Beitrags-Archiv für die Kategory 'Krankheiten'

Raymaster gegen Elektrosmog? Bringt das was?

Montag, 15. März 2010 12:11

Als Heilpraktiker und Leiter eines Therapiezentrums bin ich es gewohnt, dass mir alle möglichen Gerätschaften angeboten werden.

Im Ernst: wenn wir die alle einsetzen wollten und die auch alle helfen würden – dann bräuchten wir nur noch diese Apparate… Aber: es gibt durchaus auch Dinge die interessant sind.

Vor kurzem sah ich den Bericht auf WISO zum Raymaster.

Der Raymaster ist ein Gerät, welches Menschen die sensibel auf elektromagnetische Schwingungen reagieren, schützen soll. Elektrosensible Menschen leiden oft unter Schlaflosigkeit, Leistungsabfall, Nervosität oder Migräneanfällen welche durch Funkwellen von z.B. Handys oder WLAN verursacht werden.

Hier sei mir die Anmerkung gestattet, dass das Krankheitsbild der “Elektrosensibilität” mir bestimmte Probleme bereitet, auf die ich mal gesondert eingehen möchte.

Seit Anfang der 90er Jahre wird also der Raymaster vertrieben und noch heute schwört der Vertreiber in Deutschland Josef Löll auf die Wirksamkeit von Raymaster und verweist auf viele zufriedene Kunden. Die LOELL Industry Solutions GmbH verspricht vollständigen Schutz vor Elektrosmog mit Hilfe des Raymasters. Diesen gibt es als tragbares Gerät für 135 Euro und als stationäre Kegelversion für 499 Euro.

Frau Dr. Stöcker vom Bundesverband Elektrosmog testete als eine der Ersten das ‘Wunder’ Gerät. Selber sensibel gegenüber elektrischen Strahlungen trat bei Ihr kein positives Erlebnis ein und sie spürte keine ernsthafte Veränderung mit Raymaster.

Beworben werden die Raymaster Produkte mit Studien, welche die Wirkungsweise geprüft und bestätigt haben sollen. Professor G. Käs der an der Universität der Bundeswehr in München die Professur für Elektro- und Radartechnik leitet, soll die Wirksamkeit in einer seiner Studien bestätigt hat. Professor Käs weist allerdings diese Behauptung zurück. Zwar kennt er das Produkt Raymaster, aber er hat niemals ein Gutachten für Raymaster erstellt. Dies hat er sich sogar per Urteil vom Amtsgericht Kempten bestätigen lassen.

Der Arzt Paul-Gerhard Valeske aus Kempten, der für seine kritische Haltung gegenüber dem Mobilfunk bekannt ist, soll ein positives Gutachten für Raymaster erstellt haben. Dieses wird aber durch die Schulmedizin nicht anerkannt.

WISO testete darauf selber den Raymaster. Laut der österreichischen Herstellerfirma ‘Gasser Gesundheitsprodukte’ werden die gesundheitsschädlichen Strahlenanteile von Raymaster durch Phasenverschiebung um 180° in einem bestimmten Radius ausgelöscht. “Das muss messbar sein”, sagte Dietrich Moldan Experte für Messtechnik und Umweltanalytik.

Im Labor wurde die elektrische Grundbelastung gemessen. Hinzu nahm Herr Moldan eine elektrische Uhr. Die elektromagnetischen Wechselfelder erhöhten sich, sobald die Uhr eingeschaltet wurde. Jetzt wurde der Raymaster dazu genommen – und es passierte nichts. Es war keine Veränderung messbar. Das Gleiche wurde mit einem schnurlosen Telefon getestet. Auch hier wurde die Strahlungsdichte mit und ohne Raymaster gemessen. Das Ergebnis: keine Veränderungen messbar.
Gemessen wurden:
- elektrische Wechselfelder (z.B. Spannungen in den Leitungen)
- magnetische Wechselfelder (durch Stromfluss)
- Hochfrequenz Wechselfelder (schnurloses Telefon; Mobilfunkhandy).

