Chemotherapie mit Rückschlagwirkung: Viele Patienten erliegen der Chemo innerhalb von 30 Tagen

Die Fragwürdigkeit der schulmedizinischen Behandlung von chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Diabetes, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc., spiegelt sich in den „Erfolgen“ dieser Behandlungsstrategien wieder. Denn laut Statistiken nehmen diese Erkrankungen zu statt ab.

Hier noch nicht genannt sind Krebserkrankungen, deren Behandlung durch Chemotherapie, Bestrahlung und Operation bislang auch nicht die Ergebnisse liefert, die man von den so oft gefeierten „Durchbrüchen“ erwarten dürfte.

Was Patienten von diesen Durchbrüchen erwarten können, das habe ich in einigen Beiträgen zusammengefasst:

Selbstverständlich handelt es sich hier „nur“ um meine „Meinung“, die ich in den Beiträgen mit Fakten unterstützt zum Ausdruck bringe. Aber diese „Meinung“ wird seit neuestem durch weitere Fakten unterstützt und bestätigt.

Kalte Duschen für die Onkologie

Es gibt zwei Arbeiten, die zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre alt sind, und die in der Fachzeitschrift „Lancet Oncology“ veröffentlicht worden sind. Beide Arbeiten stellen die Therapie von Krebserkrankungen mit Zytostatika/Chemotherapeutika in ein Licht, wie es sonst nur esoterische Webseiten zu diesem Themenbereich vermögen. Und diese beiden Arbeiten sind massive Dämpfer für alle Jubelberichte der Pharmaindustrie zu ihren „lebensverlängernden und lebensrettenden“ Produkten zum Wucherpreis.

Studie 1

Diese Studie [1]  wurde in England durchgeführt und untersuchte die 30-Tage-Mortalität nach der Behandlung von Brust- oder Lungenkrebs mit Chemotherapeutika.

In dieser Studie wurden Daten von über 23.000 Patientinnen mit Brustkrebs und über 9600 Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs ausgewertet, die im Laufe des Jahr 2014 eine Therapie begonnen hatten oder bei denen ein neuer Therapiezyklus begonnen wurde.

Die Autoren berechneten dann die:

30-Tage-Mortalität nach Beendigung eines Therapiezyklus

Sie sahen, dass die 30-Tage-Mortalität bei beiden Krebsformen mit zunehmendem Alter zunahm. Interessant ist hier auch, dass die 30-Tage-Mortalität bei den Patienten signifikant höher ausfällt, die zum ersten Mal mit Chemotherapeutika therapiert wurden im Vergleich zu den Patienten, die bereits eine vorhergehende Therapie „überlebt“ hatten.

Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass es eine Reihe von Faktoren zu geben scheint, die für ein unterschiedliches Mortalitätsrisiko 30 Tage nach Therapie/Zyklus-Ende verantwortlich zu machen sind.

Mein Fazit: Die Gießkannenmethode, ein Medikament für Millionen, fordert bei Erkrankungen wie Brust- und Lungenkrebs geradezu das Unglück der Patienten heraus. Die klinischen Studien über die Wirksamkeit von Chemotherapeutika scheinen mit der evidenzbasierten Pathophysiologie von Krebserkrankungen wenig zu tun zu haben. Diese Studie ist somit ein weiterer Hinweis dafür, dass mit einer erhöhten 30-Tage-Mortalität nach chemotherapeutischem Therapiezyklus eine solche Therapie die Lebenserwartung der Patienten verkürzt, statt sie zu verlängern.

Dieser Befund steht im Einklang mit Beobachtungen, die ich vor etwas längerer Zeit in diesem Beitrag beschrieben hatte: Bekanntes Krebsmedikament: Mehr Schaden als Nutzen?

Avastin war zu diesem Zeitpunkt das teuerste und am meisten eingesetzte Zytostatikum. Es kommt unter anderem auch bei Brustkrebs zum Einsatz. Aber zum damaligen Zeitpunkt zeigte sich ab, dass die Substanz mehr schadete als nutzte und man von Seiten der Behörden daran dachte, sie vom Markt zu nehmen. Eine Verlängerung der Lebenserwartung der damit behandelten Patienten konnte nie gezeigt werden.

Studie 2

Auch diese Studie [2] wurde im „Lancet Oncology“ veröffentlicht und scheint damit ebenfalls vom Geruch der Esoterik befreit zu sein.

In dieser Studie wurden Patienten mit Knochenkrebs und unter 40 Jahren und vorausgegangener erfolgloser chemotherapeutischer Therapie entweder mit einer Dreierkombination von Chemotherapeutika behandelt oder als Vergleichsgruppe mit der Dreierkombination plus zwei weiteren Substanzen. Die verschiedenen Substanzen wurden nicht zeitgleich gegeben, sondern in verschiedenen Intervallen. Primäres Studienziel war das „ereignisfreie Überleben“ unter den verschiedenen Therapiestrategien.

