Wenn der Arzt seiner eigenen Therapie misstraut

„Ich kenne die Weise, ich kenne den Text //

Ich kenn auch die Herren Verfasser //

Ich weiß, sie tranken heimlich Wein //

Und predigten öffentlich Wasser.“

Heinrich Heine – Deutschland, Ein Wintermärchen, Caput I

Das, was Heinrich Heine Mitte des 19. Jahrhundert über Moral und Politik des damaligen Deutschlands aussagte, scheint in der Schulmedizin von erstaunlichem Bestand zu sein. Hier geht es weniger um Politik. Vielmehr sieht die Doppelmoral des „Heilens“ Behandlungsmethoden vor, die als evidenzbasiert für den ganz normalen Patienten gedacht sind und als solche an ihn „verkauft“ werden, die aber der behandelnde Arzt sich selbst und seiner Familie nie antun würde. Hinter den Kulissen heilt er sich mit Methoden, über die er öffentlich heuchlerisch Entsetzen und Ablehnung vortäuscht.

Von daher kann es nur spannend werden, einmal hinter diese Kulissen zu schauen und die wahre Meinung führender Ärzte und Wissenschaftler zur Frage zu hören, was sie auf jeden Fall vermeiden und was sie für sich als Therapie in Anspruch nehmen würden.

Psychiater die nie Antidepressiva nehmen würden

Dr. Joanna Moncrieff ist Hochschuldozentin an der University College London. Sie hat ein Buch geschrieben mit dem Titel: „The Myth Of The Chemical Cure“ (Der Mythos der chemischen Heilung). Sie sagt (übersetzt): „Ich praktiziere Psychiatrie seit 20 Jahren. Aufgrund meiner Erfahrungen sind Antidepressiva zu nichts zu gebrauchen. Ich persönlich würde sie auf keinen Fall einnehmen – nicht mal wenn ich selbstmordgefährdet wäre.“ (Interessant auch ihr Vortrag dazu: Joanna Moncrieff – The Myth of the Chemical Cure: The Politics of Psychiatric Drug Treatment). Damit liegt die Ärztin in ihrem Ton noch um einiges schärfer, als ich in meinem Beitrag „Antidepressiva – Lebensgefährliche Placeobos?„.

Ihre Einschätzung der Situation ist, dass die „Wissenschaft“ im Bereich der Psychologie und Psychiatrie chemische Produkte auf den Markt geworfen hat, die bestenfalls die Einstellung der Patienten zu ihrer psychischen Erkrankung ändern, nicht aber die Erkrankung selbst. Dazu kommt noch, dass die Reaktionen der Patienten auf die verabreichten Medikamente höchst unterschiedlich sein kann und nicht im Vorhinein voraussagbar. Paradoxe Wirkungen, wie zum Beispiel eine erhöhte Selbstmordneigung unter Antidepressiva, gehören zum therapeutischen Alltag. Im eben erwähnten Vortrag charakterisiert sie auch die Wissenschaft, die hinter diesen pharmazeutisch-chemischen „Keulen“ steht: Wenn vier „wissenschaftliche“ Studien zu einer psychoaktiven Substanz gemacht werden und nur eine einen Effekt zeigt und die drei anderen keine oder negative Effekte, dann wird nur die eine veröffentlicht und die mit den „schlechten“ Ergebnissen verschwinden im Reißwolf. Sie bezeichnet diese Vorgehensweise als „gängige Praxis, mit der man es täglich zu tun hat“.

Wenn man der Werbung der Pharmaindustrie Glauben schenkt, dann ist die Ursache von Depressionen ein chemisches Ungleichgewicht im Gehirn, dass man mittels Chemie wieder ausbalancieren kann. Für Dr. Moncrieff gibt es jedoch keine evidenzbasierten Hinweise auf ein solches Ungleichgewicht, so dass der Einsatz von Chemie bei dieser Erkrankung notwendigerweise zu sehr „ungleichgewichtigen“, sprich widersprüchlichen Ergebnissen führen muss. Eine Therapie mit Chemie ist für sie keine ursächliche Behandlung, sondern ein Ersatz für eine Zwangsjacke. Für sie ist eine Depression eine extreme Reaktion auf soziale und gesellschaftliche Umstände, die am besten individuell behandelt werden müssen, indem man die Ursache für diese Reaktion abschaltet. Die Betonung liegt hier auf „individuelle Herangehensweise“ und „Behandlung von Ursachen“. Antidepressiva dagegen sind alles andere als „individuell“ und Eingehen auf die „Ursachen“ einer Depression. Sie behandeln bestenfalls Symptome. Und nicht mal das können sie in einer Reihe von Fällen. Die Selbstmordfälle unter einer Therapie mit Antidepressiva sprechen hier eine deutliche Sprache.

Ein Diät-Papst, der keine Diät macht

Dr. Ian Campbell ist praktizierender Arzt und Gründern von „Bodylibrium“, ein Diät-Programm zum Abnehmen. Für ihn ist klar, dass es mehr als überzeugende Belege gibt, dass Diäten langfristig kaum wirksam sind. Er arbeitet seit Jahrzehnten mit Patienten, um deren Gewicht zu reduzieren. Von daher glaubt er, dass der einzig richtige Weg zum Erfolg ist, wenn man sich die Frage nach dem „Warum“ stellt. Warum lieben wir es zu essen? Warum bevorzugen wir fettes oder zuckerhaltiges Essen? Warum trinken wir zu viel Alkohol? Und warum finden wir körperliche Bewegung nicht sonderlich attraktiv?

