Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – Die Menschenversuche der Schulmedizin

Das neueste vom „Spiegel“: Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – so lautet die schockierende Überschrift. Die Studie wurde in den Niederlanden durchgeführt, mit der Beteiligung von medizinischen Zentren in Neuseeland, Australien, Kanada und Großbritannien.

Was hatten die evidenzbasierten medizinischen Wissenschaftler an den Schwangeren und deren Ungeborenen getestet?

Man wird es kaum glauben, aber es handelt sich hier um Viagra.

Medikamentenstudie nach Tod von elf Babys abgebrochen – Den Schwangeren wurde Viagra verordnet! Bild: fotolia.com – Halfpoint

Viagra für Föten?

Der „Spiegel“ berichtet, dass diese Studie bereits im Jahr 2015 begonnen hatte, zehn Krankenhäuser daran beteiligt und 183 Frauen mit der erektionsfördernden Substanz beglückt worden waren. Selbstverständlich handelt es sich hier nicht um irgendwelche sexuellen Probleme, die mit der Verabreichung von Sildenafil in den Griff bekommen werden sollten. Die Tatsache, dass die Frauen schwanger waren, zeigte, dass dazu kein Anlass (mehr) bestand.

Grund für diese Maßnahme war, dass das Wachstum der Föten angeblich „außergewöhnlich und besorgniserregend langsam“ verlief. Wenn Mutter Natur also wieder mal nicht weiß, wie das mit der Schwangerschaft richtig abläuft, da muss man von der Schulmedizin evidenzbasiert korrigierend eingreifen, indem man die entsprechende Chemie in die Mütter reinkippt.

Evidenzbasierter Grund für diese Maßnahme war wieder einmal eine höchst schulmedizinisch wissenschaftliche Studie, die bewies, dass man das zu machen hatte, was man dann letztendlich auch durchführte: Eine Metastudie, die „beweisen konnte“, dass Sildenafil während der Schwangerschaft fetales Wachstum fördert und Schwangerschaftshypertonie in verhindert: Sildenafil During Pregnancy: A Preclinical Meta-Analysis on Fetal Growth and Maternal Blood Pressure. – PubMed – NCBI

Diese Metaanalyse untersuchte 22 Tierstudien und 2 kontrollierte klinische Studien mit „menschlichem Versuchsmaterial“ (eine andere Bezeichnung ist mir in diesem Zusammenhang dafür nicht eingefallen). Und da in der schulmedizinischen Wissenschaft Metaanalysen inzwischen zum goldenen Maßstab aller Dinge herangereift sind und damit Beweischarakter haben, sahen die holländischen Wissenschaftler keinen Grund mehr, die Substanz nicht auch bei schwangeren Patientinnen ihrer Wahl auszuprobieren. Denn die Metaanalyse hatte schließlich „bewiesen“, dass Sildenafil fetales Wachstum fördert und den mütterlichen Blutdruck reguliert. Am aufregendsten hier war, dass die nützlichen Dosierungen für fetales Wachstum in einem Dosierungsbereich lagen, der größer war als der, der gegenwärtig in Humanstudien eingesetzt wird/wurde. Ich bin überzeugt, dass der Hersteller von Viagra diesen letzten Satz besonders begrüßt.

Im Jahr 2015 begann also diese Studie (obwohl die Ergebnisse der Metaanalyse erst 2017 veröffentlicht wurden). Im selben Jahr, also 2017, veröffentlichten die Niederländer zusammen mit ihrem Kollegen aus den oben erwähnten Ländern eine weitere Jubelstudie, die das Set-up der Horror-Studie erläutert (STRIDER (Sildenafil TheRapy in dismal prognosis early onset fetal growth restriction): an international consortium of randomised placebo-controlled… – PubMed – NCBI).

Im Mai 2018 kommt eine weitere Veröffentlichung „auf den Markt“: Building consensus and standards in fetal growth restriction studies. – PubMed – NCBI.

