Der Schlaf ist ein vom Gehirn gesteuerter Vorgang, nicht etwa ein der Bewusstlosigkeit
ähnelnder Zustand. Im Schlaf kann sich der Körper und der Geist vom Alltag erholen.
Im Traum kommt es zu einer Verarbeitung der „Tagesreste“ oder zur Zwiesprache mit der Seele.
Ein gesunder Schlaf hat verschiedene Stadien: Es gibt dieso genannte Alphaphase, in der die Träume stattfinden und eine
Tiefschlafphase.
Es gibt aber dazwischen auch kurze Wachphasen, die man allerdings am Morgen wieder
vergisst.
Es wird angenommen, dass jeder vierte Erwachsene an Schlafstörungen leidet.
Die Einnahme von Schlafmitteln „betäubt“ Sie zwar für ein paar Stunden, aber sie lösen das
Problem nicht. Zudem wird durch chemischen Mittel die Traumphase unterdrückt, was für das seelische
Gleichgewicht katastrophale Folgen hat.Und vor allem besteht die Gefahr, dass Sie davon abhängig werden.
Nun mehr zu den verschiedenen
Ursachen und Arten von Schlafstörungen...
Am häufigsten kommt es zu Einschlafstörungen oder
Durchschlafstörungen (=Insomnien).
Es gibt dabei die primären Schlafstörungen, bei denen die Schulmedizin keine
psychische oder körperliche Ursache ausmachen kann.
Die primären Schlafstörungen haben häufig einen chronischen Verlauf, belasten die Betroffenen
stark und schränken das alltägliche Leben ein.
Oft geht allerdings eine solche primäre Schlafstörung aus einer Schlafstörung anderer Ursache hervor, wobei die
eigentliche Ursache schon behoben ist.
Es kann dann ein Teufelskreis der Schlaflosigkeit entstehen (Schlafstörung - gedankliche
Anspannung - Gefühl der Hilflosigkeit - körperliche Anspannung mit Schlaflosigkeit).
Die Schlafstörung wird dabei oft durch bestimmte Verhaltensweisen aufrecht erhalten (z.B.
Unregelmäßigkeit der Zubettgehzeiten und Aufwachzeiten, Mittagsschlaf, Schlafen vor dem Fernseher,
alkoholische Getränke vor dem Schlafengehen, Sport vor dem Einschlafen).
Auch das zwanghafte im Bett liegen bleiben, obwohl es nicht zum Schlaf kommt, wird zum
Problem. Das Bett ist im Verlauf kein Ort der Erholung, sondern löst Ängste und Spannungen vor der nächsten
(schlaflosen) Nacht aus, die wiederum die Schlafstörung fördern.
Körperliche Erkrankungen können ebenso Schlafstörungen
auslösen.
Eine Besonderheit bilden Erkrankungen, die direkt den Schlaf
beeinflussen:
Dazu gehört das Schlafapnoesyndrom, bei dem es im Schlaf zu wiederholten
kurzen Atemstillständen mit anschließenden unregelmäßigen schnarchenden Atemzügen kommt. Bei dieser
Erkrankung kommt es nie zu Tiefschlafphasen, der Schlaf ist nicht erholsam und es besteht eine erhöhte
Tagesmüdigkeit mit Konzentrationsstörungen.
Das Restless-Legs-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, die in Ruhe
Missempfindungen und Zuckungen in den Füßen und Beinen hervorruft, so dass das Einschlafen bei bestehendem
Bewegungsdrang deutlich erschwert ist.
Seltener kommt die Narkolepsie vor, bei der es tagsüber zu nicht vermeidbaren
Schlafanfällen kommt.
In vielen Fällen kommt es im Rahmen von psychiatrischen Erkrankungen zu
Schlafstörungen. So können Depressionen, manische Phasen,
Angststörungen, Essstörungen, Demenzen und die Schizophrenie zu chronischen Schlafproblemen
führen.
Einige Umwelteinflüsse (z.B. Lärm, Licht), aber auch bestimmte
Medikamente (z.B. Theophyllin,
beta-Blocker), Alkohol (führt zu Durchschlafstörungen) und Drogen (z.B. Amphetamine, Kokain) können ebenfalls
Schlafstörungen verursachen.
Bei den Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen kann es durch eine Störung des
biologischen Rhythmus zu Beeinträchtigungen kommen. Häufiger ist allerdings die Diskrepanz von biologischem
Schlaf-Wach-Rhythmus zu den von der Umwelt geforderten Schlaf-Wach-Zeiten (z.B. Problem für Nachtmenschen, um
sechs Uhr morgens zur Arbeit fahren zu müssen).