Für ihn sind Techniken, die auf einem veränderten Verhalten beruhen (ähnlich wie eine kognitive Verhaltenstherapie), in Kombination mit Hilfsmitteln, wie ein Ernährungstagebuch, realistischen Zielsetzungen für die Gewichtsreduktion und so weiter, wesentlich erfolgversprechender und nachhaltiger. Diäten dagegen, wie Low-Carb-Diät, 5:2-Diät und so weiter, erzielen bestenfalls einen Kurzzeiterfolg. Danach geht das alte Spiel wieder von vorne los, wenn die verlorenen Pfunde sich wieder eingefunden haben. Über das Für und Wider aus meiner Sicht und eine entsprechende Übersicht einiger „wichtiger“ Diäten können Sie hier nachlesen: Verschiedene Diäten im Test: Gibt es DIE Diät Kur?

Der Anti-Statin-Kardiologe

Statine sind das Alpha und Omega der Schulmedizin, wenn es um Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. Wer sich dagegen ausspricht, der begeht „Hochverrat“ und ist ein „Ketzer“. Warum es sinnvoll ist, auch auf die „Ketzer“ zu hören, das erläutere ich hier: Cholesterinsenker Statine: Antiquierte Heilmethode auf dem Prüfstand und im Cholesterin-Lüge-Report. Inzwischen sieht es so aus, dass ich nicht mehr unbedingt alleine bin mit der Meinung, dass Statine kein Medikament für alle sind, egal wie hoch oder niedrig ihr kardiovaskuläres Risiko ausfällt.

Prof. Kevin Channer ist Kardiologe am Claremont Hospital in Sheffield, Großbritannien. Er ist zwar der Meinung, dass Statine Schlaganfälle und Herzinfarkte reduzieren. Aber er sieht auf der anderen Seite keinen Grund, daraus den allerorts getätigten Schluss zu ziehen, jeden und alles mit Statinen zu behandeln. Vielmehr fordert er, dass man sich als Arzt und Patient über das Verhältnis von Nutzen und Risiko bewusst ist. So sagt er, dass Statine das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle um 30 Prozent senkt. Der Nutzen erscheint laut Statistik als gewaltig. Aber in absoluten Zahlen der Realität, so meint er, ist dieser Nutzen eher mickerig. So hat ein 60-Jähriger, der nicht raucht, gesund ist und gesund lebt, ein statistisch jährliches Risiko für eine Herzinfarkt oder Schlaganfall von weniger als 1 Prozent, also ein sehr geringes. Nähme dieser Mann ein Statin, dann würde dieses 1 Prozent um 30 Prozent auf 0,7 Prozent gesenkt. Auf der anderen Seite gibt es da noch die möglichen Nebenwirkungen, die von der offiziellen Schulmedizin geflissentlich schön geschwiegen werden. Laut Prof. Channer hat er in seiner Praxis etliche davon gesehen, wie Muskelschmerzen, allgemeine Schwächezustände, Magenprobleme und so weiter. Er selbst würde zum Statin greifen, wenn sein Risiko über 3 Prozent läge. Erst ab dieser Grenze gibt es für ihn ein positives Nutzen-Schaden-Verhältnis.

Der Prostata-Experte, der den PSA-Test meidet

Prof. Richard Ablin ist Pathologe an der Universität von Arizona, College of Medicine. Er berichtet Folgendes. Als 1970 das prostataspezifische Antigen, kurz PSA, entdeckt wurde, glaubte auch er zunächst an die Nützlichkeit der Testmethode. Denn das Protein ist spezifisch für die Prostata und kommt kaum in anderen Geweben vor. Eine hohe Konzentration an PSA heißt also, dass der Betroffene zumindest eine Entzündung der Prostata oder eine vergrößerte Prostata hat.

Ein sogenanntes „normales“ PSA jedoch variiert von Mann zu Mann. Es gibt so gut wie keinen Grenzwert, den man mit einer Krebserkrankung in Verbindung bringen könnte. Für Prof. Ablin ist die Bestimmung des PSA-Werts gleichbedeutend mit Münzenwerfen, wo Kopf oder Zahl über die Diagnose entscheiden würde.

Dennoch wurde die Bestimmung ins Arsenal der Diagnoseverfahren aufgenommen. Das Resultat waren oftmals Überdiagnosen mit den sich daran anschließenden Therapien, die auf falschen Tatsachen beruhten. Darum verzichtet der Prostata-Experte auf einen PSA-Test, den er nur nach einer Behandlung auf Prostatakrebs machen würden, wenn überhaupt. Aber auch dann würde er weitere Diagnoseverfahren bei sich durchführen lassen und nicht ausschließlich auf die Bestimmung des PSA-Werts verlassen.

Wenn Sie Probleme mit der Prostata haben , lesen Sie unbedingt meinen Beitrag: Prostatabeschwerden und Prostataprobleme.

