Grippeschutzimpfung – Lassen Sie es lieber!
Winterzeit ist Grippezeit. Deshalb empfehlen Ärzte allen Personen ab 60 Jahren, sich schon im Herbst mittels Grippeschutzimpfung vor den gefährlichen Grippeviren zu schützen. Denn laut Robert-Koch-Institut konnten seit 2001 während der Grippesaison allein in Deutschland 5.300 influenzabedingte Todesfälle verhindert werden.
Diese Zahlen beruhen allerdings auf zwei Studien, die nicht die durch Influenza hervorgerufenen Todesfälle bewerten, sondern die Gesamtsterblichkeit beziehungsweise die Todesrate bei allen Atemwegserkrankungen einbeziehen. Die Werte wurden dennoch zusammengerechnet und ergaben eine 30-prozentige Reduzierung der tödlichen Grippeinfektionen.
Allerdings ist es nicht unbedingt sinnvoll, den Mittelwert aus diesen beiden sehr unterschiedlichen Studien anzugeben. Auch hat die eine Untersuchung eine Verminderung der Sterblichkeit um unwahrscheinliche 50 % ergeben, ohne auch nur die tatsächliche Zahl der tödlichen Grippefälle mit einzubeziehen.
Frei nach dem Motto „Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ führten Kritiker nun aktuelle Studien durch, die diese hohe Erfolgsrate überprüfen sollten. Denn es fehlen bisher nicht nur nach dem Zufallsprinzip erstellte Kontrolldaten, auch wurden viele Faktoren nicht ausreichend beachtet.
Heraus kamen bei den neuerlichen Untersuchungen einige Ergebnisse, die den hohen “Grippeschutz” durch eine Grippeschutzimpfung nicht bestätigen konnten. Beispielsweise konnte gezeigt werden, dass die Sterblichkeitsrate trotz Grippeimpfung gerade bei älteren Personen kaum gegeben ist.
So lag bei einer zufallsbedingt kontrollierten Studie die durch Blutproben diagnostizierte Influenza von über 70-jährigen bei 5,2 % gegenüber einer Rate von 6,8 % bei Personen, die nur ein Placebo erhalten hatten. Bei jüngeren Probanden hingegen war der Effekt der Impfung etwas deutlicher.
Eine groß angelegte Observationsstudie fand weiterhin heraus, dass das Sterberisiko von Geimpften zwar fast halbiert gegenüber nicht geimpften Personen während der Grippesaison ist. Doch dies trifft auch auf die Influenza-freie Zeit zu. Die Autoren sprechen deshalb von einem „healthy user effect“. Dies bedeutet, dass Patienten, die sich impfen lassen ohnehin mehr auf ihre Gesundheit achten, als nicht geimpfte Personengruppen und dadurch seltener erkranken. So sinkt auch die Mortalitätswahrscheinlichkeit.
Wurden Faktoren wie sozioökonomischer Status und Hilfsbedürftigkeit bei einer Studie mit einberechnet, so ist das Sterberisiko statistisch nicht mehr auffällig gegenüber den Personengruppen vermindert, die sich nicht impfen lassen.
Bei ambulant erworbener Pneumonie, der Lungenentzündung, die oft durch Influenzaviren hervorgerufen wird, gab es eine ähnliche aktuelle Studie. Auch diese zeigte keinen statistisch signifikanten Impfschutz, wenn einzelne Faktoren berichtigt wurden.
Um nun die tatsächliche Wirkung der Grippeschutzimpfungen aufzuzeigen, sind viel weitere medizinische Studien nötig, die die Placebokontrolle und eine zufällige Auswahl der Patienten mit einschließen. Denn die Annahme, eine Impfung würde die Sterberaterate um bis zu 50 % senken, ist so nicht haltbar.










Montag, 19. Januar 2009 18:25
[...] Doch wie immer ist das nicht nur die halbe Wahrheit, sondern keine Wahrheit. Warum das so ist lesen Sie in meinem Beitrag: Grippeschutzimpfung. [...]
Dienstag, 27. Januar 2009 23:26
[...] Themen behandelt, die kritisch hinterfragt werden, wie zum Beispiel die Sinnhaftigkeit von Grippeschutzimpfungen oder die zweifelhaften Machenschaften der [...]
Mittwoch, 18. März 2009 14:57
Hallo! Ich habe mich 1981 das 1. und letzte Mal gegen Grippe impfen lassen. Durch diese Impfung bekam ich eine echte Grippe (im Blut nachgewiesen das es diese Viren von der Impfung waren). 1/2 Jahr später fingen Gesundheitsprobleme an, mit denen ich heute noch zu kämpfen habe. Für die Schulmediziner hieß es irgendwann “Psychosomatisch”. Inzwischen weiß ich, belegt von 2 Ärzten für Naturheilkunde, das meine Beschwerden von der Grippeimpfung kommen, ein sogenannter Impfschaden. Nie wieder Grippeimpfung, da stimme ich Herrn Gräber voll und ganz zu. Bei anderen Impfungen bin ich auch vorsichtig. Keine Zeckenimpfung, dafür habe ich Globulis wenn es wirklich mal dazu kommen sollte wie für viele andere Beschwerden auch. Die Homöopathie hat da einiges zu bieten, da lasse ich die Finger von den Impfungen. Muss aber jeder selbst wissen was er tut.
