Mit Zahlen jonglieren – Beispiel Brustkrebs

Aus Studien zum Thema Brustkrebs-Früherkennung, hat sich inzwischen das Mammographie-Screening entwickelt.

Man geht in diesen Studien davon aus, dass das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch eine solche Früherkennung um 30% sinkt. Das hört sich auf den ersten Blick gut an.

Unter 1000 untersuchten Frauen waren also 2 Patientinnen, die an Brustkrebs starben. Ohne die Reihenuntersuchung starben bisher 3 Frauen von 1000.

Daraus schloss man, dass die Früherkennung 30% der Patientinnen retten kann. Das hört sich natürlich gut an, bzw. besser, als wenn man schreibt 1 Frau aus 1000.

Mammographie-Screening alle zwei Jahre nur Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren eingeladen.

Die zunehmend sehr jungen, neu erkrankten Frauen und die Frauen über 70 werden in den Statistiken der Brustkrebs-Früherkennung gar nicht berücksichtigt.

Das „Jonglieren mit Zahlen der Statistik“ wird ebenso gerne angewandt, wie zum Beispiel die Methode nicht alle Zahlen zu veröffentlichen, wie ich es zum Beispiel in diesem Artikel beschrieben habe: Kopf-Hals-Tumore: Irreführende Zahlen veröffentlicht?

Mehr lesen Sie auch im Verzeichnis: Medikamentenskandal.

Und sehenswert ist auch dieses Video-Beitrag:

René Gräber

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  1. Avatar
    Josef Liesenkötter

    7. November 2019 um 13:35

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Bei meiner Frau wurd in der linkenBrust in der Elf Uhr Stellung ein Erstkarzinom gefunden.Es wurde m 13.08. 2019 entfernt! Bei den zwei vorweggegangenen Biopsien wurde alles für nicht bösartig erklärt. Nach der Entfernung sagte der Pathologe es wäre doch bösartig! Es wurde beschrieben: Postmenopausal Rezeptor ER schwachpos 6
    PR negativ HER negativ KI 67 80 %. art. Hypertonie, Gonarthrose rechts / Z.n Hysterektomie!

    Es wurde uns nahegelgt nachdem die OP gelaufen war eine Radiatio sowie eine Chemo Therapie zu machen. Die Behandlung soll am Dienstag den 12.11.2019 vollzogen werden. Insgesamt 4 Blöcke und danach 1 Chemos nochmal. Im Anschluß soll eine Strahlentherapie gemacht werden!

    Wie würden Sie uns raten vorzugehen?
    Wir haben alle Angst vor dieser Behandlung!
    In vielen Foren steht geschrieben das mit der Chemo nur Geld verdient wird aber nicht zum Wohle des Patienten! Wir sind ratlos! Können Sie uns helfen????
    Für eine sinnvolle Antwort wären wir dankbar!

    Antwort René Gräber:
    Eine ganz schwierige Frage! Sie haben das Problem und das Therapie-Angebot beschrieben.
    Ich würde folgende Fragen stellen:
    Von welchem Tumor bzw. Krebs reden wir eigentlich? (Haben Sie ja beschrieben)
    In welchem Stadium befindet sich dieser Krebs?
    Wie sieht die Prognose aus? Wie ist die Prognose mit klassischer schulmedizinischer Therapie?
    Wie lautet die Prognose ohne eine Therapie?
    Wenn diese Fragen beantwortet sind, kann man im nächsten Schritt dazu übergehen, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

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