Zu Ein- und Druchschlafstörungen und einer erhöhten Tagesmüdigkeit kommt es auch bei
Fernflügen über mehrere Zeitzonen (Jetlag), bei Schichtarbeit oder bei extremen individuellen
Schlafphasen (extreme Morgenmenschen oder extreme Nachtmenschen).
Die Sprache der Symptome
Abhängigkeit von Macht, Kontrolle, Intellekt, Beobachtung. Hingabefähigkeit, loslassen und
Urvertrauen. Kümmere ich mich auch um die Nachtseite meiner Seele? Auseinandersetzung mit dem
Tod.
Im folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die
bei Schlfstörungen in Frage kommen.
Diese Therapieform ist geeignet, Energien wieder zum fließen zu bringen. Sie
basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgeführt. Vor allem sind die Yin-Meridiane (Passivität) zu tonisieren, damit
das Yang (Aktivität) abgebaut werden kann.
Sehr oft liegen körperlichen Problemen seelische Ursachen zugrunde. Blütenessenzen
lösen keine Probleme, aber sie helfen, anders damit umzugehen und bringen sie einer Lösung näher.
Lassen Sie sich von einem/r Therapeuten/In eine Mischung zusammen stellen.
Jedes Jahr kommt mindestens eine neue Diät auf den Markt. Warum? Weil keine hält,
was sie verspricht. Es gibt aber eine Kostform (keine Diät!), die seit 30 Jahren besteht. Warum?
Weil sie tatsächlich funktioniert. Es ist die Schaub-Kost, die der Verfasser selbst seit
Jahren befolgt.
Wenig Abendessen, abends keinen Salat und keine Früchte mehr
essen wegen der Blähungen. Nur warmes Gemüse, aber keine Kohlarten. Tryptophanreiche Lebensmittel:
Bananen, Eier, Fisch, Milchprodukte, Walnüsse, Cashew-Nüsse, Sojaprodukte,
Kalbfleisch.
Lassen Sie sich aus folgenden Urtinkturen eine Mischung herstellen: Je 30 ml Baldrian und Hopfen, 20 ml Melisse, je 10 ml Johanniskraut und Königin der
Nacht.
Tryptophan, eine Aminosäure, die zum Aufbau von Serotonin benötigt wird,
wirkt sich positiv auf die Behandlung von Schlafstörungen aus.
Vitamin C: 1-2 g tagsüber, weil viele Menschen durch Vitamin C angeregt
werden.
30 – 60 Minuten vor dem Zubettgehen: 1 g Niacinamid; Kalzium: 600 mg; 800 mg
Magnesiumorotat; 0,5 – 3,0 mg Melatonin; 1 – 3 g Tryptophan und 1 g
Inositol.
Passionsblume (Passiflora), eine tropische Schlingpflanze, enthält Flavonoide, Cumarin und
Maltol-Wirkstoffe, die beruhigen, müde machen. Nehmen Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen 2
Kapseln.
Ganz allgemein: kohlenhydrat- und säurearme Ernährung. Besorgen Sie sich so
genannte pH-Indikator-Streifen. Wenn Ihr Morgenurin unter 7,0 liegt, ist Ihr Organismus
übersäuert.
Shlaftropfen: Avena Sativa, Passiflora incarnata D 1, Zincum valeriancum D 3
Diese Trophen zu je 5 in ein Glas geben und 1/2 Stunde vor dem Schlafengehen einnehmen.
Geschäftssorgen: Ambra D 3
große Unruhe: Arnica D 4
Rhus toxicodendron D 30
Argentum nitricum D 12
Zincum valeriancum D 30
Probleme können durch Zahnstörfelder in den Zähnen 4 bis 7 in Oberkiefer und
Unterkiefer verursacht werden.
Sonstiges
Versuchen Sie mit Kinesiologie die Ursache Ihrer
Schlafstörung zu erfahren.
Lassen Sie auch Ihren Schlafplatz auf
Störfelder untersuchen. Leider gibt es hier auch unseriöse "Experten": vor allem wenn man
Ihnen teure Geräte oder "Boxen" etc. verkaufen will, seien Sie skeptisch. Auf jeden Fall:
entfernen Sie elektronische Radiowecker und Handys, sowie Fernseher und andere elektrische
Geräte aus Ihrem Schlafzimmer. Ziehen Sie den Stecker Ihrer Nachtischlampen und wählen Sie
eine Matratze und ein Bett ohne Metall. Auch schnurlose Telefone strahlen zum Teil enorm -
vor allem die Basisstation: auch bei Nicht-Betrieb.
Weitere Beschwerden und Krankheiten finden Sie auch unter der entsprechenden
Buchstabengruppe: