Magenbeschwerden und Magenprobleme: Naturheilkunde, Hausmittel und
Alternativmedizin
Grundsätzliches
Häufig werden linksseitige Oberbauchschmerzen als Magenschmerzen bezeichnet.
Ursächlich für Schmerzen in dieser Region können verschiedene Erkrankungen
sein.
Häufig sind natürlich Magenprobleme. Wenn der Schmerz z.B. nach einem üppigen
Essen auftritt, kann die Dehnung der Magenwand alleine bereits einen Schmerzreiz
auslösen.
Krampfartige Magenschmerzen, die mit Sodbrennen
einhergehen können, weisen auf eine Magenschleimhautentzündung
(Gastritis) oder ein Magengeschwür bzw.
Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus ventriculi bzw. duodeni) hin.
Tritt der Schmerz im Zusammenhang mit Durchfall
auf, kann es sich um einen Magen-Darm-Infekt (Gastroenteritis) handeln.
Eine Bauspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
kann Schmerzen im gesamten Oberbauch, die bis in den Rücken strahlen, auslösen. Der Schmerz
tritt dort vor allem nach dem Essen auf.
Nicht selten strahlt der Schmerz bei einem Herzinfarkt neben dem linken Arm auch in die Magengegend aus. Daneben
besteht ein typisches Druck- und Schmerzgefühl im Brustkorb (Brustspannung) mit Angst und
Kaltschweißigkeit.
Seltenere Ursachen für linksseitige Oberbauchschmerzen sind vor allem nach
Unfällen auftretende Milzrisse (Milzrupturen), die sich dann aber meistens so akut abspielen,
dass Sie mit Sicherheit nicht auf dieser Webseite suchen werden.
Wenn Sie Ärger mit dem Magen haben, ärgern Sie den Magen! Wer oft unter
Magenproblemen leidet, sollte auch dringend sein Umfeld prüfen und gegebenenfalls auch hier
aufräumen, nicht nur im Magen. Sie sollten sich auch fragen: „Was kann ich denn nicht richtig
verdauen, was liegt mir denn so schwer auf dem Magen?“
Mögliche Ursachen
Oft sind wir uns der Fehler, die den Magen belasten, gar nicht bewusst:
hastiges Essen, zu wenig kauen, schlechte Zähne, zu heißes oder zu kaltes Essen und trinken,
zuviel Salz, scharfe alkoholische Getränke, Rauchen. Aber auch
Ärger, Sorgen und Kummer, Hetze und Nervosität- In diesen
Fällen sollten Sie zuerst an Stressabbau
denken.
Liegen seelische Ursachen zugrunde, können Blütenessenzen helfen. Diese
können dazu beitragen, dass Sie anders mit dem Problem umgehen und bringen sie einer Lösung
näher. Lassen Sie sich von einem Therapeuten eine Mischung zusammen stellen.
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den
Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die
seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost
, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.
Machen Sie täglich eine Kamillen-Roll-Kur: Trinken Sie 2
Tassen Kamillentee, legen
sich anschließend für 3 Minuten auf den Rücken,
je 3 Minuten auf Ihre linke und rechte Seite und
anschließend 3 Minuten auf den Bauch. Auf diese Art kommt die gesamte Magenschleimhaut mit
dem Kamillentee in Kontakt
und kann sich beruhigen.
Pflanzen, die dem Magen gut tun: Habichtskraut, Schafgarbe, Heidelbeere, Ingwer,
Holzkohle, Salbei,
Cayenne.
Für den nervösen Magen: Engelwurz, Hopfen, Kamille.
Magenverstimmung: Tausendguldenkraut, Kamille, Gundelrebe, Holzkohle,
Schwarzkümmelöl.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme
Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0
liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf
dieser Seite
befolgen.