Einen Orangensaft ohne Orange und ohne Saft, bitte

Was Sie über abgepackten und abgefüllten Orangensaft noch nicht wußten

Wer sich etwas Gutes tun will, achtet auf eine vitaminreiche Ernährung, und wer „zu faul“ zum Obstessen ist, glaubt, mit abgepacktem Orangensaft eine gute Alternative in der Hand zu haben.

Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, warum der Orangensaft einer beliebigen Marke immer gleich schmeckt? Denn nicht einmal die Orangen, die Sie im Netz kaufen schmecken alle gleich. Ist der immer gleichbleibende Geschmack eben das Durchschnitts-Ergebnis aller Orangen? Oder steckt da doch etwas anderes dahinter?

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Diese Frage habe ich mir schon öfter gestellt. Aber in Deutschland habe ich kaum Informationen dazu gefunden. Drei Gründe bieten sich dafür an:

1. Der Orangensaft ist so frisch und natürlich wie die Orangen auf der Verpackung. Dann gäbe es keinen Grund darüber nachzudenken und darüber zu schreiben.
2. Die „Orangensaft aus Tetrapack“-Trinker interessiert das gar nicht. Ein Glas Orangensaft zum Frühstück ist ja schließlich gesund.
3. Die Hersteller haben schlichtweg kein Interesse daran, uns zu erzählen wie der Saft hergestellt wird.

Um meinen Fragen nachzugehen musste ich also erst einmal auf Literatur in den USA ausweichen. In diesem Mutterland der genetisch veränderten Pflanzen scheint die Frage nach der „Frische“ von Orangensaft nur ein logischer „next Step“ in Richtung künstlicher Nahrung zu sein. Es scheint an eine Art Manie zu grenzen, wie die Industrie versucht, die Natur und damit den Menschen zu beherrschen.
Aber eins nach dem anderen. Erst nachdem ich mir die amerikanischen Herstellungsmethoden angesehen hatte, wusste ich, nach was ich in Deutschland suchen musste. Also auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Orangensaft auf Amerikanisch

Wenn man in amerikanischen Supermärkten und anderen Lebensmittelgeschäften nach einem Orangensaft sucht, dann bekommt man häufig die Aufschrift „100 Prozent Saft“ und „nicht aus Konzentrat gefertigt“ zu sehen. Oder auch: „wird nicht durch Rückverdünnung aus Konzentrat hergestellt, sondern so wie gepresst schonend pasteurisiert und abgefüllt…“ Das liest sich für den Verbraucher natürlich vielversprechend.

Abgefüllt… ja aber in was? In diese Tüte? Das glauben Sie doch nicht wirklich? Oder?
Und wie ich eingangs schon fragte: Warum scheint jede Tüte oder Flasche Orangensaft einer Marke immer gleich zu schmecken?

Ich finde keine Geschmacksunterschiede, egal wo und wann ich einen Orangensaft zu mir nehme.
Aus Erfahrung aber wissen wir doch alle, dass Orangen je nach Herkunft, Züchtung usw, einen typischen Eigengeschmack haben. Diese Unterschiede lassen sich sogar bei Orangen von der gleichen Plantage feststellen. Denn nicht alle Orangen bilden unisono im Gleichschritt alle natürlichen Aroma- und Geschmacksstoffe und Nährstoffe gleich schnell und gleich intensiv aus. Einige der Orangen schmecken süßer, andere wiederum sind etwas saurer. Der Grund für den immer wieder gleichen Geschmack eines Supermarkt-Orangensafts hingegen muss also mehr mit Chemie und / oder der Verarbeitung zu tun haben als mit natürlichen Gegebenheiten.

Was passiert denn nun mit dem Industrie-Orangensaft? Auf die wahren „Methoden“ kam ich erst durch den Beitrag von Alissa Hamilton: „The Truth about Orange Juice in Boxes.“ (erhältlich bei http://civileats.com/2009/05/06/freshly-squeezed-the-truth-about-orange-juice-in-boxes/ und http://www.amazon.de/Squeezed-about-Orange-Agrarian-Studies/dp/0300164556/)

Hier erfahren wir: Die Orangen werden gepresst und der so gewonnene Saft in gigantischen Tanks „abgefüllt“ (und nicht direkt in die Tüte). Soweit war das ja klar. Aber: Danach wird dem Saft im Tank der Sauerstoff entzogen, was den Saft für mehr als ein Jahr haltbar macht. Dieser Sauerstoffentzug entzieht dem Saft jedoch auch die Aromastoffe. Wer diesen Saft tränke, würde lediglich einen schalen Geschmack erleben. Zu diesem Zeitpunkt hat der Safthersteller also ein unverkäufliches Produkt in Millionen-Liter-Tanks lagern – ein wahrer Saftladen.

Daher braucht er nun die Hilfe von der Chemie. Die bieten dem Saftproduzenten etwas an, was man als „künstliches Aroma“ bezeichnet. Dies sind chemische Verbindungen, die ein Aroma in eine Flüssigkeit einbringen können, um sogar Bier nach Tomatensaft schmecken zu lassen. Diese chemischen Aromastoffe werden also dem schalen, sauerstofffreien Orangensaft zugeführt, auf dass dieser für den Kunden ein akzeptables Geschmacksniveau erreicht. Diese Aromastoffe haben aber nichts mit Nährstoffen, schon gar nichts mit natürlichen Stoffen zu tun.

