Autismus durch gestörte Darmflora und Glyphosat?

Die Ursache des Autismus ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Trotz dieser Ungewissheit gehen Wissenschaftler vorerst von der Annahme aus, die Wahrnehmungs- und Verhaltensstörung sei genetisch bedingt. „Autismus gilt als angeboren und nicht heilbar“ poltert Wikipedia. Etwas vorsichtiger konstatieren die Neurologen und Psychiater im Netz, dass die „…Heritabilität von Autismus Spektrum Störungen auf ca. 70 – 80 % geschätzt“ wird. Gut begründet wäre demnach die Vermutung, die Inzidenz des Autismus sei annähernd konstant. Dem widersprechen jedoch steigenden Fallzahlen, die allgemein nicht bestritten werden. Einige Wissenschaftler sehen hier sogar einen besorgniserregenden Trend. Die Biophysikerin Dr. Stephanie Seneff vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) warnte, dass im Jahr 2050 die Hälfte aller Neugeborenen unter Autismus leiden werden. Im Dezember 2016 korrigierte sie ihre Prognose: Bereits 2025 könnte der Anteil autistischer Babies in den USA 50 % betragen.

In 25 bis 30 Jahren wird ein autistisches Kind in jeder Familie die Norm sein…“ – Diese Aussage wurde bereits am Anfang der Sendung auf ARTE vom 14. Juni 2012 zum Thema „Hilfe bei Autismus – Die Rolle der Darmbakterien“ gemacht. Ich dachte sofort: „Wenn das stimmt, dann haben wir in einigen Jahren ein gewaltiges Problem…“

In der Sendung wurde von einem möglichen Zusammenhang zwischen Ernährung, Darmbakterien und Medikamenten angesprochen. Wenn man von Bakterien und Erkrankung spricht, dann assoziiert man sofort eine bakterielle Infektion. Autismus aber in einem Zusammenhang mit Bakterien zu sehen würde dann bedeuten, dass diese psychische Erkrankung auf einer Infektion beruht. Das klingt sehr weit hergeholt – und ist es vielleicht auch.

Denn Autismus hat (nach heutiger Erkenntnis) mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit einer Infektion zu tun. Aber dennoch zeichnet sich ein Bild ab, wo diese Erkrankung und bestimmte Bakterien in einem besonderen Zusammenhang stehen. Eine wichtige Rolle spielen dabei bestimmte Darmbakterien, die entweder da sind – oder nicht mehr da sind. Autismus ist spätestens seit Andrew Wakefield (1998) in den Fokus der Schulmedizin gerückt, da Dr. Wakefield in diesem Jahr eine Arbeit veröffentlichte, die zu viel Aufruhr in der Schulmedizin führte. (Ich berichtete bereits mehrfach über Dr. Wakefield, zuletzt im Yamedo Blog über: Britische Richter verurteilen Hexenjagd auf abtrünnige Ärzte).

Wakefield veröffentlichte 1998 zwölf Fallbeispiele von Kindern, die eine MMR-Impfung  (Masern, Mumps und Röteln) erhalten hatten und von denen acht Kinder nach der Impfung an Zeichen von Autismus erkrankten. Grund hierfür war, so die Autorengruppe um Wakefield, ein neues Syndrom: die autistische Enterokolitis. Zwei Jahre später (im Jahr 2000), erschien eine Arbeit von Wakefield zusammen mit einem japanischen Forscherteam der pädiatrischen Abteilung der Tokyo Medical Universität, die bei Patienten mit einer ulzerativen Kolitis und bei geimpften Kindern mit autistischer Enterokolitis Masernviren im Gastrointestinaltrakt der Patienten nachweisen konnten, die von der Impfung stammten. Ähnliche Beobachtungen wurden auch bei Patienten gemacht, die an einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung litten (Studie: Detection and sequencing of measles virus from peripheral mononuclear cells from patients with inflammatory bowel disease and autism. Kawashima H, Mori T, Kashiwagi Y, Takekuma K, Hoshika A, Wakefield A. – http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10759242).

Unklar bleibt allerdings der mögliche Mechanismus, über den das Masernvirus zu einer Autismuserkrankung führen soll. In den Arbeiten von Wakefield et al. werden weitestgehend  nur Zusammenhänge aufgezeigt, aber keine Kausalitäten (Ursachen und Zusammenhänge) erklärt. Anders sieht es bei dem Zusammenhang Autismus und Bakterien aus. Hier scheint man in der Wissenschaft schon viel weiter zu sein, obwohl die Idee noch neu ist.

Der bakterielle Autismus

Während bei den Infektionen „schlechte“ Bakterien die alleinige Hauptrolle spielen, scheint beim Autismus das Fehlen von „guten“ Bakterien zusammen mit einigen „schlechten“ am falschen Ort und zur falschen Zeit einen Einfluss zu haben. Eine Arbeit aus dem Jahr 2011 zeigt diese Zusammenhänge auf und versucht sie zu erklären.

Iebba et al., Pediatric Gastroenterology and Liver Unit, Department of Pediatrics, Sapienza University of Rome, Italy
„Gut microbiota and pediatric disease“

Dig Dis. 2011;29(6):531-9. Epub 2011 Dec 12.

Es gibt eine Reihe von Forschern, die versucht haben, die Rolle der Darmflora in Bezug auf Kindererkrankungen zu erforschen, wie z.B. die chronisch-entzündliche Darmerkrankung, Zöliakie, Asthma, Allergien und Autismus. Die heute gängige Hypothese ist, dass eine veränderte mikrobielle Zusammensetzung der Darmflora diesen Erkrankungen zugrunde liegt, ohne dass eine Anwesenheit von bestimmten Pathogenen notwendig wäre. Eine veränderte Darmflora allein könnte schon ausreichend sein, diesen Erkrankungen Vorschub zu leisten. Da andererseits eine veränderte Darmflora mit hoher Wahrscheinlichkeit Nischen für unvorteilhafte Mikroorganismen schafft, ist eine Besiedlung mit Krankheitserregern ebenfalls wahrscheinlich und würde die Krankheitsverläufe verstärken.

Die Beobachtung von verschiedenen Faktoren auf metabolischer, molekularer und metagenomischer Ebene (Erforschung des Genoms einer Population, in diesem Fall des Genpools von Darmbakterien)  hilft bei der Definition und Beschreibung von Ungleichgewichten, in der Zusammensetzung der Darmkultur und deren Einfluss auf verschiedene Erkrankungen. Bei der pädiatrischen chronisch-entzündlichen Darmerkrankung kommt es zu einem deutlichen Anstieg an aeroben und fakultativ anaeroben Mikroorganismen und einem Anstieg an Escherichia coli. Bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung und der Zöliakie (beides Th1-vermittelte Erkrankungen) wurden höhere Bakterienzahlen vermerkt. Dies wurde von einer höheren Artenvielfalt begleitet. Zudem wurde ein Überschuss an Bacteroidetes und eine gleichzeitige Abnahme an Firmicutes bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, Zöliakie und Autismus beobachtet.

Auf der anderen Seite erhöhen die Nahrungsangewohnheiten, wie sie in den Industrienationen der westlichen Welt üblich sind, die Populationen von Firmicutes und senken die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren, was für die Kinder in diesen Ländern zu einer infektiösen Herausforderung führen kann (Escherichia und Shigella spp.). Lactobacillus und Bifidobacterium Arten bilden mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Schutz gegen atopische Erkrankungen. Clostridien, Enterobakterien und Staphylokokken dagegen können mit einem erhöhten Risiko für diese Th2-vermittelte Erkrankungen assoziiert werden. Aus der Sicht der Hirn-Darm-Achse könnte hiermit die Darmflora eine Rolle bei der Entstehung von Autismus spielen, so schlossen die Autoren.

Es gibt mittlerweile auch eine Reihe von Hypothesen, die die Anwesenheit von unerwünschten Mikroorganismen im Darm für die Entstehung von Autismus verantwortlich machen. Ein Beispiel sind die Clostridien:

Martirosian
Katedra i Zakad Mikrobiologii Lekarskiej Slaskiego Uniwersytetu Medycznego w Katowicach

„Clostridium spp. spores in pathomechanism of autism“

Wiad Lek. 2009;62(2):119-22.

Unter den vielen Hypothesen für die Entstehung  von Autismus wird die Besiedlung des Darms mit Clostridien und deren Sporen als Schlüsseleffekt diskutiert. Exogene und endogene Sporen sind der mögliche Grund für Autismus. Antibiotika haben keinen therapeutischen Effekt auf die Sporen, die nach dem Absetzen der antibiotischen Therapie beginnen, in eine Form auszukeimen, die neurotoxische Substanzen produziert.

Eine dieser Substanzen, die aber im Abstract dieser Arbeit nicht namentlich erwähnt wird, ist die Propionsäure. Sie ist allerdings kein Neurotoxin, sondern es handelt sich hierbei sogar um einen Lebensmittelzusatz, der als Konservierungsstoff fungiert. Propionsäure ist ein Stoffwechselprodukt von Clostridien, die bei Ratten zu einem autismusähnlichen Verhalten geführt hatten.

Shultz et al.
The Kilee Patchell-Evans Autism Research Group, Department of Psychology and Graduate Program in Neuroscience, University of Western Ontario, London, Canada.

„Intracerebroventricular injection of propionic acid, an enteric bacterial metabolic end-product, impairs social behavior in the rat: implications for an animal model of autism“
Neuropharmacology. 2008 May;54(6):901-11.

Die Autoren vermuten, dass Umwelt-, Ernährungs- und gastrointestinale Faktoren zur Entstehung von Autismus beitragen können. Propionsäure ist eine kurzkettige Fettsäure, die ein metabolisches Endprodukt von enterischen Darmbakterien ist. Gleichzeitig ist sie ein Konservierungsstoff für Lebensmittel.

Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Säure abnormales Verhalten und Entzündungen des Nervensystems bei Ratten hervorrufen kann. Die Substanz wurde den Ratten in deren Hirnventrikel injiziert und dann das Verhalten analysiert. Daneben gab es eine Kontrollgruppe mit einem injizierten Plazebo. Die Verumgruppe zeigte in der Folge Verhaltensweisen, die die Autoren als autistisch bezeichneten: Die Tiere scheuten engen Kontakt bzw. blieben wesentlich kürzer in engem Kontakt zu anderen Tieren, zeigten kein Interesse an spielerischen Interaktionen bzw. zeigten ungewöhnliche Reaktionen bei solchen Interaktionen. Eine Behandlung mit einer anderen kurzkettigen Fettsäure, Natriumacetat, zeigte ähnliche Phänomene wie die Propionsäure. Eine Behandlung mit Alkohol dagegen produzierte keine ungewöhnlichen Veränderungen.

Eine Gewebeanalyse des Gehirns der behandelten Ratten zeigte eine reaktive Astrogliose. Eine Astrogliose ist eine abnormale Zunahme von Astrozyten aufgrund der Zerstörung von naheliegenden Neuronen. Ursache dieser Zerstörung kann eine Hypoxie (Sauerstoffmangel) sein oder ein Mangel an Glukose oder aber eine Entzündung der Neuronen. In dieser Untersuchung löste die Gabe von Propionsäure eine Entzündung aus, die letztlich zur Astrogliose führte.Im Zuge der Erkenntnis, dass schädliche Bakterien möglicherweise für die Entstehung von Autismus ausschlaggebend sind, wurden weitere Pathogene identifiziert, die bei dem Entstehungsprozess eine Rolle spielen könnten.

Finegold
Infectious Diseases Section, VA Medical Center West Los Angeles, USA

„Desulfovibrio species are potentially important in regressive autism“
Med Hypotheses. 2011 Aug;77(2):270-4.

Der Autor bemerkt, dass die Inzidenz für Autismus in den USA in den letzten Jahren bemerkenswert zugenommen hat. Alleine 2007 gab es schon 110 Fälle von 10.000 Kindern (entspricht 1 Prozent). Neben Umweltbedingungen und -toxinen werden immer mehr Darmbakterien als wichtiger Faktor untersucht. Der Autor gibt an, dass eine Reihe von anti-bakteriellen Medikamenten der Schlüssel für die Veränderung der Zusammensetzung der Darmflora ist, die einen negativen Einfluss auf die Darmgesundheit hat. Der Einsatz dieser Antibiotika verringert die normale Besiedlung von Darmbakterien zugunsten einer schädlichen, die unter normalen Verhältnissen von der normalen Darmflora unterdrückt worden wäre.

Der Autor vermutet ebenfalls Clostridien als Ursache für die Entstehung von Autismus, da sie besonders virulent sind und antibiotikaresistente Sporen bilden. Neuere Untersuchungsmethoden von Stuhlproben von Patienten mit Autismus zeigten, dass Gattungen von Desulfovibronales häufiger in Stuhlproben von Autisten zu finden waren als bei Non-Autisten. Da die Erreger familiär gehäuft vorkamen, vermutete der Autor eine infektionsartige Verbreitung innerhalb der Familien der autistischen Kinder. Desulfovibrio ist ein anaerobes Bakterium, das keine Sporen produziert. Aber es ist dennoch resistent gegen aerobe Bedingungen und andere ungünstige Einflüsse, sowie gegen eine Reihe von Antibiotika (Cephalosporin z.B.). Das Bakterium produziert auch wichtige Virulenzfaktoren. Seine Physiologie und sein Metabolismus eignen sich außerordentlich gut für die Entwicklung von pathophysiologischen Mechanismen des Autismus.

Der Autor schränkt aber ein, dass diese Resultate noch bestätigt werden müssen. Dies muss durch andere Studien, Behandlungsversuche mit geeigneten Medikamenten und sorgfältigen klinischen Studien sichergestellt werden. Dies würde dann zu einer zuverlässigeren Beurteilung des Autismus führen, sowie zu besseren diagnostischen Tests und Therapiemöglichkeiten.

In einer neuen Arbeit dieses Autors bestätigen er und sein Team die oben aufgestellten Vermutungen.

Finegold et al.

„Microbiology of regressive autism“

Anaerobe. 2012 Apr;18(2):260-2. doi: 10.1016/j.anaerobe.2011.12.018.

In dieser Veröffentlichung nehmen der Autor und sein Team Bezug auf frühere Veröffentlichungen und deren Untersuchungen von Stuhlproben. Neuere Untersuchungen bestätigen dabei den ursprünglichen Anfangsverdacht, dass Desulfovibrio eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Autismus spielen kann. Die Autoren beobachteten auch, dass der Einsatz von Penicillin, Clindamycin und Cephalosporinen einen nachhaltigen Einfluss auf eine normale Darmflora haben. Sie sind augenscheinlich der Grund für ein Überwachstum von Bakterien wie Clostridium difficile und besonders Desulfovibrio. Da diese Antibiotika häufig bei Kindern zum Einsatz kommen, die unter Infektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs leiden, aber auch anderen Infektionen, besteht hier der Zusammenhang zwischen Antibiotikaeinsatz und Schädigung der Darmflora und einer sich daraus ergebenden Vermehrung von „Autismus“-Bakterien.

 

Alle guten Dinge sind Drei. Nachdem man zuvor den Zusammenhang zwischen Autismus und „schlechten“ Bakterien nicht hat sehen können (oder wollen), tritt nun ein neuer Kandidat ins Rennen.

Benach et al.
Departments of Molecular Genetics and Microbiology, Medicine and Pediatrics, Stony Brook University, New York, USA

„A microbial association with autism“

MBio. 2012 Feb 14;3(1). pii: e00019-12. doi: 10.1128/mBio.00019-12. Print 2012.

Die Autoren bemerken, dass Autismus oft  mit einer Reihe von gastrointestinalen Begleiterkrankungen, wie chronische Verstopfung, Durchfälle, Bauchschmerzen, gastroösophagialer Reflux, Erbrechen etc. verschwägert ist. Ein Konsens der „American Academy of Pediatrics“ befürwortete unlängst die Durchführung von prospektiven Studien, die die Häufigkeit von gastrointestinalen Problemen bei autistischen Patienten untersuchen und die pathophysiologischen Mechanismen dafür erhellen. Im Zuge dieses Konsens wurde eine Arbeit von Williams et al. veröffentlicht, die zeigen konnte, dass Sutterella Arten in Schleimhautbiopsien aus dem Ileum von Autisten nachgewiesen werden konnten, die bei nicht autistischen Kindern mit gastrointestinalen Problemen nicht vorhanden waren. Die Autoren vermuten daher eine spezifische Rolle für Sutterella bei der Pathogenese des Autismus. Die relative Häufigkeit von Sutterella im Ileum betrug zwischen 1 und 7 Prozent der totalen Bakterienpopulation, was einen unverhältnismäßig hohen prozentualen Anteil darstellt, der sogar noch den von Morbus Crohn übertrifft.

Wenn also Bakterien eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Autismus spielen, dann wäre es denkbar, dass eine nachhaltige Regeneration der normalen Darmflora zur therapeutischen Lösung dieses Problems beiträgt. Es gibt Berichte, demzufolge Antibiotika, die spezifisch gegen Clostridien wirksam sind, zu einer Verbesserung der Symptomatik von Autismus führen können. Von daher gibt es Überlegungen, Probiotika bei dieser Indikation einzusetzen, um einen normalisierenden Effekt zu erreichen.

Critchfield et al.
Department of Medical Microbiology and Immunology, University of California, Davis, USA.

„The potential role of probiotics in the management of childhood autism spectrum disorders“

Gastroenterol Res Pract. 2011;2011:161358.

Leider handelt es sich bei diesem Beitrag noch nicht um eine einschlägige Studie, wo Probiotika bei Autisten zum Einsatz kamen und entsprechende Ergebnisse zu beobachten waren. Diese Veröffentlichung ist eine Zusammenfassung älterer Berichte unter dem Aspekt der Auswirkungen auf autistische Symptome. Die Autoren berichten z.B., dass (siehe weiter oben) der kurzfristige Einsatz spezieller Antibiotika gegen unerwünschte Bakterien bei einigen Patienten zu einer Verbesserung der Verhaltenssymptomatik führte. Da Probiotika die Zusammenstellung der Darmflora regulieren und die intestinale Barrierefunktion verbessern können, würde es Sinn machen, diese als neuartigen Therapieansatz in die Behandlung von Autismus einzuführen. Eine Überprüfung der Literatur unter diesem Aspekt bestätigt diese Vermutung als einen vielversprechenden Weg.

Andere Ideen und Wege

Umweltfaktoren werden ebenfalls häufig als mögliche Ursache für Autismus zitiert und vermutet. Leider bzw. glücklicherweise sind diese Umweltfaktoren vom Menschen gemacht. Glücklicherweise deshalb, da man sie theoretisch vermeiden könnte. Leider deshalb, weil man die Menschen kaum überzeugen kann, hier entsprechend einzuschreiten, falls sich diese Faktoren als krankheitserregend herausstellen sollten.

Denn dann müssten eine Reihe von Maßnahmen ergriffen werden, die eine Reihe von Medikamenten unter Kontrolle bringen, die bislang unkontrolliert in die Umwelt „geblasen“ werden. Antidepressiva, Antibiotika, Pestizide  aber auch Schwermetalle wie Quecksilber gelangen oft in die  öffentliche Trinkwasserversorgung und damit in unseren Kaffee, Tee etc. Dieses Trinkwasser wird von uns nicht nur ab und zu benutzt. Wir trinken täglich bis zu 2 Liter, angereichert mit Chemikalien, die für unseren Organismus keinen Gewinn darstellen, sondern möglicherweise schädigend wirken. Schwangere sind davon nicht ausgenommen. Da liegt die Vermutung nahe, dass während einer Schwangerschaft diese Substanzen mehr Schaden bei einem sich entwickelnden Organismus auslösen können als bei einem ausgewachsenen Körper. Dazu kommt noch der Einsatz von Antibiotika in Fleischprodukten (siehe auch mein „leckerer“ Beitrag: Antibiotika bei Hühnern), die eine weitere Quelle für Antibiotikareste darstellen, die Einfluss nehmen auf die Darmflora und sich im Körper anreichern, da auch sie fast täglich in den Organismus gelangen.

