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Im menschlichen
Körper gibt es drei Arten von
Muskelgewebe. Die glatte Muskulatur, die
Skelettmuskulatur und die Herzmuskulatur.
Die glatte Muskulatur ist eine
unwillkürliche Muskulatur. Sie kommt vor
allem im Darm, in den Gefäßwänden, der
Gebärmutter oder der Blase
vor.
Die
Herzmuskulatur ist ebenfalls nicht der
Willkürmotorik unterworfen. Sie ist aber
durch ihren Aufbau (dreidimensionales
verzweigtes Netz aus kräftigen
Muskelzellen) in der Lage die
Dauerbelastung des Herzschlages zu
leisten.
Skelettmuskulatur
ist die Muskulatur des Bewegungsapparates
und damit unserem Willen unterworfen. Sie
besteht aus Muskelfasern, die
hauptsächlich mit für die
Muskelfaserverkürzung wichtigen Proteinen
angefüllt sind.
Diese
kontraktilen Myofilamente sind die
Grundlage jeder Muskelbewegung.
Sie bestehen aus den Strukturproteinen Aktin
und Myosin, die durch ihre Wechselwirkungen die
Muskelkontraktion
herbeiführen.
Diese Proteine
werden vom Körper aus Aminosäuren selbst
hergestellt.
Bei der
sogenannten
Proteinbiosynthese wird
ein Gen von der DNS
(=Desoxyribonucleinsäure) des Zellkerns
gelesen, umgeschrieben
(=mRNS=messengerRibonucleinsäure) und
dann in die bestimmte Aminosäureabfolge
eines Proteins übersetzt. Diese Vorgänge
bezeichnet man als
Transkription und
Translation, sie laufen
ständig in den Körperzellen
ab.
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