Die Corona Tests – Es wird immer absurder! Man fragt sich: WAS wird hier eigentlich getestet?

Seit Wochen werde ich zu den Covid-19 Tests gefragt:

  • Wie zuverlässig sind diese Tests?

Ich fragte mich: Um was soll ich mich denn noch kümmern?

Aber angesichts der Auswirkungen dieser weltweiten Corona-Krise muss es wohl sein.

Mittlerweile wissen wir, dass COVID-19-Statistiken (nicht die Tests) „so eine Sache“ sind, wie ich in folgenden Beiträgen zeige:

Aber wie konnte es dazu kommen, dass die Politik sofort eine Pandemie ausrief? Wie verkauft man etwas, was bei rund 80 Prozent der Infizierten keine Symptome, oder wenn dann nur leichte, mit sich bringt als brandgefährlich?

Die Frage zur Ausrufung der Pandemie ist auch ziemlich einfach geworden, seit die WHO 2009 die Kriterien (im Zuge der Schweinegrippe) stark vereinfachte – siehe mein Bericht: Wie die WHO bereits 2009 die Pandemie-Kriterien änderte.

Die Begründung bei Corona 2020 lautet: die rasche Ausbreitung des Virus.

Und wie stellt man diese Ausbreitung fest? Indem man eine Reihe von Annahmen als Fakten darlegt und dann noch einen Test hat, der das alles belegen soll.

Es gibt zwar jetzt COVID-19 als neue Variante. Aber auch das ist nichts Neues, da Viren sich immer wieder „selbst neu erfinden“ und erfinden müssen, um zu überleben. Das deutlichste Beispiel dafür sind die Influenzaviren, die sich jedes Jahr aufs Neue verändern und den Impfherstellern und dem Robert-Koch-Institut Kopfschmerzen bereiten, da sie wissen, dass die bestehenden Impfungen gegen die neuen Varianten unwirksam sein werden. Trotzdem gibt es hier keine Pandemie.

Jetzt breiten sich also neue Viren in Windeseile auf der ganzen Welt aus, was ja jetzt bereits reicht um eine Pandemie auszurufen . Basis für diese Aussage sind inzwischen COVID 19-Tests, die einige Merkwürdigkeiten aufweisen. Und damit wären wir beim eigentlichen Thema.

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Kein Test für Tests

Mir liegen momentan Informationen für drei Tests vor, die inzwischen zum Einsatz kommen. Ein Test (wohl der erste seiner Art), von der Charité Berlin[1]. Die CDC[2] in den USA hat einen Test entwickelt. Und die Firma Roche[3] ebenso.

Allen Tests ist gemeinsam, dass sie in einer Art „Eilverfahren“ eingeführt wurden. Ähnliches hatten wir 2008 Jahren bei der Schweinegrippe, wo auch aufgrund von einer (absolut gegenstandslosen!) Pandemie im Eilverfahren und ohne ausreichende Tests Schweinegrippe-Impfungen auf den Markt geworfen wurden, was für die Impfhersteller damals Umsatzspitzen zur Folge hatte.

Dazu muss man wissen, dass medizinische Tests ebenfalls einer Art Zulassungsverfahren unterliegen, da es sich hier um medizinische Produkte handelt. Wie für die Medikamente ist auch hier das BfArM zuständig.

Neue Tests werden der Wissenschaftsgemeinde zugänglich gemacht, die dann diese Tests selber anwendet und untersucht und über ein Peer-Review beurteilt. Wenn alle Teilnehmer sich einig sind, dass der Test von Nutzen ist, erst dann kann er zugelassen werden. Das alles dauert natürlich seine Zeit.

Jetzt haben wir wieder Pandemie und damit die adäquate Ausrede, ungetestete Tests auf den Markt zu werfen. Diese Tests werden gleichzeitig zur Grundlage zur Beurteilung der Ausbreitung unseres neuen Virus. Da muss man sich sofort eine Reihe von Fragen stellen. Nicht nur, ob das Virus bereits vor ein paar Monaten oder länger existierte und sich bereits ausgiebig hatte breitmachen können? Denn dann würde man nichts anderes messen, als was bereits existiert. Von einer momentanen Ausbreitung kann dann keine Rede mehr sein. Und damit wären fast alle „Quarantäne-Maßnahmen“ Unsinn.