Liebe Grüsse
Mittwoch, 2. September 2009 14:37
[...] Eine Milliarde Euro sind für die bundesweite Impfung eingeplant. Und der geringe Antigengehalt führt nicht dazu, den Preis in Grenzen zu halten, im Gegenteil: Mit 18 Euro pro Impfung liegt dieser deutlich über den Kosten für eine saisonale “normale” Grippeschutzimpfung. [...]
Donnerstag, 3. September 2009 7:33
[...] der Entwicklung einer Grippeschutzimpfung wird seither fieberhaft [...]
Samstag, 3. Oktober 2009 14:52
[...] ausgerichtet seien. In New York wird die Entscheidung wiederum anders begründet. So sei diese Grippeschutzimpfung unerlässlich für den Schutz zahlreicher Menschenleben, da die Mitarbeiter sich bei einer [...]
Mittwoch, 14. Oktober 2009 20:48
[...] der Mantel des Schweigens gebreitet. In diesem Zusammenhang sollte endlich auch einmal über den Nutzen der Grippeschutzimpfungen diskutiert werden, denn deren Nutzen wird neueren Studien [...]
Mittwoch, 21. Oktober 2009 7:29
Alles redet derzeit über Wirkverstärker im Schweinegrippen-Impfstoff, aber als ich mich vor Kurzem gegen die saisonale Grippe impfen lies und erstmals eine heftige Rötung an der Impfstelle hatte, habe ich mir den Beipackzettel vom GSK-Impfstoff näher angesehen und auch hier den Wirkverstärker vorgefunden. Scheinbar ist es inzwischen üblich, den Profit durch Zusatz von Wirkverstärkern zu erhöhen.
Donnerstag, 29. Oktober 2009 16:27
[...] auf 65%. In Deutschland will sich inzwischen sogar nur noch rund ein Viertel der Bevölkerung die Grippeschutzimpfung [...]
Freitag, 30. Oktober 2009 12:48
[...] Grippeschutzimpfung – Lassen Sie es lieber! [...]
Mittwoch, 4. November 2009 17:16
Gibt es jemanden, der diesen Satz versteht?
Zitat:
“Beispielsweise konnte gezeigt werden, dass die Sterblichkeitsrate trotz Grippeimpfung gerade bei älteren Personen kaum gegeben ist.”
Donnerstag, 5. November 2009 8:40
Man muss sich bewußt sein , dass der Impfstoff mit Quecksilber zur Haltbarkeit versetzt ist !!.Er ist nicht für Kleinkinder geeignet.Was er bei Schwangeren anrichtet weiss noch keiner.
Donnerstag, 5. November 2009 9:31
Quecksilber habe ich schon seit 40 Jahren in mir, da ich gut mit Amalgam bestückt wurde. Auch esse ich gern Basmati-Reis und exotische Früchte.
Da werden mir ein paar zusätzliche Milligramm sicherlich nicht noch mehr schaden.
Dienstag, 10. November 2009 2:16
Ich frage mich allen Ernstes was Menschen, Naturheilpraktiker und Gesundheitpädagogen die sich zum Ziel gesetzt haben wollen mittels Naturheilmittel zu helfen mit derartigen Artikeln bezwecken möchten.
Verunsicherung ?? populistisch wirksame Darstellungen über die Unzulänglichkeiten der Medzin…. um das eigene Produkt zu verkaufen?? dann sind sie nicht besser als die vielfach kritisierten Bank- und Industriemanager…. im Vordergrund steht der eigene Profit. Mit seitenlangen Artikeln die lediglich weitere Unsicherheiten zur Folge haben wird nicht geholfen.. Man frage sich, wie man wirklich Hilfestellung u.a. durch Naturheilmittel leisten kann. Mal drüber nachdenken.
Mittwoch, 9. Dezember 2009 12:11
[...] eine in British Columbia durchgeführte Studie hat ergeben, dass die saisonale Grippeschutzimpfung das Risiko an H1N1 zu erkranken verdoppelt. Ältere Personen hingegen, die allgemein ein höheres [...]
Freitag, 18. Dezember 2009 14:13
zu Herrn Neeb:
Also die oben erwähnte Studie erschien im British Medical Journal. Also klar eine “populistisch wirksame Darstellung”?
Was das bezwecken soll?
Für mich ist ganz klar: keine Grippeschutzimpfung, weil diese keinen Vorteil bietet!
Samstag, 26. Dezember 2009 14:24
Britta Kresse Heilpraktikerin
…jeder der sich über´s Impfen informieren will und wie es wirkt, müsste ja auch erst mal schauen um was es sich bei den Zusatzstoffen handelt und wiso. Dafür gibt es eine Rote Liste. Die meisten Impfungen enthalten leider Quecksilber und Formaldehyd. Natürlich wird die Menge nur als Spuren bezeichnet…und warum? Um die Erreger abzuschwächen heisst es. Ob das Immunsystem dabei auch schwer abgeschwächt wird scheint egal, obwohl mann ja gerade das Immunsysten damit verbessern will…irgendwie paradox…
Sollen wir wirklich glauben, daß Erreger nur mit Gift abgeschwächt werden können und das Gift nun in Form von Nanopartikeln noch besser wirkt??? Es ist also jetzt kleiner und geht noch ein bisschen tiefer, schadet also noch ein wenig mehr, verteilt sich besser und ist schwieriger nachzuweisen. Und das soll unsere Gesundheit erhalten!? Vorsorglich nehme man lieber etwas Gift und Erreger um nicht daran zu erkranken obwohl es doch so tolle immunstärkende Naturheilmittel gibt ohne Gift.
Ich finde diese Denkweise einfach nur pervers.
Wenn ich diese Denkweise auf die Erziehung eines Kindes beziehe wo es z.B. lernen soll wie es heile und sicher über die Hauptstrasse kommt, wäre wohl die schulmedizinische Methode es erst einmal auf die Strasse zu schubsen, damit es einen Schreck und vielleicht nur ein paar Prellungen bekommt um daraus zu lernen anstatt ihm zu sagen gehe nur wenn du nach rechts und links geschaut hast und die Strasse frei ist…
Was sagt nun die Statistik? Wer beurteilt nun wie es besser funktioniert hat?
Wessen Immunsystem lernt besser sanft und weches braucht es nun brutal?
Jeder fühlt seinen Körper anders (zwar ähnlich, aber anders)
Machen sie sich über Ihren Körper und seine Funktionsweise ruhig auch selber schlau, anstatt es nur den Medizinern zu überlassen. Wir sind individuell verschieden und nicht wie ein Auto mit immer der selben Serienaustattung.
Dadurch reagiert auch jeder Körper anders, jeder hat seine individuelle Vorgeschichte und Schwächen und Stärken, die er am besten selbst kennt. Beobachten sie sich selbst.
Donnerstag, 7. Januar 2010 15:04
Hallo, ich habe mich letztes Jahr im Oktober impfen laßen, und kann nur sagen nie mehr wieder.Ich habe derart gesundheitlich Probleme. Es ist als hätte ich den Teufel im Laib. Mein Blutdruck geht hoch es wird aber sonst nichts gefunden. Ich hatte auch einen Infekt, aber durch die Impfung kam er nicht richtig raus. Ich war jetzt schon ein paarmal im Krankenhaus. Ich weiß für mich nie wieder.
Liebe Grüße
Dienstag, 22. Juni 2010 13:58
[...] Selbst Experten können bei Auftreten eines neuen Grippevirus nicht abschätzen, wie gefährlich diese Mutation tatsächlich wird. So prognostizierte das renommierte Robert-Koch-Institut für die Schweinegrippe bis zu 70.000 Todesfälle in Deutschland. Natürlich muss rechtzeitig mit der Produktion von genügend Impfstoff für den Ernstfall begonnen werden. Da dessen Herstellung jedoch drei bis sechs Monate dauert, sollte man diesen Zeitraum nutzen, um neue Erfahrungen auszuwerten. In diesem Zusammenhang lesen Sie auch unbedingt meinen Beitrag zur Grippeschutzimpfung. [...]
Dienstag, 22. Juni 2010 15:43
Vielen Dank fuer Ihre Schweinegrippe-Artikel. Ich bin 89 Jahre alt und habe nie eine Grippe-Injektion machen lassen, obwohl man sagt, dass Leute ueber 60 sich unbedingt impfen lassen sollten. Ich esse gesund, nehme Fischtrantabletten, Olivenblaetterextrakt und Schwedentropfen, also genuegend Abwehrstoffe ohne giftige Spritzen. Wichtig ist auch das Haendewaschen, hauptsaechlich nach dem Einkaufen in Kaufhaeusern.Ich wohne in Australien an der Sunshine Coast, geniesse also viel Sonne und frische Meeresluft!
Mittwoch, 30. Juni 2010 13:34
[...] Grippeschutzimpfung [...]
Montag, 12. Juli 2010 14:30
[...] Grippeschutzimpfungen bezahlt werden, die Studien zufolge einen Placebo-Effekt haben? [...]
Dienstag, 13. Juli 2010 18:13
[...] Grippeschutzimpfungen bezahlt werden, die Studien zufolge einen Placebo-Effekt haben? [...]