Ein Professor für Gesundheit, der körperliche Bewegung für nicht ausreichend hält

Sport ist kein Mord, Bewegung tut gut beziehungsweise ist sogar notwendig. Daran haben nur die Wenigsten noch einen Zweifel. Jack Winkler ist ein Gesundheitsexperte und ehemaliger Professor für Ernährungsleitlinien an der London Metropolitan Universität. Er ist der Meinung, dass körperliche Bewegung hilft, einer Gewichtszunahme entgegenzuwirken, wenn man mal etwas mehr gegessen hat. Aber für Übergewichtige reicht körperliche Bewegung längst nicht aus. Denn das Sandwich mit 300 Kalorien zum Frühstück oder Mittagessen würde ein einstündiges Schwimmprogramm erfordern, um diese 300 Kalorien zu verbrennen. Für ihn muss man mehr Kalorien verbrennen als man wieder aufnimmt – eine einfache „Handelsbilanz“ der Kalorien. Wer abnehmen will, so sein Argument, muss weniger essen.

Obwohl ich prinzipiell dem Professor für Leitlinien zustimme, stößt auch hier wieder das alte Kredo beziehungsweise Unwissen der Ernährungswissenschaft auf, die die Ernährung für eine Handelsbilanz hält – Kalorienaufnahme versus -verbrennung. Wenn hier die Bilanz positiv ist, dann nimmt der Kalorienvertilger zu, wenn negativ, dann nimmt er ab. Eine qualitative Beurteilung der Nahrung scheint es für die Ernährungswissenschaft überhaupt nicht zu geben. Denn wenn ich minderwertige Nahrung mit „toten Kalorien“ in Form von zum Beispiel Fruchtzucker einnehme, die der Körper kaum verwenden kann, dann reichen auch nur wenige Kalorien, die im Organismus eingelagert werden müssen, da sie nicht verwertet werden können, um die Bilanz zugunsten der Kalorienaufnahme zu gestalten. Dieses und noch einige andere Mechanismen und warum das Abnehmen kein Kinderspiel ist, habe ich beschrieben unter Übergewicht durch Schlafmangel? und Warum FDH allein nicht hilft – neuroendokrinologische Aspekte der Adipositas.

Der Orthopäde mit der „Röntgen-Allergie“

Dr. Chris Walker ist ein orthopädischer Chirurg aus Liverpool. Für ihn werden die Patienten mit ihren verschiedenen Beschwerden zu oft geröntgt (siehe auch: In Deutschland wird zuviel geröntgt). Wenn dann ein Röntgen-Befund eine gewisse Veränderung bestätigt, dann kommt es oft zu massiven Behandlungsbemühungen, die man als „Überbehandlung“ beschreiben kann. Der Patient hat Angst, sich körperlich zu bewegen – es könnte ja den Schaden verschlimmern. Medikamente werden mehr als notwendig, wenn sie überhaupt notwendig sind, eingenommen – kann ja nicht schaden und viel hilft viel… Für Dr. Walker kommt eine Röntgenuntersuchung nur dann in Frage, wenn chronische Schmerzen bestehen oder die Schmerzen bevorzugt nachts auftreten. Denn dann besteht der Verdacht einer schweren Arthritis.

Für ihn sind die „normalen“ Beschwerden eine Folge normaler beziehungsweise natürlicher Abnutzung. Die beste Therapie dagegen ist für ihn die Bewegung. Denn Gelenke lieben Bewegung, so sagt er. Was sie nicht gerne akzeptieren, das ist Laufen und Springen. Aber Gehen, Schwimmen und Fahrradfahren helfen, Schmerzen und Steifheit der Gelenke zu verringern.

Eine Diätberaterin, die keine fettreduzierte Nahrung essen will

Helen Bond ist Diätberaterin. Sie sagt, dass sie einen weiten Bogen um Nahrungsmittel macht, die als „fettarm“ oder „fettreduziert“ ausgewiesen sind. Sie möchte solche Nahrungsmittel weder sich, noch ihrer Familie zumuten. Denn die Aufschriften sind oft irreführend. So ist zum Beispiel ein fettreduzierter Käse immer noch fettig – nur halt nicht ganz so fetthaltig wie sein Original. Oder Nahrungs- und Genussmittel, die kalorienreduziert erscheinen. Oft sind die reduzierten Mengen an Kalorien so minimal im Vergleich zu den „normalen“ Produkten, dass man hier nur noch von einer Werbemasche reden kann. Und wenn sie fettarme Produkte nimmt, dann hält sie es für lohnenswert, nachzuschauen, womit das fehlende Fett ersetzt worden ist. Oft ist dafür die Zuckermenge signifikant erhöht worden, um den Geschmacks- beziehungsweise Aromaverlust zu kompensieren.

Ein Professor für Pulmologie, der die Asthma-Sprays kürzen will

Prof. Mike Thomas ist Pulmologe an der Universität Southampton. Für ihn sind die meisten Asthmatiker zu sehr an ihr Notfall-Spray gebunden. Ihre psychologische Abhängigkeit von dem Spray geht so weit, dass sie oft Panikattacken bekommen, falls das Spray nicht in Reichweite zu haben ist.

Aber der undifferenzierte Gebrauch, auch bei der kleinsten Gelegenheit, ist mit erheblichen Risiken verbunden. Handelt es sich um ein Kortikoid-Spray, das zu oft zum Einsatz kommt, dann „winken“ in der Folge Abnahme der Knochendichte, erhöhte Verletzungsgefahr, Bluthochdruck und ein erhöhtes Risiko für Diabetes.

Für ihn sieht die Alternative so aus, dass einfache, aber gezielte Atemübungen und das Erlernen der Kontrolle von Panikattacken ein besseres Management der Asthmaerkrankung darstellt. Daher werden akute Asthmaattacken von den Patienten als weniger stressig empfunden. Die Lebensqualität ist besser, da die Abhängigkeit vom Medikament fast nicht mehr gegeben ist.

Ein Sportwissenschaftler sieht rot

Prof. Stuart Phillips ist Sportwissenschaftler. Für ihn ist ein langes Training nichts als verlorene Zeit. Denn es gibt Hinweise, dass kürzere, dafür aber intensivere Trainingseinheiten mindestens ebenso effektiv sind, wenn nicht sogar tendenziell effektiver. Für ihn sind die psychologisch und körperlich nützlichen Effekte bei den intensiven, kurzen Trainingszeiten am ausgeprägtesten. Länger dauernde Einheiten bringen keinen Zusatznutzen.

Als Sportwissenschaftler muss ich dazu sagen: Absolut richtig. Es kommt auf die richtige Dosis an. Und überhaupt: in der Sportwissenschaft läuft so einiges schief. Ein Beispiel gebe ich im Beitrag: Stretching – fang endlich an richtig zu trainieren!

Ein Chirurg gegen Kortikosteroide

Dr. Andy Goldberg ist ein weiterer orthopädischer Chirurg aus einem Londoner Hospital. Für ihn sind Fersen- und Fußschmerzen kein Grund, fast wie hypnotisiert zu Kortison zu greifen – im krassen Gegensatz zu dem Gros seiner Kollegen. Kortikosteroide als Injektion sollen die Entzündung unterbinden und dadurch die Schmerzen. So schön dies auch klingen mag, aber die Injektionen erfolgen oft in unmittelbarer Nähe von Sehnen, die durch die Injektion reißen können und so zu einem schwachen oder platten Fuß führen können. Steroide am falschen Ort im Fuß können auch die Fettpolster unter der Ferse auflösen, die als „Stoßdämpfer“ beim Laufen dienen. Wenn das der Fall ist, dann läuft der Patient direkt auf seinem Knochen ohne diesen Schutz. Die Schmerzen, die daraus resultieren, sind höllisch. Und eine Therapie in der Folge gibt es nicht. Der Patient wird für den Rest seines Lebens nicht mehr richtig laufen können.

Falls sich Fälle ergeben, wo die Injektion unumgänglich ist, dann zieht er es vor, die Durchführung nur unter Ultraschallkontrolle durch einen erfahrenen Radiologen machen zu lassen.

Für ihn gibt es Alternativen zur Spritze: Fersen- und Fußprobleme lassen sich häufig durch Beweglichkeitsübungen, besserem Schuhwerk und Ruhepausen beheben. Von daher sind für ihn Kortikosteroide das Mittel der letzten Wahl. Wer das nicht glaubt, darf auch meinen Beitrag: „Das Leiden mit der Kortisonspritze„, lesen.

Fazit

Ich weiß nicht, ob wir es bei den hier aufgeführten Beispielen mit Exoten zu tun haben. Das hieße jedoch, dass das Gros der Ärzte ihren eigenen Empfehlungen glaubt und sie auch bei sich selbst durchführt. Das klänge nach einer ehrlichen Grundhaltung.

Und nach einer bodenlosen Dummheit oder Faulheit, die gängigen schulmedizinischen Vorurteile und Gewohnheiten kritiklos und unüberlegt bei sich und den Patienten anzuwenden. Wie viele Schulmediziner bei sich selbst andere, vernünftige Therapieverfahren einsetzen und bei ihren Patienten die „Therapie von der schulmedizinischen Stange“, lässt sich schwer beurteilen.

Studien dazu gibt es noch keine, oder? Ich schätze jedoch, dass das Gros der Ärzte im Falle eines „Eigenbedarfs“ ein wenig gründlicher die Optionen mit Vor- und Nachteilen abcheckt, als sie dies für ihre Patienten tun.

Datum: Dienstag, 22. März 2016
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28 Kommentare

  1. 1

    Würde ein Arzt bzw eine Ärztin bei beginnender Osteoporose auch die Alendronsäure anwenden oder doch lieber kalziumreiche Ernährung und sportliche Betätigung an sich anwenden?

    Darauf hätte ich gern auch eine Antwort.

    Freundliche Grüße
    Sylke Berndt

  2. 2

    Wir Menschen sind Schuld weil wir dass alle zulassen, die Ärzte können nur dass machen was wir erlauben. Eine bekannte Aphotekerin verkauft alle Chemietabletten aber für sich und ihre Katzen nur Naturheilmedizin. Wir müssen uns nicht alles gefallen lassen, denn sie verdienen ja uns, somit sind wir die Auftraggeber und nicht umgekehrt.

  3. 3

    Sehr geehrter Herr Gräber

    Gerne möchte ich Sie auf Robert Franz aufmerksam machen.

    Er ist wie Sie, gegen die Farmaindustrie.
    Schauen Sie doch mal unter;
    .youtube.com/watch?v=S8orfnCAv-o

    MfG Franz Scherer

  4. Erwin Schifferdecker
    Samstag, 26. März 2016 12:33
    4

    Meine Hausärztin verschreibt mir keine Chemische Therapie gegen den Darmpils Candida weil ich
    allegisch darauf reagiere.
    Sie meinte ich sollte mir im Internet was raus suchen auf die Pflanzliche Basis. Habe ich von Dr.Hittich aus Kerkrade der nur Pflanzliche Medikamente führt, ein Medikament was den Helicobacter u. den Darmpils bekämpft.
    Der Helicobaccter ist durch 42.Antibiotika – Tabl. raus, der braucht nicht mehr bekämpft werden, es muß nur der Darmpils bekämpft werden, das Pflanzlische Medikament Therapie ist für mich total falsch.
    Wenns um eine Therapie geht versagen unsere Ärzte in Deutschland!