Foodrenegate.com ist eine Webseite, die kritisch die Lebensmittelindustrie in den Staaten beäugt. Sie kommentiert das Geschehen folgendermaßen: „Die Safthersteller bestellen Firmen, deren Geschäft es ist, Düfte und Geschmacksstoffe künstlich zu erzeugen (Anmerkung: Das sind dieselben Firmen, die auch für Dior und Calvin Klein arbeiten). Diese Firmen „bauen“ dann Aromaträger, die dem schalen Saft zugegeben werden und ihn mit neuer Würze versehen und frisch schmecken lassen. Künstliche Aromaträger werden nicht auf dem Etikett der Flaschen als Inhaltsstoff mit angegeben, da sie aus Orangenessenz und Ölen hergestellt werden. Dennoch gestehen die Produzenten der Aromaträger, dass diese mit Nichts zu vergleichen sind, was in der Natur zu finden ist.“(1)

In anderen Worten: Wer glaubt, dass man das Gleiche bekommt, egal ob man sich eine Orange selbst zu Hause auspresst oder als Orangensaft im Supermarkt kauft, der wird enttäuscht werden. Die Aufschriften auf den Flaschen mögen „100 Prozent rein“ oder „kein Konzentrat“ lauten. Sie sind irreführend, da sie unterschwellig die Assoziation mit hausgemachtem Orangensaft herstellen wollen. Aber der Hausgemachte führt nun mal keine Chemie mit sich, der Industrielle hingegen? Bitte geben Sie sich die Antwort selbst. Für mich ist dieser industriell gefertigte Orangensaft nichts anderes als Hollywood für die Geschmacksknospen der Zunge.

Und da Amerika und Europa Hollywood bevorzugen, Indien und andere Länder Bollywood, wird der Geschmack ebenfalls auf den entsprechenden Markt abgestimmt. Dies ist die einzige Variation, die der Orangensaft seitens der Chemie erfährt. In Amerika werden deshalb relativ hohe Mengen an Ethylbutyrat zum „chemischen Orangensaft“ zugesetzt. Ethylbutyrat ist eines der am gebräuchlichsten Chemikalien für Aroma- und Duftkreationen. Bei den Mexikanern und Brasilianern kommen andere Chemikalien zum Einsatz. Hier werden Decanal- und Terpenverbindungen bevorzugt. Aber Amerika, Mexiko und Brasilien sind weit weg. Hier in unseren Landen sieht es vielleicht doch etwas rosiger aus. Immerhin sind die gentechnisch veränderten Pflanzen hier nicht so verbreitet wie in den Staaten. Vielleicht sieht es beim Orangensaft und den anderen Säften genauso aus?

Europas Säfte – ein Aromacocktail

Man kommt sich vor wie in Amerika. Denn auch in unseren Landen rühmen sich die Hersteller von Säften, dass sich in ihren Flaschen die Quelle endloser gesunder Vitamine verbirgt.(2) Aber es ist relativ leicht, dies zu behaupten. Und es ist noch leichter zu behaupten, dass alle Flaschen der Quell unendlicher Gesundheit sind, gleichgültig ob das entsaftete Obst z.B. zu wenig Fruchtzucker enthält, da zu wenig Sonnenstunden es haben reifen lassen. Von daher darf der Gesundheitssafthersteller bei „Direktsaft“ mit sogenanntem „Korrekturzucker“ nachhelfen – bis zu 15 Gramm je Liter. Das hört sich doch verdächtig nach Herstellung von Zuckerwasser an, oder? Allerdings muss der Hersteller dies dann im Zutatenverzeichnis angeben.

Wenn der geneigte Kunde dann noch auf „Orangen-Nektar“ zurückgreifen möchte, dann bekommt er einen Saft, der einen Fruchtsaftanteil von höchstens 50 Prozent hat. Zucker, Süßstoffe und auch Honig betragen in der Regel um die 20 Prozent. Wer aber auf Fruchtsaftgetränke steht, der bekommt noch weniger Original-Saft. Denn der liegt hier nur bei 6 bis 30 Prozent. Dafür gibt es hier besonders reichlich viel Aromen, Aromaextrakte, chemische Konservierungsstoffe und viel Zucker, für den es keine „zulässige Höchstgrenze“ gibt. Wenn man das liest, dann wird man selbst zum Zucker, denn man kommt aus einem erschreckten Zucken kaum noch raus.

Ja, da fragt man sich, woran erkenne ich denn nun, was chemikalisch ist und was noch einen Restbestand an Natur in sich vereint?

Einen einigermaßen verlässlichen Hinweis auf einen natürlichen Saft stellen die Aufschriften „Direktsaft“, „ohne Zuckerzusatz“ und „100 Prozent Fruchtsaftgehalt“ dar. Aber auch hier sollte man sich nicht in Sicherheit wiegen, denn gemäß der deutschen Fruchsaftverordnung darf selbst dem Direktsaft noch einiges zugemischt werden, die nicht in den „Zutaten“ auf der Verpackung angegeben werden müssen. Das sind zum Beispiel alle Zutaten, „die zur Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands unerlässlich sind“. Desweiteren sind das Bearbeiten mit Speisegelatine, bestimmten Enzymen, Tanninen, Bentonit, Kohle, chemisch inerte Filterstoffe und Fällungsmittel oder chemisch inerte Adsorptionsstoffe erlaubt (http://www.buzer.de/gesetz/1591/a22673.htm).

Also selbst ich muss da feststellen: Ich habe keine Ahnung was da wirklich alles in diesem Direkt-Orangen“frisch“saft drin ist. Aber warum „Chemie“, wenn Natur natürlicher ist?

Nichts ist so gut wie frisch vom Baum auf den Tisch. Aber in der modernen Industriegesellschaft liegen die Orangen- und Apfelbäume für den gestressten Arbeitnehmer außer Reichweite. Er kann nur die Illusion von ganz frischem Obst bzw. deren Säften für sich in Anspruch nehmen. Aber jeder gutgemeinte Versuch, den Städtern frischen Obstsaft zu präsentieren, muss fehlschlagen, da Transport, Lagerung und Verarbeitung die Frische aus dem Produkt herausnehmen. Obst ist einfach biologisch nicht dafür vorgesehen, verarbeitet, transportiert und lange gelagert zu werden, sondern will geerntet und sofort verzehrt werden.

Und hier kommt uns die Chemie rettend zur Hilfe. Und dies in zweifacher Hinsicht. Zum Einen kann die Chemie Obstsäfte konservieren. Falls mit dem Verlust an Nährstoffen ein Geschmacksverlust eintreten sollte, dann kann dies durch den Einsatz von natürlichen Geschmacksstoffen kompensiert werden. Nun kommt der geschäftliche Teil der Saftproduktion mit ins Spiel. Es ist kein Problem, natürliche Aromastoffe aus biologischen Produkten zu gewinnen und somit ein wenig auf dem Pfad der Natur zu wandeln. Aber das ist für die Industrie zu teuer. Ein Kilogramm natürliches Aroma kostet heute ca. 600 Euro; ein Kilogramm synthetisches Aroma kostet nur 15 Euro. Und wer im Geschäft bleiben will, der senkt die Kosten, wo es nur geht. Damit der Kunde nicht von der ganzen Chemie abgeschreckt wird, werden die chemischen Inhaltsstoffe dann nett umbenannt, z.B. in „naturidentisch“, was aber laut Chemie-Duden nichts anderes als „synthetisch“ bedeutet.

