Medikamente – Nebenwirkung Tod

Deutschland ist doch Weltmeister. Nein – nicht im Fußball, dafür aber im Pillenschlucken. Kein Volk der Welt greift so oft zu Medikamenten wie die Deutschen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass jedes Jahr ca. 58.000 Deutsche an den Folgen von Medikamentennebenwirkungen versterben – so zum Beispiel Prof. Fröhlich.

Eine eindrucksvolle Reportage des SWR „Die Gesundheitsfalle – Tödliche Pillen“ zeigt dazu erschreckende Beispiele. Diese Reprotage finden Sie noch auf einigen Videoportalen. Wenn das Video (wieder einmal) gelöscht worden sein sollte: Geben Sie dazu einfach mal „SWR „Die Gesundheitsfalle – Tödliche Pillen“ z.B. in Youtube ein.

Laut Prof. Fröhlich von der Universität Hannover sind die 58.000 Toten durch Medikamenten-Nebenwirkungen aber nur die Spitze des Eisbergs. Er vermutet, dass die Zahl der Todesfälle noch weitaus höher liegt. Diese Fälle werden aber entweder nicht als Todesursache durch Medikamenten-Nebenwirkung erkannt oder sie werden „umetikettiert“ in eine andere Todesursache. Dabei wurde noch nicht von den Betroffenen gesprochen, die durch medikamentöse Nebenwirkungen Dauerschäden erleiden.

Prof. Fröhlich erklärt, dass 10 Prozent der Krankenhausliegezeit, 5 Prozent aller Krankenhausaufnahmen und 15 Prozent der Krankenhausaufnahmen von älteren Patienten bedingt sind durch unerwünschte Arzneimittelwirkungen. Damit sind diese Nebenwirkungen die am häufigsten auftretende Erkrankung, noch vor KrebsHerzkrankheiten oder Kreislauferkrankungen. Man könnte auch sagen, dass wir uns krank therapieren, zumindest aus medikamentöser Sicht.

Für die Pharmaindustrie scheinen allerdings noch andere Belange von Bedeutung zu sein. Um Umsätze und Profite zu steigern, werden Marketingmaßnahmen ergriffen, die sich in nichts von denen für den Verkauf von Waschmitteln unterscheiden. Der Konkurrenzkampf der einzelnen Firmen ist erbarmungslos.

70.000 verschiedene Medikamente wollen an den Patienten gebracht werden

Bei 70.000 verschiedenen Medikamenten, die aber zum großen Teil identisch sind, braucht es eben die „Hilfe“ der Industrie.

Und da werden Ärzte auch schon einmal mit Reisen, Geld, 5-Sterne Essen und ähnlichem „überzeugt“. Als Gegenleistung erwartet man natürlich gesteigerte Verschreibungszahlen. Damit ist auf der Seite eines Arztes nicht mehr nur die medizinische Indikation allein der Entscheidungsgrund für den Einsatz eines Präparates, sondern materielle Interessen können dann eben auch eine Rolle spielen. Wen wundert es dann noch, wenn Herr Doktor auch mal großzügig über eine Kontraindikation hinwegsieht, bzw. ein Präparat verschreibt, obwohl es der Patient eigentlich nicht unbedingt benötigt?

Und für die Nebenwirkungen haben wir ja noch Medikamente, die die Nebenwirkungen von Medikamenten antagonisieren. Und für deren Nebenwirkung gibt es noch…

John Virapen, ehemaliger Eli Lilly Chef in Schweden, meinte in einem Interview:

„Wenn Sie glauben, dass die Pharmaindustrie um Ihr Wohlergehen besorgt ist, dann vergessen Sie das ruhig. Die sind nur um ihr eigenes finanzielles Wohlergehen besorgt“.

Datum: Dienstag, 27. Juli 2010
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26 Kommentare

  1. 1

    Hallo,Ich nehme einen Betablocker,der mir die
    Lungenblaeschen verengte.Alle Medikamente haben zu viele Nebenwirkungen.Aber gegen meinen zu hohen Blutdruck finde ich keine Pflanze.
    Gruss Erika Roth

  2. 2

    Zitat Erika Roth: „Aber gegen meinen zu hohen Blutdruck finde ich keine Pflanze“

    Ein Blick ins Kräuterlexikon zeigt mindestens 30 Pflanzen auf, die gegen zu hohen Blutdruck eingesetzt werden können. Schauen Sie einfach mal hier: .heilkraeuter.de/krank/blutdruck-zu-hoher.htm

    Viele Grüße
    Karin Björk

  3. 3

    Die Leute sollten lieber mal probieren ohne Medikamente auszukommen. Zumindestens diejenigen die Sie nicht zum überleben brauchen.

