Die Corona Tests – es wird immer absurder! Man fragt sich: WAS wird hier eigentlich getestet?

Seit Wochen werde ich zu den Covid-19 Tests gefragt:

  • Wie zuverlässig sind diese Tests?

Ich fragte mich: Um was soll ich mich denn noch kümmern?

Aber angesichts der Auswirkungen dieser weltweiten Corona-Krise muss es wohl sein.

Mittlerweile wissen wir, dass COVID-19-Statistiken (nicht die Tests) „so eine Sache“ sind, wie ich in folgenden Beiträgen zeige:

Aber wie konnte es dazu kommen, dass die Politik sofort eine Pandemie ausrief? Wie verkauft man etwas, das bei rund 80 Prozent der Infizierten keine Symptome, oder wenn, dann nur leichte mit sich bringt, als brandgefährlich?

Die Frage zur Ausrufung der Pandemie ist auch ziemlich einfach geworden, seit die WHO 2009 die Kriterien (im Zuge der Schweinegrippe) stark vereinfachte – siehe mein Bericht: Wie die WHO bereits 2009 die Pandemie-Kriterien änderte.

Die Begründung bei Corona 2020 lautet: die rasche Ausbreitung des Virus.

Und wie stellt man diese Ausbreitung fest? Indem man eine Reihe von Annahmen als Fakten darlegt und dann noch einen Test hat, der das alles belegen soll.

Es gibt zwar jetzt COVID-19 als neue Variante. Aber auch das ist nichts Neues, da Viren sich immer wieder „selbst neu erfinden“ und erfinden müssen, um zu überleben. Das deutlichste Beispiel dafür sind die Influenzaviren, die sich jedes Jahr aufs Neue verändern und den Impfherstellern und dem Robert-Koch-Institut Kopfschmerzen bereiten, da sie wissen, dass die bestehenden Impfungen gegen die neuen Varianten unwirksam sein werden. Trotzdem gibt es hier keine Pandemie.

Jetzt breiten sich also neue Viren in Windeseile auf der ganzen Welt aus, was ja jetzt bereits reicht, um eine Pandemie auszurufen. Basis für diese Aussage sind inzwischen COVID 19-Tests, die einige Merkwürdigkeiten aufweisen. Und damit wären wir beim eigentlichen Thema.

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Kein Test für Tests

Mir liegen momentan Informationen für drei Tests vor, die inzwischen zum Einsatz kommen. Ein Test (wohl der erste seiner Art), von der Charité Berlin[1]. Die CDC[2] in den USA hat einen Test entwickelt. Und die Firma Roche[3] ebenso.

Allen Tests ist gemeinsam, dass sie in einer Art „Eilverfahren“ eingeführt wurden. Ähnliches hatten wir 2008 Jahren bei der Schweinegrippe, wo auch aufgrund von einer (absolut gegenstandslosen!) Pandemie im Eilverfahren und ohne ausreichende Tests Schweinegrippe-Impfungen auf den Markt geworfen wurden, was für die Impfhersteller damals Umsatzspitzen zur Folge hatte.

Dazu muss man wissen, dass medizinische Tests ebenfalls einer Art Zulassungsverfahren unterliegen, da es sich hier um medizinische Produkte handelt. Wie für die Medikamente ist auch hier das BfArM zuständig.

Neue Tests werden der Wissenschaftsgemeinde zugänglich gemacht, die dann diese Tests selber anwendet und untersucht und über ein Peer-Review beurteilt. Wenn alle Teilnehmer sich einig sind, dass der Test von Nutzen ist, erst dann kann er zugelassen werden. Das alles dauert natürlich seine Zeit.

Jetzt haben wir wieder Pandemie und damit die adäquate Ausrede, ungetestete Tests auf den Markt zu werfen. Diese Tests werden gleichzeitig zur Grundlage zur Beurteilung der Ausbreitung unseres neuen Virus. Da muss man sich sofort eine Reihe von Fragen stellen. Nicht nur, ob das Virus bereits vor ein paar Monaten oder länger existierte und sich bereits ausgiebig hatte breitmachen können? Denn dann würde man nichts anderes messen, als was bereits existiert. Von einer momentanen Ausbreitung kann dann keine Rede mehr sein. Und damit wären fast alle „Quarantäne-Maßnahmen“ Unsinn.

