Cholesterinsenker – Es wird immer TOLLER

Wenn man dem Bericht des The Guardian aus dem Mai 2014 glauben möchte, dann gibt es eine sehr, sehr merkwürdige (oder besser: beachtenswerte) Reaktion der Schulmedizin auf Studien, die die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Statinen (zur Senkung des Cholesterins) in Zweifel gezogen haben. Statine und Nebenwirkungen? Unverträglichkeiten? Wirkdefizite? Das kann nicht sein, denn die Statine werden millionenfach verschrieben und die Menschheit existiert immer noch, oder? Aber das ist auf der anderen Seite kein Wunder, denn es existieren immer noch gewisse Unterschiede zwischen den Statinen und einer Atombombe. Es stellt sich also die Frage: Wie kommen diese Zweifler auf den Gedanken, dass Statine nicht das sind, als was sie gehandelt werden – nämlich als die optimalen Beschützer vor Herzinfarkt, Arteriosklerose und kardiovaskulären Erkrankungen und gleichzeitig als lebensverlängernde Substanzen. Wenn das alles wirklich stimmen sollte, dann plädiere ich dafür dieses Zeug im Brot zu verbacken und ins Trinkwasser zu geben.

Studien wider die Statine

An dieser Stelle auf die Argumente einzugehen, die Statine als „das unnötigste und vielleicht auch als eins der gefährlichsten“ Medikamente qualifiziert, wäre zu umfangreich. Ich hatte bereits eine Reihe von Beiträgen verfasst, die sich mit der aktuellen Studienlage beschäftigen:

Anmerkung und kleine „Eigenwerbung“: Wenn Sie dieses Thema näher interessiert, bestellen Sie mein Buch: Das Märchen vom bösen Cholesterin. Darin gehe ich wesentlich ausführlicher auf das Thema ein und zeige auch Alternativen.

Diese Artikel sind nur eine kleine Auswahl an Artikeln, die dieses Thema behandeln. Weiterführende Links zu anderen Artikeln finden Sie in den jeweiligen Arbeiten. Begeben wir uns aber auf den Weg:

Zurück in den Märchenwald

Die oben zitierte „Daily Mail“ schildert uns den heroischen Kampf von Hänsel Schulmedizin und Gretel Pharma gegen die böse Hexe Zweifelix, die im Märchen zumindest zu guter Letzt verbrannt wird. Dieser heroische Kampf besteht zu erst einmal darin, die Zweifler (Hexe) ins Feuer der Unglaubwürdigkeit zu stoßen, indem man die von den Zweiflern unterstellten Nebenwirkungen von Statinen als 20-fach übertrieben beschreibt. Das Journal, „British Medical Journal“ (BMJ), reagierte (fast) sofort und zog die Aussagen der Autoren, dass Statine Nebenwirkungen bei 20 Prozent der Patienten bewirken, zurück, ohne aber den eigentlichen Artikel zurückzuziehen.

Natürlich kommt an dieser Stelle der Oberförster hinzu, ein angeblich führender Statin-Erforscher, der die Nebenwirkungen auf ein Prozent beziffert, was wir jetzt mal zu glauben haben, ohne Namensnennung und ohne Quellenangaben – denn wir befinden uns ja in einem Märchen. Und damit die Kinder, die dieses Märchen mit der bösen Hexe (beziehungsweise die Patienten) die die Aussagen der Zweifler lesen), sich nicht unnötig zu fürchten brauchen, biegt das Märchen vorzeitig verfrüht auf die Zielgerade ein und erzählt uns von der „lebensrettenden“ Medizin, die die böse Hexe den lieben Patienten vorenthalten will.

Inzwischen hat der Oberförster auch einen Namen bekommen: Prof. Sir Rory Collins, ein britischer Epidemiologe, der 2011 zum Ritter geschlagen wurde – was ja passt, da in Märchen auch Ritter vorkommen. Dieser Ritter also geht mit der Hexe hart ins Gericht. Er bezichtigt die Autoren der überzogenen Nebenwirkungen wiederholter Fehldarstellungen zu diesem Thema. Dabei hat sich die Hexe als so bösartig erwiesen, da der Ritter beweisen kann, dass dies auch noch erfolgte, als die Fehler schon längst bekannt und berichtigt worden waren.

Kein Wunder also, wenn unser Ritter die sofortige Verbrennung der Hexe fordert: (übersetzt) „Ein solches Fehlverhalten sollte in angemessener Weise beantwortet und die höchst fragwürdigen Arbeiten im öffentlichen Interesse zurückgezogen werden.“ Ich sehe es: Der Ofen brennt schon… Und der Ofen wird noch heißer. Denn sofort kommt der immer wieder erfolgreiche taktische Schachzug, den die Schulmedizin immer dann einsetzt, wenn ihr die Argumente ausgehen: Die Drohung und das Schüren von Angst (vor der bösen Hexe).

Unser ritterlicher Oberförster tönt: „Falls Patienten mit einem erhöhten Risiko aufhören, Statine einzunehmen – oder keine Therapie mit Statinen beginnen – dann werden sie unnötige Herzinfarkte und Schlaganfälle erleiden.“ Hört, hört! Es scheint also neben unnötigen auch nötige Herzinfarkte und Schlaganfälle zu geben. Die Gebrüder Grimm drehen sich gerade im Grab herum. Aber ein Ritter wäre kein Ritter, wenn er nicht noch weiter ausholen könnte: „Es wird unnötige (schon wieder!) Todesfälle geben aufgrund von vaskulären Erkrankungen. Dies (er meint die Fehldarstellung zu den Statinen und deren Nebenwirkungen) ist ein überaus schlechter Dienst an der Medizin.

AHA! Das klingt nach Verrat an der heiligen Mutter Schulmedizin, der nur mit einem gerechten Urteil bestraft werden kann: Ab auf den Scheiterhaufen, wie all die anderen Hexen seinerzeit auch. Denn, so jammert die Presse in Großbritannien, nehmen in Großbritannien immerhin 8 Millionen Patienten Statine ein, da sie ein Risiko für eine Herzerkrankung haben, die durch die Kampagne der Zweifler selbst in Zweifel geraten und verunsichert werden. Na das nenne ich doch ein stichhaltiges Argument: Wider die Verunsicherung.