Resultate: Insgesamt nahmen 618 Patienten aus 17 Ländern teil. 310 Patienten erhielten die Dreierkombi; 308 Patienten Dreierkombi +2 weitere Chemotherapeutika.

Der Beobachtungszeitraum belief sich auf über 60 Monate.

Insgesamt verzeichneten die Autoren 153 ereignisfreie Überlebende in der ersten Gruppe und 154 ereignisfreie Überlebende in der zweiten Gruppe.

Todesfälle gab es 101 in der ersten Gruppe und 92 in der zweiten Gruppe.

Daraus ergab sich, dass die Zahl der ereignisfreien Überlebensfälle zwischen beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede aufweisen konnte. Die Zahl der Nebenwirkungen jedoch nahm in der zweiten Gruppe signifikant zu.

Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass eine zusätzliche Gabe von Chemotherapeutika keine Berechtigung zu haben scheint, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass hier erhöhte toxische Prozesse beobachtet werden können, ohne die ereignisfreie Überlebensrate zu steigern.

Die Autoren fügen noch hinzu, dass diese Therapieform die Standardtherapie für Knochenkrebserkrankungen ist, und dass diese aufgrund der vorliegenden Ergebnisse überdacht werden muss.

Mein Fazit: Es ist nicht das erste Mal, dass die Schulmedizin bei Therapieversagen die Ursache dafür darin sucht, dass man wohl möglich nicht genügend Substanz in den Patienten hineingekippt hat. Ähnliches sehen wir auch bei Impfungen, deren Versagen darauf beruht, dass der Patient nicht genügend Auffrischungen über sich hat ergehen lassen.

In diesem Fall zeigt sich, dass das Bombardieren des Patienten mit weiteren Substanzklassen erfolgreich die Nebenwirkungsrate erhöht, ohne dabei signifikante therapeutische Effekte zu bewirken. Daraus könnte man vorsichtig ableiten, dass das gesamte Konzept der Krebsbehandlung mit Chemotherapeutika in vielen Fällen keine evidenzbasierte Basis mit sich zu bringen scheint.

Fazit

Nach mehr als 50 Jahren Krebsforschung und Krebsbehandlung scheint die Schulmedizin immer noch zu glauben, dass die Erde eine Scheibe ist und man nur ausreichend genug Chemotherapeutika zum Einsatz bringen muss, um sie rund werden zu lassen.

Säulen in der Therapie von Krebserkrankungen sind an erster Stelle die Verhinderung von Metastasen. Hierfür gibt es eine Reihe von natürlichen Substanzen von Mutter Natur (Ganoderma zum Beispiel hat hier einiges zu bieten), die praktisch nebenwirkungsfrei hier einiges zu leisten wissen.

Eine weitere Säule ist die Apoptose maligner Zellen, für die das Immunsystem zuständig ist. Auch hier gibt es eine lange Liste an natürlichen Substanzen, die in diesem Bereich gute Leistungen vorzuweisen haben. Chemotherapeutika dagegen schwächen das Immunsystem, was auch die Bereitschaft zur Apoptose herabsetzt und damit die Chancen für ein erneutes Aufflammen der Erkrankung erhöht.

Und eine dritte Säule ist die Verhinderung der Ausbildung von Blutgefäßen (Angiogenese) für die Tumorzellen. Auch hier gibt es natürliche Mittel und Wege, Tumorzellen zu ersticken beziehungsweise im Keim zu ersticken: Angiogenese oder: Wie esse ich gegen Krebs?

[1]     30-day mortality after systemic anticancer treatment for breast and lung cancer in England: a population-based, observational study – The Lancet Oncology

[2]     Comparison of MAPIE versus MAP in patients with a poor response to preoperative chemotherapy for newly diagnosed high-grade osteosarcoma (EURAMOS-1): an open-label, international, randomised controlled trial – The Lancet Oncology

Datum: Donnerstag, 6. Dezember 2018
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2 Kommentare

  1. 1

    Habe im September 2 Kolleginnen verloren die Chemo bekamen und es nicht überlebten. Satanszeug ist das. Statt das Immunsystem zu stärker zerstören die Pharmavertreter es!

  2. 2

    Ich habe bereits in den 80er/90er Jahren Freundinnen verloren, die nach einer Krebserkrankung massiv Chemo erhielten und obwohl damals abzusehen war, dass sie diese Tortur nicht überleben würden. Neben Anwendungen der Naturheilkunde, wie bereits im obigen Artikel erwähnt, kann ich nur empfehlen mit Zhineng Qigong anzufangen, aber sehr intensiv, nicht nur ab und zu. Die Selbstheilungskräfte des Körpers müssen gestärkt werden. Viele an Krebs erkrankte Personen haben ihre Lebensqualität verbessern können oder sind gesund geworden. Nachzulesen : Website … zhinengqigong-ev …..u.a. die Berichte von LehrerInnen .

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