Im Thymus reifen weiße Blutkörperchen heran, die aus dem Knochenmark stammen. Diese Lymphozyten bekämpfen Krankheitserreger und Krebszellen. Um den „Bries“ vor einer zu schnellen Alterung zu bewahren, gibt es einige Möglichkeiten.

Der Thymus oder die Thymusdrüse (Deutsch: Bries) ist ein lymphatisches Organ in der Mitte des Brustkorbs. Das asymmetrisch-zweilappige Organ mit einem Durchschnittsgewicht von 20 g liegt direkt vor dem Herzbeutel. Mit dieser Position stört die Lymphdrüse bei Herzoperationen und wird deswegen oft achtlos entfernt.

Denn die gängige Meinung war und ist teils heute noch: Beim Erwachsenen spielt der Thymus keine große Rolle mehr und kann weg (Thymetkomie). Doch viele Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass diese Ansicht falsch ist.

Die Erkenntnis setzt sich langsam durch: Die Entfernung der Drüse hat schwerwiegende Folgen, meldet die Medical Tribune im Oktober 2023. Dort wird von einer Studie berichtet, die ein dreifach erhöhtes Sterberisiko und eine Verdoppelung der Krebsrate nach Thymetkomie belegt.

Daneben nimmt laut der Arbeit auch die Wahrscheinlichkeit zu, an einer Autoimmunstörung zu erkranken. Bei Menschen, die vor der Thymusentfernung weder Krebs noch autoimmune Syndrome hatten, steigt das Risiko für den Angriff der Körperabwehr auf eigene Organe um 50 %.

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Die Lymphozytenzahl sinkt

Wenn der Thymus nicht mehr vorhanden ist, kann er auch seine Arbeit nicht mehr leisten.    

Die Studie der Wissenschaftler von der Harvard University zeigt deutlich, was das heißt: Nach einer Thymektomie sinkt die Zahl zweier wichtiger Lmphozyten:

  • Zytotoxische T-Zellen (Killerzellen vom Typ CD8+). Diese Lymphozyten erkennen infizierte Zellen und Krebszellen und töten sie ab.
  • T-Helferzellen (Lymphozyten vom Typ CD4+). Diese Lymphozyten erkennen ebenfalls kranke Körperzellen und sind wichtig für das Zusammenspiel der Immunantwort.

Ein anderer Effekt des fehlenden Thymus’ klingt zunächst positiv: Die Konzentration proinflammatorischer Zytokine schnellt in die Höhe. Das sind Botenstoffe, die verschiedene Abwehrreaktionen des Körpers ankurbeln und Krankheitserreger in Schach halten sollen.

Doch beim sogenannten „Zytokinsturm“ werden die Entzündungsmediatoren zur lebensgefährlichen Bedrohung. Das passiert etwa bei einer Blutvergiftung (Sepsis) oder bei schweren Infektionen wie Covid-19.

Ähnliche Folgen wie die Thymektomie hat auch eine Unterfunktion des Thymus’: Wir sind dann anfälliger für Infektionskrankheiten und Wunden heilen schlechter. Auch die Alterung ist beschleunigt und wir werden müder und kraftloser. Grund dafür ist, dass der Thymus Hormone produziert, die für die Koordinierung des Immunsystems und die Zellkommunikation wichtig sind (Thymopoietin, Thymulin).

In der Jugend ist der Thymus am aktivsten

Bei Jugendlichen kann der Thymus ein Gewicht von fast 40 g erreichen, wird danach aber stetig kleiner. Bei 75-Jährigen wiegt das Organ nur noch unter 7 g. Einige Ärzte sprechen von einer altersbedingten Thymusatrophie. Deswegen ist es sinnvoll, schon ab 35 entgegenzuwirken und spätestens ab 50 aktiv etwas für die „Thymusverjüngung“ zu tun. Das gilt besonders dann, wenn schon Beschwerden in diese Richtung aufgetreten sind.

Vitalstoffe und Heilpflanzen gegen die Thymusalterung

Zunächst ist eine ordentliche Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Das kann über eine gute Ernährung mit viel Obst und Gemüse geschehen oder auch mit Supplementationen. Für den Thymus entscheidend sind die Vitamine A und  C sowie das Spurenelement Zink.

Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) kommt die Empfehlung zur Einnahme von Präparaten des Asiatischen Tragants (Huáng Qí, Astragalus mongholicus, manchmal auch Astragalus membranaceus).

Der Schmetterlingsblütler soll das Immunsystem ausbalancieren und die Telomere schützen. Diese Endabschnitte der Chromosomen verkürzen sich beim Älterwerden.  Auf dem Markt erhältlich sind Zubereitungen unter der Bezeichnung „Astragalosid IV“.

Thymuspräparate von Tieren

Aus tierischem Thymus werden Extrakte aus der Lymphdrüse zu Präparaten verarbeitet.

Enthalten sind darin Tyhmuspeptide wie Thymosin Beta 4, das vor viralen Infektionen schützt  und die Regeneration der Gewebe fördert. Thymosin Alpha-1 unterstützt das Immunsystem ebenfalls. Daneben gibt es noch das synthetische Thymalin, das in dieselbe Richtung wirkt wie das biologische Vorbild Thymulin.

Die in einigen Ländern praktizierte Injektion lebender tierischer Thymuszellen ist in Deutschland nach der Frischzellenverordnung nicht zulässig.

Das Präparat NeyVit® von vitOrgan enthält vollständigen Thymusextrakt in einer Dosierung von 200 mg pro Tablette. Daneben sind noch die Vitamine D  und K sowie das Spurenelement Selen als Wirkstoffe ausgewiesen.

Mit Sport gegen die Thymusverkleinerung

Sport hält jung, wie man so sagt. Auch der Thymusschrumpfung kann mit Leibesübungen entgegengearbeitet werden. Körperliche Aktivität fördert die Produktion  von Wachstumshormonen wie Somatotropin (HGH: Human Growth Hormone) und IGF-1 (Insulin-Like Growth Factor 1).

Dafür muss man sich aber schon richtig auspowern. Geeignet ist etwa das Hochintensive Intervalltraining (HIIT). Wichtig ist es, nach einem solchen Training keine Glucose und keine Fructose zu verzehren. Die Zucker wirken im Stoffwechsel kontraproduktiv auf die Biosynthese der erwünschten Botenstoffe.

Einige Empfehlungen raten zum japanischen  KAATSU-Training. Dabei werden Arterien und Venen gezielt abgebunden, damit die Muskeln beim Sport in den anaeroben Bereich  geraten. Das heißt, die Sauerstoffversorgung wird eingeschränkt, wodurch die Ausschüttung der Wachstumsfaktoren getriggert wird.

Einen ähnlichen Effekt haben soll das Ganzkörpervibrationstraining, das zu Hause mit einem entsprechenden Gerät oder im Fitnessstudio möglich ist. Eine zusätzliche Steigerung wird erreicht durch die Kombination der Maßnahmen mit Saunagängen. Auch Nahinfrarotlampen können die Wirkung verstärken. Studien zufolge erhöht auch Intermittierendes Fasten den Spiegel des HGHs.

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Dieser Beitrag wurde am 19.08.2024 erstellt.

Männern bleibt es erspart, aber Frauen benutzen im gebärfähigen Alter während der Regelblutungen Binden oder Tampons. Viele Frauen benutzen auch in der menstruationsfreien Zeit Slipeinlagen, Tampons oder Binden. Dabei kommen diese aber in unmittelbaren Kontakt mit den Schleimhäuten im Intimbereich.

Und Schleimhäute sind bekannt dafür, dass sie in der Lage sind, besonders gut Stoffe zu resorbieren. Wer also nahezu ein Leben lang Industrieprodukte für die Hygiene von Körperteilen benutzt, die man als „Einfallspforten“ für möglicherweise unerwünschte Substanzen ansehen muss, dem sei geraten, sich diese Produkte einmal näher anzuschauen.

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PVC oder Polyvinylchlorid ist ein thermoplastischer Kunststoff, der hart und spröde ist. Erst durch die Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren wird er weich, flexibel und formbar.

PVC kommt zur Anwendung in Fensterprofilen, Fußbodenbelägen, Rohren, Gummi-Handschuhen, Folien, Kreditkarten, Spielzeugen für Kinder usw. Die harte PVC-Variante enthält keinen Weichmacher, wie z.B. in PVC Rohren. Die weiche Variante dagegen enthält ca. 40 Prozent Weichmacher.

Der wichtigste Weichmacher, der bei PVC und anderen Kunststoffen zum Einsatz kommt, ist Phthalat. Dieser Weichmacher geht keine chemische Verbindung mit dem Kunststoff ein, sondern lagert sich zwischen den PVC- bzw. Kunststoff-Molekülen ein, was eine Auflockerung des Kunststoffgefüges zur Folge hat.

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Eine unglaubliche Aussage, beziehungsweise Frage geht um: Kann Fluorid einen negativen Einfluss auf die Intelligenz (=IQ) haben?

Auch in der „Presse“ findet diese Frage mittlerweile Gehör. Die „Süddeutsche“ brachte einen Beitrag zu diesem Thema: Gute Zähne, schwacher IQ

Dieser Artikel bezieht sich auf eine neue Studie aus Mexiko, „die mit Mitteln der US-Regierung finanziert und von der Harvard-Universität initiiert“ wurde. Die Studie, um die es geht, wurde hier veröffentlicht: Prenatal Fluoride Exposure and Cognitive Outcomes in Children at 4 and 6-12 Years of Age in Mexico.

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Millionen von Menschen auf der ganzen Welt verlassen sich nichtsahnend auf Ibuprofen um ihre Schmerzen zu lindern.

Und obwohl sich seit einigen Jahren ganz klar zeigt, dass wir (nicht nur beim Ibuprofen) massive Probleme / Nebenwirkungen haben, wird das Zeug nachwievor in Massen „gefressen“.

In meinem Grundsatzbeitrag hatte ich dazu mehrfach Stellung genomen: Ibuprofen – Nebenwirkung u.a. plötzlicher Herztod, Magenprobleme, Nierenversagen und einiges mehr!

Jetzt stolperte ich über eine weitere „Ungeheuerlichkeit“.

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Als Patient sollten Sie sich immer fragen:

Würde Ihr Arzt selbst ein Medikament nehmen was er Ihnen verschreibt?

Würde Ihr Arzt bei sich die Operation durchführen lassen, die er selbst seinen Patienten empfiehlt?

Nun – wahrscheinlich können Sie sich die Antwort denken, wenn ich das schon frage…
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Jetzt also auch die Äpfel. Als ich diesen Beitrag im Jahr 2017 veröffentlichte, schrieb ich dazu: „Ich bin heute mal so frei, dass ich es mit derben Worten gleich mal einleite: FRESST EUREN SCHEISS SELBER!“

Ich erlaubte mir die Robustheit eines Götz von Berlichingen an den Tag zu legen, denn ich bin ja kein Wissenschaftsjournal.

Das war im Jahr 2017. Im Jahr 2023 sieht alles etwas anders aus, denn wir haben ja seit 2021 den massiven Einsatz von Gentechnik-Medikamenten, die menschliche Körperzellen dazu bringt, etwas zu produzieren, was diese Zellen von sich aus nicht gemacht hätten…

Im Rückblick könnte man meinen: Wieso soll ich mich eigentlich noch über Gentechnik-Äpfel aufregen?

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Das Trinkwasser in Deutschland soll ja angeblich von vorzüglicher Qualität sein.

