Aus der Naturheilpraxis von René Gräber / Kategorie: Krankheiten
Jedes Jahr das gleiche Ritual: Kaum steigen die Infektionszahlen, werden Tests empfohlen, Tabletten beworben und Impfungen angepriesen. Die Grippe ist plötzlich wieder eine Bedrohung – nicht nur für den Körper, sondern auch für den gesunden Menschenverstand.
Dabei ist Influenza keine neue Erscheinung und schon gar kein medizinisches Mysterium. Fieber, Gliederschmerzen, Müdigkeit – der Organismus signalisiert klar, dass er jetzt eines braucht: Ruhe. Stattdessen wird getestet, nachgetestet, behandelt und prophylaktisch medikamentiert.
Die eigentliche Frage lautet nicht: „Was tun bei Grippe?“
Sondern: Warum tun wir so viel, was offenkundig wenig bringt?
Wer nüchtern hinsieht, erkennt schnell: Zwischen sinnvoller Unterstützung des Immunsystems und therapeutischem Aktionismus liegt ein gewaltiger Unterschied. Wenn ich im Folgenden offizielle Empfehlungen hinterfrage, dann aus meiner Erfahrung als Naturheilkundler – nicht als Gesundheitsbehörde.
Die Grippe ist nun wahrlich keine neue Angelegenheit, wo man sich Gedanken machen müsste, was es ist und wie man gegen die Erkrankung vorgehen sollte. Ich hatte dazu bereits einige Beiträge verfasst, die einschlägige Ratschläge enthielten: [1][2][3][4]
Dann gab es da noch die „Experten“, die mit der Grippe versuchten, Panik zu stiften. [5]
Wozu? Ja, um leichter entsprechende Impfungen unter die Leute zu bringen, wie der Artikel schlussfolgerte. Warum das aber keine gute Idee ist, das habe ich hier beschrieben: [6]
Grippe in der USA
In den USA scheint die Weihnachtszeit auch Grippezeit zu sein. Eigens zu diesem Ereignis hat „CNN Health“ einen kleinen Ratgeber herausgebracht, den ich mir einmal vorgeknöpft habe. [7]
Weil anscheinend Millionen von Amerikanern zur Weihnachtszeit reisen, kommt es damit auch schneller zur Verbreitung der Influenza-Viren.
Die Grippeaktivität nimmt landesweit bereits zu. In der Woche bis zum 13. Dezember entfielen laut den neuesten Daten des US-amerikanischen „Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention“ (CDC) rund 4 % der Arztbesuche auf Atemwegserkrankungen, und fast 10.000 Patienten wurden mit Grippe ins Krankenhaus eingeliefert. Bislang sind in dieser Grippesaison bereits drei Kinder an den Folgen der Grippe gestorben.
Es ist bekannt, dass Kinder in Sachen Influenza besonders betroffen sind und auch aus virologischer Sicht als „Vektoren“ (Verbreiter) gehandelt werden. Das hatte man sich perfiderweise bei Covid als Argument „ausgeliehen“, um Panik unter den Unwissenden zu schüren. Covid hat einen vollkommen anderen Infektionsweg. Und Kinder sind so gut wie gar nicht betroffen.
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Was tun, wenn es einen erwischt zu haben scheint?
Diese Zahlen bedeuten, dass das Virus vielen Familien näher sein könnte, als sie denken. Bei Weihnachtsfeiern könnten sich unter anderem Menschen befinden, die sich gerade von einer Grippe erholen oder erste Anzeichen einer Erkrankung zeigen. Sollten sie trotzdem am Weihnachtsmorgen zum Geschenkeauspacken erscheinen? Wie lange sollte ein Besuch bei Oma und Opa verschoben werden, bevor man dort Plätzchen backt?
Wenn ich Symptome habe, wann sollte ich einen Grippetest machen?
In den USA sind verschiedene Grippetests rezeptfrei erhältlich, die wie Covid-19-Tests als Nasenabstrich zu Hause durchgeführt werden können. Viele Ärzte empfehlen, sich testen zu lassen, sobald Symptome auftreten. Natürlich…
Grippesymptome beginnen in der Regel plötzlich mit Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Müdigkeit, schrieb die Kinderärztin Dr. Pamela Lindor,.
Weiter sagte sie: „Wenn der Schnelltest negativ ausfällt, Ihre Symptome aber schwerwiegend sind, sollten Sie einen genaueren Test bei Ihrem Arzt oder in einer Notfallambulanz durchführen lassen. Grippe ist nicht die einzige Erkrankung, die uns Sorgen bereitet. Vielleicht haben Sie Covid-19. In diesem Fall gibt es ein weiteres Medikament, das Ihnen einen Krankenhausaufenthalt ersparen könnte.“
Meine Meinung zu dieser Meinung:
Warum einen Test machen, wenn man schon die ersten Symptome verspürt? Die Symptome sind doch die klinische Bestätigung, dass man eine Grippe hat, oder zumindest sich was eingefangen hat, das wie eine Grippe aussieht. Da ist ein Test so überflüssig wie ein Kropf.
Und warum dann auch noch einen Test auf Covid-19? Welchen Erkenntnisgewinn erhält man, wenn man weiß, dass man an Influenza und/oder Covid erkrankt ist? Dabei haben wir noch gar nicht über die Zuverlässigkeit der Tests gesprochen.
Für beide Infektionen sieht die Behandlung identisch aus. Nicht jedoch für CNN und seine „Experten“, die gerne Grippeimpfungen, Coronaimpfungen vom Schlag modRNA und antivirale Grippe- und Coronatabletten verkaufen möchten.
Was ich von Grippeimpfungen halte, das habe ich bereits weiter oben preisgegeben. Ähnlich verhält es sich mit den Genspritzen gegen Covid, die nicht wirken, dafür aber selten gut neben-wirken: [8][9]
Und die antivirale Tablettentherapie schneidet auch nicht besser ab: [10][11]
Wie blödsinnig das „lasst euch testen“ Argument zu sein scheint, demonstriert die Kinderärztin, die bei Symptomen und negativem Test einen „genaueren Test“ beim Arzt vorschlägt, also die Patienten so lange testen lässt, bis dass ein positiver Test herauskommt. Dann kann man sagen: Siehste! Wäre doch gelacht, wenn man nicht das Testergebnis bekommt, was man haben will!
Weiter auf der Tabletten-Leiter
Danach wird die orale Virentherapie beschworen. Man sollte selbige sehr früh beginnen, damit die Tabletten wirken. Und vor allem nebenwirken.
Stimmt, man sollte sehr früh beginnen, aber nicht damit, den Organismus noch zusätzlich mit toxischen Substanzen zu quälen, die nur auf dem Papier eine Wirkung haben, in der Praxis ohne Wirkung sind. Der CNN-Beitrag vermeidet auch geflissentlich, Quellen für seine kühnen Behauptungen anzugeben, was sich inzwischen als „Markenzeichen“ für derartige Darstellungen entwickelt hat.
Wenn mein Test positiv ausfällt, wie lange sollte ich den Kontakt zu anderen vermeiden?
Diese Frage ist an Ahnungslosigkeit kaum zu überbieten. Die darauf folgende Antwort weigert sich eigenartigerweise dann auch, diese Frage zu beantworten. Denn hier spricht der Autor plötzlich von Symptomen, nicht von Testergebnissen.
Er schreibt: „Sobald erste Symptome auftreten, sollte man zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen meiden, um eine Ansteckung zu verhindern. Man kann das Grippevirus bereits einen Tag vor dem Auftreten der Symptome übertragen.
Trotzdem sollte man eine Maske tragen und den Kontakt zu anderen Familienmitgliedern so gut wie möglich meiden, bis die Symptome abklingen und man 24 Stunden fieberfrei ist, ohne Paracetamol einzunehmen.“ Maske? Moment, da kommt noch was…
Laut CDC können Menschen ihre normalen Aktivitäten wieder aufnehmen, wenn sie mindestens 24 Stunden fieberfrei sind (ohne fiebersenkende Medikamente) und sich ihr Allgemeinzustand verbessert. Das dauert in der Regel mindestens vier bis fünf Tage. Die Grippe ist am ansteckendsten ab dem Tag vor dem Auftreten der Symptome und hält etwa eine Woche lang an.
Meine Meinung:
Im Prinzip stimme ich dem hier Gesagten zu. Ein Grippekranker braucht keine Tabletten, sondern Ruhe, Bettruhe um es genauer zu sagen. Und wer im Bett liegt, kann niemanden außer Haus anstecken. Mit der Bettruhe wird dem Immunsystem die Gelegenheit gegeben, sich voll und ganz auf die Bekämpfung der Infektion zu konzentrieren. Verminderter Appetit ist ebenfalls eine günstige Begleiterscheinung, weil mit der reduzierten Zufuhr von Nahrungsmitteln das Immunsystem im Darm entlastet wird. Zusätzlich ist es sinnvoll die Grippe biologisch zu behandeln. Wie das gehen kann, zeige ich in Beiträgen wie: Was hilft bei Grippe? Naturheilkunde, Heilpflanzen, Vitamine & mehr beschrieben.
Aber die Maske ist dann das ultimative literarische Highlight des Beitrags…
Darf ich mich in der Nähe anderer Menschen aufhalten, wenn ich eine Maske trage?
Laut vorheriger Aussage soll ich den Kontakt zu anderen meiden und eine Maske tragen. Wozu die Maske? Schützt sie nicht, da ich trotz Maske den Kontakt zu anderen meiden soll? Und wen infiziere ich, wenn ich weitestgehend alleine bin?
Der Autor erklärt auf die Maskenfrage, dass das Tragen von Masken nicht befähigt, an Weihnachtsfeiern teilzunehmen, so sein „Experte“. Weil die Fetzen keine Infektion verhindern, oder?
Der zitierte „Experte“ fährt dann fort: „Selbst wenn Sie sagen: ‚Ich habe zwar diese Symptome, aber ich trage trotzdem eine Maske.‘ Ja, das verringert das Ansteckungsrisiko, aber nicht auf null. Und wissen Sie was? Essen und Trinken mit Maske ist sehr schwierig. Sie werden also tatsächlich andere anstecken. Und wenn Sie dann zu Ihren Familienmitgliedern kommen, werden diese sich umarmen und küssen, selbst wenn Sie eine Maske tragen. Das sind sehr enge Situationen, deshalb müssen Sie sich zurückhalten und Abstand halten, sonst laufen Sie Gefahr, selbst zum gefürchteten Überträger zu werden.“
Oder mit anderen Worten: Weil die Masken nichts taugen, deshalb müssen sie dennoch getragen werden. Einfach toll!
Weitere Ratschläge, die Schläge verdienen
Während der Ratschlag, sich als Infizierter zu isolieren (ab ins Bett), noch vernünftig ist, wird darüber hinaus empfohlen, im Haus Desinfektionsmittel einzusetzen. Weiß man, ob diese überhaupt wirksam sind? Oder ist es nur ein psychologisches Mittel, sich zu beruhigen? Und wie viel Chemie wird da im Haus verteilt, über die Haut aufgenommen, eingeatmet etc.?
Auch antivirale Medikamente als Prophylaxe zu nehmen, entbehrt jeder Evidenz, auf die die Schulmedizin doch so stolz ist.
Und wann soll man ins Krankenhaus gehen? Antwort vom Grippe-Gott: Wenn der Test positiv ist… und wenn man Risikopatient ist. Wenn das Immunsystem bekannt dafür ist, nicht mehr sonderlich effizient zu arbeiten, dann ist immer Achtung erforderlich. Dann ist jede Infektion ein potenzieller Problemfall. Nicht nur die Grippe oder Covid.
Zum bösen Schluss noch einmal ein Lobgesang auf die Impfungen, die es auf keinen Fall zu vermeiden gilt. Hier das Gesangbuch:
„Ist es zu spät für eine Grippeimpfung? Nein, Sie können sich noch gegen die saisonale Grippe impfen lassen, falls Sie es noch nicht getan haben. An alle, die sich noch gesund fühlen: Wenn Sie noch nicht geimpft sind, lassen Sie sich bitte impfen. Zögern Sie nicht länger, sagte Schaffner.
Das ist ein Weihnachtsgeschenk für Sie und alle um Sie herum, sagte er. Es gibt verschiedene Grippeviren, und die Impfung hilft, schwere Erkrankungen durch drei verschiedene Grippeviren zu verhindern.
Lindor sagte, dass der beste Weg, um zu vermeiden, dass die Grippe die Familienfeiern während der Feiertage beeinträchtigt, darin besteht, dass sich alle Familienmitglieder jedes Jahr früh in der Grippesaison impfen lassen“.
Fazit
Tabletten und Impfungen als zentrale Behandlung von Grippe zu verkaufen, ist nichts Neues und scheint sich bis heute in der Schulmedizin und der hörigen Presse etabliert zu haben. Im Nebensatz wird dann doch manchmal etwas Richtiges verbreitet, dass man bei Symptomen zu Hause bleiben, also „sich isolieren“ sollte. Dass man darüber hinaus noch wichtige Dinge gegen die Infektion tun kann, bleibt unerwähnt, wie z.B. ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee trinken, das Immunsystem stärken durch entsprechende natürliche Substanzen (Vitamin C) etc. [12][13]
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