  4. 4

    Das ist ja erschreckend! Nun könnte man sagen, dass jeder selbst verantwortlich dafür ist, wieviele und welche Pillen er schluckt, aber gerade bei älteren Personen kann das auch anders aussehen. Danke für die Information und die Aufklärung!

  5. 5

    Sehr geehrter Herr Gräber,

    vielen Dank für Ihren wertvollen Newsletter. Ich bin schon seit einiger Zeit überzeugte Anwenderin von Naturheilverfahren und stehe mit Schulmedizinern seit Längerem auf Kriegsfuß. Es sind in unserer Familie einige schwere Krankheiten diagnostiziert worden, die sich nach langem recherchieren und Befunde ins Ausland schicken, als harmlos erwiesen haben. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dieses System nicht geschaffen wurde, um uns zu helfen, sondern um uns zu beherrschen und zu manipulieren!
    Wir werden es vielleicht noch erleben, dass wir zwangsweise zu Vorsorgeuntersuchungen geschickt werden, oder uns sonst gewisse Leistungen oder gar Pensionen oder Ähnliches gekürzt werden. Wir werden ganz sicherlich auch nicht immer älter werden, dafür wird dann schon gesorgt werden!
    Ich bin froh, dass es solche Menschen, wie Sie noch gibt und bewundere Ihren Mut, da Sie sicherlich auch von allen Seiten bekämpft werden, nehme ich an! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und freue mich schon auf den nächsten Newsletter!

  6. 6

    Klingt ja echt schrecklich. Allerdings sind manche Medikamente leider Notwendig in gewissen Situationen.

  7. 7

    Ich finde Ihre Beiträge sehr gut und hilfreich. Eines ist mir nicht klar und zwar, ob das Coenzym Q10 nun gut oder schädlich ist.
    Der Zweifel ensteht, weil unter Ihrer Rubrik „Medikamente – Nebewirkung Tod“ ein Link angegeben ist, der alle Vorzüge dieses Produktes beschreibt.

  8. 8

    Verzicht auf Medikamente, tägliche Bewegung und eine vernünftige Ernährung sind der Garant für eine Gesundheit bis ins hohe Alter .. und wer ein paar Zipperlein zu beklagen hat, sollte sich erst einmal im Fundus der Natur schlau machen, bevor er gleich zum Arzt rennt.

  9. 9

    Wer sagt denn dass ich die Tabletten nehmen MUSS?
    Ich nehme die Hinweise des Arztes ernst und entscheide als mündiger Mensch selber. Ich selbst bin zuallererst für mich und mein Wohlergehen verantwortlich, der Arzt ist mein wichtigster Helfer. Aber er ist nicht mein Vormund. Allerdings verhalten sich manche Ärzte so. Da grenzt die Formulierung „die Tabletten MUESSEN Sie aber nehmen schon an den Tatbestand der Körperverletzung. Allerdings werden die Ärzte bei einem solchen Verhalten stark durch die staatlichen Regulierungen und die Pharmazie gestärkt, wenn nicht gar genötigt. Dennoch: Auch Ärzte sind mündig und nicht hörig. So wie ich. Ich muss natürlich etwas für mich tun. Das fängt bei der Aneignung von Wissen an und endet beim Essen und der Bewegung.

  10. 10

    […] 58.000 Tote jährlich durch Medikamenten-Nebenwirkungen […]

  11. 11

    „Die Medizin ist ein unersättlicher Markt geworden, der sich immer mehr aufbläht. Und jeder Gesunde ist ein Kranker, der es noch nicht weiss.“ (Artikel aus dem Beobachter).Immer mehr Menschen wenden sich der Naturheilkunde zu, weil sie durch schulmedizinische Behandlung noch kränker wurden (noch mehr Medikamente und unnötige Operationen). Jahrzehntelang wurde uns die Eigenverantwortung entzogen und manche sind „Arzthörig“. Um diese Tendenz Einhalt zu gebieten, müssen wir selbst tätig werden. Aufklärung, Aufklärung und nochmals Aufklärung ist gefragt. Nicht alles den Ärzten überlassen sondern nachfragen. So sehe ich auch meine Aufgabe in Zukunft und halte auch in diesem Sinne Vorträge. Von Herr Gräber bekomme ich sehr viel gute Infos, die ich nutze. Danke auch dafür.

