Elektromagnetische Felder und die Handy-Industrie

Ich möchte mich mal wieder um ein “Aufregerthema” kümmern: Elektromagnetische Wellen. Hier sind ziemlich viele Mythen und Märchen unterwegs: Auf der einen Seite wird angeblich reichlich Angst geschürt, auf der anderen Seite werden die Menschen, die sich darüber Gedanken machen, lächerlich gemacht. Ich denke, dass es bei dem Thema doch eine ganze Menge Unklarheiten gibt.

Also fangen wir einfach von vorn an: Elektromagnetische Felder (EMF) sind elektromagnetische Wellen. Ein besonders bekannter Vertreter dieser Wellen ist – das sichtbare Licht (und das will wohl keiner von uns missen). Andere elektromagnetische Wellen, in einem anderen Frequenzbereich, werden für den mobilen Sprechverkehr per Mobiltelefon genutzt.

Gab es 1990 nur 300.000 Handy-Benutzer, sind es 20 Jahre später 110 Millionen Teilnehmer. Diese Zahl ist umso interessanter, da in Deutschland weniger als 90 Millionen Menschen leben, auch nach der Wiedervereinigung. Man muss also davon ausgehen, dass einige Teilnehmer mehr als nur ein Taschentelefon ihr Eigen nennen, vorausgesetzt: die Zahl von 110 Millionen ist richtig.

Diese “Explosion” im Mobilfunk wird natürlich begleitet und unterstützt von der Industrie, die angemessen reagiert und immer mehr an der Leistungsfähigkeit der Sendemasten bastelt und deren Zahl stetig erhöht. Wir alle wollen ja ständig erreichbar sein – ob das so ein Vorteil ist, darüber sprechen wir ein anderes Mal. Aber mit mehr Leistung nimmt auch die Menge der elektromagnetischen Wellen im Funkfrequenzbereich zu. Kann das vielleicht schädlich sein?

Wir wissen doch, dass alles Gift ist, wenn die Dosierung ausreichend hoch ist. Aber wo und wann fangen die elektromagnetischen Wellen an, “giftig” zu wirken? Und warum sollten sie das?

Und schon haben wir zwei Lager.

Die Einen sind die Gegner der Mobilfunkindustrie. Sie verweisen auf die Gefährlichkeit dieser nicht-ionisierenden Strahlung. Die Anderen zählen zum Lager der Befürworter, die von der Handy-Industrie als willkommene Verbündete begrüßt werden. Aber was haben sich die beiden Lager denn zu erzählen, wenn sie aufeinander treffen? Jeder behauptet inbrünstig, dass die eigene Position die jeweils Richtige ist. Die EMF-Gegner malen den Teufel an die Wand. Die Befürworter sehen das alles weniger eng und erklären die Unbedenklichkeit mit der des Lichts, das ja auch nicht gefährlich ist.

Inzwischen gibt es natürlich immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen oder solche, die sich als solche bezeichnen. Mal von den einen bezahlt, mal von den anderen. Natürlich kommen alle Studien höchst wissenschaftlich immer und immer wieder zu den gleichen widersprüchlichen Ergebnissen. Das einzige dauerhaft auftretende Muster in diesem Szenario ist eigentlich, dass die Gegner zu schlechten Ergebnissen kommen, die Befürworter hingegen zu guten und unbedenklichen Ergebnissen.

Böse Zungen behaupten, dass eine solche Vorgehensweise der Relativitätstheorie entspricht: Wenn objektive Sachverhalte plötzlich auf den Kopf gestellt werden, dann ist das relativ zu sehen. Natürlich hat das nichts mit dem alten Einstein und seiner Theorie zu tun. Aber dieses Relativieren von objektiven Bedingungen ist ein weiteres interessiertes Missverständnis. Wozu dieser Trick mit der Relativität? Na klar: Um sein eigenes Interesse der wissenschaftlichen Betrachtungsweise unterzujubeln und zu Ergebnissen zu kommen, die dem Betrachter angenehm sind.

Wer mir mein Handy mies macht, ist Terrorist

Was sind aber nun die Interessen der beiden Parteien? Die Interessen der Befürworter sind nicht schwer auszumalen: Die Industrie will Handys verkaufen und monatliche Gebühren einstreichen. Und (wir) die Nutzer wollen diese Sachen ja anscheinend nicht nur einmal sondern manche sogar mehrfach. Anders käme die Zahl von 110 Million sonst ja nicht zustande.

Was aber treibt die Gegner in ihre Gegnerschaft? Diese mit irgendwelchen finanziellen Interessen in Verbindung zu bringen, dürfte reichlich schwer fallen. Die Industrie, die den mobilen Sprechverkehr unterbinden will, muss noch erfunden werden. So tun sich die Befürworter dann auch schwer, dieses Geschütz aufzufahren. Einfach weil sie von vorn herein wissen, dass ein solcher Schuss ein Blindgänger sein wird.

Aber was ist dann die Motivation dieser Leute? Ah, jetzt weiß ich es! Wenn es nicht Geld ist, dann kann es nur Dummheit, Ideologie oder sonstige Formen des Schwachsinns sein. Und da man den Dummen dumm kommen kann, wird deren Argumentation auch regelmäßig mit den dümmsten Kalauern abgetan. Ihre Befürchtungen, dass die elektromagnetischen Wellen körperliche Schäden anrichten könnten, werden regelmäßig mit dem sich stoisch wiederkehrenden Argument gekontert, dass man dafür bislang noch keine evidenzbasierten Beweise hätte.

Übrigens: Genau so argumentiert die Pharmaindustrie auch, wenn es um ihre nebenwirkungsreichen Medikamente geht. Bis solche “Zugpferde” wie Avandia, Vioxx & Co. vom Markt genommen werden müssen (die Links führen zu meinen Beiträgen über diese Medikamente bzw. deren Geschichte). Das alles natürlich trotz angeblich evidenzbasierter Verträglichkeit, die die Industrie festgestellt haben wollte. Hier hatte sich nach einigen Jahrzehnten erst gezeigt, dass diese Medikamente eine Mogelpackung waren. Und später wurde ruchbar, dass die Firmen schon vom ersten Tag an von den Problemen gewusst hatten.

Sollte es sich mit dem mobilen Funk-Tsunami auch so verhalten? Immerhin gibt es auch noch keine evidenzbasierten Beweise, dass diese Flut an Funksignalen keine Schäden anzurichten vermag.

Über den Versuch, Licht ins elektromagnetische Dunkel zu bringen

Was man (noch) nicht hat, kann man sich besorgen. Was liegt unter solchen Bedingungen näher, als evidenzbasierte Fakten zu produzieren. Wie? Ganz einfach: Untersuchungen unter definierten Bedingungen. Im Labor, an Zellen und mit geeigneten elektromagnetischen Quellen. Eine solche Untersuchung wurde dann auch 2008 von einer Gruppe aus München in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien (MUW) veröffentlicht. Ein Abstract wurde in PubMed veröffentlicht unter dem Titel: Radiofrequency electromagnetic fields (UMTS 1950 MHz) induce genotoxic effects in vitro in human fibroblasts but not in lymphocytes.

Die verantwortlichen Wissenschaftler waren Prof. Franz Adlkofer und Prof. Hugo Rüdiger. Die Zielsetzung der Studie war, das unlängst eingeführte UMTS der dritten Generation als standardisierte Form des Funkverkehrs abzuklären – und auf biologische Effekte zu untersuchen. Die Forscher beklagten, dass die Einführung erfolgte, ohne diese Effekte und vielleicht auch möglicher genverändernde Effekte durch die hohen Frequenzen abzuklären. Es lagen hier berechtigte Befürchtungen vor, da das Kommunikationssystem der zweiten Generation bei Testen “in vitro” negative Effekte auf Zellen gezeigt hatte.

Die Untersuchungsmethode sah dann also so aus, dass die Forscher Fibroblasten (spezielle Bindegewebszellen) und Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) kultivierten und dann mit UMTS-typischen Wellen beschallten (bei einer Frequenz von 1,950 MHz). Diese Beschallung fand dabei sogar noch unterhalb des gesetzlichen Sicherheitslimits von SAR = 2 W/kg statt. Anschließend wurden spezifische Untersuchungen gestartet, welche die DNA-Schäden, falls aufgetreten, feststellten (Micronucleus-Test und Comet-Assay).

Die Wissenschaftler versuchten, eine Dosis-Wirkungs-Relation für genverändernde Effekte festzustellen. Es gab zwei Testkammern, in denen die zu untersuchenden Zellkulturen untergebracht waren. Eine Testkammer wurde mit EMF beschallt, die andere war isoliert und verhinderte eine Exposition der Zellen gegenüber EMF. Das Team wusste zum Zeitpunkt der Auswertung nicht, welche Kammer die “Placebo-Kammer” war und welche die EMF-Kammer.

Als Ergebnis konnten die Forscher berichten, dass schon eine Beschallung von 24 Stunden mit SAR-Werten von 0,05 W/kg, die weit unter dem Sicherheitslimit liegen, statistisch signifikante Erhöhungen von DNA-Schäden in den Fibroblasten verursachte. Bei einer Verdopplung von SAR auf 0,1 W/kg zeigte sich ein signifikanter Effekt schon nach nur 8 Stunden. Überraschenderweise zeigten sich keine oder nur schwache Effekte bei den Lymphozyten. Die Forscher schlossen aus ihren Beobachtungen, dass UMTS genetische Veränderung in menschlichen Zellen verursachen kann, allerdings sind nicht alle Zellen gleich stark betroffen.

Diese Studie konnte zwar keine abschließende Antwort auf die Schädlichkeitsfrage geben. Aber immerhin zeigte sie einen Einfluss, der zuvor von den EMF-Befürwortern hartnäckig geleugnet wurde. Es bleibt aber zu fragen, warum Lymphozyten augenscheinlich von EMF nicht zu beeinflussen sind, Fibroblasten dagegen deutlich empfindlicher sind. Was ich persönlich mich aber frage: Wie reagieren denn Nervenzellen auf EMF, besonders Gehirnzellen?

Wie dem auch sei: Diese Untersuchung machte einen Anfang und fing so damit an, das lang beschworene Märchen von der absoluten Unbedenklichkeit der EMF zu zersetzen. Wen wundert es da, dass die Gegenreaktion nicht lange auf sich warten ließ? Mich nicht.

Die Zersetzung von zersetzenden Studienergebnissen

Es dauerte daher dann auch nicht lange, und ein Prof. Alexander Lerchl aus der Jacobi Universität Bremen meldete sich in der Fachzeitschrift zu Wort, in der die Originalarbeit veröffentlicht worden war. Er bezweifelte die Richtigkeit der statistischen Daten und damit die gesamte Aussagekraft der Untersuchung. Damit aber noch nicht genug: Er informierte den Rektor der MUW über betrügerische Unregelmäßigkeiten in dieser Arbeit und ähnlich gelagerten Arbeiten der gleichen Forschergruppe. Letztendlich wurde der Gruppe vorgeworfen, eine ganze Reihe von Veröffentlichungen zu EMF und deren Schädlichkeit mit selbst gefälschten Daten zu Ungunsten der EMF (und damit der Industrie) durchgeführt zu haben.

Dreh- und Angelpunkt in diesem ganzen Drama war eine Laborangestellte, die man als notorische Lügnerin und Erfinderin von Daten bezeichnete. Es wurde ihr auch unterstellt, zu wissen, in welcher der Kammern eine EMF-Beschallung erfolgte und in welcher keine Beschallung statt fand. Man hatte also seinen perfekten Sündenbock gefunden. Denn mann muss wissen: Den Professoren wissenschaftliches Fehlverhalten nachzuweisen wäre deutlich schwerer geworden. Aber so eine kleine Laborangestellte?

Und noch eine “schöne” Begebenheit tat sich auf: Zwei Tage, nachdem der Rektor der MUW die Autoren aufgefordert hatte, die Arbeiten zurückzuziehen, tauchte ein recht brisanter Tatbestand auf: Der vom Rektor eingesetzte Vorsitzende der Ethikkommission, die über diesen Fall zu entscheiden hatte, entpuppte sich als ein Rechtsanwalt, der für die Mobiltelefonindustrie tätig war. Damit war die scheinbare “Unabhängigkeit” dieser Kommission enttarnt, bzw. die Aufgabe dieser Kommission als “Inquisition” eindeutig. Um auf Nummer Sicher zu gehen, wurde dann auch noch die Presse, in diesem Fall sogar der “Spiegel”, eingeschaltet, der sich genüsslich über die verfälschte Wissenschaft der EMF-Gegner ausließ.

Wenn es schon in der Zeitung steht, muss es ja stimmen – oder?!

Damit war jedem klar, dass EMF-Gegner nicht nur einen Knall haben, sondern auch noch zu blöd sind, ihre Machenschaften ausreichend zu tarnen. Im Falle der Laborassistentin wurde dem Leser durch die Brust ins Auge vermittelt, dass hier auch ein gewisses kriminelles Potential mitschwimmt. “Aha, hab ich doch immer gesagt, dass die Handy-Gegner Kriminelle sind, Terroristen vielleicht sogar, die nicht wollen, dass ich meine Oma anrufen kann, gell?” Eine Gegendarstellung von Prof. Adlkofer wurde vom Spiegel nicht gedruckt.

Prof. Adlkofer äußert an anderer Stelle dazu: “Selbst wenn die Handy-Industrie mit ihrer “Kriegsspiele-Strategie”, die sie erfolgreich in den Staaten in den 90er Jahren angewandt hat, Erfolg haben sollte in Sachen Unglaubwürdigmachen und Abwertung der Wiener Forschungsergebnisse, dann ist dieser vermeintliche Sieg mittlerweile gegenstandslos geworden. Denn mittlerweile – wie in der Dokumentation demonstriert – sind mehrere Veröffentlichungen erschienen, die genau unsere Ergebnisse reproduzieren konnten.

Ebenfalls merkwürdig ist, dass – nachdem der industriefreundliche Vorsitzende der Ethikkommission durch einen neutraleren Kandidaten ersetzt wurde – die Kommission zu vollkommen gegenteiligen Ergebnissen in der Beurteilung der Wiener Forschungsergebnisse kam. Die “gefälschte” Statistik war nicht mehr gefälscht und der Vorwurf des vorsätzlichen Betrugs wurde als falsch zurückgewiesen.

Nur die Spitze des Eisbergs

In der Folge sind noch weitere Scharmützel zwischen professoralen Gegnern und Befürwortern der Handy-Industrie vorgekommen, die ein eher beschämendes Bild auf die Wissenschaft werfen, bzw. auf die, die sie betreiben. Hier wurde offensichtlich nicht nur verleumderisch kriminelles Potential den EMF-Gegnern unterstellt – was selbst eines gewissen kriminellen Potentials nicht entbehrt. Hier wurde und wird die Wissenschaft so “zurechtgebügelt”, dass die Interessen der Industrie mal wieder die Oberhand gewinnen sollen. Und die Befürworter sind Professoren und Universitätsrektoren in Wien, Berlin und Bremen (und anderswo).

Mein Fazit: Ob Pharmaindustrie oder Handy-Industrie, wenn´s ums Geld geht, dann ist man sich wohl auch als Professor nicht zu schäbig, in die Trickkiste von Demagogen und Hetzern zu greifen. Denn die mögliche Wirklichkeit scheint zu teuer zu sein, auch für die beteiligten Personen. Während die Gegner finanziell mit leeren Händen dastehen (was nur logisch und vollkommen normal ist), wird es für die Pro-Professoren nicht zu deren Schaden sein, wenn sie ihre professorale Kompetenz meistbietend verhökern.

Es bleibt mir eigentlich nur übrig, die Frage zu stellen, wem das Ganze am Ende schadet? Den Nutzen hat die Mobilfunkindustrie, aber wenn diese elektromagnetischen Felder wirklich unsere Zellen und unser Genmaterial schädigen, wird die Anzahl der “Verlierer” in dieser Angelegenheit unübersehbar zahlreich sein. Schließlich kämpfen wir da auf mehreren Fronten, denn auch die von der Wissenschaft und der Industrie so heißgeliebten Nanopartikel sind nicht ganz ohne: Forscher entdecken: Nanopartikel schädigen das Erbgut.

Uns allen wünsche ich mehr Forschung unter neutralen Bedingungen beziehungsweise die Anerkennung und Publikmachung bereits vorhandener Ergebnisse, und natürlich Konsequenzen daraus. Auch wenn wir dann vielleicht nicht mehr immer und überall erreichbar sind.

Der kostenlose Gesundheits-Newsletter von Rene Gräber

Datum: Montag, 15. August 2011 16:37
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
Feed zum Beitrag: RSS 2.0 Diesen Artikel kommentieren

25 Kommentare

  1. 1

    Dem Tenor Ihrer Darstellung ist uneingeschränkt zu zustimmen!
    Leider ist es für eine wirksame Umkehr schon zu spät! Jahrzehntelanges, profitorientiertes “Brainwashing” der Massen bei gleichzeitiger Aufgabe der “echten Gläubigkeit” als politisches Steuerungselement, verhindern die notwendige Auseinandersetzung mit der für das regelrechte -in bekannter Ausprägung- Überleben der Menschheit, wichtigen Thematik!

  2. 2

    Danke für den wunderbaren Artikel. Leider ist immer noch sehr viel Unkenntnis, auf die man trifft. Wer aber ein wenig Gefühl für seinen Körper hat oder entwickelt, der spürt auch, was all diese Strahlung anrichtet. Gottseidank sind das ja auch immer mehr Menschen, denen es nicht egal ist, und ebenso gottseidank gibt es gute Produkte, die erwiesenermaßen die Strahlung und den Smog neutralisieren. So kann man die Geldrollenbildung u.ä. Effekte wunderbar reduzieren – es muss also nicht immer der komplette Verzicht sein!
    Wer sich gut schützt und daran arbeitet, die entstandenen Blockaden wieder zu lösen – denn das ist mit verschiedensten Methoden wunderbar machbar! – der kann auch trotz Strahlung gesund leben. Also würde ich mir wünschen, nicht nur zu ‘verteufeln’, sondern gangbare Alternativen aufzuzeigen (von denen es genügend gibt!), um dem ‘Problem’ der Auswirkungen beizukommen.
    Vielen Dank in jedem Fall für die immer wieder interessante Aufklärungsarbeit!

  3. 3

    Vielen Dank für den interessanten Bericht. Nachdem wir uns leider der Handy-Manie nicht mehr entziehen können – auch wenn wir es selbst wenig bis nicht verwenden – wäre es wunderbar, wenn Sie uns die Ihnen bekannten Wege aufzeigen könnten, das Problem zu minimieren. Danke.

  4. 4

    Ja, die Minimierung von schädlichen Strahlen ist lange bekannt und funktioniert! Allein mir fehlt der Glaube – wird jetzt mancher denken. In einfachen Versuchen (Kinesiologie) gut nachvollziehbar!!

  5. 5

    Hallo, ich verweise bei diesem Thema auf die weltweiten Radioamateure. diese Spezies ist von der “Strahlung” so manipuliert worden, daß sie danach offenkundig süchtig geworden sind.
    Nur – Liebe Handy-Süchtigen – Keinem hat es den Verstand geraubt!!! Denn diese müssen sogar bei der Oberpostdirektion eine recht umpfangreiche Prüfung mit Erfolg ablegen, was ein geistig oder “gen”-geschädigter kaum schaffen würde…. ;-)
    Hinzu kommt, diese hantieren mit der 50 bis 100 fachen Leistung mit dem größten Vergnügen!!!
    Darum… sollten alle 110 Millionen Handys weiter glühen, ohne Folgen für das jeweilig dranhängende Gehirn. Einzige Gefahr sehe ich für den jeweiligen Geldbeutel………..;-)))
    In diesem Sinne: Fröhliches telefonieren…..

  6. 6

    Bin vollkommen Ihrer Ansicht, genau so ist das und ich benutze mein Handy nur in Ausnahmefällen und lege es ansonsten weit weg. Meiner Meinung nach ist auch die Benutzung von Mikrowellen schädlich, weil hier die Vitamine zerstört werden, was sagen Sie dazu ?

  7. 7

    Wie auch immer Studien angelegt sind- auf jeden Fall gibt es immer Interessen dahinter, oder sie zeigen bloß einen minimalen Ausschnitt des gesamten Universums, und haben somit keine wirkliche Aussagekraft über ein Zusammenspiel der Energien, die uns umgeben.

  8. 8

    Danke für den interessanten Beitrag. Für meinen Geschmack waren es aber leider einen Tick zu wenig tatsächliche Informationen (+Studien) und zuviel Geplänkel und emotional involvierendes Gut-Böse-Gerede.

  9. 9

    Antwort an Günter Kerrutt Komentar Nr. 5
    Ist Ihnen vielleicht aufgefallen, dass die Prüfung bei der Oberpostdirektion abzulegen ist BEVOR eine intensive Nutzung der Funkanlage gestattet ist? Somit hat Ihre Aussage, dass deren Hirn nicht durch die Frequenzen verbrannt ist, in etwa die Aussagekraft wie manche gekauften Studien, über die hier so präzise berichtet wurde

  10. 10

    Mal einfach gesagt, unsere Zellen kommunizieren über das Licht in den Mitochondrien geht wahrlich die Post ab. Wenn diese Kommunikation durch andere Lichtquellen (Strahlung) gestört wird stört es auch die Zellkommunikation. Man kann es wie das Rauschen im Radio vorstellen, wenn der Sender nicht richtig eingestellt ist, der Empfang ist gestört. Wenn das bei den Zellen passiert werden nicht mehr die richtigen und vollständigen Informationen weiter geleitet und es entstehen, durch Fehlinformationen, falsche Reaktionen, die Zellen und dann der Mensch werden krank. Ob nun die Handy.- die W-Lan.- oder die Mikrowellenstrahlung usw., sie alle sind für den Organismus nicht wirklich von Vorteil und sollten soweit es geht vermieden werden.

  11. 11

    Es ist schwer bei dieser Diskussion sachlich zu bleiben. Ich erinnere an den Handy-Sendemasten der Deutschen Post, der ganze Epidemien von Kopfschmerz, Würgereiz, Tod u. Teufel auslöste, schon vor seiner Inbetriebnahme…

    _ ah schrieb hier jemand Licht wäre ungefährlich – ja solange kein UV-Anteil darin vorkommt…

    Manchmal engagieren sich schon sehr komische Leute gegen die Handystrahlung, die ja nun Tod u. Elend ohne Ende verursacht, und fahren selbst Auto, saufen, essen, usw. und die Frage, wieviele Tote man durch Hygiene im Krhs. , oder durch Tempolimits auf Autobahnen, verhindern könnte, wird nicht so sehr aufgeblasen

  12. 12

    Es wäre sehr interessant durch “objektive” Versuche zu erfahren, ob die Hirnzellen durch die Strahlung tatsächlich beeinträchtigt werden.