Es geht hier also gar nicht um die Gesundheit und um irgend so ein Risiko von irgend was. Es geht um die Vermeidung von Verunsicherung. Die Menschen sollen also wirkungsarme, nebenwirkungsreiche Medikamente einnehmen, damit ihnen die Verunsicherung genommen wird? Leider kenne ich keine Studie, die weniger Verunsicherten bescheinigt, dass sie jetzt ein geringeres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen haben, als die Verunsicherten. Scheint wohl ein homöopathischer Plazeboeffekt zu sein… jetzt bin ich etwas verunsichert. Aber gegen Verunsicherung gibt es ja Statine (Beispiel einer modernen Indikationserweiterung im Rahmen von erhöhten Umsatzvorgaben). Hm… das wird jetzt selbst mir zu kompliziert… Machen wir lieber mit der Märchenstunde weiter.

Der Hexer

Jetzt kommt der Auftritt des Hexers: John Abramson und seine Kollegen. Der behauptete, dass die Gabe von Statinen auch an Patienten mit einem nicht ganz so hohen Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle mehr als fragwürdig sei. Denn die Statine hätten nicht beweisen können, dass sie in der Lage wären, in dieser Gruppe lebensrettend zu wirken. Dagegen, so der Hexer und seine Helfershelfer, hätte eine Beobachtungsstudie ergeben, dass 18 bis 20 Prozent der Patienten unter Statinen eine Reihe von Nebenwirkungen zu erdulden hatten, wie Lebererkrankungen und Nierenprobleme.

Unverschämterweise erdreistete sich auch noch ein Kardiologe in der BMJ, diese Beobachtungen zu bestätigen. Wenn das nicht nach Revolution im Märchenland riecht!

In der Tat gibt es eine Reihe von Veröffentlichungen von Abramson zu diesem Thema, die Hänsel und Gretel Grund zur Sorge geben könnten: Should people at low risk of cardiovascular disease take a statin? Dies ist die eben erwähnte Arbeit, in der Abramson und seine Kollegen die Notwendigkeit von Statinen bei risikoarmen Patientengruppen bezweifelt. Die Arbeit gewinnt ihre Ergebnisse mittels einem in der Schulmedizin hochgelobten Analyseverfahren – der Meta-Analyse – die hier zum Einsatz kam, basierend auf Daten aus der Cochrane Datenbank.

Stünde hier die Homöopathie zur Diskussion, dann gäbe es keine große Diskussion, dass die Ergebnisse hieb- und stichfest seien. Dann ständen in der Zeitung Überschriften wie: „Endlich eindeutig und unzweifelhaft bewiesen – Homöopathie ist Märchen für Kranke“. Aber an dem Märchen von den Statinen darf man nicht ungestraft zweifeln.

UND: Unser „Hexer“ ist auch noch ein Wiederholungstäter: Cholesterol lowering, cardiovascular diseases, and the rosuvastatin-JUPITER controversy: a critical reappraisal. Er und eine Reihe von Kollegen untersuchen eine Studie, die den bezeichnenden Titel „Justification for the Use of Statins in Primary Prevention“ oder JUPITER trägt.

Das Umwerfende hier ist, dass der Titel der Studie eigentlich schon das gewünschte, erhoffte, erzwungene Ergebnis verrät: Man will mit der Arbeit beweisen, dass Statine zum Einsatz kommen müssen, und wenn Himmel und Hölle einstürzen. Resultat von Abramson und seinen Hexen: „Die Studie war fehlerhaft.“ Sie wurde vorzeitig ohne ein signifikantes Ergebnis abgebrochen. Es gab zwar eine signifikante Reduktion von nicht tödlichen Schlaganfällen und Herzinfarkten, ohne aber die Mortalität zu senken. Aber genau das wird den Statinen immer wieder gebetsmühlenartig untergejubelt – bis dass es alle glauben.

Die Autoren vermuten auch eine voreingenommene Ausrichtung und Durchführung dieser Studie seitens der Betreiber, da hier starke kommerzielle Interessen hinter der Studie gestanden hatten. Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass die Studie alles andere als einen Einsatz zur Primärprävention von kardiovaskulären Erkrankungen rechtfertigen oder empfehlen kann. Vielmehr zeige diese Studie deutlich, wie kommerzielle Interessen ein Studienergebnis „verbiegen“ können.

Anscheinend scheint Abramson auch kein sonderlich gutes Verhältnis zur sogenannten „evidenzbasierten“ Medizin zu haben, obwohl er selbst Mediziner ist: The effect of conflict of interest on biomedical research and clinical practice guidelines: can we trust the evidence in evidence-based medicine? In diesem Artikel bescheinigt er der evidenzblasierten Wissenschaft der Schulmedizin, dass selbst bei der höchsten Qualität klinischer Forschung die finanzielle Zuwendung seitens der Industrie eine 5,3-mal höhere Wahrscheinlichkeit für industriefreundliche Ergebnisse erzeugt als eine Förderung aus unabhängigen Mitteln. Auch hier wieder das Phänomen, dass Studien aus der Pharmaindustrie unter dem Tisch verhandelt werden und Forschungsdaten nicht freigegeben werden (siehe als Beispiel: Pfizer verweigert Studienergebnisse).

Editoren von Fachjournalen, Peer-Viewers etc., von denen man erwartet, dass sie die zu veröffentlichenden Studien einer eingehenden Prüfung unterziehen, stehen unter solchen Verhältnissen in der Wüste. Aber da man Geld verdient mit diesen Veröffentlichungen, wird veröffentlicht, was die Industrie vorgibt. So werden die Kontrolleure der Zeitschriften und Journale zum wissenschaftlichen Feigenblatt degradiert, die dem Marketing der Pharmaindustrie zu einem weiteren wissenschaftlichen Anstrich verhelfen. Besonders interessant in dieser Veröffentlichung ist die Beschreibung industrieller Interessen am Beispiel von Vioxx. Hier wurde ganz offensichtlich ein Produkt auf den Markt gebracht, das sogar schlechter wirkte als alte und vor allem viel preiswertere Konkurrenzprodukte. Was mit Vioxx geschah und wie viele Tote es produzierte, das ist längst bekannt.

Warum Statine doch notwendig sind…

Ein Bericht der „Daily Mail beschreibt wunderbar, wie man den Umsatz von Medikamenten in die Höhe treibt. Beispiel: Statine. Denn von den 1980er Jahren an wurden nur die Patienten versorgt, die ein 30-prozentiges Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle hatten. Ab 2005 wurden alle Patienten mit einem 20-prozentigem Risiko mit einbezogen. Studien, die alle gezeigt haben wollen, dass Statine auch bei abstehenden Ohren wirken… und überhaupt.

Es bahnt sich in unserem Märchen (Sie ahnen es sicher auch schon), das: „und wenn sie nicht gestorben sind“ Ende an. Für mich sind jedenfalls diese 27 Studien gestorben, denn sie gehören für mich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu den 5,3-fach verbogenen Ergebnis-Studien, die beweisen wofür man sie durchgeführt hat.

