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Krampfadern

Grundsätzliches

Jede zweite Frau und jeder vierte Mann hat in Deutschland damit zu tun: Krampfadern.

Krampfadern sind vergrößerte, geschwollene Venen, die meistens an den Beinen auftreten. In den Venen eingebaute Klappen, die verhindern, dass das Blut zurückfließen kann (Rückstauklappen), werden schwächer und schließen nicht mehr richtig. Dadurch entstehen Säcke, gefüllt mit zurückfließendem Blut.

Symptome von Krampfadern sind teigige Schwellungen, eine ständige schmerzhafte Blutstauung und bläuliche Hautveränderungen im Unterschenkelbereich.

Wie geschädigt die Venenklappen sind, kann man mit verschiedenen Verfahren feststellen. Hierzu gehören die Ultraschall-Basisuntersuchung, Dopplersonographie und Duplexsonographie und auch die Lichtreflexionsrethrographie, bei der Lichtstrahlen das Venensystem untersuchen.

 

Sprache der Symptome Beinprobleme signalisieren Zukunftsängste. Das Blut steht für das Leben. Wenn das Leben nicht mehr fließen kann, fließt auch das Blut nicht mehr richtig. Krampfadern zeigen eine fehlende (geistige) Elastizität an. Verkrampfungen sollten gelöst und das Leben (Blut) wieder zum Fliessen gebracht werden. Überlegen Sie sich, wo sie erstarrt sind und welche Situation Sie entkrampfen sollten.  

 

Mögliche Ursachen

Venenschwäche, Bindegewebsschwäche, Senkfuss, vererbte Anlage, Antibabypille, Übersäuerung, Schwangerschaft, Leberschwäche, Nierenschwäche oder Herzschwäche, chronische Verstopfung, Übergewicht, Bewegungsmangel (sitzende und/oder stehende Tätigkeit), Blockade des Kreuzdarmbeingelenks, sowie eine andere Fehlstatik im Achsskelett;

  

Mögliche Folgen Thrombose, Ekzeme, Geschwüre (Ulcus), Ödeme

 

Operationsverfahren

Immer noch wird das sog. Venen-Stripping praktiziert, bei denen die betroffenen Venen herausgezogen wurden. Dieses Verfahren wird von der gesetzlichen Kasse gezahlt.

Heute gelten Verfahren wie die Radiofrequenztherapie (oder: Closure-Therapie) als "modern", sind jedoch keine Kassenleistung (Stand: August 2008).

Weitere Verfahren: Kompressionstherapie (Kompressionsstrümpfe), Schaumverödung, Verödungstherapie (Sklerotherapie), endovenöse Lasertherapie, biologische Krampfadernverödung;

doch selbst wenn Sie sich operieren lassen: die Wahrscheinlichkeit, dass Krampfadern wieder erneut auftreten beträgt bis zu 60%, wenn Sie nichts an der Ursache ändern, die zu den Krampfadern geführt haben.

Und hier können Sie vor allem mit Naturheilkunde viel erreichen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Krampfadern in Frage kommen.

Zusätzlich finden Sie bei jedem Therapieverfahren allgemeine Bemerkungen oder auch Rezepte, sowie Bezugsquellen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist geeignet um Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Behndelt werden sollten vor allem die Beinmeridiane. Der Nierenmeridian ist gekoppelt mit Ängsten und sexuellen Problemen.
Aromatherapie Orale Einnahmen von Aroma-Essenzen sollten von erfahrenen Therapeuten begleitet werden: Knoblauch, Zitrone, Zypresse
Bewegungstherapie

Ein Element der klassischen Naturheilkunde: Bewegung. Gehen Sie mindestens zwei mal täglich 15 Minuten spazieren. Es gibt auch die Möglichkeit einer speziellen Venengymnastik.

Blutegeltherapie

In der Naturheilkunde hat sich die Blutegeltherapie sehr bewährt. Dabei werden pro Krampfader ein bis zwei (extra gezüchtete) Blutegel angesetzt. Wenn man sich als Patient "überwinden" kann, ist diese Therapie durch die Tiere eine gute Methode.

Ernährung

Wichtig ist vor allem das Trinken von "Neutralflüssigkeit": Wasser. Trinken Sie 25ml pro Kilogramm Körpergewicht.

Meiden Sie vor allem Zucker, Weizenmehlprodukte, Alkohol (höchstens ein Glas Rotwein zum essen) und Nikotin. Essen Sie salzarm, nicht salzlos.

Ein Rezept aus der traditionellen chinesischen Medizin: Kochen Sie Lamm- oder Hammelfleisch mindestens 10 Stunden lang (simmern) aus. Diese Brühe benutzen Sie als Basis für weiteres Suppen oder zum kochen.

Frischpflanzentropfen
(Urtinkturen)
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: 40 ml Rosskastanie, je 20 ml Ginkgo, Mäusedorn und je 10 ml Schafgarbe und Arnika. 
Eine andere Mischung: Rosskastaniensamen (Hippocastani semen) 70 ml, Steinkleekraut (Melioti herba) 15 ml, Mäusedornwurzelstock (Rusci aculeati rhizoma) 15 ml.

Gemmo-Therapie Edelkastanie, Rosskastanie, Vogelbeerbaum.

HILDEGARD VON BINGEN

Schaffleisch beseitigt Schwächezustände und hilft bei Venenleiden. Fleischbrühe und Fleisch bis zur Linderung essen. 
Medizinische Massagen Sanfte Massagen am Bein unterstützen den Rückfluss des Blutes in den Venen. Doch Vorsicht, bei zu starker Massage können Blutgerinnsel abgelöst werden. Besser noch ist eine Manuelle Lymphdrainage.

Orthomolekular-Medizin

Täglich 2 g Vitamin C mit Bioflavonoiden stärkt Venenwände und Venenklappen. Heidelbeeren, Brombeeren und Kirschen enthalten viele Bioflavonoide. Grapefruit, Paprika und Sauerkraut Vitamin C;

Vitamin E 100 – 400 mg, verbessert die Blutzirkulation; 30 mg Zink.

Zusätzlich Nahrungsfasern aus Hafer-, Weizen- und Reiskleie zum "weicher machen" des Stuhls. Mit 5 g pro Tag anfangen und steigern bis 20 g.

Bei schmerzenden, entzündeten Krampfadern hilft Wobenzym N (Enzymtherapie) sehr gut!

 

Phytotherapie Rosskastanie, Hamamelis, Mäusedorn, rote Weinrebe, Wassernadel, Olivenbaum, Borretschöl, Schwarzkümmelöl, Venen-, Arterienkomplex.
Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert.  
Schüssler-Salze

Grundsätzlich : Calcium fluoratum Nr. 1, Kalium chloratum Nr. 4, Magnesium phos. Nr. 7, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11

Mit Entzündung: Ferrum phos. Nr. 3

Venengeschwüre : Calcium fluor. Nr. 1, Kalium phos. Nr. 5, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11

Krampfartig schmerzend : Magnesium phos. Nr. 7

Schmerzende Venen: Ferrum phos. Nr. 3, Kalium sulf. Nr. 6

Brennende Venenschmerzen: Natium chloratum Nr. 8

Juckende Krampfadern: Magnesium phos. Nr. 7, Silicea Nr. 11

Zur Vorbeugung gegen Krampfadern: Kalium chloratum Nr. 4, Natrium phos. Nr. 9, Silicea Nr. 11

Spagyrik Arnika, Rosskastanie
Wirbelsäulensegmente Eine Fehlstellung des zweiten und/oder des fünften Lendenwirbels kann auch für die Entstehung von Krampfadern verantwortlich sein, ebenso das Kreuzdarmbeingelenk.

Zahnstörfeld Tote Zähne stören grundsätzlich den ganzen Organismus. Auch Amalgam-Füllungen sind gefährlich. Sie sollten sie durch einen in diesen Sachen erfahrenen Zahnarzt sanieren lassen.

Sonstiges

Kneipptherapie: Wechselduschen der Unterschenkel morgens & abends. Beine hoch lagern, evtl. Blutegel ansetzen. Öfters auf den Zehen gehen (Venenpumpe), viel barfuss laufen.

Blutsalzkur zur Entschlackung.

Reduzieren Sie mögliches Übergewicht!

 

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