Verflechtungen im Fall der Grippeimpfstoffe

Der Schreck saß bei vielen Menschen tief, als zu Beginn diesen Jahres die ersten Meldungen über einen angeblich äußerst aggressiven neuen Grippeerreger die Runde machten. Die sogenannte Schweinegrippe sei möglicherweise gefährlicher, als alle bislang bekannten Grippe-Viruserkrankungen, hieß es aus Fachkreisen – und schnell waren Warnungen hinsichtlich einer drohenden Pandemie ausgesprochen.

An der Entwicklung einer Grippeschutzimpfung wird seither fieberhaft gearbeitet.

Weitere Einzelheiten, die nun ans Licht kommen, sind jedoch weit bedenklicher: so steht beispielsweise Sir Roy Anderson, der als Berater für die Sicherheit von Arzneimitteln für die britische Regierung tätig ist, auch auf der Gehaltsliste von GlaxoSmithKline, der Firma, die antivirale Mittel an Regierungen weltweit verkauft. Anderson empfahl in einem Radiointerwiew das von GalaxoSmithKline produzierte Relenza – und kurbelte nicht zuletzt damit Galaxo-Smith-Klines Rekordgewinn von 2,4 Milliarden Euro (der erwartungsgemäß noch steigen wird), an. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – doch der bittere Beigeschmack bleibt….

Übrigens: schon einmal hatte ich über fragwürdige Verflechtungen bei der Impfkommission berichtet…

Datum: Donnerstag, 3. September 2009
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2 Kommentare

  1. 1

    Guten Tag Herr Gräber,

    ich empfinde es als ein sehr großes Geschenk, dass Sie für jedermann nachschlagbar das Lexikon der Naturheilkunde kostenlos online zur Verfügung stellen.

    Das zeigt mir, dass Sie ein einfühlsamer und nächstenliebender Mensch sind. Und genau solche Menschen brauchen wir in unserer oft gedankenlosen und egoistischen Welt, die nur auf Profit aus ist.

    Ich wünsche Ihnen Gottes Segen und ein freudiges Wirken. Ganz herzliche Grüße von einem wirklich sehr berührten Menschen.

  2. 2

    […] Fragwürdige Verflechtungen im Fall der Grippeimpfstoffe […]

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