Die Mainstream-Medien jedoch verkaufen jeden positiven Test als COVID 19-Ausbreitung. Je mehr positive Tests sich ergeben, desto „schlimmer“ ist natürlich damit auch die Ausbreitung. Und so lässt sich dann auch ein Horror-Szenario einrichten und verkaufen. Das Szenario von einem sich unaufhaltsam verbreitenden Virus, das die gesamte Welt verschlingt. Hm…

Nicht das wir uns falsch verstehen: Es gibt viele Todesopfer infolge von Corona – keine Frage. In meinem Beitrag (den ich bereits oben verlinkte): Wie tödlich ist COVID-19 wirklich? gehe ich ja der Frage nach, ob wir es hier mit einem „Killer“ zu tun haben und ziehe dazu einige Studien heran. In diesem Beitrag hier geht es primär um die Covid-19 Tests.

Der Roche-Test

Der Test von Roche soll nicht hochspezifisch sein. Das Verfahren weist 2 Gene nach, das ORF1-Gen des SARS-Cov-2-Virus und das E-Gen, das allen Coronaviridae zu eigen ist.

Laut einer WHO-Empfehlung soll nach Durchführung des Roche-Tests ein Ergebnis auch dann „positiv“ lauten, wenn nur das E-Gen gefunden wurde.

Dieser WHO-Richtlinie folgen auch namhafte deutsche Labore, die ihre Kunden darüber zwar informieren, aber mit dem Ergebnis dann alleine lassen. Denn ob diese RNA dann wirklich vom SARS-Cov-2-Virus stammt oder einem verwandten Virus, ist schließlich ungewiss. Das unsichere Test-Verfahren ist seit Anfang April 2020 gängige Praxis, wie beispielsweise im Labor Augsburg MVZ.

Wahrscheinlich werden so Falsch-Positive generiert, die dann mit verantwortlich sind für so viele symptomlos verlaufenden Infektionen. Womöglich sind solche Menschen zwar infiziert, aber eben nicht mit SARS-Cov-2.

Kommen so die 80 Prozent zustande, die keine oder nur sehr milde Symptome aufweisen?

Nur Wenige scheint es zu interessieren, dass Todesfälle fast ausschließlich bei denen zu beobachten sind, die bereits an einer signifikant eingeschränkten Gesundheit leiden. Dies sind alles Parameter, die gegen ein aggressives Virus sprechen, geschweige denn vom Untergang der gesamten Welt.

Und niemanden  interessiert es, dass bei einer Virusinfektion (Grippe oder Erkältung) immer ein Mix an verschiedenen Viren vorzufinden ist, von denen die Gruppe der Coronaviren zwischen 5-15 Prozent ausmachen sollen.

Qualitative Beurteilung der COVID-19 Tests

Die fehlende qualitative Beurteilung durch Peer-Review wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachgeholt werden. Es ist fraglich, ob dies eine Auflage der Behörde ist. Aber es wird einige neugierige Wissenschaftler geben, die sich mit den jetzigen Gegebenheiten nicht zufrieden geben und diese Tests testen werden, wie zuverlässig sie sind.

In dieser Beziehung hat die Zukunft, wie es scheint, bereits angefangen.

Anfang des Monats ist eine chinesische Studie[4] erschienen, eine statistische Evaluierung der in China eingesetzten Tests, die die Möglichkeit von falsch positiven Tests zu bestimmen versuchte.

Beurteilt wurden Testergebnisse von einem Kollektiv von Personen, die positiv getestet wurden, aber keine Symptome zeigten und in einem engen Kontakt mit COVID 19-Patienten waren. Man darf davon ausgehen, dass, wie vorher beschrieben, bei 80 Prozent der Betroffenen keine oder nur leichte Symptome auftreten und damit ein entsprechend großes Volumen für dieses Kollektiv zu erwarten ist.

Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass „fast die Hälfte oder sogar mehr der im Screening auf aktive Nukleinsäuretests gemeldeten ‚asymptomatisch infizierten Personen‘ falsch positiv“ sind.

Der Präsident aus Tansania: Papaya und Motoröl sind Corona-Positiv

Der tansanische Präsident John Magufuli behauptete in einem Statement, dass sogar „Papayas und Motoröle“ SARS-Cov-2-positiv sein können. Zumindest dann, wenn man den Ergebnissen von „Test-Tests“ Glauben schenken kann, die der Politiker veranlasste. Das Video gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=7X4BRK18Bg4

Ich hielt dieses Video zunächst für nicht „vertrauenswürdig“, aber es ist mittlerweile bestätigt, dass der Präsident dies so gesagt haben soll. Demnach wurden alle möglichen Proben mit Namen versehen und zu Test-Laboren gesendet. Zurück kamen allerhand „positive“ Ergebnisse wie die zitierten „Papayas und Motoröle“. Wenn das stimmt, sind die widersprüchlichen Interpretationen von COVID-Statistiken kein Wunder mehr.

Das Rätsel der Re-Positiven

Nachdem COVID-19-Patienten nach überstandener Erkrankung immer noch positiv getestet wurden, saß der Schock tief. So geschehen in Süd-Korea, wo 285 solcher Fälle auffielen, die 1 bis 37 Tage nach dem Krankheitsgeschehen dem RC-PCR-Test unterzogen wurden. 96 % der Rekonvaleszenten hatten SARS-Cov-2-Antikörper im Blut und es waren keine vollständigen Viren mehr nachweisbar. Keine der insgesamt 790 nahestehenden Kontaktpersonen dieser „Re-Positiven“ hatten sich infiziert, denn alle erwiesen sich im Test als negativ. Wie konnte das sein?

Offensichtlich sprang der Test auf noch vorhandenes Gen-Material der Viren an. Bei dem verwendeten Verfahren wird die Virus-RNA zunächst in DNA umgewandelt. Das bewirkt das Enzym „Reverse-Transkriptase“ („RC“). Im Anschluss wird die so entstandene DNA mit dem Enzym „Polymerase“ vervielfältigt („amplifiziert“), damit genügend Material für die Nachweis-Reaktion zur Verfügung steht. Dieser Prozess wird als „Polymerase-Ketten-Reaktion“ bezeichnet, englisch „Polymerase-Chain-Reaction“, „PCR“.

Auch im Infektions-Geschehen wird in den Zellen RNA in DNA „übersetzt“. Beide Varianten des viralen Genoms verbleiben als Fragmente noch nach der Erkrankung im Körper, weil der „Müll“ erst abgebaut werden muss. Freilich kann der Test auch die Bruchstücke noch erkennen und schlägt Fehlalarm. Infektiös sind aber nur die vollständigen Viren und nur das vollständige Virus-Genom kann die Fortpflanzung der Erreger in den Zellen bewirken.

Nachdem bekannt wurde, welche Irritationen die Testung von „Ex-Patienten“ ausgelöst hatte, mussten die Kriterien für Krankenhausentlassungen von COVID-19-Kranken geändert werden. Es zeigt zudem, welche Unwägbarkeiten in den Test-Verfahren lauern können. Daher ist leider immer noch Vorsicht mit den Ergebnissen angebracht.

Was sagt denn der Antikörper-Test aus?

Menschen, die SARS-Cov-2-Antikörper gebildet haben, sollten mit einiger Wahrscheinlichkeit immun gegen COVID-19 sein. Wenn man von einer solchen, sicheren Immunität ausgehen kann, können die Betroffenen auf Schutzmaßnahmen weitgehend verzichten, weil sie das Virus praktisch nicht mehr weiter tragen können.

Mit den ersten Test-Verfahren konnten Labore die Immunglobuline A (IgA-Antikörper) nachweisen. Doch schnell stellte sich heraus, dass der Test nur in geringem Umfange spezifisch arbeitet. Heißt auf gut Deutsch: Der Test ist eigentlich gar kein Test, weil er kein sicheres Ergebnis liefert. Einige Labore haben auch schon angekündigt, das Verfahren nicht mehr anzuwenden.

Die mittlerweile verbreiteten Verfahren können Immunglobuline G (IgG-Antikörper) im Blutplasma anzeigen. Diese Antikörper bildet der Körper 2 bis 3 Wochen nach dem Auftreten der ersten COVID-19-Symptome. Doch auch hier mischt sich ein Wermutstropfen in den Fortschritt der Wissenschaft: Zwar hat der Test die erforderliche Spezifität, doch sind die IgG-Antikörper nach bisherigen Erkenntnissen noch kein sicherer Indikator für eine Immunität.

Mein Fazit

Dies ist selbstverständlich erst einmal nur ein Anfang, für eine reine statistische Beurteilung der Messergebnisse, die mit den COVID 19-Tests erzielt wurden. Hier wurden die Tests nicht standardmäßigen Tests unterworfen, was die Aussage natürlich bis zu einem gewissen Grad relativiert.

Aber es ist bezeichnend, dass jetzt schon erste Zweifel an der Validität der Tests auftauchen und durch entsprechende statistische Aufarbeitung bestätigt werden.

Sollte sich in der nahen Zukunft in weiteren Tests, diesmal mit den COVID 19 Tests selbst, diese Tendenz zu außerordentlich hohen Raten an falsch positiven Ergebnissen fortsetzen, dann haben wir eine Pandemie durchzustehen, die auf überhöhten Fantasiewerten beruht. Dies würde die ohnehin schon fragwürdige „Gefährlichkeit“ um ein signifikantes Maß verringern.

Und Mit-Verursacher wären dann die Testhersteller, die immensen ökonomischen Schaden durch ihre „Fantasieprodukte“ anrichten und dafür noch fürstlich entlohnt würden.

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Quellen:

René Gräber

René Gräber

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4 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Naja, lach …
    aaaber – Tests – das klingt wahnsinnig wissenschaftlich und messbar und irgendwie superwichtig.
    Und werden nicht alle Zahlen-Junkies befriedigt, alleine schon bei dem Wort „Test“?
    Hauptsache irgendwas kann gemessen werden und dafür sind diese Tests, die nicht funktionieren alle mal gut.
    Die Vermessungswichtigtuer wissen natürlich nicht, ab wie viel Kilo Gesundheit eine/r gesund ist, aber dafür sind ja all die anderen Daten sehr beruhigend und man kann so herrlich mit ihnen um sich werfen, die eigene Wichtigkeit damit hervor heben.
    Sind nicht alle darauf getrimmt schon seit dem Kindergarten und noch früher, dass das einzig Aussagekräftige Zahlen sind und das, was man in Zahlen ausdrücken kann ist die einzige Wahrheit, der Rest ist dubios und auf keinen Fall vorhanden.

  2. Avatar

    Der Virologe Dr. Hauke Walter hält das Rostocker Modell, auch Menschen ohne Symptome zu testen, für vorbildlich. Er selbst testet seine Mitarbeiter und auch andere Arztpraxen regelmäßig durch. Gerade im Zuge der Lockerungen sei dies nicht nur punktuell sondern flächendeckend notwendig: „Systemrelevante Strukturen während der Pandemie systematisch und kontinuierlich zu testen, ist absolut die sinnvollste Maßnahme, die du machen kannst. Wir haben das bei uns gemacht, und jeder, der das tut, tut genau das Richtige. Das ist exakt der Weg, wie man da rauskommt.“

  3. Avatar

    Ich sehe den TEST lediglich an uns „Versuchskaninchen“, wie weit die Lobbyisten mit uns gehen können… Schön, dass die Menschen deshalb auf die Straße gehen und sich nicht davor abschrecken lassen, wie korrupte Medien diese Aktion lächerlich machen wollen. Zumindest regt man damit mal verschlafene Gemüter zum nachdenken an. Wer sich testen lässt, treibt die Zahlen dieser PANdemisten unnötig in die Höhe, da – laut Dr. WODARG – jeder positiv ist, der schonmal Grippe hatte, weil jede alljährliche Epidemie mind. 15% Corona hat. Jetzt fragt sich nur, warum dieser Mann nicht jeden Tag auf den Bildschirmen erscheint. Antwort : Weil dieser Seuchenforscher sich nicht kaufen lässt! CARPE DIEM *

  4. Avatar
    Zlata Kröhl

    27. Mai 2020 um 10:30

    Lieber Rene
    Du hast das Kürzel für Reverse Transkription falsch gekürzt .Es ist RT und nicht RC.
    Vielen Dank für deine Berichte, sie zeigen mir immer eine andere Seite
    Die mir helfen die Situation differenziert zu beurteilen

    Gruß Zlata

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