Wadenkrampf - Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe - Ursachen und Therapie

Grundsätzliches zu Wadenkrämpfe

Ein Wadenkrampf ist ein dauerhaftes schmerzhaftes Zusammenziehen des Wadenmuskels. Wadenkrämpfe kommen häufig vor.

Es gibt gelegentliche Wadenkrämpfe ohne genau erkennbare Ursache, Wadenkrämpfe, die aufgrund eines Wasser- und Mineralstoffungleichgewichts auftreten und Wadenkrämpfe, die ein Symptom einer anderen Erkrankung sein können.

Wadenkrämpfe treten auf, wenn im Körper zu viel Wasser ist und durch die Verdünnung die Natriumkonzentration abnimmt (=Hyponatriämie). Dazu kann es bei starkem Erbrechen, Durchfall, starkem Schwitzen oder bei Bauchspeicheldrüsenentzündung, Herzschwäche und Leberzirrhose kommen.

Auch bei Nierenstörungen, Hormonstörungen und unter Diuretika-Therapie (=harntreibende Medikamente) kann es zur Hyponatriämie kommen. Ist die Hyponatriämie ausgeprägt, kommt es neben Wadenkrämpfen zu Hirndruckzeichen (z.B. Kopfschmerzen, Bewusstseinstrübung, Krampfanfälle).

Auch Magnesiummangel (=Hypomagnesiämie) durch Durchfälle oder chronisch entzündliche Darmerkrankungen (=Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) kann eine verstärkte Krampfneigung hervorrufen. Daneben kommt es bei der Hypomagnesiämie vor allem zu Schwäche, Reizbarkeit und Depression.

Wadenkrämpfe können auch durch eine Venenschwäche mit Krampfadern (=Varizen) bedingt sein. Sie treten vor allem nachts auf und zeigen als Begleitsymptom müde, schwere Beine, Wasseransammlungen an den Beinen und eventuelle einen Juckreiz der Haut der Unterschenkel.

Auch bei Thrombosen und der arteriellen Verschlusskrankheit sowie in der Schwangerschaft können Wadenkrämpfe auftreten.

Im Gegensatz zu nächtlichen Wadenkrämpfen tritt die so genannte Schaufensterkrankheit (Claudatio intermittens) bei Belastung oder Anstrengung auf. 

 

Sprache der Symptome Weil Krankheit ehrlich macht, deuten Beinprobleme immer auf eine gewisse Zukunftsangst hin. Sie müssten sich einmal fragen, was es für Unsicherheiten in Ihrer Zukunft gibt. Wenn man sich Beinprobleme macht, muss man nicht dorthin gehen, aber die Zeit wartet nicht auf uns. Bauen Sie sich eine sichere Zukunft und versuchen Sie, etwas mehr Gottvertrauen zu haben, dann brauchen Sie auch Ihre Beinprobleme nicht mehr.

 

Mögliche Ursachen für einen Wadenkrampf

Medikamente (vor allem "Entwässerungspillen" wie Diuretika),  Venenschwäche, Krampfadernarterielle Durchblutungsstörungen.  Eisen-, Magnesium- oder Kalkmangel. Wadenkrämpfe mit gleichzeitigem, großem Durstgefühl kann ein Zeichen von Diabetes (Zuckerkrankheit) sein. Krämpfe in den frühen Morgenstunden deuten auf einen Kalkmangel hin. Auch eine Herzschwäche kann für die Krämpfe verantwortlich sein.

 

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Wadenkrämpfen in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Krämpfe sind in der Regel ein Zeichen von Energie-Mangel. Der entsprechende Muskel muss also mit Energie versorgt werden. Die im Oberkörper (oberhalb der Gürtellinie) gestaute Energie muss wieder zum fließen gebracht werden.
Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 30 ml Rosskastanie und Ginkgo, 20 ml Pestwurz und je 10 ml Arnika und Schafgarbe.
Gemmo-Therapie Stündlich 1-2 Stöße Mammutbaum-Knospenmazerat in den Mund sprayen.
Medizinische Massagen Massagen fördern den Stoffwechsel und die Blutzirkulation. Bei Krampfadern muss sie jedoch sorgfältig angewendet werden, damit keine Thrombose ausgelöst wird.
Orthomolekular-Medizin Wadenkrämpfe können ein Symptom für einen Mangel an Magnesium sein.
Phytotherapie Getrocknete Brennnesselblätter
Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
Schüssler-Salze Bei nächtlichen Anfällen: Nr. 7 Magnesium phosphoricum als "heiße Sieben"
Homöopathie

Hauptmittel bei Wadenkrämpfen:
Cuprum metallicum D 6 (abends eine Tablette vor dem Schlafengehen)
Zincum metallicum D 3
Plumbum metallicum D 6

nächtlich Krämpfe: Arsenicum album D 6

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges

Wenn Sie die Fußspitze hoch ziehen, den Fuß gegen eine Wand stemmen oder umhergehen, können Sie den Krampf meistens stoppen. Das heißt aber nicht, dass das Problem gelöst wäre. Auch ein wechselwarmer Beinguss kann momentan helfen.

Weil nächtliche Wadenkrämpfe auch ein Durchblutungsproblem darstellen, sollten Sie sich viel bewegen, damit das Blut wieder zum Fliessen kommt. Treppensteigen kann man sogar noch intensivieren, indem Sie sich bei jedem Tritt noch zusätzlich auf die Zehen stellen. Das setzt die Venenpumpe in Bewegung!

 

 

 

 Meine *Schritt-für-Schritt* Heilfasten Anleitung für mehr Vitalität und Gesundheit

 

 

Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung