Billige Brötchen für die Massen – mit leckeren Zusatzstoffen

Im Jahr 2011 veröffentlichte ich den Artikel „Billige Nahrungsmittel teuer bezahlt“. Das Fazit des Beitrags war, dass Nahrungsmittel, die nur noch den Charakter einer Ware haben, qualitativ so verbogen sind, dass der Kunde keinen gesundheitlichen Nutzen von ihnen erwarten darf.

Im Gegenteil. Die „Zutaten“ im Billig-Fertigungsprozess sind langfristig wahrscheinlich gesundheitsschädigend. Von daher steht zu befürchten, dass diese billigen Nahrungsmittel einen hohen Preis einfordern: den Verlust der Gesundheit.

In den vergangenen Monaten warteten einige Medien mit einem Artikel zu „billigen Brötchen“ auf, u.a. die Huffington Post oder auch der Stern. Da dachte ich mir schon: Nichts scheint sich geändert zu haben. Und wenn sich etwas geändert haben sollte, dann eher zum Negativen. Und so sieht es dann vermutlich auch aus.

Laut „Stern“ isst jeder Deutsche 80 kg Brot und Brötchen pro Jahr. Das ist das „Lebendgewicht“ vieler unserer Zeitgenossen (von den Übergewichtigen abgesehen). Auf dem Markt konkurrieren 3000 verschiedene Brotsorten. 22 Prozent der verkauften Brote/Brötchen kommen aus dem Discounter; 7 Prozent aus Backstationen.

Der „Marktanteil“ der klassischen gefertigten Backwaren liegt bei 48 Prozent. Das sieht eigentlich nicht schlecht aus. Zumindest würden eine Reihe von politischen Parteien ein 48-prozentiges Wahlergebnis frenetisch feiern. Für die Brötchen sieht so ein Ergebnis fast furchterregend aus, da es noch nicht lange her ist, wo man fast zu 100 Prozent traditionell gebackene Brötchen bekam. Mit anderen Worten: Der Trend weg vom traditionellen Backen hin zu industriell gefertigten Backprodukten hat schon längst zugeschlagen und wird auch an den 48 Prozent nagen. So vermerkt der „Stern“, dass vor 60 Jahren noch 55 Tausend Bäcker in der alten BRD ihrem traditionellen Handwerk nachgingen. Heute sind es nur noch 13 Tausend – und das im wiedervereinten Deutschland.

Wir erfahren weiter, dass die „Backindustrie“ 200 Stoffe benutzen darf, die zuvor unbekannt waren oder keine Bedeutung hatten. Und in einem Brot oder Brötchen dürfen 20 von diesen 200 Substanzen zum Einsatz kommen. Diese Substanzen haben wieder einmal nichts mit dem Bedürfnis der Kunden zu tun, sich gesund ernähren zu wollen. Vielmehr bewirken die Zusätze eine längere Lagerfähigkeit, besseres Aussehen des Brots durch vermehrte Gasbildung (die Brötchen sind schön groß und rund, aber innen fast hohl), ein besseres, weil braunes Aussehen, intensiveres Aroma und ein vergrößertes Teigvolumen beim Backen.

Billige Aufback-Brötchen mit Zusatzstoffen

Man gibt noch ein paar Aminosäuren, wie Cystein, in den Teig, aber nicht um den Kunden mit „gesunden Aminosäuren“ zu versorgen, sondern die Fertigungszeit (Knetzeit) zu verkürzen. Emulgatoren sind bei diesen Produkten kaum noch wegzudenken: E472e (Diacetylweinsäureglyceride) in unbeschränkter Menge sind zulässig. Man könnte bei diesen Zahlen einfach nur wieder brechen.

Enzyme in Backmischungen

Eine wichtige Kategorie der Zusatzstoffe beim industriell gefertigten Brot sind Enzyme. Von der Enzymtherapie bei bestimmten Beschwerden halte ich sehr viel, siehe mein Beitrag: Enzyme in der Medizin. Und auch zu einzelnen Enzympräpraten (zum Beispiel Wobenzym, Karazym, Astrozym, Phlogenzym usw.) habe ich bereits im Einzelnen Stellung genommen. In der Medizin werden bestimmte Enzyme, in bestimmten Dosierungen, bei entsprechenden Indikationen eingesetzt. Enzyme im Brot und zum Frühstück im Brötchen haben allerdings keinen nachgewiesenen gesundheitlichen Effekt.

Hier bewirken Enzyme, wie Pentosanasen, Proteinasen, Heimicellulasen, Cellulasen, Xylanasen, Lipoxigenasen, Glucoseoxidase, Phospholipasen und so weiter die oben erwähnten Vorteile für die Produktion und das Aussehen der Ware, Faktoren, die Kosten senken und die Attraktivität beim Käufer verbessern. Die Frage ist hier, in welchen Mengen kommen diese Enzyme ins Brot, wie hitzeresistent sind sie (Amylasen zum Beispiel vertragen mehr als 90 °) und sind damit auch noch im Frühstücksbrötchen aktiv und wo kommen die eingesetzten Enzyme her. Die Produzenten gehen großzügig davon aus, dass alle Enzyme beim Backen denaturiert werden. Das erspart ihnen die Kennzeichnungspflicht, weil die Proteine nach dem Erhitzen angeblich keine Wirkung mehr haben sollen. Zudem werden die benötigten Mengen an Enzymen werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht auf einer ökologisch geführten „Enzym-Farm“ produziert, sondern mit Hilfe von genetisch modifizierten Organismen (GMOs).

Ein Enzymprodukt, Novamyl, wurde zum Beispiel in dem Artikel der „Huffington Post“ explizit erwähnt: Das Enzym kommt von der Firma Novozymes. Die Firma bestätigt auf ihrer Webseite (novamyl.com/en/enzyme-for-baking/Pages/default.aspx), dass es beim Einsatz von Enzymen beim Backen um Kostenreduktion und eine verlängerte Haltbarkeit der Backwaren geht. Und natürlich werden Enzyme als „natürliches Werkzeug“ angepriesen. Denn Enzyme gibt es ja in der Natur. Ohne sie geht nichts. Aber auf die Frage, ob die oben erwähnten Enzyme, die meist nicht im Organismus vorkommen, sondern in Pflanzen und Bakterien, keinen Einfluss auf den Organismus des Konsumenten haben, gibt es keine Antwort.

