Beitrags-Archiv für die Kategory 'Krankheiten'

Die Grippe, die Natur und die Natur der Grippe

Montag, 6. Februar 2012 18:17

Es gibt Leute, die glauben, dass eine Grippe gefährlicher ist als ein Terrorist. Deswegen schützen sie ihren wertvollen Körper, indem sie versuchen den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben: Sie lassen sich impfen. Was diese Leute aber nicht wissen, ist, dass der Körper auf diese Art Terrorismus eigentlich recht gut vorbereitet ist und daher nur sehr selten einer Impfung bedarf. Im Gegenteil: Wenn es mal zu Fieber kommt oder Halsentzündungen, Entzündungen in den Sinushöhlen usw. auftreten, sind dies eigentlich sichere Anzeichen dafür, dass der Körper den Kampf schon aufgenommen hat. Es ist zwar nicht besonders angenehm für den Besitzer des wertvollen Körpers, aber wie gesagt: Die “Bekämpfungsmaschinerie” unserer Abwehrkräfte läuft dann bereits auf vollen Touren.

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Das Krebsrisiko um 50% senken – ohne TV

Mittwoch, 14. Dezember 2011 17:33

Die menschliche Lebensspanne kann erheblich verlängert werden, wenn man den Fernseher aus lässt und sich stattdessen bewegt. Wie die Daily Mail berichtete, beweist eine Studie, die im British Journal of Sports Medicine veröffentlicht wurde: Jede Fernsehstunde, die ein über 25 Jahre alter Mensch genießt, verkürzt seine Lebenserwartung um 22 Minuten.

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Angiogenese oder: Wie esse ich gegen Krebs?

Freitag, 4. März 2011 17:22

In diesem Beitrag geht es um die Ernährung – und um eine Erkrankung die viele fürchten: Krebs.

Die gute Nachricht ist: Es gibt Lebenssmittel, die einen Einfluss auf die Entwicklung von Krebs haben -  aber diesmal im positiven Sinne.

Kommen wir erst mal zum Begriff Angiogenese (was das mit Krebs zu tun hat später). Angiogenese ist ein aus dem Griechischen kommendes Wort und bedeutet “Gefäßentstehung”. Mit diesem scheinbar gefährlich klingenden Wort wird das Wachstum von kleinen und kleinsten Blutgefäßen, auch Kapillaren genannt, bezeichnet. Der Ursprung der neuen Blutgefäßchen ist das alte, bestehende Kapillarsystem, aus denen sie hervorgehen.

Es gibt auch eine Blutgefäßbildung, die unabhängig von schon bestehenden Kapillaren abläuft. Dies ist dann die sogenannte Vaskulogenese. Diese spielt eher beim Fötus und Embryo eine Rolle, die im Mutterleib erst ein funktionierendes Blutgefäßsystem aufbauen müssen. Für den erwachsenen Organismus ist die Angiogenese jedenfalls von größerer Bedeutung, im positiven wie im negativen Sinne.

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Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Montag, 24. Januar 2011 2:17

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter Rückenschmerzen, besonders betroffen sind die 11- bis 14-Jährigen. Wie eine deutschlandweite Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK Krankenkasse ergab, sind 57 Prozent der Kinder- und Jugendärzte der Ansicht, dass die Zahl der Rückenschmerzen bei jungen Patienten in den letzten zehn Jahren leicht bis stark angestiegen ist.

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Lagerungsschwindel und Epley-Manöver

Dienstag, 30. November 2010 11:45

“Lagerungsschwindel” (auch “BPPV”) ist kein krimineller Tatbestand, sondern ein eher medizinisches Problem. “BPPV” ist das Akronym für „benign paroxysmal position vertigo“. Auf deutsch: gutartiger, anfallsartiger Lagerungsschwindel.

Er tritt plötzlich (anfallartig) auf, wenn die betroffene Person aufsteht oder den Kopf dreht. Auch Umlagerungen im Bett können zu Schwindel führen. Ca. 2 Prozent der Menschen leiden unter BPPV, entweder episodenartig oder längerfristig. Männer sind weniger betroffen als Frauen: Auf 1 Mann mit BPPV kommen 2 Frauen.

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Helicobacter Pylori passt sich dem Menschen an

Freitag, 12. November 2010 20:12

Von einer Infizierung mit dem Bakterium Heliobacter pylori sind deutschlandweit 30 – 40 % der Menschen betroffen. Weltweit sind es sogar mehr als 50 %. Dr. Christine Josenhans und Professor Dr. Sebastian Suerbaum vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und ihr internationales Team erforschen dazu sogenannte “Pathogenitätsinseln”.

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Demenz oder Alzheimer?

Mittwoch, 27. Oktober 2010 14:19

Eine beginnende Alzheimer-Erkrankung oder eine klinische Depression – beides kann zu Gedächtnislücken und Verwirrtheit führen.

Vergesslichkeit und Konzentrationsschwächen bei älteren Menschen müssen also nicht zwangsläufig Vorboten einer Alzheimer-Erkrankung sein. Eine vernünftige Diagnose ist trotzdem wichtig, um mögliche schwerwiegendere Erkrankungen auszuschließen. Denn: auch eine Depression ist oft behandlungsbedürftig. Sie wird bei älteren Menschen aber häufig nicht erkannt.
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Mythos Krebsvorsorgeuntersuchung

Freitag, 22. Oktober 2010 7:00

Bis vor wenigen Jahren galt das Dogma “Krebs frühzeitig erkannt ist heilbar” selbst in Fachkreisen als unumstritten. Heute gerät dieser Grundsatz zur Vorsorgeuntersuchung zunehmend in die Kritik. So lassen sich manche Tumore überhaupt nicht früher erkennen, stellen keine gesundheitliche Gefahr dar oder können ohnehin nicht behandelt werden. Es stellt sich deshalb zunehmend der Sinn breitgefächerter Kampagnen der Früherkennung, welche oftmals Negativkonsequenzen für den Patienten implizieren.

Diese neue Ansicht, dass zahlreiche Maßnahmen der Früherkennung mehr schaden als nutzen könnten, wurde vor kurzem auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing eindrucksvoll dargelegt. Klicken Sie HIER um den ganzen Artikel zu lesen

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Warum versagen Medikamentenstudien bei Alzheimer-Krankheit?

Freitag, 15. Oktober 2010 21:11

Von der wissenschaftlichen Fachzeitschrift „The Lancet“ kommt ein interessanter Beitrag zur Alzheimer-Krankheit und den aussagearmen Medikamentenstudien für diese Erkrankung.

Der neueste Kandidat in Sachen medikamentöser Alzheimer-Therapie, Semagacestat, hat die Phase-III Austestung nicht überlebt. Das kann ja vorkommen, mag man denken, aber Semagacestat ist nicht die einzige Substanz, die sang- und klanglos bei dieser Indikation versagte.

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Wie Medikamente bestimmte Viren im Körper wecken können

Freitag, 1. Oktober 2010 9:00

Sehr selten, aber doch im meßbaren Bereich, kommt es nach der Einnahme von Medikamenten zu starken Reaktionen. Bisher ist man in diesen Fällen von einer Allergie ausgegangen.

Neuesten Forschungen von Prof. Musette von der Uniklinik Rouen zufolge handelt es sich dabei jedoch nicht immer um eine Überempfindlichkeitsreaktion auf das Medikament. Durch das Medikament können auch im Körper “schlafende” Viren aktiviert werden.

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