Naturheilkunde und Alternative Medizin

Chemotherapie - Ja oder Nein?

von: René Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

  • Die Geschichte der Chemotherapie - eine Entwicklung aus der chemischen Kriegführung...
  • Welche Beweise existieren für den Nutzen der Chemotherapie?
  • Werde ich aufgrund einer Chemotherapie länger Leben als ohne Chemotherapie?

Achtung: Dieser Artikel ist frei von jeglicher Einflußnahme irgendwelcher Pharmaunternehmen! Der Artikel ist Summe zahlreicher Fragen meiner Patienten und das Ergebnis der Recherche verschiedener Studien.

Im allgemeinen Sprachgebrauch meint man mit Chemotherapie die medikamentöse Therapie bei Krebsleiden.

Ich erwähne das deshalb, weil auch Antibiotika, die zur Behandlung von Infektionen eingesetzt werden, in der Fachsprache ebenfalls als Chemotherapeutika bezeichnet werden. Hier soll es aber um die Zytostatika gehen, die zur Krebsbehandlung eingesetzt werden.

Während die Antibiotika sozusagen die Panzer und Kampflugzeuge der "modernen" Medizin sind, so ist die Chemotherapie sicherlich die Atombombe - denn keine andere Krankheit wird einer derart massiven Kombination von Chemikalien ausgesetzt.

Dieser Vergleich mit Waffen und Kriegsführung sei gestattet, weil die Chemotherapie ein Folge der Forschung mit chemischen Kampfstoffen war. Man erkannte, dass Senfgas (welches im großen Stil im ersten Weltkrieg eingesetzt wurde), die Fähigkeit besitzt lebende Zellen zu zerstören und zwar vor allem Zellen, die sich schnell teilen wie zum z.B. Darmschleimhautzellen, Knochenmark oder im Lymphsystem.

Schnell war die Idee geboren Krebszellen, die sich ebenfalls schnell, teilen mit Senfgas zu "vergiften". Alle Chemotherpautika die heute auf dem Markt sind, sind mehr oder weniger enge Verwandte dieser Waffe aus dem Arsenal der chemischen Kriegführung.

Die Chemotherapie mit Zytostatika wird heute in der Regel fast standardmäßig zur Behandlung von zahlreichen Krebsarten eingesetzt.

Grundlage dieser Therapieform ist der "Angriff" durch medikamentöse Zellgifte auf Zellen, die im Körper entartet sind (maligne Tumorzellen). Der Angriffspunkt im Zellzyklus ist bei den verwendeten Substanzen unterschiedlich, allen gemeinsam ist jedoch, dass sie bei großen Tumoren schlechter wirken. Die Schulmedizin nennt das: Die Wirksamkeit ist umgekehrt proportional zur Tumormasse.

Deshalb werden große Tumoren häufig mit einer Operation und Strahlentherapie behandelt (Stahl und Strahl), während kleinere Tumoren und Tumormetastasen (Absiedlung bzw. Tochtergeschwulst) mit einer Chemotherapie behandelt werden.

Wenn Sie heute in der Presse über Krebstherapien lesen, lesen Sie vom "Durchbruch", "neuen Wirkstoffgruppen", "verbesserten Überlebensraten" und auch von Heilung.

Aber die Wahrheit ist:

1. Krebs ist immer noch Todesursache Nummer zwei in Deutschland - obwohl, seit Jahrzehnten Milliarden in die Forschung und Therapie fließen!

2. Bei den heute am meisten verbreiteten Krebsleiden mit über 90% der Krebstoten gibt es keinerlei Beweise, dass die Chemotherapie überhaupt etwas nützt. Hierzu zählen: Brustkrebs, die meisten Lungenkrebsarten, Darmkrebs, Hautkrebs, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Blasenkrebs (vgl. Ralph Moss: Questioning Chemotherapy)

Viele Patienten stellen sich die Frage, ob man überhaupt eine Chemotherapie durchführen lassen sollte. 

Ulrich Abel von der Uni Heidelberg und Mitglied im Deutschen Krebsforschungszentrum sieht das ganz anders: "Bei den meisten Organkrebsen existieren keinerlei Belege dafür, dass die Chemotherapie die Lebenserwartung verlängert oder die Lebensqualität verbessert." (vgl. Abel, Ulrich: Chemotherapie fortgeschrittener Karzinome)

Herr Abel bezieht seine Studien vor allem auf die epithelialen Krebsformen. Guartige epitheliale Neubildungen werden Papillome (Plattenepithel, Übergangsepithel bzw. Urothel) oder Adenome (Zylinderepithel) genannt. Maligne (bösartige) epitheliale Tumoren sind Karzinome (Plattenepithelkarzinom, Urothelkarzinom, Adenokarzinom usw.). Es wurden also Krebsarten betrachtet, bei denen vor allem Chemotherapeutika angewendet werden. Epithelialer Krebs ist “landläufig” also das, was man als “Krebs” bezeichnet.

Auf heutige Nachfragen zu seinen damaligen mutigen Aussagen sagt Herr Abel, dass dies Aussagen seien, die in den 90er Jahren Gültigkeit hatten und sich seitdem viel getan habe.

WIRKLICH?

Die Bilanz der Chemotherapie und der Krebstherapie ist mehr als ernüchternd!

Betrachtet man die 5-Jahres-Überlebensrate und die 10-Jahres-Überlebensrate seit den 70er Jahren genauer, so erkennt man, dass insgesamt KEIN nennenswerter Nutzen der bisherigen Anstrengungen in der Krebstherapie zu erkennen sind - mit ganz wenigen Ausnahmen, wie zum Beispiel bei Hodenkrebs und den Leukämien.

Aber: selbst wenn die Schulmedizin offiziell erklären würde, dass Chemotherapie Krebs nicht heilen kann, würde die Chemotherapie weiter als "linderndes Mittel" verordnet werden.

Dabei ist es genau das, was die meisten Patienten durch die Chemotherapie erst einmal NICHT verspüren - im Gegenteil: Übelkeit, Erbrechen, Haarausfall, Lungen- und Herzschäden, Nerven- oder Nierenschäden, Blutarmut usw. kann man wohl schlechterdings als "Linderung" bezeichnen.

Vor diesem Hintergrund alleine ist die Chemotherapie ein Irrweg und in Anbetracht der Gelder die aufgewendet werden und der "Erfolge" ein glatte Bankrotterklärung der Schulmedizin.

Falls Sie zu den "Glücklichen" gehören sollten, die durch eine Chemotherapie "geheilt" wurden, haben Sie hohe Chancen in späteren Jahren an einem noch schlimmeren Krebs zu erkranken.

Das New England Journal of Medicine berichtete 1996 von einer Studie, in der ein Drittel aller Frauen, die in Ihrer Kindheit wegen Morbus Hodgin behandelt wurden, an Brustkrebs erkrankte.

Dieser furchtbare Zusammenhang wird durch eine weitere Studie gestützt, dass das Knochenkrebsrisiko deutlich erhöht ist bei Erwachsenen, die als Kinder einer Chemotherapie ausgesetzt waren (Journal of National Cancer Institut 1996, 88, S. 270ff.).

Und dennoch soll uns (der Bevölkerung) das Gefühl vermittelt werden, dass gegen Krebs etwas unternommen werden kann und unternommen wird.

Alleine aus diesem Grund wird die Chemotherapie weiter im Waffenarsenal der Medizin zu finden sein. Wie soll es sonst zu erklären sein, dass Mitte der 90er Jahre die amerikanische Arzneimittelbehörde das Einverständniss gegeben hat, dass neue Krebsmedikamente nur "zeigen" müssen, dass diese die Fähigkeit besitzen einen Tumor schrumpfen zu können. Es besteht noch nicht einmal mehr die Pflicht zu zeigen, dass das Leben der Patient VERLÄNGERT wird. Von Heilung wird sowieso nicht mehr gesprochen...

Wenn Sie das alles immer noch bezweifeln lesen Sie doch bitte auch einmal den Artikel " erfundene Arzneimittelstudien" oder auch "Betrug bei Krebsmitteln"

Die entscheidende Frage, die Sie sich und Ihrem Onkologen stellen sollten ist:

Werde ich aufgrund der Chemotherapie länger leben als ohne Chemotherapie?

Und fragen Sie Ihren Onkologen: Würden Sie diese Therapie bei sich oder Ihrem Lebenspartner machen lassen? Fragen Sie einmal die Assistenzärzte und die Schwestern in der Klinik... Sie werden über die Antworten staunen.

Nebenwirkungen der Chemotherapie

Mit Nebenwirkungen muss bei einer zytostatischen Chemotherapie immer gerechnet werden, da die Substanzen neben den Tumorzellen immer auch normale Zellen schädigen. Besonders betroffen sind hierbei Zellen, die eine hohe Teilungsrate haben.

Patienten unter Chemotherapie sind anfällig für Infektionen, weil die Immunzellzahl des Blutes sinkt. Durch die Schädigung von Darmzellen ist die Anfälligkeit für Infektionen der Darmschleimhaut erhöht. Auch Haarausfall ist bei vielen Präparaten ein Problem. Eizellen und Spermien leider unter Behandlung. Allgemeine Nebenwirkungen sind Übelkeit mit Erbrechen, Müdigkeit und manchmal Fieber.

Darüberhinaus gibt es noch zahlreiche andere substanzspezifische Nebenwirkungen, die nur für bestimmte Präparate gelten und einzeln geklärt werden sollten.

Diskutieren Sie mit und hinterlassen Sie Ihre Erfahrungen und Meinungen im Blog zu folgenden Themen:

  • 25 Jahre ohne Fortschritt bei fortgeschrittenen Krebsleiden
    “Was das Überleben bei metastasierten Karzinomen in Darm, Brust, Lunge und Prostata angeht, hat es in den vergangenen 25 Jahren keinen Fortschritt gegeben.” 
  • Krebszellen schlagen zurück
    mmer wieder kommt es vor, dass Chemotherapien bei einer Krebserkrankung zunächst sehr erfolgsversprechend anschlagen, es aber plötzlich bei den Patienten zu einem unerwartet heftigen Rückfall kommt. Forscher der Universität Heidelberg deckten nun einen Rückkopplungsmechanismus auf, der für dieses Phänomen bei der Diagnose Krebs verantwortlich sein könnte.
  • Mit Zahlen jonglieren: Beispiel Brustkrebs
    Man geht in bestimmten Studien davon aus, dass das Risiko, an Brustkrebs zu sterben, durch eine Früherkennung um 30% sinkt. Das hört sich auf den ersten Blick gut an. Stimmt aber so nicht ganz...  
  • Naturheilmittel gegen Nebenwirkungen der Chemotherapie
    Anhand von Studien mit an Brustkrebs erkrankten Frauen, sucht die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg nach Beweisen, dass Naturheilmittel tatsächlich die Nebenwirkungen einer Chemotherapie verringern können.
  • Vorsicht vor dem Verzehr bitterer Aprokosenkerne
    In seinem Magazin WISO setzt das ZDF regelmäßig “Fernsehdetektiv Sommer” auf Fälle von Verbrauchertäuschung an. Im Beitrag vom 23. März 2009 ging es um eine Krebspatientin, die nach dem Verzehr von bitteren Aprikosenkernen unter Atemnot litt und den Verdacht hatte an Vergiftungserscheinungen zu leiden.
  • Bekanntes Krebsmedikament: Mehr Schaden als Nutzen?
    Verschiedende Arten von Krebs werden oft mit der sogenannten Chemotherapie behandelt. Die amerikanische Food and Drug Administration (FDA) bestätigte, dass eines der bekanntesten Chemotherapeutika, das Medikament Avastin bei metastasierendem Brustkrebs nicht mehr verwendet werden soll.
  • Zytotoxische Effekte von ultraverdünnten Arzneimitteln auf Brustkrebszellen
    Eine interessante Studie zum Thema Krebs erreicht uns aus den Forschungslabors der Universität von Texas, USA. Hier untersuchten Wissenschaftler homöopathische Formulierungen in ultra-verdünnter Form und deren Einfluss auf Krebszellkulturen in vitro, also außerhalb des menschlichen Körpers, in der Petrischale.

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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Nachbehandlung einer Chemotherapie in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel Diese Therapieform ist als Begleitung geeignet, um "Energien" wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Als Unterstützung zu empfehlen.
Ernährung

Mittlerweile gibt es zahlreiche Erkenntnisse auch in unserer sog. Wissenschaft bezüglich einer "Krebs-Ernährung". Mehr dazu lesen sie unter: Ernährung bei Krebs.

Weitere hochinteressante Artikel:

Homöopathie  Kritiker sprechen der Homöopathie sowieso jede Wirkung ab. Erstaunlicherweise wurden aber gerade mit homöopathischen Mitteln Effekte bei Brustkrebszellen im Labor beobachtet.
  
Orthomolekular-Medizin

Die orthomolekulare Therapie halte ich bei allen Krebsvarianten für unerlässlich. Eine wesentliche Rolle spielen u.a. Zink und Selen, Gluthation und weitere Antioxidantien. Hierzu sollte Sie aber jemand beraten, der sich mit den einzelnen Krebsarten auskennt.

Antioxidantien in der Onkologie
Es gibt keinen Hinweis, dass die Antioxidantien in Nahrungsergänzungen die Effekte einer Chemotherapie negativ beeinflussen. Dies fand das Journal „Cancer Treatment Reviews“. Im Gegenteil, Antioxidantien scheinen die Überlebensraten, den therapeutischen Effekt auf den Tumor und das Tolerieren der Therapie zu verbessern.

Ein hochinteressantes "Mittel" in der Krebstherapie ist meiner Ansicht nach Modifiziertes Citruspektin (MCP). Die Wirkung von modifiziertem Citruspektin auf den Körper wurde bereits in zahlreichen Studien untersucht und scheint einige bemerkenswerte Effekte zu haben. Dabei hat MCP seine krebshemmende Wirkung bislang bei den unterschiedlichsten Krebsarten gezeigt, darunter Prostatakrebs, Darmkrebs, Leberkrebs, Brustkrebs und Hautkrebs.

Heilpflanzen

Belegt ist vor allem Herba Abrotani Tee, der aus Artemisia abrotanifolium (der Eberraute) gewonnen wird. Herba Abrotani  zeigt einen positiven Einfluß auf die für die Krebsabwehr  zuständigen Zellen: die sogenannten NK-Zellen (Natürliche Killerzellen), aber auch andere immunkompetente Zellen.

Bewährt ist auch die Misteltherapie. Achtung: Bei Mistelpräparaten halte (nicht nur ich) einen hohen Anteil an Mistellektin 1 für notwendig (Fa. Helixor oder Eurixor). Man muss wissen, welche Mistel man verwenden sollte! 

Diskutiert werden zur Unterstützung auch: Echinacea, Ginseng, Taigawurzel, Grüner Tee, Lapacho Tee, Rotbusch Tee, Flor Essence, Weihrauch, Madagaskar-Immergrün, sowie Cannabis.

weitere interessante Artikel: Heilpflanzen gegen Krebs

Säure-Basen-Haushalt

Erkenntnisse zur der Bedeutung des Säure-Basen-Haushalts bei Krebspatienten:

  • Tumorzellen zeigen sich relativ unempfindlich gegen pH-Absenkungen
  • Das Wachstumsoptimum von Tumorzellen ist in Richtung eines niedrigen pH-Wertes verschoben. Tumorzellen können sogar unter pH 6,0 wachsen
  • Krebszellen verlieren unter Azidose und Hypoxie das p53 Gen und damit ein Apoptosesignal (Selbstzerstörung).
  • Ein niedriger pH-Wert verschlechtert die Wirkung der Chemotherapie sowie Strahlentherapie.

(Quelle: Michael Martin vom Labor GANZIMMUN AG in Mainz)

Mehr zum Thema auch im Beitrag:

Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.

 

Zahnstörfeld
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind bedenklich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

sonstiges

siehe unter Rekonvaleszenz;

Enzymtherapie: Wobenzym N



Dieser Beitrag wurde letztmalig am 27.8.2011 aktualisiert.

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