Beitrags-Archiv für die Kategory 'Krankheiten'

Nackenprobleme und Nackenschmerzen

Mittwoch, 3. Dezember 2008 10:50

Es vergeht kein Tag in der Praxis oder bei uns im Therapiezentrum ohne Patienten mit Nackenschmerzen.

Es wurde daher Zeit, die Seite mit dem Thema Nackenschmerzen zu überarbeiten.

Wenn wir einmal die “bösartigen” Dinge wie Tumore und Stoffwechselstörungen außen vor lassen (die ärtzlich abgeklärt werden sollten) - sollte vor allem an folgende Ursachen bei chronischen Nackenproblemen gedacht werden:

  • Fehlstellungen des Kiefergelenks und Aufbissstörungen der Zähne
  • Fehlstellungen der Halswirbelsäule
  • Einseitige Belastung (z.B. PC) und daraus resultierende Verspannungen
  • Übersäuerung (Säure-Basen-Haushalt)
  • Mineralstoffdefizite
  • Virurerkrankungen (Erkältung)
  • Überanstrengung (Muskelkater)
  • negativer Stress

Im Prinzip können mehrere dieser “Ursachen” vorliegen. Je mehr dieser Ursachen aber vorliegen, desto wahrscheinlicher werden Nackenbeschwerden.

Das “Nackenproblem” sollte meiner Erfahrung nach daher auf alle diese Ursachen hin geprüft werden und der Patient dann dahingehend beraten werden.

Die fortwährende Einnahme von Schmerzmittel und die üblichen “Spritzen” vom Arzt sind meiner Erfahrung nach keine dauerhafte Lösung.

Auch die häufig verordneten Massagen sind keine dauerhafte Lösung, wenn auch eine Fehlstellung der Halswirbelsäule, eine chronische Übersäuerung oder ein anderer Faktor mit vorliegt.

Massagen halte ich aber dennoch für notwendig. Erstens sind diese in der Lage die Muskulatur zu entspannen. Zweitens bedeutet jede Massage auch immer eine “An”-wendung - im Sinne einer Zuwendung zum Patienten und wird von diesen auch fast immer als “angenehm” beschrieben.

Liegen allerding ausgeprägte Myogelosen und Triggerpunkte vor, kann eine Massage auch sehr unangenehm sein. Die Nackenbeschwerden könne sich in diesem Fall auch erst einmal verstärken. Hier kann eine Neuraltherapie oder Akupunktur im Sinne der Triggerpunkttherapie rasche Linderung bringen.

 

 

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Alzheimer - Die Wahrheit Teil II

Samstag, 29. November 2008 18:59

In der STERN-Ausgabe von dieser Woche (Nr. 49 - 2008) lese ich ein hochinteressantes Interview von Prof. Dr. Henning Scheich, Leiter des Marburger-leibnitz-Instituts für Neurobiologie (IfN).

Das Erstaunliche: Professor Scheich stellt die gängige Amyloid-Hypothese als Ursache der Alzheimer Erkrankung in Frage, sowie die Forschung dazu:

“Eine große Zahl von Forschern erforscht im Wettlauf das Gleiche. Nehmen wir etwa die unglaublich gut gehegte und gepflegte Amyloid-Hypothese: Wir finden im Gehirn der Kranken Ablagerungen dieses Proteins. Sie stehen in einer Beziehung zu den Symptomen, doch diese Beziehung ist zunächst extrem variabel und in ihrem Mechanismus unklar.

Nun konzentriert sich jedoch ein Großteil der aktuellen wissenschaftlichen Produktion darauf, auf diesem Prinzip herumzuforschen. Das kann richtig sein, muss es aber nicht. Man sollte nämlich bedenken, dass es sinnvoll sein könnte, zunächst ein grundlegenderes Verständnis der Gedächtnisprozesse  zu entwickeln und auf dieser Grundlage das Rätsel zu lösen, was ihre demenzfördernden Schwachstellen sind.” (aus: STERN Nr. 49, vom 27.11.2008, S.151)

Was will uns Professor Scheich damit sagen?

