnen „Ausreißern“ sehe ich keine Probleme, wenn die oberen Werte nicht über 180 liegen. Das passiert bei Aufregung etc. schon mal.
    D) Für diese Fälle gibt es ausgezeichnte Mittel (vor allem aus dem Bereich der Homöopathie), die beste Dienste leisten können…

  46. 46

    Kalium!
    mit bis zu 6 Gramm/Tag aufüllen und bye bye hoher Blutdruck.
    Achtung – ACE Hemmer (+ andere Medikamente) können Kaliumeinnahme zu russischem Roulette machen. (Durch entsprechende Medis wird der Körper immer mehr vom (lebensnotwendigem!) Kalium beraubt. Der Blutdruck steigt. Blutdruckmedis müssen immer höher dosiert werden… Ein Teufelskreis!)
    Also Beipacktexte lesen, gegebenfalls mit Hilfe vom Arzt Tabletten ausschleichen und Kalium hochfahren.
    Wurde in den 60ern entdeckt und dank konkurrierender Blutdruckmedikamente schnell wieder vergessen.
    Kaliumcitrat (oder Gluconat..) in Pulverform ist spottbilig.
    Scheint in den 60ern 1.000enden geholfen zu haben, 2017 zumindest 2en 🙂 (110/180 ohne Blutdruckmedis runter auf 75/125 dank Kalium).
    Je älter desto weniger Kalium/je älter desto höherer Blutdruck?

  47. 47

    @Christiane:
    Histaminreaktion?
    unter HIT / Histaminintoleranz / Histaminunverträglichkeit findet man vieles im Netz.
    Unruhe/leichte Erregbarkeit, eher niedriger BD passt ins Bild.
    Wenn es das ist:
    Magnesium (bis zu 1.500mg/Tag). Mit Vitamin C (Einmaldosis ca. 2 Gramm) sollte den „Histaminschub“ rasch wieder vorbei sein (Dr. Jarisch/Histamin und Seekrankheit)
    Dauerdosis von MINDESTENS 4×1 Gramm C/Tag wäre meine „Dauertherapie“.

  48. 48

    Nachtrag: Magnesium (ist neben Kalium) ein Fixstarter bei der natürlichen Blutdruckregulation.
    Magnesium um 11h Vormittags die erste Dosis!

  49. 49

    Ich nehme Candisartan 16mg. Bei mir steigt oft der untere Wert über 98 und es geht mir dann sehr schlecht, nicht so bei der Einnahme von Canisartan 16. Der Arzt meint, dass dieser hohe untere Wert, etwas mit einer Nieren-Dysfunktion zu tun hat und dass dies untersucht werden müsste. Bei welchen Spezialisten kann ich dieses Problem untersuchen lassen?

    Antwort René Gräber:
    Die klasssichen Nierenspezialisten wären Nephrologen. Aber gute Internisten sollten das ebenfalls prüfen können… Und dann wäre natürlich die Frage, was man in diesen Fällen tut? Hier einige Ideen: https://www.naturheilt.com/Inhalt/Nierensteine.htm

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    Hallo Herr Gräber, mein Arzt hat mir empfohlen, das Blutdruckmittel regenmässig zu nehmen. Ich mag Medikamente gar nicht, drum messe ich erst den Blutdruck, dann entscheide ich, ob ich ein Mittel nehme oder nicht. Ist das richtig? Danke für Ihre Meinung.

    Antwort René Gräber:
    Das kann ich aus der Ferne für Ihren Fall nicht beantworten. Ich darf aber sagen, dass ich Patienten habe, denen ich das so auch schon empfohlen habe; es kommt aber (wie immer) auf den Einzelfall an.

  51. Christel Chliha
    Montag, 2. Juli 2018 17:41
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    Hallo Herr Gräber, vielen Dank für Ihre tollen Beiträge!
    Zum Thema Diabetes möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich keinen Diabetes mehr habe.
    Jahrelang hatte ich Langzeitwerte zwischen 5,9 und 6,4 und musste (13 Jahre lang) Metformin 500 mg einnehmen.
    Ich war 2017 im Krankenhaus und dort sagte mir dann eine Ärztin: „Sie haben keinen Diabetes.“
    Habe seit 2,5 Jahren meine Ernährung umgestellt, auf rein vegetarisch, laufe viel, gehe Schwimmen und mache Gymnastik. Metformin habe ich abgesetzt.
    Herzliche Grüsse!

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