Keuchhusten
| Grundsätzliches |
Der Keuchhusten ist eine
ernstzunehmende Krankheit. Sie ist auch
meldepflichtig und muss angeblich
ärztlich betreut werden. Das Bakterium
„Bordet Gegon“ soll der Erreger sein und
wird durch die so genannte
Tröpfcheninfektion übertragen. Drei bis
acht Tage nach der Ansteckung beginnt das
1. Stadium. Dieses dauert etwa 1-2 Wochen
mit erhöhter Temperatur, krampfhaftem
Husten und mühsamem Einatmen.
Bindehautentzündung und Heiserkeit sind
weitere Merkmale. Dann folgt das zweite
Stadium, welches zwischen einer und sechs
Wochen dauern kann. Mühsam wird die Luft
eingesogen und dann 10-15 mal gehustet,
lautes Atmen und keuchen, dann erneutes
Husten. Dieses kann sich bis zu 10 oder
15 mal wiederholen. Der ganze Körper wird
gepeinigt durch Krämpfe, der Schleim kann
nur unter größter Anstrengung abgehustet
werden. Dann endlich folgt das 3.
Stadium: die Zahl der Anfälle nimmt
langsam ab und geht in einen
„gewöhnlichen“ Husten über. Der Körper
hat sich selbst geholfen und alle nehmen
den Erfolg für sich in
Anspruch.
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| Mögliche
Ursachen |
Der Erreger ist nichts, das
Milieu ist alles. Auf einem gesunden
Milieu hat der Erreger keine Chance. Wie
beim Asthma sollten Sie sich oder Ihr
Kind auf eventuelle Impfschäden testen
lassen. Sie werden zwar keine Chance
haben etwas zu unternehmen, doch Ihr
Gehirn wird anfangen zu arbeiten.
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Im folgenden finden Sie
naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Keuchhusten in Frage kommen.
Zusätzlich finden Sie bei
jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch
Rezepte, sowie Bezugsquellen.
AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel |
Diese Therapieform ist bestens
geeignet, Energien wieder zum fließen zu
bringen. Sie basiert auf der
Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln
durchgeführt.
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| Aromatherapie |
Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen
sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet
werden.
Anis, Basilikum, Bergbohnenkraut, Cajeput,
Eukalyptus, Fichte, Knoblauch, Lavendel, Majoran,
Myrthenheide, Origano, Pfefferminze, Rosmarin,
Salbei, Thymian, Ysop und
Zitrone.
Es gibt kaum eine Krankheit, für deren Heilung sich
so viele Pflanzen zur Verfügung stellen wie für das
Asthma und Keuchhusten.
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| Ernährung |
Jedes Jahr kommt mindestens eine
neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine
hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine
Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren
besteht. Warum? Weil sie tatsächlich
funktioniert. Es ist die Schaub-Kost,
die der Verfasser selbst seit Jahren
befolgt.
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Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen) |
Lassen Sie sich aus folgenden
Urtinkturen eine Mischung herstellen:
40 ml
Huflattich, 20 ml Pestwurz, je 10 ml Thymian,
Königskerze, Fenchel und
Sonnenhut.
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| Phytotherapie |
Tee bei Reizhusten:
Ehrenpreis und Eibischwurzeln zu gleichen
Teilen; 1 TL pro Tasse und 5 Minuten
ziehen
lassen.
Zwiebelwickel: genügend
Zwiebeln fein hacken, in der Bratpfanne leicht
dünsten. Auf ein Gazetüchlein geben und in der
nötigen Größe einschlagen. Etwa ein halbe
Stunde einwirken lassen. Nachher die Brust mit
warmem Johannisöl
einreiben.
Die in den Efeublättern
enthaltenen Saponine wirken
schleimlösend. Eine krampflösende Wirkung
von Efeublättern ist ebenfalls mittels
in-vitro-Testsystemen nachgewiesen
worden. Deshalb werden sie auch als
Spasmolytika bei Keuchhusten, spastischer
Bronchitis und chronischen Katarrhen
eingesetzt.
Auch Schwarzkümmelöl kann hier sehr
hilfreich sein.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und
säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr
Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr
Organismus übersäuert.
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser
Seite befolgen.
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| Schüssler-Salze |
Grundsätzlich: Calcium
phos. Nr. 2, Kalium phos. Nr. 5, Magnesium
phos. Nr. 7, Natrium chloratum Nr. 8. Auch
Einläufe und äussere Anwendung.
Mit Fieber bis
38,5oC: Ferrum
phosphoricum Nr. 3.
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