Ich formuliere es mal so:

Alle forschen an Medikamenten  gegen eine Krankheit, von der die eigentliche Ursache überhaupt nicht bekannt ist.

Für die “forschenden Pharmaunternehmen” muss diese Erkenntnis geradezu eine Ohrfeige sein.

Ich vermute jedoch: die Pharmakologen wissen längst, dass Sie auf das falsche Pferd gesetzt haben und die Theorie der Amyloid-Plaque-Ablagerungen nicht mehr haltbar ist, wie ich das auch in meinem Artikel zum Thema Alzheimer bereits versucht habe aufzuzeigen. 

Dies ist umso erstaunlicher, als das die Pharmaindustrie versucht die These anscheinend um jeden Preis zu verteidigen - schließlich wurden bereits mehrere Millionen in die Erforschung von Medikamenten gesteckt, die diese Eiweiß-Plaques auflösen sollen.

Mehr dazu auch im Blogbeitrag: Alzheimer Ursache

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Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs mehr als umstritten

Samstag, 8. November 2008 16:33

Jährlich sind etwa 6500 Patientinnen (gem. Robert Koch Institut) von der Diagnose Gebärmutterhalskrebs betroffen. Die häufigste Variante von Gebärmutterhalskrebs ist das Zervixkarzinom.

ABER: “nur” 1,7 Prozent aller Krebstodesfälle bei Frauen entfallen nach Auskunft des Krebsforschungszentrums (DKfZ) in Heidelberg auf den Gebärmutterhalskrebs.

Auf der Seite des deutschen Krebsforschungszentrums ist zur Ursache von Gebärmutterhalskrebs zu lesen:

Heute gilt es als gesichert, dass eine Infektion mit den so genannten humanen Papillomviren (HPV) an der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs beteiligt ist. Doch nicht alle Untertypen dieser Virusart sind gefährlich: Nur die als Hochrisikotypen bezeichneten Erreger, allen voran die HPV-Typen 16 und 18, haben die Fähigkeit, Zellen zum unkontrollierten Wachstum anzuregen. Diese beiden Virustypen sind in über 70 Prozent der Gewebeproben nachweisbar, die aus Zervixkarzinomen entnommen werden. Damit die Zellen entarten, muss jedoch eine chronische Infektion (Persistenz) mit diesen Viren vorliegen, was nur bei wenigen Frauen der Fall ist. Selbst dann müssen die Viren im Durchschnitt über 15 Jahre in den Zellen überdauern, bis es zur Bildung eines Zervixkarzinoms kommt. Die langsame Entwicklung des Tumors trägt dazu bei, dass frühe Stadien des Gebärmutterhalskrebses rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden können.
(http://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/risikofaktoren.php)

Das bedeutet: gegen 30 Prozent der Fälle von Gebärmutterhalskrebs kann der Impfstoff überhaupt nichts ausrichten, weil er nicht gegen alle humanen Papillomaviren (HPV) wirkt.

Als weitere Risiken für Gebärmutterhalskrebs gelten übrigens auch: Rauchen, weitere Infektionen im Genitalbereich (Herpes, Chlamydien), die “Pille”, schwaches Immunsystem,  mit jeder Schwangerschaft. Auch dagegen hilft die Impfung NICHT.

Aber die meisten Frauen mit denen ich sprach, dachten genau das: “Mit der Impfung gibt es keinen Gebärmutterhalskrebs mehr!”

Und genau das ist falsch!

Auch geht es “nur” um Gebärmutterhalskrebs, NICHT um Erkrankungen des Gebärmutterkörpers, wie etwa das Endometriumkarzinom oder Sarkome des Uterus. Nur dagegen soll sich die Impfung als wirksam zeigen… - auch das wissen viele überhaupt nicht.

Die Euphorie war aber groß, als der Impfstoff Gardasil oder Cervarix gegen Warzenviren auf dem Markt kam. Erstmals schien eine Impfung gegen Krebs möglich zu sein.

Das “mediale” Trommelfeuer der Pharmafirmen war bereits im Vorfeld der Zulassung für den Gebärmutterhalskrebs-Impfstoff groß. Nach der Zulassung des Impfstoffs ging es richtig los. In der Bild-Zeitung war im Herbst 2006 u.a. zu lesen:

“Es ist ein Durchbruch im Kampf gegen Krebs!” (…) Prof. Lutz Gissmann (Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) hat den Impfstoff „Gardasil“ mit entwickelt: >>Die Spritze ist der sicherste Schutz vor einer Infektion.<< Damit ist Gebärmutterhals-Krebs so gut wie ausgeschlossen.
(Quelle: www.bild.de/BTO/tipps-trends/gesund-fit/aktuell/2006/10/11/krebs-s-e-x-impfung/krebs-s-e-x-impfung.html)

Die Aussage von Herrn Gissmann als Mitarbeiter des DKFZ ist in der Tat beachtlich gewesen. Prof. Gissmann hat den Impfstoff mitentwickelt und propagiert diesen im Namen des DKFZ? Ich würde gerne wissen ob und welche Mitarbeiter des DKFZ auf der Gehaltsliste des DKFZ stehen.

Im Jahr 2007 avancierte der Impfstoff Gardasil in Deutschland mit 267 Miollionen Euro zum umsatzstärksten Medikament in den niedergelassenen Praxen - obwohl Gardasil erst seit März 2007 von allen Kassen bezahlt werden muss.

Soweit hört sich das ja noch alles ganz plausibel an… Aber: bei dem Datum März 2007 gehen bei mir die Alarmglocken an!

Bis zum März 2007 lief die Kostenerstattung für Impfstoffe durch die Krankenkassen folgendermaßen: die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert-Koch-Instituts bewertet den Impfstoff und gab dann eine Empfehlung ab, nach denen sich die meisten Kassen richteten und zahlten.

Seit April 2007 sieht es jedoch anders aus:

Seit April 2007 gilt eine weitere Stufe der Gesundheitsreform und die Versicherten haben keinen Anspruch auf die Erstattung einer Impfung, auch wenn diese von der Impfkommission (Stiko) empfohlen wird. Seit April 2007 darf nämlich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), in dem Kassen und Ärzte vertreten sind, auch die Wirtschaftlichkeit einer Therapie prüfen.

Blockbuster Gebärmutterhalsimpfung: Zu hoher Preis für Gardasil?

Was den Preis für diese Impfung angeht: Gardasil bricht alle Rekorde!

Noch nie in der Medizin-Geschichte war eine Impfung so teuer: mit rund 450 Euro kostet die Immunisierung im Schnitt gut dreimal mehr als jede andere bisherige von den Kassen finanzierte Impfung.

Kritikwürdig: zum Zeitpunkt, als Gardasil auf den Markt kam, war Deutschland das einzige Land in Europa, in dem Pharmafirmen den Preis für ihre Produkte beliebig hoch festsetzen konnten! In anderen Ländern ist der Impfstoff wesentlich billiger.

Trotz der sehr hohen Impfkosten wäre diese Impfung zu empfehlen, wenn darüber ausreichend Studien und vor allem Langzeitbeobachtungen vorliegen würden.

Mangelhafte Nutzen und Risikobeurteilung für die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs? 

Noch ist der Nutzen der Impfung nicht erkennbar, da noch keine Ergebnisse vorliegen, ob sie wirklich langfristig Krebserkrankungen verhindert - obwohl dies von den Medien und den Pharmareferenten ganz anders dargestellt wird.

Mehr als 100 verschiedene Warzenviren gibt es. Sie werden auch Humane Papillomviren kurz HPV genannt. Vermutet wird, dass 16 von ihnen Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Dieser Impfstoff schützt allerdings nur gegen zwei von diesen 16 Viren. Keinen Schutz bietet der Impfstoff vor den anderen 14 Viren.

Weiterhin verspricht die Impfung nur dann einen Erfolg, wenn die Mädchen vor der Pubertät, und vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft werden, da dann die Sicherheit besteht, dass die Mädchen noch nicht mit einem Warzenvirus (der an den Genitalien durch Geschlechtsverkehr übertragen wird) infiziert sind. Aber auch andere Infektionswege (z.B. Petting) sind durchaus möglich.

Diese junge Altersgruppe der Mädchen wurde in den Studien aber gar nicht berücksichtig, sondern auch Mädchen und Frauen im Alter zwischen 16- 22 Jahren.

Im “Arzneimitteltelegramm” ist zu lesen:

Da eine Infektion auch über die Haut erfolgen kann, können auch präpubertäre Mädchen bereits infiziert sein. Um valide Aussagen zu erhalten, hätte daher genau diese Gruppe in den Zulassungsstudien untersucht werden müssen. Stattdessen wurden - vermutlich, um rascher Ergebnisse zu erhalten - 16- bis 23-Jährige eingeschlossen. Und wahrscheinlich aus Marketinggründen wurden die Studien so konzipiert, dass als klinischer Endpunkt nur der Einfluss der Vakzine auf Dysplasien durch die enthaltenen HPV-Typen 16 und 18 festgelegt wurde und nicht auf die Gesamtrate der Zervixdysplasien.
(Quelle: www.arznei-telegramm.de)

Weiteres Problem: noch ist überhaupt nicht geklärt, ob diese Impfung eine lebenslange Immunität vor diesen Viren bietet. Auch hier sind keine langfristigen Untersuchungsergebnisse vorhanden.

Kritiker reklamieren vor allem z.B. auch für das Mittel Cervarix:

Auch fast ein Jahr nach der Zulassung umfassen die veröffentlichten Daten der entscheidenden Zulassungsstudie nur einen durchschnittlichen Beobachtungszeitraum von 15 Monaten.

Auf Grund der fehlenden Langzeitstudien und der noch offenen Frage hinsichtlich der eventuell erforderlichen Auffrischungsimpfungen und vor allem auf Grund der noch nicht endgültig geklärten Nebenwirkungen sollte jedes Mädchen im vorpubertären Alter und dessen Eltern sehr vorsichtig sein mit dieser “voreiligen Vorsorge”, die von den Herstellern der Impfstoffe massiv beworben werden.

Meine Kritikpunkte:

1. Auch bei dieser Impfung gewinne ich ganz verstärkt den Eindruck, dass hier ein Mittel in den Markt regelrecht “reingedrückt” wurde, um die Kosten-Nutzen-Analyse des Bundesausschusses ab April 2007 zu umgehen

2. Die reißerischen Berichterstattungen der Bild-Zeitung (siehe oben) und die intensiven Werbemaßnahmen der Herstellerfirma führten zu einem regelrechten Ansturm der Presse und der Patienten auf die Krankenkasse. Motto: “Zahlen Sie die Impfung - oder zahlen Sie nicht?” Als Folge zahlt die Techniker Kasse den Impfstoff Gardasil bereits BEVOR die Stiko ihre Empfehlung abgegeben hatte. Andere Kassen zogen natürlich nach. Kassenvertreter beklagen selbst: “Ein absurder Wettlauf”. Was in der Bevölkerung populär sei wird eben bezahlt…

3. Interessenkonflikte. Vom damaligen Vorsitzenden der Impfkommission, Heinz-Josef Schmitt, wird bekannt, dass er kurz vor der Empfehlung für die Gebärmutterhalskrebs-Impfung einen mit 10.000 Euro dotierten Preis des Gardasil-Herstellers Sanofi angenommen hat. Zufall? Ebenso wie die Aussage von Prof. Lutz Gissmann des DKFZ, der den Impfstoff mit entwickelt hatte?

4. Im Jahr 2007 und auch noch 2008 läuft eine intensive Werbekampagne für die Impfung - auch im Fernsehen. Das wäre insofern nicht verwerflich, sondern in Ordnung, wenn die Studienlage geklärt wäre und nicht der Eindruck entstünde, dass die Impfung das “Allheimittel” sei… Alleine zu verschweigen, dass die Impfung HÖCHSTENS 70% Prozent der Gebärmutterhalskrebstumore verhindern KANN, halte ich für …. naja …

5. Die Nebenwirkungen: von diesen ist eigentlich nur wenig bekannt - am bekanntesten sind (und werden diskutiert) zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Impfstoff Gardasil.

Und falls Sie noch nicht genug haben von diesen “Skandalen”, empfehle ich Ihnen meine “neue” Unterseite zum Thema Medikamentenskandal.

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Kopf-Hals-Tumore: nur die Hälfte der Zahlen veröffentlicht

Montag, 27. Oktober 2008 11:49

Im Zuge meiner Recherchen zu Medikamenten und dem Thema Krebs, bin ich auf immer mehr Widersprüchlichkeiten, Fehler und Irreführungen gestoßen.

Auch Irreführungen und “Schönungen” gehören dazu, wie mir bei einer Studie zu Kopf-Hals-Tumoren aufgefallen ist.

In Großbritannien wurde eine neue Bestrahlungsmethode gegen Kopf-Hals-Tumore getestet.

In den ersten Monaten schienen die Ergebnisse zu belegen, dass die neue Methode tatsächlich wirksamer als die alte ist. Merkwürdigerweise verflüchtigte sich dieser Effekt nach einiger Zeit. Der Grund dafür war, dass die Forscher der Studie nur etwa die Hälfte der Zahlen aus der Studie veröffentlicht hatten - nämlich jene, welche die Wirksamkeit der neuen Methode bestätigten, also die positiven. Die Ergebnisse, die den Erfolg nicht bestätigten, wurden dagegen nicht veröffentlicht.

Ein solches Phänomen ist leider keine Seltenheit. Werden medizinische Studien für neue Medikamente oder Behandlungsmethoden durchgeführt, die von der Industrie finanziert sind, fallen etwa 80% davon postiv aus. Wohingegen unabhängige Studien nur in etwa 50% der Fälle eine Wirksamkeit belegen.

Fälle wie dieser sind eigentlich die harmloseren ”Aufreger”. Richtige “Aufreger” finden Sie in meinem jetzt eigens angelegten Unterverzeichnis: Medikamentenskandal

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Gingko gegen Schlaganfall

Donnerstag, 23. Oktober 2008 13:51

In einer Studie an Mäusen fanden Forscher der John Hopkins Universität in Baltimore heraus, dass ein Extrakt aus den Blättern des Gingko Schädigungen des Hirns bei einem Schlaganfall begrenzen und einem neuen Hirninfarkt vorbeugen kann.

Während der Studie wurde einer Gruppe von Mäusen eine Woche lang täglich eine kleine Dosis des Extrakts verabreicht, die andere Gruppe dagegen erhielt nichts.

Nach einer Woche lösten die Forscher bei beiden Gruppen einen künstlichen Schlaganfall aus. Im Ergebnis zeigte sich, dass bei der Gruppe von Mäusen, die das Extrakt aus Gingkoblättern erhalten hatte, die Schäden des Hirns um 48% geringer waren als bei der zweiten Gruppe.

Auch zeigte die erste Gruppe ca. 51% weniger Ausfälle im Hirn. Das Ergebnis erklären die Forscher mit der Zunahme des Enzyms HO1, welches bei der regelmäßigen Einnahme des Extrakts vermehrt gebildet wurde. Diese Enzym neutralisiert freie Radikale im Körper und beugt so Hirnschädigungen vor.

Im Gegensatz zu den bisher eingesetzten Mitteln bei Schlagänfällen ist die Einnahme des Gingko-Extrakts ohne Nebenwirkungen. Ob die erzielten Forschungsergebnisse sich auch auf den Menschen übertragen lassen, muss jetzt in weiteren Studien herausgefunden werden.

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Mit Zahlen jonglieren - Beispiel Brustkrebs

Mittwoch, 22. Oktober 2008 15:15

Aus Studien zum Thema Brustkrebs-Früherkennung, hat sich inzwischen das Mammographie-Screening entwickelt.

Man geht in diesen Studien davon aus, dass das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch eine solche Früherkennung um 30% sinkt. Das hört sich auf den ersten Blick gut an.

Unter 1000 untersuchten Frauen waren also 2 Patientinnen, die an Brustkrebs starben. Ohne die Reihenuntersuchung starben bisher 3 Frauen von 1000.

Daraus schloss man, dass die Früherkennung 30% der Patientinnen retten kann. Das hört sich natürlich gut an, bzw. besser, als wenn man schreibt 1 Frau aus 1000.

Mammographie-Screening alle zwei Jahre nur Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren eingeladen.

Die zunehmend sehr jungen, neu erkrankten Frauen und die Frauen über 70 werden in den Statistiken der Brustkrebs-Früherkennung gar nicht berücksichtigt.

Das “Jonglieren mit Zahlen der Statistik” wird ebenso gerne angewandt, wie zum Beispiel die Methode nicht alle Zahlen zu veröffentlichen, wie ich es zum Beispiel in diesem Artikel beschrieben habe: Kopf-Hals-Tumore: Irreführende Zahlen veröffentlciht?

Mehr lesen Sie auch im Verzeichnis: Medikamentenskandal.

Thema: Allgemein, Krebs | Kommentare (0)

Probleme durch Candida Albicans?

Dienstag, 21. Oktober 2008 15:05

Soeben erhielt ich wieder eine ganz liebe email einer Leserin:

Hallo lieber Rene Gräber,

zuallererst muß ich mir endlich mal Zeit nehmen, Ihnen ganz herzlich für die vielen interessanten Informationen zu danken. Seit über einem Jahr begleiten Sie mich bei meinen gesundheitlichen Problemen, begonnen vor einem Jahr mit dem Heilfastenplan, den ich so ausführlich noch nirgendwo erhalten habe. Habe auch eine Fastenwoche durchgezogen, was allein zu hause nicht einfach war.

Auch durch Schüssler Salze “regeneriere” ich meine Zelldefekte. Einige chronische Sachen habe ich auch bekämpft, aber ich bin nicht mit mir zufrieden. Vorallem mit meinem Gewicht, ich kann tun und machen, was ich will ( 2-3x Fitneßstudio mit Spinnig/ Kurse und Muskelaufbau, 3x die Woche ca 50 min. Walking, nur ca 1400-1500 cal) usw. ich nehme immer mehr zu, bin müde, schlapp ohne Energie, obwohl es mir eigentlich richtig gut geht, privat und beruflich ist alles “paletti” …

Ein Kollege hat mich letzte Woche daraufhin angesprochen, weil es ihm seit 3 Jahren so geht, chronische Mittelohrentzündungen usw. hat. Er hat durch Eigeninformationssammlungen im Internet herausgefunden (und auch dann beim Arzt diagnostizieren lassen), dass er diesen Darmpilz Candida albicans (also zu viel davon hat). Eine Darmsanierung in seinem Sinne wäre mir zu agressiv.

Was mich aber interessieren würde und wozu ich nirgendwo auf Ihren 3 Seiten im Internet was finde ist das Thema: Kolloidales Silber, welches er mir empfohlen hat, weil ich damit fast alle Bakterien, Pilze, Viren usw. wegbekomme … weil ich fühle mich immer wie vergiftet. Ich habe es auch schon im Internet bestellt, weil ich einige Hoffnungen der Besserung hege und erwarte jeden Tag die Lieferung. Aber irgendwie habe ich noch kein gutes Bauchgefühl dabei, vorallem wie gesagt, weil ich bei Ihnen noch keinerlei Hinweise dazu gelesen habe - und ich vertraue Ihnen voll und ganz. Können Sie mir bitte einige Informationen dazu geben? 

Meine Antwort:

Mit kolloidalem Silber habe ich KEINE Erfahrungen. Ich teste ja viel, aber das habe ich bisher ausgelassen.

Meiner Erfahrung nach, braucht man auch mehr als “ein” Wundermittel. Das gibt es (meiner Erfahrung nach) nicht.

Soeben habe ich eine weitere email beantwortet, die in eine ähnliche Richtung geht: http://www.gesund-heilfasten.de/blog/quaelende-blaehungen/

In diesem Beitrag schreibt auch eine Patienten zu Ihren Problemen (quälende Blähungen) und ich nehme dazu etwas ausführlicher Stellung.

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Haben Sie ähnliche Probleme oder Erfahrungen? Dann antworten Sie einfach indem Sie einen Kommentar hinterlassen. Klicken Sie dazu einfach auf den Link “Diesen Artikel kommentieren” hier unten.

 

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25 Jahre ohne Fortschritt bei fortgeschrittenen Krebsleiden

Donnerstag, 2. Oktober 2008 11:29

Das Krebsregister der Universität München gilt als eines der renomiertesten in Deutschland.

Jörg Blech (ein Medizin-Journalist), zitierte Prof. Dr. Dieter Hölzel, den Leiter des Münchner Tumorregisters:

“Was das Überleben bei metastasierten Karzinomen in Darm, Brust, Lunge und Prostata angeht, hat es in den vergangenen 25 Jahren keinen Fortschritt gegeben.”

Hierzu hatte Professor Hölzel zusammen mit Onkologen die Krankengeschichte mehrerer tausend Krebspatienten dokumentiert, die seit 1978 nach dem “wissenschaftlichen Standard” behandelt wurden.

Hierbei ist zu bemerken, dass es um die Form von Krebsleiden ging, vor der die meisten Angst haben: der sog. “bösartige Krebs”.  Die Patienten litten an fortgeschrittenem Organkrebs an Brust, Darm, Lunge, Prostata.

Und dies sind in Deutschland mit Abstand die häufigsten Krebsarten, mit jährlich ca. 100.000 Toten.

Die Zahlen des Münchner Tumorregisters zeigen, dass die Krebserkrankungen heutiger Patienten nicht besser verlaufen als vor 25 Jahren.

Die Zahlen dieser Untersuchung gelten u.a. nicht für eine Chemotherapie, die VOR einer Operation durchgeführt wurden.

(vgl.: http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=32362278&top=SPIEGEL)

Im Rahmen meiner Recherchen werde ich diese Thematik weiter verfolgen.

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Kalifornien verbietet Transfettsäuren ab 2010

Freitag, 26. September 2008 11:14

Dem kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger hätte ich so viel Reformen im Bereich der Ökologie und der Ernährung gar nicht zugetraut - vor allem weil er Republikaner ist.

Für eine gesunde Lebensführung hat er sich Zeit seines Lebens aber immer eingesetzt, wozu auch eine gesunde Ernährung gehört.

In einer dpa-Meldug lese ich, dass Kalifornien als erster Bundesstaat der USA die schädlichen Transfettsäuren verbannen will. Die Transfette müssen dann vor allem aus den Restaurants verschwinden, aber auch aus Keksen, fritierten Speisen und Brotaufstrichen.

Und Deutschland?

Warum sollte so etwas wie Transfettsäuren eigentlich verboten werden?

Nun, die Transfette werden im Zusammenhang mit Herzbeschwerden und vor allem im Zusammenhang mit der Arterienverkalkung gesehen.

Wenn die Arterienverkalkung aber kein Problem des erhöhten Cholesterins ist, sondern andere Ursachen wie Homocystein oder Transfettsäuren, oxidiertes Cholesterin etc. ist ….

… dann sinkt der Absatz einer Medikamentengruppe, mit der weltweit Milliarden umgesetzt werden:

Ich meine die Medikamentengruppe der Cholesterinsenker: vor allem die Statine (bekanntestes Präparat Sortis).

In verschiedenen Artikeln hatte ich schon auf das Problem Transfettsäuren aufmerksam gemacht, in denen Sie auch mehr zur Problematik lesen können u.a. hier: Transfettsäuren und oxidiertes Cholesterin: schlimmer gehts nimmer

Warum das Thema Cholesterin völlig überbewertet wird zeige ich hier: Cholesterin

 

 

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Die wahre Ursache von Alzheimer

Montag, 8. September 2008 9:15

In meinem Beitrag zur Alzheimer-Krankheit verwies ich bereits auf neuere Studien, dass die Theorie der Amyloid-Plaques, die ja für Alzheimer verantwortlich sein soll, nach neueren Erkenntnissen nicht haltbar ist.

In der neuesten Ausgabe von der Fernsehzeitschrift TV Hören und Sehen (Ausgabe: 37/2008) lese ich jetzt von der “sensationellen” Entdeckung, dass das entzündungshemmende Medikament CNI-1493 die Auswirkungen von Alzheimer lindern kann. (Manchmal erfahre ich Dinge aus sog. Publikumszeitschriften eher, als auch meinen Fachblättern…).

Weiter heißt es, dass die Amyloid-Plaques im Gehirn jetzt für die entzündlichen Reaktionen verantwortlich seien, die man bei Alzheimer Patienten fand.

CNI-1493 habe in Tierversuchen nachgewiesen, dass es die Amyloid-Eiweiße so verändern würden, dass sich diese nicht mehr zusammenlagern könnten. Außerdem schütze CNI-1493 vor der giftigen Wirkung der Proteine der Amyloid-Plaque.

Ich stelle fest:

Endlich wird die Tatsache zur Kenntnis genommen, dass eine Entzündung der Mikroglia im Gehirn bei Alzheimer-Patienten vorliegt.

Bei mir entsteht der Eindruck, dass im Artikel der TV Hören und Sehen unterschwellig Alzheimer mit Demenz gleichgesetzt wird, was ich für einen folgenschweren Irrtum halte. So werden Tausende von Menschen, die “nur” unter einer Altersdemenz leiden, zu Alzheimer-Patienten abgestempelt - (näheres zum Unterschied zwischen einer Demenz und Alzheimer lesen Sie in meinem Artikel zu Alzheimer).

Ich stelle folgende Fragen:

1. Kann es sein, dass es der Pharmaindustrie nur Recht ist, dass es mehr Alzheimer-Patienten gibt (und keine Altersdementen), da man diesen wesentlich teurere Medikamente verkaufen kann?

2. Warum werden keine Studien mit einfachen entzündungshemmenden Mitteln wie Ibuprofen, Aspirin und anderen durchgeführt? Kann es sein, dass dies nicht geschieht, weil es mit diesen Mitteln nichts zu verdienen gibt?

3. Wenn diese Art der Forschung für die Pharmaindustrie (Aspirin etc.) zu teuer ist, warum wird diese dann nicht von unabhängigen Behörden durchgeführt? (Eine Universität deren Professor auf der Gehaltsliste eines oder “des” Pharmainstitutes steht, sehe ich NICHT als unabhängig an.)

4. Es gibt zahlreiche Belege (wie ich unter anderem in meinem Artikel zur Alzheimer-Krankheit berichtete), dass es Naturheilmittel gibt, die sehr vielversprechend sind. Warum werden diese nicht weiter erforscht? Kann es sein, dass daran seitens der Pharmaindustrie kein Interesse besteht, weil solche Mittel nicht patentierbar sind und man damit folgerichtig fast nichts verdient?

Ihre Kommentare würden mich interssieren - klicken Sie dazu einfach hier unten auf “Kommentare”….

UPDATE: Dienstag, 31. September 2008
Die Diskussion der Kommentare ist lesenswert. In mehreren Beiträgen habe ich weitere Fakten zum Thema geliefert. 

UPDATE: Sonntag, 29.November 2008
Alzheimer: Die Wahrheit Teil II 

 

Thema: Krankheiten | Kommentare (36)