Fazit des WISO-Tests: Durch Einsatz des Raymasters wurden keine Änderungen in den technischen Feldern festgestellt. Somit ist der Raymaster im WISO Test durchgefallen.

Gerne würde ich Ihre Erfahrungen und Gegendarstellungen hier als Kommentar lesen.

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Das Comeback der Noro-Viren

Dienstag, 16. Februar 2010 15:29

Zur Zeit hört man in den Medien vor der Gefährlichkeit des sog. Noro-Virus.

Die Noroviren sind nichts Neues und als Auslöser (Virusinfektion) von Magen-Darm-Erkrankungen hinlänglich bekannt.

Die Symptome der kurzen aber folgenschweren Erkrankung äußern sich durch Durchfall und Erbrechen über einen Zeitraum von durchschnittlich zwei Tagen. Dabei gilt die Krankheit als hoch ansteckend.

Die Noro-Viren sind über infizierte Lebensmittel oder Gegenstände übertragbar. Meistens genügt schon ein leichtes Anhusten, wobei die anschließende Inkubationszeit von 10 Stunden bis zu zwei Tagen betragen kann. Der andauernde Flüssigkeitsverlust kann über einen längeren Zeitraum gefährlich werden, so dass auf alle Fälle ein Arzt konsultiert werden muss, der die Patienten am besten zu Hause behandelt, denn die Viren verbreiten sich auch im Wartezimmer.

Ohnehin ist ein Befall durch Noro-Viren meldepflichtig, obwohl die Dunkelziffer hoch geschätzt wird, da nicht immer eine eindeutige Diagnose gestellt werden kann.

Durch die permanente Veränderung und hohe Widerstandsfähigkeit des Erregers konnte bis heute kein wirksames Mittel von der Schulmedizin gegen die Noro-Viren entwickelt werden. Daher ist es schwierig, etwas gegen die schnelle Verbreitung zu unternehmen. In Krankenhäusern und Pflegeheimen werden die üblichen Hygieneschutzmaßnahmen angewandt, um die Ausbreitung zu verhindern. Separate Toiletten für erkrankte Patienten, regelmäßige Desinfektion aller Kontaktflächen sowie häufiges Händewaschen und Wechseln von Kitteln sind nach neuestem Erkenntnisstand die einzigen Möglichkeiten, die Noro-Viren einzudämmen.

Tja… Das bringt uns wieder zu dem alten Thema: Die Mikrobe ist nichts. Das Millieu ist alles.

Sorgen Sie einfach für ein gesundes und intaktes Darm-Immunsystem!

Ist es aber doch zu Symptomen gekommen, kann der Leidensweg der Patienten durch die Verabreichung von Medizinalkohle verkürzt werden. Die einmalige Einnahme von 10 Gramm Kohlepulver von Dr. Franz Köhler Chemie bewirkt, dass die Viren innerhalb kurzer Zeit – nach Angaben des Herstellers sind es 60 Sekunden – an die Kohle gebunden werden und so den Darm verlassen.

Tja: So einfach kann es sein.

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Wissenschaftlich erwiesen: Das gebrochene Herz

Montag, 8. Februar 2010 13:09

Ich liebe deutsche Sprichworte. Meine persönliche Überzeugung ist nämlich, dass in jedem Sprichwort eine Wahrheit steckt. So auch im Sprichwort: “Mein Herz ist gebrochen”.

Früher musste ich mir da schon eher Dinge anhören wie: “Ja, ja, wenn es aus Porzellan wäre, dann könnte es schon brechen…”. Aber die Weisheit der Menschen (die nicht durch Studien verbildet ist), weiß es besser. Und die “Wissenschaft” weiß es jetzt auch besser.

Anfang der 90er Jahre wurde bei Patienten ein bis dahin unbekanntes kardiologisches Krankheitsbild am Herzen diagnostiziert: Die so genannte Tako-Tsubo-Kardiomyopathie – auf deutsch: “Stress-Kardiomyopathie”. Im englischen Sprachraum bezeichnet man es als “Broken-Heart-Syndrom” – das “Gebrochene Herzen Syndrom”.

