Mit Oregano und Johannisbeeren gegen die „gefährlichsten“ Keime wie MRSA

Virus

Wenn MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) im Krankenhaus „die Runde macht“, dann gerät die evidenzbasierte Schulmedizin vollkommen evidenzbasiert ins Schwitzen.

Denn diese gefürchteten antibiotikaresistenten Keime sind mit den üblichen schulmedizinischen Verfahren fast nicht zu therapieren.

In solchen Fällen könnte man auf die Idee kommen, die evidenzunbasierte Naturheilkunde zu Rate zu ziehen.

Denn hier gibt es evidenzbasierte Arbeiten aus der Naturwissenschaft, dass bestimmte natürliche Antibiotika nicht nur genauso effektiv sind wie die Chemokeulen der Pharmaindustrie, sondern darüber hinaus auch signifikant weniger mit dem Problem der Resistenzentwicklung zu kämpfen haben.

Ein paar mehr Informationen zu natürlichen Antibiotika habe ich hier zusammengetragen: Natürliche und pflanzliche Antibiotika: Schutz vor Infektionen und bakteriellen Erkrankungen.

Teebaumöl, das leider nur äußerlich zur Anwendung kommen kann, ist zum Beispiel so ein natürliches Antibiotikum, dass einen nachhaltigen Effekt gegen MSRA hat zeigen können.
In Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen hat die Firma Teutopharm eine Kombination von wilden Formen von Oregano (Origanum vulgare L.) und Schwarzer Johannisbeere (Ribes nigrum L.) auf ihre anti-bakterielle Wirksamkeit gegen MRSA-Stämme getestet. Die Kombination wird „Kremo058“ genannt.

Im Labor zeigte sich, dass alle Versuche eine starke Hemmung des Bakterienwachstums verursachten. Auswaschungsexperimente belegten dann, dass die Wirksamkeit eine bakteriostatische ist.

Das heißt, dass die MRSA zwar nicht abgetötet werden, aber an ihrer Vermehrung gehindert werden. Damit bliebe dem Immunsystem mehr Zeit, die Pathogene zu eliminieren, bevor sie aufgrund ihrer explosionsartigen Vermehrung zu einem gesundheitlichen Problem werden. Weiterführende Untersuchungen mit anderen Pathogenen haben noch zeigen können, dass die Kombination andere Stämme von Staphylococcus aureus, Pseudomonaden, Salmonellen und Yersinien hemmt.

Eine Mini-Pilot-Studie mit zwei Patienten, die mit der Kombination behandelt worden waren, zeigte bei beiden Patienten eine vollkommene Eliminierung von zuvor nachgewiesenen MRSA in deren Abstrichen aus dem Nasen-/Rachenraum. (Wirksamkeit von Kremo058 gegen Methicillin-resistente Staphylococcus-aureus-Bakterienstämme). Dieses Ergebnis wurde bereits nach nur einer Woche Behandlung erzielt.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachblüten oder Homöopathische Mittel:

Evidenzbasierte Schulmedizin = kein Interesse an der Heilung?

Ein überzeugter Anwender der Kombination scheint ein Heilpraktiker aus der Nähe von Bad Tölz zu sein – Horst Boss: MRSA-Erreger fürchten Wilden Oregano und Schwarze Johannisbeeren. Er ging sogar einen Schritt weiter und schrieb das Gesundheitsministerium an: MRSA Krankenhauskeime – Dagegen ist ein Kraut gewachsen (und der Bundesgesundheitsminister stellt sich taub…). In seinen Ausführungen auf seiner Webseite bringt er höchst interessante Informationen zu den Reaktionen auf diese neuen Erkenntnisse:

„Jetzt wollte man die Studie ausweiten und suchte dazu das Gespräch in Krankenhäusern und Seniorenheimen. Doch keine der Institutionen zeigte nur die geringste Bereitschaft (Hervorhebung v.m.). Der Grund sind die Leitlinien. Jeder Patient oder Alte, bei dem der MRSA-Erreger nachgewiesen wird, müsste danach sofort unter Quarantäne gestellt werden. Das würde die räumlichen Möglichkeiten sprengen. Genauso sieht es beim Krankenhauspersonal aus, ob Arzt, Krankenschwester, Bürokraft oder Reinigungspersonal. Viele tragen den Erreger bereits ständig in sich und müssten dann krank-geschrieben werden. Ob sie nun krank sind oder nicht. Schlagartig würde Raumnot und Pflegenotstand herrschen. Also steckt man den Kopf lieber in den Sand und nimmt das enorme Risiko weiterhin in Kauf. Nach dem Motto: Wer nichts weiß, muss auch nicht handeln. Und wer stirbt, der stirbt halt. Hauptsache Leitlinien-gerecht. Das sind mittlerweile unhaltbare Zustände. Mit Verantwortungsbewusstsein hat das längst nichts mehr zu tun. Nichtsdestotrotz wird weiterhin eine randomisiert kontrollierte Studie angestrebt.“

Damit scheint das Wort „evidenzbasiert“ nichts anderes zu heißen als „leitliniengerecht oder -treu“. Man muss zwar eingestehen, dass 2 Patienten nicht einer wissenschaftlich „sauberen“ Arbeit entsprechen. Statistisch ist eine Aussage mit nur 2 Teilnehmern ohne Plazebogruppe keinen „Pfifferling“ wert.

Aber wenn die Beobachtung gemacht wird, dass Heilpflanzen möglicherweise in der Lage sind, im Labor und/oder bei einer kleinen Gruppe von Probanden Problemkeime zu eliminieren, dann halte ich das für einen gewaltigen Grund, der Sache mittels sauberer Studien auf den Grund zu gehen.