  12. 12

    Zu Nebenwirkungen von Arzneimitteln im Alter siehe auch die PRISCUS – Liste, die in Deutschland veröffentlicht wurde.

  13. 13

    […] Dann kommt die nächste Hürde auf den Patienten zu: die Diagnose ist gestellt (der Einfachheit halber nehmen wir einmal an, dass es sich um die richtige Diagnose handelt), dann muss ein Medikament verschrieben werden. Aber ca. 40 Prozent der Rezepte sind falsch ausgestellt, vor allem für ältere Patienten, die meist mit mehreren Medikamenten „beglückt“ werden müssen (http://www.yamedo.de/blog/40-prozent-der-rezepte-fur-aeltere-patienten-sind-fehlerhaft/). Da fällt es einem nicht sonderlich schwer nachzuvollziehen, dass jedes Jahr fast 60.000 Patienten durch die Wirkung bzw. Nebenwirkung von Medikamenten zu Tode kommen (http://naturheilt.com/blog/medikamente-nebenwirkung-tod/). […]

  14. 14

    Bravo, bravissimo für diese tollen Seiten! Können Sie etwas zu LUCENTIS sagen, was man plötzlich in Massen den armen Augenkranken in den Augapfel spritzt? Der Preis ist wahnsinnig hoch und bei den meisten ändert sich nichts, weil es wohl gegen feuchte Makuladegeneration gar nichts gibt. Mein Mann kriegt 3 verschiedene Augentropfen als Glaukompatient, 2 mal täglich und etwas für die Prostata (höchst dummes Zeug!), gegen den hohen Blutdruck zweierlei usw. Was soll das alles. Sie müssen bitte viel lauter aufschreien und herzliche Grüße! Anne

  15. 15

    Ich habe wegen einer mittelgradigen Stenose der carotis interna ASS 100 und Statine verordnet bekommen, die ich nach gründlicher Schaden/Nutzung-Abwägung nicht nehmen werde, zumal meine Cholesterin-Werte vorbildlich sind. Statt dessen nehme ich seit einer Woche 3 Kapseln opc 120 täglich als therapeutische Dosis in der Hoffnung, der Arteriosklerose Einhalt zu gebieten und vielleicht sogar abzubauen. Ich entscheide mich ganz bewusst gegen eine Statin-Therapie. Meine Angst vor den Nebenwirkungen (bis zum Tod in Einzelfällen) ist größer als die Angst vor einem Schlaganfall.

  16. Herrn Hubert Duelli
    Sonntag, 17. März 2013 18:40
    16

    Die Inhalte und Artikel sind sehr interessant und empfehlenswert, schon deshalb, weil man den Menschen nichts mehr beibringen kann, die Sich beeinflussen lassen, das fängt schon beim Rauchen an. Nicht kapieren wollen, daß Sie den Krebs eigenhändig fördern, und Passivraucher mit hineinziehen durch über 6000 hochgiftige Stoffe.

  17. 17

    […] für Krankenhausaufnahmen in unserer “westlichen” Welt (siehe auch mein Beitrag: Medikamente – Nebenwirkung Tod). Und diese Art von Wirkungen sind nur schwer vorauszusehen… Zwar müssen bestimmte Tests […]

  18. Herrn Hubert Duelli
    Dienstag, 23. Juli 2013 23:32
    18

    Herr Graeber; was kann man dem Volk, und den Patienten
    noch beibringen.Höchste Zeit; daß Sie als Heilprakti-
    ker die Wahrheit berichten. Lese den Newsletter von
    ihnen regelmäßig, und es interessiert mich sehr.Warum
    begreifen es sämtliche Patienten nicht, daß man Sie
    Durch Pillen innerlich verstümmelt Denen kann man auf
    alle Fälle nicht mehr helfen.Das fängt Doch beim Rau-
    chen schon an. Es ist höchste Zeit; daß es Heilprak-
    tiker gibt, wo Sich damit einsetzen für Gesundheit.

  19. 19

    Ich nutze als österreichischer Arzt Diagnosia Index (diagnosia.com/at/produkte/index), um jegliche möglichen Gefahren bei meinen Patienten ausschließen zu können. Für Deutschland wird es sicher was ähnliches geben!

  20. 20

    Oft ist es so, daß ein Patient gezwungen
    wird, in der Reha ein Medikamentencockail
    zu sich nehmen muß, ansonsten bekommt er
    keine weitere Behandlung, und es wird von
    ärztlicher Seite veranlaßt, wenn er sich
    geweigert hat, von der Krankenkasse weitere
    Rehaanwendungen nicht mehr bezahlt bekommt.
    Die Patienten sollten sich deshalb wehren,
    und Sch zu einer Selbsthilfegruppe
    zusammen schließen. Lassen Sich solche
    Patienten absichtlich von ihren Ärzten
    und der Pharmaindustrie verstümmeln.

  21. 21

    Mein Vater musste sich Anfang dieses Jahres einer Herzklappen-OP unterziehen. Die OP verlief gut, alles was danach kam, war Horror. Er bekam eine ganze Latte an Medikamenten, darunter mehrere, die viele Menschen schon ins Grab befördert haben. Da wir uns immer noch im modernen Mittelalter befinden und weder vor Behandlungen noch vor OPs die Medikamentenverträglichkeit an jedem Patienten getestet wird, erlitt mein Vater auch noch eine HIT II aufgrund einer schweren Heparin-Allergie. Auf meine Nachfrage, ob man sowas nicht vorher abklären kann, anstatt wenn es fast zu spät ist, kam vom zuständigen Arzt die Antwort, das ginge gar nicht. Entweder ist er so blöd, das nicht zu wissen oder er tat nur so. Natürlich ist das längst möglich, wird nur nicht gemacht – vermutlich aus Kostengründen. Lieber ein paar Kranke über die Klinge springen lassen, als vorab festzustellen, dass jemand ein bestimmtes Medikament nicht verträgt und eine Alternative dafür zu suchen.

    So kam es, dass mein Vater nach gelungener OP aufgrund der Heparin-Allergie an die Dialyse musste. Sein Blut und seine Leber waren voll Thromben, also genau das Gegenteil von dem, was Heparin eigentlich bewirken sollte. Ja, er sei leider einer der seltenen Fälle blablabla. Schräg gegenüber von meinem Vater war eine Patientin, die einen Tag später ebenfalls an der Dialyse hing. Na was für seltene Fälle! Schon gleich 2 davon hintereinander. Na sowas!

    Das erste Dialysegerät war sofort verstopft und es musste gleich ein zweites Gerät her. Das Leben meines Vaters stand auf des Messers Schneide. Geschwächt von einer schweren OP werden die Patienten vollgepumpt bis unters Dach mit Chemie. Was für ein Glück, dass manche sowas überhaupt überleben. Und viele von denen doktorn anschließend jahrelang an den Folgen der Nebenwirkungen herum und wissen gar nicht, dass es davon kommt.

    Als mein Vater aufgrund Durchfalls nach Stuhltests fragte, wurde gar nicht darauf eingegangen. Er wurde mit 12kg (!) mehr Gewicht entlassen, als er in die Klinik reinkam. Er war so voll Wasser, aber keiner hat dort geholfen. Gleich am nächsten Tag kam er in eine andere Klinik, wo der Arzt nur den Kopf schütteln konnte, als er sah, was mein Vater alles an Medikamenten erhalten hatte. Er meinte, die Ärzte der anderen Klinik hätten absolut keine Ahnung von Medikamenten. In der zweiten Klinik sorgte man wenigstens dafür, dass mein Vater das Wasser fast loswurde. Seine Beine haben wirklich schlimm ausgesehen. Dafür untersuchte man aber auch dort erst Tage später, woran der Durchfall lag. Als das Ergebnis vorlag, wurde mein Vater sofort aus der Klinik entlassen. Mit Clostridien wollte man dort nichts zu tun haben. Da hätte man den Patienten ja isolieren müssen usw. Also entlässt man ihn schnell nach Hause mit dem Hinweis, Frau und Mann sollten zuhause besser 2 verschiedene Toiletten benutzen. Zufällig waren 2 Toiletten vorhanden. Was machen denn die, die diese Möglichkeit nicht haben?