Das „frische“ Brötchen: vorproduziert in Osteuropa oder Asien

Die Verwendung von Konservierungsstoffen hat einen weiteren, ebenso wirtschaftlichen wie appetitverderbenden Aspekt. Weil die haltbaren Rohteiglinge über weite Strecken transportiert werden können, verlagern industrielle Bäckereien die Produktion in Billiglohnländer. Und so kommen die vermeintlich regionalen Brötchen aus Anlagen in Osteuropa und sogar Asien. Teils vorgebacken und tiefgekühlt liefern Speditionen die Ware in unsere örtlichen Backstuben. Dank intensiver Aroma-Stoffe glaubt der Verbraucher, ein Qualitäts-Produkt zu verspeisen.

Auf die Frage nach der Enzymproduktion durch GMOs schweigt die Webseite der Firma sich aus. Ich als Betreiber einer solchen Firma würde in meiner Internetpräsenz besonders darauf hinweisen, dass alle meine Produkte explizit GMO-frei sind. Wer diesen Anspruch erheben kann, der verzichtet nicht darauf noch einmal besonders hinzuweisen. Da frage ich mich, warum man bei Novozymes darauf verzichtet hat? Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass eine solche Behauptung eine derart grobe Lüge wäre, dass das vielleicht sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Also übt man sich lieber im Schweigen und hofft, dass niemand nachfragt?

Lebensmittelzusatzstoffe

Ein ähnliches Szenario habe ich bei einem anderen Hersteller von Lebensmittelzusatzstoffen gefunden. Foodchem aus dem fernen China stellt Verdickungsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Aminosäuren, Säureregulatoren, Konservierungsmittel etc. her. Auch hier ist kein Hinweis auf der Firmen-Webseite (foodchem.cn/products/) auf eine Produktion mit oder ohne GMOs zu finden. Auch hier schweigt sich der Hersteller über diesen Punkt aus. Unter „Additivesfood.com“ (additivesfood.com/soy-lecithin-granular-gmo/) preist die Firma ein gentechnisch produziertes Soja-Lecithin an, das auf der Firmenseite (de.foodchem.cn/products/Soy-Lecithin) ohne Verweis auf die gentechnische Produktion beschrieben wird.

Möglich wird diese Unterschlagung von Informationen durch die Tatsache, dass Enzyme im Brot nicht der Ernährung dienen und damit nicht offizieller, rechtlich geregelter Bestandteil des Brots sind, sondern nur Zusätze bei der Produktion. Und die sind nicht anzeigepflichtig. Prima!

Aber auch ohne juristische Genehmigung sind diese Enzyme im Brot und werden somit in die Mägen der Kunden geschleust. Wenn auch die eigentlichen Bestandteile, die das Brot ausmachen, nicht durch GMOs produziert worden sind, also GMO-frei sind, wird der Kunde über die Enzyme dennoch mit GMOs belastet. Laut „Huffington Post“ denkt die EFSA jetzt doch darüber nach, den Einsatz von Enzymen anmeldepflichtig zu machen und vielleicht sogar auf den Etiketten zu vermerken. Das wäre ja schon ein kleiner Fortschritt. Für den Magen des Verbrauchers indes ändert das wenig, außer, dass der jetzt weiß, dass er GMOs mit dem frühstücksbrötchen verzehrt. Dafür hat er einen etikettierten, vermehrten Anreiz, die Discounter Billig-Brötchen zu vermeiden und wieder zurück zum traditionellen Bäcker zu gehen.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie doch einfach meinen kostenlosen Praxis-Newsletter an:

Auf dieser fundamentalen Täuschung aufbauend, dementiert Aldi Süd auch jede GMO-Belastung, und das fast zurecht:

Grundsätzlich handelt Aldi Süd keine Produkte, welche unter die europäische gesetzliche Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel fallen. Die Gentechnikfreiheit unserer Produkte wird von unseren Lieferanten vertraglich garantiert und regelmäßig durch unabhängige Institute überprüft. Es sind demnach keine gentechnisch veränderten Organismen in unseren Produkten enthalten.

Es stimmt sogar: Die Fließband-Bäcker haben mit ihrem Billig-Brot keine GMO-Bestandteile, die zum Brot dazugehören. Und Organismen gehören ebenfalls nicht ins Brot. Darum ist es GMO-frei. Aber die Enzyme und andere Stoffe, die zur Produktion dazugehören, können gentechnisch produziert worden sein, ohne das man das angeben müsste.

Ob sie es sind, ich kann diese Frage nicht beantworten, da keine Angabepflicht besteht. Das Schweigen im Walde von Herstellerseite aus lässt bei mir zumindest den Verdacht aufkeimen, dass hier GMOs zum Einsatz kommen. Nur so etwas zuzugeben, das wäre für sich selbst und für die industriellen Backfabriken als Kunden ein Image-Schaden. Denn die Verbraucher hierzulande würden das nicht zu schätzen wissen, um es vorsichtig auszudrücken.

Fazit

Toll aussehende und duftende Brote und billige Brötchen sind durch gekonnte chemische Eingriffe auf Kundenakzeptanz getrimmt worden. Welche gesundheitlichen Folgen durch diese Maßnahmen entstehen können interessiert frühestens dann, wenn die entsprechenden Probleme auftreten. Wenn es dann so weit ist, dann haben die Firmen (hoffentlich) ihre Investitionskosten wieder eingespielt.

Ob wir es auch in diesem Bereich mit GMO zu tun haben ist anzunehmen. Das Schweigen von Enzymherstellern zu dieser Frage ist fast wie ein Eingeständnis anzusehen.

Bleibt dem Verbraucher nur, einen Bäcker zu suchen, der seinen Teig noch selber herstellt. Das erfordert Vertrauen oder die Kenntnis einiger Anhaltspunkte, die es zu beachten gibt. Kleine Bäckereien, die wenig oder gar keine bedenkliche Zusatzstoffe verwenden, gibt es durchaus. Man erkannt sie daran, dass ihr Sortiment nicht so breit gefächert ist wie bei „Industrie-Bäckern“. Exotische, teils merkwürdig erscheinende Zutaten und Geschmacksrichtungen sind bei den „Gesundbäckern“ kaum vertreten. Als ein weiteres Zeichen für traditionelles Handwerk kann auch der etwas höhere Preis gelten. Wem das alles zu unsicher ist, muss halt (wieder) selbst backen.

Fazit vom Fazit: Noch mehr unorganische Belastungen zusätzlich zu dem, was wir sonst noch auszuhalten haben, beschert man uns seit geraumer Zeit bei einem in Deutschland anerkannten Grundnahrungsmittel, dem Brot und Brötchen. Es ist kaum zu glauben, dass solche Entwicklungen und die parallel dazu verlaufenden steigenden Zahlen von chronischen Erkrankungen von niemanden in einen Zusammenhang gebracht werden. Würde das geschehen, dann wäre das das Ende von einer Reihe von Industriezweigen. Und das ist ja gleichbedeutend mit dem Ende der Welt. Dann lieber einen Haufen von chronisch Kranken und chronisch Toten.

