Eigenharntherapie
Eigenurin Trinken? Die
Eigenurintherapie
Die Eigenurintherapie gehört zu den Verfahren der
Regulationstherapien.
Die Urintherapie basiert auf einer Eigenharnbehandlung, auch
als Eigenurintherapie bezeichnet. Dies ist eine von der
Schulmedizin abweichende Therapieform, die schon seit alters
her bekannt ist. Ist es möglich, aus der Begutachtung des Urins
eine Diagnostik zu folgern, so kann durch das Eigenurin Trinken
auch eine Therapie möglich sein.
Insbesondere der frische Eigenurin, hierbei der morgendliche
Urin, wird zu therapeutischen Zwecken genutzt. Es wird
angegeben, dass das Urin Trinken aus der Naturheilkunde stammt
und wissenschaftlich bisher keine heilenden Effekte
nachgewiesen wurden. Trotzdem erlangt die Eigenharntherapie
immer mehr Bedeutung und überzeugte Anhänger.

Anwendung der Eigenurintherapie
Anwendungsgebiete für die Eigenharntherapie sind die
äußerliche und die innerliche Verwendung.
Das Trinken von frischem Eigenurin soll Heilung bringen bei
verschiedenen Infektionskrankheiten, wie etwa Angina, Katarrhe
der Atemwege, Masern, als auch bei der Gelbsucht.
Unterschiedliche Hauterkrankungen können durch die äßerliche
Anwndung des Eigenurins gelindert werden. Auch bei Allergien,
beispielsweise bei Heuschnupfen oder bei der Arthrose soll die
Behandlung mit Eigenurin hilfreich sein.
Äußerlich angwandt führen unterschiedliche Behandlungen im
Rahmen einer Urintherapie zu Heilungserfolgen und Besserungen
bei Akne, Neurodermitis, Zellulitis, Schuppenflechte. Auch bei der Wundheilung soll eine Eigenurintherapie
positive Wirkungen haben und den Wundheilungsprozeß
beschleunigen.
Die Verabreichungsformen für den Eigenharn sind das Trinken
des Eigenurins, die subkutane Injektion, also das Spritzen
unter die Haut, und verschiedene Einreibungen, Tinkturen,
Wickel oder Bäder mit Zusatz frischen
Eigenurins.
Wirkungsweise der
Eigenharntherapie
Die Wirkungsweise der Eigenurintherapie wird speziell den
enthaltenen Harnstoffen und verschiedenen Spurenelementen im
Urin zugeschrieben. Auch Hormone und Harnsäure bilden
wesentliche Heilungsfaktoren.
Es ist bekannt, dass sich im menschlichen Urin etwa
zweitausend Substanzen befinden, die vorteilhafte Wirkung bei
der Linderung krankhafter Prozesse besitzen.
Auch verschiedene Salze, Immuneiweiße, Bakterien, Pilze und
Viren und Fermente gehören zu diesen Bestandteilen. Diese im
Eigenharn enthaltenen Komponenten haben
immunresistenzsteigernde, antibakterielle,
membranstabilisierende und eiweißauflösende Effekte.
Die Behandlung mit Eigenurin erfordert vorausgehende
Kenntnisse und einige Aufklärungsarbeit.
Auch die Abneigung und das Ekelgefühl muß der Patient erst
überwinden, um die Eigenurintherapie dauerhaft durchführen zu
können. Wichtig ist, dass immer nur frischer Urin verwendet
werden soll.
Zur Eingewöhnung beim Trinken kann dem Eigenurin durchaus
etwas Apfelsaft oder Zitronensaft zugesetzt werden. Nach dem
Herunterschlucken soll die Urinkonzentration im Magen verdünnt
werden, dies erfolgt durch Trinken eines Glases stillen
Mineralwassers.
Das Trinken des Urins sollte etwa zwanzig bis dreißig
Minuten vor der Einnahme der nächsten Mahlzeit geplant
werden.
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