    Viele Grüße

    Erwin Schifferdecker

  5. 5

    danke, herr gräber, für ihre immer mutigen, intelligenten und aufrichtigen stellungnahmen.

    wenn ich mich recht erinnere, gibt es auch umfragen bei ärzten, die ergeben haben, dass die überwiegende mehrzahl für sich selbst oder ihre familie keine chemotherapie einsetzen würde. die zahlen, die ich gelesen habe, bewegen sich zwischen 80 und 97%!
    das ist doch auch alarmierend!

    das gute an dieser seltsamen, patientenverachtenden entwicklung der schulmedizin ist, dass sie immer mehr menschen dazu bringt, wieder selbständig zu denken und verantwortung für sich und das eigene befinden zu übernehmen!

    frühlingsgrüße aus wien!
    eva ulmer-janes

  6. 6

    Das Problem ist, dass ich alle pflanzlichen Medikamente selbst bezahlen muss. Die Krankenkasse bezahlt nur Chemie. Auf diese Art und Weise sparen sie eine Menge bei mir.
    Aber es gibt genug Menschen in Deutschland, die sich das einfach nicht leisten können. Ich eigentlich auch nicht. Viele Grüße
    Hanni

  7. 7

    Zum Thema Depression siehe auch:
    .archiv-swv.de/
    Auf der linken Seite „Menschen“ anklicken,
    dann weiter unter „Bruno Rupkalwis“.

    MfG.
    T.G.

  8. 8

    Finde die Artikel interessant und lesenswert, da es den eigenen Gesichtspunkt ergänzt bzw. erweitert.

  9. 9

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    Was empfehlen Sie fuer Adenoma prostatae / III stadium/Patient ist 70 Jahre, trinkt kein Alkohol, und Urologe empfiehlt Operation?
    Mit freundl. Gruessen!
    Prim.dr. med. S. Brdar
    Livno/BH

    Antwort René Gräber:
    Ich würde Therapien in Erwägung ziehen, wie ich diese hier beschreibe:
    http://www.naturheilt.com/Inhalt/Prostataprobleme.htm

  10. 10

    Das Phänomen: hier Arzt, dort normaler Mensch=Patient wird meines Erachtens durch die Ausbildung begünstigt – und durch den Standesdünkel weiter befördert.
    Viele Ärzte, die ich kenne, machen diese Trennung (sind sich manchmal dessen gar nicht bewußt).
    Jeder muss für sich und sein Wohlbefinden Verantwortung übernehmen, sich informieren und wieder in Kontakt mit der „Weisheit“ des eigenen Körpers kommen. Nur so kann man diesem ärztlichen Verhalten entgegen treten.

  11. 11

    Danke für den – mal wieder – aufrichtigen, aufklärenden Bericht. Mal ganz ehrlich: ist das uns nicht allen doch irgendwie bekannt? Wissen wir nicht, dass die Schulmedizin exzellent ist in der Notfall- und Akutmedizin, aber eben keinesfalls bei chronischen, langwierigen etc. Therapien? Sie bringen es gut auf den Punkt bzw. haben es gut zusammen gefasst. Nur, so wie auch schon meine Vorrezensenten schrieben: WIR sind selbst verantwortlich für unsere Gesundheit, dürfen diese (Verantwortung) nicht abgeben an die Eminenzen in weiß, müssen uns selbst mit dem Warum beschäftigen, damit, wie der Körper – die Seele – der Geist funktionieren = mit der Natur. Das kommt uns abhanden, weil wir „voll“ sind im Alltag. Und es kommt dann wieder hervor, wenn unser Körper nicht mehr kann. Und dann werden wir es „müssen“. Also am besten schon vorher damit anfangen.

    Danke für Ihre immer wieder kritischen Anregungen und dem Anstoß, dass wir uns eben unabhängig(er) machen vom Onkel Doktor…

    Schönen Ostern!

  12. 12

    Lieber Herr Gärber,

    einmal wieder ein sehr interessanter und zum Nachdenken anregender Beitrag. Einige Punkte bedürfen meiner Meinung nach aber keiner groß angelegten Studien sondern nur des gesunden Menschenverstandes. Beispielsweise, dass Bewegung z.B. auch bei Arthrose ein Mittel der Wahl ist.

    Selbst von wiederkehrenden Depressionen mehr oder minder geplagt habe ich mit den von den Fachärzten rezeptierten Medikamente jahrelange Erfahrung. In Anbetracht des Hinweises, dass ich MIT den Präparaten nicht in das ganz „tiefe Loch“ fallen würde, habe ich sie genommen.

    Im Zuge einer notwendigen Substitution mit Vitamin D stellte sich heraus, dass ich diese Pillen vergaß einzunehmen. Das war mir in der Zeit zuvor nie passiert. Meine Schlussfolgerung: Wenn ich sie schon vergesse, lasse ich sie einfach fort. Resultat: Mir ging es recht gut ohne die psychischen Krücken. Sicher habe ich Zeiten, in denen es mir schlecht geht. ABER: Die hatte ich mit den Mitteln ebenfalls.