Da die Marketingabteilungen der chemischen Lebensmittelindustrie ihr Handwerk verstehen, haben die verwirrenden Angaben auf den Etiketten der Lebensmittel allgemein und der Obstsäfte im Speziellen ihren Dienst erfüllt. Kaum einer der Kunden hinterfragt das Wirrwarr aus beamtensprachlichen Bezeichnungen. Assoziationen in Richtung Natur reichen völlig, den Kunden für den Kauf des Produkts zu überzeugen.

So betrug der Umsatz von Fertiggerichten in Deutschland im Jahr 2009 1,3 Milliarden Euro – was einer Steigerung von über 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entsprach. Anscheinend wollen die Kunden nur das, was schmeckt, egal ob der Geschmack von der Chemie kommt oder von der Natur. Aber wie soll man als Erwachsener denn auch wissen, wie ein natürlicher Geschmack „aussieht“, wenn man als Kind schon nur chemisch aufgetrimmtes Aroma verabreicht bekommen hat und kein natürliches? Wie soll ein Kind wissen, wie ein Apfel oder eine Orange vom Baum schmecken, wenn ihm nur Apfelaroma oder Orangenaroma in Form von Zuckersaftwasser verabreicht wurde? Kein Wunder, warum die Lebensmittelindustrie und ihre Interessenvertreter sich bei politischen Entscheidungen stark machen, ob Aromastoffe, Glutamat, Zucker usw. in Kinderessen enthalten sein darf oder nicht. Denn früh übt sich, was ein Chemieschlucker werden will.

Von den USA über Deutschland in die Schweiz

Könnten wir es besser machen? Schauen wir uns dazu einmal das Beispiel Schweiz an. Die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz sehen vor, dass den Säften kein künstliches Aroma  zugegeben werden darf. Konzentrate müssen mit natürlichen Aromen rearomatisiert werden. Trotzdem macht auch hier die Lebensmittelindustrie was sie will. 8 von 10 Ananassäften z.B. enthielten kaum natürliche Aromastoffe und waren zudem mit chemischen Äquivalenten versetzt. Einige der Firmen in der Schweiz scheinen sogar auf Konfrontationskurs mit dem schweizerischen Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu gehen. Granini und Rivella z.B. stellen schlichtweg eine natürliche Rearomatisierung bei Nektaren in Frage. Das BAG jedoch verlangt ein unverfälschtes Aroma für die Nektare, frei von chemischen Aromastoffen. Globus hat darauf seinen Nektar erst einmal aus dem Handel genommen. Auch Coop verweigert die natürliche Rearomatisierung, wie sie das BAG vorschreibt. Begründung: „Der größte Teil der weltweit hergestellten Ananassäfte dürfte laut Schweizer und EU-Gesetzen nicht mehr verkauft werden.“(3)

Ja, ist das nicht ein schlagender Beweis für die Richtigkeit der Coop´schen Herstellungsstrategie? Denn wenn alle anderen von der Brücke springen, dann sollten wir auch das Gleiche tun. Oder: Fresst Mist; Milliarden Fliegen können nicht irren. Da darf man doch gespannt sein, ob die Hersteller solcher Plastiknährstoffe selbst auf ihre eigenen Produkte zurückgreifen…

Auf Youtube gibt es ein interessantes Video vom WDR (aktuelle Stunde), wo dieser Themenkomplex hinterfragt wurde.(4) Ausnahmsweise war es einem Kamerateam sogar vergönnt, hinter die Laborkulissen eines Aromastoffherstellers zu schauen. Der Chef der Firma antwortete auf die Frage, ob er selbst Produkte mit seinen Inhaltsstoffen genießen würde, damit, dass er zwar ab und zu auf Fertiggerichte zurückgreifen würde, aber nur als Ausnahme. Ansonsten ginge er selbst lieber auf den Markt und kaufe alles so frisch wie möglich. Dieses Bekenntnis und die Erlaubnis für ein Kamerateam, heiligen und verschwiegenen Boden zu betreten, sind die Ausnahme und fordern Respekt vom Firmenchef, wegen seiner Ehrlichkeit.

Aber dies ist das normale Spiegelbild einer Industrie mit weniger Ehrlichkeit und Geheimniskrämerei, denn es gibt in der Tat vieles vor dem Kunden zu verstecken. Aber wenn man sich mit seiner Chemie eine goldene Nase verdient hat, dann sind die Originalobstbäume und der hausgemachte frische Obstsaft ganz in der Nähe. Dann lässt man die Unbedenklichkeit seiner chemischen Erzeugnisse deklarieren, ohne auch nur einen einzigen evidenzbasierten wissenschaftlichen Beweis dafür vorzeigen zu können. Die Marketingabteilung muss ja auch was zu tun haben. Selber aber scheut man vor dem eigenen Auswurf zurück, wie der Teufel vor dem Weihwasser.

Angesichts solcher Tatsachen kann ich nur jedem Patienten und Leser raten seine Ernährung zu prüfen und zu überdenken. Meinen Kindern sage ich: „Euer Körper besteht nicht aus Saft, sondern aus Wasser“.

Bleibt noch die beliebte Frage: Wie kann man seine Ernährungsgewohnheiten ändern?

Zum Thema „Gesunde Ernährung“ möchte ich Ihnen dieses Interview ans Herz legen: „Auf den Spuren einer gesunden und richtigen Ernährung“ In diesem Interview versuche ich die „Ernährungslehre“ auf vier einfache Worte zu reduzieren…

Wenn man die Ernährung grundsätzlich umstellen will, halte ich unter anderem Heilfasten für eine sehr geeignete Methode:
1. Sie lernen so den bewußten Verzicht auf Nahrung.
2. Zweitens: Sie nutzen die Vorteile des Fastens.
3. Nach dem Fasten können Sie bewußt die Lebensmittel auswählen, die Sie wieder zu sich nehmen möchten.

Mehr zum Thema Heilfasten finden Sie auf meiner Webseite www.gesund-heilfasten.de

Quellen zu oben erwähnten Sachverhalten:

(1) http://www.foodrenegade.com/secret-ingredient-your-orange-juice/

(2) http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-15554/lebensmittelschwindel-kuenstliche-aromen-statt-fruechte-im-saft_aid_436661.html

(3) http://www.ktipp.ch/downloadfile/1017916

(4) http://www.youtube.com/watch?v=lK41m8I1NhQ

Dieser Beitrag wurde erstmalig im April 2012 von mir veröffentlicht und letztmalig am 1.2.2015 aktualisiert.

Datum: Sonntag, 1. Februar 2015
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49 Kommentare

  1. 1

    Ein sehr guter Eintrag, seit Langem einer der besten, die ich gelesen habe. Aber es ist auch wirklich hinrissig: Gehe ich in einem Bistro lecker frühstücken, bestelle ich immer(!) frisch gepresst. Nur zu Hause habe ich mich bisher mit dem Fertigkram abgefunden. „Ist halt so praktisch!“ – tja, man belügt sich selbst eben immer am besten.
    Nach dem Eintrag werde ich das aber überdenken und mir morgen auf dem Markt definitiv frische Orangen kaufen!
    Weiter so!

  2. 2

    Danke für den aufschlussreichen Bericht! Ich habe mich auch schon lange gefragt, warum eigentlich alle Orangensäfte in Verpackung ähnlich schmecken, egal was drauf steht, und warum alle selbst gepressten deutlich anders (auch oft ähnlich, aber eben anders als die Verpackten) schmecken. Mir haben die Verpackungs-Orangensäfte nie wirklich geschmeckt – sie haben eine unangenehme Säure und sind trotzdem „oberflächlich“ im Geschmack.
    Jetzt wunderts mich nicht mehr…

  3. 3

    Danke für den Bericht. ABER: Wer sagt denn eigentlich, dass Orangensaft überhaupt gesund ist, vor allem nicht am Morgen und am Vormittag? Millionen von Orangensaft-Säufern können wohl nicht irren…? Nebst dem ganzen Zucker und Chemikalienmix werden noch die körpereigenen und leider fast nie thematisierten Enzyme erfolgreich gekillt.
    Bitte schreibe doch mal etwas über diese Zusammenhänge, danke.

  4. 4

    Toller Bericht, danke! Orangensaft, egal aus welcher Quelle kam mir schon lange nicht mehr ins Haus, nicht mal mehr als Bio-Konzentrat (r.t..d..nk). Der immer gleiche Geschmack war mir auch verdächtig.

    In letzter Zeit fiel meine Aufmerksamkeit auf Bio-Direkt-Saft wegen der Vorbereitung zu einer Leberkur. Ich esse gerne und viele Äpfel, auch mal viele auf einmal und mir geht es dabei gut. Wenn ich allerdings den b.s.c Bio-Apfelsaft trinke, spüre eine unangenehme Aufgedrehtheit und gleichzeitig eine Mattigkeit und Schwäche. Das führe ich auf einen einen Zuckerschock zurück.

  5. 5

    Der Geschmack gekaufter Säfte war noch nie wirklich mein Ding. Bisher hatte ich ganz selten mal einen Anflug von schlechtem Gewissen, dass ich das vielgerühmte Gläschen O-Saft zum Frühstück immer vermied. Diesen Anflug habe ich jetzt also nicht mehr nötig, daher danke für die Aufklärung….

    Das einzige, was mir wirklich schmeckt, ist der Apfelsaft, den wir von eigenen Äpfeln in einer Lohnmosterei herstellen und abpacken lassen. Man kann dabei zusehen, wie die eigenen Früchte verarbeitet werden und es kommt tatsächlich nur dieser Saft in die Packs, nicht der von den Äpfeln des Kunden vorher oder nachher, oder eine Mischen aus alldem.

    Schade, dass die Vegetationszeit bei uns in Deutschland so kurz ist und die Versorgung mit saisonnahen Lebensmitteln daher schwierig.

  6. 6

    Vielen Dank für den wieder sehr interessanten Newsletter. Ich freue mich immer über diese Nachrichten, weil sie mich zum Nachdenken anregen und mir gute Infos vermitteln. Gleichzeitig befällt mich aber auch immer eine gewisse Hilflosigkeit, weil man an der Lebensmittelindustrie gar nicht mehr vorbei kommt. Ich achte auf meine Ernährung, koche selbst, kaufe bewusst und gern regional ein und trotzdem bin ich überzeugt davon, dass ich mich nicht zu 100 % vor dem chemischen Dreck schützen kann. Ich wünschte, Frau Aigner würde ihren Job besser machen.

  7. 7

    Jetzt weiß ich warum ich schon fast mein ganzes Leben lang Wasser (fast immer Leitungswasser) trinke. Habe Ihren Link schon vor einiger Zeit abboniert und danke Ihnen auf diesem Weg sehr herzlich für Ihre sehr interessanten Informationen! Freue mich immer von Menschen zu lesen oder hören, denen die Natur und damit verbunden eine gesunde Ernährungs- und lebensweise wichtig ist.
    Alles Liebe und Gute für Sie und alle Lebewesen!

  8. 8

    ..auch wenn ich sage „frischgepresst“ weiß ich immer noch nicht wie alt mein obst zu diesem zeitpunkt war. als frisch kann es bis zu 2 jahre gelagert haben! was ist da an vietaminen noch vor-handen?

  9. 9

    Wir trinken (fast) jeden Tag frisch gepressten Saft. Allerdings nicht aus dem Tetrapack, sondern frische Äpfel, Möhren, rote Bete und viele Wildkräuter (Brennnessel,Löwenzahn,Wegerich u.s.w.)je nach Saison. Unsere Familienpresse „Champion“ versorgt die ganze Familie.

  10. 10

    Lieber Herr Gräber,
    zu allererst möchte ich mich an dieser Stelle für den immer interessanten Newsletter bedanken, der sicher sehr viel Arbeit macht, und von uns Lesern „halt so hingenommen wird“ ;-). Als Kind bin ich in der „Glutamat-Zeit“ aufgewachsen, es war halt einfach nicht das Budget da. Jedoch habe ich danach schon Augenmerk darauf gelegt, mich gesund und bewusst zu ernähren. Aber mittlerweile stelle ich mir doch, nach all den offenkundigen Skandalen und Ihren Recherchen: die Frage „Was kann und darf ich den eigentlich noch ruhigen Gewissens essen?“ Ich hoffe nur inständigst, dass die „Geiz ist geil“-Mentalität unserer Gesellschaft langsam (wenn es nach mir ginge, rasant) aus den Köpfen der Verbraucher verschwindet. Die ehrlichen Erzeuger hätten dann ein „Auskommen mit Ihrem Einkommen“ und allen Verbrauchern wäre letztendlich geholfen.

  11. 11

    Vielen Dank für den mal wieder äußerst interessanten Beitrag. In Zukunft bedeutet das für mich: Wenn Orangensaft dann lieber frisch gepreßt aus frischen Orangen.

  12. 12

    Schon vor Jahrzehnten gehört: Wenn Gott gewollt hätte, das wir Saft trinken, hätte er uns einen Mixer statt Zähnen in den Mund gegeben!!

  13. 13

    Ich lebe schon seit Jahren nach dem Motto:

    1. Kaufe nichts, für das im TV Werbung gemacht wird – schon gar keine Lebensmittel. Das schaffe ich tatsächlich, weil für die richtigen LEBENSmittel keine Werbung gemacht wird (außer vielleicht mal für Milch). 🙂

    2. Esse nichts, was deine Großmutter nicht als Lebensmittel kannte.

    Ich esse lieber das „ganze Obst“, weil Säfte eine viel zu hohe Blutzuckerreaktion – und damit gekoppelt – häufig schnellen Hunger auslösen.

    3. Das Problem mit dem Glutamat zeigt, wie mächtig die Industrie ist – und wie bequem die Verbraucher. Es gruselt mich, wenn ich am Wochenende sehe, wie viele Personen und welchen Alters sich vor den „Fix & Fertig“ Regalen tummeln, weil sie keine Ahnung haben, wie man richtig kocht – und leider auch kein Interesse, es zu lernen.

    Was soll aus deren „Nachfahren“ werden?

  14. 14

    Es schüttelt mich nachträglich, wenn ich mir vorstelle, was man alles zu sich nimmt, ohne es zu wissen…
    Es ist wirklich ein Skandal, welche Augenwischerei da betrieben wird, es macht mich wütend…
    Ich finde es sehr wichtig und hilfreich, dass Sie so etwas immer wieder herausfinden, Herr Gräber! Danke!

  15. 15

    Vielen Dank, für den mal wieder sehr interessanten Beitrag.

    Für mich habe ich ein Motto: Presse den Saft selber und koche selber!!!

    Meinen Lebensgefährten freut sich, das er nicht aus Dosen essen muss!

  16. 16

    Besten Dank für den Tip , Herr Graeber . Mal wieder vorbildlich recherchiert…

    Allerdings gehöre auch ich zu denen die lieber das gute alte Wasser trinken als Getränke mit zu viel Säure , zu viel Zucker , zu wenig Natur und zu vielen „zivilisierten“ Inhaltsstoffen , die nur ihren selig lächelnden Herstellern nutzen .

  17. 17

    Herzlichen Dank für den Bericht,der uns zeigt, wie man von der Industrie betrogen werden kann.
    Um Orangensaft zum Frühstück zu trinken, mache ich mir seit drei Jahren die Mühe und presse meinen Saft aus Orangen selbst. Ist zwar aufwendiger und etwas teurer, aber man gönnt sich ja sonst nichts Gutes.
    Frage: wie verhält es sich mit den Säften, die aus den im eigenen Garten geernteten Äpfeln in einer Lohnmosterei hergestellt werden?

  18. 18

    Wie immer ein sehr informativer Bericht. Manchmal hat es mich eben überkommen und dann wollte ich mal einen Saft trinken, da der selbstgemachte eben lange dauert. Aber immer wurde ich enttäuscht, der schmeckte nicht, wie ich dachte. Nun weiß ich noch mehr und besser, danke. Ich senden den link auch immer weiter an meine Söhne.
    Schöne Woche und liebe Grüße
    margit

  19. 19

    Ja, gibt es denn immer noch Leute, die wirklich glauben, was ihnen die Lebensmittelindustrie verspricht? Diese baut darauf, dass „die Dummen nicht aussterben“. Wenn man sich im Bekanntenkreis umhört, jeder ernährt sich angeblich gesund, wenn man aber nachfragt, kann man manchmal bloß den Kopf schütteln über soviel Ignoranz. Ich trinke schon lange keinen fertigen Orangensaft mehr, weil mir schon vor längerer Zeit aufgefallen ist, dass die alle gleich schmecken. Bei uns gibt es seit Jahren zum Sonntagsfrühstück frisch gepressten Saft aus Orangen, Grapefruits und Zitronen. Was anderes kommt mir nicht auf den Tisch.

    Auch Fertiggerichte gibt es bei mir nicht mehr. Ich koche zwar nicht besonders gut, aber ich achte schon darauf, dass es immer frische Lebensmittel, vor allem Gemüse nach Saison, sind, die ich verarbeite. Diese ganzen chemischen Zusätze in den Gerichten verderben einem bloß den Appetit, man weiß ja bald gar nicht mehr, wie die einzelnen LM wirklich schmecken. Ich hatte z.B. neulich erst eine Diskussion mit meiner 80jährigen Mutter, als ich mit ihr beim Einkaufen war. Sie legte ein paar Päckchen Fertigsoßen in ihren Einkaufskorb. Auf meine Frage, was das solle, ob sie nicht wisse, dass da lauter Chemie drin ist, gab sie mir zur Antwort, ohne die kriegt man ja keinen Geschmack in die Soße. Daraufhin hab ich sie gefragt, ob sie das jemals ausprobiert habe, da guckte sie mich mit großen Augen an. Sie schaut ständig Kochsendungen im Fernsehen, keiner von den Köchen nimmt diese Fertigsoßen, aber das stört sie nicht. Aber sie behauptet, sie würde auf ihre Gesundheit achten und gesund kochen. Da sieht man mal, wie sehr die meisten Leute das schon verinnerlicht haben, was einem die LM-Industrie vorgaukelt. Aber wir haben es ja eigentlich selbst in der Hand, wir wissen es ja, aber die meisten handeln nicht danach. Es ist schon frustrierend. Aber ich gebe nicht auf, ich versuche es in meiner Familie immer wieder und hoffe, dass es irgendwann mal „Klick“ macht.

