Hier finden Sie alles was Sie zur Naturheilkunde und Alternativmedizin wissen
müssen...
Warum Naturheilkunde und Alternativmedizin für Sie die ERSTE Wahl sein sollten - und nicht
die zweite Wahl...
Warum Ihnen viele Pharma-Produkte nicht oder nur scheinbar helfen und welche gesündere
Lösung es gibt...
Wie Sie über 360 Beschwerden und Krankheiten mit Naturheilkunde oder Alternativmedizin
behandeln können...
Entdecken Sie Informationen, die Sie vom Ihrem Arzt in der Sprechstunde nicht zu hören
bekommen - es sein denn er hat sich schon von der Schulmedizin abgewendet...
Liebe Leserin, lieber Leser,
wenn Sie auf diese Webseite gelangt sind, suchen Sie sicher Informationen zur Naturheilkunde oder
Naturheilverfahren.
Das Entscheidende aber daran ist: zahlreiche Verfahren der
Naturheilkunde sind nachgewiesenermaßen wirkungsvoller und nebenwirkungsärmer als die
Schulmedizin.
Eine Empfehlung von mir:
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Meine Bitte an Sie: nehmen Sie sich einmal 4 Minuten Ihrer Zeit und lesen Sie folgendes Interview, dass ich im
Dezember 2008 gegeben habe.
Ich beantworte (und belege dies auch mit Untersuchungen), warum die Naturheilkunde Ihr Mittel der ERSTEN Wahl
sein sollte. Sie erfahren mehr zum Verhältnis zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde und zahlreiche Dinge, die
Sie wahrscheinlich noch nie von Ihrem Arzt gehört haben.
Hier das Interview:
Herr Gräber, was ist eigentlich der Unterschied zwischen Naturheilkunde und
Alternativmedizin?
Klassische Naturheilkunde ist die Therapie mit Licht, Luft, Wasser, Heilpflanzen, Ernährung und Bewegung. Zur
Alternativen Medizin gehören Heilverfahren wie zum Beispiel:
"Alternativ" werden diese Verfahren genannt, weil diese nicht Bestandteil der sogenannten "Schulmedizin" sind.
Das ist der offensichtliche Teil des "Unterschieds". Aber es gibt einen wesentlich wichtigeren.
Klassische Naturheilkunde nutzt Heilmittel, die in
der Natur "so" vorkommen, also zum Beispiel das Wasser (Kneipptherapie, Wickel), die Sonne (Lichttherapie), die
Luft (Atemtherapie), die Pflanzen die in der Natur wachsen (Pflanzenheilkunde) oder unser Nahrung (Ernährungslehre)
und die "Bewegung" (Sport und Bewegungsübungen). Zu diesen Bewegungsübungen können wir eigentlich auch Verfahren
wie Feldenkrais, Tai Chi oder die fünf Tibeter zählen.
Bei der Alternativmedizin sieht das schon anders
aus. Hier brauche ich einen Therapeuten der mich "behandelt" zum Beispiel
a) mit Instrumenten: Akupunkturnadeln (Akupunktur), Spritzen (Neuraltherapie oder NPSO), Schröpfgläsern (Schröpfen) usw.
Alternativmedizin und Naturheilkunde werden übrigens auch als "Komplementärmedizin" bezeichnet.
Darüberhinaus gibt es Alternative Heilmethoden, die
als "Außenseitermedizin" gelten. Sie werden häufig von der
Schulmedizin als paramedizinisch bzw. als Paramedizin bezeichnet. Zu den Verfahren der Paramedizin zählen u.a.
Heilsteine, Reiki, Geistheilung oder Auro Soma Therapien.
Bemerkenswert ist der Wandel der Zeit: noch vor über 100 Jahren galt zum Beispiel Pfarrer Kneipp mit seiner
Wasserheilkunde als Paramediziner und gefährlicher Quacksalber, ebenso wie viele Heilpraktiker in den 50er, 60er,
bis weit in die 80er Jahre hinein, die die Homöopathie und die Akupunktur ausübten. Heute gelten diese Verfahren
als "Alternativmedizin" - also als echte Alternative.
Folgende Grafik veranschaulicht noch einmal die Zusammenhänge:
Anmerkung: die sog. Volksmedizin beeinflusste dabei alle Richtungen.