Zum schlechten Schluss seien noch die Impfungen mit all ihren „leckeren“ Zutaten genannt, die, wie Anfangs bereits erwähnt, laut Dr. Wakefield ebenfalls eine mögliche Ursache darstellen können.

Auch das Breitband-Herbizid Glyphosat steht in erheblichem Verdacht, Autismus zu verursachen. Monsantos Roundup ist nicht nur in Lebensmitteln fast universell nachzuweisen, sondern taucht auch in Impfseren und sogar in der Muttermilch auf. 70 % aller Amerikaner haben das Gift im Urin. MIT-Forscherin Dr. Stephanie Seneff sieht in der Kontamination einen Zusammenhang zum Anstieg des Autismus. Denn Glyphosat hemmt die Synthese einiger Aminosäuren in Bakterien und könnte so auch das Mikrobiom des Menschen verändern. Diese Dysbiose ist möglicherweise nur ein Wirkmechanismus, mit dem Glyphosat Autismus zur Folge hat. Das Herbizid hemmt auch das Enzym Cytochrom P450, das hauptsächlich in der Leber vorkommt und hier Toxine in wasserlösliche Formen umwandelt. Die Gifte können dann über den Urin ausgeschieden werden, womit die Entgiftung abgeschlossen ist.

P450 hat aber noch weitere Funktionen. Es ist an der Bereitstellung von Vitamin D beteiligt und damit auch erforderlich um den Globuline Component Macrophage-Activatin Factor (GC-MAF) zu produzieren, ein für die zelluläre Immun-Antwort unabdingbares Lymphokin. Der Neurotransmitter Andamid wird durch P540 ebenfalls zu einem entzündungshemmenden Agens umgewandelt. Dieses 5,6-EET-EAs ist in die Entgiftung von Schwermetallen im Nervensystem involviert. Wenn diese Schutzfunktion wegfällt, könnte dies auch zu Autismus führen.

Fazit

Keiner weiß eigentlich nichts Genaues.

Ob Impfungen Autismus auslösen, ist weder bewiesen noch ist das Gegenteil bewiesen. Es sind Zusammenhänge beobachtet worden, die aber noch nichts über die Kausalitäten aussagen. Das enorme Anwachsen der Erkrankung legt allerdings nahe, dass hier ökologische Faktoren im Spiel sind.

Diese Einflüsse wirken auf das Immunsystem und über den „bakterielle Weg“.  Der Ansatz scheint etwas solider zu sein, als die bloße Aussage, Autismus sei eben genetisch bedingt (und damit nicht zu ändern).  Mit den neuen Erklärungsversuchen bekommen wir langsam einen „Fuß in die Tür“, hinter der sich bis jetzt noch kausale Zusammenhänge verbergen. Wenn ich allerdings daran denke, was ich mir noch vor 10 Jahren bezüglich einer Therapie mit Probiotika anhören musste, wird mir angesichts der Ignoranz mancher Ärzte immer noch schlecht. (Tut mir leid, aber diese kleine Entgleisung sei mir gestattet…)

Autismus lässt sich heute noch nicht im Blut feststellen. Es gilt als eine psychische Erkrankung, die mit physischen Parametern nur schwer in Zusammenhang zu bringen ist. Wie jede andere psychische Erkrankung auch. Aber bei der Untersuchung der neurologischen Komponenten auch das „Bauchhirn“ mit einzubeziehen, ist schulmedizinisch gesehen unkonventionell und damit vielversprechend.

 

Dieser Artikel wurde am 15.06.2012 erstellt und letztmalig am 01.03.2017 bearbeitet.

Datum: Freitag, 15. Juni 2012
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57 Kommentare

  1. HP Irmgard Maria Post
    Samstag, 16. Juni 2012 14:47
    1

    Werter Herr Gräber,

    da ich mich seit einer Weile mit psychischen Störungen i.w.S. v.a. bei Kindern beschäftige, finde ich Ihren Beitrag sehr interessant. Leider verstehe ich nicht, dass Sie einmal von Th1- und einmal von Th2- „vermittelten Erkrankungen“ sprechen sowie die verschiedenen Auswirkungen der kurzkettigen Fettsäuren kann ich noch nicht in den richtigen Zusammenhang bringen. Bei meiner Tätigkeit bin ich übrigens auch noch auf andere Faktoren bez. Verhaltens- und kognitiven Störungen gestoßen wie Pillen- und Schilddrüsenbelastung…
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    MfG
    IMPost

    Antwort René Gräber:
    Sehr geehrte Frau Post,
    Sie haben Recht: ich greife manchmal auf einzelne Beziehungen im Bereich der Immunologie zurück. Eine zusammenhängende Darstellung habe ich versucht in diesem Artikel zu geben: http://www.yamedo.de/krankheiten/infektionen/immunsystem.html Dort fehlen aber noch die von Ihenen angesprochenen Aspekte. Ich nehme das aber mal zum Anlass um den Artikel zu erweitern – auch auf die Gefahr hin, dass mir manche Leser schreiben, manche meiner Artikel seien zu lang 😉 Aber: Die „Probelme“ der Medizin sind manchmal nicht in wenigen Worten darzustellen, obwohl ich das versuche.

  2. HP Irmgard Maria Post
    Samstag, 16. Juni 2012 14:50
    2

    Sehr interessanter Zusammenhang!
    Ich bin schon länger der Meinung, dass Bakterien, Viren und iatrogene Behandlungen einen Menschen, v.a. einen heranwachsenden, von Grund auf beeinträchtigen können. Ich denke sogar, dass derartige Belastungen vererbt werden.

  3. Shivani Allgaier
    Samstag, 16. Juni 2012 23:33
    3

    Ich bin davon überzeugt, dass eine tiefgreifene Störung sich auf mehr als einer Ebene des menschlichen Organismus zeigt. Der Ansatz klingt plausibel und sehr vielversprechend – denn das hießt ja die Erkrankung sei – entgegnen dem was bisher Lehrmeinung und auch die Erfahrung von ganz vielen Menschen ist – behandelbar?

  4. 4

    Nur eine kleine konstruktive Kritik zu folgenden Sätzen im dritten Absatz:

    „Wenn man von Bakterien und Erkrankung spricht, dann assoziiert man sofort eine bakterielle Infektion. Autismus aber in einem Zusammenhang mit Bakterien zu sehen würde dann bedeuten, dass diese psychische Erkrankung auf einer Infektion beruht. Das klingt sehr weit hergeholt – und ist es vielleicht auch.“

    Diese Folgerung ist so nicht ganz korrekt – in der Darmflora befinden sich schließlich genügend Bakterien, die mit unserem Körper wechselwirken, ohne im (schul-)medizinischen Sinne „infektiös“ zu sein. Genau in die Richtung zielen ja die in der arte-Sendung zu Wort gekommenen Personen und Forscher.

    Glücklicherweise gehen Sie in Ihrem Blog-Eintrag weiter unten ja noch genauer auf die Zusammenhänge ein (von Clostridien erzeugte Neurotoxine etc.) – den Einstieg in den Blog-Artikel finde ich dennoch etwas irreführend.

    Beste Grüße,
    ThePoet

    Antwort René Gräber:
    Ich habe diesen „Einstieg“ der „Infektion“ gewählt, weil viele Patienten Bakterien grundsätzlich als etwas „Schlechtes“ betrachten, das unbedingt zu bekämpfen sei. Natürlich ist der Begriff „Infektion“ in diesem Zusammenhang nicht ganz richtig…

  5. 5

    Danke für die sofortigen Reflexionen zu dem Arte-Film. – Die gezeigten Tierversuche mit Ratten scheinen eine gewisse Fundierung der Thesen auf, natürlich noch weit entfernt von Verwertbarkeit. – Für betroffene Eltern autistischer Kinder steht – abgesehen davon, dass sie natürlich händeringend nach Ursachen der Erkrankung suchen – eher die Frage im Fordergrund, wie probiotische Beeinflussung zu realisieren ist, wenn schon keine Heilung möglich ist. Beeinträchtigungen der Verdauung sind in der Regel manifest. Gluten- und lactosefreie Ernährung schwierig, da viele Autisten sich auf ein Minimum an Nahrungsmitteln konzentrieren (vgl. Nicole Schuster: Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing). – Gibt es aus der Naturheilkunde Mittel, die einen „maroden“ Darm regulieren?
    Ihnen, Herr Gräber, einach gute Grüße
    sr

    Antwort René Gräber:
    Mir fehlen leider umfassende praktische Erfahrungen in der Behandlung von Autisten. Schwerpunkt in meiner Praxis sind vor allem die Orthopädie und die Innere Medizin. Ich halte aber diesen Ansatz mit den Probiotika und auch einer begleitenden homöopathischen Therapie für einen Versuch wert. Wie ein „maroder“ Darm reguliert werden kann (vor allem wenn bereits ein „Leaky Gut Syndrom“ http://www.gesund-heilfasten.de/darmerkrankungen/leaky-gut-syndrom.html vorliegt), beschreibe ich in einem neuen Buch, an dem ich gerade arbeite…
    Viele Grüße,
    René

  6. 6

    Hallo Herr Gräber,
    vielen Dank für die verständliche Zusammenfassung zum Arte-Film. Aber was empfehlen Sie einer Mutter von einem schwer autistischem Sohn, 14 Jahre. Welcher Arzt veranlasst diese Darmuntersuchung? Bitte sagen Sie jetzt nicht der Kinderarzt!Was passiert bei der Gabe von Vakumycin? Sofortmassnahme die Gabe von Probiotika?Ich bin wie immer überfordert, verängstigt, habe wieder das Gefühl, etwas verpasst zu haben,aber auch ein bisschen Hoffnung! Was würden Sie tun, wenn Ihr Sohn autistisch wäre? CS

    Antwort René Gräber:
    Ich verstehe Ihre Sorgen… als Vater oder Mutter fühlt man sich manchmal irgendwie hilflos. Also: Wie findet man einen geeigneten Therapeuten? Dazu habe ich hier etwas geschrieben: http://renegraeber.de/Fragen.html
    So findet man auch jemand der eine Stuhlanalyse beauftragt. Sie können auch einmal bei folgenden Laboren anfragen:
    http://www.hauss.de/ oder http://www.enterosan.de/; Diese können Ihnen sicher auch jemand empfehlen.