  20. 20

    Danke für diesen aufschlußreichen Bericht.
    Ich bin nur froh,daß ich schon immer lieber frisches Obst verzehrt habe. Obstsäfte kaufe ich gar nicht.

  21. 21

    Sehr geehrter Herr Gräber, zunächst herzlichen Dank für Ihre informativen Berichte. Leider werden sie hauptsächlich von solchen gelesen ,welche bewußt auf ihre Gesundheit achten. Ich werde versuchen ,in meinen Bekanntenkreis auf Sie aufmerksam zu machen .

  22. 22

    Sehr geehrter Herr Gräber ! Danke für Ihre wertvollen Informationen. Leider vermisse ich solche über die „Volkskrenkheit Nr.1„ Borreliose.Ich selbst bin schwerstbetroffen, in meinem Umfeld ist inzwischen jeder 3. davon betroffen.(im landwirtschaftlichen Bereich)
    Vielleicht habe ich auch etwas versäumt und Sie haben schon darüber berichtet?
    Am Donnerstag, d.3.5. um 20 Uhr auf ARTE und am Mittwoch, d.30.5. auf SWR kommt eine der bisher umfangreichsten Dokumentatinonen über diese höllische,totgeschwiegene Erkrankung im Fernsehen. Titel:Zeckenborreliose-unterschätzte Gefahr oder eingebildetete Erkrakung. BItte diese Information DRINGEND weitergeben.
    Freundliche Grüße Cosima A.

  23. 23

    Danke, Herr Gräber, aufschlussreiche Info! Aber welchen O-Saft kann ich denn bedenkenlos trinken? Nur selbst gepresst (Bio) damit ich die Chemie nicht mit entsafte? Wie sieht es mit Saft aus Glasflaschen aus? Von einem örtlichen Saft-Bauern? Kauft auch er zu? Und das ist dann auch wieder „gepanscht“? Und warum müssen diese ganzen Stoffe nicht deklariert werden? Leitungswasser ist verunreinigt (Spuren von Medikamenten etc). Ich würde mich über Tipps freuen! Liebe Grüße Claudia

  24. 24

    Hallo Herr Gräber,

    gern lese ich Ihre Berichte, sie sind immer wieder höchst interessant. –
    Etwas Wichtiges hat mir trotzdem gefehlt: Wieviel Früchte kann der Magen innerhalb eines „natürlichen Zeitraumes“ verarbeiten?
    Wer großen Appetit auf eine Frucht hat, isst vielleicht 2-3 Früchte (Banane, Apfel, Orangen…). Danach ist der Mensch gesättigt von der Frucht und mag keine mehr zu sich nehmen.

    Wer Früchte selbst auspresst, weiß, wie wenig Saft eine Frucht, z.B. Orange von sich gibt. Würde man diese (geringe) Saft-Menge von einer Orange trinken, wäre der Körper überfordert. Warum? Es fehlt das Fruchtfleisch, also das Drumherum, was der Körper braucht, um die Frucht verdaulich (Bereitstellung von Enzymen usw.) zu machen.
    Wir aber trinken munter ohne nachzudenken den Saft von 8-10 „frisch“ gepressten Orangen, weil erst mit dieser Menge das Glas voll ist. Welche Gaststätte würde 2 cm Orangensaft = 1 Orange abgeben?

    Lange Rede kurzer Sinn: Man sollte deswegen immer 1/3 Orangensaft mit 2/3 Wasser mischen.

    Liebe Grüße Gundula

  25. 25

    Danke für diesen interessanten Beitrag. Ich lebe schon seit bald 20 Jahren nach den Richtlinien von Herr Schaub. Es geht mir blendend. Er vertritt ihre Meinung auch bezüglich den Säften. Dieser Beitrag hat es wieder einmal bestätigt. Liebe Grüsse A.Obi

  26. 26

    Das ist auch der Grund dafür, warum Säfte aus dem Tetra-Pack dick machen, während ein frisch gepresster Obst- oder Gemüsesaft eine Wohltat für den Körper ist.

  27. 27

    Ein sehr guter Artikel.

    Danke, lieber Renè

  28. 28

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    nur in Kürze: die Recherche begrüße ich, aber sie zielt zu kurz…welche „Saftorange“ ist es Wert gegessen oder getrunken zu werden?
    Auch bei der Fruchtproduktion ist Gewinnmaximierung eine Maxime.
    Mit freundlichen Grüßen

    Bai Lan De

  29. 29

    Ja – gesund isser der Orangensaft. Schön. Nur komisch, dass immer wenn ich mein Vitami-C-Konto verbessern wollte, mit selbst, frisch gepressetem O-Saft immer kurz danach – trotz Zähneputzen mit Bürste und Seide – eine Menge kariöse Löcher in den Zähnen zu finden waren – an Zahnhälsen. Ganz schlimm wars als ich mir mit O-Saft o. Zitr.- o. Grapefr.-Saft und Quark was Leckeres mixte – da waren so schlimme Schäden, dass selbst mein Zahnarzt erschrocken ist und mich dringend warnte – und 8 Zähne überkronte.

    Vielleicht wäre das mit Chemiesaft nicht passiert…

    Lustig fände ich ein Saft-Rate-Quiz. Nach was riecht es, – schmeckt es. Und wer errät die Lösung – vielleicht bei G. Jauch ???

  30. 30

    Hallo Whelmut,

    genau das meine ich – die Schäden an den Zähnen – die durch das Trinken des Saftes entstehen (können). Kaum jemand isst auf einmal mehr als 2 bis 3 Orangen, weil das die Zähne nicht mitmachen ((Fruchtsäure „zieht“ in den Zähnen, Folge: die Zähne tun weh). Aber getrunken werden problemlos 10 Orangen als Saft. – Das ist Irrsinn! Deshalb sollte kein(!) Saft getrunken sondern die Frucht als Ganzes genossen werden! Wenn die Zähne weh tun (geht auch bei den sog. „Edeläpfeln“ meiner Kindheit mit viel Fruchtsäure), isst man schon freiwillig nicht mehr als eine Frucht.

    Saft ist nichts Vollwertiges, nur die ganze Frucht ist es…

    Bitte, Herr Gräber, weisen Sie doch gezielt auch darauf hin, nicht nur auf den Fruchtsaft, der soooo gesund ist.

    Und: Saft sollte man kauen, nicht hinunter schlucken. So wie man auch Essen trinken sollte (d.h. einspeicheln und zerkleinern, bis es flüssig ist).

    Danke. Gundula

  31. 31

    Danke für den hervorragenden Bericht über den
    Orangen-Direktsaft. Hat mir die Augen geöffnet.
    Was ist eigentlich mit anderen Direktsäften, z.B.
    dem gut schmeckenden Karottensaft mit Honig vom Aldi? Ich frage mich nämlich, wozu da der Honig drin ist, etwa auch zur versüssung des durch Sauerstoffentzug ansonsten fad schmeckenden Saftes?
    Grüße , Peter

  32. Einen Orangensaft ohne Orange und ohne Saft, bitte | Schnanky
    Freitag, 27. April 2012 9:51
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    […] nach was ich in Deutschland suchen musste. Also auf ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten… weiterlesen (Quelle: René Gräber – 17.04.2012 – Natur heilt) Bewerten: Share […]

  33. 33

    Unglaublich…interessanter Artikel! Ich bin übrigens ein Freund des Mixers. Bei mir wird Obst meist mit Joghurt oder Buttermilch püriert, da es die Süße des Obstes etwas neutralisiert. Perfekt im Sommer!

  34. 34

    Ich schließe mich den obrigen Kommentar an. Mix mir schon lange meine eigenen Smoothies. Besser ist es.

  35. 35

    Ein Artikel über die „Saftindustrie“ ist zwar aufschlußreich und auch sehr interessant, jedoch für mich persönlich ohne Belang! Warum? Ganz einfach: Weil ich meinen O-Saft sowie alle anderen Säfte selber zubereite. Es gibt sehr gute Entsafter für Frischsäfte und es gibt sog. Heißentsafter. Beide sind geeignet für Obst, Gemüse, Kräuter etc. Egal ob pur nach Sorte, je nach Geschmack kombiniert, nach Region, Saison, zum Sofortverzehr und/oder Aufbewahren…
    Einfach mal Ausprobieren, Freunde zum Verkosten einladen und die Idee weiterempfehlen. Es lohnt sich!
    Wer braucht da noch die Multis aus der Saftbranche mit ihren aromatisierten Multi-Zucker-Lügen?
    p.s.:
    Leider viel zu viele, denn:

    …die den Gästen in geblähte Nasen,
    was sie wünschen, leicht und lustig blasen.
    Und zugleich erscheint auf einem Schild
    des Gerichtes wohlgetroffnes Bild
    Viele Hunderte, um nicht zu lügen,
    speisen nun erst wirklich mit Vergnügen.
    (Auszug aus: Der Aromat von Chr. Morgenstern)

  36. 36

    Mein Gott da bleibt einem der Kiefer unten. Wir sind vor 30 Jahren nach Brasilien ausgewandert und verdienen unseren Lebensunterhalt mit einer grossen Orangenplantage. Niemals haetten wir gedacht das unsere Fruechte so verpanscht werden. Wenn das so ist, dann kann man ja nichts mehr essen oder trinken, was aus der Tuete, aus der Buechse,aus dem Glas oder sonst irgendwelcher industriellen Verpackung kommt.

  37. 37

    Das ist wohl eine der besten Abhandlungen über die wahren Hintergründe zum Orangensaft, die ich im Internet finden konnte, dank für diese Ausführungen.

    Ganz eindeutig: Die Lebensmittelindustrie gaukelt immer das Gute und Schmackhafte vor, doch einem wird schon schlecht, wenn man nur die Inhaltsstoffe auf der Verpackungsrückseite ansieht.

    Dass nun auch bei Orangensaft (und auch die anderen Fruchtsäfte aus Tetra Pak und Co) „gepanscht“ wird, ist mir nicht neu, aber über die nachträgliche Aromatisierung, ob nun mit naturidenten oder künstlichen Aromen, wusste ich nicht Bescheid. Danke für die Aufklärung.

    P.S. Dann ist doch immer noch der beste Weg, sich ein wenig Zeit zu nehmen, und seinen Orangensaft direkt frisch zuhause auszupressen. 🙂

  38. Einen Orangensaft ohne Orange und ohne Saft « Vollwert Blog
    Sonntag, 11. November 2012 15:07
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    […] 11. November 2012 von sommerwind in News/Presse. Hinterlasse einen Kommentar Was Sie über abgepackten und abgefüllten Orangensaft noch nicht wussten Sharen mit:Gefällt mir:Gefällt mirSei der Erste dem dies […]

  39. 39

    > Dieser Sauerstoffentzug entzieht dem Saft jedoch auch die Aromastoffe.

    BULLSHIT!
    Wer das glaubt, ist zu dumm um sich morgens die Schuhe zuzubinden.

    Da muss man schon *null* Peilung von Chemie und überhaupt irgendwas haben, um das zu glauben.

    Es ist tatsächlich so eine schwachsinnige Aussage, dass da auch stehen könnte “Schimpansen springen auf dem Mond im Kreis. Deswegen… Aromastoffentzug!”

    Geh ’ne Therapie machen. Du hasst die Grenze zwischen Realität und Wahnvorstellungen nicht mehr erkennen. Dein Text vermengt beides als wärs eins.
    Das ist sehr gefährlich! Denn so verlierst du die Fähigkeit, die Zukunft vorauszusagen. Also der ganze Zweck deines Hirns. Und das führt über kurz oder lang zu schwerer Existenzschädigung.

  40. 40

    @ barefoot
    Ein wirklich toller Kommentar. Er zeugt von Reife und Einfühlungsvermögen. Ich gehe einmal davon aus, dass Sie mit der von Ihnen angegebenen Psychotherapie-Webseite in Verbindung gebracht werden können oder sogar der Betreiber sind. Denken Sie wirklich mit Ihrer Argumentationsweise hier auch nur einen Klienten zu finden? Eher springen Schimpansen auf dem Mond im Kreis und üben Sauerstoffentzug.
    Zur Rubrik „null Peilung und Chemie“: Nicht der fehlende Sauerstoff im Safttank sorgt für das Verschwinden der Aromastoffe, sondern die Verarbeitung des Safts, bei der im Tank ein Vakuum erzeugt wird. Durch das Absaugen der Luft werden auch die Aromastoffe, die überwiegend einen volatilen Charakter haben, mit aus dem Saft entfernt. Ein isolierter Sauerstoffentzug wäre auch möglich, aber zu teuer bei den großen Mengen an Saft. Dazu kämen Tütchen mit reduziertem Eisen zum Einsatz, die aber auch großenteils mit Aktivkohle gefüllt sind, was sich wieder auf die Aromastoffe negativ auswirken kann. Ein einfaches Erzeugen eines Vakuums ist bei den großen Mengen einfacher und billiger, aber mit dem erklärten Nachteil behaftet. Dies ist der Grund, warum die Duft-Chemiker kommen müssen und preiswerte künstliche Aromastoffe dazu geben. Natürliche Aromastoffe sind ca. 10 mal so teuer wie die chemischen.

    Hier noch ein paar Webseiten mit null Peilung in der Chemie, die auf diesen Sachverhalt eingehen:
    en.wikipedia.org/wiki/Orange_juice
    newyorker.com/online/blogs/books/2009/05/ask-an-academic-orange-juice.html und im Text schon erwähnt civileats.com/2009/05/06/freshly-squeezed-the-truth-about-orange-juice-in-boxes/

    Als letztes noch eine für mich interessante Aussage von Ihnen: Können Sie die Zukunft voraussagen? Das fände ich toll. Ich kann es nicht. Aber ich kann voraussagen, dass solch rüden Kommentare, wie von Ihnen, „über kurz oder lang zu schwerer Existenzschädigung“ führen können. Der Grund: siehe oben. Also, beim nächsten Mal wärmer anziehen und vor allem die Socken nicht vergessen. Dann brauchen Sie nicht „barefoot“ zu kommen.

  41. Orangen-Zoff » eBalance.ch Heinrich von Grünigens Blog
    Mittwoch, 6. März 2013 16:53
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    […] Aber die Sache, um die es hier geht, hat für einmal nichts mit Kalorien und mit Zucker zu tun, sondern mit der Redlichkeit der Anpreisung. Der Fall spielt sich in Amerika ab. Dort haben Konsumenten-Organisationen in Missouri den CocaCola-Konzern verklagt, mit dem Vorwurf der Täuschung: sein Orangensaft “Minute Maid” (der auch hierzulande in den Regalen und Getränkeautomaten zu finden ist) werde fälschlicherweise als “100% natürlich”, “frisch geprest abgefüllt”, “nicht aus Konzentrat” und “ohne Zusatzstoffe” angepriesen […]

  42. 42

    […] jetzt 120 Kalorien nach Fruktoseeinnahme an der Reihe. Das wäre ein Glas handelsüblicher Orangensaft mit gesundem Zucker. Da Zucker zur Hälfte aus Glukose und Fruktose besteht, werden 60 Kalorien […]

  43. 43

    […] aus verschiedenen Gründen nicht empfehle. Warum? Dazu schreibe ich hier ausführlicher: Einen Orangensaft ohne Orange und ohne Saft, bitte und Dumm durch Energy Drinks, Kaffee & […]

  44. 44

    […] knapp 3 Jahren hatte ich einen Beitrag zur Gesundheit und Güte von Orangensaft veröffentlicht: Einen Orangensaft ohne Orange und ohne Saft, bitte. Darin versuchte ich zu erörtern, wie groß die Kluft ist zwischen dem Anspruch der […]

  45. Frischer gepresster Orangensaft: eindeutig der beste!
    Sonntag, 8. Februar 2015 11:18
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    […] { googletag.display('div-gpt-ad-1402751066764-0'); }); Einen Orangensaft ohne Orange und ohne Saft, bitte – NaturHeilt.com Blog Wenn man diesen Artikel liest, kann man danach gut auf Orangensaft aus dem Handel verzichten … […]

  46. 46

    Traurig ist aber eigentlich, dass es genug menschen gibt die glauben an das Gute in den abgepackten Lebensmitteln. Auch in einem Erdbeerjoghurt sind keine Erdbeeren. Wenn man das Leuten auf der Straße mitteilen würde, denke ich, es wären über die Hälfte geschockt und angeekelt was wirklich enthalten ist. Da ist eine genaue Ernährungsberatung definitiv sinnvoll und gibt viele gute Tipps für eine gesunde und ausgewogene Ernährung !:-)
    Lg

  47. 47

    also um so ehr ich lese um so mehr könnte ich kotzen wenn ich lese mit welchem Dreck wir versorgt werden und das noch als natürlich oder naturidentisch usw bezeichnet wird. bei mir kommt der „Fertigfutter-dreck“ jedenfalls nicht mehr auf den Tisch auch wen ich mit der kleinen EU Rente nicht das teuerste kaufen kann dann aber zumindest weniger Fleisch dafür aber in Bioqualität und viel Gemüse und Obst

  48. 48

    Hallo,
    ja, da hab ich doch die Erklärung warum ich „frische“ Orangen und selbst gepressten Orangensaft vertrage, abgepackten Saft allerdings nicht.
    Danke für die Aufklärung.

  49. 49

    Danke für den tollen Artikel. +1!

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