Während sich Arbeitnehmer und Unternehmer sorgen um ihr Geschäft und Arbeitsplätze machen, freuen sich das Pharmakartell, äh… die Pharmahersteller und lassen Sektkorken knallen – oder vielleicht doch eher Champagnerkorken? Weiterlesen
https://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2018/02/Medikamente_stockxpertcom_id2897291.jpg340510René Gräberhttps://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2025/07/logonatur.pngRené Gräber2017-05-22 14:26:302023-10-05 19:51:51Starker Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln
Ich weiß: Skandale gibt es zahlreiche, besonders wenn man die Zeitungen aufschlägt oder den Fernseher einschaltet. Aber wenn es die Pharmabranche betrifft, hört und liest man wenig bis gar nichts dazu. Dabei könnten wir es mit einem Skandal zu tun haben, der in die Nähe des Contergan-Skandals der 50er / 60er kommt…
Der Medikamentenskandal kommt diesmal aus Frankreich. Aber eigentlich sollte es auch ein Skandal in Deutschland sein. Aber in unseren Landen wird das, was da in Frankreich abläuft, einfach ignoriert. Auch wenn es hoch „evidenzbasiert“ stattfindet. Aber Evidenzbasiertheit findet in der Schulmedizin nur dann statt, wenn man selbst den weißen Kittel an hat, selbst wenn der von Motten zerfressen und mit Schmutzflecken übersät ist.
Da sage nochmal einer, man könne beim Frühstücksfernsehen nichts lernen. Da gab es einen hoch interessanten Beitrag bei „Volle Kanne“ (ZDF), der sich mit Arzneimittelwechselwirkung auseinandersetzte. Grund für den Beitrag war die Absicht der Einführung von Medikationsplänen für Patienten, die drei und mehr Medikamente gleichzeitig einnehmen müssen.
Denn laut pharmakologischem Lehrsatz wirkt viel viel, aber erzeugt auch viel an Nebenwirkungen. Und wenn dann mehrere Arzneimittel gleichzeitig den Weg in den Organismus finden, kann es zu einer breiten Palette an möglichen Wechselwirkungen kommen.
Diesen Artikel schrieb ich seinerzeit zu diesem Skandal. In diesem Beitrag sind weitere Links und Verweise auf ähnlich ausgerichtete Artikel aus meiner Feder, die belegen, dass diese Praktiken der Pharmaindustrie alles andere sind als „Ausrutscher“ oder „Einzelfälle“.
https://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2016/05/tabletten-und-geld-510px.jpg338510René Gräberhttps://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2025/07/logonatur.pngRené Gräber2016-06-01 15:56:072025-10-22 09:48:36Arzneimittelstudien: Noch mehr bittere Pillen
„Wie die Politik vor der Pharmalobby einknickt“, so lautet die Überschrift eines Beitrags der ARD: Lebensgefährliche Engpässe bei Arzneimitteln (br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/lieferengpaesse-medikamente-report-102.html).
Worum geht es hier? Antwort: Um Chemotherapeutika, die aus unerfindlichen Gründen nicht geliefert werden.
https://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2018/03/geld-pharma-fotolia_112529475-juergen-flaechle-510px.jpg343515René Gräberhttps://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2025/07/logonatur.pngRené Gräber2016-05-18 14:00:022025-10-22 09:48:36Wie die Politik vor der Pharmalobby einknickt
Unter der Überschrift „Nebenwirkungen: Diabetes auf Rezept“ fand ich einen Beitrag in ausgerechnet einem schulmedizinischen Organ, der Webseite von „DocCheck“ (news.doccheck.com/de/101199/nebenwirkungen-diabetes-auf-rezept).
Hier wird öffentlich zugegeben, dass „viele Arzneistoffe ein hohes diabetogenes Potential“ haben. Oder anderes ausgedrückt: Bei einigen Medikamenten haben wir die „nette“ Nebenwirkung DIABETES – die Zuckerkrankheit. Ja, sehr schön. Wenn man sich die rasant steigenden Zahlen der Diabetiker anschaut kann einem nur Angst und Bange werden…
Aber es gibt keinen Grund zur Sorge, dass hier der Saulus zum Paulus mutiert. Denn getreu dem alten Motto, sich besonders intensiv um die Symptome zu kümmern, kommt dann auch sofort der Ratschlag, dass „Ärzte und Apotheker vor allem bei Risikopatienten“ auf eine mögliche Entwicklung von Diabetes achten und „engmaschige Kontrollen der Laborwerte“ durchführen sollten.