    Ihnen danke ich für Ihre Mühe und die immer sehr interessanten Ausführungen.

    Ihnen, Ihrer Familie und allen hier Lesenden und Schreibenden wünsche ich ein frohes Osterfest.

    Lieben Gruß
    Karin

  13. Klaus Schleusener
    Montag, 28. März 2016 9:14
    13

    Lieber Herr Gräber,
    am Ostermontag wünsche ich Ihnen noch ein schönes Osterfest.
    Aus meiner Sicht als Allgemeinmediziner kurz folgendes.
    Noch nie hat mich ein Patient gefragt: Herr Doktor, was würden Sie an meiner Stelle tun?
    Die Therapie muss bei fast allen Menschen mit denen ich zu tun habe, billig und möglichst umsonst sein. Also Kassenmedizin und das heißt eben chemische Medikamente. Einfach weil es zu den meisten Naturheilmitteln keine ausreichend großen verblindeten Studien gibt und geben wird; wer soll das auch bezahlen.
    Eine Beratung zu einem „gesünderen Leben“ braucht Zeit, und und vor allem auch die Bereitschaft der Patienten etwas im Leben zu ändern. Meist Fehlanzeige, zumindest wird das fast nie auch nur angefragt. Ich habe als Arzt den Eindruck, es soll schnell geben(chemische Medikamente), keine Mühe machen(chemische Medikamente) und umsonst sein(chemische Medikamente). Sie haben als Heilpraktiker ausgesuchte Patienten, die schon einmal grundsätzlich der naturheilkundlichen Behandlung zuneigen, denke ich. Das macht die Sache viel einfacher.
    Dann das leidige Thema Leitlinien. Die sind schon fast zu Richtlinien verkommen. Und einem Patienten bei einer ernsthaften Erkrankung eine leitliniengerechte Behandlung vorzuenthalten, ist ein juristisches Minenfeld, das die Existenz kosten kann. Und eine leitliniengerechte Behandlung schließt Naturheilkunde (fast?) immer aus, da es keine ausreichend belastbaren Studien gibt.
    Genug geredet. (Und dass vieles im Argen liegt, da stimme ich Ihnen völlig zu.)
    Schöne Ostertage
    Klaus Schleusener

  14. Dieter Schleusener
    Montag, 28. März 2016 10:56
    14

    Liebe Leser!
    Ich kann als gewesener Heilpraktiker meinem Bruder Klaus (liebe Grüße) nur zustimmen. Zum Heilpraktiker kommen nur Leute, die der Naturheilkunde positiv gegenüberstehen und (oder) schulmedizinisch austherapiert sind.. Ein befreundeter Arzt klagte neulich, seine Patienten möchten bei der kleinsten Unpässlichkeit immer entweder Antibiotika oder Kortison verordnet bekommen, auch wenn er ihnen zu pflanzlichen Mitteln rät. Leider gibt es noch nichts gegen Dummheit. Auch nichts Pflanzliches.
    Gute Gesundheit
    Dieter Schleusener

  15. erika hugentobler
    Montag, 28. März 2016 12:01
    15

    für mich sieht das ganze – neben den sogenannten sachzwängen (zeitmangel, informationslücke, krankenkassen, patientenungeduld, pharmavertreter etc.) – ganz nach magischer beschwörung aus: wenn ich das anderen (an)tue (chemo-medizin, operation etc.), dann wird es mich hoffentlich nicht selber treffen… ich „projiziere“ quasi die methode, um meine eigene verletzbarkeit nicht sehen zu müssen und kann mich stark und mächtig fühlen mit der manipulation. selbstverständlich laufen diese prozesse (leider) völlig unbewusst ab, sonst wären sie nicht so wirksam. lohnt sich sicher mal drüber nachzudenken…

  16. 16

    Ich habe vor Jahren mal einer Ärztin meinen Befund (Fotos) von einer Dunkelfeldmikroskopie gezeigt. Sie meinte, dass das großer Quatsch sei – so etwas könne gar nicht funktionieren. Inzwischen habe ich erfahren, dass sie sich seit einigen Jahren sehr mit alternativen Heilmethoden beschäftigt. Das freut mich nun.

  17. 17

    Es freut mich, dass es auch positive feedbacks von Ärzten gibt,(die nicht neidisch auf Freund Rene’Graeber sind. Denn die gab es auch schon, weil sie nicht den Mut und den Willen zur Wahrheit haben)!…
    DR. HAMER gehört im übrigen auch dazu, weshalb er ebenfalls verfolgt wurde. Ob „Germanische Medizin“,-hin u. her… RECHT HAT ER MIT SEINEM WISSEN, DASS GEWISSE ÄRZTE, BEI SICH SELBST KEINE „CHEMOTHERAPIE“- BEI KREBS- EINSETZEN WÜRDEN!
    „Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht“… Ebenfalls v. H.Heine(*_*)
    *?*Dank an Rene, dass er nicht die „Dollarzeichen“ sieht, sondern das Herz arbeiten läßt.
    Herzliche Grüße v. Lindi u. CARPE DIEM ?.??.?

