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Darmkrämpfe - Reizdarm

Darmkrämpfe - Das Reizdarm-Syndrom

Grundsätzliches zum Reizdarm-Syndrom

Der Reizdarm ist ein sehr weit verbreitetes Problem. Er ist durch krampfartige Unterbauchbeschwerden und Blähungen gekennzeichnet. Meist wird er von Durchfall und/oder Verstopfung begleitet.

Im Gegensatz zur Darmentzündung ist der Reizdarm eine "Funktionsstörung" der Muskeln. Die Muskeln in der Darmwand arbeiten schlecht und verkrampfen sich.

Ein Reizdarm entwickelt sich meist in der Lebensmitte und ist bei Frauen häufiger als bei Männern. Oft ist es sinnvoll eine Darmsanierung einzuleiten.

Mögliche Ursachen

Ein zuviel, aber auch ein zuwenig Nahrungsfasern können zu Darmkrämpfen führen. Achten Sie auf den goldenen Mittelweg. Viele „Rohköstler“ leiden unter diesem Problem. Meiden Sie raffinierten Zucker.

Auch Fruchtzucker (Fructose) und Sorbitol (Zucker-Alkohol, der in kalorienreduzierten Kaugummis und Süssigkeiten verwendet wird) können die Beschwerden verschlimmern. Fettige Lebensmittel können ebenfalls Krämpfe auslösen.

Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten ( Allergien), sind eine weitere Ursache. Insbesondere Milch, Getreide ( Zöliakie), Zitrusfrüchte, Kaffee, Nahrungsmittel-Zusätze (Farb- und Geschmacksstoffe) können Darmkrämpfe auslösen.

Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Darmkrämpfen in Frage kommen.

AKUPUNKT-MASSAGE
nach Penzel
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt.

Bachblüten Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher. Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.

Ernährung

Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält, was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum? Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit Jahren befolgt.

Milch ist für Säuglinge und Kälber. Erwachsene können Milch, resp. die Laktose (Milchzucker) schlecht verdauen. Wenn der Mensch dem Säuglingsalter entwachsen ist, fällt der Laktase-Spiegel ab.

Laktase ist das Enzym, welches die Laktose verdaut. Bei vielen treten nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten Aufstossen oder Blähungen auf. Butter, Joghurt (Bifidus, LC 1) und gereifter Käse enthalten weniger Laktose und werden deshalb besser vertragen.

Medizinische Massagen Zarte Bauchmassagen und Manuelle Lymphdrainage können Darmkrämpfe lösen.

Orthomolekular-Medizin Empfohlene Tagesdosis:

Vitamin E: 800 mg

Verbessert die Darmfunktion, vermindert die Symptome.

 

Vitamin-B-Komplex

Sollte mind. 25 mg Vitamin B2, Niacin und Vitamin B6 sowie 0,4 mg Folsäure enthalten. 

 

Nahrungsfasern:

10-20 g

Verbessert die Darmfunktion und vermindert die Symptome. Wenn Ihr Stuhl mit obigen Maßnahmen weich geworden ist, fangen Sie an, vermehrt faserreiche Kost zu essen. Bis sich der Körper daran gewöhnt hat, können Blähungen und Bauchbeschwerden auftreten, gehen Sie also behutsam vor.<![endif]>

Phytotherapie Melisse, Kamille, Schwarzkümmelöl.
Eine Kur mit Teebaumöl wird sehr hilfreich sein. 
Säure-Basen-Haushalt Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus übersäuert. In diesem Falle können Sie die Ratschläge auf dieser Seite befolgen.

sonstiges

Ausgleichend und insgesamt sehr entspannend wirkt eine Fußrefelexzonenmassage.