    Aus Ihrem informativen Artikel wird aber erneut deutlich, wie sehr wir den Falschinformationen der Industrie – und nicht nur der Pharmaindustrie – ausgeliefert sind und mit welchen Methoden der Verbraucher manipuliert wird.

  13. 13

    Hallo,
    ich sehe das Problem noch globaler. (Zu diesen Strahlen gibt es ja ähnliche Rgebnisse einer Hamburger Uni, die sie bei Kronach in der Nähe eines Sendemastes durchführte.)
    Wir werden als Humanoiden in dieser nur auf Geld und Gewinn orientierten Gesellschaft 24 Stunden am Tag manipuliert. Handystrahlen, artfremde Ernährungsprodukte all das sind in der Summe die Grundlagen der Zivilisationskrankheiten wie Schlaganfall, Krebs, Diabetes u.a. Durch die Einnahme von Pharmamitteln werden beide Ausgangspunkte(Geldgier+Krankheiten) noch mehr vertieft.

  14. 14

    und warum kauft ihr dann alle handys.gebe es dann einen markt dafür,hochdosierte sendemasten etc. ?..ist doch wie immer in der menschheitsgeschichte…

  15. 15

    herr fischer ich stimme ihnen zu… aber man kann da auch raus wenn man über den tellerrand schaut. und die kriege sind ja in wirklich kriege um bodenschätze-industrie-verbraucher

  16. 16

    Strahlen sind sicher nicht gut für die Gesundheit. Genaues weiß man leider angesichts der diskutierten “Überprüfungssistuation” nach wie vor leider nicht.
    Wenn aber Kinder und Jugendliche in immer höherem Ausmaß über Kopfschmerzen klagen, darf man sich sicher fragen, ob das mit der unsinnigen Telefoniererei zu tun hat. Eltern sollten zumindest Kinder von Handys eindeutig fernhalten.

  17. 17

    Wer schon mal 10 Min. am Stück mit dem Handy am Ohr telefoniert hat, wird festgestellt haben, dass das Ohr recht warm und rot ist. Das Handy funktioniert durch seine Strahlung wie eine kleine Microwelle. Unsere Zellen vertragen aber diese Temperaturen nicht besonders gut und sterben ab oder werden zumindest in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Irgendwann hat das Folgen, dann kann es aber schon zu spät sein. Besonders bei Kindern sollte man die Handynutzung einschränken.

  18. 18

    Zur Ergänzung meiner Ausführungen, hier mal für Interessierte ein Link zu einem Heilpraktiker, der das Ganze völlig anders sieht und auch belegen kann.

  19. 19

    Neuerdings halten sich die Krankenkassen zurück mit Zuzahlungen bei Krankheiten wie z.B.Hirntumore. Woher haben die Ihre unveröffentlichen Studien ?

  20. 20

    Also ich habe 4 Handys, eins mit 5cent-Vodafon, eins 5cent Telekom, eins mit 7cent Ring für alle Netze und eins mit einer Homezone wenn ich im Freibad bin :-)
    Aber wenn ich 3 Gespräche in einer Woche habe ist das schon viel …
    mb

  21. 21

    Danke für diesen interesanten Artikel, zudem ich eine Beobachtung beitragen möchte. Mein Handy benutze ich nur im Urlaub und telefoniere
    immer nur kurz damit. Mein Mobiltelefon benutze
    ich ja viel öfter und ich habe festgestellt, daß ich nach längeren Gesprächen ein rauschen im Kopf habe und abends, auch wenn das Gespräch
    schon Stunden her ist, nicht zu Ruhe komme.Vom
    Verkäufer meines Telefons wurde mir versichert,
    daß es strahlungsarm sei. Wie kann ich mich vor den Strahlen schützen?

