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Haare sind Hautanhangsgebilde,
die aus Horn bestehen. Um den Haarschaft
befinden sich Talgdrüsen, die das Haar
mit Fett umgeben. Haarprobleme sind
vielzählig und unterschiedlich.
Meist bereiten trockene, spröde, stumpfe oder
fettige Haare, Schuppen oder Haarausfall die größten
Probleme.
Trockenes, sprödes und
stumpfes Haar hat Löcher und
Risse in der Schuppenschicht. Diese
resultieren meist aus Belastungen wie zu
langem Fönen, zu häufigem Färben oder zu
häufigem Kämmen. Oft entsteht zudem noch
eine Längsspaltung (Trichoschisis oder
Spliss).
Fettiges Haar
kann hormonell bedingt sein. Die
Talgproduktion der Drüsen wird von
Hormonen gesteuert und es kann je nach
der Hormonempfindlichkeit zu einer Mehr-
oder Minderproduktion kommen.
Schuppiges Haar
ist ein Problem der Kopfhaut. Sie ist
entweder zu fettig oder zu trocken und es
werden dadurch vermehrt Hautzellen
abgestoßen, die sich dann als Schuppen
(Squamae) zeigen.
Haarausfall ist in gewissen
Grenzen normal (70-100 Haare pro Tag)
kann aber bei Vermehrung bis zur
Glatzenbildung führen. Häufig ist das
Ergrauen der Haare im Alter durch
Pigmentschwund.
Regelmäßiges Haare färben erhöht
das Krebsrisiko. Zu diesem Schluss kommen
die Autoren der University of Southern
California/School of Medicine in einer im
renommierten "International Journal of
Cancer". Frauen, die sich die Haare
mindestens einmal im Monat färben, haben
ein doppelt so hohes Risiko, an
Blasenkrebs zu erkranken, wie Frauen, die
auf die Haarfärbemittel
verzichten.
siehe auch: Haarwurzelkrankheiten -
Haarausfall -
Schuppen -
Hautprobleme
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