Übergewicht

Grundsätzliches

Körperfett wird dann gebildet, wenn wir durch die Nahrung mehr Energie aufnehmen, als wir für den Stoffwechsel und tägliche Tätigkeiten brauchen. Auf diese Reserven greift der Körper erst zurück, wenn aus irgendwelchen Gründen der Nachschub ausbleibt oder nicht genügend ist. (So ähnlich wie beim Sparbuch.) Von Übergewicht wird dann gesprochen, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 26 liegt.

Aber Vorsicht mit den Abmagerungskuren. Wer pro Woche ein Pfund abnimmt ist gut, wer 1 Kilogramm abnimmt ist super. Wer aber mehr als das abnimmt, lebt ungesund!

Mit dem Problem Übergewicht ist auch das Thema Übersäuerung und das Thema Bindegewebsschwäche verbunden. Unter diesen Stichpunkten finden Sie ebenfalls nützliche Informationen.

Definition von Übergewicht

Zur Definition von Übergewicht wird am häufigsten der Body-Mass-Index herangezogen:

Dividieren Sie Ihr Körpergewicht in Kilogramm durch die Körperlänge in m2. Das Resultat ergibt den Body-Mass-Index. Beispiel : Angenommen, Sie sind 1.72 m groß und wiegen 72,8 Kilogramm. Sie multiplizieren die Körperlänge von 1.72 m mit sich selbst (im Quadrat), das ergibt den Wert: 2,958. Nun dividieren Sie das Körpergewicht von 72,8 kg durch den Wert 2,958: Resultat 24,6 d.h., Ihr Body-Mass-Index beträgt = 24,6. Werte von 19 – 25 gelten als akzeptabel, solche von 26 – 30 gelten als übergewichtig.

Sprache der Symptome Kann es sein, dass Sie innerlich Mangel leiden an Zuneigung, Selbstwertgefühl? Essen ist vielfach nur ein Ersatz für einen seelischen Hunger.
Mögliche Ursachen Schilddrüsen-Unterfunktion. Jod- und/oder Chrom-Mangel. Eventuell kann auch eine Nahrungsmittel-Unverträglichkeit dafür verantwortlich sein. Meistens jedoch, und da muss man sich selbst gegenüber ganz ehrlich sein, liegt es einfach daran, dass man zu viel isst - und vor allem das Falsche. 
Mögliche Folgen

Folgende Erkrankungen haben den Risikofaktor Übergewicht: Diabetes (Zuckerkrankheit), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Schlaganfall, Herzinfarkt, sonstige Herzbeschwerden, Durchblutungsstörungen), Leber, Gelenkverschleiß

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Übergwicht in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Fenchel, Patschuli, Wacholder.
Blütenessenzen Wenn seelische Ungleichgewichte vorliegen ist eine zusätzliche Unterstützung mit Bachblüten sinnvoll.
Ernährung Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.
Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen:
Je 20 ml Faulbaum, Löwenzahn, Erdrauch, Liebstöckel und je 10 ml Goldruten, Zinnkraut.
Medizinische Massagen Klassische, aber vor allem Manuelle Lymphdrainage.
Orthomolekular-Medizin

Empfohlene Tagesdosis:

Vitamin C: 
2-4 g

Kann als Ergänzung einer kalorienarmen Diät die Gewichtsabnahme beschleunigen.

Chrom: 
200-300 µg

Reguliert den Zuckerstoffwechsel und senkt die Lust nach Süßigkeiten.

Zink:
30-60 mg

Besitzt eine regulierende Wirkung auf das Appetitzentrum im Gehirn.

Carnitin:
1-2 g

Übergewicht und eine stark fetthaltige Ernährung erhöhen den Carnitinbedarf. Carnitin verbessert die Fähigkeit des Körpers, Fett zu verbrennen. Es hilft, zusammen mit einer kalorienarmen Diät, Körperfett abzubauen. 

Coenzym Q10:
120 mg

Oft verfügen übergewichtige über zuwenig Coenzym Q10. Es wird für die Fettverbrennung in den Zellen gebraucht.

Mulitvitamin-
Mineral-Präparat

Beugt während einer Diät Mangelerscheinungen vor.  

Gamma-Linolensäure 

4  - 6 Kapseln Nachtkerzenöl (EPO).

Phytotherapie

Entfettungstee: je 30 g Kirschenstiele, Schliessgraswurzeln, Löwenzahn-Wurzeln, je 20 g Maisbart, Schachtelhalmkraut und 20 Pfefferminzblätter.

Spirulina, Spargel;  Ananas + Papaya; Blasentang, Chlorella, Feigenbaumblätter, Guar, Konjak, Laminarien, Phytojoule-Kur von Sanat mit Johannisbrotwachs, Maisgrannen und Kakaoschalen.

Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte PH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

Schüssler-Salze

Schlechte Verdauung mit Blähungen, gestörter Fettverdauung und Völlegefühl: Natrium phosphoricum

Um den Bauch und die Oberschenkel zu straffen: Calcium fluoratum Salbe

Spagyrik In der Spagyrik hat sich der Granatapfel (Prunus granatum) als gutes Mittel gegen Fettsucht bewährt. Gehen Sie wie folgt vor: 1. Woche täglich 6 x 3 Sprühstöße in den Mund, ab 2. Woche täglich 3 x 3 Sprühstöße jeweils ca. 1 Stunde vor den Mahlzeiten. Diese Kur sollten Sie über einige Wochen, eventuell sogar über einige Monate durchführen. 
Sonstiges

Machen Sie pro Woche einen Fastentag, an dem Sie lediglich Wasser trinken, aber das in Mengen! So hat der Körper einmal Zeit, einige „Pendenzen“ aufzuarbeiten. Es gibt Untersuchungen, wonach Tiere, die auf diese Art ernährt wurden, einen Drittel länger lebten als die Kontrollgruppe. Mehr dazu lesen Sie unter Fasten und Heilfasten.

 

 

 

 Meine *Schritt-für-Schritt* Heilfasten Anleitung für mehr Vitalität und Gesundheit

 

 

Die Autoren von NaturHeilt.com sind DIE ZWEI

Die Zwei sind:

Hermann Kaufmann
- Naturarzt -

und

R. Gräber
Heilpraktiker und
Gesundheitspädogoge
der Sebastian-Kneipp-Akademie

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker

Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Ernährung