Zuckerkrankheit - Diabetes - Alterszucker
Diabetes - Die Zuckerkrankheit
Zuckerkrank? Diabetes ist ein Problem. Diabetiker werden immer jünger und so gesehen ist die Zuckerkrankheit keine
"Alterszucker"-Krankheit mehr.
| Grundsätzliches zum Diabetes |
Diabetes ist eine chronische Krankheit, deren Hauptmerkmal ein hoher Blutzuckergehalt (Glukose) ist. Wenn das
Hormon Insulin nicht genügend wirksam ist, kann Glukose nicht in die Zellen transportiert werden, um dort als
Energielieferant zu wirken.
Kliniker und Experten schätzen, dass 77% der Typ 2 Diabetiker alleine mit einer konsequenten Diät behandelt werden
könnten; gleichzeitig beklagen sie, dass jeder zweite Diabetiker schlecht eingestellt ist, vor allem weil die Patienten
eine mangelnde Selbstkontrolle aufweisen.
Ein anhaltend hoher Blutzuckergehalt ist jedoch gefährlich - aber "leider" schmerzlos. Da Glukose nicht verfügbar
ist und die Zellen trotzdem Energie brauchen, werden die Fettreserven mobilisiert. Hohe Fettmengen und hoher Glukosegehalt
im Blut können aber Nerven und Blutgefäße schädigen.
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| Sprache der Symptome |
Sie haben Probleme mit dem Zucker. Haben Sie auch Probleme mit der Süße des Lebens, mit der Liebe?
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| Mögliche Ursachen einer Zuckerkrankheit |
Die Juvenile Diabetes (Diabetes I) beginnt bereits in der Kindheit und ist gekennzeichnet durch einen
völligen Verlust der Insulinproduktion. Insulininjektionen sind in diesem Falle ein Leben lang nötig. Bei der
Altersdiabetes (Diabetes II) geht die Insulinempfindlichkeit zurück, sie erfordert meistens keine
Insulininjektion.
Menschen mit Übergewicht haben ein 4mal höheres Risiko von
Altersdiabetes als Normalgewichtige.
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| Mögliche Folgen der Zuckerkrankheit |
Jahrelang unbehandelter Diabetes kann zu Erblindung, Nierenversagen, Durchblutungsstörungen oder zu einem Herzinfarkt führen. Auch
haben Diabetiker oft Probleme mit der Wundheilung. Eine Folge der Durchblutungsstörung ist die
Amputation der betroffenen Gliedmaßen -- es sind fast immer Zehen, Füße und Unterschenkel.
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Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Diabetes in Frage
kommen.
Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie
Bezugsquellen.
| Ernährung |
Ein schneller Anstieg des Blutzuckerspiegels ist zu vermeiden, da dies die Bauchspeicheldrüse stark belastet und
noch schneller dazu führt, dass sich das Insulin erschöpft. Es geht daher darum die Lebensmittel zu kennen, die einen schnellen Anstieg des Blutzuckers bewirken: es geht
hierbei um den Glykämischen Index. Am besten lernen Sie das bei einer Diabetiker-Schulung - fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach einem
Kurs.
Eine richtige Diabetes-Ernährung beinhaltet Lebensmittel, die reich an Ballaststoffen und komplexen
Kohlenhydraten ist (Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn), sowie reich an Chrom ist (Brokoli, Grapefruit,
Schalentiere). Forschungen haben gezeigt, dass Ballastoffe sowohl die Blutzuckerwerte, als auch die Fettwerte bei
Diabetikern verbessern.
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| Orthomolekular-Medizin |
Empfohlene Tagesdosis:
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Vitamin C: 1-2 g
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Hilft den Blutzuckergehalt zu regulieren. Kleine Blutgefässe werden gestärkt und das
Herzinfarktrisiko vermindert.
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Vitamin E: 400-800 mg
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Kann den Medikamenten- und Insulinbedarf
reduzieren. Vermindert die Verklumpung der Blutplättchen und kann die Blutfettwerte
senken.
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Niacin (nur in Form von Niacinamid): 1-3 g
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Mit 500 mg beginnen und langsam steigern. Niacinamid kann bei neu diagnostiziertem
juvenilem Diabetes (Diabetes I) den Insulinbedarf reduzieren. Nikotinsäure, eine andere Art von
Niacin, muss vermieden werden, weil sie Diabetikern schädlich sein kann.
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Vitamin-B-Komplex
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Supplement mit mind. 50 mg Thiamin (B1) Niacinamid und Vitamin
B6.
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Chrom: 200 µg
Grundsätzlich
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Kann auch in Form von 20 g Bierhefe genommen werden. Bierhefe enthält einen natürlichen
Glukosetoleranzfaktor und Chrom ist für die Bildung des Glukosetoleranzfaktors
essentiell.
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Zink: 30 – 60 mg
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Kann helfen, den Blutzuckergehalt zu regulieren und den Medikamenten- oder Insulinbedarf
zu reduzieren.
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Magnesium: 400-600 mg
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Verbessert die Kontrolle des Blutzuckergehaltes und schützt gegen Erkrankungen der Herz-
und Blutgefässe.
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Gamma-Linolensäure (GLS)
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2-3 g Nachtkerzenöl (EPO). Vermindert Nervenschädigungen.
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Myoinositol: 1-2g
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Vermindert Nervenschädigungen.
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| Phytotherapie |
Blutzucker senkend: Guar, Klettenwurz, Eukalyptus, Artischocken, Heidelbeerblätter,
Papaya, Brennessel,
Allgemein: Borretschöl, Ispaghul,
Bockshornklee, Schwarzkümmelöl, Taiga, Knoblauch.
Tees:
Eiche, Hafer, rote Johannisbeere, Klette, Löwenzahn, Mistel,
Schafgarbe, Wermut
Tausendgüldenkraut, Wacholder, Wegwarte
Studien zeigen, dass bestimmte Gewürze die Insulin-Effizienz erhöhen: Zimt, Gewürznelken, Lorbeerblätter und die Gelbwurz
(Kurkuma) besitzen die Eigenschaft, die Fähigkeit des Insulins zu verdreifachen.
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| Säure-Basen-Haushalt |
Wenn Sie die Richtlinien zu einer gesunden Diabetes-Ernährung befolgen, lösen Sie gleichzeitig das Problem der Übersäuerung.
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| Schüssler-Salze |
Magnesium phosphoricum Nr. 7, Natrium sulfuricum Nr. 10.
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| Sonstiges |
Ausdauersport und Krafttraining in Kombination verbessern die Insulinrezeptorbindungsfähigkeit enorm. Alleine durch ein regelmäßiges gesundheitsorientiertes Fitnesstraining konnte ich zahlreiche
Diabetiker von den Tabletten wegbekommen. Suchen Sie sich ein Fitness-Studio das Ihnen gefällt und machen Sie einmal
ein Probetraining.
Wenn gleichzeitig noch auf die Ernährung geachtet wird, können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit den Rest Ihres
Lebens ohne Medikamente auskommen.
Übergewichtige Diabetiker können alleine durch Gewichtsreduktion den Medikamentenbedarf senken und den
Blutzuckergehalt auf fast normale Werte bringen.
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