Wie sehen Sie das Verhältnis der Schulmedizin zur Naturheilkunde bzw. Alternativmedizin?
Dieses Verhältnis war in gewisser Weise schon immer "gespannt". Ein Beispiel erwähnte ich ja bereits gerade:
Sebastian Kneipp der Begründer der Wasserheilkunde - wie wir diese heute kennen und anwenden. Kneipp wurde sein
Leben lang von den damaligen Schulmedizinern verfolgt, angeklagt und als "Quacksalber" und "Kurpfuscher"
verunglimpft. Heute ist bewiesen, dass die Wassertherapie wirkt und ist Bestandteil zahlreicher Kurkliniken.
Die Akupunktur wurde lange Zeit als Unfug abgetan, bis die Akupunkturpunkte mikroskopisch nachgewiesen werden
konnten und zahlreiche Studien einen Nutzen belegen. Erst zur Jahrtausendwende wurden Krankenkassen von
verschiedenen Studien davon überzeugt, dass Akupunktur wirkt und erstattet werden sollte.
Diese Verfahren hätten sich nicht so lange (trotz aller Anfeindungen der "etablierten Medizin") gehalten, wenn
diese nicht sehr gute Erfolge zu verzeichnen gehabt hätte.
Ich erinnere mich noch sehr gut an die 80er Jahre, als die Akupunktur in Deutschland immer bekannter wurde. Was
wurde seitens der Schulmedizin nicht polemisiert. Und heute? Heute wenden zahlreiche Ärzte Akupunktur an. Selbst
Medizinstudenten haben an zahlreichen Universitätkliniken bereits während des Studiums die Gelegenheit dieses
Verfahren zu lernen.
Schulmedizin und Alternativmedizin haben sich also einander angenähert?
In gewisser Weise ja. Es gibt aber immer noch sehr viele "Dogmatiker" (auch unter Nicht-Medizinern), die
zahlreiche wichtige Arbeiten im Bereich der Medizin schlicht und ergreifend verunglimpfen, weil es nicht in das
"Anerkannte" Denkschema passte. Das gilt nicht nur für Verfahren der Naturheilkunde (wie zum Beispiel im Fall von
Pfarrer Kneipp und seiner Wassertherapie), sondern auch für Ärzte die neue Theorien entwickelten.
Nehmen Sie zum Beispiel Dr. Freud und seine Theorie zur Hysterie und Traumatisierung. Als Freud diese Theorie
vor dem Kollegium beim Verein für Psychiatrie und Neurologie in Wien vorstellte, wurde danach im Kollegenkreis
abgestimmt, ob die Kollegen die Theorie für möglich hielten. Ein prominenter Psychiater der damaligen
Zeit: "Es klingt wie ein wissenschaftliches Märchen." Diese Beurteilung kam ohne die geringste Diskussion der
analysierten Fälle zustande.
Anderes Beispiel: die Entdeckung, dass ein Bakterium im Magen überlebt und dauerhaft existieren kann - das
Helicobacter Pylori. Die beiden australischen Ärzte
Barry Marshall und John Robin Warren wurde zeitweise sogar der Ausschluß aus der
australischen Ärztekammer angedroht, weil sie "so einen Unsinn" publizierten. Schließlich "wisse man ja", dass in
der Magensäure keine Mikrobe überleben könne. Die Wahrheit setzte sich aber dennoch durch und die beiden Australier
erhielten für Ihre Entdeckung den Medizin-Nobelpreis.
Ich frage mich: warum dauerte es Jahre und zum Teil Jahrzehnte, bis sich neue Erkenntnisse in den Praxen
verbreiten? Noch vor über 10 Jahren hörte ich u.a. von Ärzten, dass das mit dem Helicobacter nur eine "Mode" sei...
Im April 1996, laß ich in Spektrum der Wissenschaft (Seite 68-74), dass viele Ärzte gar nicht daran
interessiert seien, den regelmäßig wiederkehrenden Personenkreis mit Magenproblemen auf Helicobacter zu untersuchen, weil sich mit
langfristig geheilten Patienten kein Geld verdienen lasse.
Andererseits werden viele Operationsverfahren und Medikamente noch angewendet, deren Nutzen und Wirksamkeit
durch entsprechende Studien längst widerlegt sind. Neuen Medikamenten und Operationsverfahren stehen die gleichen
Ärzte, die "unkonventionelle" Erkenntnisse in Bausch und Bogen als "unwissenschaftlich" ablehnen, wesentlich
unkritischer gegenüber.
Dieser Dogmatismus und Absolutismus hat zur Spaltung in das "orthodoxe" und das "alternative" Lager in der
Medizin geführt.
Sie scheinen darüber nicht besonders glücklich zu sein?
Nein, nicht wirklich. Ich würde mir wünschen, dass es mehr "Offenheit" dem gegenüber gäbe, was sich in der
Praxis und in unabhängigen Untersuchungen ergeben hat.
Wie Mediziner mit Andersdenken aus den eigenen Reihen umgehen, die herkömmliche Dogmen in Frage stellen, ist
schon absurd. Aber wenn es um die Alternativmedizin geht, wird es leider noch schlimmer. Achten Sie einmal darauf,
wie auf Studien reagiert wird, die die alternative Medizin unterstützen und belegen - auch nach den neuen Standards
der Doppelblindtests.
Wenn es darum geht bessere und nebenwirkungsärmer Heilverfahren zu finden und anzuwenden, dann lohnt es sich,
darüber sehr gut informiert zu sein. Und genau deswegen wende ich mich direkt an die Menschen mit Hilfe des Mediums
Internet und mittels meiner Webseiten.
Zum Glück sehen immer mehr Ärzte und Patienten die Naturheilkunde und Alternativmedizin als eine wertvolle
"Unterstützung" oder "Ergänzung" zur Schulmedizin.
Wünschen Sie sich auch eine Unterstützung der Schulmedizin durch die Alternativmedizin und
Naturheilkunde?
Lassen Sie es mich mal so sagen... Noch vor fünf Jahren hätte ich die These des "wirkungsvollen" Nebeneinander
von Schulmedizin und Alternativmedizin voll unterstützt. Heute sehe ich das anders...
Warum?
Hm... jetzt wird es wirklich schwierig zu antworten - aber ich will es mal versuchen.
Ich bin heute der Überzeugung, dass die klassische Medizin Ihre Berechtigung eigentlich nur noch im Bereich der
Notfallmedizin und "Ersatzmedizin" hat.
Wenn Sie einem unvorhersehbaren Herzinfarkt erleiden, ein schweren Autounfall haben, einen Kaiserschnitt bei der
Geburt brauchen oder Insulin, weil Ihre Bauchspeicheldrüse keines mehr produziert - in all diesen Fällen kann keine
Medizin sie besser wiederherstellen, als unsere westliche Apparatemedizin.
Nach dem zweiten Weltkrieg begann eine Epoche der Technologisierung unserer Welt in einem Tempo, wie wir das
niemals zuvor erlebt hatten. Spätestens seit der Mondlandung 1969, schien das Unmögliche machbar - und das färbte
auch die Vorstellungen der Schulmedizin.
So kam es vermutlich, dass sich ein unerschütterlicher Glaube an die Allmacht der Technik auf die Medizin
übertrug. Und dieser "Glaube" wird bis heute geschürt.
Glaube? An die Methoden der Schulmedizin werden doch heute die Kriterien der Evidence Based
Medicine (evindenzbasierte Medizin) angelegt. Alle Verfahren und Medikamente werden von
placebokontrollierten Doppelblindstudien getestet?
Bei einer placebokontrollierten Doppelblindstudie weiß weder der Patient noch der Arzt, welches das Medikament
oder das Placebo ist.
Sind alle Verfahren der Schulmedizin dahingehend untersucht? Das glauben die meisten - aber: das ist
überhaupt nicht der Fall.
Mal nebenbei bemerkt... bei all dieser "Wissenschaftlichkeit" in der Schulmedizin und den ganzen
Errungenschaften wundere ich mich, warum wir immer noch so viele chronische Krankheiten haben.
Die Todesrate bei metastasenbildenden Krebserkrankungen ist immer noch fast so hoch wie vor 25
Jahren - trotz neuester Chemotherapie, Mikrochirurgie,
hochmoderner Diagnosegeräte wie MRT und CT oder exakt wirkender Bestrahlungstherapie.
Trotz der Einnahme von Mitteln gegen Cholesterin und Bluthochdruck, bleibt die Anzahl der Herzinfarkte unverändert hoch. Ich könnte die Liste
beliebig fortsetzen: Asthma, Diabetes, Gelenkbeschwerden, Alzheimer, Allergien, Darmbeschwerden. Bei dem ganzen Geld, das in die
Forschung und Entwicklung fließt, dürfte eigentlich kein Kranker mehr zu finden sein.
Die Schulmedizin, die versucht so wissenschaftlich zu sein (Evidence Based Medicine), ist dies in keinster
Weise. Im September 1994 war im medizinischen Fachblatt New Scientist zu lesen, dass 80% der
medizinischen Verfahren die angewendet werden, niemals richtig getestet wurden.
Von allen Bereichen der Schulmedizin ist die Chirurgie die am wenigsten "wissenschaftliche". Im Ärzteblatt
Nummer 6 aus dem Jahr 2004 war zu lesen, dass derzeit für weniger als 15% aller Fragen in der Chirurgie
randomisierte kontrollierte Studien verfügbar sind.
In den letzten Jahren war ich noch der Meinung, dass sich das schon bessern werde. Diesen Glauben habe ich aber
schon über Bord geworfen.
Im Bereich der neuen Medikamentenzulassungen tun sich Abgründe auf, die nichts mehr mit dem Pioniergeist der
Forscher eines Flemmings gemein hat, der das Penincillin entdeckte; (Penincillin ist übrigens ein "Naturheilmittel"
- weil es aus einem Pilz gewonnen wird).
Im Pharmabereich werden offensichtlich Studien gefälscht, erfunden, bestochen und gelogen was das Zeug hält.
Wenn Sie mir das noch vor einem Jahr gesagt hätten, hätte ich Sie wahrscheinlich für einen Pessimisten gehalten,
der sich gerne mit Verschwörungstheorien beschäftigt.
Heute, im Jahr 2009, sage ich das nicht mehr. So warnt selbst der Vorsitzende der Arzneimittelkommission in der
deutschen Ärzteschaft, Professor Wolf-Dieter Ludwig vor dem Irrglauben, dass jedes Medikament,
welches in Deutschland zugelassen wird, auch sicher sei.
Spätestens seit dem Bericht von Frontal 21 im Dezember 2008 über die Machenschaften der Pharmaindustrie sollte klar sein: hier steckt ein System dahinter,
bei dem viele mitspielen und verdienen. Wenn ich in diesem Zusammenhang an die derzeitige Kampagne für die
"Gebärmutterhalskrebs Impfung" denke, wird mir schlecht.
Nehmen wir zum Beispiel das beliebte Thema Cholesterin: wußten Sie das Niacin (ein Vitamin) Ihre
Cholesterinwerte ebenso wirkungsvoll senken kann, wie die schulmedizinischen Cholesterinsenker? Spätestens seit dem
Lipobay-Skandal Ende der 90er
Jahre, sollten bei jedem Patienten die Alarmglocken angehen, wenn ihm ein Arzt Statine zur Senkung des Cholesterins
verordnen will.
Warum wissen Patienten und anscheinend auch die Ärzte so wenig von diesen gesünderen und zum Teil
wirkungsvolleren Alternativen?
In vielen Fällen ist die Alternativmedizin NICHT die Alternative. Sie ist die Methode der ERSTEN Wahl.
Ich für meinen Teil habe entschieden, dass ich der Naturheilkunde und Alternativmedizin bei den allermeisten
Krankheiten den Vorzug gebe. Deren Verfahren sind zwar großteils genauso wenig "evidenzbasiert" - aber auf jeden
Fall nebenwirkungsärmer und nach meiner Meinung auch wirkungsvoller bei allen chronischen Krankheiten - vor allem
wenn man wirklich den Ursachen (den wirklichen Ursachen), auf den Grund geht...
Auf Ihrer Webseite Naturheilt.com veröffentlichen Sie auch genauere Studien und Belege
dazu?
Leider sind noch nicht alle Artikel auf dem neuesten Stand wie die Artikel zu Alzheimer, Antibiotika, Asthma oder Cholesterin - ich arbeite aber daran. Leider fehlt mir
mehr Zeit für dieses "Hobby"...
Hobby?
Ja. Die Webseite Naturheilt.com wurde von meinem schweizer Kollegen und Naturarzt Hermann Kaufmann gegründet. Er veröffentlichte bereits zu einer Zeit seine
Erkenntnisse auf Naturheilt.com zur Naturheilkunde und Alternativmedizin, als ich das Internet noch für
"überflüssig" hielt. Ende 2007 wollte Herr Kaufmann die Webseite aufgeben, weil er sich "zur Ruhe" setzen wollte.
Als Leser seines Newsletters und seines Buches fand ich das sehr schade. Ich habe damals Kontakt mit Herrn
Kaufmann aufgenommen und angeboten sein "Projekt" weiterzuführen und auch sein Buch "100% Naturheilkunde ohne Wenn und Aber" weiter anzubieten.
Haben Sie seitdem etwas an Naturheilt.com verändert?
Ja und nein. Im wesentlichen finden Sie immer noch fast alle Informationen und Inhalte von Herrn Kaufmann:
Hausmittel und Naturheilverfahren, die bei den verschiedensten Beschwerden helfen können. Ich habe lediglich
begonnen die Inhalte zu erweitern. Den Naturheilkunde Newsletter gibt es
nach wie vor. Neu ist allerdings der Naturheilkunde Blog, in dem ich über
aktuelle Änderungen auf der Webseite berichte und interessante Artikel veröffentliche.
Vorhin erwähnten Sie, dass Sie selbst einmal an die Allmacht der Schulmedizin glaubten?
Ich selbst glaubte in meiner Jugend (in den 80er Jahren), dass die Krankheiten unserer Welt bald hinweggefegt
seien. Dabei konnte ich an mir selbst beobachten, dass der Fortschritt der Medizin nicht zu meiner eigenen
Besserung beitrug - im Gegenteil.
Mit 14 Jahren bekam ich die ersten Schmerzmittel gegen Migräne, mit 17 Mittel gegen Heuschnupfen, von denen ich
so müde wurde, dass ich nachmittags mehrere Stunden schlafen musste. Weitere Allergien gegen Nahrungsmittel kamen
hinzu.
Mit 28 hatte ich fast täglich Kopfschmerzen oder Muskelschmerzen. Meine Ekzeme im Gesicht besserten sich nur noch stundenweise durch
Cortisonsalben. Nachdem mir stellenweise die Haare ausfielen und weitere Störungen dazu kamen, erhielt ich den Tipp
einmal zu einem Heilpraktiker zu gehen.
Zu Beginn hielt ich überhaupt nichts davon. Schließlich hatte der Mann ja noch nicht einmal studiert - und
Medizin schon gleich gar nicht. Aber an der Uniklinik konnte mir nicht geholfen werden und noch schlechter kann es
mir nicht gehen dachte ich.
Alle Ärzte zuvor hatten solche Zusammenhänge niemals erwähnt. Kein Arzt hat mir jemals den Zusammenhang zwischen
einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung und Darmbeschwerden erklärt.
Sie plädieren also für ein radikales Umdenken in der Medizin?
Unsere Schulmedizin ist unter anderem deshalb in der Sackgasse, weil sie zum größten Teil immer noch von den
falschen Grundlagen ausgeht.
Die "Keimtheorie" spielt dabei immer noch eine wesentliche Rolle. Der Keimtheorie zufolge werden viele
Krankheiten durch Bakterien oder Viren verursacht.
Man "steckt sich also an" und wird krank. Gegen den Erreger wird dann mittels Medikamenten vorgegangen. Diesem
Denkmodell zufolge ist Krankheit eine Art "Schicksal" - schließlich "kann man ja nichts dafür", dass man sich
"angesteckt" hat.
Diese Denkweise ist eine Sackgasse und einer der größten Irrtümer unserer heutigen Medizin.
Wissenschaftler und Experten wissen heute längst, dass in unserem Körper pfundweise Bakterien existieren. Diese
Bakterien helfen uns unter anderem bei der Verdauung, oder aber sie sind das Resultat oder Auslöser einer Krankheit
- nicht die Ursache.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum nicht alle Mitglieder einer Familie oder einer Firma eine Erkältung bekommen, obwohl sich sicherlich fast alle
angesteckt haben müßten? Der Ansteckungstheorie zufolge müssten alle Hausärzte bei einer Erkältungswelle ebenfalls
krank sein, denn die haben die Kranken mit der Infektion ja jeden Tag um sich.