Ob dieser Anspruch gerechtfertigt ist, das hatte ich in einigen Beiträgen unter die Lupe genommen (danach werfen wir gleich einen erschreckenden Blick in die Schweiz):

Das Ergebnis: Medikamentenrückstände im deutschen Leitungswasser sind keine Seltenheit. Das Gleiche gilt für Nitrate. Dabei sind andere mögliche Rückstände und Verunreinigungen noch nicht berücksichtigt, da man hierzu gezielte Analysen betreiben müsste, um sie zu finden.

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11 kg Geflügelfleisch isst der Bundesbürger im Schnitt – pro Jahr. Schon 2011 erfuhren wir (mal wieder): Stichproben von Hähnchenfleisch aus deutschen Discountern und Supermärkten, wie Edeka, Aldi, Real, Netto oder Lidl, enthalten nicht nur Antibiotika, sondern auch antibiotikaresistente Bakterien obendrauf.

So werden immer wieder Multiresistenten Gramnegativen Stäbchenbakterien (MRGN) und der multiresistente Staphylococcus aureus (MRSA, auch Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) in Hähnchenfleisch gefunden. . Laut der US-Journalistin Maryn McKenna versterben in den USA jährlich rund 23 000 Menschen an Infektionen, die aufgrund der Resistenzen erfolglos behandelt wurden. Die dortigen Gesundheitsbehörden sind auch zunehmend besorgt, weil Geschlechtskrankheiten nur noch sehr schwer in den Griff zu bekommen sind.

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Als ich diesen Beitrag im August 2011 schrieb, war das Thema im wahrsten Sinne des Wortes ein „Aufregerthema“.

Elektromagnetische Wellen: Handystrahlung, Funkmasten, WLAN sollen krank machen? Die Wellen schlugen sehr hoch. Anscheinend wollte kaum jemand etwas davon hören, dass sein geliebtes (und sauteures) Handy ein ernsthaftes Problem sein könnte.

Und niemand wollte hören, dass die WLAN-Wut (überall und jederzeit online sein zu können) ebenfalls problematisch sein könnte. Die ersten Hinweise auf den gesundheitsschädlichen Einfluss von EMFs lieferte die Navy-Studie des US-Militärs aus den Siebziger Jahren. Seit 2011 hat sich einiges getan: Studien liegen vor und mittlerweile wird man auch nicht mehr als „Spinner“ abgetan, wenn man sich zu dieses Strahlungsquellen kritisch äußert.

2017 befand sogar italienisches Arbeitsgericht in Ivrea, dass Handy-Strahlung bei einem Kläger einen Gehirntumor verursacht habe. Damit sind die Wirkungen der EMFs zwar nicht medizinisch bewiesen, zeigt aber, dass die Risiken inzwischen öffentlich anerkannt sind.

Zum Thema elektromagnetische Felder sind ziemlich viele Mythen und Märchen unterwegs:

Auf der einen Seite wird angeblich reichlich Angst geschürt, auf der anderen Seite werden die Menschen, die sich darüber Gedanken machen, lächerlich gemacht. Ich denke, dass es bei dem Thema doch eine ganze Menge Unklarheiten gibt.

Also fangen wir einfach von vorn an:

Elektromagnetische Felder (EMF) sind elektromagnetische Wellen. Ein besonders bekannter Vertreter dieser Wellen ist – das sichtbare Licht (und das will wohl keiner von uns missen). Andere elektromagnetische Wellen, in einem anderen Frequenzbereich, werden für den mobilen Sprechverkehr per Mobiltelefon genutzt. . Diese nicht-ionisierende Strahlung ist zwar nicht so ganz so gefährlich wie ionisierende Strahlung (Z. B. Röntgen, Beta-Strahlung, Radioaktivität), doch bei hoher Intensität und langer Expositions-Zeit sind ebenfalls Zell- und Organ-Schäden zu erwarten. Diskutiert werden hier also Langzeitfolgen und nicht die sehr schnell einsetzenden Akut-Probleme durch die noch energiereicheren ionisierenden Wellen.

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