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Die Depression ist eine psychiatrische Erkrankung, die zu den affektiven Störungen (=Veränderung in Stimmung und
Antrieb) zählt. Sie ist das älteste bekannte psychiatrische Syndrom und die häufigste psychiatrische Erkrankung
überhaupt.
Typisch ist eine psychische Niedergeschlagenheit, die andauert oder phasenhaft auftreten kann.
Der Symptomkomplex umfasst außerdem eine Stimmungseinengung (Emotionslosigkeit), eine Antriebshemmung begleitet
von einer Denkhemmung, innere Unruhe und Schlafstörungen.
Ergänzend aber nicht zwingend können sinnloses Gedankenkreisen, Hoffnungslosigkeit, soziale Isolation,
Schuldgefühle, Ängstlichkeit oder Reizbarkeit hinzukommen. Typisch ist auch, dass eine Depression mit körperlichen
Symptomen wie Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme oder Gwichtszunahme, Knochenschwund, Schmerzen in verschiedenen
Körperregionen oder Infektiosanfälligkeit einhergeht.
Die Depression birgt auch die Selbstmordgefahr. Man schätzt, dass der größte Teil der in Deutschland begangenen
Selbstmorde auf Depressionen zurückgeführt werden könnte.
Die Diagnose kann manchmal schwierig sein: Depressionen können sich auch hinter körperlichen Symptomen verstecken oder durch
organische Erkrankungen verursacht sein (z.B. Schilddrüsenerkrankung, Anämie).
Alle Menschen sind einmal für irgendwas nicht motiviert. Kommt das bei Ihnen allerdings häufiger vor, sollten Sie
der Sache auf den Grund gehen. Bevor Sie jedoch anfangen, von Ihrem Doktor verordnete chemische Mittel einzunehmen, lassen
Sie abklären, ob Sie nicht unter Mineralstoff- oder Vitamin-Mangel leiden. Es gibt viele Pflanzen, die bei Depressionen
helfen können.
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