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Reisedurchfall

Grundsätzliches

Bei Reisenden in südliche, tropische Länder ist der Reisedurchfall der Ferienverderber Nr. 1. In Nordafrika wird etwa die Hälfte, in Südamerika, in  West- und Ostafrika wird etwa ein Drittel und in Asien ein Viertel von dieser Plage heimgesucht. In der Regel tritt das Problem in den ersten sieben Tagen auf und hört normalerweise in einigen Tagen von selbst wieder auf. 

 

 

Viele glauben, oder wird glauben gemacht, dass man sich mit einer Impfung dagegen schützen kann. Es ist jedoch eine Tatsache, dass es gegen den Reisedurchfall keine Impfung gibt. Das beste Mittel ist ein perfektes Immunsystem. Alle aufgeschwatzten und verkauften Pillen haben keine oder nur sehr geringe Wirkung.

 

Mögliche Ursachen Verschiedene Keime wie Amöben, Kolibakterien, Viren, Lamblien und Würmer können das Problem auslösen. Die einzelligen Amöben zum Beispiel, befinden sich in tropischen Ländern bei gut der Hälfte der Bevölkerung im Dickdarm. Diese sind jedoch dagegen immun. Die in aller Regel immunschwachen Touristen jedoch nicht. 

 

Mögliche Folgen Eigentlich widerstrebt mir der folgende Tipp: Schäle es, koche es oder vergiss es. Wir sagen das mit einer gewissen Arroganz (bei denen ist ja alles dreckig)  und übertünchen damit unser degeneriertes Immunsystem. 

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Reisedurchfall in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden.
Eine Woche vor der Abreise beginnen Sie mit folgender Kur: Am Morgen träufeln Sie einen Tropfen Eukalyptusöl auf den Handrücken und lecken ihn auf. Am Abend machen Sie dasselbe mit einem Tropfen Bohnenkrautöl.

Ernährung Wenn der Durchfall Sie erfasst hat, denken Sie daran, dass die verlorene Flüssigkeit ersetzt werden muss. Am besten mit Tee und ab und an einer Tasse Bouillon (wegen des Salzverlustes). 

Ein anderes Rezept zur Rehydrierung ist folgendes: 1 Teelöffel Kochsalz, ½ Teelöffel Backpulver und 8 Teelöffel Zucker auf einen Liter Flüssigkeit.

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 20 ml Storchenschnabel, Kamille, Fenchel, Schafgarbe und Rosskastanie.
Gemmo-Therapie Bis zur Besserung stündlich 1-2 Stösse Johannisbeer-Knospenmazerat in den Mund sprayen.
Sonstiges Nach der Erkrankung machen Sie eine dreiwöchige Enzymtherapie (Wobe Mucos) in der Drogerie oder Apotheke).