  18. 18

    Hallo!
    Ich kann nur bestätigen, was Oben steht. Der Neurologe empfahl mir, als ich die Antidepressiva wegen der massiven Nebenwirkungen nicht mehr nehmen wollte: DIE NEUE MEDIZIN DER EMOTIONEN von David Servan-Schreiber. Das war ein ehrlicher Glücksfall für mich, einen solchen Arzt zu haben. Nie wieder bin ich in dieses Tief geraten!
    Gute Zeit für Sie
    antschela

  19. 19

    vielen Dank Herr Gräber für alle ihre aufschlussreichen Erklärungen. Wir, mein Mann Charly u. ich denken, dass wir uns ziemlich gesund ernähren. Er hat den dritten Schlaganfall. Linke Seite, Arm und Bein war ein völliger Ausfall. Besserung ist ständig da. Er bekommt jetzt Marcumar. Vorher kein Medikament, aber Heilpilze (allerdings wieder abgesetzt). Was kann er statt Marcumar nehmen oder zusätzlich nehmen? Sein Blutdruck war ziemlich hoch. Unterer Wert nahe 100 und darüber bis 117 oberer Wert zeitweise bis 180. Er hatte Bärlauchtropfen genommen. Vitamine B,C,D – Was würden Sie uns raten? Vielen herzlichen Dank für Ihre Empfehlung. Mit freundlichen Grüßen Christel

    Antwort René Gräber:

    Nun, aus der Ferne darf ich dar gar nichts Konkretes schreiben. Zu alternativen Blutverdünnern bereite ich einen eigenen Report vor, da dies eine ganz häufige Frage ist.
    Ansonsten darf ich Sie vielleicht auf folgende Beiträge verweisen:
    http://www.naturheilt.com/Inhalt/Schlaganfall.htm
    http://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/heilpilze-mykotherapie.html

  20. 20

    Wie immer wieder Berichte wie das Leben sie bringt. Habe gerade hautnah mitbekommen, wie Ärzte reagieren. Eine Eine Kundin mit Morbus Bechterew und verschiedene rheumatische Probleme, Belastungen kam vor 5 Monaten mit zwei Krücken und konnte sich kaum bewegen. Heute fährt sie wieder Fahrrad und die Laufbewegungen sind schon fast wieder normal. Angekündigt war schon ein operativer Eingriff im Rücken gegen die Versteifung. Nun ergab sich bei der positiven Entwicklung, dass die Hausärztin sich danach erkundigte was sie denn macht. Dabei führte die Kundin unter andrem an, dass sie Cayennepfefer 500 000 WE einnimmt. Da hatte die Ärztin erst mal fast brüskiert gefragt, “ wie kommen sie denn darauf“. Nachdem die Kundin dieses dann alles erklärt hatte, hielt die Ärztin kurz inne. Dann sagte wissen sie was, ich nehme auch diesen Cayennepfeffer. Also, doch stimmig zu der angeführten Aufhellung, wie die Realität aussieht.

  21. 21

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    vor einiger Zeit habe ich Ihr Fastenbuch
    bestellt. Es wurden auch am 22.03.2016 14.-€
    von meinem Konto abgebucht; aber das Buch
    habe ich nicht erhalten.
    Bitte teilen Sie mir weiteres mit.
    Mit freundlichen Grüßen Helmut Kuhn
    Franz-Hartard-Str. 24, 67376 Harthausen

    Antwort René Gräber:
    Sehr geehrter Herr Kuhn,
    ich habe ihnen gerade zu diesem Problem eine E-Mail gesendet. Dies wird alles zu Ihrer Zufriedenheit geregelt werden.

  22. 22

    Ja,dieser Bericht spiegelt leider die Realität wieder.Ich persönlich bevorzuge Naturheilverfahren. Leider sieht es in der Tiermedizin nicht anders aus. Mein 11 Jahre alter Kater soll jetzt lebenslang einen Blutdrucksenker gegen seine erhöhten Nierenwerte einnehmen. Nebenwirkungen: Erbrechen, Verminderung der roten Blutkörperchen. Ich denke die übertriebenen Impfungen haben auch zu diesen Krankheitsbild beigetragen. Ich werde ihn homöopathisch behandeln lassen.

  23. Dr. med. Gregor Dornschneider, Chirurg, Proktologe, Präventionsmediziner
    Montag, 11. April 2016 22:29
    23

    Lieber Herr Gräber,
    verfolge schon lange Ihre zahlreichen Ausführungen, die ich zum großen Teil nur bestätigen kann. Nach 30 Jahren Schulmedizin, davon 20 Jahre Niederlassung, ist man entweder resigniert oder endlich bereit und willens, seinen eigenen Denkapparat in Gang zusetzen, sich die Erfahrungen bewußt zu machen, die man in dieser Zeit gesammelt hat und die das eigene Tun vielfach auch geleitet haben.
    Ich denke, das hat sicherlich ähnlich hohen Wert wie sauber durchgeführte Studien. Ich möchte die Schulmedizin nicht missen, sie hat schon absolut ihre Berechtigung. Nur ist die Ignoranz gegenüber allem Non-Konformen langsam unerträglich. Ich suche immer noch nach all den evidenzbasierten Studien, die die Natur in den 3,5 Mrd. Jahren Evolution vom ersten Einzeller bis zur heutigen „Krone der Schöpfung durchgeführt hat…. bisher konnte ich keine finden. Wie hat die Natur das bloß bis heute geschafft??
    Ein bißchen Demut vor dieser Leistung täte uns allen, glaube ich, sehr gut.
    Dr. Gregor Dornschneider

    Antwort René Gräber:

    Ich danke ihnen für Ihren Kommentar und: ich würde mir wünschen, es gäbe mehr Ärzte mit ihrer Ansicht. Es ist auch nicht die Schuld der Mediziner. Und unsere Hochschulmedizin ist auch nicht schlecht. Das System an sich ist so einfach nicht mehr zu halten und bringt meines Erachtens diese Ergebnisse. Patienten, Ärzte und Politik sind gefordert. Aber aus bekannten Gründen wird nur an den Symptomen herumgedoktert….

  24. 24

    Es fällt mir überhaupt schwer, einen Arzt meines Vertrauens zu finden. Als frühere Krankenschwester habe ich doch Einiges mitbekommen, das Einen erstaunen ließ, wie Ärzte doch immer wieder über ihre Patienten „verfügen“ nach dem Motto „Versuchskaninchen“.
    Nun habe ich nach Jahren wieder mal einen Arzt aufgesucht, weil ich Probleme im Bein habe. Nach ihrer Untersuchung meinte sie lapidar, sie gäbe mir eine Überweisung zu einem Chirurgen, vielleicht könnte dieser „das Problemfeld rausschneiden“; sie wüsste jetzt auch nicht, was das sein sollte! Hallo???? Und dafür bekommt man Geld???? Ich bin, gelinde gesagt, entsetzt,…und wieder ratlos, was ich nun machen soll, um meine Beschwerden zu lindern.
    Wo bitte gibt es einen ECHTEN Arzt???

  25. Erwin Schifferdecker
    Sonntag, 17. April 2016 12:01
    25

    Ihr Beitrag gefällt mir Herr Gräber,
    habe mit Magenschleimhautentzündung/Helicobacter zu tun, der Helicobacter ist raus durch 42.Anibiotka – Tabl.Therapie, durch dies Behandlung hat sich jetzt der Darmpils/Candida entwickelt, dagegen eine Therapie stehen die Ärzte vor einem Rätsel, wissen auch nicht warum ich so abnehme, wo gibt es in Köln einen vernünftigen Arzt der mir da weiterhelfen kann, damit das Sodbrennen/Reflux sowie Magenschmerzen aufhören, die Schmerzen ziehen bis in den Rücken? Die Ärzte nehmen einen nicht für voll oder betrachten einen als Simulant!

  26. 26

    Lieber Herr Gräber ! Danke für ihren wie immer aufrührenden und aufmüpfigen Bericht. Vor Jahren ließ ich über ein Umweltmedizin-Institut meinen Stuhl für 500,-€ untersuchen, da ich mehrere Beschwerden hatte, u.a. erwiesener Morbus Crohn, für den es ja nur Hämmer gibt. Nach häufigen, meist nächtlichen Attacken mit Erbrechen, war mir dann die Diagnose des Helicobacters klar. Ich wechselte mit dem Bericht zu einer Mayr-Ärztin, da ich mich ohnehin bei dem Nachfolger meines alten Hausarztes nicht ernst genommen fühlte. Und was wurde verordnet !?!
    Richtig: die berüchtigten Antibiotika-Hämmer !! Ich nahm sie und ärgere mich seitdem, daß ich so doof war ! Es gibt auch Alternativen und so eine schwarze Zunge ist nicht gerade lustig.
    wo bitte kann ich heute noch zum Arzt gehen und ihm vertrauen ?
    Die Mayr-Ärztin war übrigens stinksauer, weil ich als Patient selbst gehandelt hatte. So ist das !
    Machen Sie bitte, bitte weiter mit ihrer Aufklärung. Wer nimmt uns sonst ernst ?

  27. 27

    Ich neige zu Angstzuständen die meine Lebensqualität und Gesundheit stark einschränken. Habe lange Zeit Hilfe von Außen gesucht und mich aufgegeben. In den letzten Monaten versuche ich SELBER aktiv dagegen zusteuern und erkannt, dass mein Hauptproblem Unsicherheit sein muss. Es geht mir wirklich täglich besser und meine Angstzustände nehmen ab.
    Ich habe folgendes Buch gelesen, jetzt zum dritten mal und es verändert mich zum positiven:.amazon.de/Meine-ganz-persönliche-Erfahrung-Martinez/dp/149059146X

  28. 28

    Guten Morgen Herr Gräber,
    sind alle oder nur einzelne Leberwerte bei einer fettfreien Diät erhöht?
    Mit freundlichen Grüßen
    B.Podoll
    PS. Warum können die wenigsten Ärzte über den Tellerrand sehen? Ihr Blickwinkel von der Tellermitte ist so flach, dass er im Unendlichen liegt.

    Antwort René Gräber:
    Es ist sowohl als auch möglich. Dazu müsste ich Sie aber mal untersuchen.
    Was ich aber sagen darf: Warum soll man sich fettfrei ernähren? Ich rate davon ab! Gute Öle / Fette sollten immer dabei sein.
    Beispiele:
    https://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/kokosoel.html
    https://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/leinoel.html
    https://www.gesund-heilfasten.de/blog/schwarzkuemmeloel-habet-al-baraka/
    Das sind alles ganz wunderbare Fette die ich auf jeden Fall nehmen wollen würde!
    Schweinefett und generell Fleischfette, oxidierte Fette usw. würde ich eher meiden wie die Pest:
    https://www.gesund-heilfasten.de/blog/transfettsaeuren-und-oxidiertes-cholesterin/

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