  7. 7

    Liebe Mitmenschen, wenn ihr wüsstet, der Horror ist noch viel schlimmer als in diesen vielen Artikeln dargestellt. Es gibt nicht umsonst auf vielen Gebieten diese Meldungen. Einige „Un“Menschen versuchen die Erde zu entvölkern, weil sie der Meinung sind, es gibt zu viele Menschen auf der Erde. Da ist „jedes Mittel“ gerade recht und wir sind noch nicht am scheußlichen Ende. Es heißt auch nicht umsonst, es werden noch viele Menschen sterben, auch viele Junge. Aber was machen wir Menschen. Viele wissen was los ist, aber wer will schon auf sein „bequemes“ marodes Leben verzichten. Und vor allem wer will auf den ach so schönen W o h l s t a n d verzichten. Ohne Umdenken geht es nicht und das geht uns alle an. Wir sind (fast) alle Schmarotzer der Erde und lassen es Tag für Tag zu……

  8. 8

    Noch eine Frage: Bei chronischen Darmentzündungen wird doch heute oft eine Stuhl-Verpflanzung gemacht. Gibt es das in der Zwischenzeit auch in Deutschland? Ist das nicht auch einen Versuch wert? Hilft das auch bei Clostridien? Und was ist mit den Sporen? Sind die auch so leicht zu eliminieren? Jedenfalls könnte doch so eine Stuhl-Verpflanzung auch bei autistischen Kindern mit chronischen Darmproblemen helfen?

    Ich bin dankbar für jeden Hinweis.

    Einen guten Start in die Woche wünscht

    sr

    Antwort René Gräber:
    Leider kann ich zur Stuhl-Verpflanzung bzw. Fäkal-Transplantation nicht viel sagen. Hier fehlen mir Erfahrungen und auch noch Daten dazu. Aber ich werde dieses Thema recherchieren.

  9. 9

    Lieber Herr Gräber,

    Man kann froh sein, dass der Denkansatz der arte-Sendung „Autismus durch gestörte Darmflora?“ schlussendlich merklich eingeschränkt wird, da man zu erkennen gibt, dass sich diese Annahme tatsächlich erst klinisch bestätigen muss.
    Als Therapeutin, die jahrelang auch mit Autisten arbeitet, hege ich erhebliche Zweifel an dieser Theorie und kann nur vor einer allzu bekannten Materialisation und Projektionen eines Phänomens (die bösen Bakterien) warnen!
    Die Projektion auf einen „Feind“, wie leider die menschliche Bakterienwelt, fälschlicherweise dargestellt wird, ist fatal.
    Genauso verhängnisvoll wie die Annahme, defekte Gene seien schuld. Gene werden als feststehendes „Vorprodukt“ für den Menschen betrachtet. Menschliches Dasein besteht jedoch aus wesentlich mehr als nur einem genetischen Zusammenbau.
    Die von arte vertretene Ansicht verhindert leider jegliche Anstrengung und Bereitschaft den tieferen Ursachen und Tatsachen von Autismus auf psychopathologischer Ebene auf den Grund zu gehen.
    RS

    Antwort René Gräber:
    In der Tat: ich sehe den Beitrag vor allem als Hinweis, endlich einmal auch in dieser Richtung weiter zu forschen. Und zum „Scherbenhaufen“ der Genetik habe ich bereits auch geschrieben:
    http://www.yamedo.de/blog/heilslehre-genetik-genom-2012/

  10. 10

    Danke, Herr Gräber, für den Beitrag!
    In den zitierten Studien stehen jeweils verschiedene einzelne Mikroorganismen bzw. Substanzen im Verdacht Autismus auszulösen. Aber vielleicht beruht die Erkrankung auch auf einer multifaktoriellen Ursache mit verschiedenen Auslösern (Impfung + veränderte Darmflora durch Antibiotika +…)Zum Zusammenhang mit Antibiotika wäre vielleicht auch eine Feldforschung aufschlussreich: Bei der Verbreitung AB-resistenter MRSA-Keime gibt es z.B. einen grossen Unterschied zwischen der Deutsch-(3%) und der Westschweiz (30%) – trotz gleicher Hygiene und Isolationsregeln. Die Ursache liegt wahrscheinlich im freizügigeren Umgang mit AB bei den Westschweizern. Wie ist die Verteilung der Autismusfälle unter diesen Regionen?

    Kennen Sie die Untersuchungen und Arbeiten von Dr. Tinus Smits, der mit der homöopathisch-isopathischen Therapie von Autismus anscheinend grosse Erfolge erzielt hat? Er verweist schon seit längerem auf die Zusammenhänge Impfung im frühesten Kindesalter und Antibiotikatherapie und begründet dies mit den erfolgreichen Behandlungen durch die entsprechenden potenzierten Substanzen:
    cease-therapy.com

    Beste Grüsse
    ms

    Antwort René Gräber:
    Vielen Dank für diesen Link! In der Tat: ich würde einen solche Therapie mit:
    Homöopathie (http://www.gesund-heilfasten.de/therapie/homoeopathie.html),
    Isopathie (http://www.yamedo.de/blog/heilslehre-genetik-genom-2012/),
    Vitalstoffen (http://www.vitalstoffmedizin.com/) und
    Probiotika (http://www.vitalstoffmedizin.com/probiotika/)
    versuchen.

  11. 11

    Sehr geehrter Herr Gräber,

    das Thema Ernährung, Antibiotika und ihre Auswirkungen etc. beschäftigen uns bereits seit Jahren, da wir einen Sohn mit regressivem frühkindl. Autismus haben (Ausbruch mit ca. 16 Monaten). Unser Sohn bekam nach der Geburt wg. Verdachts auf neonatale Pneumonie zwei Antibiotika. So lange ich ihn stillte, ging die Entwicklung recht normal voran, mit Einsetzen einer ausschließlich „normalen“ Ernährung ging die Regression los, ständige Durchfälle inbegriffen. Der jahrelange Weg der Disgnostik sei hier nicht erwähnt… was mich aber interessiert ist folgendes. Unser Sohn wurde zweimal auf Überbesiedlung mit Clostridien getestet. Es war alles normal. Den nachgewiesenen Candida albicans konnten wir in den Begriff bekommen. Seit fünf Jahren wird er milch- und glutenfrei ernährt. Die Durchfälle sind im Griff, aber er spricht z.B. bis heute nicht. Welche anderen Bakterienkulturen sollte man Ihrer Meinung nach noch testen lassen??
    Danke schon mal für Ihre Antwort!
    Herzliche Grüße
    A.Arnold

    Antwort René Gräber:
    Bei Ihrem Verdacht würde ich zu einer kompletten Stuhldiagnostik tendieren. Zwei gute Labore habe ich weiter oben beschrieben. Alles Gute!

  12. 12

    Hallo Herr Gräber,
    ein paar Worte zum Thema Virus:
    Mit dem SV-40 Virus war z.B. der Impfstoff (Lebendimpfstoff) gegen Kinderlähmung bis Anfang der 60er Jahre belastet. Dieser Virus steht in hohem Verdacht ein Non-Hodgkin-Lymphom auszulösen….. Vielleicht kommt daher u. a. die (stetig) steigende Zahl an Neuerkrankungen bei 50 – 60 jährigen..?

    Herzliche Grüße

    Hans-Hermann

  13. 13

    Sehr geehrter Herr Gräber!
    Vielen Dank für dieses Thema und die sehr aufschlussreichen Ausführungen. Selten finde ich derartige Informationsfülle.

    @Hans-Hermann!
    Soweit ich informiert bin, ist der SV-40 Virus beispielsweise zum großten Teil auch für den Ausbruch der Autoimmunerkrankung MS verantwortlich.(Virologenberichte)

    Freundliche Grüße
    Viktoria Tapp

  14. 14

    lieber rene,

    ich möchte dennoch fragen, was die diagnose zum autismus ist … ?

    wenn ich kurz in wikipedia lese … scheinen sich dort bände aufzutuen – diese gesundheitsform – ist nicht klar forumuliert – aber es werden diagnosen getroffen – zu einer „krankheitsform“ –

    mich würde unbedingt interssieren … was sie als solches diagnostizieren, dass SIE erfahrungen sammeln konnten … haben sie selber geschrieben ..

    ich für meinen teil habe meinen darm als nicht denkende kraft kennengelernt, ich bin aber unbedingt der meinung … dass mein magen dass sonnenzentrum der aufnahme meiner nervenkraft ist … was die weiterleitung zum darm bedeutet …

    nochmals meine fragen, wie diagnostizieren sie autismus … ???????????????

    Antwort René Gräber:
    Diagnose bedeutet ja wörtlich übersetzt: „Durchblick“. Ich kann bei weitem nicht behaupten den „Durchblick“ zu haben – schon gar nicht bei Autismus. Kinder kommen ja bereits mit dieser „Diagnose“ in die Praxis – und ich nehme das dann erst einmal zur Kenntnis. Eine homöopathische Fallaufnahme fragt dann aber nicht nach der Diagnose, sondern nach Symptomen und der Besonderheit des Patienten. Ebenso eine Stuhluntersuchung: da würde dann nach „Befund“ gearbeitet werden und nicht nach der Diagnose „Autismus“.