Die Mainstream-Medien jedoch verkaufen jeden positiven Test als COVID 19-Ausbreitung. Je mehr positive Tests sich ergeben, desto „schlimmer“ ist natürlich damit auch die Ausbreitung. Und so lässt sich dann auch ein Horror-Szenario einrichten und verkaufen. Das Szenario von einem sich unaufhaltsam verbreitenden Virus, das die gesamte Welt verschlingt. Hm…

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Es gibt viele Todesopfer infolge von Corona – keine Frage. In meinem Beitrag (den ich bereits oben verlinkte): Wie tödlich ist COVID-19 wirklich? gehe ich ja der Frage nach, ob wir es hier mit einem „Killer“ zu tun haben und ziehe dazu einige Studien heran. In diesem Beitrag hier geht es primär um die Covid-19 Tests.

Diese Verfahren nutzen zwei grundsätzlich verschiedene Ansätze: Beim PCR-Test werden Viren im Speichel nachgewiesen, während ein Antikörper-Test die Abwehr-Reaktion des Körpers anhand der Immunglobuline im Blut anzeigt.

Der PCR-Test

Der PCR-Test  ist ein Nachweis von viralem Erbgut, das aus dem Makromolekül RNA besteht. Für den PCR-Test wird die RNA in DNA umgewandelt.

Die Übersetzung der Viren-RNA in DNA bewerkstelligt das Zell-Enzym „Reverse-Transkriptase“ („RT“). Im Anschluss wird die so entstandene DNA mit dem Enzym „Polymerase“ vervielfältigt („amplifiziert“), damit genügend Material für die Nachweis-Reaktion zur Verfügung steht. Dieser Prozess wird als „Polymerase-Ketten-Reaktion“ bezeichnet, englisch „Polymerase-Chain-Reaction“, „PCR“.

Die Zuverlässigkeit der verfügbaren PCR-Tests wird von zwei qualitativen Eigenschaften des jeweiligen Verfahrens bestimmt: die Spezifität und die Sensitivität.

Die Spezifität oder Genauigkeit sagt aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Test einen nicht infizierten oder nicht erkrankten Menschen richtig identifizieren kann. Anders ausgedrückt ist die Rate der tatsächlich negativ Getesteten dann sehr hoch, wenn auch der Test hochspezifisch arbeitet. Beträgt die Spezifität 100 %, erkennt der Test alle faktisch negativen Patienten. Ist die Spezifität niedriger, produziert der Test falsch positive Ergebnisse.

Die Sensitivität oder Empfindlichkeit sagt aus, inwieweit der Test einen positiven, also erkrankten oder infizierten Menschen richtig erkennen kann. Bei einer Sensitivität von 100 %  erkennt der Test alle tatsächlich positiven Patienten. Eine niedrigere Sensitivität produziert falsch negative Ergebnisse.

In der Realität betragen sowohl die Spezifität als auch die Sensitivität nie volle 100 %. Die Forderung nach absoluter Sicherheit wäre hier, wie auch in anderen Bereichen, natürlich fehl am Platz. Dennoch muss angemerkt werden, dass diese beiden wesentlichen Parameter der verfügbaren PCR-Tests teils erheblich unter dem Optimum liegen. Dabei existieren mehrere Verfahren, die in ihrer Qualität sehr stark voneinander abweichen. In einer Arbeit bewerteten Wissenschaftler solche Verfahren durch Doppeltmessungen und kamen zu Sensitivitäts-Werten einzelner Tests von 71 bis 98 %. Die Einschätzung der Prävalenz, also der tatsächlichen Erkrankungs-Rate, unterliegt in Abhängigkeit von dem gewählten Verfahren einer geringen bis hohen Unsicherheit.

Der Roche-Test

Der PCR-Test von Roche soll nicht hochspezifisch sein. Das Verfahren weist 2 Gene nach, das ORF1-Gen des SARS-Cov-2-Virus und das E-Gen, das allen Coronaviridae zu eigen ist.

Laut einer WHO-Empfehlung soll nach Durchführung des Roche-Tests ein Ergebnis auch dann „positiv“ lauten, wenn nur das E-Gen gefunden wurde.

Dieser WHO-Richtlinie folgen auch namhafte deutsche Labore, die ihre Kunden darüber zwar informieren, aber mit dem Ergebnis dann alleine lassen. Denn ob diese RNA dann wirklich vom SARS-Cov-2-Virus stammt oder einem verwandten Virus, ist schließlich ungewiss. Das unsichere Test-Verfahren ist seit Anfang April 2020 gängige Praxis, wie beispielsweise im Labor Augsburg MVZ.

Wahrscheinlich werden so Falsch-Positive generiert, die dann mit verantwortlich sind für so viele symptomlos verlaufenden Infektionen. Womöglich sind solche Menschen zwar infiziert, aber eben nicht mit SARS-Cov-2.

Kommen so die 80 Prozent zustande, die keine oder nur sehr milde Symptome aufweisen?

Nur Wenige scheint es zu interessieren, dass Todesfälle fast ausschließlich bei denen zu beobachten sind, die bereits an einer signifikant eingeschränkten Gesundheit leiden. Dies sind alles Parameter, die gegen ein aggressives Virus sprechen, geschweige denn vom Untergang der gesamten Welt.

Und niemanden  interessiert es, dass bei einer Virusinfektion (Grippe oder Erkältung) immer ein Mix an verschiedenen Viren vorzufinden ist, von denen die Gruppe der Coronaviren zwischen 5 und 15 Prozent ausmachen sollen.

Qualitative Beurteilung der COVID-19 Tests

Die fehlende qualitative Beurteilung durch Peer-Review wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nachgeholt werden. Es ist fraglich, ob dies eine Auflage der Behörde ist. Aber es wird einige neugierige Wissenschaftler geben, die sich mit den jetzigen Gegebenheiten nicht zufriedengeben und diese Tests testen werden, wie zuverlässig sie sind.

In dieser Beziehung hat die Zukunft, wie es scheint, bereits angefangen.

Anfang des Monats ist eine chinesische Studie[4] erschienen, eine statistische Evaluierung der in China eingesetzten Tests, die die Möglichkeit von falsch positiven Tests zu bestimmen versuchte.

Beurteilt wurden Testergebnisse von einem Kollektiv von Personen, die positiv getestet wurden, aber keine Symptome zeigten und in einem engen Kontakt mit COVID 19-Patienten waren. Man darf davon ausgehen, dass, wie vorher beschrieben, bei 80 Prozent der Betroffenen keine oder nur leichte Symptome auftreten und damit ein entsprechend großes Volumen für dieses Kollektiv zu erwarten ist.

Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass „fast die Hälfte oder sogar mehr der im Screening auf aktive Nukleinsäuretests gemeldeten‚ asymptomatisch infizierten Personen‘ falsch positiv“ sind.

Der Präsident aus Tansania: Papaya und Motoröl sind Corona-Positiv

Der tansanische Präsident John Magufuli behauptete in einem Statement, dass sogar „Papayas und Motoröle“ SARS-Cov-2-positiv sein können. Zumindest dann, wenn man den Ergebnissen von „Test-Tests“ Glauben schenken kann, die der Politiker veranlasste. Das Video gibt es hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=7X4BRK18Bg4

Ich hielt dieses Video zunächst für nicht „vertrauenswürdig“, aber es ist mittlerweile bestätigt, dass der Präsident dies so gesagt haben soll. Demnach wurden alle möglichen Proben mit Namen versehen und zu Test-Laboren gesendet. Zurück kamen allerhand „positive“ Ergebnisse wie die zitierten „Papayas und Motoröle“. Wenn das stimmt, sind die widersprüchlichen Interpretationen von COVID-Statistiken kein Wunder mehr.

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Das Rätsel der Re-Positiven

Nachdem COVID-19-Patienten nach überstandener Erkrankung immer noch positiv getestet wurden, saß der Schock tief. So geschehen in Süd-Korea, wo 285 solcher Fälle auffielen, die 1 bis 37 Tage nach dem Krankheitsgeschehen dem RT-PCR-Test unterzogen wurden. 96 % der Rekonvaleszenten hatten SARS-Cov-2-Antikörper im Blut und es waren keine vollständigen Viren mehr nachweisbar. Keine der insgesamt 790 nahestehenden Kontaktpersonen dieser „Re-Positiven“ hatten sich infiziert, denn alle erwiesen sich im Test als negativ. Wie konnte das sein?

Offensichtlich sprang der Test auf noch vorhandenes Gen-Material bereits zerfallener Viren an.  Denn sowohl die virale RNA als auch die daraus von der Zelle produzierte DNA verbleiben als Fragmente noch nach der Erkrankung im Körper. Der Abbau des „Mülls“ beansprucht einige Zeit, doch der Test kann auch die Bruchstücke noch erkennen und schlägt Fehlalarm. Infektiös sind aber nur die vollständigen Viren und nur das vollständige Virus-Genom kann die Fortpflanzung der Erreger in den Zellen bewirken.

Nachdem bekannt wurde, welche Irritationen die Testung von „Ex-Patienten“ ausgelöst hatte, mussten die Kriterien für Krankenhausentlassungen von COVID-19-Kranken geändert werden. Es zeigt zudem, welche Unwägbarkeiten in den Test-Verfahren lauern können. Daher ist leider immer noch Vorsicht mit den Ergebnissen angebracht.

Dass der PCR-Test inaktive Viren-Trümmer als Krankheitsgeschehen falsch „interpretiert“, mahnt auch Prof. Dr. Ulrike Kämmerer von der Uniklinik Würzburg an. Nur im Falle einer sehr frühen Testung gleich nach der Infektion seien die Ergebnisse einigermaßen zuverlässig. Doch wie lange dieser Zeitpunkt zurückliegt, ist selten genau bekannt. Problematisch ist nach Ansicht der Wissenschaftlerin auch die Tatsache, dass der PCR-Test auf Gene anspricht, die auch anderen Coronaviridae zu eigen sind.

Was sagt denn der Antikörper-Test aus?

Menschen, die SARS-Cov-2-Antikörper gebildet haben, sollten mit einiger Wahrscheinlichkeit immun gegen COVID-19 sein. Wenn man von einer solchen, sicheren Immunität ausgehen kann, können die Betroffenen auf Schutzmaßnahmen weitgehend verzichten, weil sie das Virus praktisch nicht mehr weiter tragen können.

Mit den ersten Test-Verfahren konnten Labore die Immunglobuline A (IgA-Antikörper) nachweisen. Doch schnell stellte sich heraus, dass der Test nur in geringem Umfange spezifisch arbeitet. Heißt auf gut Deutsch: Der Test ist eigentlich gar kein Test, weil er kein sicheres Ergebnis liefert. Einige Labore haben auch schon angekündigt, das Verfahren nicht mehr anzuwenden.

Die mittlerweile verbreiteten Verfahren können Immunglobuline G (IgG-Antikörper) und Immunglobuline M (IgM) im Blutplasma anzeigen. Diese Antikörper bildet der Körper 2 bis 3 Wochen nach dem Auftreten der ersten COVID-19-Symptome, wobei der IgG-Wert sehr spät ansteigt, dafür aber auch am längsten auf hohem Niveau. Doch auch hier mischt sich ein Wermutstropfen in den Fortschritt der Wissenschaft: Zwar hat der Test die erforderliche Spezifität, doch sind die IgG-Antikörper nach bisherigen Erkenntnissen noch kein sicherer Indikator für eine Immunität.

Zudem zeigt das Verhalten der Globulin-Werte, dass der Zeitpunkt des Tests eine entscheidende Rolle spielt, wenn es um die Aussagekraft der Ergebnisse geht. Wird das Blut 2 bis 3 Wochen nach Beginn der ersten Symptome entnommen, ist das Resultat am sichersten. Bis Mitte Juli 2020 gab es schon etliche Studien, die sich mit der Zielgenauigkeit der Tests befassen. Eine Übersicht über solche Arbeiten (Metastudie) sollte Auskunft über diese Test-Sicherheit geben. Diese Analyse wurde von der Cochrane Collaboration bereits am 27. April 2020 veröffentlicht

In den untersuchten Studien wurden vielfältige diagnostische Marker herangezogen. Dazu gehörten Antikörper-Tests (IgM, IgG, IgA), der PCR-Test, bildgebende Verfahren, Anamnese-Dokumentation sowie die Analyse alter Blutproben aus der Zeit vor der Pandemie. Ein Referenzstandard ermöglichte die Identifizierung von falsch positiven und falsch negativen Ergebnissen. Dafür wurden Tests an Patienten durchgeführt, die mit eindeutiger Gewissheit an Covid-19 erkrankt sind. Die Metastudie sollte Klarheit darüber schaffen, wie genau die Tests eine akute Infektion anzeigen und ob schon eine Infektion in der Vergangenheit stattgefunden hatte.