Diese Tako-Tsubo-Kardiomyopathie wurde zunächst in Japan beobachtet und Mediziner hielten sie zunächst für ein asiatisches Phänomen. Doch das „Broken-Heart-Syndrom“ betrifft auch Patienten der westlichen Industrieländer. Da die Symptome starke Ähnlichkeit mit einem Herzinfarkt haben, blieb die Krankheit lange Zeit unerkannt.

Es beginnt mit den typischen starken Schmerzen auf der linken Seite und dem panischen Gefühl zugeschnürter Enge im Brustkorb. Untersuchungen mit dem EKG und dem Ultraschall deuten auf einen Infarkt hin, da Teile des Herzens aufgehört haben zu schlagen. Erst das Röntgenbild zeigt, dass die Gefäße nicht verengt, und das Herz im Grunde vollkommen intakt ist.

Noch 2006 gab es keine eindeutigen Befunde für das „Broken-Heart-Sysndrom“ und nach wie vor forschen Mediziner nach den Ursachen. Um einen Infarkt eindeutig auszuschließen, müssen sämtliche infrage kommenden Diagnosemöglichkeiten ausgeschöpft werden, so etwa die zusätzliche Untersuchung der Herzkammern. Gegenwärtig wird geschätzt, dass etwa 1 bis 2% der Patienten mit der Diagnose Herzinfarkt unter der harmloseren Form der “Stress-Kardiomyopathie” leiden. Statistisch erwiesen ist, dass hauptsächlich ältere Frauen betroffen sind.

Sind die Faktoren für einen Herzinfarkt vielschichtiger Natur und die Ursachen sowie die eigentlichen Auslöser nicht immer eindeutig, kündigt sich das „Broken-Heart-Syndrom“ in den meisten Fällen nach besonderen oder längeren Stress-Situationen an. Ein Tod in der Familie oder ein Unfall können die Symptome hervorrufen.

Wissenschaftler vermuten, dass eine plötzliche, hohe Konzentration der Hormone Adrenalin, Dopamin und Noradrenalin die Funktion der unteren linken Herzkammer deaktivieren kann. Kleine Blutgefäße können sich unter dem Einfluss der Hormone zusammenziehen und so den Stillstand des Herzens verursachen. Ebenso wird spekuliert, dass die Hormonkonzentration toxisch auf die Zellen der Herzmuskulatur wirken könne.

Gesichert ist, dass das Muskelgewebe nicht dauerhaft geschädigt wird wie bei einem Herzinfarkt. Das Organ regeneriert sich nach dem abrupten Anfall relativ schnell und ist innerhalb weniger Wochen wieder voll funktionsfähig. Dies soll jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die akute Stress-Kardiomyopathie lebensgefährlich ist und sofort professionell behandelt werden sollte.

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Pestizide erhöhen Parkinson-Risiko

Freitag, 5. Februar 2010 13:07

Umweltgifte erhöhen das Risiko, an der Parkinson-Krankheit zu erkranken. Dieser Verdacht bestand, seit Ratten Insektizide gespritzt bekamen und danach an einer tierischen Parkinson-Erkrankung litten. Allerdings konnten andere Untersuchungen nie nachweisen, welche Gifte in welcher Menge zu einer Erkrankung führen.

Eine französische Studie von Insem, dem nationalen Institut für Gesundheitsforschung, und der Universität Pierre et Marie Curie ging nun ins Detail. Die Veröffentlichung in den “Annals of Neurology“ zeigt: Alexis Elbaz und sein Team untersuchten Landwirte, die auf ihren Höfen immer wieder Umweltgifte eingesetzt hatten. Die Forscher legten ihr Augenmerk dabei auch auf die Menge de Gifte, mit der es die Bauern im Verlauf ihres Lebens zu tun gehabt hatten. Und sie unterschieden die Mittel in Insektizide (gegen Insekten), Herbizide (gegen Unkraut) und Fungizide (gegen Pilze).

Es zeigte sich, dass die Bauern, die besonders oft gegen Insekten vorgegangen waren, doppelt so häufig an Alzheimer erkrankt waren wie ihre Kollegen.

Weitere Forschungen sollen nun klären, ob auch geringe Mengen der Umweltgifte neurodegenerative Krankheiten hervorrufen können. Die Parkinson-Erkrankung ist eine solche, verhältnismäßig häufige Erkrankung, die noch nicht geheilt werden kann.

Quelle: http://www3.interscience.wiley.com/journal/122322358/abstract

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Betablocker: Einmal Hü – einmal Hott

Mittwoch, 27. Januar 2010 11:52

Im Laufe der Jahrzehnte erlebt “man” so einiges in der Medizin. Vor allem erlebt man, dass die Erkenntnisse von gestern die Irrtümer von morgen sind.

Beispiel Betablocker. Mittlerweile sehe ich nicht nur, dass diese Dinger wie bunte Smarties verteilt werden, sondern auch das “Neue Studien” ein weiteres Spektrum zugänglich machen, das bisher (nach Studienlage) eigentlich tabu war…

Also: Worum geht es?

Das vegetative Nervensystem nimmt entscheidenden Einfluss auf das Herz und den Kreislauf. Dieser Einfluss ist nicht immer erwünscht. Um ihn zu bremsen können Betablocker mit dem gängigen Wirkstoff Metropolol eingesetzt werden. Inzwischen auch bei Patienten nach einem Herzinfarkt oder einer nachgewiesenen Herzinsuffizienz. Neuere Studien haben den Nutzen von Metropolol bei solchen Erkrankungen festgestellt und damit ältere Studien widerlegt, welche zu dem Ergebnis kamen, dass Betablocker bei solchen Patienten nicht eingesetzt werden dürften.

Hierdurch wird deutlich, das solche Studien immer nur in einem kleinen Rahmen unter Berücksichtigung der Bedingungen während der Studie brauchbare Informationen liefern können. Der menschliche Organismus ist jedoch individuell und erfüllt diese Rahmenbedingungen nur selten. Daher hat jede Studie nur vorläufigen Charakter. Ihre Aussagen sind so gut wie niemals individuell und für alle Zeiten wahr. Sie berücksichtigen weder den Menschen in seiner Komplexität noch können sie bisher unerforschte Einflussfaktoren einbeziehen. Alle Ärzte und Mediziner sollten sich dieser Tatsache stets bewusst sein.

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ADHS bei Erwachsenen

Montag, 4. Januar 2010 13:18

ADHS ist keine Störung, die man als Erwachsener bekommt. ADHS hat man schon als Kind.

Bei ADHS handelt es sich um eine neurobiologische Störung, die mit der spezifischen Art und Weise der Informationsverarbeitung im Gehirn verknüpft ist. Sie führt zu Auffälligkeiten in der Verarbeitung von Wahrnehmungen, der Fokussierung der Aufmerksamkeit und der Steuerung von Impulsen.

Eine Sicherheit der Diagnose für Betroffene bringen Klassifikationssysteme, die von der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung, sowie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) festgelegt wurden. Denn einzelne Symptome der ADHS hat fast jeder, aber deshalb ist noch lange nicht jeder Mensch von dieser Krankheit betroffen. Es kommt darauf an, wie ausgeprägt die einzelnen typischen Merkmale für ADHS bei einer Person vorkommen.

Nur wer unter der Mehrzahl der folgenden Symptomen und Beeinträchtigungen im Alltag leidet, ist ein ADHSler:

Hyperaktivität, häufige Unaufmerksamkeit, emotionale Labilität, die sich in Aggressivität wie auch in Depressionen niederschlagen kann, Stimmungsschwankungen, eine allgemeine chaotische Organisation des Alltags mit den damit verbundenen Problemen und Unfähigkeiten, die Arbeit im Beruf und im Privatleben durchzuführen, starke Impulsivität, instabile Beziehungen und Partnerschaften.

Die Symptomatik von ADHS ist nicht isoliert zu betrachten, der Therapeut sieht sie immer im Kontext der Lebensbedingungen des Einzelnen. Denn die externen und internen Faktoren bedingen und beeinflussen sich zu jeder Zeit. Wichtig für eine einwandfreie Diagnose ist zudem die Feststellung, dass die Symptome vor dem siebten Lebensjahr auftraten und sich mehr oder weniger kontinuierlich in der Lebensgeschichte fortsetzen.

ADHS bei Erwachsenen ist oft nur die Spitze des Eisbergs, unter der sich die Folgeerscheinungen der Störung verbergen.

Steven Safren von der Harvard Universität (USA) entwarf ein Modell, welches sehr gut verdeutlicht, wie sich die ADHS im Erwachsenenalter weiter ausbildet und verstärkt:

Die Kerndefizite wie zum Beispiel die ständige Störung der Konzentrationsfähigkeit sind der Anfang einer Reihe von Misserfolgen in der Schule und innerhalb der privaten Beziehungen. Diese Misserfolge werden mit der Zeit immer mehr verinnerlicht, der ADHS Betroffene identifiziert sich irgendwann mit seinen Problemen und er entwickelt ein ausgeprägtes negatives Selbstbild. Dieses negative Selbstbild mündet in Depression oder Aggression, diese Gefühle wiederum schlagen sich in einem Vermeidungsverhalten und Funktionsstörungen nieder. Erwachsene mit ADHS müssen also nicht nur das alltägliche Chaos im Kopf bewältigen, sie wirken auch wie ein Magnet auf weitere Probleme.

Mehr als 50% der erwachsenen ADHS Betroffenen leiden unter einer oder sogar mehreren Begleiterkrankungen. Dazu zählen Phobien, Angststörungen, Zwangsstörungen, Essstörungen, Alkohol- oder Drogenmissbrauch.

Die Krankheit ADHS ist die Basis, aber oft sind zunächst nur die Begleiterkrankungen sichtbar. Dabei bilden diese nur die Spitze des Eisbergs.

Eine wichtige Erkenntniss gibt es jedoch: Jeder Mensch kann lernen, trotz ADHS ein glückliches und gesundes Leben zu führen.

Zum einen bietet die medikamentöse Therapie eine wirksame Hilfe, aber auch die Verhaltenstherapie nach dem Psychologen Steven Safren und die Gruppen-Psychotherapie, die von Bernd Hesslinger entwickelt wurde, können sehr gute Erfolge aufweisen.

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Milch kann Diabetes verursachen

Mittwoch, 30. Dezember 2009 14:35

Heilpraktiker empfehlen generell keine Kuhmilch zu trinken – schon gar nicht für Säuglinge und Kinder.

Was musste ich mir nicht über die Jahre anhören! Milch sei doch so gesund! Und gerade doch für Kinder!

Wer hat das eigentlich festgestellt?

Ich jedenfalls nicht. Vielen meiner kleinen Patienten geht es besser, wenn diese keine Milch mehr trinken.

Warum Milch schädlich sein kann:

Die frühe Gabe von Kuhmilch bei Säuglingen ist mit verantwortlich für die Zerstörung der Insulin produzierenden Zellen. Da bei Säuglingen die Darmwand-Barriere noch nicht voll ausgebildet ist, können so Milchproteine ins Blut gelangen. Die Antikörper, die der menschliche Organismus gegen die fremden Milchproteine bildet, greifen dann u.a. in der Bauchspeicheldrüse die Beta-Zellen an, da sich dort ganz ähnlich strukturierte Proteine befinden. Statt der Kuhmilchproteine bekämpft der Körper somit seine eigenen Zellen – und kann so Diabetes hervorrufen.
(Studie: content.nejm.org/cgi/content/abstract/327/5/302)

Obwohl der dringende Verdacht besteht, dass Milch Diabetes verursachen kann, werden keine weitergehenden Studien finanziert – jedenfalls sind mir keine bekannt.

Da stelle ich mir doch zwei Fragen:

1. Wer von der Industrie sollte denn an so einer Studie ein Interesse haben? Mit Sicherheit nicht die Milchindustrie und die gesamte Agrarlobby, sowie die Lebensmittelkonzerne.

2. Warum werden immer noch Kuhmilchprodukte für Kleinkinder empfohlen.

Folgerungen:

1. Zumindest der dringende Verdacht, der sich aus bisherigen Studien ergibt und die im Tierversuch bestätigt wurden, legen nahe, Kindern KEINE Milch zu geben. Aber das empfehle ich ja schon seit Jahren…

2. Die Milchindustrie hat Untersuchungen beizubringen, dass Milch nicht schädlich ist und eventuell doch kein Diabetes verursacht.

3. Die Werbung “Milch ist gesund” hat sofort zu unterbleiben.

Weitere Artikel zum Thema:

Milch trinken? Ist das noch gesund?

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Fünf Tipps gegen Krebs

Mittwoch, 7. Oktober 2009 6:48

Im Kampf gegen den Krebs gibt es durchaus Möglichkeiten, wie Betroffene durch eine eigene Lebensumstellungen aktiv werden können.

Hierzu habe ich folgende fünf Tipps für Sie:

Der erste Tipp ist die Empfehlung, Zucker und die Stärke-Aufnahme auf das Nötigste zu begrenzen. Dies dürfte vor allem deshalb schwer fallen, da unser klassisches tägliches Nahrungsangebot von derartigen Speisen stark geprägt ist. Nichtsdestotrotz ist eine “Entwöhnung” mit viel Disziplin möglich(Lesen Sie hierzu auch meinen Beitrag zur Zuckersucht und Zucker Alternativen). Auch der Weißmehlanteil sollte bei der Nahrungsaufnahme reduziert und durch ballaststoffreiche Produkte ersetzt werden. Speziell in Hinblick auf den Teig in Nudeln und Pizzas ist bei der Teigwahl auf Dinkelvollkorn zurückzugreifen.

Die 2. Säule bildet die erhöhte Aufnahme von Milchsäure, welche sich vermehrt in vergorenen Lebensmitteln findet. Beispiele für derartige Produkte sind Buttermilch, Käse, Joghurt, Quark, Sauerkraut und Rote Beete. Auch der Zuckeranteil derartiger Nahrungsmittel ist gewohntermaßen gering. Entscheidend ist aber in welcher Form die Milchsäure vorliegt: linksdrehend oder rechtsdrehend. Beim Krebs werden große Mengen linksdrehender Milchsäure gebildet. Dr. Zabel daher: „Eine spezifische Krebstherapie liegt dann vor, wenn linksdrehende – wie rechtsdrehende Milchsäure im Tumor durch rechtsdrehende Milchsäure im Heilmittel neutralisiert und inaktiviert wird. (Zeitschrift für Blut- und Geschwulstkrankheiten 1, 1971, S.16 u. 17).

Der 3. Tipp gilt der maximalen Vitamin D Aufnahme. Vitamin D wird bekanntermaßen nur mit Hilfe von UV-Strahlung produziert, weshalb es unerlässlich ist, sich möglichst viel und regelmäßig im Freien aufzuhalten. In höherem Alter und im Winter kann zudem auf Vitamin Präparate zurückgegriffen werden, welche einen möglichen Mangel adäquat ausgleichen.

Tipp Nummer 4: Eine verstärkte Zinkaufnahme sollte angestrebt werden, da dieses aktivierend auf das Immunsystem wirkt. Natürliche Zinklieferanten sind beispielsweise Produkte wie Rindfleisch und Blattgemüse.

Der letzte Tipp gilt dem ursprünglichsten aller Lebensmittel: dem Wasser. Unser Körper besteht zu über 70 % aus Wasser, weshalb jeder biochemische Prozess auf dieses angewiesen ist. Um also optimale Grundbedingungen für einen aktiven und gesunden Körper zu ermöglichen, ist eine hohe Wasserzufuhr über den Tag verteilt unerlässlich. Hierbei sollte auf ein Wasser mit niedrigem Mineralgehalt und ohne Kohlensäure zurückgegriffen werden.

Weitere Tipps finden Sie in folgenden Beiträgen:

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Heilpflanzen gegen Krebs

Freitag, 25. September 2009 13:39

Die Antwort gegen Krebs könnte in der Natur liegen – so stellt es die Schulmedizin jetzt auch fest.

Krebs ist nach wie vor eine Erkrankung, an der die Schulmedizin oftmals scheitert (vor allem mit der Chemotherapie)

Neue Erkenntnisse machen jedoch Mut, dass Krebs eines Tages einmal besiegt werden kann. Leider habe ich solche Nachrichten in den letzten 20 Jahren schon zu oft gelesen.

Die Kraft traditioneller Heilpflanzen gegen Krebs wurde hierbei bisher stets unterschätzt. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg konnten durch die nähere Untersuchung verschiedener Medizinpflanzen neue Erkenntnisse hinsichtlich der Wirksamkeit gegen Krebs von über 70 Pflanzen gewinnen. 18 der getesteten Pflanzen hatten einen deutlich hemmenden Effekt auf die Verbreitung von Krebszellen.

Besonderes Erstaunen riefen Substanzen der Pflanze Rotwurzel-Salbei bei den Wissenschaftlern hervor. Hierbei fanden sich drei Inhaltsstoffe, die eine deutlich hemmende Wirkung auf das Entstehen von Tumoren aufwiesen. Dies lässt sich durch das sinkende Wachstum von Krebsgeschwüren in Verbindung mit verschiedenen Inhaltsstoffen aus der genannten Pflanze erklären.
Im Vergleich hierzu versagten bisher bekannte Krebsmittel auf der ganzen Linie.

Aktuell versucht die moderne Forschung Schwachpunkte der Struktur von Krebszellen zu entdecken. Dies ist die Grundlage für ein erfolgreiches Bekämpfen von Krebszellen und eventueller Prävention gegen das Entstehen von bösartigen Tumoren. Hierzu dienen verschiedene Substanzen der unterschiedlichen Heilpflanzen.

Im Grunde sollte der Nutzen von Heilpflanzen in der Krebstherapie jedoch bereits feststehen, denn viele Inhaltsstoffe von Krebsmitteln entstammen traditionellen Substanzen, die aus Heilkräutern und Heilpflanzen gewonnen werden können. Bekanntes Beispiel ist hier die Eibe, deren Taxane erfolgreich in der Therapie gegen Prostata- und Brustkrebs eingesetzt werden.

Der in China ansässige Happy Tree hingegen liefert die benötigten Substanzen für die Krebsmedikamente Topotecan und Irinotecan. Auch das Gartengewächs Madagaskar-Immergrün liefert Substanzen, die wirksam gegen bösartige Lymphome eingesetzt werden können.

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Borreliose

Donnerstag, 30. Juli 2009 18:26

Das Thema Borreliose erhält erst seit wenigen Jahren Aufmerksamkeit. Noch Anfang der 90er Jahre wußte kaum ein Mensch was Borreliose eigentlich ist. Auch heute ist das noch nicht im Bewußtsein aller Menschen, dass man sich mit Borreliose durch einen Zeckenstich (manchen sagen auch Zeckenbiss) infizieren kann.

Merkwürdigerweise wird und wurde vor der (auch durch Zecken übertragen) FSME (Hirnhautentzündung) schon seit über 20 Jahren gewarnt. Vielleicht weil es dagegen eine Impfung gibt?

Wie dem auch sei: die Diagnose und die Therapie einer Borreliose sind nicht ganz so einfach – jedenfalls für die Schulmedizin. Die “Alternative Medizin” hat eine Therapie die eine vollkommene Beschwerdefreiheit ermöglicht, die sich auch bei mir in der Praxis immer bestens bewährt hat.

Bleibt eigentlich nur die Frage, warum die “Alternative Therapie” nicht die “Schul”-Variante ist, wo die Antibiotika-Therapie in den chronischen Borreliose-Fällen weitgehend versagt?

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