Auf die Frage: „Was soll ich denn überhaupt noch essen?“, kann ich nur mit meinem Beitrag antworten, den ich bereits vor Jahren verfasst habe: Gesunde und richtige Ernährung.

Quelle Bild: fotolia © duckman76

Der Beitrag wurde von mir erstmalig im Juli 2016 erstellt und am 23. Mai 2017 um weitere „Unappetitlichkeiten“ erweitert.

Datum: Dienstag, 23. Mai 2017
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63 Kommentare

  1. 1

    Die Unsitte fing mit den Backstationen an. Dann kamen die Preback Abbäcker. Das Brötchen musste groß und warm sein, doch mit dem abkühlen wurde matschig. Ein richtig gebackenes Brötchen bleibt etwa 4 Stunden knusprig. Und ist kompakter. Nur das verkauft sich schlechter. Deshalb stirbt der Qualitätssicherung aus. Alle Kunden kennen im Winter das Problem, man schneidet ein Brötchen auf und die Krume ist kalt, Da hat der Bäcker ein Brötchen aus dem Froster verkauft und aufgebacken. Aber warum fängt er denn um Mitternacht oder früher an? Als die Qualität noch richtig Handwerklich war, fingen die Bäcker um 4 Uhr an und die Brötchen kamen um 7 in den Laden. Das Brot meist um 9 die Teilchen noch später. Heute muss alles um 4 Uhr da sein, deshalb kann ein traditionelles Brötchen auch um 8 Uhr nicht mehr knusprig sein. Doch dann darf man sich auch nicht mehr über Chemie bekagen.

  2. 2

    Es gab vor ein paar Jahren bei der ARD einen Film übers Brot, bei dem von über 1000 Zusatzstoffen die Rede war. Man kann die miteinander mischen, alle in einer geringen Menge, in der sie nicht angegeben werden müssen, oder sie wie oben vermerkt als Produktionsprozesstoffe deklarieren. Im weiteren ist der heutige Weizen nicht mehr derjenige wie er vor 100 Jahren angepflanzt wurde.

  3. 3

    und deshalb backe ich meine Brötchen und Brot alleine.

  4. Roswitha Schikfelder
    Donnerstag, 14. Juli 2016 14:55
    4

    Ich kaufe meine Backwaren immer
    im Backbord. Hier wird alles selber gemacht.
    Ist auch als Backlehrstube ausgezeichnet.
    Oder bei Bäcker Troll.
    Er backt auch für die Naturklinik
    in Essen Steele.
    Chinesische Medizin

  5. 5

    Ich esse schon lange keine Brötchen mehr. Vor 20 oder 25 Jahren waren sie wenigstens noch schön knusprig. Heute schmecken sie nach gar nichts mehr. Man hat das Gefühl als würde man auf Pappe und Leder herumkauen.

  6. 6

    Ich kann @ Battenberg nur zustimmen. So wird´s bei mir auch gemacht.

  7. 7

    Billig ( vordergründig ), leicht zu kauen, gut abschluckbar, macht denkfaul und dick, verführt zum Endlosessen. Was ist das, na, na……Fakebrötchen?!

  8. 8

    Schon seit mindestens 15 Jahren esse ich kein Brot und keine Pizza mehr, weil ich die darin enthaltene Hefe nicht vertrage. Immer wieder versuche ich es mal wieder, muss es aber meist büßen. Eine Ausnahme gab es vor Jahren: Nach dem Brötchen eines Thüringer Bäckers ging es mir tatsächlich auch noch nach Stunden gut. Die sonstigen „Broterscheinungen“ blieben aus. Dies hat mich zu der Annahme gebracht, dass Hefe nicht gleich Hefe ist. Möglicherweise liegt meine Unverträglichkeit aber ja auch an anderen Zusatzsstoffen. Die Auswahl ist anscheinend groß genug.

  9. 9

    Kaufe zu 95% nur Roggenbrot und zu 80% bio.
    Es gibt JEDE Menge Weißbrötchen, und wenn man da den Kilopreis mit dem „teuren“ Bio-Roggen-Brot vergleicht–oh, die meisten weißen ung’sunden Weckerl haben einen höheren Kilopreis!
    Was arg ist: dieses billige Glump! denn nur weils eben billig ist, wird es gekauft. in rauhen Mengen. unsre Migranten sind da an erster Stelle… schad.

  10. 10

    Selst beim normalen Bäcker ist man nicht mehr sicher vor zig Zusatzstoffen, es reicht ja schon wenn man die Fa. Bäko anliefern sieht, da weiss man das ist viel Chemie drin… Da ich seit einem Jahr eine Histaminintoleranz habe, muss ich wirklich aufpassen was ich esse und es geht auch ohne viel Chemie! Man muss nur aufpassen und sich mit der Zutatenliste, wo eh nicht alles deklariert ist befassen und schon lässt man den Chemiecocktail im Regal liegen. Es werden immer mehr Menschen am Darm krank und die Medizin weiß sich nicht zu helfen…außer mit Tabletten. Ich bin auch ein Kind der 60 er das mit Fertiggerichten groß geworden ist und das Ende vom Lied ist dann das der Darm im Alter oder auch schon eher nicht mehr mitmacht. Mir tun nur die Kinder von heute leid, die so schon früh zum Allergiker werden, denn Allergiker tun sich wirklich schwer noch einigermassen verträgliche Lebensmittel zu finden oder Hofläden oder Bauern ihres Vertrauens. Traurig aber REALITÄT! Lieber gebe ich mein Geld für Bioware aus, esse weniger und mit Genuss und mir gehts damit wirklich besser. Schade das soviele Verbraucher sich nicht informieren.

  11. 11

    Hat schon mal jemand nachgeforscht ob es Verbindungen zwischen den Herstellern der Zusatzstoffe und Pharmaunternehmen gibt ? Die gibt es bestimmt ! Wenn diese beiden sich zusammen tun, können sie zuerst die Zusatzstoffe an Backwarenhersteller verkaufen und sich anschließend noch an Medikamenten die den – an den Backwaren erkrankten Menschen – verschrieben werden müssen eine goldene Nase verdienen. Wie perfide ist dass denn ? Werde mein Brot so oft ich kann selbst backen, meine Ernährung versuchen umzustellen und irgendwann ohne Brot leben – ohne Fleisch geht es ja auch ???? Und dass schon seit 4 Jahren ….