Die Ergebnisse aus den 58 Studien waren erschreckend. Laut der Meta-Analyse wurden eine Woche nach Auftreten der ersten Symptome nur 30 % der Infizierten erkannt. In der zweiten Woche waren es 70 % und in der dritten Woche 90 %. Die Rate der falsch positiv getesteten Patienten betrug 2 %.

Zwar ist die Aussagekraft aller untersuchten Studien begrenzt, weil nur Patienten mit schweren oder leichteren Symptomen getestet wurden, nicht aber symptomlose Infizierte. Auch war die Anzahl der Teilnehmer in den meisten Studien recht klein und die Arbeiten kamen als Vorveröffentlichungen heraus. Das bedeutet, dass die wissenschaftlichen Anforderungen weniger hoch sind. Aber dennoch: Die Metastudie deutet auf eine enorme Unzuverlässigkeit der Tests hin. Auf eine so große Unsicherheit in der Diagnostik kann man wohl kaum eine verlässliche Handlungsstrategie ableiten!

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Falsch Positive sorgen für endlose Pandemie

Testen, testen und nochmals testen. Das ist das Credo der Epidemiologen, denn sie wollen ein möglichst genaues Bild über die Entwicklung der Pandemie zeichnen. Das klingt zunächst logisch und immerhin sind solche Ergebnisse das Kriterium des Handelns für die Politik.
Doch welchen Einfluss die falsch Positiven auf solche Berechnungen haben, scheint weder in Wissenschaft noch Politik so recht klar zu sein.

„Falsch positiv“ sind die Menschen, bei denen der Test eine Virusinfektion anzeigt, obwohl sie gar nicht infiziert sind. Das sind bei niedrigen Verdünnungen, also unter günstigen Bedingungen, rund 1,4 % der Getesteten. Mit so einer niedrigen Fehlerquote kann man doch wohl gut leben und arbeiten – oder?

Rechnen wir mal kurz durch, was das bedeutet. Wir testen 5.000 Menschen. 1,4 % davon, also 70 Menschen, sind falsch positiv. Hochgerechnet auf 100.000 Einwohner wäre schon mit dieser Zahl der Grenzwert von 50 Positiven pro 100.000 Bürgern überschritten. Und wenn tatsächlich 100.000 Menschen getestet werden, dann sind sogar 1.400 Personen scheinbar infiziert.

Nicht auszudenken, was bei derartigen Zahlen in der Politik und ihren „Lockdownern“ los wäre. Und alles nur, weil die Testverfahren mit einer angeblich zu vernachlässigenden Fehlerquote arbeiten. Nun stellen wir uns einmal vor, das Corona-Virus wäre ganz verschwunden. Dann wären es immer noch 1.400 falsch Positive und der Lockdown dauerte bis zum jüngsten Gericht.

Doch welchen Einfluss haben die falschen Testergebnisse auf den R-Wert? Denn diese Zahl ist ja ein anderes Entscheidungs-Kriterium für Lockerungen versus Lockdown. Der R-Wert sagt aus, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt. Der Wert 1 bedeutet, dass der Kranke einen weiteren Menschen infiziert. Die Politik hat nach den Ratschlägen der Epidemiologen entschieden, dass eine Zahl unter 1 anzustreben ist.

Doch mit steigenden Tests steigt auch der R-Wert an, weil in die Berechnungen die falsch Positiven ebenfalls eingehen. Auch hier ergibt sich die Tatsache, dass eine Ausweitung der Testeritis immer mehr der Anschein einer wütenden Pandemie vortäuscht – und das nur aufgrund einer als marginal erachteten Fehlerquote [5].

Mein Fazit

Dies ist selbstverständlich erst einmal nur ein Anfang, für eine reine statistische Beurteilung der Messergebnisse, die mit den COVID 19-Tests erzielt wurden. Hier wurden die Tests nicht standardmäßigen Tests unterworfen, was die Aussage natürlich bis zu einem gewissen Grad relativiert.

Aber es ist bezeichnend, dass jetzt schon erste Zweifel an der Validität der Tests auftauchen und durch entsprechende statistische Aufarbeitung bestätigt werden. Hinzukommen Statistiken, die nicht nach „mit“ oder „an“ COVID-19 verstorbenen unterscheiden. Auch der Abgleich der Labor-Tests mit den Symptomen könnte die Beurteilung der Faktenlage verbessern. Doch dies geschieht in der Regel nicht.

