Grundsätzliches zu Nierenproblemen und Nierenerkrankungen
Die paarigen Nieren sind wichtige Ausscheidungs- und Entgiftungsorgane des Körpers. Sie können
von unterschiedlichen Erkrankungen betroffen sein.
Es kann zu Entzündungen des Nierengewebes kommen. Dabei unterscheidet man
nicht-bakterielle Entzündungen (Glomerulonephritis), bakterielle Entzündungen des Nierenbeckens und des
Nierengewebes (Pyelonephritis), und die chronischen Entzündungen des Nierengewebes (z.B. chronische
interstitielle Nephritis, chronische Pyelonephritis).
Nierensteine (Nephrolithiasis) können sich im Nierengewebe oder im
Nierenkelchsystem bilden und werden meist erst durch kolikartige Schmerzen symptomatisch, wenn sie durch den
Harnleiter abgehen.
Einige "Systemerkrankungen" (Erkrankungen des gesamten Körpers), können Einfluss
auf die Nieren haben:
Diabetes mellitus kann eine diabetische
Nephropathie verursachen, bei der vor allem bei falscher Blutzuckereinstellung über Jahre die Nierengefäße
geschädigt werden.
Ein langjähriger unbehandelter Bluthochdruck
kann zu einer hypertensiven Nephropathie führen.
Auch Gefäßerkrankungen (z.B. Nierenarterienverengung, Kollagenosen, Gefäßentzündungen) können
die Nieren schädigen.
Nierenzysten sind häufig Zufallsbefunde, die keine Symptome machen. Treten
mehrere Zysten in einer Nieren auf (multizystische oder polyzystische Nierendysplasie) kann es zum Ausfall
der betroffenen Niere kommen.
Außerdem können an den Nieren angeborene Fehlbildungen und gutartige sowie
bösartige Geschwulste (Tumore) auftreten.
Im Verlauf von Nierenerkrankungen kann es zu einem Nierenversagen (akute oder chronische Niereninsuffizienz) kommen.
Was passiert in der Niere?
Im Retroperitonealraum (hinter der Bauchhöhle) gelegen ist die Niere paarig in Bohnenform
angelegt, weist eine ungefähre Länge von 10 bis 12 cm und eine Breite von 5 bis 6 cm auf mit einem Gewicht
von ca. 150 g. Sie besteht aus Kapsel (Capsula fibrosa), Rinde (Cortex renalis) und Mark (Medulla
renalis).
Die Niere (Ren) dient als Ausscheidungsorgan für Stoffwechselprodukte und Giftstoffe. Sie
reguliert den Wasser-und Elektrolythaushalt, den Säure-Basen-Haushalt, den Blutdruck und die Blutbildung
durch Erythropoetin (EPO).
Das zur Reinigung bestimmte Blut gelangt durch die Blutgefässe zur Niere. Etwa 1 Liter Blut
fliesst pro Minute durch diese Organ, das sind 1440 Liter am Tag... Eine gesunde Niere scheidet täglich etwa
1 ½ Liter Urin aus.
Das Blut fliesst durch winzige Blutgefässe, die gerade mal ein Blutkörperchen nach dem anderen
durchlassen. Alles, was zur Zeit nicht gebraucht wird, wird ausgeschieden.
Es ist aber nicht nur „Abfall“, was da Richtung Nierenbecken fliesst, sondern können auch
Mineralsalze und Vitamine sein, die zur Zeit im Überfluss vorhanden sind. Deshalb ist ja Urin nicht
Abfallstoff, sondern zugleich auch Heilmittel. Von diesen 1 ½ Litern Urin sind bis zu 70 g feste Harnsalze
(Chloride, Phosphate, Urate usw) enthalten.
Wer zu wenig trinkt behält einen Teil dieser Stoffe im Körper, wo sie die
Nieren schädigen können. Ein Indiz für genügende Trinkmenge (Wasser oder Tee, alles andere zählt zur Nahrung)
ist ein farbloser bzw. schwach gefärbter Urin.
Trüber oder stark gefärbter Harn, häufiger Harndrang, geschwollene Augen
und Finger sowie Ödembildung können Hinweise auf eine Niereninsuffizienz
sein.
Was der Körper bildet, kann er auch wieder abbauen, denken Sie daran, wenn man Sie aufschneiden will.
In der Sprache der Symptome werden Nierenprobleme im Zusammenhang mit
Beziehungskonflikten gesehen, aber nicht unbedingt auf den Partner bezogen. Nierenprobleme können auch
anzeigen, dass wir Geschehenes nicht akzeptieren können und immer noch an der Vergangenheit hängen.
Nierenprobleme können aber auch von der Angst kommen.
Der Volksmund sagt ja: „Das geht mir an die Nieren.“ Nierensteine entstehen immer dann, wenn
sich die Beziehungsprobleme verhärten, konzentrieren, versteinern. Trinken wir genug, ist die Gefahr der
Nierensteine gering. Trinken hat auch mit Geselligkeit zu tun, wir trinken uns zu. Geselligkeit hat mit
Beziehungen zu tun. Und wenn wir gute Beziehungen haben, verringert sich die Gefahr zur
Steinbildung.
Eine Nierenkolikist der letzte Aufschrei dieses lebenswichtigen Organs. Nach chinesischer Auffassung ist die
Niere auch Sitz unserer Lebensenergie.
Männer haben häufiger Nierensteine als Frauen, weil die Männer mehr Mühe mit der Harmonie
bekunden als die Frauen. Diese wiederum neigen mehr zu Gallensteinen, weil für sie das Ausleben der
Aggressionen schwieriger ist.
Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Nierensteinen in Frage kommen.
Immer zu den Mahlzeiten trinken Sie
folgenden Tee: Indischer Nierentee, Brennnesselblätter, Goldrutenkraut, Birkenblätter,
Schachtelhalmkraut und Wacholderbeeren zu gleichen Teilen.
Kapseln: Wiesenkönigin, Silberweide
zu Beginn eine "Säure": Acidum benozoicum D3 oder Acidum oxalicum
D4 anschließend: Rubia tinctorum, Berberis vulgaris D3, Solidago
virgaurea D3 (jedes Mittel jeweils vier Wochen 3mal täglich eine Tablette).
zusätzlich: Calculi biliarii D10 (1 mal täglich über eine lange Zeit)
Förderung des Steinabganges bei Schmerzen: Berberis vulgaris D3
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Sorgen Sie unbedingt für einen basischen Harn, denn nur so kann ein Wachstum gestoppt werden.
Mit etwas Glück und der richtigen Einstellung können Sie ihn sogar abbauen.
Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind
gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren
lassen.
Weitere Beschwerden und Krankheiten finden Sie auch unter der entsprechenden
Buchstabengruppe: