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Osteoporose

Grundsätzliches

Die Osteoporose ist eine Erkrankung des gesamten Skelettsystems, bei der durch eine verminderte Knochenmasse und einen veränderten Knochenaufbau eine erhöhte Gefahr für Knochenbrüche besteht.

Es kann dann schon bei geringen Einwirkungen (z.B. ebenerdiger Sturz) eine Fraktur auftreten.

Von einer manifesten Osteoporose spricht man, wenn bereits eine Fraktur aufgetreten ist (z.B. Oberschenkelhalsfraktur).

Bei der präklinischen Osteoporose lässt sich ohne eingetretende Fraktur eine verminderte Knochenmasse feststellen (durch die Densitometrie = Knochendichtemessung).

Man kann die Osteoporose in eine primäre Osteoporose (es liegt keine andere Erkrankung zugrunde) und eine sekundäre Osteoporose (eine Grunderkrankung hat die Osteoporose ausgelöst) einteilen.

Die häufigste Form der primären Osteoporose ist die sog. postmenopausale Osteoporose der Frau, die durch einen Mangel des Sexualhormons Östrogen verursacht werden soll.

Eine sekundäre Osteoporose kommt bei hormonellen Erkrankungen (z.B. Cushing-Syndrom, Schilddrüsenüberfunktion), bei Magen-Darm-Erkrankungen (z.B. Zöliakie, Morbus Crohn), bei entzündlichen Erkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis) oder bei länger andauernder Bettlägerigkeit, chronischem Alkoholmissbrauch oder einer Cortison-Therapie vor.

Neben osteoporosebedingten Frakturen kommt es durch den Knochendichteverlust auch zu einer Verformung der Wirbelsäule mit Größenabnahme und einem Rundrücken.

Diese Veränderungen können durch Muskelverspannungen zu chronischen Schmerzen führen.

Bei pathologischen Frakturen muss immer eine Tumorerkrankung (Krebsleiden) mit Tochtergeschwülsten in den Knochen (=Knochenmetastasen) ausgeschlossen werden.

 

Mögliche Folgen Brüchigkeit der Knochen. Der sehr häufige Oberschenkelhals-Bruch der alten Leute ist in der Regel eine Folge von Osteoporose.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei einer Osteoporose in Frage kommen.

Milch trinken zur Verhinderung der Osteoporose ist ein Werbegag der Milchwirtschaft. Milch ist für Säuglinge und Kälber, nicht für erwachsene Menschen. In Ländern, wo man Milch als Nahrungsmittel nicht kennt, kennt man auch die Osteoporose nicht. Osteoporose entsteht auch nicht deshalb, weil Sie zu wenig der viel umworbenen Mineralwässer trinken.

Ernährung

Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Orthomolekular-Medizin

Vitamin D: 10-20 µg; die Kalziumresorption wird erhöht und die Knochendichte bleibt erhalten.

 

Vitamin C: 1 g; wird für die Proteinsynthese in den Knochen gebraucht. Bereits ein geringfügiger Mangel kann zu einem Knochenverlust beitragen.

  

Kalzium: 1 g, für Frauen nach den Wechseljahren: 1,5 g; kalziumreiche Nahrungsmittel sollten täglich gegessen werden. Infolge mangelnder Magensäure sollten ältere Personen Kalziumzitrat, Kalziumglukonat oder Kalziumlaktat einnehmen, da dafür keine Magensäure für die Resorption nötig ist.

 

Magnesium: 500 mg; aktiviert Enzyme, die für die Knochenbildung unerlässlich sind.

 

Multimineral-Präparat : sollte reichlich Magnesium, Silizium, Zink und Kupfer enthalten. Diese Spurenelemente sind wichtig für die Aufrechterhaltung der Knochendichte.

 

Säure-Basen-Haushalt

Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.
Achten Sie peinlich genau auf Ihren Säure-Basen-Haushalt, damit der Körper die basischen Salze nicht brauchen muss, um Säure zu neutralisieren.

Schüssler Salze

Siehe auch: Gelenkbeschwerden
Knochenaufbau: Calcium fluoratum D 12, Calcium phosphoricum D 6, Magnesium phosphoricum D 6
Knochenauswüchse: Calcium fluoratum D 12 + Silicea D 12
brüchige Knochen: Calcium fluoratum D 12, Calcium phosphoricum D 6, Magnesium phosphoricum D 6
Deformierung der Knochen: Calcium fluoratum D 12

Zahnstörfeld

Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges

Eines hilft ganz sicher nicht, auch wenn es die Werbung verspricht: Milch trinken wegen des Kalziums