Oder mit anderen Worten: Keine Veränderung oder Alternative in der Behandlung der Erkrankung, nur eine Sensibilisierung für die möglichen Nebenwirkungen.
Mit diesem Beitrag mache ich mir sicher keine Freunde. Vielleicht schiebe ich mal eine kleine Analogie aus dem Sport vorneweg, denn ich bin ja auch noch als Trainer „engagiert“ (siehe: Der-Fitnessberater.de). Also: wenn Menschen, die etwas besonders gut können (Experten also), den allgemeinen Maßstab für ihre spezielle Fähigkeit abliefern und Vorbildfunktion haben sollten, was erwartet man dann von solchen „Experten“?
Klar: Von einem Fahrlehrer, dass er gut Auto fahren kann. Von einem Sprachlehrer, dass er vielleicht die Sprache, die er lehrt, von Kindesbeinen an beherrscht. Und von einem Sportlehrer, dass er die Übung beherrscht, die er anderen „beibringen“ will…
Aus der Schweiz kommt eine fast als unglaublich zu benennende Kunde: Ärzte erhöhen Schwelle für Blutdruck-Medikamente. Vor vier Jahren hatte ich zu diesem Thema einen Beitrag gebracht: Blutdruck und seine Normwerte. Schon zu diesem Zeitpunkt war die Gleichmacher-Regel – 120/80 mmHg ist der goldene Standard für jedes Alter – schon unter Beschuss. Aber für die schulmedizinischen Koryphäen sind solche einfach zu handhabenden Grenzwerte schon evidenzbasierte Wissenschaft, als wenn Wissenschaft so einfach wäre.
https://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2019/06/arzt-freiheit-fotolia_49045490_600px.jpg398600René Gräberhttps://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2025/07/logonatur.pngRené Gräber2015-04-24 22:06:592023-08-11 09:40:16Schwankender Blutdruck und seine noch schwankendere evidenzbornierte Behandlung
Es gibt einen „Oscar“, der in Hollywood wohnt und jedes Jahr verliehen wird. Und es gibt andere vergleichbare „Ehrungen“ in anderen Segmenten der Wirtschaft. In der Regel werden solche Belobigungen vergeben an Leute, die dem Geschäft dienlich gewesen sind und Umsätze verzigfacht haben.
Jetzt gibt es auch seit einiger Zeit einen „Oscar“ für OTC-Medikamente. OTC bedeutet „Over the Counter“, also freiverkäuflich über die Theke der Apotheke; ohne Rezept. Nur hier hat es den Anschein, dass nicht die Umsatz-Monster die Auszeichnung „Medikament des Jahres“ bekommen, sondern umgekehrt, die Auszeichnung die ausgezeichneten Produkte zu Umsatz-Riesen erst noch machen soll. Denn das Prädikat „Medikament des Jahres“ hat mit evidenzbasierter Wissenschaft so viel zu tun wie das Ei des Kolumbus mit der Einstein´schen Relativitätstheorie. Weiterlesen
https://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2023/09/medikamente_tabletten_pixabay.com-Matvevna.jpg8531280René Gräberhttps://naturheilt.com/blog/wp-content/uploads/2025/07/logonatur.pngRené Gräber2015-03-30 13:07:082025-10-22 09:46:45Medikament des Jahres 2015 – OTC hat einen „Oscar“
Die Online-Ausgabe der „Zeit“ bringt es wieder auf den Punkt: Wie selbstverständlich wird hier das Geschäft mit der Gesundheit als das behandelt, was es dann letztendlich auch wirklich ist – ein Geschäft, wo die Gesundheit nur der Anlass für das Geschäft ist.
Das überrascht wenig, da die „Zeit“ ja keine Zeitung ist, die sich ausschließlich Gesundheitsfragen gewidmet hat. Daher kann sie auch unverhohlener über geschäftliche Bedingungen reden als dies bei einem Gesundheitsmagazin der Fall ist. Denn jene, besonders wenn sie von offizieller Seite kommen oder einen Pharma-Hintergrund haben, reden nur über rosarote Märchenwaldwölkchen der schulmedizinischen Errungenschaften, dass man ganz unglücklich wird, nicht krank zu sein. Vom Geschäft ist hier nie die Rede, obwohl genau deswegen solche Märchen an den Mann gebracht werden.
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