Heilsteine und
Steinheilkunde
Edelsteine und Kristalle als
Therapie?
Geschichte und Tradition der
Steinheilkunde
Die Beschäftigung mit Heilsteinen lässt sich bis ins
Altertum zurückverfolgen. Als Amulette und Talismane waren
Steine damals sehr gefragt. Schon der griechische Arzt
Dioskurides gab im 1. Jahrhundert v.Chr. Hinweise auf die
Wirkung von Heilsteinen.
Bei dem griechischen Philosophen Aristoteles fanden die
Heilsteine schriftliche Erwähnung. Auch in Ägypten und China
wurden Heilsteine im Altertum als Glücksbringer und Heilmittel
verwendet. Im Mittelalter beschäftigte sich die Äbtissin
Hildegrad von
Bingen mit der unterschiedlichen Wirkung von
Heilsteinen. Große Bedeutung kommt der Edelsteintherapie in der
Gegenwart, bei der Besinnung auf natürliche Heilmethoden, unter
Berücksichtigung der Ganzheitlichkeit des Menschen zu.

Anwendung und Wirkung der
Heilsteine
Jeder Stein besitzt charakteristische Eigenschaften, welche
auf die Chakren, die Energiezentren des Menschen, einwirken.
Krankheiten zeigen sich als disharmonische Schwingungen, welche
durch negatives Gedankengut, äußere Einflüsse oder falsche
Lebensführung und Ernährung ausgelöst werden.
Passt ein Stein zu seinem Anwender, wirkt er sich
harmonisierend auf den seelischen Bereich der entsprechenden
Person aus. Heilsteine wirken über ihre Farben,
Schwingungsenergien und enthaltenen Mineralien und
Spurenelemente. Um den richtigen Stein ausfindig zu machen, ist
viel Intuition notwendig. Dabei helfen können Methoden wie das
Auspendeln des Steines oder der Muskeltest der Kinesiologie.
Eine neue, aufwendige Möglichkeit arbeitet mit Speichelproben
des Patienten.
Amethyste werden zum Beispiel bei Kopfschmerzen oder Nervösität eingesetzt, Topase aktivieren
den Stoffwechsel oder
Bergkristalle verhelfen zu neuer Lebenskraft. Die einfachste
Form der Anwendung ist das Tragen in Form von Ketten oder
Armbändern. Auch ein Mitführen in den Taschen ist möglich.
Heilsteine werden auch direkt auf die betreffenden Chakren
aufgelegt, dabei ist darauf zu achten, besonders flache Steine
zu verwenden. Möchte man einen Stein in der Wohnung aufstellen,
sollte dieser eine entsprechende Größe besitzen, um das
Energiefeld dort wirkungsvoll beeinflussen zu können.
Gebräuchlich ist es auch, ein Edelsteinelexier herzustellen.
Dazu werden die Steine in Quellwasser gelegt und der Sonne
ausgesetzt, um sich mit Energie aufzuladen. Die Anwendung
erfolgt in Form von Umschlägen, oder das Elexier wird über den
Tag verteilt getrunken, um auf den gesamten Organismus zu
wirken.
Die Steinheilkunde ist nicht wissenschaftlich untermauert
und kann bei ernsthaften Erkrankungen den Gang zum Arzt nicht
ersetzen. Sie kann jedoch unterstützend und vorbeugend das
Befinden und die Lebensqualität des Menschen verbessern -
bewährt seit Jahrtausenden.
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