  22. 22

    Hallo Herr Gräber,

    ob EMF, Pharmaindustrie oder eine andere Instituion: Solange wie einige wenige Personen auf Kosten der Bevölkerung Profite einstreichen können wird alles verharmlost.
    DER GRÖSSTE FEIND DES MENSCHEN IST DER MENSCH!!!!
    Ein Handy ist z.T. eine recht gute Erfindung….für den Notfall. Warum muss man aber mit solch einem Gerät im Internet surfen können?? 99% der Möglichkeiten die man heutzutage mit dem Handy hat, sind für Otto Normalverbraucher überflüssig und sinnlos.
    Ebenso verhält es sich mit der Mikrowelle und vielen anderen Erfindungen der letzten 50 Jahre.
    Aufgrund des rasanten Fortschrittes befinden wir uns theoretisch schon im Jahr 2200.
    Zurück zur Natur….noch ist nicht alles verloren. Aber es wird immer schwieriger, um einfach und normal leben zu können…..

  23. 23

    Hallo Herr Gräber,

    danke für diesen Artikel. Zu diesem Thema ist dringend Aufklärungsarbeit notwendig. Die Menschen sind bequem und lassen sich gerne von der profitorientierten Industrie einlullen anstatt nachzudenken und zu hinterfragen.
    Ihrem Artikel fehlt leider eine konkrete Anleitung sich vor EMF zu schützen, wenn man es denn will.
    Ich habe mein Handy abgeschafft bzw. benutze es nur noch als Wecker und Adressbuch mit inaktiver Karte, verzichte auf Mikrowellenherd und Induktionskochfelder, schließe den Laptop ans Netzwerkkabel anstatt WLAN einzuschalten und habe zu Glück noch keinen elektronischen Stromzähler im Keller. Beim Schnurlostelefon habe ich ein Gerät, das außerhalb der Gespräche keine Verbindung zur Basis hält (Eco Modus+). Bei herkömmlichen Geräten besteht 24h am Tag Funkkontakt. Mein Schlafzimmer halte ich generell frei von elektrischen Geräten. Der batteriebetriebene Wecker darf natürlich bleiben. Die Martratze und das Bett sind nahezu metallfrei, damit es nicht zu Induktionen durch Funkwellen kommen kann.
    Toll wäre es wenn man die Nachbarn überzeugen könnte Ihr WLAN abzustellen. Muss man denn beim Surfen durch die Wohnung rennen können? Ein Kabel hat doch eine viel schnellere und fehlerfreiere Übertragung.
    Auch Energiesparlampen erzeugen neben der grauslichen Farbtemperatur und Quecksilberbelastung stärkeren Elektrosmog. Niedervoltgeräte sind heutzutage mit Schaltnetzteilen anstelle von Trafos ausgestattet. Deren Impulse (wenn auch nicht EMF) übertragen sich auf das gesamte Stromnetz im Haus. Koaxialkabel vom Kabelfernsehen o.ä. sollten eine mehrfache Abschirmung haben.

    Freundliche Grüße, Peter P.

  24. 24

    Wir bräuchten dringend mehr von diesen Artikeln und vor allem noch mehr Menschen, die diese lesen! Viele Bürgerinitiativen beschäftigen sich ja mit diesem Thema und sind um Aufklärung und Sensibilisierung bemüht. Mitmachen und unterstützen!

  25. 25

    Es ist schon erstaunlich, wen nman sich die Mühe macht und Studien sucht, dann findet man welche. Auch welche, die z.B. aus dem Umfeld von Nokia stammen und die Gefährdung dokumentieren. Sicher wurden diese nicht breit publiziert.

    Ein weiterer Beitrag aus der Rubrik “Sie wissen alles und machen nichts – außer Profit!

Kommentar abgeben