  12. 12

    Ich kaufe meine Dinkelweckchen und Dinkelbrot beim Ebner-Begg. Auch sein Nussbrot schmeck so gut, dass ich es manchmal ohne Aufstrich oder Beilage esse. Er bäckt nur mit Bio-Getreide.

  13. 13

    Meide schon seit Jahren Produkte, die mit Weizenmehl hergestellt wurden. Esse nur Roggenbrot, Roggenbrötchen bzw. Roggenvollkornbrötchen. Kaufe nur beim Bäcker, auch wenn die Ware etwas teurer ist, ein. Man ist außerdem viel schneller und länger satt.

    Danke Ihnen für Ihre Newsletter. Immer wieder lesenswert.

    Wünsche Ihnen eine recht gute Zeit.

  14. 14

    irgendwann habe ich begriffen, dass ich Gluten schlecht vertrage, wenn auch ich noch nicht es zwingend meiden muss. Der moderne Weizen, der heute überall angebaut wird enthält zu viel an Gluten, so dass mit den Jahrzehnten auch der gesunde Mensch
    Darmprobeme bekommen wird. Daher habe ich schon immer gerne Brot selbst gebacken – in der Vergangenheit mit Dinkel.
    Die Hausfrau, die gerne und die tollsten Kuchen bäckt wird sehr schnell feststellen, dass Brot backen kein großes
    Kunstwerk darstellt – ist leichter wie Kuchen.
    Daher habe ich mir inzwischen ein sehr leckeres glutenfreies Brot ausgedacht:
    (das gekaufte schmeckt wie Spülwasser )

    Nehme zu gleichen Teilen:
    Buchweizenmehl
    glutenfreier Hafer
    Maismehl oder Hirse-mehl
    und mahle noch ev. Reis in der Getreidemühle – füge es hinzu

    eine Hand voll geschroteter Gold-Leinsamen
    Hefe, 1Tl. Salz, 1 Tl. Honig
    mit viel Wasser verrühren (mehr wie üblich )Nüsse gerne und Fenchel-Gewürz sowie
    zerstoßene Koriander hinzu.
    Sehr lange gehen lassen – ich mache es über Nacht, wie jeder guter Brotteig liegt es am langen gehen.

    Danach in zwei kleinere Brotformen füllen
    und 1 Stunde in den Backofen.
    Dieses glutenfreie Brot bröselt nicht,
    wenn man es nie einfriert und bleit sehr lange frisch.
    So frisch, dass es besser schmeckt, wenn man es noch tostet.

  15. 15

    Bin selbstständiger Bäcker -Konditor und ja leider fehlt heute die Wertschätzung für unser Handwerk,Lebensmittel im allgemeinen haben keinen Stellenwert mehr in unserer Gesellschaft. Billiger ist besser. Ich backe immer noch traditionell ohne Emulgatoren und Konservierungsmittel aus Überzeugung. Täglich konsumieren
    wir so viel Schrott, wenn verwunderts, das wir dabei krank werden. Ja selber backen ist immer noch eine gute Option da weiß man was drin ist. Es gibt noch Bäckereien die Ihr Handwerk verstehen und nicht nur auf Umsatz aus sind. Leider verschwinden die zunehmend. Ich bin immer noch der Überzeugung Brot ist gesund und nährt. Gluten-unverträglichkeit wird sich noch stärker ausbreiten. Ich empfehle auf alte Getreidearten zu achten unverändert wie Ur-Dinkel, Roggen, Aemmer, Einkorn, Kamut,Buchweizen etc.da gibt’s noch ein paar gute Lösungen.
    Immer Interessant euer Newsletter und Kommentare

  16. 16

    solange die Menschen nicht verstehen, daß es einen Zusammenhang von Ernährung und Gesundheit gibt,wird der Trend Lebensmittel möglichst billig und nicht möglichst gut einzukaufen weiterbestehen,viele Menschen sparen bei den Lebensmitteln, dafür bezahlen sie mit ihrer Gesundheit.Niemand ist gezwungen Billigbrötchen und zu Tode gequälte Hühner zu kaufen, aber es passiert.Am Ende ist es keine Frage des Geldes sondern des Bewusstseins und der Aufklärung,dieser Weg ist oft mühsam, und der sogenannte Verbraucher oft auch zu bequem…will sagen, wir schaffen uns unsere Probleme selbst.
    Ich lese Ihre Beiträge immer gern, und stimme mit Ihnen in Vielem überein,danke für die guten Informationen

  17. 17

    Richtig und wichtig ist es, Ergebnisse von unabhängigen Untersuchungen mitzuteilen,
    die Fakten zu konstatieren, auf die gesundheitschädigenden Konsequenzen eines solchen Produkts und Konsums hinzuweisen- das allein bringt jedoch KEINE Änderung zum „Guten“.Solidarischer Zusammenhalt, organisierte, konzertierte Offensive gegen die Urheber und Betreiber solcher unheilen Entwicklungen, sowie eine grundlegende Systemreform wären längst von Nöten.
    Doch „niemand tut was“

  18. 18

    Die meisten Brötchenkäufer gehen nach dem Motto „Geiz ist geil“ ihre Brötchen einkaufen. Wenn ein Discounter pro Brötchen 9 Cent verlangt: was erwartet man als Verbraucher denn dafür? Bioware und Getreide vom ökologisch kontrollierten Feld bestimmt nicht. Der Bäckermeister in meiner Nähe verlangt 40 Cent pro Stück. Man kann die „Handdrückprobe“ durchführen! Sein Brötchen mit der Hand zusammendrücken, das Geräusch hören und sehen wie das Brötchen sich wieder regelrecht aufrichtet. Das mal mit einem Discounter-Brötchen durchführen! SIE ahnen es? Genau! Kein Geräusch und es bleibt platt wie eine Flunder.

  19. 19

    In meiner Kindheit und Jugendzeit kostete ein Brötchen 4 Pfennige. Der Bäcker war bereits um 4 Uhr in der Backstube. Wenn er dann 100 Brötchen verkaufte, hatte er einen Umsatz von 4,00 DM. Ich sage Umsatz-nicht Gewinn. Trotzdem habe ich bis heute diese 4 Pfennig-Brötchen vom Bäckermeister Wilde in der Kaiser-Friedrich-Str. in Berlin Charlottenburg in sehr guter Erinnerung.

  20. 20

    spiegel.de/gesundheit/diagnose/pharma-industrie-an-diese-aerzte-zahlten-pharmafirmen-geld-a-1102854.html

    Guckt Euch das auch an….

  21. 21

    Ha llo, seit über 30 Jahren sind wir in DE. Wir kaufen immer in keiner Bäckerei in Idstein, Grunerstraße und wir sind sehr zufrieden. Wir vermeiden die FRISCHE
    Waren bei „Schäfer“, „Huth“, „Kaiser“ u. ä.
    Schöne Grüße an Sie und Leser
    Withold

  22. 22

    Wer natürlich und Natur verbunden lebt, zur Linderung und Heilung den Garten Gottes wählt, kommt gar nicht auf die Idee sich Brot oder Brötchen von Supermarktketten zu kaufen. Leider ist auch das ehrbare Bäckerhandwerk überwiegend dabei Fertigteigprodukte mit gleichen Chemieanteilen zu verarbeiten um zu überleben. Den Demeter- bzw. Bio-Bäcker sucht man mit der Lupe, also selber backen, es macht Spaß und ist gesund!

  23. 23

    Bei Vollkorn auf die Phytinsäure aufpassen!

  24. 24

    Heute kann mann niemanden mehr glauben.Geld ist Macht.

  25. 25

    Backe seit 2008 mein Vollkornbrot selber,
    jeder der davon ißt ist begeistert. Da weiß ich was ich habe.

  26. 26

    Letzthin habe ich beim Bäcker „Flughafe Beck“ nachgefragt,nach einem reinen Dinkelbrotvollkornbrot. Zwei gab es. Ich fragte nach den Zutaten und die Verkäuferin druckte mir eine „Quittung“ aus der Kasse aus. Fazit da gehe ich nicht mehr hin. Zuviele Zutaten, die nicht ins Brot gehören. Wie sieht es denn in der Schweiz aus, René Gräber?
    Ich mache mir jetzt das Tassenbrot selber.

  27. 27

    Guten Tag, da kann ich nur beipflichten.
    Ich esse selten Brötchen, aber bei Brot ist
    es auch nicht besser.Mein Oberbauch bläht sich wie ein Luftballon auf, z.Zt. lasse ich weg, um zu testen.
    Werde wieder umsteigen und Brot selber backen.

  28. 28

    Guten Tag,
    ich backe Brot und Brötchen schon seit 20 Jahren selbst. Ich habe überhaupt kein Vertrauen zu Bäckern und Co. Mein Getreide kaufe ich beim Bio-Bauern und mahle auch das Getreide selbst. Da weiß ich, was drin ist. Die Chemie-Brote und -Brötchen können mir gestohlen bleiben.

  29. 29

    Ich esse schon lange kein Brot und keine Produkte mit Mehl mehr. Bringt nichts und verhindert nur, dass man genug gesundes Gemüse und Obst essen kann, weil man vom Brot vollgestopft ist. Brot gibt es zwar schon lange aber nicht schon immer. Ich esse nur natubelassene Lebensmittel unverarbeitet. Schon das Aufwärmen von Lebensmittel zerstört diese.

  30. 30

    Hatte vor 2 Wochen ausnahmsweise Brötchen im Supermarkt gekauft 🙁 ich esse sehr gerne Brot
    Ich habe dann nur eines gegessen und den Rest im Kühlschrank aufbewahrt. Nach 8 Tagen landeten sie dann leider im Müll, von wo ich sie 3 Tage später entsorgte(da ich im Bungalow-selten bin)und war erschrocken, dass sie kein bißchen fest oder schimmlig waren.
    Wie können wir etwas degegen tun?
    Die Infos gebe ich immer gerne weiter und hoffe, dass viele es lesen und sich selbst schützen
    Es gibt noch einen wichtigen Tipp an die Menschen
    Viele vertragen nur Roggen-oder nur Weizenbrot,pur
    Das ist leider zu wenig bekannt. Bei den Mondleuten Paungger-Poppe kann man das nachlesen und ich selbst mache auch Beratungen und demnächst auch Vorträge in und um Berlin und gerne in weiteren Orten

  31. 31

    Lieber Herr Gräber, vielen Dank für diese Infos. Ich backe darum alles selbst, da weiß ich immer, was drin ist. Und die wichtigste Zutat ist immer mit drin :Liebe. Es ist gar nicht so schwer. Inzwischen habe ich soviel Routine, dass es fast nebenher läuft. Und dieser Duft! Das Gefühl, das die Hände am Teig haben. Ich genieße das.
    Herzliche Grüße

  32. 32

    Danke liebe Gabriele Feil für das Rezept!
    Ich bin schon jahrelang am Backen, habe seit nahezu 30 Jahren eine Getreidemühle und werde gleich mal das glutenfreie Brot ausprobieren.
    Und an Herrn Graeber ein herzliches Dankeschön für seine allzeit interessanten und informativen Newsletter

  33. Karl-Dieter Schmauder
    Samstag, 16. Juli 2016 14:40
    33

    Aber liebe Leute, bedenkt doch mal, unsere Bevölkerung wird doch so schon zu alt. Wer soll denn die Renten noch bezahlen. Deswegen werden auch die Politiker nicht eingreifen. Außerdem sagen Hausarzt und Pharmaindustrie danke. Da ja die Pharma inzwischen offiziell weben darf, könnte bald auf den Brötchen-Tüten der Satz stehen – Falls Sie Gluten, Enzyme etc, nicht vertrage, Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker. Gute Appetit.

  34. 34

    Vielen Dank,lieber Rene, vielen Dank liebe freundinnen und freunde.Es wurde alles gesagt und es stimmt hunderprozentig, leider lesen nur die Leute darüber, die es eh schon wissen.Ich esse seit Jahren keine Semmeln mehr, sie schmecken nach Papier und beim Brot bin ich sehr wählerisch.

    Schönen Sonntag!

  35. 35

    Mensch, als ich vor ueber 30 Jahren in die USA bin gingen mir Brot und Butter am meisten ab! Hab viel selber gebacken und auch mal Butter gemacht – den Rahm sauern lassen, da schmeckt die Butter erst 🙂 Mit der Zeit bin ich dann auf Sauerteig umgestiegen, viel vertraeglicher als das Hefebrot! Mische verschiedene, bio- Mehlsorten zusammen, je nach Lust und Laune. Es sieht nicht immer wie ein Kunstwerk aus aber es schmeckt!
    Und Semmeln brauch ich nicht! Das ganze feine, weisse Zeug hat frueher schon die, die es sich leisten konnten krank gemacht (Diabetes war eine Krankheit der oberen Schicht!)