Bei aller Euphorie von Seiten der Befürworter und dem Feiern des Zurückziehens der Behauptung von Abramson, dass Statine bei geringem Risiko nicht wirken, aber 20 Prozent Nebenwirkungen schaffen, kommt doch noch zum Schluss als Rumpelstilzchen ein Kardiologe zu Wort. Der hatte schon zuvor behauptet, dass das mit den 20 Prozent vollkommen mit seinen Erfahrungen übereinstimmt. Und er taucht dann einmal ein in die Logik der schulmedizinischen Prozentrechnung. Statt mit Prozenten rechnet er mit absoluten Zahlen. Da sieht die Sache dann nicht mehr so imposant aus: Eine 30-prozentige Reduktion von kardiovaskulären Ereignissen bedeutet bei einem Risiko von durchschnittlich 1 Prozent, dass ein Einsatz von Statinen das Risiko auf 0,7 Prozent verringert. Und das ist beschämend wenig. Dagegen moniert der Kardiologe, dass er zu viele Nebenwirkungen gesehen hat in seiner Laufbahn als Arzt. Das sonst so hoch gepriesene Verhältnis von Nutzen gegenüber möglichen Schäden scheint bei der Auftragslage keine Rolle mehr zu spielen.

Fazit

Die Statine als Mittel zur Senkung des Cholesterins stehen unter Beschuss. Die heftige Reaktion Seitens der Schulmedizin und Pharmaindustrie spricht mehr darüber als ein medizinisches Lexikon. Die Reaktion ist traditionell unfair und unprofessionell und erinnert mich unter anderem an Dr. Andrew Wakefield, der auch gezwungen wurde, seine unliebsamen Ergebnisse zurückzuziehen, ohne dass ihm dabei ein Fehler hat bewiesen werden können (Britische Richter verurteilen „Hexenjagd“ auf abtrünnige Ärzte).

Merkwürdigerweise gehen solche Nachrichten in keine Reportagen im Fernsehen ein – da wird immer noch berichtet, dass die Erde eine Scheibe ist und Galileo Galilei dies ja auch offziell widerrufen habe. Prof. Séralini und seine unliebsamen Forschungsergebnisse zur Gentechnik und Glyphosat sind ein weiteres Beispiel, wie mittelalterlich die Schulmedizin gegen unliebsame „Rumpelstilzchen“ vorgeht. Und es kommt, wie es kommen muss. Die Patienten schlucken (hoffentlich) gläubig ihre Statin-Tabletten und leben glücklich und zufrieden bis an ihr seliges Ende. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann schlucken sie noch heute.

Und wenn Ihnen das noch nicht reicht, bestellen Sie meinen Report: Das Märchen vom bösen Cholesterin. Darin gehe ich auf weitere „Ungeheuerlichkeiten“ ein. Allerdings ohne Märchenstunde.

Datum: Montag, 23. Juni 2014
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36 Kommentare

  1. 1

    Wunderbar dass es noch Menschen gibt die nicht alles schlucken was uns aufgetischt wird. Vielen Dank René. Und nebenbei: deine Art zu schreiben ist wunderbar. Wir sollten diese ganzen sgn. „Wissenschaftler“ nicht mehr ernst nehmen.Wir hören dort nur was wir glauben „sollen“ und das hat wenig mit Wahrheit zu tun und schon gar nicht mit „Wissenschaft“. Mittlerweile ist es eine Wissenschaft die sgn. Studien zu lesen und heraus zu finden wo die jetzt wieder geschummelt oder dreist gelogen haben.

  2. 2

    Man hält es im Kopf nicht aus, wenn sogen. Studierte gegen Alternatvmedizin vorgehen
    Sie erkenen nicht den hohen Wert, wenn Menschen sich damit befassen und dabei den Pegel des Durchschnitt-Gesunden anheben.
    Die Kosten dafür bezahlen sie selbst und entlasten somit die gesetzlichen Krankenkassen und erhöhen somit den Durchschnitt der Gesundheit und entlasten dabei wiederum die zukünftigen Krankemkosten aller Kassen.
    D.K.

  3. 3

    Wirklich klasse auf den Punkt gebracht. Unsere Schulmedizin als Konkubine der armen Pharmalobby, in deren Namen sie uns glaubhafte Studien verkaufen möchte. Alles im Namen des Kommerzes – HURRA, Hauptsache das Geld im Kasten klingt!!! Diese Story ist so phantasievoll und ausgebufft, dass sie mich eher an die Abenteuer des niedlichen Hampelmannes PINOCCHIO erinnert!

  4. 4

    Ein wirklich toller Artikel und eine schöne Schreibe. Gut, dass man nicht allem sofort glauben schenkt und man auch Blogs findet, wo es sich lohnt bis zum Ende zu lesen. Weiter so!

  5. 5

    Ein interessanter Artikel, dessen Quintessenz auch für andere Medikamente gilt.
    Mir wurden vor einigen Jahren Marcumar und Betablocker verschrieben, weil ich ab und zu Herzrhythmusstörungen habe. Anfangs habe ich die Medikamente brav genommen. Dann hatte ich meine aktuellen Herzwerte mit denen zu meiner Leistungssportlerzeit verglichen (ich hatte die täglich protokolliert) und nur minimale Abweichungen festgestellt. Dann habe ich alle Medikamente abgesetzt und mir geht es sehr gut. Mein Hausarzt sagte mir hinterher, daß er froh sei, daß ich Marcumar abgesetzt hatte. Seiner Meinung ist die Gefahr des Verblutens größer als die Gefahr eines Herzinfarktes oder einer Embolie.
    Das Irre war, daß meine Internistin damals meinte, ich solle mir die Erregungszentren im Herzen veröden lassen! Ich hätte zu viele davon?!

    Der Kern ist, daß es nur um Profit geht. Statine, Marcumar, künstliche Gelenke, Chemo- und Strahlentherapie, etc. sind vor allem für die Gewinne der Gesundheitsindustrie und Versicherungen (auch der gesetzlichen!) wichtig.

  6. 6

    Seit ca. 14 Jahren wird mit Simvastatin (10mg) verordnet. Ich bin heute 54 Jahre alt und seit ca. 12 Jahren Diabetiker Typ II nicht insulinpflichtig (hba1c = 6,5 +-0,2). Von den 10mg-Tabletten nehme ich jeden Abend 1/2 Tablette und mein Cholesterin bewegt sich bei 200. Allerdings hätte ich einen alarmierend hohen Triglyceriede-Wert (sagt mein Endokrinologe), der bei ca. 270 liegt, obwohl ich so gut wie keine Süßigkeiten zu mir nehme und auch nur ganz wenig Alkohol trinke und auch nicht übergewichtig bin.

    Meine Hausärztin hält den Cholesterinsenker weiterhin für notwendig und den Triglyceride-Wert, zwar für ein wenig hoch, aber nicht behandlungswürdig.

    Sollte ich nun auf eigene Faust den Cholesterinesenker ganz absetzen?

    Ich bin wirklich sehr verunsichert und weiß mir einfach weder Rat, noch wen ich dazu konkret verlässlich befragen kann!

    Tatsächlich ist das Vertrauen in unser „Gesundheits“System und seine Protagonisten schon sehr geschrumpft und längst habe ich kein so wirklich gutes Gefühl mehr, wenn sich der consultierte Arzt mehr mit den Leitlinien (oder sind es nicht eher LeiDlinien?) auf seinem Monitor widmet, als mir und meinem Körper (von der Psyche ganz zu schweigen, dafür hat er doch längst schon gar keine Zeit mehr!).

    Auf mich wirkt das Gesundheitswesen weitaus mehr als undurchsichtiger Tummelplatz einer über alle Massen gierigen Gesundheitsindustrie, denn wirklich interessiert am Genesen und der Gesunderhaltung der Patienten, bzw. Beitragszahler, ist dabei offenkundig niemand.

    Ich finde, die Gesundheit und Gesunderhaltung des Menschen gehört nicht in die gierigen Klauen einer Art von industrieller Mafia, sondern sollte, als Non-Profit-Unternehmen, fernab von rein wirtschaftlichen Interessen angesiedelt und betrieben werden, zum Wohle des Menschen und seiner möglichst nachhaltigen Gesundheit!

    Wem bloß soll man da noch ernsthaft trauen können!?!

  7. 7

    Ein wirklich sehr guter Artikel! Ich bin so froh und dankbar, dass ich Ihren Blog gefunden habe und regelmäßig Ihre so hilfreichen Newsletter bekomme !

    Nochmals vielen herzlichen Dank für all Ihre aufklärenden Artikel !

    Weiter so !!

  8. 8

    Die Pharmainustrie hat eine so große Lobby, von der man keine Ahnung hat, wenn man sich nicht mit dem Thema befasst und nur blind den Anordnungen der Ärzte glaubt. Aber es ist den Regierungen bekannt und es wird von ihnen akzeptiert, weil sie ansonsten bei den Wahlkämpfen keine finaziellen Unterstützer mehr bekämen. Wer bei youtube: Seehofer und Positivliste eingibt, erfährt in 3 Minuten recht viel.
    Das gleiche wie für das Cholesterin gilt auch dem Thema impfen. Auch dort gibt es keinen Nutzen nur Schäden und kranke Patienten.
    Zu Stefan, meinem Vorschreiber. Kaufen Sie sich das Buch: die „Weizenwampe“ und es wird Ihnen einiges klar werden bezüglich Ihres hohen HBA1C- wertes und der Triglyceride. Schon mit dem weglassen aller Glutenhaltigen Getreide, werden sich Ihre Werte signifikant verbessern. An Alle: Werden Sie selbst zu mündigen Patienten und übernehmen Sie verantwortung für Ihre Gesundheit und geben diese Verantwortung nicht mit Ihrem Krankenkassenkärtchen an der Rezeption Ihres Arztes ab.
    Vera Junker Heilpraktikerin

  9. 9

    Lieber René, ich finde die Publikation der kritischen Informationen sehr beachtlich. Bitte, lasse aber in Zukunft größere Sorgfalt bezüglich historischer Zitate walten! Galileo mußte vor der Inquisition sein Konzept des heliozentrischen Weltbildes zurückziehen! Daß die Erde eine Kugel ist, wußte man schon seit der Antike. Erst im 19 Jh. sind ein paar minder wichtige Autoren mit ihrer Erdscheibe wieder ausgegraben und zitiert worden. Mit Galileo haben die aber alle nichts zu tun.
    Ansonsten: bitte weitermachen! Daß die Schulmedizin in weiten Bereichen auf Industrie-Sponsoring (nach beiden Seiten) hinausläuft, weiß ich schon lange.
    Und nach dem Motto: Beides probiert, kein Vergleich! hänge ich konsequent der Naturmedizin verschiedenster Provenienz an, und zwar so weit wie möglich.
    Die Schulmedizin hat ihre größte Berechtigung im akuten Fall, das erkenne ich jederzeit an. Jedoch bei allem anderen bin ich SEHR, SEHR vorsichtig mit ihr.

    Liebe Grüße
    Ursula

  10. 10

    Der Artikel ist wirklich toll und für mich nicht neu. Ich freue mich aber immer, wenn ich bestätigt werde in meiner Meinung. bitte weiter so!
    Interessant auch, daß immer das Wort „Wissenschaft“ und „wissenschaftlich bewiesen“ auftaucht, was in Wirklichkeit nichts aussagt.
    Noch interessanter ist allerdings die Tatsache, daß die Schulmedizin eben keine Wissenschaft ist!!

  11. Doris Schmidt-Merz
    Donnerstag, 26. Juni 2014 13:25
    11

    weil es mich auch betrifft: Cholesterol und so!
    Bester Renè – es bleibt für mich bewundernswert, wie viel Zeit und Arbeit Sie in das Veröffentlichen von solch guten Artikeln stecken. Mir wird jedes mal bewußt, dass es viel zu wenig „Plattformen“ gibt, um das Wissenswerte an die richtige Stelle zu bringen. Ich hoffe sehr, dass Sie keinerlei negativen Kontakt zu all den Hexen und Bösewichten haben (damit meine ich alle!!! die mit der Pharmaindustrie zu tun haben – wie auch immer) und durch diese nicht gefährdet werden. Sie sind sicherlich ein sehr unangenehmer Zeitgenosse für diese Sparte! und wahrscheinlich ist es nur deren Einbildung zuzuschreiben, dass sie glauben Sie könnten ihnen nicht gefährlich werden (wie auch immer). Ihre Artikel (teilweise) habe ich selbst schon an meinen Haus- und selbst Zahnarzt weiter gegeben. Mit dem entsprechenden Resultat!!!!! Gibt es eigentlich auch/schon ein Heilmittel (chemisch oder auch homöopathisch) gegen Borniertheit? Damit könnte der Hersteller davon wirklich reich werden, vorallem wenn er als Klienten all die Pharmamichel erreichen würde, die uns mit ihren verheißungsvollen Produkten zu Tode kurieren wollen?
    Meine liebste Lektüre ist das Buch der Maria Treben (seit Jahrzehnten hilfreich in meiner Familie verwendet) und ich fühle mich recht gut mit all den Kräutern und guten Hinweisen. Machen muss man es ja eh selbst – die Entscheidung trägt jeder für sich!
    Meine allerbesten Wünsche für Ihre (und die Ihres Teams)Gesundheit und Wohlergehen – und …das wollte ich mal wieder gesagt haben.
    Herzlich
    Doris aus NL

  12. 12

    Liebe Frau Junker,genau so ist es!

    Lieber Stephan, informieren Sie sich umfassend – u.a. auch hier:

    drstrunz.de/news/2014/01/140106_statine.php

    strunz.com/news.php?newsid=2360

    Zitat von einem Insider – beschäftigt an einem Krankenhaus (Kardiologie): „Wenn man sich aber heute so ansieht, wie „leitliniengerechte“ Behandlung in den Krankenhäusern so praktiziert wird, es quasi vorher abgesteckt ist, dass man eben als kardiologischer Patient grundsätzlich mit Betablockern oder Sartanen, Statinen, ASS, Clopidogrel oder anderen Blutverdünnern nach Hause geht…..Haben Sie noch irgendwelche Illusionen, dass sich an unserem krank geschmolzenen leitliniengerechten, Pharmaindustrie-gelenkten Gesundheitssystem irgendetwas zum Patientenwohle ändert?“ hier nachzulesen: strunz.com/news.php?newsid=2743

    Meine persönlichen Erfahrungen und Schlussfolgerungen sind hier nachlesbar: sueddeutsche.de/leben/pflegende-angehoerige-wo-bleibt-die-wut-1.2006094

    Glück und Gesundheit sind nicht delegierbar. Eigenverantwortung heißt das Zauberwort! Ingrid Schlusser

  13. 13

    Als Diätassistentin i.R. lese ich seit ein paar Wochen „René Gräber“ und bin
    immer noch begeistert von Stil und Aus-
    sage. Mit den vielen Senkern von wer weiß nicht was hatte ich schon immer meine Be-
    denken. Werden wir so alt wegen oder trotz
    der vielen Medikamente? Da halte ich mich
    mit meinem ererbten Typ II lieber an Hans
    Lauber, wenn auch nicht ganz so extrem.
    Die tollen und fundierten Newsletter von
    R.G. möchte ich keinesfalls mehr missen.
    Sibylle Rodies

  14. 14

    Es ist immer wieder toll, wenn ein Arzt einen erhöhten Wert (z.B. Cholesterin, Blutdruck, Herzfrequenz, Zucker,…) feststellt.
    Anstatt jetzt zu untersuchen, warum diese Werte erhöht sind (meiner Meinung macht die Natur nichts ohne Sinn – wir erkennen diesen nur oft nicht), wird versucht diesen gewaltsam zu senken.
    Nur einmal angenommen, die Zellwände sind durch einen Umstand, beispielsweise Eiweißeinlagerungen, für Nährstoffe (Glucose, Fettsäuren, Aminosäuren) nicht mehr so gut durchlässig. Um jetzt doch eine Versorgung zu erreichen, erhöht der Körper den Druck oder die Konzentration. Nur so kann die Zelle wieder ihr Gleichgewicht erreichen. Was passiert jetzt, wenn mit Medikamenten dieses Gleichgewicht wieder gestört wird? Der Körper regelt wieder gegen. Das bedeutet, daß immer stärkere Medikamente gegeben werden müssen.
    Was würde passieren, wenn wir beispielsweise die Ursachen bekämpfen würden – z.B. durch Fasten oder Aderlass – statt die Symptome?
    Ich mache beispielsweise pro Woche in der Regel drei Fastentage. Nicht nur, daß mein Gewicht zurückgeht, mir geht es besser. Außerdem gibt es Studien, die besagen, daß die Nahrungsverwertung nach einer Fastenzeit auf bis zu 80% ansteigt (Video über Grüne Smoothies beim Alpenparlament), während sie bei regelmäßigem täglichen Essen auf bis zu 20% absinken kann.

    Wenn die Schulmedizin wirklich die Ursachen bekämpfen würde, gäbe es nur ein Problem – die Krankheiten würden aussterben und damit die Gewinne zurückgehen.

  15. 15

    Hallo Rene

    Danke mal wieder für diesen tollen Bericht !!!

  16. 16

    sehr geehrter herr gräber,
    ich bin dankbar, für ihre seite und ich wünschte mir, es gäbe mehr so menschen. Leider liegt es nicht nur an der pharmaindustrie die uns den mund wässrig macht, sondern auch an uns selbst, ob wir uns dem fügen, was das alles so an werbeversprechungen gemacht werden.

    Ein kleines beispiel: die pharmaindustrie erfindet krankheiten um ihre medikamente an den mann zu bekommen. Somit ist zum beispiel die glatze beim mann eine krankheit, errektionsprobleme eine krankheit. Und ganz zu schweigen von der modekrankheit burn out. Es wird tatsächlich propagiert, das nach zwei wochen nieder geschlagenheit man doch an einer depression erkrankt ist. Das heißt wenn mein mann stirbt und ich über zwei wochen trauere, habe ich eine depression. Aha ich verstehe………….Nun ist mein wissen ein anderes, man wird ja älter und skeptischer. Hat ein arzt bei einer depression mal einen vitaminstatus gemacht? Denn bekanntlich ist ein vitamin d mangel auch ein grund an einer depression zu leiden. Der pharmaindustrie ist kein weg zu schade uns im glauben zu lassen, das sie für alles ein heilmittel haben……….Ich befürchte aber, das verschiedene medikamente erst nachfolgende krankheiten auslösen. Leider begann mein umdenken erst, als ich eins der schlimmsten antibiotika sorte, die chinolonen einnahm……Einen leidensweg von einem ganzen jahr…..ich hatte eine akute fluoridvergiftung. Aber auch hier blockieren die ärzte, gibts nicht. Genauso wenig wie es impfschäden gibt. Wenn ich nicht stark genug gewesen wäre, hätte die ärzte mir noch ein antidepressiva verpasst………In 60 % der antidepressiva oder medis für die psyche ist fluor enthalten…….Ich hätte noch eins auf meine gesundheit drauf gepackt und wahrscheins wäre ich nicht mehr der mensch der ich heute bin…….Die ganze geschichte hatte aber auch gutes….ich bin eigenverantwortlicher meinem körper gegenüber geworden. Selbst wenn ich bluthochdruck hätte, würde ich nichts nehmen, sondern anderweitig schauen. Denn inzwischen frage ich mich, ist es angenehmer durch einen herzinfarkt zu sterben oder weil ich medikamente nehmen an nieren und leberschäden……..Ich nehme meine gesundheit selbst in die hand, denn mit ärzten und medikamenten habe ich in dem einen jahr antibiotika einen horror mitgemacht.

  17. 17

    Ich kann dem Rene zu diesem Artikel ebenso wie zu seinen früheren herzlichst gratulieren. Die Kommentare dazu haben mich überzeugt, dass diese wirklich überdacht sind und der Realität entsprechen.
    Der Hausarzt ist heute wirklich der Kuli der Pharmaindustrie, was die Medikamente betrifft. Er sollte sich ernstlich überlegen, was er gegen Symptome verschreibt. Sinnvoll sind doch nur Medikamente, wenn die Ursache bekannt ist und eine Wirkung zu erkennen ist und keine Nebenwirkungen aufweisen. In diesem Sinne bin ich für Alternativmedizin, denn hier werden vorwiegend natürliche Kräuter, Salben und Wässerchen verwendet.

  18. 18

    Danke Rene weiter so.Nur so kann man die Menschen wach rütteln.Aber Dr. M.Rath hatte vor 20 Jahren auf solche Quacksalber aufmerksam gemacht,und man hat Ihn fast eingesperrt.Aber Pharmamaffia hat halt einen zu großen Einfluß.Und sorgt auch immer wieder daßPersönlichkeiten wie Altkanzler Kohl als Ziehsohn von BASF als Representanten da stehen.

  19. 19

    Hallo Herr Gräber,
    es ist immer wiedererfrischend ihre Ausführungen zu lesen. Da ich auch schon über 20 Jahre naturheilkidlich tätig bin, sind mir die meisten Dinge bekannt. Trotzdem möchte ich ihre Ausführungen nicht missen, da auch ich immer etwas dazu lernen kann.
    Also, nicht nachlassen. Nur gemeinsam können wir dieser „Mafia“ Paroli bieten.
    Es ist immer lustig, wenn Mediziner, nicht Ärzte uns weismachen wollen, ohne „moderne“ Medizin wären wir schon längst ausgestorben. Dabei wird natürlich nicht erwähnt, das die Verbesserung der hygienischen Bedingeungen der ausschlaggebend Punkt sind. Nicht ihre Impfungen und sonstiger „wissenschaftlicher“ Mist.
    Schulmedizin ist Akutmedizin. Das ist gut so. Aber bitte nicht Symptom mit Krankheit verwechseln.
    Liebe Mediziner: Wenn Naturheilkunde so unwirksam wäre, gäbe es uns alle nicht, da wir schon vor Jahrtausenden ausgestorben wären. So viel dazu.

  20. 20

    Lieber Herr Gräber,

    herzlichen Dank für den informativen Artikel. Ich gehöre auch zu den Statinnehmern, da ich die Veranlagung zu erhöhten Cholesterinwerten mitbekommen habe. Die Ernährung ist soweit in Ordnung.

    Ich freue mich inmer, dass sie „trockene“ Themen so erfrischend verpacken.

    Lieben Gruß
    Karin

  21. 21

    Lieber Herr Gräber,

    wie gerne würde ich glauben – allein ich weiß nicht wem!

    Ich gehöre wohl zu der Gruppe, die Statine auf jeden Fall nehmen sollte. Nach einem mit 37 Jahren erlittenen Schlaganfall – bin heite 53 – und einem immer erhöhtem Cholesterinspiegel. Ich habe meine Ärztin auf Ihren Newsletter hin befragt.
    Ich hatte auch schon leicht erhöhte Leberwerte, die nach Einnahme eines Mariendistelkombis wieder runter sind, sehr schön. Natürlich selbst bezahlt.
    Ich nehme jetzt auch seit ca. 9 Monaten Vit. D und neuerdings auch K2, auch selbst bezahlt.

    Die gegensätzlichen Veröffentlichungen verunsichern uns Patienten sehr.

    Viele Grüße Pia

  22. 22

    …. ach so, die offizielle Diagnose war: Antiphosphorlipidantikörpersyndrom + Hypercholesterinämie.

    Zusätzlich nehme ich immer noch ASS100, wurde vor 2 Jahren von ASS300 reduziert.
    VG Pia

  23. 23

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel. Und vor allem, dass in Form einer „Märchenstunde“ kund zu tun ist klasse.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Normalwerte (Blut) immer weiter herunter gesetzt wurden um Profit zumachen.

    Ist man kurz vor dem Wert 200 (Cholesterin),dann haben die Ärzte schon „Tilt“ in den Augen. Meiner Mutter konnte ich klar machen, dass sie auf nichts verzichten muss und normal essen soll, denn es besteht keine Gefahr.

    Wer beim Blutdruck den Wert 120/80 verlässt kommt heutzutage auch in die Risikoschiene. Ich frage mich manchmal wo soll das enden?? Wollen die uns „einschläfern“?

    Wenn wir alle gesund wären, dann könnte die Pharmaindustrie einpacken und… das will sie nicht. Nein… es wird einem wirklich Angst gemacht und leider lassen sich einfach zu viele Menschen dadurch beeinflussen.

    Heute kann sich jeder informieren und sich unabhängig machen vom „dudu“ der Ärzte… ich würde es mir wünschen, denn nur so kann man dagegen steuern.

    Wir brauchen die Medizin, aber bitte in einem vernünftigen Rahmen und da wo es wirklich angebracht ist.

    Der Körper hat Selbstheilungskräfte, die durch natürliche Mittel aus der Natur unterstützt werden können. Ist man erst einmal in der Medikamentverschreibungs-Schiene gehen diese Kräfte verloren. Dann kommt oft ein Medikament zum nächsten.Dann wird von Vorbeugung gesprochen.

    Ich bin froh, dass ich mich informiere und den Ärzten, die mir schon alles mögliche verschreiben wollten, Parolie geboten habe. Mir ist klar, dass sie auch ihr Geld verdienen müssen, aber nicht auf Kosten meiner Gesundheit.

    Ihren Artikel werde ich weiterleiten, damit so viele Menschen wie möglich in den Genuss kommen sich ein Bild zu machen, dass es an uns liegt gesund zu bleiben, zu hinterfragen und lernen mal nein zu einer Medikamentverordnung zu sagen, die evtl. nicht gebraucht wird. Wer einem Arzt mit guten Argumenten kontern kann, sich z. B. auf eine Studie bezieht, der wird schnell merken, wie oft die plötzliche Verordnung vorerst noch warten kann.

    Liebe Grüße

    Ina

  24. 24

    habe 100 Tabl. Cholesterinsenker genommen und selbst abgesetzt weil ich fast alle Nebenwirkungen bekam. Die Beiträge bestätigen mir, das ich meiner Gesundheit mit dem Medikament mehr schade als ohne.

    Viele Grüße
    Helga

  25. 25

    Hallo Rene,Sie kriegen es leider nicht auf die Reihe,Ihren Newsletter an die richtige email-Adresse zu schicken.Ich hab meine Kontaktdaten geändert und das ist jetzt das 4.(!)Mal,dass ich Sie deswegen anschreibe!Per Kontaktdatenänderung müssen Sie doch einfach nur die alte Adresse löschen,das kann doch nicht so schwer sein.Stattdessen krieg ich jetzt alles doppelt!Ich fühl mich mittlerweile echt veräppelt und schon fast gespammt-ich bestell den Newsletter jetzt ab.lesen kann ich trotzdem und inzwischen bin ich echt auch sauer.Ehrlich.Susann

    Antwort René Gräber:
    Ich bedaure, dass es nicht so funktioniert, wie sie es sich gewünscht haben. Am Ende jeder email sollte aber ein Link sein, mit dem man seine Adresse ändern und natürlich den Newsletter auch abbestellen kann. Bitte senden Sie ihre emails, die abgemeldet werden sollen bitte per email an mich. Ich erledige dies dann sofort! Viele Grüße und Verzeihung für die Unannehmlichkeiten!

  26. 26

    Habe die verschriebenen Cholesterinsenker seit zwei Jahren bei einem Wert von 260 nicht genommen. Es geht mir bestens.
    Bekam ein Medikament mit schwersten Nebenwirkungen gegen die Verkalkung der Venolen im Kopf. Habe es nicht genommen. Nach einer Untersuchung ein Jahr später sagte mir die Ärztin, ich müßte das Medikament nicht mehr nehmen, da sich meine Krankheit signifikant gebessert hätte. Ohne Medikamente??????.

  27. Henriette Schlootz
    Sonntag, 29. Juni 2014 21:23
    27

    Hallo Rene
    Auch ich habe die familiäre Vorbelastung
    die sogenannte Hypercholesterinämie nehme deshalb
    Fluvostatin
    Ich fühle mich durch ihre Beiträge sehr verunsichert
    Habe auch ihr Buch Die Cholesterin Lüge leider wird
    da nicht wirklich auf diese Patientengruppe eingegangen
    Gruß Henriette

  28. 28

    Hallo,
    sehr gut, sehr gut …. Sie sollten doch mal so etwas als Märchen oder vielleicht sogar als Musical für die Bühne schreiben! …aber ich glaube, dann gäbe es einen Pharma…aufstand. Wäre doch eine Idee!
    Spaß bei Seite – mein Mann hatte vor 5 1/2 Jahren eine große Herz-OP (3 Bypässe und Mitralklappenrekonstruktion) anschließend sollte er Statine, Betablocker, Klopidogrehl und ASS sein Leben lang nehmen. Denkste … nachdem die akute Phase nach der Op gut um war (ca. 5 Monate) nahm er und nimmt auch heute nichts von alle dem! und es geht ihm gut, er hat weder Anhaltspunkte für Arteriosklerose (nachweislich!!) noch zu hohes Cholesterin, noch sonst irgend etwas. .. was haben wir gemacht? Ernährung umgestellt, Körper entstresst, Schwermetall-, Pilz-, Bakterien- und Virenbelastung ausgeleitet – also eine große Sanierung sozusagen gemacht. Das sieht die Schulmedizin ja gar nicht gerne! Dabei haben wir festgestellt, dass er schon länger starke Unverträglichkeiten auf verschiedene Nahrungsmittel hat, die dem Körper ja einfach so – beim Essen – Stress machen. Dies natürlich auch noch alles weggelassen.
    Heute kann er wieder (bis auf 2 Dinge) alles essen!
    Eine Behandlungsmethode von mir selbst – denn ich bin auch Heilpraktikerin.
    Mein Mann hat von vorn herein alles was wirklich nicht sein muss abgelehnt und zum Glück! Ihm geht es sehr gut!

    Noch ein Beispiel: Mein Cousin litt auch an hohem Cholesterin, schlechten Leberwerten, zu hohe Blutfettwerte usw.
    Mußte Statine nehmen und fühlte sich sehr schlecht – Ziehen an den Nieren, leistungsschwach usw. usw. obwohl er fast täglich Bergtouren macht.
    Er fragte mich was er tun könne. Ich empfahl ihm sofort eine Ernährungsumstellung. Das tat er und innerhalb kürzester Zeit – ca. 4 Wochen – sank der Cholesterinspiegel erheblich!
    Er trinkt trotzdem ab und zu ein Glas Bier – verzichtet halt auf die großen Eisbecher, Torten und Frankfurter Würstel und ißt statt dessen mehr Obst und Gemüse.
    Die Ärzte sollten höchstens noch das oxidierte LDL messen – was kein Arzt wohl kennt!
    Der Lifestyle macht’s halt …….
    So viel dazu – über Ihre Formulierungen könnte ich mich „weg schmeißen“ ….
    Ein kollegialer Gruß
    Brigitte Gotter

  29. Heidrun Fiene-Bachfeld
    Montag, 30. Juni 2014 15:25
    29

    Mit großer Begeisterung habe ich das Märchen der Statine gelesen und dabei herzlich lachen können. Ich kannte die Quintessenz dieses “ Märchenmittels“ bereits, aber es ist immer wieder ein Fest auf solche schönen Märchen aufmerksam gemacht zu werden. Und die obige Schreiberin hat eigentlich alles gesagt: Ernährungsumstellung, alte überholte Glaubens/Überzeugungssätze (der Pharmas) ab in den Müll und dann fröhlich weiter lebem. Vielen Dank, es war köstlich!!

  30. Joachim Hildebrandt
    Montag, 30. Juni 2014 16:42
    30

    Hallo Herr Graeber!
    Von den Cholesterinwerten,Bluthochdruck,etc. mal abgesehen;die man sicher mit einer Lebensumstellung in den Griff bekommen kann; was machen den all die Patienten denen mittels Doppler-Sono beim Kardio ne Halsschlagaderstenose diagnostiziert wurden ist???????
    Lg Jo

  31. 31

    Ja die Statine werden tatsächlich für alles mögliche verschrieben. Ich hatte eine Blutung in einem Herzkranzgefäss. Bin 57 Jahre alt, habe mich immer viel bewegt, esse gesund bin sehr schlank und mein Cholesterinwert war immer super laut Hausarzt.
    Trotzdem hat man mir Cholesterinsenker verschrieben.
    Als ich den Arzt darauf aufmerksam machte, dass mein Cholesterin ja gar nicht zu hoch sei, meinte er, das würde die Narbe von der Blutung wieder geschmeidig machen. Als dann mein Cholesterin so niedrig war wie noch nie, sagte ich ihm ob er wisse, dass Cholesterin auch zu etwas nütze sei, meinte er nur das reiche noch lange. In der Zwischenzeit habe ich die Cholesterinsenker natürlich abgesetzt. Das sagt mir mein gesunder Menschenverstand dass das doch einfach keine Lösung ist.
    Danke, dass sie die Leute aufklären über andere Möglichkeiten sich gesund zu erhalten.

  32. 32

    ich bin 62 Jahre und habe es immer vermieden, Medikamente zu nehmen,da ich auch kein „Arztgänger“ bin.
    Gerade deshalb habe ich nach alternativen Methoden gegen meine „Alterswehwehchen“ gesucht, eine Freundin aus den USA hat mich an Sie verwiesen.
    Wie Sie schon treffend bemerkten, „Warum sagt uns unser Arzt“ nichts darüber, gibt es noch eine Ursache für Unwissenheit: Die, die stundenlang beim Arzt sitzen, sind auch „stolz“ auf ihre vielen Medikamente, die sie verschrieben bekommen.
    Also, diese Menschen lesen nichts über andere Heilmethoden, so daß sie immer so weiter machen und sind nicht gewillt umzudenken.

  33. 33

    Vielen Dank für diesen Beitrag und den Blog überhaupt.
    Ich glaube wenn ich nicht immer mal wieder hier hinein schauen könnte, würde ich wohl verrückt 😉
    Ich hab dieses Medikament direkt abgesetzt, mir wurde es im Krankenhaus nach einem Schlaganfall verordnet. Danach – einige Ärzte später – wurde bestritten das es einer war, ich hätte doch „nur“ MS. Aber für eins war meine Verweigerung laut meinen Ärtzten doch gut, es beweist wie unzurechnungsfähig ich bin und wie unbelehrbar. Ich sollte das doch trotzdem nehmen, sicher sei sicher.
    Ich weigere mich nach wie vor Spritzen gegen MS oder ähnliches an mich heran zu lassen solange mir keiner beweisen kann, dass das etwas anderes bringt als naive Patienten zu beruhigen und vor allem solange die Ärzte sich nich mal einigen können was nun überhaupt meine Diagnose ist 😉 In der MS Klinik hab ich nur MS, beim Neurologen doch lieber Schalganfall mit MS, oder doch nicht?!? Hmm…
    Ich empfinde weder meine Behinderungen noch meine Krankheit als störend, wirklich belastend sind die Kriege die man sich mit Ärtzen geben muss, die Tatsache das man ständig als naiv und dumm abgestempelt wird und was am schlimmsten ist: Das was ich für mich tue um mein Befinden zu bessern wie Sport, Ernährung… ist laut den Ärzten nur Kinderkram und unnötig. Sehr motivierend…
    Der größte Lacher war eine kürzlich gelesene Statistik, wonach Frauen mittleren Alters mit gutem Bildungsstand grundsätzlich MS Medikamente verweigern. Es wurde noch einmal darauf hingewiesen wie unverantwortlich dies sei. Ja, stimmt, selbst denken ist wirklich unverantwortlich.
    Ich freue mich auf den nächsten Artikel, weiter so 🙂

  34. 34

    Da ich z.Zt. Unmittelbar betroffen bin, will ich auch meinen Beitrag leisten. Mein Mann bekommt nicht nur 2verschiedene Statine sondern auch noch 2 aggressive Blutverdünner. Facit: immer
    Wieder kleine Schläge oder Hirnstamm TIA. Letzte Woche passierte es wieder und wir wurden zunächst abgewiesen
    Da ich aber abgelehnt habe mussten sie ihn aufnehmen. Nun wird er rehabilitiert. Nach meiner Beobachtung sind es Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen dieses Cocktails? Wäre dankbar für andere Erfahrungen, um besser argumentieren zu können. Danke derweil!

  35. 35

    Habe 2 Jahre Cholesterinsenker genommen, weil mein Cholesterin bei 250 lag und ich eine LAD-Stenose mit 50 % hatte. Heute ist meine LAD-Stenose 75 %. Mein Internist sagte, Cholesterinsenker bringen die Stenosen zum Stillstand bzw. können sogar die Stenosen verringern!!!!
    Ich habe den Cholesterinsenker jetzt abgesetzt. Vor der ganzen Geschichte war ich der gesündeste Mensch. Jetzt fühle ich mich depressiv, weil mein Arzt meint ich wäre ein Herzinfarkt-Kandidat.Ich bewege mich viel und ernähre mich sehr gesund.

  36. 36

    Habe mich überreden lassen aufgrund ständig sehr hoher Colesterinwerte (trotz konsequenter Diät) Statine einzunehmen. Seit einem halben Jahr habe ich sie regelmäßig eingenommen. Die Werte sind rapide gesunken. Anfängliche Freude! Inzwischen sind Nebenwirkungen aufgetreten, schwerwiegend und unerträglich, sodaß ich dagegen weitere, neue Medikamente einnehmen sollte. Bisher bin ich fast ganz ohne Medikamente ausgekommen, 77 Jahre lang. Ich hoffe nun, daß ich meinen früheren, guten Gesundheitszustand wieder erreiche. Ohne Statine!

    Antwort René Gräber:

    Leider kann man nach meiner Erfahrung mit den allermeisten Ärzten nicht über die Statine sprechen und Patienten werden dort auch leider keine Unterstützung finden, diese sogar abzusetzen. Noch mal kurz zusammengefasst: Wenn ich die Studienlage derzeit richtig überblicke, nützen Statine höchstens bei Patienten, die einen Herzinfarkt und Schlaganfall hinter sich haben. Vorher / zur „Prophylaxe“ etc. sehe ich da keinen Nutzen. In meinen Beiträgen beschreibe ich ja immer wieder Alternativen, und was man sonst noch machen könnte. Zum Beispiel im Beitrag zur Arteriosklerose: http://www.naturheilt.com/Inhalt/Arteriosklerose.htm

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