Naturheilt.com - Das umfassende Online-Lexikon der Naturheilkunde und Alternativmedizin

 
Alzheimer

Die Alzheimer-Krankheit ist vermeidbar und heilbar!

In diesem Artikel finden Sie nicht nur allgemeine Informationen zu Alzheimer und deren naturheilkundliche Therapie.

Es geht vor allem um eine Sicherung der Diagnose Alzheimer, denn vielfach wird "Alzheimer" diagnostiziert, obwohl es sich "nur" um eine Altersdemenz oder sogar um andere neurologische Erkrankungen wie Parkinson handelt. 

Darüberhinaus lesen Sie hier, welche unglaublichen Ergebnisse der Wissenschaft Ihnen bezüglich der Heilung von Alzheimer vorenthalten werden, denn beim Kampf gegen die Alzheimerkrankheit droht nämlich eines - dass das Wohl der Patienten auf der Strecke bleibt...

Grundsätzliches

Bevor ich Ihnen von den wirklich spektakulären Ergebnissen berichten möchte, zuerst einmal grundsätzliches zur Alzheimer-Krankheit.

Die Alzheimersche Krankheit ist die häufigste Form der Demenz. Benannt wurde die Störung nach dem Würzburger Neurologen Alois Alzheimer, welcher den Krankheitsverlauf erstmals 1906 dokumentierte.

Die Alzheimer-Krankheit äußert sich in einer fortschreitenden "Schrumpfung" des Gehirns und tritt zwischen dem 50. und 90. Lebensjahr auf. Mit zunehmendem Alter nimmt die Häufigkeit zu.

Durchschnittlich ist jede dritte 90jährige Person von Alzheimer betroffen. Die Diagnosestellung gestaltet sich schwierig, da die Symptomatik nicht einheitlich ist und oftmals normalen Alterserscheinungen gleichkommt.

Eine exakte Diagnose "Alzheimer" kann nach heutigen Erkenntnissen erst bei einer Untersuchung des Gehirns der Verstorbenen gestellt werden. Eine Diagnose Alzheimer kann deswegen immer nur eine "Verdachtsdiagnose" mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten sein.

Erste Anzeichen einer Erkrankung sind Gedächtnisstörungen, gefolgt von Problemen bei der Orientierung, Sprachschwierigkeiten und motorischen Störungen. Fragen werden häufig wiederholt und alltägliche Handlungen werden nicht mehr erinnert. Die Betroffenen vernachlässigen ihr Äußeres, streiten dies jedoch ab.

Und genau da beginnt die Schwierigkeit Alzheimer von einer Altersdemenz zu unterscheiden...

Der Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer

Im Prinzip ist die Diagnose einfach zu stellen: man muss den Patienten und den Angehörigen GENAU zuhören und die richtigen Fragen stellen:

Der ältere Mensch vergißt öfter Dinge und wo er diese hingelegt hat. Alzheimerkranke vergessen und erinnern sich nicht mehr: er beginnt Dinge an unsinnige Orte zu legen, z.B. einen Kochtopf in den Wäscheschrank. Deutlich ist auch: Alzheimererkrankte verirren sich nicht in der vertrauten Umgebung und fragen auch nicht um Rat; sie tun einfach Dinge...

Alzheimererkrankte wissen selbst bei einfachen Gegenständen und Abläufen nichts mehr damit anzufangen. Ein "nur" dementer Patient würde zum Beispiel niemals das Dessert als erstes servieren, so etwas macht ein Alzheimerpatient.

Alzheimer führt letztlich zum völligen Verfall der Persönlichkeit und einer ständigen Pflegebedürftigkeit. Alzheimer gilt bislang als unheilbar.

Die bringt uns zur nächsten Frage: Was ist die Ursache von Alzheimer?

 

Ursache von Alzheimer

Landauf - landab wird die Theorie der sog. Amyloid-Plaques verbreitet. Dabei handelt es sich um Ablagerungen von bestimmten Eiweißbruchstücken im Gehirn, die die Kommunikation der Nervenzellen im Gehirn beeiträchtigen sollen.

Aber es gibt ausreichend Belege, dass diese Plaque-Theorie falsch ist und ebenso der Versuch durch eine sog. "Impfung" die Plaques im Gehirn zu beseitigen.

Da gibt es zum Beispiel die "Nonnenstudie" (www.mc.uky.edu/nunnet/ ) des Demenzforschers David Snowdon:

Snowdon durfte über mehrere Jahre die geistigen Fähigkeiten der Nonnen testen und nach deren Tod die Gehirne auf Anzeichen einer Demenzerkrankung untersuchen.

"Das absolut überraschende Ergebnis zeigte, dass die Gehirne einiger Nonnen, obwohl sie bis ins hohe Alter geistig fit waren und ein ausgezeichnetes Gedächtnis hatten, alle Spuren einer schweren Alzheimererkrankung aufwiesen: Demenzgrad 6, was eigentlich das absolute Alzheimer-Endstadium ist."

Nur ein Zufall?

Nein.

Der amerikanische Forscher Dr. Pat McGeer beginnt die Hirnzellen von verstorbenen Alzheimer-Patienten mit einer anderen Färbemethode einzufärben und stellt dabei erstaunliches fest:

Ursprunglich wollte er suchen, ob eventuell ein Virus die Veränderungen in den Hirnzellen verursachen könnte. Er fand zwar keinen Hinweis auf einen Virus, aber dennoch sagte Dr. Mc Geer:

"Ich fiel fast vom Stuhl, als ich die Ergebnisse sah."

Da waren Unmenegen spezieller Gehirnzellen: sog. Mikroglia. Diese speziellen Zellen kommen in dieser Masse nur unter bestimmten Bedingungen im Gehirn zustande - nämlich bei Entzündungen (siehe dazu: newscientist.com).

Hat denn noch niemand vorher danach gesucht?

Dr. McGeer recherchiert und entdeckt Belege, dass bereits ein Kollege im Jahr 1919 Mikroglia im Gehirn von Demenzkranken entdeckte. Die Theorie wurde aber niemals weiterverfolgt...

Nächste Überlegung:

Wenn eine Entzündung die Ursache für Alzheimer ist, müssten einfache Entzündungsmittel wie zum Beispiel Voltaren oder Ibuprofen gegen Alzheimer helfen.

Dr. McGeer kontaktierte auf der gesamten Welt Rheumatologen, denn Rheuma ist eine entzündliche Erkrankung, die meistens viel früher auftritt als Alzheimer.

Das erstaunliche Ergebnis:

Es hatte sich kaum ein Rheumatologe gefunden, der auch einen Patienten hatte, der auch Alzheimer oder eine Demenzerkrankung hatte. Normalerweise müssten es Unzählige gewesen sein.

Das Ergebnis sorgte bereits für Aufregung.

Sollten "einfache" Medikamente wie Ibuprofen gegen Alzheimer wirken?

Problem: Es findet sich weltweit keine Firma, die eine Studie bezahlen würde. Warum? Es gibt dabei nichts zu verdienen, denn Ibuprofen kann nicht mehr patentiert werden.

Anders dagegen die Forschungen von "neuen" Pharmamitteln wie z.B. der Firma Wyeth. Diese finanzierte eine Studie an der Berliner Charité: Einen Impfstoff gegen die sog. Plaques im Gehirn, die ja immer noch "offiziell" die Ursache für Alzheimer sein sollen.

Diese "Impfung" birgt aber enorme Risiken, die selbst das "Deutsche Ärzteblatt" nicht verheimlicht: www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=37419

"Wenn die Immunantwort im Gehirn nämlich zu stark ausfällt kann das tödlich enden, wie bereits mit einer "ähnlichen" Impfung im Jahr 2002 in der Schweiz: Von 300 Patienten bekommen 15 eine lebensbedrohliche Hirnentzündung, zwei davon sterben."

Woher kommt diese Entzündung?

