Masern gegen Krebs? Masernviren zerstören Tumorgewebe schneller als Zytostatika

Krebszelle

Zum Thema „Masern“ und den damit korrespondierenden Impfungen hatte ich eine Reihe von Beiträgen veröffentlicht:

Die Masernimpfung ist nur eine Impfung in der Flut von Impfungen gegen jedes und alles. Man möchte fast meinen, dass die Impfungen gegen erfundene und reale Epidemien inzwischen selbst zur Epidemie geworden sind, wie ich das in meinen Büchlein beschreibe: Impf-Epidemie – Fragwürdige Impfungen, Impfungen ausleiten und mehr.

Sind Masernviren wirklich so nutzlos?

Viren und Bakterien gelten für die evidenzb(l)asierte Schulmedizin seit Gedenken als etwas abgrundtief Negatives, das es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt.

Die evidenzbornierte Ideologie der Schulmedizin geht so weit, alles, was mit Leben zu tun hat, in Schwarz-Weiß-Kategorien zu unterteilen, wo es letztlich nur Gut und Schlecht gibt. Dies enthebt die Betreiber dieser Ideologie von der Notwendigkeit, sich mit diesen Sachen wirklich wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Wissenschaft setzt nur dann ein, wenn sie sich eignet, dem Medizin-Marketing einen Dienst zu erweisen. In zahlreichen Beiträgen hatte ich dazu bereits ausführlich berichtet, u.a. im Beitrag „Pharmakartell„.

Das Drohmodell der Schulmedizin: „Jede Infektion kann ihren Tod bedeuten“

Infolgedessen sind Masernviren, die eine manchmal mehr als unangenehme Infektion verursachen, nur von der schwarzen Seite, der negativen Seite aus zu beurteilen. Und um dieser Fiktion Nachdruck zu verleihen, hat das Medizin-Marketing die Drohmedizin erfunden, die jede Maserninfektion als Todesurteil ansieht, welches nur von der Schulmedizin abgewendet werden kann (die Parallelen zu Supermann-Filmen sind unverkennbar). Und die Superwaffe von Supermann Schulmedizin ist hier die Impfung, mit deren Hilfe die vereinte Medizinerschaft geschworen hat, die Masern bis zu irgendeinem Datum ausgerottet zu haben.

Entgegen allen Bemühungen scheint dies bislang erfolglos gewesen zu sein.

Selbstverständlich ist der Grund für diesen Fehlschlag in den Impfskeptikern und Impfkritikern zu suchen, die dafür verantwortlich sind, dass die Herdenimmunität unterwandert wird. ABER: Es ist kaum zu erwarten, dass die Herdenimmunität hier eine Rolle spielt, weil es Grund zu der Vermutung gibt, dass bei den Masern die „Herdenimmunität“ nur ein Konstrukt ist und keine biologische Tatsache. Belege und Studien dazu lieferte ich bereits in folgenden Beiträgen:

Die Sache mit der Herdenimmunität ist aber ein ungemein effektives Argument, möglichst viele Menschen zu impfen, was wiederum von der geschäftlichen Seite ein ungemein attraktiver Aspekt zu sein scheint.

Ähnlich wie bei Bakterien, die nicht alle schlecht sind und daher ausgerottet werden müssen, scheint es auch bei den Viren „Ausnahmen“ zu geben, die sich aber nicht sofort als solche zu erkennen geben. In der Welt aus „Schwarz und Weiß“ der Schulmedizin wird es unmöglich sein, solche Nuancierungen zu erkennen.

Im Falle der Masernviren, die unangenehme Symptome auslösen können und die bei einem zu schwachen Immunsystem sogar tödliche Konsequenzen haben können, kommt der Vorteil oder die „gute Seite“ der Viren in einer sehr verkappten Form daher.

Es gibt mehr und mehr Hinweise, dass Masernviren in der Lage sind, eine Reihe von Krebserkrankungen zu bekämpfen. Oder in kurzen Worten: Masernviren zerstören Tumorgewebe, und zwar so schnell wie kein Zytostatikum.

Masernviren – die unwillkommenen Onkologen

In einem Beitrag auf der Seite der Mayo Clinic entdeckte ich, dass Masern natürliche Krebszellen-Killer sind. Wir erfahren hier, dass eine 49-jährige Frau mit Multiplem Myelom im Endstadium und therapierefraktär (kein Ansprechen auf eingesetzte Therapien) auf alle bisher eingesetzten Methoden innerhalb von zwei Wochen kein Anzeichen von Krebs mehr aufwies. Zuvor bereits war ein Tumor mit der Größe eines Golfballs bereits nach 36 Stunden nach Injektion der Masernviren komplett verschwunden.

Man könnte jetzt vermuten, dass es sich hier um eine Impfung handelt. Denn bei der Masernimpfung werden ja auch abgeschwächte Viren oder Virenpartikel injiziert. Und die mit der Impfung verbundene Antikörperreaktion hat als erfreuliche Nebeneffekte noch eine günstige Einflussnahme auf eventuelle Krebserkrankungen, so könnte man theoretisieren. Dem ist jedoch nicht so!

Die Masernimpfung bringt gar nichts bei Krebs  – Im Gegenteil

Es beginnt damit, dass im Gegensatz zur Impfung, die intramuskulär oder subkutan verabreicht wird, diese Masernviren intravenös appliziert werden. Weiter: Während es bei der Impfung darauf ankommt, laut Hypothese, eine Immunantwort in Form von Antikörpern zu stimulieren, ist die Injektion dieser spezifischen Masernviren und ihre Wirksamkeit unabhängig vom Status des Immunsystems.

Im Gegenteil: Eine Antikörperbildung gegen die Viren und damit verbunden deren Abschwächung würde auch die Vernichtung der Krebszellen beeinträchtigen. Um dies zu verhindern wird gleichzeitig ein Wirkstoff hinzugegeben, der sich Cyclophosphamid nennt. Es handelt sich hierbei um ein Zytostatikum, welches aufgrund seiner enorm starken immunsuppressiven Wirkung auch bei Autoimmunerkrankungen verabreicht wird, wie zum Beispiel Lupus erythematodes, rheumatoider Arthritis etc.

Das Wissen um diese Fähigkeit der Masernviren ist allerdings keine sensationelle Neuigkeit. Wenn es einer Sensation gleich kommt, dann nur deshalb, weil sich in weiten Teilen der Schulmedizin niemand für diese „Variante“ interessiert. Denn eine Anerkennung dieses Sachverhalts hätte gleich mehrfache Konsequenzen. Dazu später etwas mehr.

Das Wissen um diese Eigenschaften der Masernviren und ihre Fähigkeit, Krebszellen zu eliminieren, scheint schon mehr als 20 Jahre zu bestehen. Die Mayo Klinik in Rochester in den USA scheinen in diesem Bereich eine Vorreiterrolle zu spielen. Denn es kommen „verdächtig“ viele Veröffentlichungen aus dieser Klinik, die sich mit diesem spezifischen Szenario beschäftigen.

Schulmedizin auf Abwegen – Schon wieder

Bereits im Jahr 2007 war man in der Mayo Klinik so weit, dass man sich Gedanken machte, wie man die Effektivität der Masernviren in eine klinische Anwendung einbringen konnte. Hierzu war es notwendig, die Toxikologie[1] dieser Viren beim Einsatz beim Menschen zu erkunden. Cyclophosphamid als Zusatz, um das Immunsystem an einer Reaktion auf den Virenbefall zu hindern, war ein weiterer Schritt, den es zu untersuchen galt, wenn die Substanz zusammen mit den Viren verabreicht wird.

Die hier zitierte Arbeit diskutiert eine Reihe von pharmakologischen Faktoren, die beim Einsatz zu beachten sind. Außerdem wurde eine als sicher geltende Höchstdosis für die Injektion der Viren ermittelt. Zu diesem Zeitpunkt waren die „Patienten“ noch Affen und Mäuse.

Im Jahr 2017 erschien dann eine Studie, in der diese Viren bei Patienten mit Multiplem Myelom zum Einsatz kam. Alle diese Patienten waren entweder therapierefraktär oder aber litten unter Rezidiven.

Patientengruppe Nummer 1 wurde intravenös mit dem Masernvirus (NIS) behandelt. Patientengruppe Nummer 2 erhielt zusätzlich zwei Tage vor der Applikation der Masernviren eine Gabe von Cyclophosphamid. Insgesamt wurden 32 Patienten behandelt. Bei der Behandlung stellten sich eine Reihe von schweren Nebenwirkungen ein, zum Beispiel Neutropenie, Thrombozytopenie, Leukozytopenie, Anämie etc.

Eine vollkommene Eliminierung des Krebs wurde bei einem Patienten erreicht. Bei allen anderen Patienten zeigte sich eine signifikante Senkung der Tumormarker.

Die Autoren beantworten nicht die Frage, worauf die Nebenwirkungen zurückzuführen sind; auf die hohen Dosierungen von Masernviren oder als Nebenwirkung des Cyclophosphamid. Sie sehen aber die Masernviren und deren Einsatz als eine vielversprechende Therapie gegen Krebserkrankungen, in diesem Fall dem Multiplem Myelom.

Im Jahr 2018 erschien eine Arbeit[2], ebenfalls aus dem Hause Mayo, in der die Autoren der Frage nachgingen, inwieweit das zahlreiche Material, das aus Labor- und Tierversuchen stammt, allgemein auf einen in vivo Einsatz übertragbar sind. Dies gilt insbesondere für die Mechanismen, die hinter der Zerstörung von Tumoren durch Masernviren stehen. Sie stellten als erstes fest, dass die onkolytischen Eigenschaften der Masernviren in vitro und in vivo miteinander korrespondierten.  Daraus schlossen sie, dass Labor- und Tierversuche zuverlässige Erklärungsmodelle liefern, die in der Verlängerung auch auf den Menschen anwendbar sein dürften.

Im Jahr 2019 kommt dann eine Arbeit[3] aus Indien, die zeigte, dass Masernviren in Kombination mit einem Zytostatikum (Paclitaxel) Apoptose bei Brustkrebszellen auslösen. Die hier eingesetzten Masernviren trugen ein menschliches Apoptose-Gen, welches bei Eindringen in die Tumorzelle aktiv wird und die Apoptose auslöst. In dieser in vitro Studie dienten die Masernviren als „Lieferanten Service“ für dieses Apoptose-Gen und nur sekundär als die eigentliche Ursache der Zerstörung der Tumorzellen.

Ähnlich wie das indische Masernvirus ist auch das Virus aus der Mayo Klinik ein genetisch modifizierter Organismus. NIS steht für „sodium iodide symporter“. Dieses Masernvirus verbindet sich mit der Zellmembran der Tumorzellen und fusioniert mit ihr. Nach der Fusion kommt es zum Absterben der Tumorzellen. Aufgrund der spezifischen Eigenschaften der Aufnahme von Jod in diese Zellen kann man radioaktiv markiertes Jod dazu benutzen, die Infektion dieser Zellen mit dem Masernvirus zu dokumentieren und illustrieren. Mit diesem System lassen sich auch Behandlungsverläufe dokumentieren.

Der Grund für das Absterben der Tumorzellen ist nicht ganz klar. Man weiß heute, dass das menschliche CD46 Antigen ein funktioneller Zellrezeptor für Masernviren ist. Dieser Rezeptor ist bei einer Reihe von Krebszellen überexprimiert, was seine Empfindlichkeit gegenüber Masernviren erklären würde. Es bleibt aber unklar, ob die Fusion der Masernviren mit der Zellwand der Tumorzellen für deren Untergang verantwortlich ist oder ob ein zu exzessiver Einstrom von Jod die Zellfunktionen behindert und die Zelle untergehen lässt.

Könnten Masernviren die klassische Krebstherapie ersetzen?

Ich hatte es versprochen. Ich wollte noch einmal auf die Bedeutung dieser Erkenntnis zurückkommen, dass die ach so fürchterlichen und gefürchteten Masern einer ebenso, wenn nicht sogar noch gefürchteteren Erkrankung Einhalt gebieten können, einiges an schulmedizinischem Kopfzerbrechen erzeugt.

Auch wenn wir es hier mit genetisch modifizierten Viren zu tun haben, die im Fall der Mayo Klinik den Zustrom von Jod in die Krebszellen modifizieren, liegt die Vermutung nahe, dass es etwas mit spezifischen Eigenschaften der Masernviren zu tun hat, dass hier Krebszellen zugrunde gehen. Wenn Masernviren damit nichts zu tun hätten, sondern eine unspezifische Eigenschaft von Viren allgemein ist, dann müssten andere Viren, wie zum Beispiel Influenza etc. ähnliche Ergebnisse produzieren. Dafür gibt es aber keine Belege.

Daraus darf man an dieser Stelle rückschließen, dass eine Bekämpfung der Masernviren, die in erster Linie durch die entsprechenden Impfungen erfolgt, auf der anderen Seite der Gleichung den roten Teppich für das vermehrte Auftreten von einer Reihe von Krebserkrankungen ausrollt.

Die Zunahme der Krebserkrankungen, laut Statistik, könnte durchaus in einem engen Zusammenhang stehen mit der weiter oben zitierten Impf-Epidemie, wo die Masern-Impfungen ihren Beitrag bei der Zunahme von speziellen Krebserkrankungen leisten.

Die Überlegungen sind natürlich hypothetischer Natur, aber keinesfalls von der Hand zu weisen. Die Schulmedizin wühlt gerne in Statistiken, nur um zu „beweisen“, dass Impfungen Infektionskrankheiten beseitigt haben.

So fragwürdig diese statistisch basierten Hypothesen sind, umso vehementer werden ähnliche statistische Zusammenhänge von der Schulmedizin geleugnet, wenn diese zeigen, dass die von ihnen so geliebten Impfungen zu einer Zunahme von einer Reihe von Erkrankungen geführt haben könnten, wie zum Beispiel Autoimmunerkrankungen, Autismus, neurologische Störungen und jetzt vielleicht auch noch Krebserkrankungen.

Fazit

Masernviren scheinen in der Lage zu sein, eine Reihe von Tumoren zu zerstören und damit eine Krebserkrankung zu verhindern oder zu beseitigen.

Inwieweit natürlich vorkommende Maserninfektionen in der Lage sind, langfristig das Entstehen von Tumorzellen zu unterbinden, ist bislang nicht untersucht worden.

Aber es ergeben sich erste hypothetische Anhaltspunkte, die dies in den Bereich des Möglichen rücken.

Es gibt keinen Grund, diese Annahme als reine Hypothese zurückzuweisen und nicht weiterzuverfolgen. Denn dann müssten die Masernimpfung und alle anderen Impfungen ebenfalls als Hypothese abgelehnt werden, da das Immunisierungskonzept ebenfalls nur hypothetischen Charakter besitzt und keinesfalls bewiesen ist. Die Existenz von Wirkverstärkern in den Impfseren belegt den hypothetischen Charakter dieser Veranstaltung.

Selbstverständlich besteht wenig Interesse bei großen Teilen der Schulmedizin in diesen „gefährlichen“ Bereich weiter vorzudringen. Gäbe es hier entsprechend unliebsame Ergebnisse, dann wäre dies das Ende der Masernimpfung und das Ende des Geschäfts mit dieser Impfung.

[1]     Preclinical pharmacology and toxicology of intravenous MV-NIS, an oncolytic measles virus administered with or without cyclophosphamide. – PubMed – NCBI.

[2]     In Vivo Estimation of Oncolytic Virus Populations within Tumors. – PubMed – NCBI.

[2]     Combination of Oncolytic Measles Virus Armed With BNiP3, a Pro-apoptotic Gene and Paclitaxel Induces Breast Cancer Cell Death. – PubMed – NCBI

Bild: 123rf.com – crevis

René Gräber

René Gräber

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