    Als mein Vater dann zur Reha kam, stellte er dort gleich klar, dass er die ganzen gängigen Medikamente wie Blutverdünner & Co. nicht einnehmen werde, sondern nur alternative Mittel, die ihm gut helfen. Die Ärzte dort konnten das nicht glauben und redeten ständig auf ihn ein. Aber mein Vater ließ sich nicht weichkochen. Man konnte nicht glauben, dass es ihm nach der Vorgeschichte viel besser ging, als anderen Patienten in ähnlicher Situation, die Pillen ohne Ende schlucken. Er unterschrieb dann eine Erklärung, dass er auf eigene Verantwortung den ganzen Chemiekram nicht nehmen will. Mein Vater empfand auch die sportlichen Betätigungen als lächerlich. Er sagte, er käme dabei ja nicht mal in Schweiß. Das Essen wäre außerdem nicht das, was man gesund nennen kann. Es gab ständig gezuckertes Zeug, Billigfraß usw. Er war froh, als er wieder zuhause war und sich sein gesundes Essen selbst zubereiten konnte. Heute joggt er wieder durch den Wald. Unglaublich, wenn man gesehen hat, wie sehr er noch vor kurzer Zeit mit dem Leben gekämpft hat. Ich bin überzeugt, dass er ohne all die Chemie und mit Hilfe eines einzigen Mittels, das früher noch in allen Kliniken verabreicht wurde, heute aber wegen viel gewinnbringender Mittel nicht mehr auf normalem Weg erhältlich ist, viel schneller genesen ist, als andere. Sich durchsetzen und nichts aufzwingen lassen war sein großes Glück.

    Leider hat man diese Möglichkeit nicht, solang man nach einer OP hilflos im Bett liegt und an Kabel und Schläuche angeschlossen ist, wo Medikamente durchgejagt werden. Ich empfinde das als Gewalttat, wenn ich vorher abkläre, ich möchte diese und jene Medikamente nicht und sie werden trotzdem verabreicht. Das diese dann trotzdem verabreicht werden, kommt einer Vergewaltigung gleich. Als Mensch wird man in einer Klinik nicht respektiert. Da ist man nur eine Nummer, an der man die Medikamentenliste mit ihren vorgegebenen Dosierungen abarbeitet. Entweder man überlebt den Medikamentencocktail oder das wars. Und kein Hahn kräht danach, ob einer mehr oder weniger dabei Hopps geht. Ein echt grausames System.

    Man kann die Ärzte verstehen, die ihren gut bezahlten Job hinschmeißen und umsatteln, weil sie das alles nicht mehr ertragen. Hut ab vor denen, die diesen Schritt wagen und in einen viel weniger gut bezahlten Beruf wechseln, um Menschen effektiver, nebenwirkungsärmer und menschlich zu behandeln.

  22. 22

    Wenn ein Arzt hinter dem Sarg eines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung!

    Antwort René Gräber:

    Das ist natürlich sehr schwarzer Humor. Und ich weiß, dass sehr sehr viele Ärzte versuchen zum Wohle ihrer Patienten zu handeln – jeden Tag.
    Und wenn ich auf Ihren Kommentar noch einen „draufsetzen“ kann: Ich kenne einen Arzt, dessen Sohn Bestattungs-Unternehmer ist. Dessen Institut liegt fast gegenüber von der Praxis…

  23. 23

    „Was bringt den Doktor um sein Brot?
    A die Gesundheit
    B der Tod.
    Drum hält er uns – damit er lebe –
    zwischen beiden in der Schwebe“
    Eugen Roth

  24. Jürgen Müller
    Freitag, 3. Juli 2015 0:12
    24

    Der Tod motiviert mich zu leben.

  25. 25

    […] einem meiner Beiträge aus dem Jahr 2010 „Medikamente – Nebenwirkung Tod“ zitierte ich Prof. Frölich von der Universität Hannover, der in einem Interview preisgab, dass […]

  26. 26

    […] Medikamente – Nebenwirkung Tod! Jedes Jahr versterben ca. 58.000 Deutsche an den Folgen von Medikamentennebenwirkungen – so zum Beispiel Prof. Fröhlich. Was passiert dagegen? […]

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