Der Nährboden für diese Entzündung wird durch eine starke toxische Belastung bereitet; Elektrosmog wird diskutiert.

Bei der Alzheimer Erkrankung werden aber auch folgende Erreger "zugeordnet": verschiedenste Viren und Bakterien aus dem Mundraum, Mycoplasmen, sowie die Zerfallsgifte aus toten Zähnen und Kieferherden (Tioäther), sowie Clamydien.

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei der Alzheimer Erkrankung in Frage kommen.

Für Alzheimer-Patienten bedeutet eine alternative Therapie eine antientzündliche Therapie mit Mitteln aus der Naturheilkunde und der Alternativen Therapie.

Ein Problem, dass sich in der Alzheimertherapie mit Naturheilmitteln zeigt: je nachdem welche Alzheimer-Ursachen-Theorie gestützt wird, wird auch das entsprechend wirkende Mittel interpretiert.

So wirkt grüner Tee im allgemeinen "sehr gesund". Das liegt vor allem an der Substanz EGCG im grünen Tee. Es wird "angenommen", dass die Wirkung des EGCG darauf beruht, dass es die Amyloid-Plaque im Gehirn in harmlosere kugelartige Proteine umwandelt, wie Forscher des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch feststellten.

Andererseits wissen wir auch, dass der Gehalt an Antioxidantien im grünen Tees (besonders die Polyphenole) auch bei Entzündungen wirken...

Ernährung

Drei Gläser Obst- oder Gemüsesaft senken Studien zufolge das Risiko für Alzheimer.

Alluminium in Verbindung mit Citronensäure kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, wodurch sich Alluminium im Gehirn anreichern kann. Dieses Phänomen wird mit Alzheimer ebensfalls in Verbindung gebracht. Die Entzündung der Mikroglia könnte eine Folge davon sein.

Orthomolekular-Medizin

Die Entzündungstheorie wird durch Erfahrungen meiner Kollegen gestützt, weil auch ich bei Alzheimer hohe Dosen von Omega-3-Fettsäuren empfehle. Hohe Dosen dieser wichtigen Fettsäure führen nämlich zu deutlichen Verbesserungen der Krankheitssymptome.

Und was die meisten auch nicht wissen: Unser Gehirn besteht überwiegend aus Fett. Das Fett wird zur Isolierung der Nervenbahnen benötigt um die korrekte Weiterleitung der Impulse zu gewährleisten.

Algen gehören sowieso zu meinen Favoriten in der sog. Nahrungsergänzung, denn diese sind übrigens reich an Omega-3-Fettsäuren.

Vermeiden Sie die eher entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren wie Sonnenblumenöl, Distelöl, Margarine usw.

Täglich 10mg NADH 

 

Phytotherapie

Das häufig empfohlene Ginkgo biloba ist umstritten.

Wirksamer bei Alzheimer ist grüner Tee: Die darin enthaltene Substanz EGCG wirkt als Antioxidanz - und Antioxidantien wirken bei Entzündungen. 

 

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Zahnstörfeld Lassen Sie sich von einem dafür ausgebildeten Zahnarzt auf Infektionen an Zähnen, tote Zähne (Zähne mit Wurzelfüllungen), sowie auf Zahnherde (Granulome und Zysten) untersuchen.
sonstiges

Generell sollte man an ein Leaky-Gut-Syndrom denken und eine atrophische Darmschleimhaut.

Das gesamte Redox-System (Entgiftungssystem) sollte beachtet werden. Eine mögliche Schwermetallbelastung und Candida sollte ebensfalls ausgeschlossen werden.

Weiterführende Links zum Thema Alzheimer:

Für eine Diskussion und weiterführende Gedanken zum Thema Alzheimer, klicken Sie auf meinen Beitrag im Blog: Die wahre Ursache von Alzheimer.

Empfehlenswerte Literatur:

Für Angehörige und Betroffene empfehle ich das Buch von Herbert Schäfer: Der Weg ins Niemansland - Alzheimer und Parkinson. Erfahrungen eines Angehörigen.