Sollte sich in der nahen Zukunft in weiteren Tests, diesmal mit den COVID 19 Tests selbst, diese Tendenz zu außerordentlich hohen Raten an falsch positiven Ergebnissen fortsetzen, dann haben wir eine Pandemie durchzustehen, die auf überhöhten Fantasiewerten beruht. Dies würde die ohnehin schon fragwürdige „Gefährlichkeit“ um ein signifikantes Maß verringern.

Und Mit-Verursacher wären dann die Testhersteller, die immensen ökonomischen Schaden durch ihre „Fantasieprodukte“ anrichten und dafür noch fürstlich entlohnt würden.

5 Wundermittel von René Gräber

Quellen:

Dieser Beitrag wurde im 2020 erstellt und letztmalig am 9.8.2020 überarbeitet und ergänzt.

René Gräber

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10 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Avatar

    Naja, lach …
    aaaber – Tests – das klingt wahnsinnig wissenschaftlich und messbar und irgendwie superwichtig.
    Und werden nicht alle Zahlen-Junkies befriedigt, alleine schon bei dem Wort „Test“?
    Hauptsache irgendwas kann gemessen werden und dafür sind diese Tests, die nicht funktionieren alle mal gut.
    Die Vermessungswichtigtuer wissen natürlich nicht, ab wie viel Kilo Gesundheit eine/r gesund ist, aber dafür sind ja all die anderen Daten sehr beruhigend und man kann so herrlich mit ihnen um sich werfen, die eigene Wichtigkeit damit hervor heben.
    Sind nicht alle darauf getrimmt schon seit dem Kindergarten und noch früher, dass das einzig Aussagekräftige Zahlen sind und das, was man in Zahlen ausdrücken kann ist die einzige Wahrheit, der Rest ist dubios und auf keinen Fall vorhanden.

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    Der Virologe Dr. Hauke Walter hält das Rostocker Modell, auch Menschen ohne Symptome zu testen, für vorbildlich. Er selbst testet seine Mitarbeiter und auch andere Arztpraxen regelmäßig durch. Gerade im Zuge der Lockerungen sei dies nicht nur punktuell sondern flächendeckend notwendig: „Systemrelevante Strukturen während der Pandemie systematisch und kontinuierlich zu testen, ist absolut die sinnvollste Maßnahme, die du machen kannst. Wir haben das bei uns gemacht, und jeder, der das tut, tut genau das Richtige. Das ist exakt der Weg, wie man da rauskommt.“

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    Ich sehe den TEST lediglich an uns „Versuchskaninchen“, wie weit die Lobbyisten mit uns gehen können… Schön, dass die Menschen deshalb auf die Straße gehen und sich nicht davor abschrecken lassen, wie korrupte Medien diese Aktion lächerlich machen wollen. Zumindest regt man damit mal verschlafene Gemüter zum nachdenken an. Wer sich testen lässt, treibt die Zahlen dieser PANdemisten unnötig in die Höhe, da – laut Dr. WODARG – jeder positiv ist, der schonmal Grippe hatte, weil jede alljährliche Epidemie mind. 15% Corona hat. Jetzt fragt sich nur, warum dieser Mann nicht jeden Tag auf den Bildschirmen erscheint. Antwort : Weil dieser Seuchenforscher sich nicht kaufen lässt! CARPE DIEM *

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    Zlata Kröhl

    27. Mai 2020 um 10:30

    Lieber Rene
    Du hast das Kürzel für Reverse Transkription falsch gekürzt .Es ist RT und nicht RC.
    Vielen Dank für deine Berichte, sie zeigen mir immer eine andere Seite
    Die mir helfen die Situation differenziert zu beurteilen

