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Muskelverspannungen kommen am
häufigsten am Rücken und im
Schulter-Nackenbereich vor. Sie
verursachen meist Schmerzen und schränken
die Bewegung ein (siehe auch: Nackenschmerzen)
Fast immer sind
Fehlhaltungen und Fehlbelastungen die
Ursache. Auch bei Stress kann es zu
unbewussten Fehlhaltungen kommen (siehe
auch: Tipps gegen
Stress).
Durch
Verletzungen, vor allem im Rücken- und
Wirbelsäulenbereich, kommt es durch die
unbewusste Entlastungshaltung auch zu
Verspannungen.
Die beanspruchten
Muskeln sind einer Dauerbelastung
ausgesetzt. Dadurch kann der betroffene
Muskel nicht mit ausreichend Sauerstoff
versorgt werden, da ein angespannter
Muskel schlechter durchblutet wird. Die
mototrische Muskulatur ist auf ein
Wechselspiel zwischen Be- und Entlastung
angewiesen, für eine andauernde Belastung
ist sie nicht
ausgerüstet.
Durch den
Sauerstoffmangel kommt es zu
Stoffwechselstörungen in den
Muskelzellen. Der anaerobe Stoffwechsel
(=Stoffwechsel ohne Sauerstoff)
verursacht eine Anhäufung von Milchsäure
(=Lactat) im Muskelgewebe (siehe auch:
Übersäuerung).
Diese dauerhafte
Anhäufung von Lactat führt zu der
schmerzhaften Muskelverhärtung (auch
Myogelosen
oder Triggerpunkte
genannt). Werden Muskelverspannungen
chronisch kann es auch zum Untergang oder
zur Umfangsreduzierung von Muskelzellen
kommen (=Muskelatrophie).
Einmal durch Fehlhaltungen (z.B. am
Schreibtisch) verursachte Verspannungen zwingen
durch die hervorgerufenen Schmerzen eine Schonhaltung
einzunehmen, die wiederum weitere Verspannungen
begünstigt.
siehe auch: Gelenkprobleme
- Kopfschmerzen
-Rückenschmerzen
- Arthrose -
Rheumatische
Erkrankungen
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