Auch hier erfahren wir nichts über Ergebnisse oder Verlauf der Studie. Dafür erfahren wir von den Autoren, die jetzt ausschließlich aus den Niederlanden kommen, etwas über schulmedizinische Logik und Aufarbeitung von Sachen, die schiefgegangen sind.

Zu diesem Zeitpunkt mussten die Autoren bereits mitbekommen haben, dass diese Studie in einer Katastrophe enden wird. Anders kann ich die hier gemachten Äußerungen nicht interpretieren. Denn die Autoren beklagen sich über mangelnde Vergleichsmöglichkeiten und Interpretationen von Testpopulationen und Studien. Sie beklagen sich über das Fehlen eines „goldenen Standards“. Sie beklagen sich über den Mangel an Möglichkeiten, zu empirischen Beweisen zu gelangen. Stattdessen helfen Verfahren, die einen Konsensus schaffen und damit eine Standardisierung kreieren.

Schulmedizinische Logik: Besser Vermutungen als gar nichts.

Was heißt das? Das heißt, dass, laut Angaben der Autoren, der Konsensus und seine Erstellung keine neuen Informationen liefert, dafür aber eine Übereinstimmung aller Beteiligten garantiert. Und die Autoren nennen dies, bitte jetzt anschnallen, „das Zweitbeste, wenn handfeste Beweise fehlen“. Oder mit anderen Worten (meinen Worten): Konsensus = Definitionen und Grenzwerte werden immer dann herangezogen, wenn man nichts weiß, wenn keine handfesten Beweise vorliegen. So frei nach dem Motto: Besser Vermutungen als gar nichts.

Deutlicher kann man es eigentlich nicht formulieren, für was Grenzwerte und Definitionen gut sind. Dies ist das unbeabsichtigte Eingeständnis der Schulmedizin, eine ganze Therapierichtung auf Vermutungen und daraus sich ableitenden Definitionen zu betreiben.

Und wo Vermutungen in Form von Grenzwerten und Definitionen solides Wissen ersetzen, da ist der Erfolg einer solchen Vorgehensweise bekannt. Chronische Erkrankungen nehmen zu statt ab. Und die vorliegende Studie ist noch einmal ein weiterer grausamer Beweis dieser grausamen Realität.

Vielleicht wäre dies einmal ein günstiger Anlass, die eigene Vorgehensweise zu relativieren. Dazu würde gehören, statt endlos Grenzwerte und Definitionen zu erstellen, endlich einmal handfeste Wissenschaft zu betreiben und handfeste Beweise für das eigene Tun zu erstellen und auch damit aufzuhören, solche Forderungen an die alternative Medizin zu stellen. Jedenfalls kenne ich keine Studie seitens der alternativen Medizin, wo der Einsatz von natürlichen Heilmitteln zu einem Abtreibung-Tsunami geführt hat!

Ein solcher Wunsch wird wohl ein „frommer Wunsch“ bleiben, da die medizinische „Wissenschaft“ fest in der Hand der Pharmaindustrie ist. Warum das so ist, ist auch bekannt. Naturwissenschaftliche Veröffentlichungen von unabhängigen Instituten kommen viel zu oft mit unliebsamen Ergebnissen daher: Unsere Schulmedizin – die einzig wahre Wissenschaft?

Was sagt der „Spiegel“ dazu?

Wie es scheint, gibt es eine Veröffentlichung vorläufiger Natur auf niederländisch, auf die sich der „Spiegel“ beruft. Dort heißt es, dass von den 183 Teilnehmerinnen 93 mit Sildenafil „behandelt“ wurden. Davon kamen 17 Babys mit Lungenproblemen zur Welt, von denen 11 Babys verstarben. Wir erfahren weiter, dass weitere acht Babys aus dieser Gruppe ebenfalls verstarben, allerdings durch angeblich andere Ursachen, die nicht mit der Studie im Zusammenhang gestanden haben sollen.

Es gibt noch weitere 15 Frauen, die mit dem Medikament „versorgt“ worden sind, und die ihren Geburtstermin noch vor sich haben. Das heißt, dass hier wahrscheinlich noch mehr Todesfälle zu beklagen sein werden.

Es gibt noch eine Placebogruppe mit 90 Frauen, wo drei Babys mit Lungenproblemen zur Welt kamen und neun Kinder verstarben. Die Todesfälle, so der „Spiegel“, standen ebenfalls nicht in einem Zusammenhang mit der Studie.

Fazit

Der Versuch einer Indikationserweiterung für Viagra, das in erster Linie bei erektiler Dysfunktion beim Mann zum Einsatz kommt, ist auf tragische Weise gescheitert. Wieder einmal hat die marode Wissenschaft der Schulmedizin dafür gesorgt, dass Todesfälle zu beklagen sind. Wieder einmal hat diese Wissenschaft geglaubt, dass gesundheitliche Probleme nur deswegen gegeben sind, weil man nicht genug von diesen oder jenen Tabletten schluckt. Und wieder einmal hat diese Wissenschaft bewiesen, dass sie zu nichts taugt, außer die Beerdigungsunternehmen zu beschäftigen.

Der Umgang der Mediziner mit Wissenschaft ist für einen Naturwissenschaftler im höchsten Maße irritierend. Wo früher randomisierte, placebokontrollierte, prospektive klinische Studien der goldene Standard waren, sind es heute Metaanalysen, die die Grundlage für solche Studien bilden. Dabei sind in der Naturwissenschaft weder Metaanalysen, noch randomisierte Studien Beweise für irgendwas. Sie beschreiben lediglich statistische Zusammenhänge, für die die kausale Erklärung erst noch gefunden werden muss. Für die schulmedizinische Wissenschaft ist ein statistischer Zusammenhang immer schon gleich Beweis, was in diesem Fall wieder einmal evidenzbasiert zur Katastrophe geführt hat.

Fazit vom Fazit:

Schon wieder ein neuer Skandal. Wir hatten erst neulich den Skandal mit den verunreinigten Sartanen (Blutdrucksenker Valsartan Rückruf – Seit Jahren „verunreinigt“ – Schon wieder ein Medikamentenskandal?).

Wäre eine solche Studie von einem Institut für Homöopathie oder Naturheilkunde durchgeführt worden und hätte ähnliche Ergebnisse geliefert (rein hypothetisch, weil es so etwas bislang nicht gegeben hat) wie sähe dann die Reaktion von Schulmedizin und der ihr hörigen Medienwelt aus?

Ich bin mir sicher, dass dann ein massiver Aufschrei der Entrüstung durch den Blätterwald rauscht und ein sofortiges Verbot durch die Politik durchgesetzt würde.

Datum: Freitag, 27. Juli 2018
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25 Kommentare

  1. 1

    Mannomann René Graeber…
    es ist mehr als bewundernswert und lobenswert, wa Sie den Interessierten geben; ich finde das Klasse, wie Sie die Dinge explizieren, immer wieder immer weiter aufzeigen was so an kompletter Sch….. zum Himmel stinkt, um es mal ganz drastisch zu sagen. Und das glaube ich, muss man heute, weil man sonst nicht mehr gehört oder wahrgenommen wird!! (in seinen Kommentaren….)
    Wieviele unzählige Stunden haben Sie wohl schon in der Recherche verbracht…
    Ich seh es doch an mir….wenn ich forsche und schreibe, vergesse ich fast alles drumherum…so ist es genau bei mir mit der Leidenschaft für Informationen und Wissensdurst. Dann möchte ich, ebenso, wie Sie, es auch andere wissen lassen, was ich für Erkenntnisse daraus resultiert bekomme, ja ich sehe es als meine Pflicht. Aber ich stelle auch fest, dass die Leute entweder Angst vor den Wahrheiten haben, oder es nicht einschätzen können, was nun die Wahrheit ist. Das Nachdenken über diese Dinge allein schon, macht Vielen Probleme. Dann am liebsten Solches weit von sich schieben ist doch viel bequemer.

    Ich seh jedoch, wie wenig Bereitshaft für all dies Wissen vorhanden ist. Die breite Masse ist nicht interessiert daran. Unfassbar, wie viele so sehr mit anderem vermeintlich wichtigerem Kram beschäftigt sind, als gäbe es kein Morgen….

    Für mich ist es das Bestreben, möglichst lange und gesund auf diesem Globus zu verbleiben; deswegen bin ich hungrig nach Information.
    Und die meisten Leute finden es zu anstrengend, sich mit den Dingen zu befassen. Traurig.

    Aber wenn’s denn einmal so massiv schlimm mit einer Diagnose eingetreten ist, dann ist das ihr Pech.
    Eines Tages geht Ihnen vielleicht doch noch ein Licht auf.
    Dann leider oft viel zu spät.

    Machen Sie unbeirrt weiter, René!
    Aber das brauch ich Ihnen nicht zu sagen, das machen Sie sowieso.
    Solche Leute, wie Sie, braucht die Menschheit noch viel mehr!
    Ich danke Ihnen für Informationen und Denkanstöße, was mich reicher macht.
    Und es macht mir Vergnügen, mich mit Information und Wissen zu beschäftigen.
    Weiter so…….. und „die Freizeit“ nicht zu vergessen, wobei Lernen die Freiheit des Geistes doch gerade beglückt, denn diese Beschäftigung ist eine Art freie Zeit, also Freizeit, die Befriedigung schenkt.
    So, genug philosophiert…. :-))
    Bis zum nächsten Mal!
    Beste Grüße!
    Uschi Wandres

    Antwort René Gräber:
    Ja, das geht mir auch so. Viele Menschen wollen es nicht wissen. Aber: Wer gegen die Naturgesetze lebt, wird auch irgendwann die Folgen zu spüren bekommen.

  2. 2

    Lieber Herr Graeber,
    Was wäre gewesen, wenn man diesen Frauen, wie in der coimbra Studie bewiesen,Vitamin d und Co. In einer sinnvollen Dosierung verabreicht worden wäre?
    LG Sabine jansen

    Antwort René Gräber:
    Oh ja… was wäre wenn?
    Das bleibt leider Spekulation, denn um das Vitamin D kümmert man sich m.E. immer noch nicht wirklich. Dabei sind die Hinweise deutlich vorhanden:
    https://vitalstoffmedizin.com/blog/vitamin-d-mangel-fruehgeburten/
    Und generell zur Schwangerschaft:
    https://www.naturheilt.com/Inhalt/Schwangerschaft.htm

  3. 3

    Die Pharmamafia bringt jedes Jahr ca. 1 Million Menschen in Europa um mit ihrem Gift, das interessiert auch niemand und die meisten fressen das Gift weiter auch wenn es nichts nützt nur Nebenwirkungen haben.

  4. Hubert Pollhammer
    Sonntag, 12. August 2018 18:49
    4

    Die Hausärzte spielen dieses tödliche Spiel mit.
    Sie sind die Verursacher dieser Medikamente,da sie es ja verschreiben,und mitverdienen.

  5. 5

    Es ist immer wieder das selbe Spiel seitens der Schulmedizin, der Pharma-Mafia und den hörigen Ärzten. Ein Gift ist eben ken Gift, solange es irgendwo in Versuchen ein- oder ausgebracht wird. Und sollte etwas passieren, dann findet man schon irgendetwas, auf das das Scheitern zurückzuführen ist. Danke für Ihren Mut, dies alles zugänglich zu machen – doch leider will die Mehrheit nichts davon hören. Die drei Affen lassen grüßen ….

  6. 6

    Für die Pharmaindustrien in Deutschland sind die Patienten die Versuchskaninchen und bringen mit ihrer Chemie hauptsächlich die Rentner um, schon wieder eine Rente weniger!
    Auch traurig das an jungen Menschen schon das scheis Gift ausprobiert wird. Ärzte und Pharmaindustrien stecken unter einem Hut, verschreiben auf Teufel komm raus dieses Rattengift wie IbuprofenAntibiotika – Novaminsulfon etc. Obwohl dieses Novalgin in England – Schweden – Dänemark – Japan – USA verboten ist wegen Todesfälle, nur in Deutschland bringt man damit noch Patienten um, und bekommt wahrscheinlich noch Kopfgeld dafür. Hier stimmt das ganze Gesundheitssystem nicht mehr!

  7. 7

    Lieber Herr Gräber.
    Ich lese alles von Ihnen und kann mich Uschi Wandres nur anschließen.
    Machen Sie bitte genauso weiter. Es gibt Leute wie uns, die wissenshungrig sind und bestrebt sind, durch Informationen sich ständig weiter zu entwickeln und es auch an die, die ein offenes Ohr dafür haben, weiterzugeben.
    Vielen lieben Dank dafür.
    Beste Grüße Anja Schubert

  8. 8

    schon vor ca.300 Jahren erkannte
    Voltaire:
    „Ärzte schütten Medikamente, von denen sie wenig wissen, zur Heilung, von Krankheiten, von denen sie noch weniger wissen, in Menschen, von denen sie gar nichts wissen“.

  9. 9

    Lieber Rene Gräber,
    vielen Dank für Ihre differenzierten, verständlichen Analysen!

  10. 10

    Irgendetwas passt da nicht zusammen. Stimmt es, dass es keine wissenschaftlichen Studien über die Wirksamkeit von Impfungen gibt? Die Begründung soll sein, dass es ethisch nicht zu verantworten wäre, solche Studien zu erstellen. Wenn das wirklich so ist, wieso werden dann solche Menschenversuche unternommen?
    Oder bin ich da auf die Propaganda der Impfgegner hereingefallen? Für zielführende Informationen bin ich dankbar. Erhard

  11. 11

    Auch von mir vielen Dank für die Recherchearbeit! Dennoch eine Ergänzung: Sildenafil wird sicherlich nicht einfach so eingesetzt, sondern bei ganz gravierenden Wachstumsproblemen, welche mit einer Gefährdung des Fötus einhergehen. Von daher mögen die Todesfälle auch an der Klientel liegen. Ich bin ebenfalls sehr kritisch- dennoch bitte Beachtung dieses Umstandes bei der Diskussion. LG

  12. 12

    Schön sarkastisch geschrieben, zum Schmunzeln, wenns nicht so traurig wäre.
    Weiter so, Rene!

  13. 13

    Lieber René,
    du hast vollkommen Recht. Die Pharma-Mafia und ihre angeschlossenen Gläubigen hätten Zeter und Mordio geschrien.Wie konnten gleich 11 Babies sterben? Hatten nicht einmal die Mütter untereinander Kontakt? Unerhört und menschenverachtend!

  14. 14

    Lieber René Gräber,
    ich lese Ihren Blog jedes Mal mit allergrößtem Interesse, aber auch mit großer Erschütterung. Am traurigsten macht mich, daß man eigene Erkenntnisse zwar weitergeben kann, daß der Boden, auf den die Saat fällt aber zusehends unfruchtbarer wird. Das hängt nicht zuletzt mit der vergifteten Bestellung zusammen. Meine Tochter wurde von mir – ich möchte sagen – sehr giftfrei aufgezogen. Sie heiratete in eine Familie, in welcher die Schulmedizin bedenkenlos angewendet wird. Sie bemüht sich, so gut es geht gegen den Strom anzuschwimmen, aber vor der Tür ihrer Ehe macht mein Einfluß halt. So wird immer mal wieder Ibuprofen gegeben, auch den Kindern, Dank der Pharmaindustrie gibt es ja auch Kinder-Ibuprofen… (die Kinderkörper sind aber – dem Himmel sei Dank 🙂 – so intelligent, daß sie dieses Mittel sofort wieder erbrechen), aber Zäpfchen zum Fiebersenken etc. etc. gibt es schon. Die ältere der beiden erkrankte an Blinddarmentzündung – (Milch bis zur Vergasung, Weißmehlprodukte etc.), sie bekam per Infusion! Antibiotika im Krankenhaus, so daß (Gottseidank nur) ein Zahn mit Schmelzschaden kam. Das ist ein lebenslanges Problem für das Kind. Solche Behandlungen tun mir jedes Mal sehr weh, aber das hilft nicht. Ich sehe schon ein kleines Einlenken, denn Vieles, was ich sage trifft ein, auch wenn es vorher verdammt wurde, und auch z. Bsp. der Zahnschaden hat große Bedenken hervorgerufen. Und die Eltern möchten die Kinder ja gesund groß ziehen. Was ich sagen möchte – die Ärzte helfen da wenig. Sie verursachen und tragen durch ihr Verhalten zu großer Verunsicherung bei, und es wird unglaublich viel mit Angst gearbeitet. Das ist ein Verbrechen gegen die Menschheit! Unser Gesundheitssystem stinkt vom Boa (Bein) weg, wie man in Bayern sagt. Aufklärung null, Verantwortung null, Verunsicherung groß! Aber ich möchte die Ärzte, die den Hippokratischen Eid noch ernst nehmen nicht über einen Kamm scheren… Es gibt sie auch noch.
    Ich habe die Hoffnung aufgegeben, daß sich etwas zum Positiven ändern wird – es gilt die Devise: „Rette sich, wer kann!“ Aber dazu muß man auch bereit sein, sich aus der Komfortzone der gesetzlich bezahlten Krankenkassenleistungen zu bewegen und sich selber informieren und nicht blind folgen. Nur weil viele das selbe tun, ist es noch lange nicht richtig! Denn Gesundheit wird einem hier nicht geschenkt. Aber es lohnt sich, Geld und Zeit zu investieren! Wenn man den Anfängen so gut wie möglich wehrt, kann man auch schon viel erreichen ohne tief in den Geldbeutel greifen zu müssen. DANKE für Ihren Dienst an der Menschheit lieber Herr Gräber.

  15. 15

    Lieber René Gräber,
    vielen Dank für die viele Mühe mit Ihren Informationen für uns. Ich weiß, wie viel Arbiet dahintersteht
    Leider muss ich bei Krankheit zum Arzt gehen, da ich ja für die Arbeit einen Krankenschein benötige. Ich erhalte auch die Kosten für den Heilpraktiker von meiner Krankenkasse nicht erstattet.
    Insofern ist es leider immer noch eine Alternative für wohlhabende Leute. Ich stehe zwar voll dahinter, aber oft kann ich es mir nicht leisten zum Heilpraktiker zu gehen.
    Trotzdem, machen Sie weiter. Wir brauchen Ihre Informationen.
    Liebe Grüße.

  16. 16

    Lieber Herr Gräber,

    gleich vorweg – ich teile uneingeschränkt Ihre kritische Meinung! Und ich bedanke mich für Ihre Recherchen auf diesem Gebiet.

    Nur eine Frage habe bzgl. der Todeszahlen der Babys. Natürlich hört sich die absolute Zahl der verstorbenen Kinder viel an. Aber im Vergleich der Placebogruppe, passt es dann doch wieder?

    183 Frauen waren bei dieser Studie dabei.
    90 Frauen hatten das Glück keine Chemie zu schlucken. (3 Lungenprobleme, 9 Todesfälle)
    93 Frauen bekamen diese Mittel. (17 Lungenprobleme, 11 Todesfälle)

    Außer einer signf. Häufung der Lungenprobleme kann ich jetzt keinen Unterschied bei den Todesfällen sehen. Ob jetzt das Mittel Probleme mit der Lunge macht kann ich nicht sagen (wird vermutlich so sein), aber mit der Aussage betreffend der Todesfälle wäre ich hier vorsichtig bzw. leitet sich für mich nicht wirklich davon ab.

    Liebe Grüße
    Tanja

  17. 17

    Leider kann die Situation nicht auf friedlicher Weise besser werden. Hoffentlich irre ich mich.
    Sonst – Gott sei mit Ihnen!
    Mit besten Wunschen
    Evgeni, Sofia,Bulgarien

  18. 18

    Wäre so etwas mit Homöopathie oder anderen Naturheilmitteln passiert, wäre es a.) Schon längst durch alle Medien und b.) Wäre ein Verbot der Homöopathie schneller durch als der Schall. Unglaublich.

  19. 19

    Wie ich heute gelesen habe, sind es bereits 19 Babys, welche durch diesen Unsinn starben.
    Meine Frage ist natürlich auch – welche Frau gibt sich zu so einem Experiment her? Was versprach man den Frauen? Sollten sie viel Geld bekommen? Wenn ich ein Baby möchte, könnte man mir Millionen bieten, ich würde an einer derartigen Studie niemals teilnehmen. Wie verzweifelt müssen Frauen sein, dass sie an derart dubiosen Studien teilnehmen?

  20. 20

    Hi René, leider wird auch in diesem Fall kein „Wissenschaftler“ in den Knast wandern wegen Körperverletzung mit Todesfolge und wegen Betrugs. Und die Mehrheit der Medien singt weiter das Lied von dem besten Gesundheitssystem der Welt.
    Dieser Bericht wandert auf den dicken Stapel von Hinweisen über die Destruktivität des offiziell-medizinischen Systems. Gruß von Gerd.

  21. Sabine Vollbrecht
    Montag, 20. August 2018 17:50
    21

    Sabine Vollbrecht

    Ich bin fassungslos.
    Wie furchtbar muß das für die Mütter gewesen sein! Sie hatten wahrscheinlich gedacht, das Medikament wäre etwas Gutes und überprüftes. Und nun sind ihre Kinder tot.
    Ich stelle mir vor, das wäre mir passiert. Ich hatte auch zu hohen Blutdruck und war froh, überhaupt noch ein Kind zu bekommen, ich war 38.
    Und dann wäre so ein Arzt gekommen und hätte mir so etwas vorgeschlagen; ich wäre danach völlig verzweifelt gewesen. Undenkbar ………

    Mein Vertrauen zu Ärzten ist sowieso schon fast zerstört; jetzt denke ich umso mehr, man sollte ihnen weiträumig aus dem Weg gehen.

    Ich bin wirklich erschüttert, daß so etwas passieren kann, und nur aus Geldgier.

    Und auf die Homöopathíe wird dauernd geschimpft. Was müssen die Ärze Angst haben davor.

    Ich bin wirklich froh, daß wir Sie haben, Herr Graeber, um uns einmal mehr zu erinnern, was mit der Schulmedizin passieren kann.

  22. 22

    Lieber Herr Gräber und liebe Kommentator/en/innen!

    Es ist ein solches Elend mit den „Evidenzblasierten“ – man möchte schreien.

    Man fragt sich: „Quo vadis- Schulmedizin?“

    Rechtfertigt Gier eigentlich alles?!

    Was geschieht mit denen, die einfach nur zuschauen?!

    Albert Schweitzer:»Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt.«

  23. 23

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    von diesen Beispielen gibt es leider hunderte. Ich bin Professor und bilde meine (naturwissenschaftlichen) Studenten dahingehend aus, aus statistischen Zusammenhängen keine kausalen zu machen. Das verstehen alle. Nur, die Mediziner erreichen wir damit niemals, denn deren Statistik-Ausbildung kenne ich auch (einer meiner Kinder studiert Medizin).
    Das Problem scheint unlösbar, es sei denn, es kommen immer mehr dieser tragischen Ergebnisse ans Licht. Vielleicht kommen dann mal die Mediziner zu uns und fragen, wie man Studien auswertet und vor allem bewertet. Ergebnisse von Meta-Studien geben immer nur eine (neue) Suchrichtung vor, niemals was anderes!
    Gruß, Ralf

  24. 24

    Guten Tag alle miteinander,

    ich bin der Ansicht, so lange Studien egal welcher Art an Intitute die von der Wirtschaft finanziert werden, werden die Methoden zur Ergebnisfindung und die Ergebnisse selbst immer positiv für die Auftraggeber ausfallen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, nur zu selten werden diese auch pupliziert.
    So lange der Mensch nicht seine Selbstverantwortung erkennt und diese auch lebt werden Institutionen wie BRD NGO, Wissenschaft (Medizin, u.v.a.) und Wirtschaft keinen Anlass verspühren ihre Verfahren zu ändern. Mensch wach auf und trete für deine Rechte ein!
    Gruß, Johann

  25. 25

    Sehr geehrter Herr Gräber,

    danke für Ihren Einsatz. Ich glaube, dass viele Menschen gar nicht wissen, was Ihnen verabreicht wird. Sind diese Frauen im Krankenhaus oder von Ihren Fachärzten behandelt worden? Ich hatte bei der Geburt meines zweiten Kindes auch ein schlimmes Erlebnis,

    Ich glaube, dass es sich damals 1990 auch um einen Versuch gehandelt hat.

    Nach ca. 3 Stunden im Kreiszimmer fuhr mein Mann nach hause, zu unserer 2jährigen Tochter.

    Jetzt machten die Ärzte die Feststellung, ich brauche eine Spritze, ich glaube der Grund waren Blutungen, die nach einer Geburt normal sind.

    Die Hebame war nicht begeistert, aber die wurde ja nicht gefragt und ich schon gar nicht.

    Also bekam ich die Spritzt, sofort hatte ich das Gefühl mein Kreislauf, ich falle um, obwohl ich lag, ich schrie, was habt ihr mir gegeben, hilfe…

    Viele Leute standen da und ich wurde sofort aus dem Kreiszimmer geschoben, es war sehr schlimm, ich hoffte nur, dass ich das überlebe.

    Ich danke Gott, dass es gut ausging.

    Im Zimmer erzählte ich das meiner Zimmerkollegin und sie erklärte mir, auch sie hätte diese Spritze bekommen und es ging ihr genau so.

    Wir hatten beide keine Probleme bei der Geburt, vier Tage lang konnte ich nicht schlafen und ich hatte Bauchschmeren wie Wehen (nach meinem vierten Kind waren die Nachwehen nicht so schlimm) am vierten Tag auf der Toilette kam ein riesiger Blutstock und die Schmerzen hörten endlich auf.

    Als ich beim dritten Kind in der Aufnahme sagte, diese Spritze möchte ich auf keinen Fall, sie hätte mich fast umgebracht, wusten sie sofort was ich meine und erklärten mir, die gibt es nicht mehr.
    Seit dieser Zeit lasse ich mir außer beim Zahnarzt, keine Spritzen geben, halte nach guten Ärzten aussschau, vieles kann mit Tee, Ernährung, gute Luft,Wickel, Einlauf,… selbst behandelt werden.

    Ich hoffe, dass ich ohne Krankenhaus alt werden darf.
    Helfen wir alle zusammen, dass unsere Natur gesund bleibt, dann werden auch wir gesünder sein.

    Alles Gute und liebe Grüße
    Elisabeth

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