Nein. Die Lösung ist unser eigenes Immunsystem. Wenn Ihr Immunsystem "auf Zack" ist, haben Viren und Bakterien
keine Chance. Und Krebs übrigens auch nicht.
Wie bitte? Was hat Krebs denn mit Erkältungen zu tun?
Krebs hat nichts mit Erkältungen zu tun, sondern mit dem Immunsystem. Während wir uns hier unterhalten
produzieren unserer beider Körper fortwährend Krebszellen. Unser Körper erkennt diese aber und zerstört diese
Krebszellen. Die Schulmedizin kennt diesen Effekt schon seit langem und nennt es das Apoptose-Programm - den
programmierten Zelltod.
Sie sehen: auch Krebs ist kein Schicksal. Sie wachen nicht eines morgens auf und haben plötzlich Krebs - das ist
Unfug.
Sie gehen in der Naturheilkunde also von einer völlig anderen Sichtweise aus?
Ja. Auf Ihren Körper treffen unzählige "Reize" aus der Umwelt. Viren und Bakterien gehören natürlich dazu. Aber
es gibt wesentlich mehr. Stress, unzählige Umweltgifte,
falsche Ernährung und Elektrosmog um die Wichtigsten zu nennen.
Ihr Körper hat verschiedene Mechanismen, um damit "fertig" zu werden. Zum einen das Immunsystem, aber auch viele
andere Organe, die ihm dabei helfen: Leber, Lunge, Haut, Darm, Nieren...
In der Naturheilkunde gehen wir davon aus, dass wir die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen, damit
dieser sich selbst heilt. Die Schulmedizin spricht meistens von "Feinden" die bekämpft werden müssen. Diese Feinde
werden dann "getötet", herausgeschnitten oder bestrahlt.
Insofern würde ich schon sagen, dass es eine andere Sichtweise ist.
Wenn Sie zum Schluß eine wichtige Botschaft an die Leser senden wollten... was wäre das?
Friede, Glück und Erfolg auf Erden...
Das wollten Sie jetzt aber nicht hören - oder?
Nun - im Bereich der Medizin...
Lassen Sie mich daraus eine Art 3-Punkte-Plan machen:
Erstens: Seien Sie skeptisch - sowohl der Schulmedizin gegenüber, als auch gegenüber der Alternativmedizin.
Nicht alles wo "Kräuter" oder "Alternativ" draufsteht ist völlig unbenklich oder harmlos.
Zweitens: Seien Sie informiert, aber machen Sie sich nicht verrückt. Seien Sie kritisch und stellen Sie Fragen.
Patienten nehmen viel zu viele Dinge hin, nur weil es "Herr Professor" gesagt hat. Nur sehr sehr wenige Krankheiten
erfordern ein sofortiges Handeln. In der Regel haben Sie immer wenigstens ein paar Tage Zeit, um sich zu
informieren. Leider sind die Belege für Alternative Heilverfahren nicht einfach zu finden, aber wenn Sie danach
suchen, werden Sie diese finden.
Drittens: Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit. Wir wurden viel zu lange im Glauben erzogen,
dass wir unsere Krankheit beim Arzt abgeben können und dieser uns wieder gesund macht. Ich bin davon überzeugt,
dass es nur einen Menschen gibt, der wirklich weiß, was für Sie gut ist - Sie SELBST.
Als letztes möchte ich Ihnen die Worte eines weisen Inuit mitgeben, von Angaangaq Lyberth:
Das härteste Eis ist das im Herzen der Menschen. Es ist paradox, aber je schneller das natürliche Eis im
Norden schmilzt, desto härter wird das Eis in den Herzen der Menschen.
Solange das Eis in ihren Herzen nicht geschmolzen ist, werden sich die Menschen nicht wirklich verändern
und kaum damit beginnen, ihr Wissen weise einzusetzen. Denn das ist es, was Ihnen fehlt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele wertvolle Informationen auf dieser Webseite finden, die Sie zu einem besseren
und gesünderen Leben führen.
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Herzlichst Ihr
Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge der Sebastian-Kneipp-Akademie
(SKA)