Stoffwechselstörungen sind krankhafte Abweichungen der Stoffwechselvorgänge des Körpers. Sie sind
häufig genetisch bedingt, können aber auch erworben sein und zeichnen sich meist durch einen Enzym- oder
Hormonmangel aus.
Dieser entsteht, weil das benötigte Enzym oder Hormon durch eine genetische Veränderung nicht
oder nicht ausreichend gebildet werden kann. Enzyme sind Proteine, die als Biokatalysatoren für chemische
Reaktionen dienen. Hormone sind Botenstoffe, die den Stoffwechsel beeinflussen (z.B. Adrenalin,
Insulin).
Sie können auch durch eine erworbene Organunterfunktion auftreten (z.B. Nierenschwäche mit
verminderter Ausscheidung).
Stoffwechselstörungen können in jedem Alter manifest werden, einige treten schon beim Fetus im
Mutterleib in Erscheinung.
Bei einigen Stoffwechselstörungen werden Stoffwechselzwischenprodukte im Körper angehäuft oder
vermehrt ausgeschieden (z.B. bei Phenylketonurie Phenylbrenztraubensäure), Stoffwechselprodukte gespeichert (z.B.
bei Hämochromatose Eisenablagerungen in der Leber), ungewöhnliche Stoffwechselprodukte entstehen (z.B.
Bernsteinsäure bei Fettsäurenoxidationsstörungen) oder Transportdefekte für bestimmte Substanzen auftreten (z.B.
durch Insulinmangel verursachter Blutzuckeranstieg beim Diabetes mellitus).
Es gibt zahlreiche Stoffwechselstörungen, die alle unterschiedliche Symptome aufweisen. Einige
sind harmlos, andere haben schwerwiegende Folgen.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.