    Freut mich, dass soviele Kommentare hier auf Selbstversorung hinweisen und dass es noch echte Baecker zu geben scheint, wenn man nur sucht.

  36. 36

    Ich esse immer selbst gebackenes Brot. Da weiß ich und meine Familie was drinnen ist. Viele Bäcker verwenden auch Fertigteig, damit sie mithalten können, habe ich gehört. Ich bedanke mich auch für das glutenfreie Brotrezept. Ansonsten ist seit längerer Zeit mein Bestreben, mich zu 80 % pflanzlich zu ernähren.

  37. 37

    Ich backe meine Brötchen immer selber:
    Hier ist mein Lieblingsrezept, welches schnell geht auch das auch Berufstätige bzw. auch eine gestresste Hausfrau gut schaffen kann:
    .brigitte.de/rezepte/buttermilchbroetchen-10530820.html

    Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit.

  38. 38

    Wer sagt mir, dass der Bäcker nicht auch diese Zusatzstoffe verwendet? Für mich erweckt der Artikel den Anschein, schnell zum Bäcker zu gehen anstatt in den Supermarkt oder SB-Bäckerein. Aber ich denke, die verwenden alle diese Stoffe – auch der vermeindlich „tradtionelle“ Bäcker um die Ecke – um im Wettbewerb zu bestehen.

  39. 39

    Nora spricht es an …
    Kürzlich lief ein Film im Fernsehen der nicht mehr gesendet werden darf. Habe ihn selber gesehen , war sehr gut recherchiert.
    Man konnte dort sehen, dass die meisten Bäcker
    ebenfalls diese Zusatzstoffe verwenden.
    das Sicherste ist tatsächlich selber backen.

  40. 40

    Ich vertrage schon lange kein Brot/Brötchen mehr, bekam immer Durchfall. Und in der Verwandtschaft gab es bereits drei Darmkrebsfälle. Vielleicht liegt es nicht nur an Gluten und den vielen anderen Zusatzstoffen – inzwischen wurde ja bekannt, dass im Urin einiger Patienten Spuren von Glyphosat nachgewiesen werden konnten. Nicht nur die Felder sondern auch wir werden zunehmend vergiftet. Herr Schmauder trifft den Kern mit seinem Beitrag.

  41. 41

    Natürlich verwenden auch die Bäcker (leider)heutzutage Zusatz und Konservierungsstoffe. Bei meinem Brötchenbackrezept oben verwende ich natürlich nur Biomehl in der Hoffnung, daß es OHNE Glyphosat ist.

  42. 42

    Ich bin Gluten- u. Histaminintolerant,backe meine Brot schon lange Jahre selbst. Ich fragte unseren Dorfbäcker bezüglich der Zutaten. Beim Gespräch über Emzyme bekannte er, sie zu benutzen. Sie würden die Verarbeitung erleichtern und ja nach dem BAcken nicht mehr nachweisbar sein. Meine Antwort darauf: „Und, was haben sie mit dem Teig gemacht? Wie haben sie ihn verändert? Glaubst Du, das der Mensch diese veränderte Struktur unbeschadet vertragen kann?“ Er war etwas verunsichert… Ich kann mich den VorschreiberInnen nur anschließen: Bio, Selbstgebackenes und nur naturbelassene Zutaten!

  43. 43

    Die Billigbrötchen schmecken nur nach Mehlpappe

  44. 44

    Kann dem Kommentar von Hega nur zustimmen.
    Da wir morgens gerne etwas mit selbstgemachter Marmelade essen, backe ich jetzt regelmäßig „Hefezopf“. Das verträgt auch mein Mann als Diabetiker.

  45. 45

    Auf die Industrie zu schimpfen ist einfach aber falsch und irreführend. Denn die globalen Konzerne haben den Profit auf ihre Fahne geschrieben, nicht der die Gesundheit der Käufer. Die werden alles verkaufen, was sie loswerden können. Was sie nicht verkaufen können wird nicht produziert. Der Konsument ist letztlich selber schuld. Er gibt vor gesund leben zu wollen, kauft aber Schrott, von dem er weiss, dass es Schrott ist. Somit kriegt jeder was er verdient.

  46. 46

    Hallo Herr Gräber
    Vielen Dank für Ihre Recherchen, Ihre Denkanstöße und auch für Ihre Meinung. Die Darstellung mag nicht jedem gefallen, aber manchmal traue ich mich ja kaum noch zu sagen, geschweige denn zu schreiben was ich denke, weil meine Meinung dann als radikal, paranoid oder Ähnliches diffamiert würde. Ich freue mich, dass Sie öffentlich zu Ihrer Meinung stehen und werde gerne mehr von Ihnen lesen!

  47. 47

    ein kleiner Trost
    In Wien gibt es wieder einen Bäcker, bei dem Brot noch (wieder) von hand gemacht wird. Also vom Kneten angefangen.
    Und es ist nicht ein kleiner Idealist, hat etwa 50 Bäcker und wächst weiter.
    Und wenn wir schon dabei sind, in Wien boomen zur Zeit Lokale, wo Kinder erwünscht sind und wo ohne Salz und ohne Zucker gut gekocht wird.
    Grüsse aus der Schwyz
    Elisabeth

  48. 48

    Ich esse seit 5 Jahren keine Getreideerzeugnisse mehr-die beste Entscheidung meines Lebens.Ich kriege bei solchen Berichten immer fast das Kotzen;das ist so eklig,was die mit der Nahrung von Menschen machen.Anbauen können wir leider nichts selber aber unser essen besteht inzwischen wirklich zu 95% aus nachverfolgbaren,unbearbeiteten Einzelzutaten.Ich kaufe keinerlei Fertiges mehr,nur Grundzutaten.
    Seit 6 Monaten esse ich glutenfreien Hafer.Aber auch nur die puren Bio-Flocken,nichts vorproduziertes.Das hat meiner anscheinend mineralienmangelbedingten Fresslust stark Einhalt geboten.Guuut!

  49. Hannelore Kober
    Sonntag, 28. Mai 2017 1:29
    49

    Super Kommmentare hier! Danke an alle, auch danke an Rene für den Beitrag! Ich beobachte dieses lausige Thema schon seit den späten 80ern. Wir hatten eine kleine Bäckerei in direkter Nähe, bei der morgens um 5 Uhr das Licht anging. Es roch immer wunderbar. Aber eyh, diese Bäckerei bekam regelmässig die fertigen Brotmehlmischungen angeliefert. Niemand wusste, welche Zusatzstoffe in diesen Fertigmischungen enthalten sind. Nicht mal die Bäckerin, die hinter der Ladentheke das Brot verkaufte! (Aufbacken ist auch backen.)So hat sich langsam eine Industrie entwickelt, die über den Duft und den Frischeapell (das Zeug wird ja direkt vor Ort gebacken) den Mist an Mann und Frau bringt. Ich hab mir z.B. bei ZEIT ONLINE und PRINZ Deutschland die Auswahl für Stuttgart angesehen, wo der „nächste gute Bäcker“ ermittelt wurde. Bei einigen dort angegeben Bäckereien bin ich sehr skeptisch, ob die ihre Brotmischungen wirklich selber herstellen, oder wenn sie´s tun, nicht auch mit etlichen mir unbekannten Zusatzstoffen versehen. Das Brot- und Brötchenwerk der meisten dieser angegeben Bäcker verhält sich nämlich nicht anders als die Discounterware und schmeckt auch so. Weizenmehl ist nicht gleich Weizenmehl! Das billigste Weizenmehl vom Discounter kann noch nicht mal einen wohlschmeckenden Kuchen hervorbringen und Bio, oder nicht, ist ja gleich die nächste Frage. Im Umkreis von Stuttgart gibt es z.B. die Eselsmühle (Siebenmühlental), die Biogebäck (Brot und Kuchen)herstellt. Das Backwerk der Eselsmühle ist schmackhaft und tut gut! Merkwürdig nur, die kommen in den Pressetipps nicht vor. Wir erleben eine ernsthaft lebensbedrohende Degeneration der Lebensmittel auf ganzer Ebene. Kein Wunder, dass glutenfrei essen gut tut! Es geht leider weiter mit den Einschränkungen: Milchprodukte sind nicht weniger belastet, Fleischprodukte ganz ab zu lehnen, wenn sie nicht von Biobauern stammen, und Vorsicht bei den Eiern! Und wenn ich mich zu den Veganern zählen würde, dann wüsste ich gar nicht, woher das Soja stammt, oder andere Ersatzprodukte, bzw. was darin enthalten ist. Von Grund auf selber machen ist wohl tatsächlich die einzige Lösung. Wenn ich das nur zeitlich immer so hinbringen könnte. 🙂

  50. Deagel Guidestones
    Sonntag, 28. Mai 2017 1:37
    50

    Gift! „Normales“ Brot ist so oder so tödliches Gift!
    youtube.com/watch?v=8PJ-XJZaB9M

    Der attraktiven Figur (Fettleibigkeit) und somit der lieben Gesundheit zuliebe – ob nun mit oder ohne besorgniserregende Zusätze – lieber zu 100 % auf alle Getreideprodukte (wie u.a. Weizen) in Brot, Teigwaren, Pizza verzichten (natürlich darf man sich aus Krypto-Getreide wie u.a. Buchweizen selber ein Brot backen – doch auch das Leben ohne Brot geht problemlos). Der moderne Gluten-Weizen ist nicht der Weizen von einst und somit ist das „normale“ Brot so oder so Gift – auch ohne Zusatzstoffe! Die unendlich dummen Patienten liebenden, smarten Ärzte & Apotheker helfen Dir aber immer gerne, wenn DU krank wirst, zumal doch diese lieben Zeitgenossen als Beweis für ihre Hilfsbereitschaft ein Logo mit einer „vertrauenserweckenden“ Schlange schmücken. Was sagt die Bibel? Schlangenbrut und Otterngezücht? Meinte es die Schlange gut mit Eva und Adam? Welche Nebenwirkungen haben Medikamente? Womöglich genau das was sie „heilen“ sollten? Wie unendlich dumm doch Menschen sind – sagte das nicht einst Einstein? Die Welt wird von liebenswerten, äussert frommen Luziferianern regiert, was niemand zu realisieren scheint – oder ist das etwa „nur“ eine eine dumme Verschwörungstheorie?, was jedes Denken im Keime erstickt, zumal doch niemand an Märchen glauben will?

    „Zum Glück“ leiden 99.99954 % der Menschen an chronischer Borreliose (Kopf in den Sand bohren, also grenzenlose Gleichgültigkeit, alles so hinnehmen wie es ist). Ob es an gehorsamer, mentaler Verwirrtheit dank einmalig perfekter medialer Hirnwäsche mit Unterstützung von Fluor/Rattengift liegen mag? An der angeblich rotierenden Erde kann es leider nicht liegen – doch wen interessiert das schon? Ist noch jemand in der Lage – ohne Hilfe eines (lügenden) Experten – sich zu fragen und allenfalls sogar selbst zu prüfen, ob irgendetwas wahr ist, was ihm seit Geburt oder besser über Generation als wahr verkauft wird?

    youtube.com/watch?v=0GCac9fFH6o

  51. 51

    Ich bin Bäckermeister und sage euch, selbst der Dorfbäcker weiß nicht mal was er da verwendet……traut nur dem Teig wo kein Backhilfsmittel reinkommt; Mehl, Wasser, Salz, Zucker, Hefe…Körner. Mehr bedarf es nicht, oder esst gleich Reis.

  52. 52

    Der Artikel hat mir mein Handeln bestätigt.
    Seit fast 40 Jahren mache ich mein Brot selber.
    O K. Man muß ein wenig investieren, aber das wiegt es bei weitem auf.
    1 Hawos-Getreidemühle und einen Panasonic Brotautomaten. Ich sage deshalb die Firmennamen, damit man auch wirklich ein gutes Backerlebnis erzielen kann. Vieles andere ist Mist.

    Hier das Rezept, welches ich in Details abändere.

    600 gr. Bio Dinkel, (mit 10 % Buchweizen)
    400 ml. Wasser, Vanille Zucker, Himalaya-Salz,
    Butter, Hefe. (Grundrezept). Variationen mit Nüssen oder Rosinen oder Schokolade oder Gewürze. oder oder oder, man läßt ein wenig die Phantasie walten.
    Belegt wird das Brot mit einem schmackhaften alten Gouda und Pumpernickel.
    Für diese Variante lasse ich jeden Kuchen (Schwarzwälder oder ähnliches) stehen.
    Bäckereien kenne ich nur von außen und ich habe immer frisches Brot im Haus.
    Wo liegt das Problem?

  53. 53

    Guten Tag Herr Gräber,
    vielen Dank für Ihre Infos. Erschreckend! Dachte ich mir allerdings schon, … wir kaufen weitestgehend alles im Bioladen… Sind den die Brote vom Märkischen Landbrot von Weichert u.d.a. unbedenklich???
    Da gibt es ja auch Toastbrot verpackt, Aufbackbrötchen etc.
    Beste Grüße aus Berlin, Katrin

  54. 54

    Guten Tag Herr Gräber
    ich bin froh, habe ich schon vor Jahren alle meine Brote selber gebacken. Natürlich muss jede Arbeit erst mal getan werden, aber Brot backen ist wirklich nicht schwer und vor allem interessant, wenn man zusehen kann, was aus dem Teig alles hergestellt werden kann.
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz, Marianne

  55. 55

    Hallo,
    das ist gut zu wissen, nur so erklärt sich meine seit ungefähr 10Jahren bestehende NahrungsmittelUnverträglichkeit. Neidt bei Fertigware und so backe ich auch seit Jahren selbst.

  56. Christel Chliha
    Montag, 12. Juni 2017 10:01
    56

    Sehr geehrter Herr Gräber, ich esse seit einigen Jahren kein Brot/Brötchen mehr. Somit habe ich auch meine Darmprobleme ausgeschaltet.
    Auf neuen Konsum will ich lieber verzichten. Mir geht es im Ganzen viel besser. Herzliche Grüße
    Christel Chliha

  57. Heilpraktiker Mainz
    Donnerstag, 29. Juni 2017 22:30
    57

    Hallo Herr Gräber,

    vielen Dank für Ihren gelungenen Beitrag, Sie sprechen mir damit aus der Seele.

    Als Heilpraktikerin stelle ich derzeit zum Glück einen positiven Wandel d.h. ein „Umdenken“ bei meinen Patienten fest. Viele stellen inzwischen selbst ihre Backwaren her und beziehen ihre Zutaten dazu ganz bewusst aus Reformhäusern.

    Nach dem Leitgedanken: „Eure Nahrung sei Eure Medizin“ biete ich selbst seit 14 Jahren Ernährungsberatungen an und stehe jedem gerne zur Seite, der hier im Raum Mainz meine Unterstützung benötigt. heilpraktiker-mainz.com/ernaehrungsberatung-heilpraktiker/

    Wer bewusst lebt und sich gesund ernähren möchte, kann sich heute sehr leicht im Internet informieren und Seiten wie Ihr http://naturheilt.com/blog/ leisten dabei sehr wichtige Beiträge zum verantwortungsvollen Umgang mit unserer Gesundheit.

    Herzlichen Dank für Ihr Engagement!

  58. 58

    die wichtigste Zutat beim Brot/Brötchen backen ist Zeit. Das ist eine uralte Erfahrung. Das hat man inzwischen wieder entdeckt: Facebook : ‚Bread History and Practice‘, ‚Slow Dough‘ usw..Ich backe selber mit frisch gemahlenem Biogetreide.

  59. 59

    Der Artikel ist bedrückend und beschämend. Um all diesen Dingen aus dem Weg zu gehen, backe ich seit über 20 Jahren mein Brot und meine Brötchen selbst. Ohne fremde Zustatzstoffe! Wir müssen alle die selbe Luft atmen, aber meine Nahrungsmittel bestimme ich selbst! Du bist -was du isst! Ich möchte so gesund wie möglich alt werden, also ist Selbermachen das Gebot der Stunde!

  60. 60

    Danke für die Beiträge.

    Die meiste Zeit lebe ich ohne Brot und vermisse es auch nicht. Allerdings zu bestimmtem Anlässen Brot zu backen macht so ein warmes gutes Gefühl…

    Supermarktessen schmeckt mir nicht, es gibt aber Zeiten wo ich sowas wie Essanfälle habe und dann kann ich schon Supermarktessen auch Brötchen essen, dann geht es ja nicht um Ernährung, sondern um Vollstopfen und dafür sind so weisse Brötchen geeignet, ein dickes gesundes Brot würde da nicht dazu passen.
    Ich denke, ich bin nicht die einzige von dieser Sorte und das ist auch ein soziales Problem in der Gesellschaft, das mit Essen kompensiert werden kann, dann wird man nämlich dumpf und ist ein bisschen ausgeschaltet vom eigentlichen Wesen. Ich weiss das, aber die Sucht fängt mich halt manchmal doch ein. Ich denke da müssen auch noch andere Strukturen erlöst werden, damit man wieder ein gutes und gesundes Verhältnis zum Essen bekommen kann.
    Es ist ja verzahnt miteinander. Es müssen ganz viele Dinge geändert werden um glücklich zu sein und wieder im Einklang zu leben.

  61. 61

    Ich weiß schon, warum ich seit Jahren mein Brot und Brötchen selber backe. Mein erster Mann war selbständiger Bäcker. Als die Backmischungen für Brötchen und auch für Brotsorten immer mehr wurden, beendete er den Betrieb und ging in den Vor-Ruhestand. Nicht wegen der Kosten hörte er auf, sondern „…weil man das, was da drin ist, nicht mehr ruhigen Gewissens verkaufen kann.“
    Ich habe bis heute Hochachtung vor dieser Entscheidung.

  62. Claus v. Assebach
    Sonntag, 9. Juli 2017 13:36
    62

    Lieber Rene,
    Sie bringen es wieder mal genau auf den Punkt. Viele Menschen lesen Ihre Beiträge und machen sich ernsthaft Gedanken über die Vielfalt der angesprochenen Themen.

    Aber wo ist die Stelle, die etwas verändern kann und auch will?
    Es gibt sogar spezielle Minister, die sich eigentlich um diese Dinge kümmern müßten.- Wenn man SOLCHE aber im Fersehen sieht, sind sie bei einer Anfrage so gut wie nie zu einer Antwort bereit. Wer nicht auf Kritik anspringt, denkt auch nicht über seine Taten nach, die Karre fährt dann immer weiter in den Dreck, um es mal salopp zu sagen; oder geht es trotzdem immer weiter positiv voran ?

    Bleibt die Frage, ob die nur auf Maximal-profit gerichtete Denkweise überhaupt zu Veränderungen führen kann?, . . . das mag bitte JEDER für sich selbst beantworten !

    Backen wir lieber unsere Brötchen selbst, dann schaffen wir wenigstens an dieser Stelle ein klein wenig Ordnung, ist doch immer noch besser als abzuwarten !

  63. 63

    Die meisten Verbraucher ahnen wohl gar nicht, dass sie alles selber in der Hand haben: Den Schrott einfach nicht mehr kaufen, dann verschwindet er selbst. Ich backe mein Brot seit Jahren selbst und liebe den Duft, der dabei durch die Wohnung zieht und mein Nachbar bekommt immer ein paar Scheiben von mir geschenkt und seine Augen strahlen.

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