    Gruß Zlata

  5. Avatar
    Rosemarie Gößwein

    16. Juli 2020 um 17:47

    Lieber Herr Gräber,
    es freut mich wieder von einem Menschen mit gesundem Verstand zu erfahren, der aus diesem Corona-Hamsterrad entsprungen und entkommen ist. Ich hoffe, Sie und Dr. …??
    haben sich den „Ärzten für Aufklärung“ angeschlossen. Wir, Sie und alle betroffenen Patienten erleben ja seit vielen Jahren, wie die „Wissenschaft“, sprich Schulmedizin, immer agesssiever dominiert! bis zur derzeitigen „Gesundheits-Diktatur“. Für mich ist das unterdessen ein philosohisches Problem. Der arme Vierus (der kann ja nichts dafür), daß er für diese ganze Misere verantwortlich gemacht wird!! Der Vierus sitzt in den , d.h. daß man das, was man nicht denken kann, sich auch nicht vorstellen kann!! So müssen diese materialistisch denkenden Menschen sich an dem Vierus festklammern, weil man den nachweisen kann?,oder doch nicht?? Je mehr wir dank unserer Gescheitheit Tests, (zählen messen, wägen und der Technik) in die inneren Dinge der materiellen Welt eindringen können, umso mehr wird uns die Wissenschaft am „Nasenring“ herumziehen können!
    Faust läßt grüßen: “ ….hast Du die Teile in der Hand, fehlt leider nur das geistige Band.“ (übrigens zu Faust, s. Goetheanum,Dornach CH, es gibt noch Karten! Gut um von diesem Corona Wahnsinn Abstand zu nehmen. Man glaubt gar nicht, wie brandaktuell der „Faust“ gerade ist.
    Bleibt stark! es müssen noch viel mehr Menschen „aufstehen“ und wach werden!
    Vielen Dank für Euren Widerstand

  6. Avatar

    meine liebe
    es ist alles vom mensch gemacht und keine verschwörungstheorie dass bill gates alle impfen will
    er hat es doch selber auf ARD vor kurzem gesagt
    bringt doch gar nichts ob dieser oder jener test falsch oder richtig ist
    wir MÜSSEN alle nach den plänen der ELITÄREN GROSSEN MÄCHTIGEN geimpft werden und sie haben spass daran
    und spielen mit dem VOLK
    dass hat der DIKTATOR der kein offenes HERZ hatte immer gemacht und es geht weiter
    in liebe los lassen
    danke schön

  7. Avatar

    Guten Tag

    In Sachen Cholesterin: Wie wir von Rene Graeber wissen ist das einzige was Chlosterin
    gefählich machen könnte, die Ablagerungen. Aus diesemGrunde nehme ich seid 8 Jahren Serrapeptase. Den Erfolg lässt sich mit einer Ultraschall Messung nachweisen. Seid ich Serrapeptase nehme sind keine Ablagerungen in meinen Blutgefässen zu erkennen. Wenn Sie googeln werden Sie hunderte Seiten mit der Beschreibung von Serrapetase finden. ( viel in Englisch) Hier in Kanada ist das natürliche Mittel weit und breit bekannt, nur die Aertzte lieben es nicht ( Warum?)

  8. Avatar

    auch sehr merkwürdig was Covid 19 betrifft ist, dass auf einer Intensivstation mir eine Bekannte die dort arbeitet zugetragen hat, dass die letzten 4 Wochen nicht 1 einziger Corona-Patient mehr lag und zuvor als Corona begann sagte Sie, kaum der Rede wert und dass alles übertrieben sei, dass hat mir zu denken gegeben. Trotz allem denke ich und kann mir vorstellen, dass uns diese Maulkörbe die nächsten 2 Jahrzehnte verordnet bleiben.

  9. Avatar

    Hallo zusammen,

    im Physikunterricht hieß es mal: Wer Mist misst, misst Mist, daran hat sich bis heute nichts geändert.
    Seit ich den Artikel mit den PCR-Test gelesen habe, frage ich mich: Werden all diejenigen, die sich in den kommenden Wochen gegen Grippe impfen lassen, nicht auch zu falsch-positiven Fällen führen, sollten sie getestet werden? Lehrer und Erzieher in Kindergärten lassen sich wohl eher mal gegen Grippe impfen und schon wird eine Schule oder Kindertagesstätte geschlossen.
    Wahnsinn, das alles.

  10. Avatar

    Bitte lest dazu das aktuelle Interview in der Fulda Zeitung, mit dem Forscher-Ehepaar und kompetente Professoren: Sucharit Bhaktdi & Karina Reiss. Sie legen ganz nüchtern reale Fakten auf den Tisch und fordern eine unbedingte Wende dieses Wahnsinns! Leider werden sie deshalb auch nicht zu jenen einschlägigen Kanälen eingeladen. Also googeln wir nach „normalen“ und unabhängigen Forschern! Was soll’s…?! CARPE DIEM *

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