Wie es aussieht werden Studien nur gemacht als wissenschaftliche Legitimation für profitable Chemokeulen. Steht aber eine Studie an, die die Heilfähigkeit einer natürlichen Substanz zum Objekt der Untersuchungen macht, dann ziert sich der gesamte schulmedizinische Apparat mit deren Durchführung und versteckt sich hinter selbst geschusterten „Leitlinien“.

Fazit

Wir haben mit der Kombination von Oregano und Johannisbeere ein mehr als vielversprechendes Rezept gegen MRSA. Von Seite der Behörden kümmert sich natürlich „ordnungsgemäß“ niemand darum, da es wohl keine Schecks von der Pharma-Lobby für eine Förderung solcher Medikamente zu erwarten gibt.

Vielleicht gibt es aber Schecks für eine erfolgreiche Verhinderung bei der Markteinführung? Denn ein solches Präparat würde den Markt für super-teure Spezial-Antibiotika vollkommen zum Erliegen bringen. Das darf nicht sein!

5 Wundermittel von René Gräber

René Gräber

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5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Kremo058 gibt es bei Dr. Pandalis zu kaufen, als Mundreinigungspastillen bzw. Reinigungswasser.
    Die Pastillen zum Lutschen, das Reinigungswasser zum Inhalieren bzw. bei Wunden zum Betupfen.

  2. Avatar

    Prinzipiell stimme ich den Aussage, die hier getroffen wurde, aus eigener Erfahrung zu. Ich habe mir auch 4-fach resistente Keime (Klebsielle pneumonie) eingefangen, und sie selbst jenseits der Schulmedizin erfolgreich bekämpft. Das zu einem mit einer pflanzlich basierten Stärkung meines Immunsystems (Darm) und der Behandlung mit kolloidalem Silber, was natürlich nur an Schleimhäuten funktioniert.
    Der Schluss jedoch, den vermeintlichen Markt für super teure neue Antibiotika, den gibt es nicht. Letztes Jahr ist der letzte große Pharmakonzen aus der Entwicklung ausgestiegen. 2 Gründe:
    1. extrem teure Entwicklung, die mit großer Wahrscheinlichkeit ein Minusgeschäft wird. Ein neues Super-Antibiotikum müsste höchst restriktiv eingesetzt werden, was allen Unternehmens- und Verkaufszielen widerspricht. Das Einschlagen auf die Pharmaind. ist etwas fehl am Platz. Hier sind wir an einem der wenigen Punkte, wo Markt nicht mehr funktionieren kann, weil zuvor völlig unverantwortlich seitens der Medizin und in ganz besonderem Maße der Tierzucht, wo man noch heute sogar Reserve-Antibiotika prophylaktisch einsetzt (!), alle Barrieren des sinnvollen Einsatzes niedergerissen wurden. Hier gibt es nur noch einen Weg. Hier muss der Staat zielgerichtet Universitäten oder andere Einrichtungen finanziell in die Lage versetzen, diese Forschung zu leisten. Und es braucht einen radikalen Stop aller vorbeugenden antibiotischen Behandlungen in der Massentierhaltung – am besten mit dem Ende der Massentierhaltung.

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    Ich bin chronisch krank (Kartagener-Syndrom) und habe schon einige akute Infekte (ca. 2-3 von 8-10 pro Jahr) mit Cystus und hoch dosiertem Vit C in den Griff bekommen, aus dem oben erwähnten Haus von Pandalis. Jetzt habe ich zum einen einen Flug von Teneriffa nach Frankfurt vor mir (mit Cystus-Lutschpastillen im Mund!!), andererseits wieder einmal eine Ohren-OP im Juli, also Krankenhausaufenthalt. Vielen Dank, Herr Gräber, mal wieder, für diese Info, die für mich jetzt zum rechten Zeitpunkt kommt, denn ich werde mir umgehend Kremo058 schicken lassen.

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    Katrin Melville-Roberts

    31. Mai 2020 um 13:27

    Vielen Dank für diesen wieder einmal sehr informativen Artikel . Ich finde aber , wie Ulrika, dieses ständige Einschlagen auf die Pharmaindustrie und andere “ Schuldige“ nicht immer zutreffend,häufig irritierend und kontraproduktiv. Ich kann den Frust verstehen, wenn für einen selbst ganz klare Zusammenhänge kein Gehör gefunden wird oder diese sogar bekämpft werden. Ich meine aber , dass man durchaus mit Kritik, aber etwas wenig Sarkasmus besser Netze und Systeme schaffen kann, um diese Sachverhalte zu untersuchen. Ich würde viele ihrer Artikel gerne noch weiter weiter leiten, würde bei manchem Empfänger durch den Zynismus aber leider das Gegenteil von Unterstützung erreichen.

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    Christian S.

    1. Juni 2020 um 15:03

    Hallo Herr Gräber,
    betr. Desinfektion von Händen, Gesicht und Hals-Nasen-Rachenraum: schon vor der „Corona-Krise“ hatte ich ein super Desinfektionsmittel. – Hypochlorige Säure. Wenn ich mir Basisches Aktivwasser herstelle, fällt es als „Nebenprodukt“ an. Der Geruch erinnert stark an Salzsäure.-Grrrr … wenn ich es Freunden o. Bekannten vorstelle und es mir dann mit der kleinen Sprühflasche in den Mund sprühe … es schmeckt nur ganz leicht sauer ! Aus der Fachliteratur erfuhr ich, dass es schon seit zig Jahren zB. in russ. Krankenhäusern angewandt wird.
    Ihre geschätzte Meinung dazu würde mich sehr freuen.

    Mit frndl. Güßen
    Christian S.

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