  15. 15

    Sehr geehrter Herr Gräber,
    ich finde die Theorie sehr interessant und einleuchtend. Ich habe selber einen autistischen Sohn (7 Jahre alt). Er hatte jahrelange Durchfälle: durch gluten- und laktosefreie Ernährung weitesgehend im Griff. Wir wissen nicht warum die Durchfälle dadurch besser sind. Es wurden noch keine Untersuchungen auf schlechte Bakterien im Darm gemacht. Er hatte mit 3 Wochen eine Antibiotikatherapie wg. Bronchitis. Ich habe vielleicht ein bisschen Hoffnung. Bitte teilen Sie mir mit welcher Arzt diese spezielle Darmuntersuchung veranlassen kann? Unser Kinderarzt konnte oder wollte uns nicht weiterhelfen. Was passiert im Darm bei der Gabe von Vakumycin? Gibt es dieses Medikament überhaupt in Deutschland? Gibt es in Dtschl. Ärzte die damit längere Zeit therapieren. Welche schädlichen Bakterienstämme außer Chlostridien könnte man auch testen lassen. Mein Sohn spricht kein Wort. Welche probiotischen Ergänzungsmittel können helfen?
    Ich bin dankbar für jeden Hinweis und danke Ihnen im voraus.

    Herzliche Grüße
    Astrid

    Antwort René Gräber:
    Ich habe versucht in den bisherigen Antworten eine Antwort zu geben. Schau mal bitte vor allem beim Kommentar Nummer 9.

  16. 16

    zu A. Arnold;

    ich schätze sie für sehr fürsorglich ein … wie ergeht es ihrem leben … besonders interessant, warum wurde schon nach 16 monaten ein frühkindlicher regres. autismus festgestellt .. ??? besonders, wie geht man als elterntei damit um …

    lieben gruß

    tina

  17. 17

    liebe astrid,

    ich finde diese diagnose eben nicht einleuchtend, aber man möchte nichts auslassen, um auch daran zu lernen …
    weil du auch ein kind hast – was dieser diagnose unterliegt …

    ich möchte gerne wissen, wie sich das äußert und warum du meinst, warum es die richtige einschätzung dieser gesundheitsform ist, die von einem arzt gemacht wurde …

    ich stelle mir ein leben nicht einfach vor …

    lieben gruß

    tina

  18. 18

    liebe frau steinbock,

    sie hegen zweifel aber können es eben auch nicht begründen … wie und wodurch kann die gesundheitsform bzw. diagnose autist begründet werden … ??

    lieben gruß

    tina

  19. 19

    Liebe tina,

    bei meinem Sohn wurde mit 2 3/4 die Diagnose frühkindlicher Autismus gestellt. Und fortan haben wir alles möglich unternommen um ihm zu helfen. So haben wir mit 3 Jahren eine Verhaltenstherapie angefangen, die wir heute noch machen. Und zusätzlich haben wir einen Arzt für Biomedizin aufgesucht. Der im Stuhlgang schädlich Stoffe fand die ins Gehirn gelangen. Und darum haben wir eine Nahrungsumstellung gemacht und der Durchfall den mein Sohn bis dahin hatte verschwand. Wir haben in der Richtung aber nicht weitergeforscht. Und gerade weil durch die Diät der Duchfall weg ist. Muß im Darm meines Sohnes irgendetwas nicht stimmen.Wir haben in der Richtung nicht weitergemacht, weil wir nicht wussten was wir nocht machen sollen. Unser Kinderarzt war überhaupt gar keine Hilfe.

    Gruß Astrid

  20. 20

    liebe astrid,

    vielleicht mußt du dich immer begründen, was ich mir ebenfalls sehr anstrengend vorstelle,

    wie alt ist dein kind … und wie macht es sich bei seinem verhalten bemerkbar ..

    ich finde in dem alter von fast 3 jahren – solche art von diagnosen zu verfrüht … und das umfeld – so denke ich – ist ganz entscheidend …

    lieben gruß
    tina

  21. 21

    Geniales (und neues) Buch in dem vom Umweltmediziner Klaus-Dietrich Runow:
    „Der Darm denkt mit“; Sein Schwerpunkt ist das Gehirn.

  22. Knossalla Johanna
    Freitag, 22. Juni 2012 8:48
    22

    Guten Tag Herr Gräber

    Vielen Dank für Ihre Beiträge! Sie sind ein Lichtbringer auch bei manchen Ärzten. Ich wünsche Ihnen noch viel Mut, Kraft und einen grossen geistigen Beistand.

    Johanna Knossalla

  23. 23

    Hallo!
    Ergänzend zu Isa’s Hinweis auf das Buch „Der Darm denkt mit“ kann ich zur weiteren Information auch die WEB-Site von Herrn Runow empfehlen (wenn das hier erlaubt ist?):
    .ifu.org
    Ich war in zwei Vorträgen bei Herrn Runow und war von seinen Erkenntnissen sehr beeindruckt.

  24. 24

    Was halten Sie von dem Vorschlag, täglich ein paar Löffel EM (Effektive Mikroorganismen) in einem Glas mit warmem Wasser zu sich zu nehmen?

    Antwort René Gräber:
    Davon halte ich eine Menge 🙂
    Zu den Effektiven Mikroorganismen habe ich hier geschrieben:
    http://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/effektive-mikroorganismen-em-technologie.html

  25. 25

    lieber rene,

    vielen dank für die antwort;

    ich möchte einfach mal ganz vorsichtig und behutsam in den raum legen, dass ich etwas mehr über den heute im prozess gewesenen norwegen attentäter vernommen habe, leider nur begrenzt über die medien,

    in diesem prozess der leider zu viel leid geführt hat, werden mehr als ein psycholigisches gutachten geboten …leider führen auch diese zu unterschiedlichen ergebnissen

    … es wurde dort ebenfalls der begriff eines autisten verwertet … zumindest wurde es über die nedien so dargestellt, zum anderen gab es auch die vermutung einer freimaurerloge, zum anderen hätte er aus politischem kalkül gehandelt … und so setzt sich ein bild fort …

    aus dem grund ist bei mir auch besonders die frage entstanden, was die diagnose eines autisten ist … = ??

    wissenschaftsgläubig bin ich nicht …!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  26. 26

    einen teil habe ich noch vergessen …

    eine schizophrenie – oder den teil der paranoia, wurde bei diesem täter auch festgestellt …

    wie fraglich …

    lieben gruß tina …

  27. 27

    2 Tage nachdem ich die Arte-Doku gesehen hatte, nahm ich an einer Fachtagung mit dem Titel „Autismus und Biomedizin“ teil, wo ich noch viel Ergänzendes in diesem Zusammenhang erfuhr (ich bin selber Mutter einer autistischen Tochter). Ich habe mir dort auch das Buch „Biomedizinische Untersuchungen und Behandlungsmethoden beim Autistischen Syndrom und AD(H)D“ von Dr.med. S. Faraji (sein Sohn ist autistisch)gekauft und gleich gelesen. Hochinteressant, und sehr zu empfehlen für jeden, der sich gründlicher in das Gebiet einarbeiten möchte!
    Und gleich noch ein Tipp, den ich gerne an verzweifelt Suchende (wie Astrid)weitergebe: Am Universitätskinderspital beider Basel, Abteilung Pädiatrische Gastroenterologie & Ernährung, werden solche Untersuchungen bei Kindern durchgeführt. Der Oberarzt und Leiter dieser Abteilung, Dr.med.Raoul Furlano, ist sehr engagiert,gut vernetzt und offen für neue Erkenntnisse (aus welcher medizinischen Ecke sie auch kommen). Er war auch einer der Referenten an der erwähnten Fachtagung.

    Ich wünsche allen viel unvoreingenommene Neugier und Mut beim Weiterforschen, Infos sammeln und Erfahrungen/Hinweise austauschen! Auf diese Weise kommen wir -trotz Infounterdrückung vonseiten der Pharmaindustrielobby- zu neuen, unkonventionellen Erkenntnissen!

  28. 28

    Und fast vergessen:An der Fachtagung erhielt ich folgende Adressen von Ärzten, welche biomedizinischen Behandlungen von Autismus durchführen.

    Schweiz:
    Dr. Peter Müller, Tödistr.2, 8634 Hombrechtikon

    Deutschland:
    Dr.med.S.Faraji (Autor des erwähnten Buches), Ludwig-Erk-Platz 5, 35578 Wetzlar

    Dr.med.Brigitte Esser, Apolloniastr.9, 52134 Herzogenrath

  29. 29

    liebe susanne,

    ich habe nun schon mehrfach in diese runde gefragt, wie sich ein autismus äußert … ich wäre dankbar … wenn ich wikipedia öffne, tun sich bände auf …

    ebenfalls ging diese frage an astrid …

    lieben gruß

    tina

  30. 30

    dankbar für eine antwort … was ist autismus …?

    herzlichst in die runde

  31. 31

    Hallo Herr Gräber,
    danke für Ihren sehr fundierten Blog.
    Im Umfeld der Naturheilverfahren ist eine so entspannte, fach- und sachkundige Informationsquelle sehr selten. Ich freue mich besonders, dass Sie auch klar und (selbst-)kritisch anmerken, wo Daten fehlen und was die Datenlage überhaupt „hergibt“.

    Weiter so und viele Grüße!
    🙂

  32. Ellen Seid-Schmitz
    Dienstag, 26. Juni 2012 13:03
    32

    Hallo,mein Name ist Ellen.Ich bin seit über 33 Jahren Mutter eines autistischen Sohnes.
    Alle Faktoren,die oben beschreiben werden,die evtl.zum Autismus beitragen könnten,trafen bei mir nicht zu.Mein Sohn hatte eine Herzstillstand unter der Geburt und steckte fest.Seine Entwicklung ging nur schleppend voran danach,wonach der Kinder ihn als Spätzünder bezeichnete,damals waren die Ärzte aufgrund zu wnig Erforschung dieser „Wahrnehmungsstörung“ wissenschaftlich noch sehr überfordert und deuteten es erst einmal als „eretischen Schwachsinn“bei meinem Sohn,auch Neurologen usw.sagten das selbe,mir half keiner weiter.Die oben beschreibenen Impfungen gegen Masern,Mumps und Keuchhusten gab es zu der Zeit nicht.
    Durch Artikel in der Zeitschrift „Gehirn und Geist“ wurde dargestellt,daß es bei diesen Kindern und auch inzwischen Erwachsenen eine Gendeffeckt zwischen dem 7.-20.Genom gibt,das ist wissenschaftlich erwiesen.Im besagten Artikel ging es um 3 verschiedene Tehorien die in Schweden,Frankreich und Italien erforscht wurdenauch die Unterschiede zwischen „Kannerautisten“ und Aperger-Autisten wird dargestellt.
    Jedoch trafen die jeeiligen Theorien immer nur auf 1-3% der untersuchten Gruppen zu.Bewiesen ist,d<ß diese überwiegend männlichen Betroffenen einen gestörten Hirnstoffwechsl haben der genetisch bedingt ist.Das Gleichgewicht von Serotonin,Melatonin,Dopamin ist durch den Einfluss von Noradrenalin bei Erregung gestört,das wurde auch durch Gabe von Adrenbalin an Versucehn von Chimpansen erwiesen.
    Auch Phosphate in der Nahrung verursachen Unruhezustände bei den Betroffenen ähnlich wie bei ASHS-Kindern,ebenso Zucker und Schokolade,vo allem Glutamat in der Nahrung.Auch ist den Wissenschaftlern aufgefallen,daß alle betroffenen Autisten eien serh schwere Geburt hatten,man ging zuerst vom zerbrechlichen X-Syndrom aus,was aber wieder verworfen wurde,da es auch autistische Mädchen gibt.
    Autisten haben stereotype Verhaltensweisen,sie wehren sich vehement gegen jegliche Art von Veränderungen,auch gegen neue Entwicklungsschritte schon in der Kindheit,das zeigt sich oft auch bei Nahrungsumstellung im ersten Jahr,vom Stillen auf Flaschennahrung,von der Flaschennahrung zu Brei und festerer Nahrung,ich kann ein Buch schreiben über diese Zeit.
    Zur Zeit steht der Verdacht bei den Wissenschaftlern an,daß diese Kinder schon im Mutterleib autistisch sind,und sich unter dem Geburtsgeschehen unbewußt nicht so verhalten im Geburtskanal wie andere unbetroffene Kinder und deshalb eien schwere Geburt haben.Meist zeiht das aj auch starek geistgen Behibnderungen und serh psychotsche Verhaltensweisen nach sich.Wegen Fehlrn bei der Gurt durch Ärzte gab es ja schon Arzthaftungsprozesse,sollte es sich beeisen lassen daß dies Kinder bedingt durch den Autismus den Geburtsablauf selbst unbewußt beeeinflusst haben,könnte das eine Prozesslawine nach sich ziehen und evtl eien neue medizinisceh Schwangerenvorsorge irgend wann in der Zukunft nach sich ziehen,daß diese Kinder durch Kaiserschnitt geholt werden,fragt sich wie der Autismus vorher festgestellt werden soll.
    Auch steht fest,daß es erblich bedingt ist,wenn mindestens ein Elternteil bei der Zeugung psychatrisch behandlungsbedürftig war.Mein Ex war oder ist alkoholabhängig,war damals nur noch nicht so auffällig aber er zeigte bei Stress ähnlche Verhaltensweisen wie mein Sohn,galt aber as normal.
    Der Gendefekt zwischen dem 7.und dem 20 Genom steht fest,egal ob mit oder ohne Darmbaktrein oder Impfungen.Und den Defekt kann man hinterher genauso wenig heilen wie Trisomie 21.Man kann Fruchtbarkeits und Entsehungmedizin noch weiter erforsch um weiter solche schweren gesitgen Behinderungen die die Kannerautisten habren,zu verhindern.Doch das ist ein langer Weg,da der Autismus über 100erte verscheiden Varianten hat.Bei den Apergern ist das etwas anders.Aber diese oben beschriebenen Theorien über Darmbakterien seit sehr spekultaiv,informiert auch in der Fachzeitschreift Gehirn und Geist,Heft März/April 2004.Da erhielt ich als betroffene Mutter viele Antwortn und konnte viele Schuldgefühle die einem Verwandtschaft und Gesellschaft in Unkenntniss und Dummheit mach,gehen lassen.Mein Sohn elbt seit 12 Jahren in eienre Wohngruppe für Gesitg Behinderte Menschen und ist glücklich.Er hält sich für normal,da er es nicht anders kennt.Und im Gegensatz zu seienm jüngeren und gesunden Bruder und seinern jüngeren und gesunden Schwester braucht er sich um Arbeit,Einkommen und Nahrung nicht zu sorgen.Er lebt sorgenfrei und ohne Existenzdruck,nur wnen Unruhe entsteht,verliert er manchmal die Fassung.Es ist unsere Gesellschaft,die scheinbar nicht perfektes Leben immer wieder durch wilde Spekulationen und falsche Denkansätze so in den Vordergrund stellt,dabei geht es in andere Richtungen,ich weiß wovon ich rede,ich war mit diesme Sohn und seienm Bruder 10 Jahre alleinerziehend bis 1994.Ich bin nicht frustriert und wütend,im Gegenteil,ich sehe das Leben durch diesen Sohn mit anderen Augen,das solltet ihr auch tun.Gruss Ellen.

  33. 33

    Liebe Tina,

    der frühkindliche Autismus ist bei unserem Sohn erst mit 3 Jahren diagnostiziert worden, vorher hatten wir alle möglichen Verdachtsdiagnosen, vor allem Stoffwechselerkrankungen, die sich aber – Gott sei Dank – so nicht bestätigt haben. Die Regression setzte mit16 Monaten ein – soll heißen, seine bis dahin entwickelte Sprache bildete sich zurück, wurde echolalisch, verschwand dann ganz. Der Blickkontakt hörte auf etc…da ich bereits lange vor der Geburt mit Menschen im Autismusspektrum gearbeitet habe und auch die oftmals erst im zweiten Lebensjahr einsetzende Regression kannte, wußte ich recht früh, was da im Gange war – habe mich aber noch gut zwei Jahre gegen diagnose und Akzeptieren der Behinderung unseres Sohnes gewehrt. Es war ein Prozess, der auch noch anhält. Wie Eltern damit umgehen ist sicher sehr verschieden, je nach Temperament, Erfahrungen und Lebenseinstellung. Ich bin heute jedenfalls froh, einen größtensteils lebensfrohen und – vom Autismus mal abgesehen – gesunden Sohn zu haben. Ich wünsche mir, dass die Möglichkeiten der Kommunikation sich für ihn noch verbessern, damit er auch mitteilen kann, was er möchte – daran arbeiten wir und sind immer auch auf der Suche nach Möglichkeiten, seine Entwicklung in diesem Bereich zu unterstützen.

    Liebe Frau Seid-Schmitz,

    es ist sicher schwer mit Schuldgefühlen, Unterstellungen und dem Gefühl, nicht genug oder das falsche getan zu haben zu leben. Aber deshalb würde ich nicht neue Denkansätze verteufeln. Das Genom unseres Sohnes ist z.B. durch ein hochauflösendes Verfahren getestet worden und man hat nix, aber auch gar nix gefunden. Also muss es auch noch andere Ursachen für Autismus geben als ein genetisches Syndrom.Um Lösungen zu finden, sollte man offen bleiben. Dass manchmal auf diesem Wege Eltern auch an Scharlatane geraten und dafür Lehrgeld zahlen ist schade, weil es auch evt. gute Denkansätze in Verruf bringt. Aber das gilt ja für viele Aspekte des Lebens. es freut mich, daas Ihr Sohn in der Einrichtung, in der erlebt, glücklich ist . Möge es so bleiben. Ich kenne aber auch viele verzweifelte Eltern, die für ihre autistischen Kinder keine gute Bleibe finden, weil auch die Einrichtungen mit manchen Menschen im Autismusspektrum überfordert sind, und wenn diese sich noch nicht einmal verbal mitteilen können, kann es auch für die Betroffenen zur Qual werden. Man muss nicht nach Lösungen suchen, wenn es kein Problem gibt, aber diejenigen, die Lösungen brauchen, sollten weiter danach suchen dürfen. Sie können ja trotzdem ganz entspannt mit ihrem Leben zufrieden sein.

    Herzlichen Gruß

    A.Arnold

  34. 34

    Es sind irgendwie zwei Seiten einer Medaille: Einerseits werden wir immer mehr Umweltgiften ausgesetzt. Andererseits werden unsere Möglichkeiten, Krankheiten zu diagnostizieren auch immer ausgereifter.
    Natürlich gibt es heute mehr Fälle des Autismus als vor 100 Jahren. Wenn ein Kind damals autistisch war, galt es einfach als dumm oder (entschuldigen Sie bitte den Begriff, aber so wurde er damals eben genutzt) imbezil, ohne dass genauer bestimmt werden konnte, was los war. Auf dem Land haben sie früher als einfache Mägde und Knechte gearbeitet so gut es ging, in den Städten sind sie vermutlich irgendwann als Tagelöhner geendet.
    Unter dieser Unreinheit der erhobenen Daten leiden sämtliche Studien, die aus modernen medizinischen Therapien wie Impfungen irgendwelche Rückschlüsse auf Krankheiten ziehen wollen. Und diese Unreinheit wird man eben nie beseitigen können bei Krankheiten, die in ihrer Beschreibung so jung sind wie der Autismus.

  35. Brigitte Alfter-Hemmersbach
    Sonntag, 22. Juli 2012 2:18
    35

    Als angehende Heilpraktikerin habe ich vor kurzem ein Fortbildung zur Darmsanierung nach Dr. Bach gemacht. Während seiner Tätigkeit im Labor eines Krankenhauses, stellte Dr. Bach fest, dass jeder Mensch zu der „normalen Darmflora“ verschiede Bakterienstämme nur in Spuren enthält. Jeder Mensch hat diese Spuren und bei chronisch Kranken kann man häufig die Erhöhung einer dieser Spuren feststellen. Da er zu diesem Zeitpunkt in einem homöopathischen Krankenhaus tätig war, kam er irgendwann auf die Idee, diese Bakterienspuren homöopathisch zu verabreichen mit sensationellen Heilerfolgen. Die gestörte Darmflora begann sich zu regenerieren und die jahrelangen chronischen Beschwerden bilden sich zurück. Selbst bei einer Krankheit wie Morbus Crohn, die ja als unheilbar gilt, werden heute mit dieser Methode Erfolge verzeichnet. Interessant wäre jetzt zu erfahren, ob dies auch für Autistische Menschen möglich ist. Das Problem ist, dass diese Methode für Ärzte einfach zu unwissenschaftlich ist. Aber auch hier gilt doch: Wer heilt hat Recht.
    Vielleicht habe ich als künftige Heilpraktikerin ja die Möglichkeit da Erfahrungen zu sammeln und diese weiterzugeben.

  36. 36

    Hallo ich finde den Beitrag sehr gut habe selbst eine Tochter und eine Praxis für Kinder spezl mit Austismus. Meine Erfahrung zeigt ebenfalls dass der Ansatz über de Darm hervorragende Ergebnisse bringt.
    Danke für die Ehrlichkeit

    Birgit

  37. 37

    …unsere Tochter bekam nach einer dreifach-Impfung 3 Monate später Rheuma, im Alter von 2,5 Jahren. Die Schulmedizin hat 8 Jahre!!! vergeblich versucht das Rheuma irgendwie in den Griff zu bekommen. Unser HP hat nach einer Stuhprobe CLOSTRIDIEN gefunden. Danach sagte er das Rheuma bekäme er weg. Ist das Rheuma weg? JA!.
    Diese Tochter ist jetzt als gesunde junge Frau in London als Au-pair. Und ein Kind der Familie hat Autismus. Jeder darf raten was ich jetzt tun werde!
    Übrigens: Ich wahr im Krankenhaus und sollte eine Tetanusimpfung bekommen. Raten Sie mal was darin enthalten ist: Richtig: CLOSTRIDIEN

    Unseren HP finden Sie bei tisso.de Albert der Vorname.

    Ich hoffe der Familie in London können wir helfen.

  38. 38

    […] Autismus durch gestörte Darmflora? […]

  39. 39

    […] Autismus durch gestörte Darmflora? […]

  40. 40

    Chemie im Essen, die Nahrungsindustrie braucht Chemie. Der Mensch nicht. Ihn macht sie krank. Gifte im Alltag; von Max Daunderer.
    Dank René Gräber hat der Schreibende bereits früher gelernt, bei den Lebensmitteln drei Dinge nicht zu kaufen: Citronensäure, E-Nummern und Konsevierungsstoffe nach der Formel: DGBF "Darm gesund, bleibe frisch!"

  41. 41

    Chemie im Essen
    Lebensmittel-Zusatzstoffe. Wie sie wirken, warum sie schaden. Autor: Hans-Ulrich Grimm. KNAUR Taschenbuch 2013. Die Nahrungsindustrie braucht Chemie. Der Mensch nicht. Ihn macht sie krank.
    Dieses Buch ergänzt den umfassenden Ratgeber GIFTE im Alltag von Max Daunderer.
    Dank René Gräber hat der Schreibende vorzeitig gelernt, nicht zu kaufen: Citronensäure, Konsevierungsstoffe und E-Nummern nach der Formel: DGBF d.h. „Darm gesund, bleibe frisch!“

  42. 42

    Was sagt die TCM zum Thema Autismus? Kennen die Chinesen diese Krankheit überhaupt,die sich ja vor McDoof so anders ernährt haben,dass sie noch nichtmal Wechseljahrsbeschwerden kannten?Ich werde das recherchieren.
    Nach mir selber und dem SPON-Artikel über Glutenunverträglichkeit/ atypische Zöliakie,die zu psychotischen Symptomen führte kenne ich inzwischen zwei weitere Fälle bei denen das auch so ist.Eine Freundin von uns nimmt jetzt auch Neuroleptika und hat Bauchkrämpfe ohne Ende-es ist derselbe Film wie vor 2,5 Jahren bei mir.Ich meine ,mich zuerinnern,dass ich die Propionsäure sehr häufig in den Inhaltsangaben von Mischbroten aus dem Supermarkt gesehen habe.Das überprüfe ich morgen auch!!!Ich bin nicht kompetent genug für mehr als Beobachtungen,ich kann leider auch keine Studien lesen.Ich weiß nur,dass selbst die Mainstream-Presse diese Rätsel nicht mehr ignoriert.Erstaunlich oder?Wenn ich mich so umsehe!Ganz laienhaft!Mein Mann,der seit einer Amalgam-Sanierung ganz anders riecht und selber von seinem Bomben-Gedächtnis und einer unübersehbaren mentalen Klarheit schwärmt,die vorher 13 Jahre lang an ihm nicht kannte (Er hat die nur bekommen weil er mal Krampfanfälle hatte,ist bei mehreren Ärzten raus geflogen deshalb,hat ca 8 Monate gekämpft und brauchte ein psychiatrisches Gutachten!!Noch Fragen?).Ich selber,als chronischer Psychotiker eingestuft,für betreutes Wohnen vorgeschlagen: Getreidefreie,Kuhmilch-und Fleisch-arme Ernährung aus natürlichen Grundstoffen,0 Softdrinks,0 Glutamat,0 Convenience,0 Fabrikzucker.0 Bauchschmerzen,0 Symptome,0 Wechseljahrsbeschwerden,keine Krankheiten mehr außer Schnupfen,0 Psycho-oder sonstige Pharmaka.Arbeitsfähig,20 Kilo leichter,viiiieeeel Sport.Turnschuh.Und keiner versteht das! Sowas gibt’s garnicht!Nein,die Autistin bei uns im Haus,übergewichtig,ständig Magen-Darm-krank,nein…no comment.Aber was soll ich davon denken? Was soll ich dabei denken?!

  43. 43

    PS: Die o.g.Freundin verweigert jede Ernährungs-oder Lebensstilumstellung.Und-wie gehabt-schaukelt sich das hoch.Immer mehr Neuroleptika,die fast wirkungslos bleiben.Immer mehr Fressanfälle,Brottüten und Schokolade.
    Willkommen im Club.

  44. 44

    […] sondern auch Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Autismus, Unfruchtbarkeit, Krebserkrankungen und Alzheimer/Demenz betreffen. Die Autoren nennen in ihrer […]

  45. 45

    Ich finde den Beitrag sehr interessant, bin aber auch selber Autist :/

  46. 46

    Danke für diesen interessanten Bericht.
    Wir haben die Diagnose Asperger für unsere Tochter vor wenigen Wochen erhalten, aber schon vor einem Jahr etwa habe ich nach Gründen für ihr Verhalten gesucht und Asperger vermutet.(Verdacht beim Vater)
    Interessant ist, dass sie seit sie mit etwa 2,3 Jahren abgestillt wurde und begann Kuhmilch zu trinken Darmprobleme in Form von leicht Bauchweh und lockerem Stuhl hatte. Im vergangenen Herbst spitzte sich dies mit übelst riechenden Blähungen zu. Auf Empfehlung meiner Ärztin (Naturmedizin/Homöopathie)lassen wir Milch und Weizenmehl weg.
    Die extemen emotionalen Ausbrüche und permanente Gereiztheit sind danach abgeflacht.Im letzten Sommer bekam sie die erste MMR Impfung…Ich denke das Bauchhirn wird mich noch sehr beschäftigen….
    Liebe Grüße

  47. 47

    Danke zuerst mal für Ihre superrecherchierte Informationen, die ich mit großem Interesse studiere und die mir aus dem Herzen sprechen.
    Zum Thema Darm und Gehirn ein paar Recherchen,
    1. bzgl. des Zusammenhanges von Schizophrenie und Weizenkonsum auf den ich schon in den 70er Jahren im Bereich Makrobiotik und Shiatsu gestoßen bin. Quelle finde ich gerade nicht, aber einen Beitrag aus dem Forum
    symptome.ch/vbboard/gluten-intoleranz-zoeliakie/4896-schizophrenie-weizenallergie-4.html

    Zitat Anfang:
    „Im Moskauer Forschungsinstitut für Schizophrenie ließ Dr. Juri Nikolajew schizophrene Patienten zwanzig bis vierzig Tage lang fasten, worauf sie als geheilt entlassen werden konnten. Mit seiner Arbeit erbrachte er den Beweis, daß Schizophrenie durch Proteinvergiftung hervorgerufen werden kann. Er wendete die Fastentherapie auch bei Ekzemen, Stoffwechselkrankheiten, Bronchialasthma, erhöhtem Blutdruck, Gallensteinen, Geschwülsten und Arterienverkalkung an. Vor dem Fasten wurden die Patienten auf Reinigungsdiät gesetzt; nach der Fastenkur lebten sie, um Rückfälle zu vermeiden, vegetarisch. Heute wendet der New Yorker Dr. Alan Cott Dr. Nikolajews Therapie bei der Behandlung von Schizophrenie an.
    Quelle: tierversuchsgegner.org/kursbuch/4.html
    Zitat Ende

    2. Zum Thema Autismus zitiere ich aus:

    innovations-intelligenz.de/diaet-ohne-getreide-und-milch-gegen-schizophrenie-und-autismus-125604.html

    Zitat Anfang:
    „Und zum Schluss noch ein kleiner Hinweis auf Autismus:
    Frage: Autismus durch Brot und Milch?
    Forscher in England, Norwegen und an der Universität von Florida haben Peptide (Abbauprodukte von Proteinen) mit Opiatwirkung im Urin eines großen Prozentsatzes autistischer Kinder gefunden. Opiate sind Drogen, die die Hirntätigkeit beeinflussen.
    Könnte es sein, dass durch eine falsche Ernährung Fehler in der Gehirnentwicklung entstehen?
    Viele Eltern berichten, dass ihr autistisches Kind nur Milch und Weizen isst!
    Opiate machen in hohem Maße abhängig. Wenn die Opiat-Überschuss-Theorie auf solch ein Kind zutrifft, dann ist es tatsächlich von den Nahrungsmitteln abhängig.
    Quelle: autismndi (Resources und shownews – 20040728 225924)“
    Zitat Ende

    Herzliche Grüße

  48. 48

    Ich habe mich dem Thema VitaminD3 befasst, seit ich ihren letzten Beitrag darüber gelesen habe. Daraufhin kaufte ich mir das Buch „Hochdosiert“ wo der Autor über die vielen Krankheiten berichtet, wo Vit. D3 verantwortich sein könnte.
    Unter anderem Werden Autismus, viele darmentzündliche Krankheiten, Allergien und sehr viele mehr von ihm erklärt und warum es so ist und sein könnte!!!!! Es würde mich nicht erstaunen, wenn diese vielen Autistischen Kinder einen massiven Mangel an Vit.D3 haben. Aber es gibt sicher keinen Mediziner der diese Untersuchung machen würde, da ansonsten sofort die Pharmaindustrie sich bei ihm unangenehm meldet.
    Kauft von Hr. Gräber die Broschüre über das Vit. D3 und euch werden auch die Augen aufgehen!
    Liebe Grüsse

    Antwort René Gräber:
    Ganz herzlichen Dank für diesen Hinweis – und danke für die lieben Worte! Ich kann nur dazu raten sich mit dem Thema Vitamin D zu beschäftigen. Alles aus meiner Sicht derzeit Wissenswerte findet sich in meinem Buch dazu: http://renegraeber.de/vitamin-d-therapie.html

  49. 49

    […] Autismus durch gestörte Darmflora? […]

  50. Hilfe bei Autismus – Die Rolle der Bakterien | Muttis Nähkästchen
    Sonntag, 23. November 2014 14:50
    50

    […] Zu diesem Thema siehe auch: Autismus durch gestörte Darmflora […]

  51. Martina Wurm, Heilpraktikerin , NAET Therapeutin
    Mittwoch, 11. Februar 2015 8:48
    51

    Ein sehr spannender Beitrag, vielen Dank dafür. Er ergänzt in wunderbarer Weise eine Studie, die in Amerika im Zusammenhang mit der NAET Therapie durchgeführt wurde.
    youtu.be/p4ICs2WzjD0
    Browse:Drugs|Health|News

    NAET sicher und effektiv, wenn Kinder mit Allergie-bedingtem Autismus behandelt werden
    Posted in: Child Health News | Healthcare News

    Published on January 31, 2012 at 4:54 AM

    Forscher in der NAET-Autismus-Behandlungs-Mitte in Buena Park, CA, nahmen an, dass Hauptbeitragender zur Entwicklung und zu den Anzeichen von Autismus Nahrungsmittel- und Nährstoffempfindlichkeit umfassen. Sie wendeten NAET, eine Kombination eines speziellen Formulars von Acupressure und von Kinesiologie an, um Personen zu den mehrfachen Allergenen als Methode zu desensibilisieren, Anzeichen von Autismus zu behandeln. Ihre Ergebnisse wurden im kürzlich erschienen Punkt Oktobers November 2011 des Zapfens Integrativen Medizin-EIn Klinikers veröffentlicht, und die Studie ist jetzt für Zusammenfassung erhältlich.

    Die Verbesserungen waren Lebenändern. Dreiundzwanzig der 30 autistischen Kinder in der NAET-Behandlungsgruppe waren in der Lage, zu den Regelschuleklassen mit ihren gesunden, nicht-autistischen Gleichen nach 1-jährigem der Behandlung zurückzugehen, während alle 30 Kinder in der unbehandelten Kontrollgruppe fortfuhren, Sonderschule zu fordern.NAET sicher und effektiv, wenn Kinder mit Allergie-bedingtem Autismus behandelt werden
    Posted in: Child Health News | Healthcare News

    Published on January 31, 2012 at 4:54 AM

    Forscher in der NAET-Autismus-Behandlungs-Mitte in Buena Park, CA, nahmen an, dass Hauptbeitragender zur Entwicklung und zu den Anzeichen von Autismus Nahrungsmittel- und Nährstoffempfindlichkeit umfassen. Sie wendeten NAET, eine Kombination eines speziellen Formulars von Acupressure und von Kinesiologie an, um Personen zu den mehrfachen Allergenen als Methode zu desensibilisieren, Anzeichen von Autismus zu behandeln. Ihre Ergebnisse wurden im kürzlich erschienen Punkt Oktobers November 2011 des Zapfens Integrativen Medizin-EIn Klinikers veröffentlicht, und die Studie ist jetzt für Zusammenfassung erhältlich.

    Die Verbesserungen waren Lebenändern. Dreiundzwanzig der 30 autistischen Kinder in der NAET-Behandlungsgruppe waren in der Lage, zu den Regelschuleklassen mit ihren gesunden, nicht-autistischen Gleichen nach 1-jährigem der Behandlung zurückzugehen, während alle 30 Kinder in der unbehandelten Kontrollgruppe fortfuhren, Sonderschule zu fordern.

    Die Studie umfaßte 60 Kinder (2.5-10 Jahre alt) mit einer Diagnose von Autismus, die nach dem Zufall entweder der Behandlung oder den Kontrollgruppen zugewiesen wurden. Die Behandlungsgruppe bestand aus 26 Jungen und 4 Mädchen und die Kontrollgruppe enthielten 25 Jungen und 5 Mädchen. Die 30 Kinder in der Behandlungsgruppe empfingen NAET-Behandlungen für 50 Schlüsselallergene für 1-jähriges. Die Kinder in der (nicht-geblendeten) Kontrollgruppe empfingen keine NAET-Behandlungen. Jeder Gruppe wurde erlaubt, mit allen möglichen anderen Therapien fortzufahren, die sie empfangen hatten. Der NST (Kinesiologie/Muskelprüfung) wurde verwendet, um, welche Substanzen Empfindlichkeitsstarteten, Reaktionen in den jedes Kinder- und NAET-Acupressurebehandlungen zu bestimmen wurden verwendet dann, um die Empfindlichkeit zu beseitigen.

    Sechsundfünfzig Kinder (26 in der NAET-behandelten Gruppe und 30 in der Kontrollgruppe) beendeten die Studie. Nach 1-jährigem wiesen die Kinder, die NAET-Behandlungen empfangen, klinisch die drastischen und statistisch in hohem Grade beträchtlichen Leistungssteigerungen (p<.0001 gegen die Kontrollgruppe), einschließlich a auf:

    Abnahme des Mittelwerts 68,4% an der GesamtKerbe der autismus-Forschungsinstitut-Autismus-Behandlungs-Bewertungs-Checklisten-(ARI-ATEC)
    64% bis 82% Mittelwertabnahmen auf den 4 ARI-ATEC subtests
    durchschnittliche Zunahme 47,4% des Kindheits-Autismus-Bewertungsmaßstabes (CARS) und
    Abnahme von 85% am GesamtAllergie-Anzeichen-Bewertungsmaßstab (ASRS-Kerbe)
    „Wir fanden, dass NAET ein effektives ist, sichere und einfache Behandlung für Kinder mit Allergie-bedingtem Autismus,“ sagten, dass Behörde Internisten Jakob Teitelbaum, MD, der führende Autor der Studie bestätigte. „In den menschlichen Ausdrücken, NAET profunden und drastischen Nutzen und Kinder geben mit Autismus und ihren Familien, können ihre Lebensdauern zurück versehen.“

    QUELL-NAET Autismus-Behandlungs-Mitte

    Liebe Grüße aus Berlin
    Martina Wurm, Heilpraktikerin

  52. 52

    Beiweist wieder einmal: Der Tod liegt im Darm und beweist, warum Naturvölker länger gesund leben.
    Ich bin fasziniert.
    Leider habe ich kein eigenes Labor und kann vieles nicht selber erforschen. Das fehlt mir schon seit ich 18 Jahre alt war
    Umso mehr freuen mich diese Artikel und die Arbeiten dahinter.

  53. 53

    Wenn „schlechte“ Darmbakterien vielleicht die Ursache bzw. Mitursache für Autismus sind müssten dann nicht eine
    Stuhltransplantation helfen. Wurde so etwas schon probiert?

    mfg
    H. Salzmann

    Antwort René Gräber:

    Das mit der Stuhltransplantation ist ja relativ neu und noch wenig evaluiert. Ich würde größere Studienreihen mit Probiotika und Methoden der Darmsanierung ansetzen um die Effekte bezgl. Autismus zu sehen.

  54. Hilfe bei Autismus - Die Rolle der Bakterien | Muttis Nähkästchen
    Montag, 6. Juli 2015 23:05
    54

    […] Zu diesem Thema siehe auch: Autismus durch gestörte Darmflora […]

  55. 55

    Ihre Beiträge sind für mich aeusserst interessant und aufschlussreich.Super! Die Hintergründe zu erfahren , macht stark und bestätigt in mancher Hinsicht.Bitte geben Sie nicht auf!

  56. 56

    Hallo, ich finde den Artikel sehr interessant, vielen Dank.
    Ich 33,habe starke MCS und diverse anderer Begleiterkranungen und mein Sohn hat Asberger Syndrom.
    In den Selbsthilfegruppen für MCS ist aufgefallen, das sehr viele betroffene Frauen, Kinder haben, die Asberger Syndrom, normalen Autismus oder ähnliches haben.
    Viele Betroffene empfinden das nicht als Zufall.

    LG Cathy

  57. 57

    Guten Abend,

    Ich wurde eben von einer Freundin in den Staaten gebeten ihr zu helfen. Sie hat 3 Kinder und ihre aeltste Tochter wurde vor über 25 Jahren als autisch diagnosiert.
    So schlimm dass die Aertze ihnen sagten sie in einem Heim zu geben und den Schlüssel wegwerfen.
    Dieses selbe Kind ist zur Uni und unterrichtet in einer Schule für Kinder mit Probleme.
    Die Eltern haben damals eine Fondation gegründet um andere Eltern zu helfen. Daher Ihre Bitte.
    Sie haben einen Mann der in Teheran mit einem 3 jährigem Sohn der autisch ist lebt. Er befindet sich zur Zeit in Zürich mit diesem Kind und würde gerne mit einer Person sprechen der ihm mit natürlichen Mitteln helfen könnte. Leider kommen Sachen die von den Staaten geschickt werden nicht an.
    Ich glaube der Vater spricht nur Englisch und ist nur hier bis zum 11.August.

    Koennen Sie mir vielleicht helfen?

    Vielen Dank,
    Monica Heeney
    PS – Als Kanadierin ist mein Deutsch auch nicht super! 🙁

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